DE202004002629U1 - Sporn für Reitstiefel - Google Patents
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- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C17/00—Spurs
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Abstract
Sporn mit je einem Riemenösenpaar (21a, 22a; 21b, 22b) an jedem der Enden (2a; 2b) des Befestigungsbügels (1) und einem Kopf (4) in der Mitte des Befestigungsbügels (1), dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (4) aus einem Vierkantprofilabschnitt, dessen eine Längskante (4.1) abgerundet ist, besteht, und dass jede der Riemenösen (21a, 22a; 21b, 22b) an ihrem dem Bügelende (2a; 2b) abgewandten Ende je einen Riemeneinführschlitz (211a, 221a; 211b, 221b) hat.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Reitstiefelsporn mit je einem Riemenösenpaar an jedem der Enden des Befestigungsbügels.
- Ein derartiger Sporn wird bekanntlich am Reitstiefel mittels eines Riemens befestigt, der an seinem einen Ende eine Schnalle trägt, gewöhnlich von innen nach außen durch die obere Öse. des am Stiefel außenliegenden, ersten Riemenösenpaars, dann von außen nach innen durch die zweite Öse des gleichen Paars, von dort unter der Sohle des Reitstiefels hindurch in entsprechender Weise durch das am Stiefel innenliegende, zweite Riemenösenpaar geführt, dann mit seinem losen Ende durch die Schnalle gezogen und mittels dieser geschlossen wird.
- Für den Kopf des Sporns, mit dem der Reiter auf die Flanke des Pferdes einwirkt sind die unterschiedlichsten Formen bekannt. Der Kopf kann insbesondere gerade oder gebogen sein, aus einem kürzeren oder längeren Abschnitt eines Rundprofils bestehen, eine plane Stirnfläche haben, am Ende kugelartig verdickt sein oder auch in einem Sporenrädchen enden. Je nach Länge und Ausbildung des Kopfes unterscheidet man zwischen stumpfen und sogenannten scharfen Sporen. Für ein empfindliches Pferd benötigt der Reiter ein Paar stumpfe Sporen, für ein unempfindliches Pferd ein Paar scharfe Sporen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein und dasselbe Paar Sporen wahlweise als stumpfe oder als scharfe Sporen benutzen zu können.
- Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Kopf aus einem Vierkantprofilabschnitt, dessen eine Längskante abgerundet ist, besteht, und dass jede der Riemenösen an ihrem dem Bügelende abgewandten Ende einen Riemeneinführschlitz hat.
- Infolge der Ausbildung des Kopfes als Vierkantprofilabschnitt mit einer abgerundeten Längskante wirkt der Sporn bei Befestigung am Stiefel mit vom Pferd abgewandter, abgerundeter Längskante als scharfer Sporn, und, jedoch bei um 180° gewendeter Befestigung, als stumpfer Sporn.
- Um den Sporn um 180° gedreht am Stiefel zu befestigen, muß der Sporenriemen aus beiden Riemenösenpaaren herausgezogen und entsprechend der neuen Orientierung des Sporns neu eingezogen werden. Da dies bei den bisher übliche, geschlossenen Ösen jedes Riemenösenpaars verhältnismäßig mühselig ist, hat jede der insgesamt vier Ösen an ihrem von dem Bügelende abgewandten Ende einen Riemeneinführschlitz. Die Riemeneinführschlitze ermöglichen es den Riemen an beiden Bügelenden aus den betreffenden Ösenpaaren in Richtung des Kopfes des Sporns herauszuziehen und anschließend in der gewendeten Stellung des Sporns in beide Ösen eines Paares gleichzeitig wieder einzuschieben.
- Der Sporn gemäß der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
-
1 den Sporn gemäß der Erfindung -
2 den gleichen Sporn, gewendet um 180° -
3 das eine Bügelende des Sporns in vergrößerter Darstellung und -
4 das gleiche Bügelende eines Sporns nach dem Stand der Technik - Der in den
1 bis3 dargestellte Sporn besteht in der Regel aus Metall, kann aber, wie an sich bekannt, auch aus einem geeigneten Kunststoff hergestellt sein. Er umfasst einen näherungsweise U-förmigen Befestigungsbügel1 , dessen Schenkel1a und1b zur Anpassung an die Breite des Fersenbereiches eines nicht dargestellten Reitstiefels federelastisch und/oder biegbar sein können. Jeder der Schenkel1a ,1b hat an seinem freien Ende ein Riemenösenpaar2a bzw.2b . Durch beide Riemenösenpaare verläuft ein Befestigungsriemen3 mit einem freien und einem mit einer Schnalle ausgestattetem Ende. In der Mitte trägt der Befestigungsbügel1 einen Kopf4 , der den wirksamen Teil des Sporns darstellt. Der Kopf4 ist mit dem Befestigungsbügel1 in geeigneter Weise einstückig verbunden. Der Kopf4 besteht aus einem kurzen Vierkantprofilabschnitt, dessen eine Längskante4.1 jedoch verrundet ist, und zwar in der Weise, dass die Verrundung sich auch noch in die freie Stirnfläche4.5 des Kopfes4 hineinzieht. - In der Darstellung und Orientierung des Sporns gemäß
1 ist er zur Befestigung am rechten Stiefel bestimmt. Die verrundete Längskante4.1 ist deshalb von der Flanke des Pferdes abgewandt. Beim Gebrauch des Sporns wirken auf das Pferd deshalb in erster Linie die diagonal gegenüberliegende Längskante4.2 und auch die gleichseitige, verdeckte Längskante4.3 , die sich beide mit der dazwischen liegenden Querkante4.6 treffen, die beim Gebrauch des Sporns als erstes mit der Flanke des Pferdes in Berührung kommt. Diese Berührung ist wegen der Längskante4.2 und deren Zusammentreffen mit der Querkante4.6 in der "scharfen" Ecke4.7 der Stirnfläche4.5 deutlich fühlbar, selbstverständlich ohne eine Verletzung hervorzurufen. - In
2 ist der gleiche Sporn, jedoch um 180° gewendet, dargestellt. Deshalb sind nun die verrundete Längskante4.1 einschließlich der sich in die Stirnfläche4.5 des Kopfes4 hineinziehende Verrundung der Flanke des Pferdes zugewandt, so dass der Berührungsreiz beim Gebrauch des Sporns je nach Grad der Verrundung dieser Längskante und deren Übergangs in die Stirnfläche4.5 in Form der "stumpfen" Ecke4.8 wesentlich weniger deutlich als beim Gebrauch des Sporns in der Orientierung gemäß1 . - Um den Sporn in der gegenüber
1 gewendeten Stellung gemäß2 am Stiefel zu befestigen, muß zwangsläufig der Riemen3 zunächst aus den Riemenösenpaaren2a ,2b heraus- und in der neuen Orientierung wieder eingezogen werden, damit die Riemenschnalle die in1 gezeigte Lage oben und außen am Stiefel einnimmt. Wenn die Riemenösenpaare in der bekannten Ausführung aus jeweils zwei geschlossenen Einzelösen A und B bestehen, wie in4 dargestellt, ist das Herausziehen, vor allem aber das erneute Einziehen des häufig nassen und/oder verschmutzen Riemens3 mühsam. Deshalb hat bei dem Sporn nach der Erfindung jede der Einzelösen21a ,22a und21b ,22b an ihrem dem Kopf4 zugewandten Ende mit einem Einführschlitz211a bzw.221a und211b bzw.221b . Diese Einführschlitze ermöglichen das Entfernen des Riemens3 und das neue Einziehen in der3 angedeuteten Weise, d.h. durch Bildung eine Schlaufe3a beim Herausziehen bzw. Einschieben in Richtung des Doppelpfeiles P.
Claims (1)
- Sporn mit je einem Riemenösenpaar (
21a ,22a ;21b ,22b ) an jedem der Enden (2a ;2b ) des Befestigungsbügels (1 ) und einem Kopf (4 ) in der Mitte des Befestigungsbügels (1 ), dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (4 ) aus einem Vierkantprofilabschnitt, dessen eine Längskante (4.1 ) abgerundet ist, besteht, und dass jede der Riemenösen (21a ,22a ;21b ,22b ) an ihrem dem Bügelende (2a ;2b ) abgewandten Ende je einen Riemeneinführschlitz (211a ,221a ;211b ,221b ) hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200420002629 DE202004002629U1 (de) | 2004-02-19 | 2004-02-19 | Sporn für Reitstiefel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200420002629 DE202004002629U1 (de) | 2004-02-19 | 2004-02-19 | Sporn für Reitstiefel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202004002629U1 true DE202004002629U1 (de) | 2004-05-13 |
Family
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|---|---|---|---|
| DE200420002629 Expired - Lifetime DE202004002629U1 (de) | 2004-02-19 | 2004-02-19 | Sporn für Reitstiefel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202004002629U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1752056A1 (de) * | 2005-08-12 | 2007-02-14 | HERM. SPRENGER GmbH & Co. KG | Sporenbügel mit Schutzschicht |
| DE102007024529A1 (de) * | 2007-05-24 | 2008-11-27 | Novem Car Interior Design Gmbh | Spritzpressverfahren zur Herstellung von Formteilen, insbesondere Dekorteilen und/oder Verkleidungsteilen für den Fahrzeuginnenraum |
| WO2011129850A1 (en) * | 2010-04-16 | 2011-10-20 | Karl Cook | Horseback riding spur mechanism |
| FR3103088A1 (fr) * | 2019-11-14 | 2021-05-21 | I.T.D. | Eperon interchangeable |
-
2004
- 2004-02-19 DE DE200420002629 patent/DE202004002629U1/de not_active Expired - Lifetime
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| US8205420B2 (en) | 2010-04-16 | 2012-06-26 | Karl COOK | Horseback riding spur mechanism |
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| FR3103088A1 (fr) * | 2019-11-14 | 2021-05-21 | I.T.D. | Eperon interchangeable |
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Legal Events
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