DE202004008892U1 - Bügelvorrichtung für Oberbekleidungsstücke wie z.B. Hemden, Blusen u.dgl. - Google Patents
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Abstract
Bügelvorrichtung für Oberbekleidungsstücke wie z.B. Hemden, Blusen u.dgl., mit
– einem Gebläse (28), das eine Luftansaug- und eine Luftauslassöffnung (26,30) aufweist,
– einem aufblasbaren Blähkörper (12), der strömungstechnisch in Verbindung mit der Luftauslassöffnung (26,30) des Gebläses (28) steht,
– einem den Blähkörper (12) haltenden Gestell (14), und
– einer Spanneinrichtung (70,70') für jeweils ein Ärmelende (72) des Bügelguts, wobei die Spanneinrichtung (70,70') aufweist
– ein Stützteil (76) mit einer Anlagefläche (84) zur Anlage durch die Innenseite des Ärmelendes (72),
– wobei die Anlagefläche (84) Perforationen (82) für das Ausströmen von Luft aus dem Blähkörper (12) durch das Stützteil (76) hindurch aufweist und
– wobei das Stützteil (76) im Querschnitt betrachtet im wesentlichen eine Tropfenform aufweist, die durch einen sich über mehr als 180° erstreckenden gerundeten Abschnitt (86) und sich daran anschließende im wesentlichen geradlinige und spitzwinklig aufeinander zu verlaufende Abschnitte (88), welche an...
– einem Gebläse (28), das eine Luftansaug- und eine Luftauslassöffnung (26,30) aufweist,
– einem aufblasbaren Blähkörper (12), der strömungstechnisch in Verbindung mit der Luftauslassöffnung (26,30) des Gebläses (28) steht,
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Bügelvorrichtung für Oberbekleidungsstücke wie beispielsweise (Lang- und Kurzarm-)Hemden, Blusen, T-Shirts, Sweatshirts, Jackets u.dgl.
- Bügelvorrichtungen für Oberbekleidungsstücke, bei denen der Trocknungs- und Glättungsprozess durch in das Oberbekleidungsstück eingebrachte Heißluft (gegebenenfalls auch als Dampf) erfolgt, sind grundsätzlich bekannt. Derartige Bügelvorrichtungen weisen entweder ein Halterungsgestell zum Halten des Bügelguts auf (siehe FR-A-1557767) oder aber sind mit einem aufblasbaren Blähkörper versehen (siehe beispielsweise DE-U-75 20 576 und US-A-3,165,244), auf den das Bügelgut aufgezogen wird und der im aufgeblasenen Zustand das Bügelgut in seiner Form hält.
- Das Glätten der Manschetten von Hemden oder Blusen mit Hilfe einer einen Blähkörper aufweisenden Bügelvorrichtung erfordert spezielle Maßnahmen. Aus zahlreichen Publikationen ist es bekannt, in die Manschette eines Hemdes oder einer Bluse Spannelemente einzusetzen (DE-A-21 37 986, DE-U-91 06 300, EP-A-0 470 509, DE-A-100 64 320, DE-A-100 64 321, WO-A-02/052095 und WO-A-02/052096). Der Einsatz derartiger Spannelemente erfordert das Schließen der Manschette für den Bügelvorgang, was lästig ist.
- Alternative Systeme zum Glätten von Manschetten sind zangenartig aufgebaut, wobei die Manschette flach gedrückt zwischen zwei Zangenbacken eingeklemmt gehalten ist. Beispiele für derartige Bügelvorrichtungen finden sich in US-A-3,568,900 und EP-A-0 392 174. Die Handhabung dieser Systeme ist nicht unproblematisch, da es einige Geschicklichkeit erfordert, die Hemdmanschette ohne Verursachung von ungewünschten Knickfalten flach zwischen den Klemmbacken anzuordnen. Außerdem verzögert die Einklemmung der Manschetten deren Trocknung, da die Warmluft aus dem Blähkörper nicht bis zu den Manschetten gelangt und diese durchdringt. Insoweit sind also bei den Zangensystemen zusätzliche Heizelemente in den Zangen selbst erforderlich.
- Eine Aufgabe der Erfindung ist es, die Handhabung einer Bügelvorrichtung der eingangs genannten Art im Hinblick auf den Bügelvorgang für eine Hemdmanschette zu verbessern und die Effektivität des Trocknungsvorgangs der Manschette zu erhöhen.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Bügelvorrichtung für Oberbekleidungsstücke wie z.B. Hemden, Blusen u.dgl. vorgeschlagen, die versehen ist mit
-
- – einem Gebläse, das eine Luftansaug- und eine Luftauslassöffnung aufweist,
- – einem aufblasbaren Blähkörper, der strömungstechnisch in Verbindung mit der Luftauslassöffnung des Gebläses steht,
- – einem den Blähkörper haltenden Gestell, und
- – einer Spanneinrichtung für jeweils ein Ärmelende des Bügelguts, wobei die Spanneinrichtung aufweist – ein Stützteil mit einer Anlagefläche zur Anlage durch die Innenseite des Ärmelendes, – wobei die Anlagefläche Perforationen für das Ausströmen von Luft aus dem Blähkörper und durch das Stützteil hindurch aufweist und – wobei das Stützteil im Querschnitt betrachtet im wesentlichen eine Tropfenform aufweist, die durch einen sich über mehr als 180° erstreckenden gerundeten Abschnitt und sich daran anschließende im wesentlichen geradlinige und spitzwinklig aufeinander zu verlaufende Abschnitte, welche an ihren dem gerundeten Abschnitt abgewandten Enden über einen Verbindungsabschnitt verbunden sind, definiert ist, und – mindestens ein zwischen einer Andrückposition und einer Freigabeposition bewegbares Andrückelement für jeden geradlinigen Abschnitt zum Andrücken des Ärmelendes des Bügelguts gegen den jeweiligen geradlinigen Abschnitt der Anlagefläche des Stützteils.
- Die erfindungsgemäße Bügelvorrichtung weist für jedes Ärmelende eine Spanneinrichtung auf, mit der das Ärmelende unter Spannung gehalten und von Warmluft durchströmbar ist. Jede Spanneinrichtung ist mit einem Stützteil versehen, um das das offene Ärmelende, also beispielsweise eine Hemdmanschette im geöffneten Zustand, gelegt wird. Das Stützteil schließt das Ärmelende nach außen hin ab und weist eine Außenanlagefläche auf, an der die Innenseite des Ärmelendes, also die Innenseite der Manschette, anliegt. Die Außenanlagefläche wird durch die Außenseite einer umlaufenden Wandung gebildet, die Perforationen aufweist, so dass die über den Blähkörper in den Hemdärmel eingelassene Luft in radialer Richtung aus dem Stützteil durch die Perforationen austreten und die Manschette durchdringen kann.
- Erfindungsgemäß weist das Stützteil einer jeden Spanneinrichtung im Querschnitt betrachtet eine Tropfenform auf, die durch einen sich über mehr als 180° erstreckenden gerundeten Abschnitt und sich daran anschließende, im wesentlichen gerade und spitzwinklig aufeinander zu verlaufende Abschnitte der Außenanlagefläche definiert ist. Die spitzwinklig aufeinander zu verlaufenden geraden Abschnitte der Außenanlagefläche sind über einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden, der verschlossen ist, also keine Perforationen aufweist. Die Manschette o.dgl. Hemdärmel wird nun dergestalt um das Stützteil gelegt, dass das seitlich offene Ende des Ärmelendes (geöffnete Manschette) sich im Bereich des Verbindungsabschnitts befindet. In diesem Bereich ist das Stützteil nicht von dem Stoff des Ärmelendes verschlossen. Aus dem Verbindungsabschnitt austretende Luft würde also ungenutzt bleiben. Daher ist das Stützteil in diesem. Verbindungsabschnitt seiner Außenanlagefläche vorzugsweise verschlossen.
- Die Tropfenform des Stützteils hat den Vorteil, dass sich nun das Ärmelende eines Hemdes mit Andrückelementen, die auf die geradlinigen Abschnitte der Anlagefläche einwirken, fixieren lässt. Eine vollständig runde Form, beispielsweise eine zylindrische oder ovale Form des Stützteils, könnte dies nicht leisten, da wegen der Rundung keine flächigen Kontakte zwischen dem Andrückelement und dem Ärmelende möglich sind. Dies könnte man allenfalls durch eine entsprechend ausgeformte Struktur der Andrückelemente an deren Andrückflächen realisieren, was aber wiederum konstruktiv aufwendig ist.
- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Andrückelemente im wesentlichen luftdurchlässige, nachgiebige Andrückflächen aufweisen. Beispielsweise bietet sich als Material für die Andrückflächen ein Schaummaterial o.dgl. nachgiebiges poröses Material an, das eine Durchströmung mittels Luft erlaubt. Dadurch kommt es zu einem Warmluftstrom durch die Manschetten bzw. Ärmelenden. Da die Ärmelenden und insbesondere dann, wenn es sich um Manschetten handelt, mehrlagige Stoffbahnen aufweisen, kommt es durch den Durchtritt von Warmluft zu einem verbesserten und damit verkürzten Trocknungsprozess.
- Im einfachsten Fall handelt es sich bei der Andrückfläche um eine im wesentlichen rechteckige Fläche, die gegen einen Teil der Manschette drückt. Normalerweise schließt sich bei einer Manschette an den Hemdärmel ein Längsschlitz an. Um den Hemdärmel längs der Schlitzränder ebenfalls am Stützteil fixieren zu können, sollte die Andrückfläche des Andrückelements entsprechend dimensioniert sein. Ein großflächiger Kontakt in diesem Bereich des Hemdärmels, also längs des sich an die Manschette anschließenden Schlitzes, ist nicht erforderlich; hier reicht es aus, wenn die Andrückfläche entsprechend schmaler ausgebildet ist. Auf diese Weise umfasst die Andrückfläche also einen ersten relativ breiten Abschnitt und einen sich daran anschließenden zweiten schmaleren Abschnitt, wobei beide Abschnitte eine gemeinsame geradlinige Randkante aufweisen.
- Die Bewegung der Andrückelemente in Richtung auf das Stützteil erfolgt im einfachsten Fall durch die Bewegung von Betätigungshebeln, über die die Andrückelemente einzeln oder gemeinsam betätigbar sind. Jeder Betätigungshebel kann zweckmäßigerweise als Kniehebel ausgebildet sein, so dass eine selbständige Fixierung der Andrückelemente in ihrer Andrückstellung gegeben ist. Alternativ ist es auch möglich, die Andrückelemente mit Hilfe von Spannelementen (Federn o.dgl.) in die Andrückstellung vorzuspannen.
- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass ein jeweils ein Betätigungshebelpaar tragendes Halteelement zum gleichzeitigen Verschieben beider Andrückflächen entlang der geraden Abschnitte der Anlageflächen des Stützteils an diesem verschiebbar gelagert ist. Alternativ ist es auch möglich, dass jedes Andrückelement separat entlang des ihm zugeordneten geradlinigen Abschnitts der Anlagefläche des Stützteils verschiebbar an diesem gelagert ist.
- Durch die zuvor beschriebene Bewegbarkeit der Andrückelemente ist es möglich, diese zur Vorfixierung des Hemdärmels an dem Stützteil gegen dieses innerhalb eines dem gerundeten Abschnitt zugewandten Teils des geradlinigen Abschnitts der Außenanlagefläche zu drücken. Wenn beide Andrückelemente in dieser Weise vorfixiert sind, kann durch eine Bewegung der Andrückelemente von dem gerundeten Abschnitt des Stützteils weg eine Spannung auf den Hemdärmel ausgeübt werden, so dass sich dieser eng an dem Stützteil anliegend gegen dessen Außenanlagefläche legt.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Bügelvorrichtung, -
2 eine vergrößerte Darstellung der Manschettenspanneinrichtung, wie sie im Bereich II der1 angedeutet ist, -
3 eine Draufsicht auf die Manschettenspanneinrichtung gemäß2 in Richtung des Pfeils III der2 , -
4 einen Schnitt durch das Stützteil der Manschettenspanneinrichtung entsprechend der Linie IV–IV der2 , -
5 eine perspektivische Darstellung einer Manschettenspanneinrichtung gemäß einer alternativen Ausgestaltung, -
6 die Manschettenspanneinrichtung gemäß5 in einem ersten Betriebszustand zur Vorfixierung einer Manschette und -
7 die Manschettenspanneinrichtung gemäß5 in ihrer Endstellung zum Spannen der Manschette um das Stützteil. - Die Bügelvorrichtung
10 weist einen Blähkörper12 aus flexiblem Material (beispielsweise Textilmaterial) auf, der die Form des zu glättenden Bügelguts (nicht dargestellt) aufweist. Der Blähkörper12 wird von einem Gestell14 gehalten, das einen konischen Abschnitt16 aufweist, um den herum der Rumpf18 des Blähkörpers12 angeordnet ist. In Höhe der Ärmelabschnitte20 des Blähkörpers12 befinden sich im Gestell14 zwei Auslassöffnungen22 , die wahlweise durch Verschlussklappen24 verschließbar sind. Oberhalb der Verschlussklappen24 befinden sich von dem konischen Abschnitt16 abstehende Abschirmelemente27 , die die freie Verschwenkbarkeit der Verschlussklappen24 nach außerhalb des Gestells14 gewährleisten. - Das konische Gestell
14 ruht auf einem Gehäuse25 , das eine mit einem Teilbereich des Hohlraums des Gestells14 fluchtende (Luftauslass-)Öffnung26 aufweist. Diese Öffnung26 ist Teil eines Gebläses28 , das eine (Lufteinlass-) Öffnung30 am Gehäuse25 aufweist. Das Gebläse28 weist ferner ein Axiallüfterrad32 auf, das von einer Antriebseinheit34 drehend antreibbar ist. Die Antriebseinheit34 ist durch eine Ansteuereinheit36 derart ansteuerbar, dass sich das Axiallüfterrad32 wahlweise in einer der beiden entgegengesetzten Drehrichtungen dreht. - Das Gestell
14 ist ferner mit einem perforierten Abschnitt38 versehen, der Teil des konischen Abschnitts16 ist. Ferner weist das Gestell14 einen Kragenabschnitt40 auf, der ebenfalls perforiert ist. In dem Gestell14 befindet sich ein Heizaggregat42 zum Erwärmen von dem Blähkörper12 zuzuführender Heißluft. - Schließlich weist das Gestell
14 noch Spreizarme44 auf, die schwenkbar am Gehäuse25 gelagert sind und an ihren freien Enden mit (nicht dargestellten) Haltevorrichtung zum Ergreifen und Halten der Manschetten eines zu bügelnden Hemdes versehen sind. - Zum Glätten eines Bügelguts (beispielsweise Hemd) wird dieses über den in dieser Phase nicht aufgeblasenen und in sich zusammengefallenden Blähkörper
12 gezogen. Anschließend wird die Antriebsvorrichtung34 derart angesteuert, dass durch das Axiallüfterrad32 in dem Gestell14 ein Unterdruck entsteht. In dieser Phase sind die Verschlussklappen24 bezogen auf die Zeichnung nach unten geschwenkt, was infolge ihrer Schwerkraft erfolgt. Damit verschließen die Verschlussklappen24 die Auslassöffnungen22 des konusförmigen Abschnitts16 des Gestells14 . Somit kann die Saugleistung des Gebläses28 reduziert werden, ohne bezüglich der Effektivität des an den perforierten Stellen des Gestells14 wirkenden Unterdrucks Einbußen hinnehmen zu müssen. - Längs des mit der Knopfloch- und der Knopfleiste des Hemdes verlaufenden perforierten Teils
38 wirkt nun ein Ansaugunterdruck, der zur Vorpositionierung der Knopflochleiste und der Knopfleiste des Hemdes genutzt werden kann. Eine ähnliche Situation ergibt sich im Bereich des Kragenabschnitts40 des Gestells14 . Die endgültige Fixierung des Hemdes in diesen Bereichen erfolgt durch nicht dargestellte Andrückelemente. - Nach der Positionierung in der vorbeschriebenen Weise und der Straffung der Ärmel des Hemdes durch die Spreizarme
44 wird das Axiallüfterrad32 in zum Erzeugen eines Unterdrucks entgegengesetzter Richtung angetrieben, so dass nun Luft in das Gestell14 und damit auch in den Blähkörper12 eingeblasen wird. Während dieser Phase öffnen sich die Verschlussklappen24 auf Grund der Luftströmung automatisch, wobei der Blähkörper12 im Bereich der Auslassöffnungen22 durch die Abschirmelemente27 auf Abstand gehalten wird, so dass die Verschlussklappen24 frei nach außen aufschwenken können. - Bei der zuvor beschriebenen Bügelvorrichtung
10 erfolgt der Unterdruck- und der Überdruckerzeugungsvorgang einzig und allein durch Umkehrung der Drehrichtung des Lüfterrades32 , weshalb die Bügelvorrichtung10 über ein denkbar einfach konstruiertes Gebläse28 verfügt, was wiederum vorteilhaft im Hinblick auf die Herstellungskosten und Montage ist. Für die Erfindung kann aber auch eine Gebläseanordnung verwendet werden, die ein Saug- und ein Druckgebläse aufweist. - Ferner weist die Bügelvorrichtung
10 ein in besonderer Weise ausgebildetes Heizaggregat42 auf, das ein sich spiralförmig durch das Gestell14 hindurch erstreckendes elektrisch betriebenes Widerstands-Heizelement46 umfasst, welches zusammen mit dem konischen Abschnitt16 des Gestells14 eine äußerst effektive Wärmeabgabe an die Luftströmung ermöglicht. Der konische Abschnitt16 des Gestells14 ist mit einem konischen Hohlkörper48 versehen, der eine die Mantelfläche des Hohlkörpers48 bildende Außenwandung50 aus Metall (beispielsweise Edelstahl) aufweist. Der Hohlkörper48 ruht mit seiner eine Einlassöffnung51 aufweisenden großflächigeren Stirnseite52 auf dem Gehäuse25 . An dem dem Gehäuse25 abgewandten anderen axialen Ende54 des Hohlkörpers48 befinden sich in dessen Außenwandung50 die Auslassöffnungen22 . - Die Auslassöffnung
26 des Gebläses28 und/oder die Einlassöffnung51 des Hohlkörpers48 ist/sind ringförmig ausgebildet, so dass die Luft aus dem Gebläse28 nahe der Innenseite der Außenwandung50 des Hohlkörpers48 austritt und innen entlang dieser Außenwand50 strömt. In diesem Bereich ist das wendelförmige Heizelement46 angeordnet, womit der größte Anteil der durchströmenden Luft direkt in Kontakt mit dem Heizelement46 gelangt. - Die Effektivität des Heizaggregats
42 kann weiter erhöht werden, indem in dem Hohlkörper48 ein im wesentlichen formgleicher Einsatzkörper56 angeordnet ist, der eine Außenfläche58 aufweist, die der Außenwandung50 des (Außen-) Hohlkörpers48 gegenüberliegt. Damit entsteht zwischen dem Hohlkörper48 und dem Einsatzkörper56 ein ringförmiger Zwischenraum60 , durch den sich das Heizelement46 in diesem Ausführungsbeispiel schraubenlinienförmig erstreckt. Der Einsatzkörper56 endet im Bereich der Auslassöffnungen22 des Hohlkörpers48 . Durch das Heizelement46 wird nicht nur die Luft erwärmt; vielmehr erwärmen sich auch der Hohlkörper48 und der Einsatzkörper56 . Beide bestehen vorzugsweise aus Metall, das die vom Heizelement46 aufgenommene Wärme großflächig an die Luft abgibt. Damit entsteht ein hocheffektives Heizaggregat mit optimalem Wärmeübergang zu Luft. - Anhand der
2 bis4 wird nachfolgend ein erstes Ausführungsbeispiel einer Manschettenspanneinrichtung70 beschrieben, die in1 lediglich andeutungsweise wiedergegeben ist. - Die Manschettenspanneinrichtung
70 dient der Fixierung der Ärmelmanschette72 eines Hemdärmels74 während des Bügel- bzw. Glättungsvorganges. Zu diesem Zweck weist die Manschettenspanneinrichtung70 ein Stützteil76 auf, das im Querschnitt betrachtet (4 ) im wesentlich tropfenförmig ausgebildet ist. Das Stützteil76 umfasst ein zu einer Tropfenform gebogenes Bahnmaterialteil aus insbesondere wärmeleitendem Material, das Perforationen aufweist. Gemäß den2 bis4 bildet das Bahnmaterialteil die Umfangswandung78 des Stützteils76 , das axial an einem Stirnende mittels eines in diesem Ausführungsbeispiel plattenförmigen Halteelements80 verschlossen ist. Die Umfangswandung78 ist mit einer Vielzahl von Perforationen82 versehen und bildet an ihrer Außenseite eine Anlagefläche84 für die Manschette72 und evtl. den an diese angrenzenden Bereich des Hemdärmels74 . Die Anlagefläche84 weist mehrere Teilabschnitte auf. In einem ersten Teilabschnitt86 ist die Außenwandung78 gerundet, vorzugsweise teilzylindrisch gerundet ausgebildet; dieser erste Teilabschnitt86 erstreckt sich über mehr als 180°. An die Enden dieses ersten Abschnitts86 schließt sich jeweils ein geradliniger Abschnitt88 der Außenwandung78 an, wobei die beiden geradlinigen Abschnitte88 an ihren dem Teilabschnitt86 abgewandten Enden über einen nicht perforierten Verbindungsabschnitt90 miteinander verbunden sind. Die Teilabschnitte86 und88 sind mit den Perforationen82 versehen. - Wie in den
2 bis4 angedeutet, gelangt während des Glättungs- bzw. Bügelvorgangs aus den Ärmeln20 des Blähkörpers12 Heißluft in Richtung des Pfeils92 in jeden Ärmel74 des über den Blähkörper12 gezogenen zu bügelnden Hemdes bis in das Stützteil76 hinein, aus dem es radial über die Perforationen82 austritt (siehe die Pfeile94 in4 ). Dadurch wird die außen an der Anlagefläche84 fixierte Manschette72 getrocknet. Die Manschette72 ist in diesem Zustand nicht geschlossen, weist also einen Seitenschlitz96 auf. Dieser Seitenschlitz96 grenzt an den nicht perforierten Verbindungsbereich90 der Außenwandung78 an. Somit kann die Warmluft daran gehindert werden, in diesen Bereich, in dem sie nicht zum Trocknen des Gewebes verwendet werden kann, ungenutzt auszutreten. - Die Fixierung der Manschette
72 auf dem Stützkörper76 erfolgt mittels zweier Andrückelemente98 , die über Betätigungshebel100 schwenkbar an dem Halteelement80 gelagert sind. Jedes Andrückelement98 weist einen ersten breiten Abschnitt99 und einen sich daran anschließenden zweiten schmalen Abschnitt101 auf, wie es in3 erkennbar ist. Im Bereich des schmalen Abschnitts101 drückt das Andrückelement98 in demjenigen Bereich des Hemdärmels74 gegen den Stützkörper76 , in dem der Hemdärmel74 den sich an die Manschette72 anschließenden Ärmelschlitz begrenzt. Diese Betätigungshebel100 sind in den2 bis4 vereinfacht dargestellt und können insbesondere als in ihrer Andrückstellung selbst verriegelnde Kniehebel ausgebildet sein. Die Andrückelemente98 weisen vorzugsweise nachgiebige und luftdurchlässige Andrückflächen102 auf. Die beiden Andrückelemente98 liegen beidseitig des Stützteils76 an den geradlinigen Abschnitten88 der Außenwandung78 an. Hier ist eine einfache Fixierung durch flächige Anlage der Andrückelemente98 gegen die Manschette72 möglich. Die Manschette72 kann auf diese Weise klemmend gehalten werden, ohne dass eine Knickfalte entsteht, da die Manschette72 im Abschnitt86 der Außenwandung78 "rund" gehalten wird. - In den
5 bis7 ist eine alternative Ausgestaltung einer Manschettenspanneinrichtung70' dargestellt. Soweit die Teile dieser Manschettenspanneinrichtung70' denen der Manschettenspanneinrichtung70 gemäß den2 bis4 gleichen bzw. in ihrer Funktion entsprechen, sind sie in den5 bis7 mit den gleichen Bezugszeichen versehen. - Der Unterschied der Manschettenspanneinrichtung
70' gegenüber derjenigen nach den2 bis4 besteht in der Ausbildung der Anlenkung und Verschwenkbarkeit der Andrückelemente98 und deren Betätigungshebel100 . Insbesondere ist das Stützteil76 identisch mit dem Stützteil76 der Manschettenspanneinrichtung70 . - Die Ausgestaltung der Manschettenspanneinrichtung
70' gemäß den5 bis7 erlaubt die Einhandbetätigung während des Spannens und Legens der Manschette 72 um das Stützteil76 . Die Betätigungshebel100 sind um jeweils eine in axialer Erstreckung des Stützteils76 verlaufende Schwenkachse103 an einer Platte104 schwenkbar gelagert. Diese Platte104 ist verschiebbar an dem Halteelement80 gelagert. Dadurch ist eine Verschiebung der Platte104 nebst der Hebel100 und der Andrückelemente98 quer zur axialen Erstreckung des Stützteils76 möglich. Auf diese Weise lassen sich die beiden Andrückelemente98 über die geradlinigen Abschnitte88 der Außenwandung78 des Stützteils76 verschieben, und zwar in einen Zustand, in dem sie auf der Manschette72 aufliegen und in dem die Andrückelemente98 mittels Federkraft (nicht dargestellt) vorgespannt sind. Durch die Verschiebung der Andrückelemente98 in diesen Zustand in Richtung auf den Verbindungsbereich90 der Außenwandung78 hin, kommt es bei einfacher Handhabung zu einer dichten Anlage der Manschette72 an dem Stützteil76 . Die zuvor beschriebene Handhabung und Wirkungsweise der Manschettenspanneinrichtung70' ist zeichnerisch in den6 und7 dargestellt. In6 erfolgt die Vorfixierung der Manschette72 auf dem Stützteil76 . Die Andrückelemente98 befinden sich in ihrer Vorfixierungsposition nahe dem gerundeten Abschnitt86 der Außenwandung78 des Stützteils76 . Durch Verschiebung der Platte104 in Richtung des Pfeils106 der6 kann dann die Manschette gegen das Stützteil76 dicht gespannt werden. Am Ende der Verschiebung der federnd gegen das Stützteil76 vorgespannten Andrückelemente98 ergibt sich dann die Situation gemäß7 .
Claims (9)
- Bügelvorrichtung für Oberbekleidungsstücke wie z.B. Hemden, Blusen u.dgl., mit – einem Gebläse (
28 ), das eine Luftansaug- und eine Luftauslassöffnung (26 ,30 ) aufweist, – einem aufblasbaren Blähkörper (12 ), der strömungstechnisch in Verbindung mit der Luftauslassöffnung (26 ,30 ) des Gebläses (28 ) steht, – einem den Blähkörper (12 ) haltenden Gestell (14 ), und – einer Spanneinrichtung (70 ,70' ) für jeweils ein Ärmelende (72 ) des Bügelguts, wobei die Spanneinrichtung (70 ,70' ) aufweist – ein Stützteil (76 ) mit einer Anlagefläche (84 ) zur Anlage durch die Innenseite des Ärmelendes (72 ), – wobei die Anlagefläche (84 ) Perforationen (82 ) für das Ausströmen von Luft aus dem Blähkörper (12 ) durch das Stützteil (76 ) hindurch aufweist und – wobei das Stützteil (76 ) im Querschnitt betrachtet im wesentlichen eine Tropfenform aufweist, die durch einen sich über mehr als 180° erstreckenden gerundeten Abschnitt (86 ) und sich daran anschließende im wesentlichen geradlinige und spitzwinklig aufeinander zu verlaufende Abschnitte (88 ), welche an ihren dem gerundeten Abschnitt (86 ) abgewandten Enden über einen Verbindungsabschnitt (90 ) verbunden sind, definiert ist, und – mindestens ein zwischen einer Andrückposition und einer Freigabeposition bewegbares Andrückelement (98 ) für jeden geradlinigen Abschnitt (88 ) zum Andrücken des Ärmelendes (72 ) des Bügelguts gegen den jeweiligen geradlinigen Abschnitt (88 ) der Anlagefläche (84 ) des Stützteils (76 ). - Bügelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (
90 ) jedes Stützteils (76 ) frei von Perforationen ist. - Bügelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Andrückelement (
98 ) eine Andrückfläche (102 ) aufweist, die einen breiten ersten Abschnitt (99 ) zum Andrücken einer Manschette (72 ) eines Hemdes und einen sich an den ersten Abschnitt (99 ) anschließenden schmalen zweiten Abschnitt (101 ) zum Andrücken eines sich an die Hemdmanschette (72 ) anschließenden Armschlitzrandes aufweist. - Bügelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Abschnitt (
99 ,101 ) der Andrückfläche (102 ) durch im wesentlichen miteinander fluchtende Randbereiche der Andrückfläche (102 ) begrenzt sind. - Bügelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückelemente (
98 ) im wesentlichen luftdurchlässige, nachgiebige Andrückflächen (102 ) aufweisen. - Bügelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Andrückelement (
98 ) zum Bewegen seiner Andrückfläche (102 ) entlang dem dem Andrückelement (98 ) zugeordneten geradlinigen Abschnitt (88 ) der Anlagefläche (84 ) des Stützteils relativ zu diesem verschiebbar gelagert ist. - Bügelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Andrückelement (
98 ) einen Betätigungshebel (100 ) zur manuellen Betätigung des Andrückelements (98 ) aufweist. - Bügelvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungshebel (
100 ) zur gemeinsamen manuellen Betätigung beider Andrückelemente (98 ) an einem gemeinsamen Halteelement (80 ) gelenkig gelagert sind. - Bügelvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (
80 ) zum gleichzeitigen Verschieben beider Andrückflächen (102 ) entlang der geradlinigen Abschnitte (88 ) der Anlagefläche (84 ) des Stützteils (76 ) relativ zu diesem verschiebbar gelagert ist.
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| DE202004008892U DE202004008892U1 (de) | 2004-01-23 | 2004-06-04 | Bügelvorrichtung für Oberbekleidungsstücke wie z.B. Hemden, Blusen u.dgl. |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102004003731.0 | 2004-01-23 | ||
| DE102004003731 | 2004-01-23 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=32921249
Family Applications (1)
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| DE202004008892U Expired - Lifetime DE202004008892U1 (de) | 2004-01-23 | 2004-06-04 | Bügelvorrichtung für Oberbekleidungsstücke wie z.B. Hemden, Blusen u.dgl. |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMO20090011A1 (it) * | 2009-01-21 | 2010-07-22 | Barbanti Carlo Snc | Macchina stiratrice, particolarmente per la stiratura di indumenti quali camicie, giacche o simili |
-
2004
- 2004-06-04 DE DE202004008892U patent/DE202004008892U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITMO20090011A1 (it) * | 2009-01-21 | 2010-07-22 | Barbanti Carlo Snc | Macchina stiratrice, particolarmente per la stiratura di indumenti quali camicie, giacche o simili |
| WO2010084396A3 (en) * | 2009-01-21 | 2010-09-30 | Barbanti Carlo S.N.C. | Ironing machine, particularly for ironing garments such as shirts, jackets or the like |
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