[go: up one dir, main page]

DE202004002398U1 - Einlauf- oder Sickerschacht mit einem Filter aus vliesartigem Material zur Bindung in Schwermetallen - Google Patents

Einlauf- oder Sickerschacht mit einem Filter aus vliesartigem Material zur Bindung in Schwermetallen Download PDF

Info

Publication number
DE202004002398U1
DE202004002398U1 DE200420002398 DE202004002398U DE202004002398U1 DE 202004002398 U1 DE202004002398 U1 DE 202004002398U1 DE 200420002398 DE200420002398 DE 200420002398 DE 202004002398 U DE202004002398 U DE 202004002398U DE 202004002398 U1 DE202004002398 U1 DE 202004002398U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
inlet
shaft
seepage
filter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200420002398
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE200420002398 priority Critical patent/DE202004002398U1/de
Publication of DE202004002398U1 publication Critical patent/DE202004002398U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F1/00Methods, systems, or installations for draining-off sewage or storm water
    • E03F1/002Methods, systems, or installations for draining-off sewage or storm water with disposal into the ground, e.g. via dry wells
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/12Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Abstract

Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter (6) aus einem textilen und/oder vliesartigen Material, wobei der Filter (6) an der Schachtinnenseite befestigt ist und der Filter sackförmig oder zylindrisch mit Boden (10) ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich in und/oder auf dem vliesartigen Material ein oder mehrere verschiedene Reduktionsmittel (11,12) befinden und das Normalpotential mindestens eines der Reduktionsmittel (11,12) geringer ist als das Normalpotential der im Abwasser enthaltenen Metalle oder Metallverbindungen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Einlauf- oder Sickerschacht mit einem Filter aus einem textilen und/oder vliesartigen Material, wobei der Filter an der Schachtinnenseite befestigbar ist und der Filter sackförmig oder zylindrisch mit Boden ausgeführt ist.
  • Industrielle Abwässer sowie die bei Regen anfallenden Abwässer von Fahrbahnbelägen und auch die Abwässer von Hausdächern mit Bleiabdichtungen sowie von blechbeschlagenen Kaminsteinen und Kupferdachrinnen können toxische und umweltschädliche Schwermetalle enthalten. Die bei Regen anfallenden Abwässer von Fahrbahnbelägen können ebenso durch Schwermetalle wie beispielsweise Kupfer, Zink und Cadmium belastet sein. Als Schwermetalle werden Metalle mit einer Dichte von über 3.5 bis 5 g/cm3 bezeichnet. Während bestimmte Schwermetalle, wie z. B. Kobalt, Nickel, Mangan und Molybdän für den tierischen und pflanzlichen Organismus wichtige Spurenelemente darstellen, sind Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber als Schadstoffe gesundheitsgefährdend. Der Anteil dieser schädlichen Schwermetalle sowie der Anteil von Kupfer im Abwasser sollte möglichst gering sein.
  • Aus dem Stand der Technik Dokument DE 382 26 61 ist ein Filter für Einlauf- oder Sickerschächte bekannt, der aus einem vliesartigen Material besteht. Der Filter ist für Einlauf- oder Sickerschächte vorgesehen, die eine Einstiegsöffnung sowie sich daran nach unten anschließende übereinander montierte Betonringe aufweisen. Der beschriebene Filter ist vorzugsweise sackförmig gestaltet. Eine Verbesserung der vorgenannten Erfindung ( DE 203 071 05.0 ) offenbart eine Filtervorrichtung mit Bodenwanne, die ebenfalls für Sicker- und Einlaufschächte vorgesehen ist. Der Vorteil der Bodenplatte besteht darin, dass sie ohne Schaden begehbar ist und der auf ihr abgelagerte Schlamm unter mechanischer Beanspruchung ohne die Gefahr der Filterbeschädigung mit Hilfe einer Schaufel oder mit Hilfe eines an einem Einsatzfahrzeug installierten Saugrüssels entfernt werden kann. Nach der Entfernung des Schlamms kann das Filtergewebe mit Hilfe eines Dampfstrahlgerätes gereinigt werden, ohne dass der Filter ausgebaut werden muss.
  • Die bekannten Filtervorrichtungen für Abwasser und Sickerschächte führen bereits zu einer Bindung der Schwermetalle durch die Lehm- und Erdteile im Filterrückstand, erlauben aber nachteiligerweise nicht die gezielte Ausfilterung von Schwermetallen mit Hilfe des Filters aus dem Abwasser.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Entwicklung eines vliesartigen Filters für Sickerschächte, der die Eigenschaften der aus dem Stand der Technik bekannten Filter aufweist und außerdem im Abwasser enthaltene Schwermetalle zurückhält.
  • Die Lösung der Aufgabe besteht in der Konstruktion eines vliesartigen Filters, das dadurch gekennzeichnet ist, dass sich in und/oder auf dem vliesartigen Material ein oder mehrere verschiedene Reduktionsmittel befinden und das Normalpotential mindestens eines der Reduktionsmittel geringer ist als das Normalpotential der im Abwasser enthaltenen Metalle oder Metallverbindungen.
  • Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, dass die metallischen Komponenten des Filters ein niedrigeres Normalpotential aufweisen, als die in den absickernden Abwässern enthaltenen Schwermetalle und diese reduzieren. Das Normalpotential kennzeichnet die elektrochemischen Eigenschaften eines Metalls, das als Elektrode bei 25° in die Lösung eines ihrer Salze mit der Aktivität 1 taucht. Das Normalpotential (die elektromotorische Kraft) dieser sog. Standardelektrode, das auch als elektromotorische Kraft (EMK) bezeichnet, wird als Potentialdifferenz zur Normalwasserstoffelektrode gemessen, wobei das Potential der Normalwasserstoffelektrode per Definition auf 0 Volt festgelegt ist. Ordnet man die Metalle nach steigenden Werten der Normalpotentiale so erhält man die elektrochemische Spannungsreihe, in der die edlen Metalle, wie z.B. Gold und Silber, die positivsten Werte aufweisen. Ein positives Vorzeichen bezieht sich somit auf eine Metallelektrode, bei der im Vergleich zur Normalwasserstoffelektrode eine Reduktion (Cu2+ → Cu) freiwillig abläuft. Mit Hilfe von Normalpotentialen kann man Aussagen über den Ablauf von Redoxreaktionen machen. Das Normalpotential eines Reduktionsmittel wird mit zunehmender Reduktionsstärke negativer, wobei ein Element als unedler als ein anderes bezeichnet wird, wenn sein Normalpotential kleiner ist. In einer Redox-Reaktion gibt das Reduktionsmittel Elektronen ab und wird selbst oxidiert. Eine Redoxreaktion zwischen zwei Substanzen wird nur dann ablaufen, wenn die elektromotorische Kraft der Gesamtreaktion positiv ist, d.h. das Normalpotential, das zum Oxidationsmittel gehört muss positiver sein als dasjenige, das zum Reduktionsmittel gehört.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass sowohl metallische, als auch nichtmetallische Reduktionsmittel eingesetzt werden. Für die Bindung von Cu2+ -lonen eignet sich z. B. metallisches Eisen oder Zink, da deren Normalpotential negativ ist und deutlich unter dem positiven Normalpotential von Kupfer liegt, dass + 0,35 beträgt. Als nichtmetallisches Reduktionsmittel kommen beispielsweise auch Verbindungen in Frage, die den zweifach negativ geladenen Schwefel (S2–) enthalten.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist das Reduktionsmittel, z. B. als metallischer Draht, garnartig in das vliesartige Gewebe des Filters eingearbeitet. Der Anteil des metallischen Garns am Filtergewebe ist dabei in weiten Grenzen variabel. Die Obergrenze des Metallgarnanteils wird durch die Anforderungen an die Reißfestigkeit und Porengröße des Filtermaterials vorgegeben.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das Reduktionsmittel garnartig ist und vliesartig oder mattenartig gewoben auf der Innenseite des Filterbodens oder der Bodenplatte aufliegt. Bei Verwendung eines metallischen Reduktionsmittels ergibt sich so ein Metallkissen, das auf der Innenseite des Filterbodens aufliegt. Natürlich ist auch denkbar, dass das garnartige Reduktionsmittel knäulartig vorliegt, wobei die Knäule einzeln oder zusammenhängend installiert werden können. Die Matten oder Knäule sind so gewoben, dass die Oberfläche des Reduktionsmittels maximal ist und zugleich ein zu schnelles Verschlammen der metallischen Gewebestruktur vermieden wird.
  • Denkbar ist auch, dass das metallische Reduktionsmittel als massiver Festkörper auf der Innenseite des Filterbodens oder der Bodenplatte aufliegt. Zur Vergrößerung der Oberfläche ist die Einlage einer Platte mit mehreren Reihen senkrecht stehender Metallstäbe, die von dem Sickerwasser mit den darin enthaltenen Schwermetallen umspült werden vorgesehen. Zur leichteren Entnahme der Metallplatte oder der Metallkissen sind diese mit Seilen verbunden, die nach oben zur Schachtöffnung geführt sind und dort an entsprechenden Vorrichtungen eingehakt sind.
  • In einer zweckmäßigen Ausgestaltung besteht der Filtersack aus einer Doppelschicht. Auf der Innenseite ist eine Grob- und auf der Außenseite eine Feinschicht vorgesehen. Diese Anordnung berücksichtigt, dass die Durchflussrichtung von innen nach außen orientiert ist. Die Grobschicht stellt so die Einlaufseite und die Feinschicht die Ablaufseite dar. Die durch die Grobschicht bewirkte Vorfilterung hat zur Folge, dass sich der Filter wesentlich langsamer zusetzt und die Feinschicht bei gleichzeitig längeren Reinigungsintervallen ihre hohe Filterleistung beibehält. Dadurch wird die Filterleistung beibehalten. In Abhängigkeit von dem zu reinigendem Medium ist verschiedenes Filtermaterial anwendbar. Besteht die flüssige Phase im Sickerschacht aus Wasser, so wird als Material Polypropylen und Polyester vorgeschlagen. Besteht die flüssige Phase hingegen aus einem Kohlenwasserstoff, insbesondere aus Benzin, so wird als Filtergewebe Polyethylen mit hoher Dichtung vorgeschlagen.
  • In einer Weiterbildung ist der Filter nach unten durch eine Bodenplatte, die aus einer Betonplatte oder aus einer Stahlplatte oder aus einer Kunststoffplatte bestehen kann, wannenförmig abgeschlossen.
  • In einer besonderen Ausführungsform der vorgenannten Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Bodenplatte um eine an der Innenseite eines Drainringes ringförmig anliegende sich nach oben erstreckende seitliche Wandung erweitert ist. Auf der Innenseite der seitlichen Wandung liegt der untere Teil des zylinderförmigen Filtergewebes überlappend an. Die seitliche Wandung erlaubt die Verlängerung der Reinigungsintervalle, weil sie die Ansammlung von Schlamm bis zu einem Volumen, das der Bodenwanne entspricht, ermöglicht. Die Gestaltung der Bodenplatte als Wanne ist besonders vorteilhaft für die Entfernung der Sedimente. Dies gilt insbesondere für die Entnahme der Sedimente mittels Saugrüssel oder mit Hilfe von Schau feln, da bei der Entnahme große mechanische Belastungen der Bodenplatte auftreten können. Nach der Reinigung des Filtergewebes mit Hilfe eines Wasserstrahls, kann das anfallende Wasser ebenfalls abgesaugt werden. Die Filterleistung des Filtergewebes entspricht nach der Reinigung fast der eines neuen Filters. Zum leichteren Einbringen der Bodenwanne in bereits bestehende Sickerschächte kann die Bodenplatte aus zusammenfaltbarem Kunststoff bestehen.
  • Das hohlzylindrische Filtergewebe wird randseitig durch einen zweiteiligen Spannring, der an der Innenseite des Schachtes anliegt fixiert. Die Befestigung ist derart, dass zwischen dem Spannring, der Schachtinnenseite und dem dazwischenliegenden Filtergewebe keine Zwischenräume mehr bleiben. Durch die Zweiteiligkeit des Spannrings kann dieser auch bei engen Schachtöffnungen leicht an den Ort der Montage gebracht werden. Anstatt eines Spannrings ist natürlich auch die Fixierung durch einen oder mehrere zweiteilige Spannstäbe denkbar. Diese Spannstäbe weisen im Inneren zur Erzeugung des Spanndrucks eine Spiraldruckfeder oder ein Gewinde auf. Die mit den Spannelementen gewählte Montageform erlaubt vorteilhafterweise eine rasche Anbringung der Filtervorrichtung, ohne dass Löcher im Schachtbereich gebohrt werden müssen. Natürlich kann das Filtergewebe mit den gleichen Vorteilen auch im unteren Bereich durch einen oder mehrere weitere Spannringe befestigt werden. Zur Anhaltenden Straffung und Justierung kann das Filtergewebe im unteren Bereich auch durch Gewichte in der gewünschten Lage fixiert werden.
  • Im folgenden sollen weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung anhand eines Beispiels näher erläutert werden. Das abgebildete Beispiel soll die Erfindung jedoch nicht einschränken, sondern nur erläutern.
  • Der in 1 gezeigte Sickerschacht 1 in Aufrissdarstellung mit Filter und Reduktionsmitteln weist oben eine Öffnung 2 auf. Im oberen Teil besteht der Sickerschacht 1 aus Betonringen 3 und dem unteren Teil aus sogenannten Drainringen 4. Der oberste Betonring 3 ist als Übergangsstück konisch gestaltet, weil die Öffnung 2 einen geringeren Durchmesser aufweist als der Schacht 1 im Bereich der Drainringe 4. Im gezeigten Beispiel befindet sich im unteren Bereich des Sickerschachtes 1 eine geschlossene trichterförmige Bodenwanne 10 aus undurchlässigem Material. Falls die Öffnung 2 den gleichen Durchmesser aufweist wie der Sickerschacht 1 im Bereich der Drainringe 4, so kann die Bodenwanne 10 als vorgefertigtes Teil aus Edelstahl oder Beton oder Kunststoff in den bereits fertiggestellten Schacht 1 eingelassen werden. Ist die Öffnung 2 im Durchmesser geringer als der Innendurchmesser des Schachtes 1, so kann eine aus Kunststoff gefertigte Bodenwanne 10 unter Verformung auch nachträglich in den Schacht 1 eingebracht werden. Das Abwasser gelangt durch den Wasserzulauf 5, der sich oberhalb des Filters 6 befindet, in den Innenraum des Sickerschachtes 1. Nach Durchlaufen des in Höhe der Drainringe 4 angebrachten Filters 6 versickert die Flüssigkeit im umliegenden Erdreich. Eingewoben in das Filtergewebe 6 sind garn- oder faserförmige Bestandteile 11, die aus einem Material mit reduzierenden Eigenschaften bestehen. Wesentlich dabei ist, dass das Normalpotential der als Reduktionsmittel dienenden Stoffe 11 geringer ist als das Normalpotential der im Abwasser enthaltenen Metalle oder Metallverbindungen.
  • Im gezeigten Beispiel ist zusätzlich ein aus dem garnförmigen Reduktionsmittel gewogenes Kissen 12 gezeigt, das am Grund des Sickerschachtes 1 auf der Bodenplatte 10 aufliegt. Verbunden mit dem Kissen 12 sind zur leichteren Entnahme Seile geknüpft 13, die anderenends an der Schachtöffnung 2 befestigt sind.
  • Das Filtergewebe 6 mit den eingewobenen garnartigen Bestandteilen des Reduktionsmittels 11 wird im oben Teil über einen Spannring 7, der allseitig anliegt von innen her gegen die Innenwand des Sickerschachtes gepresst. Außerdem ist das Filtergewebe 6 ist aus einer innenliegenden Grob- 8 und einer außenliegenden Feinschicht 9 aufgebaut. So wird erreicht, dass das Filtergewebe wesentlich langsamer mit Sedimenten zugesetzt wird, und länger einsatzbereit ist.
  • 1
    Sickerschacht
    2
    Öffnung
    3
    Betonring
    4
    Drainring
    5
    Zuleitung
    6
    Filter/ Filtergewerbe
    7
    Spannring
    8
    Grobschicht
    9
    Feinschicht
    10
    Bodenwanne
    11
    Reduktionsmittel (in das Filtergewerbe eingearbeitet oder auf
    dem Filter aufliegend)
    12
    Reduktionsmittel in mattenartiger Form

Claims (14)

  1. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter (6) aus einem textilen und/oder vliesartigen Material, wobei der Filter (6) an der Schachtinnenseite befestigt ist und der Filter sackförmig oder zylindrisch mit Boden (10) ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich in und/oder auf dem vliesartigen Material ein oder mehrere verschiedene Reduktionsmittel (11,12) befinden und das Normalpotential mindestens eines der Reduktionsmittel (11,12) geringer ist als das Normalpotential der im Abwasser enthaltenen Metalle oder Metallverbindungen.
  2. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktionsmittel (11,12) metallische oder nichtmetallische Reduktionsmittel sind.
  3. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Reduktionsmittel (11,12) aus Eisen und/oder Eisenoxyd besteht.
  4. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Reduktionsmittel (11) garnartig ist und in das vliesartige Material eingearbeitet ist.
  5. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Reduktionsmittel (11,12) garnartig ist und vliesartig oder mattenartig oder knäulartig gewoben auf der Innenseite des Filterbodens oder der Bodenplatte (10) vorliegt.
  6. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Reduktionsmittel (11,12) als massiver Festkörper auf der Innenseite des Filterbodens oder der Bodenplatte (10) vorliegt.
  7. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Innenseite des Filterbodens oder der Bodenplatte (10) vorliegende Reduktionsmittel (11,12) mit Seilen verbunden ist, die nach oben zur Schachtöffnung geführt sind.
  8. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der den Drainringen (4) zugewandeten Außenseite des Filters eine Feinschicht (9) angeordnet ist.
  9. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial aus Polypropylen besteht, wobei das Filtermaterial bei Sickerschächten (1) für Wasser aus Polyester und bei Sicker schächten (1) für Kohlenwasserstoffe mit hoher Dichte (z. B. Benzin) aus Polyethylen besteht.
  10. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die den Filter nach unten abschließende Bodenplatte (10) aus einer Betonplatte oder einer Stahlplatte oder einer Kunststoffplatte besteht, die eben oder wannenförmig vertieft ist.
  11. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (10) eine seitliche Berandung aufweist, die mit dem zylindrischen Filter (6) überlappt.
  12. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Kunststoff bestehende Bodenplatte (10) zusammenfaltbar ist.
  13. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Bereich des Filterabschnitts (6) randseitig ein radial nach außen wirkender allseitig anliegender zweiteiliger Spannring (7) oder mindestens ein punktuell anliegender Spannstab angeordnet ist.
  14. Einlauf- oder Sickerschacht (1) mit einem Filter nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Bereich des Filterabschnitts (6) ein zweiteiliger Spannring (7) anliegt und/oder am Filtergewebe (6) untenends Gewichte befestigt sind.
DE200420002398 2004-02-17 2004-02-17 Einlauf- oder Sickerschacht mit einem Filter aus vliesartigem Material zur Bindung in Schwermetallen Expired - Lifetime DE202004002398U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200420002398 DE202004002398U1 (de) 2004-02-17 2004-02-17 Einlauf- oder Sickerschacht mit einem Filter aus vliesartigem Material zur Bindung in Schwermetallen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200420002398 DE202004002398U1 (de) 2004-02-17 2004-02-17 Einlauf- oder Sickerschacht mit einem Filter aus vliesartigem Material zur Bindung in Schwermetallen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202004002398U1 true DE202004002398U1 (de) 2004-05-13

Family

ID=32319322

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200420002398 Expired - Lifetime DE202004002398U1 (de) 2004-02-17 2004-02-17 Einlauf- oder Sickerschacht mit einem Filter aus vliesartigem Material zur Bindung in Schwermetallen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202004002398U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008006022U1 (de) 2008-04-30 2008-07-24 Scarabaeus Consulting S.L., Marbella Sickerschacht

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008006022U1 (de) 2008-04-30 2008-07-24 Scarabaeus Consulting S.L., Marbella Sickerschacht

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE29915075U1 (de) Schacht-Versickerungssystem zur Versickerung von Regenwasser
EP1803851A1 (de) Reinigungssystem für Regenwasser
DE202008000787U1 (de) Entwässerungsvorrichtung
AT400960B (de) Bodenflächenbefestigung
CH701068B1 (de) Vorrichtung und Schacht zur dezentralen Behandlung von Wasser.
AT391158B (de) Einrichtung zum ableiten von regenwasser u.dgl.
DE202019103099U1 (de) Rohrsedimentationsanlage
DE4338085C2 (de) Filtereinrichtung für einen Schacht zur Aufnahme von Regenwasser
DE202004002398U1 (de) Einlauf- oder Sickerschacht mit einem Filter aus vliesartigem Material zur Bindung in Schwermetallen
DE102020128217A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Filtersubstratrinne und Verwendung einer Filterdecklage
DE202008004861U1 (de) Filter für Regen- und Abwasser
DE4422496A1 (de) Inverses Bio-Filter
DE10127553A1 (de) Filtereinsatz für Straßeneinläufe
EP0675238A2 (de) Geruchsschutz für einen Sammelschacht
DE102007054129B4 (de) Einlauf- oder Sickerschacht mit Abstandshalter zwischen Innenwand und Filtersack
EP3730706B1 (de) Speicher-/versickerungssystem
EP1528168B1 (de) Rigole zum Zwischenspeichern von Flüssigkeit, insbesondere Regenwasser
DE69704754T2 (de) System zur Behandlung und Abführung von Grundwasser aus einem verunreinigten und von der Umgebung durch eine Dichtwand im Boden isolierten Standort
DE19528725C2 (de) Verfahren zur Oberflächendichtung für Erdbaukörper im Wasserbau
DE202010006245U1 (de) Entwässerungsrinne
DE202005016136U1 (de) Schachtanordnung
EP1099489B1 (de) Bauwerk zur Boden- und Grundwassersanierung und Verfahren zur Errichtung eines solchen
AT404609B (de) Schachtabdeckung
DE20117974U1 (de) Regenwasserspeicher
WO1999057380A1 (de) Flexible flüssigkeitssperre

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20040617

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20070420

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20100209

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20120209

R071 Expiry of right
R071 Expiry of right
R082 Change of representative

Representative=s name: SCHARFENBERGER, BURKHARD, DR., DE