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Technisches
Gebiet
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Die
Erfindung betrifft einen krummen Schraubenzieher, der den Schraubenzieherkopf
in eine horizontale und vertikale Stellung bringen kann.
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Stand der Technik
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Bei
bekanntem krummem Schraubenzieher kann der Schraubenzieherkopf nicht
gegenüber
dem Schraubenzieherkörper
gedreht werden und ist somit nur als krummer Schrubenzieher verwendbar,
so daß sein
Gebrauchswert niedrig ist.
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Aufgabe der
Erfindung
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen krummen Schraubenzieher
zu schaffen, der den Schraubenzieherkopf in eine horizontale und
vertikale Stellung bringen kann.
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Diese
Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen krummen Schraubenzieher
gelöst,
der aus einem Krummrohr, einem Antrieb, einem Getriebe und einem
Abtrieb besteht, wobei das Krummrohr ein erstes Rohr und ein zweites
Rohr umfaßt,
wobei das zweite Rohr gegenüber
dem ersten Rohr gedreht werden kann und somit in eine horizontale
und vertikale Stellung gebracht werden kann. Der Antrieb kann mit
einer elektrischen oder pneumatischen Gerät verbunden werden und über das
Getriebe den Abtrieb, der mit einem Schraubenzieherkopf verbunden ist,
in Drehung versetzen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 zeigt eine Explosionsdarstellung
der Erfindung,
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2 zeigt eine Schnittdarstellung
des ersten Rohres,
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3 zeigt eine Schnittdarstellung
des zweiten Rohres,
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4 zeigt eine perspektivische
Darstellung der Erfindung,
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5 und 6 zeigen zwei Schnittdarstellungen der
Erfindung.
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Wege zur Ausführung der
Erfindung
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Bezugnehmend
auf 1 bis 4 besteht die Erfindung im
wesentlichen aus einem Krummrohr (1), einem Antrieb (2),
einem Getriebe (3) und einem Abtrieb (4).
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Das
Krummrohr (1) umfaßt
ein erstes Rohr (10), ein zweites Rohr (20), zwei
große
C-förmige Ringe
(12) und ein gefedertes Rastteil (13). Das erstes
Rohr (10) weist einen Aufnahmeraum (100) auf, dessen
Innenwand nahe an einer Öffnung
eine große Ringnut
(101) für
einen großen
C-förmigen
Ring (12) und im Mittelbereich einen Ringwulst (102)
besitzt. Die gegenüberliegende
Endfläche
des ersten Rohres (10) ist als Schrägfläche (103) mit einem
Neigungswinkel von 45° ausgebildet.
Nahe an der Schrägfläche (103)
ist der Aufnahmeraum (100) mit einer mittleren Ringnut
(104) versehen. In der Schrägfläche (103) ist eine
Vertiefung (105) für
das Rastteil (13) vorgesehen. Das zweites Rohr (11)
weist einen Aufnahmeraum (110) auf, dessen Innenwand nahe
an einer Öffnung
eine große
Ringnut (111) für
einen großen
C-förmigen
Ring (12) und im Mittelbereich einen Ringwulst (112)
besitzt. Die gegenüberliegende
Endfläche
des zweites Rohres (11) ist als Schrägfläche (113) mit einem
Neigungswinkel von 45° ausgebildet. Nahe
an der Schrägfläche (113)
ist der Aufnahmeraum (110) mit einer mittleren Ringnut
(114) versehen. In der Schrägfläche (113) sind zwei
Rastnuten (115) für
das Rastteil (13) vorgesehen.
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Der
Antrieb (2) umfaßt
ein Antriebsrohr (20), ein Lager (21) und eine
Antriebswelle (22). Das Antriebsrohr (20) weist
im Inneren einen Hohlraum (200) und an einem Ende einen
Ringflansch (201) auf. Um die Antriebswelle (22)
ist das Lager (21) gelegt. Im einem Ende der Antriebswelle
(22) ist eine Ausnehmung (222) für ein elektrisches
oder pneumatisches Gerät
(nicht dargestellt) vorgesehen. Der Außendurchmesser der Antriebswelle
(22) ist etwas kleiner als der Durchmesser des Hohlraumes
(22) des Antriebsrohres (20), wodurch die Antriebswelle (22)
in das Antriebsrohr (20) geschoben werden kann, bis das
Lager (21) gegen das Antriebsrohr (20) stößt. Ferner
besitzt die Antriebswelle (22) am anderen Ende ein Kegelrad
(220) und nahe an dem Kegelrad (220) einen großen Ringwulst
(221).
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Das
Getriebe (3) ist mit dem Antrieb (2) und dem Abtrieb
(4) verbunden und umfaßt
ein Antriebsteil (30), ein Abtriebsteil (31),
eine Muffe (32) und zwei mittlere C-förmige Ringe (33).
Das Antriebsteil (30) weist an einem Ende ein Kegelrad
(300), das mit dem Kegelrad (220) der Antriebswelle
(22) in Eingriff steht und von der Antriebswelle drehangetrieben werden
kann. In der gegenüberliegenden
Endfläche des
Antriebsteiles (30) sind mehrere Sacklöcher (301) vorgesehen.
Das Abtriebsteil (31) weist an einem Ende ein Kegelrad
(310) auf. Auf der gegenüberliegenden Endfläche des
Abtreibsteiles (31) sind entsprechend den Sacklöchern (301)
des Antriebsteiles (30) mehrere Stifte (311) vorgesehen,
die in die Sacklöcher
(301) eingesteckt werden können, wodurch das Abtriebsteil
(31) von dem Antriebsteil (30) mitgeführt werden
kann. Das Antriebsteil (30) und das Abtriebsteil (31)
können
in die Muffe (32) gesteckt werden, bis die Kegelräder (300, 310)
gegen die Muffe (32) stoßen. In der Außenfläche der
Muffe (32) sind zwei mittlere Ringnuten (322)
für die
beiden mittleren C-förmigen
Ringe (33) vorgesehen.
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Der
Abtrieb (4) umfaßt
ein Abtriebsrohr (40), ein Lager (41), eine Abtritebswelle
(42) und einen kleinen C-förmigen Ring (43).
Das Abtriebsrohr (40) weist einen Hohlraum (400)
auf. Das Lager (41) ist um die Abtriebswelle (42)
gelegt. In einem Ende der Abtriebswelle (42) ist eine Ausnehmung
(422) für
einen Schraubenzieherkopf (nicht dargestellt) vorgesehen, deren
Außenwand
mit einer kleinen Ringnut (423) versehen ist. Der Außendurchmesser
der Abtriebswelle (42) ist etwas kleiner als der Durchmesser des
Hohlraumes (400) des Abtriebsrohres (40), wodurch
die Abtriebswelle (42) in das Abtriebsrohr (40) geschoben
werden kann, bis das Lager (41) gegen das Antriebsrohr
(40) stößt. Ferner
besitzt die Abtriebswelle (42) am anderen Ende ein Kegelrad (420),
das mit dem Kegelrad (310) des Abtriebsteiles (31)
in Eingriff steht, und nahe an dem Kegelrad (220) einen
großen
Ringwulst (421).
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Bei
Montage der Erfindung wird zunächst das
Lager (21) um die Antriebswelle (22) gelegt, die dann
in das Antriebsrohr (20) geschoben, bis das Lager (21)
gegen den Ringflansch (201) des Antriebsrohres (20)
stößt, wodurch
das Lager (21) zwischen dem Ringflansch (201)
des Antriebsrohres (20) und dem Ringwulst (221)
der Antriebswelle (22) geklemmt wird. Anschließend wird
der Antrieb (2) in den Aufnahmeraum (100) des
ersten Rohres (10) geschoben, bis das Lager (21)
gegen den Ringwulst (102) des Aufnahmeraumes (100)
stößt. Dann
wird ein großer
C-förmiger
Ring (12) in die große
Ringnut (101) gebracht, wodurch der Antrieb (2)
zwischen dem Ringwulst (102) und dem großen C-förmigen Ring
(12) begrenzt wird, Daraufhin wird das Antriebsteil (30)
in die Muffe (32) gesteckt und zusammen mit der Muffe (32)
durch die Öffnung
der Schrägfläche (103)
in den Aufnahmeraum (100) des ersten Rohres (10)
geschoben, bis die Kegelräder
(300, 220) des Antriebsteiles (30) und
der Antriebswelle (22) in Eingriff stehen, wobei die Mittelachse
des Kegelrades (300) des Antriebsteiles (30) prallel
zu der Normale der Schrägfläche (103)
des ersten Rohres (10) verläuft. Dann wird ein mittlerer
C-förmiger
Ring (33) in die Ringnuten (104, 320)
des ersten Rohres (10) und der Muffe (32) gebracht,
wodurch die Muffe (32) an dem ersten Rohr (10)
befestigt ist. Danach wird der Antriebsteil (31) in das
andere Ende der Muffe (32) gesteckt, wodurch die Stifte
(311) in die Sacklöcher (301)
des Antriebsteiles (30) – eingesteckt werden. Dann
werden das Abtriebsteil (31) und die Muffe (32) durch
die Öffnung
der Schrägfläche (113)
in den Aufnahmeraum (110) des zweiten Rohres (11)
geschoben, wobei die Mittelachse des Kegelrades (310) des Abtriebsteiles
(31) prallel zu der Normale der Schrägfläche (113) des zweiten
Rohres (11) verläuft.
Dann wird der andere mittlere C-förmige Ring (33) in
die Ringnuten (114, 320) des zweiten Rohres (11)
und der Muffe (32) gebracht. Das erste und zweite Rohr (10, 11)
liegen durch die zwei mittleren C-förmigen Ringe (33)
mit ihren Schrägflächen (103, 113)
aneinander an. Dabei rastet das Rastteil (13) des ersten Rohres
(10) durch die Federkraft in eine Rastnut (115)
des zweiten Rohres (11) ein. Danach wird das Lager (41)
um die Abtriebswelle (42) gelegt, die dann in das Abtriebsrohr
(40) geschoben wird, bis das Lager (41) gegen
das Abtriebsrohr (40) stößt, wobei die kleine Ringnut
(423) der Abtriebswelle (42) aus dem Abtriebsrohr
(40) herausragt und das Lager zwischen dem Abtriebsrohr
(40) und dem Ringwulst (421) des Abtriebswelle
(42) geklemmt wird. Dann wird der kleine C-förmige Ring
(43) in die kleine C-förmige
Ringnut (423) der Abtriebswelle (42) gebracht,
wodurch die Abtriebswelle (42) und das Abtriebsrohr (40)
miteinander verbunden sind, so daß der Abtrieb (4)
entsteht. Der Abtrieb (4) wird in den Aufnahmeraum (110)
des zweiten Rohres (11) geschoben, bis das Lager (41)
gegen den Ringwulst (112) des Aufnahmeraumes (110)
stößt. Schließlich wird
der andere größere C-förmige Ring
(12) in die große
Ringnut (111) gebracht, wodurch der Abtrieb (4)
im Aufnahmeraum (110) des zweiten Rohres (11)
befestigt ist.
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Beim
Einsatz der Erfindung, wie in 4 bis 6 dargestellt ist, kann die
Erfindung durch die Ausnehmung (222) der Antriebswelle
(22) des Antriebs (2) mit einem elektrischen oder
pneumatischen Gerät und
durch die Ausnehmung (422) der Abtrebswelle (42)
mit einem Schraubenzieherkopf verbunden werden. Wenn die Antriebswelle
(22) gedreht wird, kann sie über die Kegelräder (300, 310)
des Antriebsteiles (30) und des Abtriebsteiles (31)
des Getriebes (3) die Abtriebswelle (42) des Abtriebs
(4) mitdrehen, wodurch der Schraubenzieherkopf, der in
der Ausnehmung (422) der Antriebswelle (42) befestigt
ist, gedreht wird. Dabei schließen
das elektrische oder pneumatische Gerät und der Schraubenzieherkopf einen
Winkel von 90° ein,
was besonders günstig
ist, wenn ein Hindernis im Arbeitsraum vorliegt. Dieser krumme Schraubenzieher
kann auch in einen geraden Schraubenzieher umgewandelt werden. Dabei wird
zunächst
das Rastteil (13) des ersten Rohres (10) nach
innen gedrückt,
damit es die Rastnut (115) in der Schrägfläche (113) des zweiten
Rohres (11) verläßt. Dann
kann das zweite Rohr (11) gegenüber dem ersten Rohr (10)
um 180° verdreht
werden, damit das Rastteil (13) in die andere Rastnut (115)
in der Schrägfläche (113)
des zweiten Rohres (11) einrastet, wodurch das zweite Rohr
(11) in dieser Stellung positioniert wird, wie in 6 dargestellt ist. Da das
Getreibe auf der Achse dieser Drehverstellung liegt, bleibt sein
Position nach der Drehverstellung unverändert und kann die Drehkraft
der Antriebswelle (22) des Antriebs (2) auf die
Abtriebswelle (42) des Abtriebs (4) übertragen.