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Die Erfindung betrifft einen aufblasbaren Fanartikel
mit einer aufblasbaren Kunststoffhülle sowie einem Fach zum Einführen der
Hand einer Person.
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Es sind bereits aufblasbare Fanartikel
bekannt, deren Form einer ausgestreckten Hand in Übergröße entspricht.
Das Fach zum Einführen
der Hand einer Person ist sozusagen in der Handfläche des
Fanartikels angeordnet, so dass die Hand einer Person von unten
in den Fanartikel einführbar
ist. Ein solcher Fanartikel ist besonders in großen Sportstadien beliebt, um
damit mittels Winken auf sich aufmerksam zu machen.
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Es ist auch bekannt, eine sogenannte Fan-Hand
aus Schaumstoff herzustellen, welche gleichzeitig als bequeme Sitzunterlage
verwendet werden kann. Weisen solche Schaumstoff-Fanartikel eine
gewisse Größe auf,
so ist auch ein entsprechend großer Stauraum beim Transport
erforderlich.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
besteht darin, einen neuartigen Fanartikel zur Verfügung zu
stellen, mit welchem ein erhöhter
Werbeeffekt erzielbar ist, wobei die Herstellungskosten nicht erhöht werden.
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Diese Aufgabe wird durch die gesamte
Lehre des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen
2 – 11.
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Erfindungsgemäß weist der Werbeartikel, insbesondere
dessen Umriss, die Form eines Trikots, insbesondere eines kurzärmligen
Trikots, auf. Derartige Trikots können mit entsprechenden Darstellungen
von Trikots bekannter Sportmannschaften gestaltet werden, womit
ein entsprechend hoher Werbeeffekt für die jeweilige Mannschaft
erreicht wird. Gegebenenfalls kann auch der Spielername auf dem trikotförmigen Fanartikel
einbezogen werden. Der trikotförmige
Fanartikel kann aber auch oder zusätzlich mit einer bestimmten
Werbeinformation versehen sein, so dass er als Werbeträger für ein bestimmtes Produkt
oder eine bestimmte Firma dient. Der aufblasbare Fanartikel hat
den Vorteil, dass er unmittelbar bei Bedarf, z. B. im Stadion entrollt
und aufgeblasen werden kann. Der zusammengerollte Fanartikel benötigt für den Transport
nur wenig Platz und zeichnet sich außerdem durch sein geringes
Gewicht aus. Darüber
hinaus ist der Fanartikel als Sitzkissen sowie als Schwimmgerät verwendbar
und hat durch diese vielfältigen
Verwendungsmöglichkeiten
einen sehr hohen Streuwerbeeffekt.
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Der Fanartikel kann derart ausgestaltet
sein, dass sich die Kunststoffhülle
bereichsweise, insbesondere in Längsrichtung
kissenartig aufwölbt.
Diese kissenartigen Aufwölbungen
haben außerdem
den optischen Vorteil, dass die Trikotform des Fanartikels unterstützt wird.
Die Steifigkeit des Fanartikels ist besonders dann von Vorteil,
wenn der Fanartikel zum Winken verwendet wird oder als Sitzunterlage
oder Schwimmgerät
dient.
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Mit besonderem Vorteil können auf
der Ober- und/oder Unterseite der Kunststoffhülle in Längsrichtung verlaufende, wärmebehandelte
Linien oder linienförmige
Bereiche vorgesehen sein, die zur Einschnürung in diesem Bereich im aufgeblasenen
Zustand des Fanartikels führen.
Die wärmebehandelten Linien
können
insbesondere durch Wärmeeinwirkung
geschrumpfte Linien sein. Die Linien sind nicht so elastisch bzw.
dehnbar wie die restliche Kunststoffhülle, so dass sich die im letzten
Absatz beschriebenen kissenartigen Aufwölbungen ausbilden können.
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Der Fanartikel kann aber auch in
einer Ausführungsvariante
zumindest teilweise voneinander abgetrennte Luftkammern aufweisen.
Die Luftkammern gewährleisten
ebenso eine gewisse Stabilität des
aufblasbaren Fanartikels, welche . insbesondere dann von Vorteil
ist, wenn der Fanartikel zum Winken verwendet wird oder als Sitzunterlage
oder Schwimmgerät
dient. Indem die Luftkammern nur teilweise voneinander abgetrennt
sind, genügt
ein einziges Ventil zum Aufblasen und die Luft kann in alle Luftkammern
strömen.
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Die Luftkammern können im wesentlichen in Längsrichtung
des Fanartikels verlaufen, was ebenfalls für die gesamte Stabilität des Fanartikels
vorteilhaft ist. Außerdem
verhindern die in Längsrichtung verlaufenden
Luftkammern ein unerwünschtes
Abknicken des Fanartikels beim Winken.
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Vorteilhafterweise kann der Fanartikel
mindestens drei in Längsrichtung
verlaufende Aufwölbungen
bzw. Luftkammern aufweisen, wobei die beiden äußeren Aufwölbungen bzw. Luftkammern die Ärmel des
Trikots beinhalten. Insbesondere kann der Fanartikel bezüglich seiner
Längsachse
symmetrisch ausgebildet sein, so dass eine gleichmäßige Luftverteilung
sowie gleichmäßige Stabilität gewährleistet ist.
Vor allem bei Verwendung des Fanartikels als Schwimmgerät ist die
symmetrische Formgebung von Vorteil.
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Die Ober- und/oder Unterseite des
Fachs zum Einführen
einer Hand kann vorteilhafterweise eine Mehrzahl von parallel zueinander
verlaufender Luftkammern aufweisen, wobei diese Luftkammern schmäler sind
als die Aufwölbungen
bzw. Luftkammern des Fanartikels selbst. Die Luftkammern des Hand-Fachs
können
zweckmäßigerweise
auch gleichzeitig mit dem gesamten Fanartikel aufgeblasen werden,
indem entsprechende Verbindungsstellen zwischen allen Bereichen
vorgesehen sind. Die schmalen Luftkammern des Fachs dienen dessen Stabilisierung,
insbesondere wenn eine Hand eingeführt ist und verhindern so z.
B. ein unerwünschtes Umknicken
beim Winken mit dem Fanartikel. Die Luftkammern des Fachs sind vorteilhafterweise
wie auch die Aufwölbungen
bzw. die Luftkammern des Fanartikels selbst parallel zueinander
und/oder in Längsrichtung
verlaufend angeordnet.
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Zweckmäßigerweise ist das Fach zum
Einführen
einer Hand im Mittelbereich oder in der mittleren Aufwölbung bzw.
Luftkammer angeordnet. Damit wird die erforderliche Steifigkeit
des aufgeblasenen Fanartikels unterstützt. Außerdem wird dadurch die oben
beschriebene symmetrische Ausgestaltung beibehalten.
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Der Fanartikel kann mit Vorteil bedruckbar sein,
so dass er mit entsprechenden Werbeinformationen oder Trikotgestaltungen
oder dergleichen versehen werden kann.
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Der Fanartikel kann auch z. B. in
den Vereinsfarben eines bestimmten Vereins eingefärbt sein, so
dass große
Flächen
nicht in einem gesonderten Schritt bedruckt werden müssen.
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Die aufblasbare Kunststoffhülle kann
aus Polyvinylchlorid (PVC), insbesondere als weichem PVC, bestehen,
welches sich durch seine luft- und wasserdichten Eigenschaften,
seiner Bedruckbarkeit und anderen technischen Vorteilen auszeichnet. Auch
andere elastische Kunststoffe können
verwendet werden.
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Damit der Fanartikel in einem Stadion
gut sichtbar ist, kann er mindestens 30 cm lang, insbesondere mindestens
40 cm lang, und mindestens 30 cm breit, insbesondere mindestens
40 cm breit, sein. Insbesondere kann er die Größe eines Kinder-Trikots annehmen.
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Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispiels
gemäß den Zeichnungsfiguren
näher erläutert. Diese
zeigen:
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1 eine
Draufsicht auf den Fanartikel sowie
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2 eine
Unteransicht des Fanartikels gemäß 1 in Blickrichtung II.
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Bezugsziffer 1 kennzeichnet
den Fanartikel in seiner Gesamtheit. Der Fanartikel 1 umfasst
eine aufblasbare Kunststoffhülle 2 sowie
ein Fach 3 zum Einführen
der Hand einer Person. Der Aufblasstutzen ist mit Bezugsziffer 4 versehen.
Der Fanartikel 1, insbesondere dessen Umriss, weist die
Form eines Trikots, nämlich
eines kurzärmligen
Trikots auf. Ein solches Trikot kann mit einer entsprechenden Darstellung
eines Trikots bekannter Mannschaften, z. B. Fußball- oder Eishockeymannschaften
gestaltet werden. In Stadion kann der Fanartikel 1 entrollt
und aufgeblasen werden und nach Art eines Handschuhs verwendet werden.
Der Fanartikel 1 kann zum Winken und Anfeuern der entsprechenden
Mannschaft benutzt werden. Ferner kann der Fanartikel 1 als Sitzunterlage
oder als Hilfs- oder Spielgerät
beim Schwimmen verwendet werden. Der Fanartikel 1 kann
natürlich
auch mit beliebigen Informationen, z. B. Werbeinformationen, versehen
werden, wozu sich die große
Fläche
der Kunststoffhülle 2 besonders
anbietet.
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Die Kunststoffhülle 2 wölbt sich
bereichsweise, insbesondere in Längsrichtung,
kissenartig auf. Diese Aufwölbungen 5, 5' sorgen für eine Stabilisierung
des aufgeblasenen Fanartikels 1. Mit der Anordnung der
Aufwölbungen 5, 5' in Längsrichtung
erhält der
Fanartikel 1 zum Beispiel beim Winken mit einer in das
Fach 3 eingeführten
Hand eine ausreichende Stabilität
und Steifigkeit.
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Zur Einschnürung der Kunststoffhülle 2 zwischen
den Aufwölbungen 5, 5' sind sowohl
auf der Ober- 7 als auch auf der Unterseite 8 der
Kunststoffhülle 2 in
Längsrichtung
verlaufende, wärmebehandelte
Linien 10 vorgesehen. Durch die Wärmeeinwirkung sind diese Linien 10 leicht
geschrumpft und/oder in ihrer Elastizität derart verändert, dass
sie sich nicht wie die unbehandelte Kunststoffhülle 2 ausdehnen. Die
Anordnung derartiger wärmebehandelter
Linien 10 ist eine einfache Möglichkeit, um die Aufwölbungen 5, 5' zu schaffen.
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Statt der Aufwölbungen 5, 5' kann der Fanartikel 1 auch
zumindest teilweise voneinander abgetrennte Luftkammern aufweisen.
Die Luftkammern können
dabei wie auch die in der Zeichnungsfigur dargestellten Aufwölbungen 5, 5' in Wesentlichen
in Längsrichtung
des Fanartikels 1 verlaufen. Die Ausführungsvariante mit den Luftkammern
ist jedoch in den Zeichnungsfiguren nicht dargestellt.
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Der Fanartikel 1 weist drei
in Längsrichtung verlaufende
Aufwölbungen 5, 5' auf, wobei
die Ärmel 6 in
die jeweiligen äußeren Luftkammern 5 integriert sind.
Die Dreifachteilung unterstützt
außerdem
die trikotförmige
Optik des Fanartikels 1.
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Das Fach 3 zum Einführen einer
Hand ist im Mittelbereich bzw. der mittleren Aufwölbung 5' angeordnet,
so dass die spiegelsymmetrische Gestaltung des Fanartikels 1 erhalten
bleibt. Die spiegelsymmetrische Gestaltung des Fanartikels wirkt
einen einseitigen Einknicken entgegen.
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Die Ober- 7' sowie Unterseite 8' des Fachs 3 zum
Einführen
einer Hand weist jeweils eine Mehrzahl von parallel zueinander verlaufender
Luftkammern 9 auf. Die Luftkammern 9 sind im Vergleich
zu den Aufwölbungen 5, 5' schmäler ausgebildet
und bilden zusammen eine gepolsterte und stabile Auflagefläche für die eingeführte Hand.
Die Luftkammern 9 sind ebenso wie auch die Aufwölbungen 5, 5' parallel zueinander
angeordnet und verlaufen in Längsrichtung
des Trikots.
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Wie oben bereits erwähnt, ist
der Fanartikel entsprechend eines Trikots einer bekannten Mannschaft
oder auch mit Werbeinformationen und dergleichen bedruckbar und
stellt damit einen Werbeartikel mit besonderer Werbewirkung dar.
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Der Fanartikel 1 kann aber
auch z. B. in den Vereinsfarben eines bestimmten Vereins eingefärbt sein,
so dass große
Flächen
nicht gesondert bedruckt werden müssen.
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Die aufblasbare Kunststoffhülle 2 besteht aus
PVC und ist dadurch luft- und wassserundurchlässig und gut bedruckbar. Weich-PVC
zeichnet sich außerdem
durch seine elastischen Eigenschaften aus.
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- 1
- Fanartikel
- 2
- Kunststoffhülle
- 3
- Fach
- 4
- Aufblasstutzen
- 5
- Aufwölbung
- 5'
- Aufwölbung
- 6
- Ärmel
- 7
- Oberseite
- 7'
- Oberseite
- 8
- Unterseite
- 8'
- Unterseite
- 9
- Luftkammer
- 10
- Linien
- 11
- Mittelbereich