DE202004005911U1 - Fluidverteilvorrichtung - Google Patents
Fluidverteilvorrichtung Download PDFInfo
- Publication number
- DE202004005911U1 DE202004005911U1 DE200420005911 DE202004005911U DE202004005911U1 DE 202004005911 U1 DE202004005911 U1 DE 202004005911U1 DE 200420005911 DE200420005911 DE 200420005911 DE 202004005911 U DE202004005911 U DE 202004005911U DE 202004005911 U1 DE202004005911 U1 DE 202004005911U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fluid distribution
- distribution device
- fluid
- bores
- opening
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 title claims abstract description 30
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 11
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 9
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 7
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 7
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 claims description 2
- -1 polyethylene Polymers 0.000 claims description 2
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 claims description 2
- 230000004308 accommodation Effects 0.000 abstract 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 3
- 239000003651 drinking water Substances 0.000 description 2
- 235000020188 drinking water Nutrition 0.000 description 2
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 description 1
- 235000012766 Cannabis sativa ssp. sativa var. sativa Nutrition 0.000 description 1
- 235000012765 Cannabis sativa ssp. sativa var. spontanea Nutrition 0.000 description 1
- 235000009120 camo Nutrition 0.000 description 1
- 235000005607 chanvre indien Nutrition 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000035622 drinking Effects 0.000 description 1
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 1
- 239000011487 hemp Substances 0.000 description 1
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 1
- 239000000565 sealant Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L41/00—Branching pipes; Joining pipes to walls
- F16L41/02—Branch units, e.g. made in one piece, welded, riveted
- F16L41/03—Branch units, e.g. made in one piece, welded, riveted comprising junction pieces for four or more pipe members
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L41/00—Branching pipes; Joining pipes to walls
- F16L41/08—Joining pipes to walls or pipes, the joined pipe axis being perpendicular to the plane of a wall or to the axis of another pipe
- F16L41/086—Joining pipes to walls or pipes, the joined pipe axis being perpendicular to the plane of a wall or to the axis of another pipe fixed with screws
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)
Abstract
Fluidverteilvorrichtung (10) zur Montage an einer fluidführenden Einrichtung (11, 12) mit einer in Strömungsrichtung angeordneten, parallel zu einer Mittelachse (M) verlaufenden Versorgungsöffnung (19) sowie wenigstens einer vorzugsweise rechtwinklig zur Mittelachse (M) angeordneten, von einem Außenumfang des Körpers (17) her in die Versorgungsöffnung (19) mündenden Entnahmeöffnung (18), die der Aufnahme eines Anschlussstutzen (16) und/oder Blindstopfens (20) dient, zusätzlich mit parallel zur Mittelachse (M) angeordneten und zumindest beidseitig der Entnahmeöffnung (18) gelegenen Bohrungen (27) zur Aufnahme von Verbindungsmitteln, die der Befestigung der Vorrichtung (10) an der fluidführenden Einrichtung (11, 12) dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die beidseitigen Bohrungen (27) zumindest teilweise sekantial zum Querschnitt der Entnahmeöffnung (18) angeordnet sind und dass Anschlussstutzen (16) bzw. Blindstopfen (20) jeweils wenigstens einen außenumfänglich angeordneten Einschnitt aufweisen, in die die Verbindungsmittel formschlüssig eingreifen.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Fluidverteilvorrichtung zur Montage an einer fluidführenden Einrichtung mit einer in Strömungsrichtung angeordneten, parallel zu einer Mittelachse verlaufenden Versorgungsöffnung sowie wenigstens einer vorzugsweise rechtwinklig zur Mittelachse angeordneten, von einem Außenumfang des Körpers her in die Versorgungsöffnung mündenden Entnahmeöffnung, die der Aufnahme eines Anschlussstutzens und/oder Blindstopfens dient, zusätzlich mit parallel zur Mittelachse angeordneten und zumindest beidseitig der Entnahmeöffnungen gelegenen Bohrungen zur Aufnahme von Verbindungsmitteln, die der Befestigung der Vorrichtung an der fluidführenden Einrichtung dienen.
- Eine derartige Vorrichtung wird auch als Kreuzverteiler oder Hydrantenzwischenflanschstück bezeichnet und wird insbesondere im Bereich der öffentlichen Wasserversorgung eingesetzt, um von zentralen Versorgungsleitungen abgehende Hauswasseranschlüsse bereit zu stellen. Hierzu weisen die Kreuzverteiler bis zu vier in eine zentrale Versorgungsöffnung mündende Aufnahmen für entsprechende Anschlussstutzen auf.
- Im Stand der Technik gibt es sowohl aus Kunststoff als auch aus Metall gefertigte Kreuzverteiler, die jedoch beide aus unterschiedlichen Gründen als nachteilig angesehen werden.
- Kreuzverteiler aus Metall weisen im Allgemeinen einen Körper auf, der vier Entnahmeöffnungen besitzt. Je nach Anzahl der benötigten Abgänge werden in die Entnahmeöffnungen Anschlussstutzen oder aber Blindstopfen eingeschraubt. Von Nachteil ist zunächst, dass die Herstellung metallener Kreuzverteiler vergleichsweise teuer ist und sie darüber hinaus bei Montage und Demontage aufgrund ihres hohen Gewichtes schwer zu handhaben sind. Zwar sind Anschlussstutzen sowie Blindstopfen auf vorteilhafte Weise durch Einschrauben einfach in die mit diesem Gewinde versehenen Entnahmeöffnungen einzusetzen, jedoch ist die Abdichtung mit Hanf und Dichtmasse bzw. mit Dichtband ausgesprochen aufwendig. Soll zudem im Nachhinein ein Blindstopfen gegen einen Anschlussstutzen ausgetaucht werden oder aber schadhafte Blindstopfen bzw. Anschlussstutzen gewechselt werden, sind diese häufig nur schwer aus dem Gewinde herauszudrehen, da das Metall zum Teil korrodiert und sich die verwendeten Dichtmittel mit der Zeit stark verfestigen.
- Die aus dem Stand der Technik bekannten Kreuzverteiler aus Kunststoff weisen ebenfalls einen Körper mit Entnahmeöffnungen auf, jedoch werden die Blindstopfen bzw. Anschlussstutzen lediglich eingeschoben und anschließend verschweißt. Das Verschweißen gewährleistet zwar einen dichten Sitz, jedoch lässt sich ein derart ausgestalteter Kreuzverteiler nicht mit zusätzlichen Anschlussstutzen nachrüsten, sondern muss in Gänze ausgetauscht werden.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Fluidverteilvorrichtung zu schaffen, die bei Umgehung der Nachteile des Standes der Technik ein schnelles und einfaches Austauschen der Anschlussstutzen bzw. Blindstopfen ermöglicht.
- Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1, insbesondere durch die kennzeichnenden Merkmale, nämlich dass die beidseitigen Bohrungen sekantial zum Querschnitt der Entnahmeöffnung angeordnet sind und dass Anschlussstutzen bzw. Blindstopfen jeweils wenigstens einen außenumfänglich angeordneten Einschnitt aufweisen, in die Verbindungsmittel formschlüssig eingreifen.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt es auf vorteilhafte Weise, Anschlussstutzen bzw. Blindstopfen einfach in die entsprechenden Entnahmeöffnungen einzuschieben und sie anschließend durch Anschieben der Verbindungsmittel in die Bohrungen zu sichern. Der formschlüssige Eingriff der Verbindungsmittel in den außenumfänglich angeordneten Einschnitt gewährleistet dabei einen zugfesten und in Richtung einer Längsmittelachse von Anschlussstutzen bzw. Blindstopfen spielfreien Sitz.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Einschnitt als umlaufende Ringnut ausgebildet. Die Ringnut kann auf einfache Weise spangebend durch Eindrehen erzeugt werden und erlaubt auch ein Verdrehen der Anschlussstutzen um ihre Längsmittelachse und erleichtert so eine mögliche Verschraubung von Anschlussstutzen und weiterführenden Wasserleitungen.
- Es ist alternativ vorgesehen, dass Anschlussstutzen bzw. Blindstopfen jeweils zwei parallel verlaufende, außenumfängliche und beidseitig ihrer Längsmittelachse angeordnete Einschnitte aufweisen, die eine Drehung der vorgenannten Bauteile um ihre Längsmittelachse verhindern und eine definierte Ausrichtung gewährleisten.
- Wenn die Anschlussstutzen bzw. Blindstopfen im Bereich der Entnahmeöffnung einen außenumfänglich in einer Ringnut angeordneten Dichtring in Art eines O-Rings aufweisen, lässt sich eine besonders einfach herzustellende und in ihrer Handhabung vorteilhafte Abdichtung der vorgenannten Bauteile gegen ein Fluid verwirklichen.
- Die Verbindungsmittel als Schraubbolzen auszubilden ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die erfindungsgemäße Fluidverteilvorrichtung in einer Fluide unter hohem Druck führenden Einrichtung eingesetzt wird.
- Eine bevorzugte Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, dass sie zwischen einem Hydrantenfuß und einem Hydranten angeordnet ist und dass die Entnahmeöffnungen Anschlussstutzen für Hauswasserleitungen aufnehmen.
- Besonders bevorzugt sind Ausführungsformen der Fluidverteileinrichtung, bei denen Körper und/oder Anschlussstutzen bzw. Blindstopfen aus Kunststoff gefertigt sind, da die Herstellung besonders kostengünstig ist.
- Letztlich ist es von Vorteil, wenn der verwendete Kunststoff Polyethylen ist, da sich dieser durch eine hohe Festigkeit und Haltbarkeit auszeichnet und darüber hinaus als lebensmittelecht gilt und somit für die Trinkwasserversorgung besonders geeignet ist.
- Weitere Vorteile ergeben sich insbesondere aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles. Es zeigen:
-
1 eine Seitenansicht einer Fluidverteilvorrichtung, -
2 eine Schnittdarstellung der Fluidverteilvorrichtung gemäß der Schnittlinie II–II in1 , -
3 einen Anschlussstutzen zur Verwendung mit einer Fluidverteileinrichtung in Seitenansicht, -
4 den Anschlussstutzen gemäß3 entsprechend der Schnittlinie IV–IV, -
5 eine Schnittdarstellung gemäß3 entsprechend der dortigen Schnittlinie V–V, -
6 einen Anschlussstutzen zur Verwendung mit einer Fluidverteilvorrichtung in veränderter Ausführungsform, -
7 eine Schnittdarstellung des Anschlussstutzens gemäß der Schnittlinie VII–VII in6 , -
8 den Anschlussstutzen gemäß der Schnittlinie VIII–VIII in6 , -
9 eine Schnittdarstellung der Fluidverteilvorrichtung gemäß Schnittlinie IX–IX in1 und -
10 die Fluidverteilvorrichtung entsprechend der Schnittlinie X–X in2 . - In den Zeichnungen ist eine Fluidverteilvorrichtung insgesamt mit der Bezugsziffer
10 bezeichnet. Sie ist zwischen zwei Teilen einer fluidführenden Einrichtung montiert, in diesem Fall zwischen einem T-Stück11 einer Wasserversorgungsleitung und einem Hydrantenfuß12 . Ein Körper17 der Vorrichtung10 wird zwischen zwei Flanschen13 mittels Schraubbolzen14 und Muttern15 verspannt. Der Körper17 weist, wie in2 zu sehen, Entnahmeöffnungen18 auf, die vom Außenumfang des Körpers her in eine zentrale Versorgungsöffnung19 , die sich entlang einer Mittelachse M erstreckt, münden. In die Entnahmeöffnungen18 des Körpers17 sind bzgl.1 zum Betrachter weisend sowie rechtsseitig Anschlussstutzen16 für nicht dargestellte Fluidleitungen, insbesondere Trink- bzw. Hauswasseranschlüsse eingesteckt. Linksseitig sowie auf der rückwärtigen Seite (in1 nicht zu sehen) befinden sich in den Entnahmeöffnungen18 Blindstopfen20 . - Die
3 bis8 zeigen, teilweise in Schnittdarstellung, zwei mögliche Ausführungsformen für die Anschlussstutzen16 . - Die Anschlussstutzen
16 sind als Rohrstutzen ausgebildet und weisen einen entlang ihrer Längsmittelachse L gelegenen Kanal21 auf, über den Fluid, insbesondere Wasser, aus der öffentlichen Trinkwasserversorgung entnommen werden kann. Ein den Entnahmeöffnungen18 zugeordneter Bereich22 weist eine Umfangsverdickung auf, die den passgenauen Sitz in den einen entsprechenden Durchmesser aufweisenden Entnahmeöffnungen18 gewährleistet. Im Bereich22 befindet sich eine umlaufende Ringnut23 , die der Aufnahme eines Dichtringes28 dient (siehe2 ). Der Dichtring28 verhindert den Fluidaustritt an der Außenumfangsfläche24 des Anschlussstutzens16 (siehe2 und10 ). - In den
3 bis5 ist ein Anschlussstutzen16 dargestellt, der zwei außenumfänglich parallel verlaufende und beidseitig der Längsmittelachse L gelegene Einschnitte25 aufweist. Die in den6 bis8 darstellte Ausführungsform des Anschlussstutzens16 weist anstelle der Einschnitte25 eine umlaufende Ringnut26 auf. Die Einschnitte25 bzw. die Ringnut26 dienen der Befestigung von Anschlussstutzen16 oder Blindstopfen20 und werden daher im Folgenden auch als Befestigungseinschnitte und Befestigungsringnut bezeichnet. - Wie aus den Schnittdarstellungen der
2 und10 ersichtlich ist, stellt der Blindstopfen20 ein an den maximalen Querschnitt der Entnahmeöffnung10 in seiner Form angepasstes massives Bauteil dar, welches ebenfalls in einem der Versorgungsöffnung19 zugewandten Bereich eine Ringnut23 für einen Dichtring aufweist. - Darüber hinaus kann der Blindstopfen
20 analog den Ausführungen zu den Anschlussstutzen entweder Einschnitte25 oder aber eine umlaufende Ringnut26 zur Befestigung des Blindstopfens20 in einer Entnahmeöffnung18 aufweisen. - Aus der Schnittansicht in
2 geht hervor, wie die Blindstopfen bzw. die Anschlussstutzen16 in den Entnahmeöffnungen18 der Vorrichtung10 festgesetzt werden. Die Bohrungen27 sind sekantial zum Querschnitt der Entnahmeöffnungen18 angeordnet, sie schneiden also die Entnahmeöffnungen18 zumindest teilweise, so dass durch die Bohrungen27 geführte Schraubbolzen14 etwa zur Hälfte in die Befestigungseinschnitte25 bzw. die Befestigungsnut26 formschlüssig eingreifen. - Um einen Anschlussstutzen in eine Entnahmeöffnung
18 einzusetzen, werden zunächst die Schraubbolzen aus den Bohrungen27 entfernt und der Anschlussstutzen16 in die Entnahmeöffnung18 eingeschoben. Dabei wird der in der Ringnut23 sitzende und gegenüber dem Außenumfang des Anschlussstutzens16 Übermaß aufweisende Dichtring28 zwischen der Innenumfangsfläche29 der Entnahmeöffnung18 und der Außenumfangsfläche24 des Anschlussstutzens16 dichtend verquetscht. - Die Befestigungseinschnitte
25 bzw. Befestigungsringnut26 sind so angeordnet, dass sie bei eingesetztem Anschlussstutzen16 im Bereich der Bohrungen27 liegen. Werden die Schraubbolzen14 nunmehr wieder durch die Bohrung27 hindurchgesteckt, greifen sie formschlüssig in die Befestigungsringnut26 bzw. Befestigungseinschnitte25 ein, wodurch der Anschlussstutzen16 zugfest in der Entnahmeöffnung18 angeordnet ist. Nach dem selben Prinzip werden auch die Blindstopfen20 eingesetzt. - So kann auf einfache und vorteilhafte Weise jeder Anschlussstutzen
16 und jeder Blindstopfen20 ohne großen Aufwand eingesetzt sowie ausgetauscht bzw. ersetzt werden. - In der Schnittdarstellung der
9 ist ein zum Betrachter weisender Anschlussstutzen16 mit einer Befestigungsringnut26 dargestellt. Es ist ersichtlich, wie die Schraubbolzen14 seitlich in die Befestigungsringnut26 eingreifen. Aufgrund der umlaufenden Ringnut ist es möglich, den Anschlussstutzen16 um seine Längsmittelachse L zu drehen, was die Schraubmontage nicht dargestellter Anschlussleitungen am Anschlussstutzen16 erleichtern kann. Sind anstelle der Befestigungsringnut26 Befestigungseinschnitte vorgesehen, weist der Anschlussstutzen eine definierte Ausrichtung auf, die beispielsweise für bestimmte Arten von zur Verbindung benutzten Steckkupplungen vorteilhaft ist. - Letztlich zeigt
10 die Vorrichtung10 mit Anschlussstutzen16 und Blindstopfen20 einer Darstellung gemäß der Schnittlinie X–X der2 . Der Körper17 weist zwei Ebenen32 mit jeweils einer um die zentrale Versorgungsöffnung19 herum angeordneten Ringnut33 auf. In diesen sind Dichtringe34 angeordnet, die durch das Verspannen der Vorrichtung10 zwischen den Flanschen13 einen Fluidaustritt entlang der Flächen31 und32 verhindern.
Claims (9)
- Fluidverteilvorrichtung (
10 ) zur Montage an einer fluidführenden Einrichtung (11 ,12 ) mit einer in Strömungsrichtung angeordneten, parallel zu einer Mittelachse (M) verlaufenden Versorgungsöffnung (19 ) sowie wenigstens einer vorzugsweise rechtwinklig zur Mittelachse (M) angeordneten, von einem Außenumfang des Körpers (17 ) her in die Versorgungsöffnung (19 ) mündenden Entnahmeöffnung (18 ), die der Aufnahme eines Anschlussstutzen (16 ) und/oder Blindstopfens (20 ) dient, zusätzlich mit parallel zur Mittelachse (M) angeordneten und zumindest beidseitig der Entnahmeöffnung (18 ) gelegenen Bohrungen (27 ) zur Aufnahme von Verbindungsmitteln, die der Befestigung der Vorrichtung (10 ) an der fluidführenden Einrichtung (11 ,12 ) dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die beidseitigen Bohrungen (27 ) zumindest teilweise sekantial zum Querschnitt der Entnahmeöffnung (18 ) angeordnet sind und dass Anschlussstutzen (16 ) bzw. Blindstopfen (20 ) jeweils wenigstens einen außenumfänglich angeordneten Einschnitt aufweisen, in die die Verbindungsmittel formschlüssig eingreifen. - Fluidverteilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt als umlaufende Ringnut (
26 ) ausgebildet ist. - Fluidverteilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlussstutzen (
16 ) bzw. Blindstopfen (20 ) außenumfänglich zwei parallel verlaufende und beidseitig ihrer Längsmittelachse (L) angeordnete Einschnitte (25 ) aufweisen. - Fluidverteilvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlussstutzen (
16 ) bzw. Blindstopfen (20 ) im Bereich (22 ) der Entnahmeöffnung (18 ) einen außenumfänglich in einer Ringnut (23 ) angeordneten Dichtring (28 ) wie O-Ring aufweisen. - Fluidverteileinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel als Schraubbolzen (
14 ) ausgebildet sind. - Fluidverteileinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidverteileinrichtung zwischen einem T-Stück (
11 ) einer Wasserleitung und einem Hydrantenfuß (12 ) angeordnet ist und dass die Entnahmeöffnung (18 ) Anschlussstutzen (16 ) von Hauswasserleitungen aufnehmen. - Fluidverteileinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (
17 ) aus Kunststoff gefertigt ist. - Fluidverteileinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlussstutzen (
16 ) bzw. Blindstopfen (20 ) aus Kunststoff gefertigt sind. - Fluidverteileinrichtung nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Kunststoff Polyethylen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200420005911 DE202004005911U1 (de) | 2004-04-15 | 2004-04-15 | Fluidverteilvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200420005911 DE202004005911U1 (de) | 2004-04-15 | 2004-04-15 | Fluidverteilvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202004005911U1 true DE202004005911U1 (de) | 2004-06-09 |
Family
ID=32520742
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200420005911 Expired - Lifetime DE202004005911U1 (de) | 2004-04-15 | 2004-04-15 | Fluidverteilvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202004005911U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006023708A1 (en) * | 2004-08-19 | 2006-03-02 | Flow International Corporation | High fatigue life fittings for high-pressure fluid systems |
| EP1992862A1 (de) | 2007-05-05 | 2008-11-19 | Dipl.-Ing. H. Schulz HDS Hydraulic GmbH & Co. KG | Anschlussarmatur, insbesondere für Höchstdruckschläuche |
| FR2945407A1 (fr) * | 2009-05-18 | 2010-11-19 | Polymoule | Abreuvoir pour betail a dispositif de raccordement perfectionne |
-
2004
- 2004-04-15 DE DE200420005911 patent/DE202004005911U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006023708A1 (en) * | 2004-08-19 | 2006-03-02 | Flow International Corporation | High fatigue life fittings for high-pressure fluid systems |
| EP2042799A1 (de) * | 2004-08-19 | 2009-04-01 | Flow International Corporation | Fittings mit hoher Dauerfestigkeit für Hochdruck-Fluidsysteme |
| US7748750B2 (en) | 2004-08-19 | 2010-07-06 | Flow International Corporation | High fatigue life fittings for high-pressure fluid systems |
| US8430430B2 (en) | 2004-08-19 | 2013-04-30 | Flow International Corporation | High fatigue life fittings for high-pressure fluid systems |
| EP1992862A1 (de) | 2007-05-05 | 2008-11-19 | Dipl.-Ing. H. Schulz HDS Hydraulic GmbH & Co. KG | Anschlussarmatur, insbesondere für Höchstdruckschläuche |
| FR2945407A1 (fr) * | 2009-05-18 | 2010-11-19 | Polymoule | Abreuvoir pour betail a dispositif de raccordement perfectionne |
| EP2253203A1 (de) * | 2009-05-18 | 2010-11-24 | Polymoule | Viehtränke mit einer verbesserten Anschlussvorrichtung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2313983A1 (de) | In eine fluidleitung einschaltbare kupplungseinrichtung zur aufnahme mindestens einer beeinflussungsvorrichtung fuer das fluid | |
| DE202017100423U1 (de) | Schlauchanschlussanordnung, Verwendung einer Schlauchanschlussanordnung und Sanitärarmatur | |
| DE102004018229B3 (de) | Fluidverteilvorrichtung | |
| DE202004005911U1 (de) | Fluidverteilvorrichtung | |
| DE202011000917U1 (de) | Druckminderer-Filter Anordnung mit Leckageschutz | |
| DE3221518C2 (de) | Fittinge zum automatischen Verbinden von Leitungen in pneumatischen oder hydraulischen Kreisen | |
| DE202015101027U1 (de) | Anschlussstück mit zwei Flanschen zum Anschluss von Wasserbehandlungsgeräten und zugehörige Anschlussanordnung | |
| DE202019104006U1 (de) | Modularer Verteiler für Rohrinstallationen | |
| AT401095B (de) | Anschluss eines gerätes an eine rohrförmige armatur | |
| DE2648915C3 (de) | Ventilgehäuse | |
| DE202005003778U1 (de) | Rohrverteiler, insbesondere für Heizungsanlagen | |
| DE3110923C2 (de) | ||
| DE3312061A1 (de) | Leitung mit einem laengsdurchgang und abzweigungen sowie verwendung der leitung | |
| DE102015203854B4 (de) | Anschlussanordnung zur Behandlung von Wasser in einem Wassernetz | |
| DE10128851A1 (de) | Rohrverschraubung | |
| DE2149345A1 (de) | Rohrverbindung | |
| DE3132408C2 (de) | ||
| EP3307962A1 (de) | Montagevorrichtung für ein armaturenpaneel | |
| DE202012100550U1 (de) | Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von Leitungselementen | |
| DE202013002441U1 (de) | Mehrwegeventilblock | |
| EP1544531A1 (de) | Lösbare Verbindung für Rohre | |
| DE102013020652A1 (de) | Sanitärarmatur mit Anschlussadapter | |
| EP2647898B1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden einer Düse oder eines abzweigenden Rohres mit einem Rohr | |
| DE924349C (de) | Gaszaehleranschlussvorrichtung | |
| AT512354B1 (de) | Vorrichtung zur modularen bildung von rohrkreuzungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20040715 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20071101 |