DE202004001007U1 - Strang-Dichtungsprofil für eine Einfassung mit Holz-Haltenut - Google Patents
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Abstract
Strang-Dichtungsprofil (1) für eine Einfassung (9) mit Haltenut (91) aus Holz, umfassend einen Halteabschnitt (2) zur Verankerung des Dichtungsprofils (1) in der Holznut (91), wobei der Halteabschnitt (2) zum Verankerungseingriff mit dem aus Holz bestehenden Wandmaterial der Haltenut (91) durch einen Fußstamm (4) und durch an diesem stegartig hervorragende, in der Höhendimension (H) des Dichtungsprofils (1) beabstandete Haltelippen (51, 52) gebildet ist, sowie umfassend einen an den Halteabschnitt (2) anschließenden kopfseitigen Dichtabschnitt (3), dadurch gekennzeichnet , daß der Fußstamm (4) durch wenigstens zwei in der Höhendimension (H) des Dichtungsprofils (1) sich nebeneinander erstreckende Hohlkammern (71, 72) gebildet ist und daß das Material der Haltelippen (51, 52) weicher als das Material der Hohlkammerwände ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Strang-Dichtungsprofil für eine Einfassung mit Haltenut aus Holz, umfassend einen Halteabschnitt zur Verankerung des Dichtungsprofils in der Holznut, wobei der Halteabschnitt zum Verankerungseingriff mit dem aus Holz bestehenden Wandmaterial der Haltenut durch einen Fußstamm und durch an diesem stegartig hervorragende, in der Höhendimension des Dichtungsprofils beabstandete Haltelippen gebildet ist, sowie umfassend einen an den Halteabschnitt anschließenden kopfseitigen Dichtabschnitt. Bei den Einfassungen handelt es sich hauptsächlich um Zargen und Flügel für den Holzfensterbau. Die Holznuten weisen typischerweise eine Breite von ca. 4 bis 6 mm sowie eine Nuttiefe von ca. 7 bis 8 mm auf.
- Übliche Dichtungsprofile für Holzfenster- und Holztürenbau weisen einen massiven Fuß auf, bestehend aus einem massiven Fußstamm sowie aus zwei von diesem an einer Längsseite abstehenden massiven Haltelippen, die mit leichter Neigung nach oben gerichtet sind. Die Haltelippen bilden im Profilquerschnitt relativ lange schenkelartige Stegteile, die zusammen mit dem Fußstamm festen Sitz in der Holz-Haltenut herstellen sollen. Die Fußbreite solcher Dichtungsprofile für Holznuten ist wesentlich durch die Länge der Dichtlippen bestimmt. Diese beträgt wenigstens das Doppelte der Wandstärke des Fußstammes. Die Haltelippen müssen ausreichend fest und lang sein, um in eingespreiztem Verankerungszustand erforderliche Druck-Verankerungsspannung aufzubringen. Diese bekannte Konstruktion des Dichtungsfußes für Holznuten führt häufig dazu, daß der Dichtungsstrang insbesondere während des Einbaus in unerwünschter Weise in Längsrichtung der Nut verrutscht. Dadurch entstehen insbesondere beim maschinellen Einrollen des Dichtungsprofils in die Nut Fehlpositionen. Auch läßt sich das Dichtungsprofil in eingesetztem Zustand bisweilen in Längsrichtung der Holznut verschieben.
- Der Erfindung liegen die Ziele zugrunde, ein Dichtungsprofil für Holznuten zu schaffen, das in der Holznut beim Einbau sowie im Verankerungssitz besonders festen Halt geben soll, um das Dichtungsprofil insbesondere gegen ein Verschieben oder Verrutschen in Längsrichtung der Holznut in besonderem Maße zu sichern.
- Die Ziele der Erfindung werden in Verbindung mit den Merkmalen des eingangs genannten Dichtungsprofils dadurch erreicht, daß der Fußstamm durch wenigstens zwei in der Höhendimension des Dichtungsprofils sich nebeneinander erstreckende Hohlkammern gebildet ist und daß das Material der Haltelippen weicher als das Material der Hohlkammerwände ist. Für typische Holznutbreiten (ca. 4 bis 6 mm) erreicht man erfindungsgemäß, daß der mit den Kammern hohle Fußstamm in Kombination mit den relativ weichen Haltelippen einen besonders festen und sicheren Verankerungssitz herstellt, der einem Verschieben oder Verrutschen des Dichtungsprofils in Längsrichtung der es aufnehmenden Holznut in besonderem Maße entgegenwirkt. Die Haltelippen sind relativ kurz. Das gegenüber dem Material des Hohl-Fußstammes weichere Lippenmaterial begünstigt das Einsetzen des Dichtungsprofils in die Holznut. Es ist gefunden worden, daß sich das erfindungsgemäße Dichtungsprofil in eine Holznut besonders gut maschinell einrollen läßt. Bereits in der Phase der Montage verhindert es besonders wirksam Längsbewegung des Dichtungsprofils in der Holznut. Zum leichten Einsetzen und Einrollen trägt die Gesamtstruktur des erfindungsgemäßen Dichtungs-Fußprofils bei. Im in die Holznut vollständig eingesetzten Zustand wird eine besonders ausgeprägte Verankerungs-Druckspannung hervorgebracht und zuverlässig aufrechterhalten, so daß Bewegung des Dichtungsprofils in Nut-Längsrichtung in höchstem Maß gesperrt ist. Im ganzen steht ein kostengünstiges Dichtungsprofil für Holznuten zur Verfügung, das sich einfach und präzise einbauen läßt und einen gegen Verschieben/Verrutschen in Nut-Längsrichtung besonders sichernden Verankerungssitz herstellt, der auch besondere Langlebigkeit verspricht.
- In besonders einfacher bevorzugter Ausführung ist der Fußstainin mit unterer Hohlkammer und oberer Hohlkammer durch zwei Hohlkammern gebildet. Eine im Profilquerschnitt fußseitige untere Hohlkammer wird insbesondere in der Höhe zweckmäßig etwas kleiner als eine darüber angeordnete obere Hohlkammer ausgebildet. Damit wird Verankerungsfähigkeit im unteren Bereich des Halteabschnitts weiter verbessert.
- Schon mit zwei Haltelippen an nur einer Längsseite des Fußstammes, nämlich mit in der Profil-Höhendimension einer unteren Haltelippe und einer oberen Haltelippe lassen sich hervorragende Verankerungswirkungen erzielen.
- Besonders zweckmäßig können eine unterste Haftlippe und wenigstens eine darüber angeordnete obere Haltelippe an der Höhewand einer im Fußstamm untersten Hohlkammer ausgebildet werden. Um trotz der hohlen Ausbildung des Fußstammes dem Halteabschnitt in besonderem Maße Verankerungs-Querfestigkeit zu verleihen, besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung darin, daß eine untere Haltelippe und eine obere Haltelippe an der Höhenwand einer im Fußstamm untersten Hohlkammer angeordnet sind und zwar vorteilhaft in den Höhen-Endbereichen dieser Höhenwand.
- Um das Einsetzen des Dichtungsprofils besonders zu erleichtern, sieht die Erfindung in Ausgestaltung vor, daß sich der Fußstamm nach unten verjüngt, wobei jede im Verjüngungsbereich angeordnete Haltelippe entsprechend der Verjüngung im Profilquerschnitt verlängert ist, damit der Profilquerschnitt jeder Haltelippe zusammen mit dem Fußstamm der Breite der Holz-Haltenut entspricht, also ausreichend größer ist, um eine federelastische Klemm-Verankerung herzustellen. Von besonderem Vorteil ist es, wenn eine Haltelippe im Höhenbereich einer zwischen zwei Hohlkammern befindlichen Querwand angeordnet wird.
- In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß wenigstens eine Haltelippe einen in das härtere Material des Fußstammes fassenden Fußabschnitt aufweist, der nach oben bzw. zur Kopfseite des Dichtungsprofils hin erweitert ist. Dadurch wird das Einspreizen der Dichtlippe beim Einsetzen des Dichtungsprofils besonders begünstigt, ohne daß Verankerungsfestigkeit beeinträchtig wird.
- Es ist gefunden worden, daß das erfindungsgemäße Dichtungsprofil besonders vorteilhafte Verankerungseigenschaften aufweist, wenn die Profil-Querlänge (Breite) des Fußstammes im Bereich der untersten Haltelippe wenigstens ca. 1,4, vorzugsweise ca. 1,7 mal länger als die Profil-Querlänge der untersten Haltelippe ist. Auch ergeben sich, insbesondere in Kombination mit vorstehender Dimensionierung, besonders gute Ergebnisse, wenn die Profil-Querlänge (Breite) des Fußstammes im mittleren Höhenbereich des selben wenigstens ca. 2, vorzugsweise ca. 2,5 mal länger als die Profil-Querlänge einer in diesem Bereich angeordneten Haltelippe ist.
- Unteransprüche sind auf die genannten und noch andere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gerichtet. Besonders zweckmäßig und vorteilhafte Ausbildungsformen oder -möglichkeiten der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung des in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
- In der Zeichnung zeigt
-
1 in Queransicht ein erfindungsgemäßes Strang-Dichtungsprofil im Ausführungsbeispiel. - Gemäß
1 weist ein erfindungsgemäßes Strang-Dichtungsprofil 1 im wesentlichen einen Halteabschnitt2 und einen Dichtabschnitt3 auf. Der fußseitig angeordnete Halteabschnitt2 und der kopfseitig angeordnete Dichtabschnitt3 sind durch einen Profilrücken13 miteinander verbunden. Der Halteabschnitt2 am Fußende des Dichtungsprofils1 dient zum Halten desselben in einer aus Holz bestehenden Profil-Haltenut91 . Diese ist Teil einer rahmenartigen Einfassung wie insbesondere einer Fensterzarge oder eines Fensterflügels9 . - Der Rücken
13 ist im Übergangsbereich zwischen Halteabschnitt2 und Dichtabschnitt im Profilquerschnitt leicht eingezogen bzw. abgewinkelt ausgebildet. Der Halteabschnitt2 ist mit einem Haltelippen51 ,52 aufweisenden Fußstamm4 zum Verankerungseingriff mit dem aus Holz bestehenden Wandmaterial der Haltenut91 ausgebildet. Der Dichtabschnitt3 umfaßt eine im Profilquerschnitt geschlossene Hohlkammer31 , deren obere und vordere Wand32 ,33 mit einer Sichtfläche34 ausgestattet sind, die nach Bedarf gefärbt ist. In üblicher Weise weist der Dichtabschnitt3 an seinem oberen Ende vorderseitig eine Dichtlippe11 auf, und die Vorderseite des Dichtabschnitts3 ist von dem Halteabschnitt2 über eine Abdecklippe12 abgegrenzt. - Erfindungsgemäß ist der Fußstamm
4 durch zwei in der Höhendimension H des Dichtungsprofils1 sich nebeneinander erstreckende, im Profilquerschnitt geschlossene Hohlkammern71 ,72 gebildet. Diese gehen über die Stranglänge des Halteabschnitts2 durch, und sie sind gegeneinander über eine Querwand74 abgegrenzt. - Der Fußstamm
4 verjüngt sich zum Fußende hin etwas, so daß sich auch die Querschnitte der Hohlkammern71 ,72 fußseitig entsprechend verjüngen, wobei sie trapezähnliche Form aufweisen. Die Hohlkammern71 ,72 begrenzende Wände13 ,73-77 weisen im wesentlichen die gleiche Stärke auf. Infolge der Verjüngung ist die fußseitige untere Hohlkammer71 etwas kleiner als die darüber angeordnete obere Hohlkammer72 ausgebildet. Zudem ist die untere Hohlkammer71 aber auch in der Höhendimension H etwas kürzer bemessen als die obere Hohlkammer72 . - Die beiden Dichtungslippen
51 ,52 sind an der der rückwärtigen Längsseite gegenüberliegenden vorderen Längsseite des Fußstammes4 ausgebildet. Fußseitig ist der Fußstamm4 im Profilquerschnitt durch eine an der Bodenaußenseite konvex gekrümmte Hohlkammerwand75 begrenzt, die in die unterste Haltelippe51 übergeht, die mit geringer Neigung nach oben gerichtet ist. Oberhalb der Haltelippe51 ist die zweite Haltelippe52 mit entsprechender Neigung angeordnet. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die beiden Haltelippen51 ,52 in den Endbereichen der vorderen Höhenwand73 der Hohlkammer71 angeordnet. Die obere Haltelippe52 kommt dabei, etwas nach unten versetzt, in der Höhe der Querwand74 zu liegen, so daß die beiden Haltelippen51 ,52 im wesentlichen im Abstand der Höhe der vorderen Höhewand73 der Hohlkammer71 angeordnet sind. - Die Haltelippen
51 ,52 sind entsprechend der Verjüngung des Fußstammes4 im Profilquerschnitt verlängert, so daß sie jeweils zusammen mit dem Fußstamm4 ein ausreichendes Übermaß zu dem Profilquerschnitt der Holz-Haltenut91 erhalten. Man erkennt, daß einerseits die Bodenwand75 zusammen mit der unteren Haltelippe51 und andererseits die mittlere Querwand74 zusammen mit der oberen Haltelippe52 jeweils einen im Profilquerschnitt durchgehenden Steg zum Verankern des Halteabschnitts2 bilden. Im Ausführungsbeispiel ist die Profil-Querlänge, d.h. die Breite b1 des Fußstammes4 im Bereich der unteren Haltelippe51 ca. 1,7 mal länger als die Profil-Querlänge11 der un teren Haltelippe51 . Nach Maßgabe der Verjüngung ist die Profil-Querlänge b2 des Fußstammes4 im Bereich der Höhe der oberen Haltelippe52 ca. 2,5 mal länger als die Profil-Querlänge12 der oberen Haltelippe52 . - Die Neigungswinkel der Haltelippen
51 ,52 gegenüber der geraden Vorderwand des Fußstammes4 betragen ca. 65°. Die Haltelippen51 ,52 verjüngen sich zu ihren freien gerundeten Enden hin, die mit der einen Längswand der Holznut91 in Verankerungs-Eingriff gelangen. An ihren Fußenden weisen die Haltelippen51 ,52 jeweils einen Fußabschnitt53 auf, der in die Vorderwand des Fußstammes4 einfaßt und nach oben bzw. zur Kopfseite des Dichtungsprofils1 hin erweitert ist, so daß zwischen dem Fußabschnitt53 und dem Lippensteg der Neigungswinkel eingeschlossen ist. - Für die Erfindung ist es von Bedeutung, daß das Material der Lippenstege und Fußabschnitte
53 umfassenden Haltelippen51 ,52 weicher als das Material der Kammerwände13 ,74-77 des Fußstammes4 ist. - Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umfaßt das Dichtungsprofil
1 drei Teile, die aus unterschiedlichem Material hergestellt sind. Die Wände13 ,74-77 des Fußstammes4 bilden zusammen mit dem Rücken13 ein Trägerteil, das aus relativ hartem Material mit ca. 70° bis 80° shore a-Härte hergestellt ist. Die Haltelippen51 ,52 sowie die Vorderwand33 und die Oberwand32 des Dichtabschnitts3 bilden Funktionsteile, die aus gegenüber dem Trägermaterial weicherem Material bestehen. Die auf der Außenseite der Oberwand32 sowie der Vorderwand33 angebrachte Sichtfläche34 wird zweckmäßig durch ein besonders gleitfähiges Material gebildet, das eine besonders glatte Oberfläche aufweist und leicht zu reinigen ist. Im ganzen wird das Dichtungsprofil1 in einem Dreichfach-Extrusionsverfahren hergestellt. Die Materialien des Dichtungsprofils1 müssen ausreichende federelastische Rückstellkraft hervorbringen, um der Halte- und Dichtungsfunktion zu genügen. Zweckmäßig sind die Wände aus insbesondere thermoplastischem Vollmaterial gefertigt. Aber auch ausreichend festes und federelastisches Schaummaterial kommt in Betracht. - In der Zeichnung
1 ist das erfindungsgemäße Dichtungsprofil1 in entspannter Form vor dem Einsatz in die Haltenut91 dargestellt. Zur Montage wird das Dichtungs profil1 mit dem Halteabschnitt2 in die Holznut91 , die z.B. eine Breite von b = 5 mm und eine Tiefe von h = 7 mm aufweist, hineingedrückt und dann mit üblichem maschinellem Gerät eingerollt. Bei diesem Vorgang wird der Rücken13 des Dichtprofils1 gegen elastische Rückstellkraft an der Falzwand92 zum Beispiel eines Holzfensters gerade gestellt, und die Haltelippen51 ,52 werden in der Holznut91 nach oben gedrängt und entsprechend eingespreizt. Die Abdecklippe12 kommt an der Falzwand93 zu liegen. Im Ausführungsbeispiel weisen der Fußstamm4 bzw. der Halteabschnitt2 eine Höhe auf, die ca. 85% der Nuttiefe h beträgt.
Claims (15)
- Strang-Dichtungsprofil (
1 ) für eine Einfassung (9 ) mit Haltenut (91 ) aus Holz, umfassend einen Halteabschnitt (2 ) zur Verankerung des Dichtungsprofils (1 ) in der Holznut (91 ), wobei der Halteabschnitt (2 ) zum Verankerungseingriff mit dem aus Holz bestehenden Wandmaterial der Haltenut (91 ) durch einen Fußstamm (4 ) und durch an diesem stegartig hervorragende, in der Höhendimension (H) des Dichtungsprofils (1 ) beabstandete Haltelippen (51 ,52 ) gebildet ist, sowie umfassend einen an den Halteabschnitt (2 ) anschließenden kopfseitigen Dichtabschnitt (3 ), dadurch gekennzeichnet , daß der Fußstamm (4 ) durch wenigstens zwei in der Höhendimension (H) des Dichtungsprofils (1 ) sich nebeneinander erstreckende Hohlkammern (71 ,72 ) gebildet ist und daß das Material der Haltelippen (51 ,52 ) weicher als das Material der Hohlkammerwände ist. - Dichtungsprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußstamm (
4 ) mit unterer Hohlkammer (71 ) und oberer Hohlkammer (72 ) durch zwei Hohlkammern gebildet ist. - Dichtungsprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Profilquerschnitt eine fußseitige untere Hohlkammer (
71 ) etwas kleiner als eine darüber angeordnete obere Hohlkammer (72 ) ausgebildet ist. - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Halteabschnitt (
2 ) an nur einer Längsseite des Fußstamms (4 ) Haltelippen aufweist, vorzugsweise in Form eines Paares mit unterer Haltelippe (51 ) und oberer Haltelippe (52 ). - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß eine unterste Haltelippe (
51 ) und wenigstens eine darüber angeordnete obere Haltelippe (52 ) an der Höhenwand (73 ) einer im Fußstamm (4 ) untersten Hohlkammer (71 ) ausgebildet sind. - Dichtungsprofil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine untere Haltelippe (
51 ) und eine obere Haltelippe (52 ) an der Höhenwand (73 ) der im Fußstamm (4 ) untersten Hohlkammer (71 ) in den Höhen-Endbereichen dieser Höhenwand (73 ) angeordnet sind. - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußstamm (
4 ) an seiner Unterseite (75 ) in eine unterste Haltelippe (51 ) übergeht. - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Fußstamm (
4 ) nach unten verjüngt, wobei jede im Verjüngungsbereich angeordnete Haltelippe (51 ,52 ) entsprechend der Verjüngung im Profilquerschnitt verlängert ist. - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Profil-Querlänge (Breite) (b1) des Fußstammes (
4 ) im Bereich einer untersten Haltelippe (51 ) wenigstens ca. 1,4, vorzugsweise ca. 1,7 mal länger als die Profil-Querlänge (11 ) der untersten Haltelippe (51 ) ist. - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Profil-Querlänge (Breite) (b2) des Fußstammes (
4 ) im mittleren Höhenbereich desselben wenigstens ca. 2 mal, vorzugsweise ca. 2,5 mal länger als die Profil-Querlänge (12 ) einer in diesem Bereich angeordneten Haltelippe (52 ) ist. - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Haltelippe (
52 ) im Höhenbereich einer zwischen zwei Hohlkammern (71 ,72 ) befindlichen Querwand (74 ) angeordnet ist. - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Haltelippe (
51 ,52 ) einen in das härtere Material des Fußstammes (4 ) fassenden Fußabschnitt (53 ) aufweist, der nach oben bzw. zur Kopfseite des Dichtungsprofils (1 ) hin erweitert ist. - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (
2 ) mit Fußstamm (4 ) und Haltelippen (51 ,52 ) eine Fußbreite aufweist, die zur Verankerung in Holznuten (91 ) auf eine aus dem Nut-Breitenbereich von 4 bis 6 mm gewählte Nutbreite (b) angepaßt ist. - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der kopfseitige Dichtabschnitt (
3 ) durch eine im Profilquerschnitt geschlossene Hohlkammer (31 ) gebildet ist. - Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der Hohlkammern (
71 ,72 ) und die Haltelippen (51 ,52 ) aus Vollmaterial bestehen.
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