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DE202004005081U1 - Zarge für Fenster oder Türen - Google Patents

Zarge für Fenster oder Türen Download PDF

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DE202004005081U1
DE202004005081U1 DE200420005081 DE202004005081U DE202004005081U1 DE 202004005081 U1 DE202004005081 U1 DE 202004005081U1 DE 200420005081 DE200420005081 DE 200420005081 DE 202004005081 U DE202004005081 U DE 202004005081U DE 202004005081 U1 DE202004005081 U1 DE 202004005081U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/02Base frames, i.e. template frames for openings in walls or the like, provided with means for securing a further rigidly-mounted frame; Special adaptations of frames to be fixed therein

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Abstract

Zarge (1) für Fenster (2) oder Türen, bestehend aus einer unteren und einer oberen Querstrebe (7, 8) und aus zwei seitlich verlaufenden Längsstreben (9), die mit den beiden Querstreben (7, 8) fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer der Quer- und/oder der Längsstreben (7, 8, 9) ein oder mehrere Distanzstreben (13) anbringbar sind, dass die Distanzstreben (13) über die gesamte Länge der Quer- oder der Längsstreben (7, 8, 9) angeordnet sind und dass die Distanzstreben (13) sowie die Quer- und die Längsstreben (7, 8, 9) aus einem wärmeisolierenden Material gefertigt sind .

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Zarge für Fenster oder Türen, bestehend aus einer unteren und einer oberen Querstrebe und aus zwei seitlich verlaufenden Längsstreben, die mit den beiden Querstreben fest verbunden sind.
  • Derartige Zargen werden seit Jahrzehnten in Neubauten und bei Altbausanierungen eingesetzt, um eine Verbindung zwischen dem Mauerwerk und dem Fenster- oder dem Türrahmen herzustellen. Diese Zargen sind dabei aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Beispielsweise können diese aus Holz, Kunststoff, Aluminium oder aus einer Kombination dieser Werkstoffe hergestellt sein.
  • Zargen werden hauptsächlich deswegen verwendet, um während der Bauarbeiten Beschädigungen an den hochwertigen Fenster- oder Türrahmen, beispielsweise beim Verputzen oder bei sonstigen Installationsarbeiten, zu verhindern, denn nach Fertigstellung des Rohbaus ist es unbedingt erforderlich, als nächstes sämtliche Maueröffnungen durch Fenster und Türen zu verschließen. Lediglich die hochwertigen Eingangstüren werden während der Bauphase mit einer herkömmlichen Arbeitstüre verschlossen. Die Fensterrahmen sind jedoch einzubauen, denn zum einen ist das Innere des Rohbaus nach außen abzudichten, um die Entfeuchtung des Rohbaues voranzutreiben und zum anderen können weitere Bearbeitungen, beispielsweise Innen- und Außenputz erst dann vorgenommen werden, wenn die Fensterrahmen eingesetzt sind.
  • Deshalb wurden die genannten Zargen verwendet, um während dieser Gewerke die Maueröffnung luftdicht verschließen zu können, ohne dass die hochwertigen und teuren Fensterrahmen einzusetzen sind, denn die Zargen tragen minderwertige Fensterrahmen, die nach Abschluss der Bauarbeiten durch die hochwertigen Fensterrahmen ersetzt werden.
  • Als nachteilig bei den nach dem Stand der Technik verwendeten Zargen hat sich herausgestellt, dass deren Abmessungen entweder individuell an jede fertig gestellte Maueröffnung anzupassen sind, oder aber dass die Zargen, wenn diese eine konstante Innenabmessung aufweisen, mittels Holzklötzen oder dergleichen zu unterfüttern sind, um in der Maueröffnung verspannt eingesetzt werden zu können. Anschließend wird die Zarge mittels Befestigungsschrauben, die in das Mauerwerk eingreifen, in dieser fixiert und danach erfolgt das Einputzen der Zarge.
  • Ist die Zarge exakt an die geometrische Abmessung der jeweiligen Maueröffnung angepasst, variiert die Innenabmessung der Zarge oftmals erheblich, so dass nachfolgend der Fensterrahmen, der eine vorgegebene Außenkontur aufweist, mittels Unterfütterung an die Zarge anzupassen ist. Wird die Zarge dagegen an die äußere Abmessung des Fenster- oder Türrahmens angepasst, muss die Zarge mittels Holzklötzen oder dgl. an die Innenkontur der Maueröffnung angepasst werden. Bei beideri Ausführungsformen entsteht entweder zwischen der Zarge und der Maueröffnung oder zwischen der Zarge und dem Fenster- bzw. Türrahmen ein Luftspalt, der zwar von Verputzungsmitteln abgedichtet ist, jedoch weist das Verputzungsmittel einen sehr hohen Wärmeleitkoeffizienten auf, so dass entweder zwischen der Zarge und der Maueröffnung, oder zwischen der Zarge und dem Fenster- bzw. Türrahmen ein Bereich vorhanden ist, der gegenüber dem hochwertigen Mauerwerk bzw. dem wärmeisolierten Fenster- bzw. Türrahmen eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit aufgrund des vorhandenen Spaltes aufweist, die dazu führt, dass im Fenster- oder Türbereich Wärmeverluste entstehen.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, Zargen der eingangs genannten Gattung derart weiterzubilden, dass zum einen die Innenabmessungen der Zarge an die Außenkontur eines Fenster- oder eines Türrahmens exakt vorbestimmt sind, so dass zwischen diesen Bauteilen eine optimale Wärmeisolierung gegeben ist, und dass zum anderen auch zwischen der Zarge und dem Mauerwerk eine Wärmeisolierung vorhanden ist, die den gleichen Wärmleitkoeffizienten aufweist, der dem Fenster- oder Türrahmen zu eigen ist. Darüber hinaus soll die Zarge an unterschiedliche Breiten von Mauerwerken variabel anpassbar und einsetzbar sein.
  • Diese Aufgaben werden dadurch gelöst, dass an mindestens einem der Quer- und/oder der Längsstreben ein oder mehrere Distanzstreben anbringbar sind, dass die Distanzstreben über die gesamte Länge der Quer- oder der Längsstreben angeordnet sind und dass die Distanzstreben, die Quer- und die Längsstreben aus einem wärmeisolierenden Material gefertigt sind.
  • Zur Wärmeisolierung der Zarge zwischen dem Mauerwerk und dem später einzusetzenden Fenster- bzw. Türrahmen ist es besonders vorteilhaft, wenn das Material, aus dem die Querstreben, die Längsstreben und die Distanzstreben bestehen, einen Wärmeleitkoeffizienten λ aufweist, der gleich oder kleiner als 0,080 W/m/k bemessen ist.
  • Um die Anpassung der Zarge an das Innere einer Maueröffnung auf der Baustelle individuell für jede Maueröffnung vornehmen zu können, ist es erforderlich, dass die geometrischen Abmessungen der Distanzstreben in Richtung des Inneren der Zarge unterschiedlich groß ausgebildet sind, so dass die Zarge an unterschiedlich groß bemessene Maueröffnungen individuell angepasst werden kann, und zwar dadurch, dass verschieden dicke Distanzstreben entweder einzeln oder als Schichtaufbau, beispielsweise an die untere Querstrebe oder einer der seitlichen Längsstreben, angebracht werden.
  • Die Befestigung der Distanzstreben an den Quer- und/oder den Längsstreben wird durch Verkleben und/oder Verschrauben erreicht.
  • Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
  • Es ist besonders vorteilhaft, wenn die die Zarge bildenden oberen und unteren Querstreben sowie die beiden seitlichen Längsstreben aus Purenit hergestellt sind, das einen Wärmeleitkoeffizienten λ von 0,075 W/m/k aufweist. Die Distanzstreben sind ebenfalls aus diesem Material gefertigt und weisen eine unterschiedlich große Höhenabmessung auf, so dass beispielsweise an die untere Querstrebe ein oder mehrere Distanzstreben angebracht werden können. Folglich ist die gesamte Höhenabmessung der Zarge individuell an eine vorgegebene Maueröffnung angepasst, ohne dass die Innenabmessung der Zarge verändert werden muss. Daher kann ein Fenster- oder Türrahmen exakt in das Innere der Zarge eingesetzt werden, denn die Innenabmessung der Zarge ist bereits werkseitig an die Außenkontur des Fenster- oder Türrahmens angepasst.
  • Aufgrund der identischen wärmeisolierenden Wirkung der Querstreben, der Längsstreben sowie der Distanzstreben ist gewährleistet, dass die Zarge insgesamt wärmeisoliert ist, und zwar mit einem Wärmeleitkoeffizienten λ, der mindestens den Wert des späteren hochwertigen Fenster- oder Türrahmens aufweist.
  • Auch zwischen der Außenseite der Zarge und der Innenseite des Mauerwerkes ist kein Bereich vorhanden, der lediglich durch eine Putzschicht abgedeckt ist, sondern die Zarge liegt vielmehr nahezu vollflächig mit ihrem gesamten Umfang an der Innenseite der Maueröffnung an, so dass auch zwischen diesen Bauteilen höchstens ein sehr kleiner Luftspalt entsteht, durch den geringe Wärmeverluste vorhanden sind.
  • In die erfindungsgemäße Zarge kann während des Bauabschnitts ein Behelfsfenster eingesetzt werden, das nach vollständigem Abschluss der Gewerke aus der Zarge entfernt wird, um den hochwertigen Fenster- oder Türrahmen in die Zarge einsetzen zu können.
  • Aufgrund der inneren Konturenausbildung der Zarge ist der Einsatz des Fenster- oder des Türrahmens auf technisch unkomplizierte Weise möglich, denn eine Unterfütterung oder Anpassung des Fenster- oder Türrahmens an die Innenabmessungen der Zarge ist nicht notwendig.
  • Bereits während die Verputzungsarbeiten ablaufen, wird die Zarge vollständig eingeputzt, so dass diese nach Abschluss dieser Gewerke von außen oder innen nicht mehr sichtbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Zarge kann auch bei Altbausanierungen verwendet werden, denn die bestehenden Breiten- und Höhenabmessungen der Maueröffnungen von Altbauten können durch unterschiedliche Breiten der Zargen ausgeglichen werden, so dass auch für Altbausanierungen hochwertige Fenster- oder Türrahmen in die Zarge einsetzbar sind. Dies ist mit den Zargen nach dem Stand der Technik nicht möglich, denn die Fensterbreite gibt die Zargenbreite vor, so dass die bekannten Zargen ausschließlich in eine bestimmte Breite von bestehenden Maueröffnungen einsetzbar sind.
  • Darüber hinaus weist die erfindungsgemäße Zarge an ihrer äußeren Stirnseite keinerlei Vorsprünge auf, so dass ein bestehender oder noch einzusetzender Rollladen ohne weiteres entlang der Außenseite der Zarge geführt werden kann, ohne dass der Abstand zwischen dem Rollladen und dem Fensterrahmen verändert werden muss. Folglich können bestehende Rollladensysteme ohne Nachrüsten oder sonstige Umkonstruierungen mit dieser Zarge kombiniert werden.
  • In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel dargestellt, das nachfolgend näher erläutert wird.
  • Im einzelnen zeigt:
  • 1 eine in eine Maueröffnung eingesetzte Zarge, in Vorderansicht,
  • 2 die Zarge gemäß 1 entlang der Schnittlinie II – II,
  • 3 die Zarge gemäß 1 entlang der Schnittlinie III – III und
  • 4 die Zarge gemäß 1 in werkseitigem Zustand, in Seitenansicht.
  • In 1 ist eine Zarge 1 dargestellt, die in einer Maueröffnung 6 eingesetzt ist und aus einer unteren und einer oberen Querstrebe 7 und 8 besteht, zwischen denen jeweils seitlich eine Längsstrebe 9 fest angeordnet ist. Die feste Verbindung zwischen der unteren und der oberen Querstrebe 7 und 8 sowie den Längsstreben 9 wird mittels Befestigungsschrauben 10 und/oder einer Klebeschicht 12 bewerkstelligt. Die Zarge 1 weist in ihrer unteren und oberen Querstrebe 7 und 8 sowie in den Längsstreben 9 eine Vielzahl von Bohrungen 11 auf, die von weiteren Befestigungsschrauben 10 durchgriffen werden. Die Befestigungsschrauben 10 sind fest mit dem Mauerwerk 6', das die Maueröffnung 6 bildet, verbunden, so dass die Zarge 1 in der Maueröffnung 6 ortsfest fixiert ist.
  • Insbesondere den 2 und 3 kann entnommen werden, dass die Zarge 1 ein Fenster 2 im eingebauten Zustand hält, das aus einem Fensterrahmen 3 und einem Fensterflügel 4 gebildet ist. In den Fensterflügel 4 ist eine Glasscheibe 5 eingesetzt, so dass die Maueröffnung 6 durch die Zarge 1 und das Fenster 2 vollständig wärmeisolierend verschlossen ist.
  • Aus 2 ist ersichtlich, dass die seitliche Längsstrebe 9 der Zarge 1 parallel zu der seitlichen Stirnfläche der Maueröffnung 6 angeordnet ist und mittels Pistolenschaum 27 wird der Luftspalt zwischen der Maueröffnung 6 und der Außenseite der Längsstrebe 9 aufgefüllt. Zwischen der Innenseite der Längsstrebe 9 und der Außenseite des Fensterrahmens 3 ist ebenfalls der Pistolenschaum 27 eingefüllt. Gleichwohl wird der Fensterrahmen 3 im montierten Zustand mittels Befestigungsschrauben, die die Längsstreben 9 durchgreifen, in dem Mauerwerk 6' gehalten.
  • Dem Rauminneren 30 zugewandt ist zwischen der Längsstrebe 9 und dem Mauerweg 6' eine Putzfolie angebracht, die als Abtrennung zwischen dem Pistolenschaum 27 und einer auf der Maueröffnung 6 aufgetragenen Putzschicht 21 dient. Die Stirnfläche der Längsstrebe 9 wird gegenüber der Putzschicht 21 mittels einer Putzschiene 29 abgedeckt. Im eingebauten Zustand ist folglich die Längsstrebe 9 über ihre gesamte Länge vollständig in die Maueröffnung 6 eingeputzt und daher vom Rauminneren 30 nicht zu sehen. Auch von der Außenseite 31 ist die Längsstrebe 9 vollständig mittels einer Dämmschicht 26, die durch die Putzschicht 21 verkleidet ist, abgedeckt. An der Außenstirnseite der Längsstreben 9 ist dabei ein L-förmig gebogenes Winkelblech 24 angebracht, das sowohl als Trennebene zwischen der Dämmschicht 26 und der Längsstrebe 9 als auch als äußere Abdichtung für den Fensterrahmen 3 dient, denn an dem freien Ende des Winkelbleches 24 ist eine Dichtung 16 vorgesehen, die auf einer Regenschutzschiene 25, die an dem Fensterrahmen 3 fest angebracht ist, anliegt, so dass der Fensterrahmen 3 über seine gesamte Länge durch die Regenschutzschiene 25 und durch das Winkelblech 24 gegen Sonneneinstrahlung und Schlagregen geschützt ist. Auch an dem Fensterflügel 4 ist die Regenschutzschiene 25 angebracht, so dass dieser gegen Sonneneinstrahlung und Schlagregen sowie anderweitigen Witterungseinflüssen nicht unmittelbar ausgesetzt ist.
  • Gemäß 3 ist die untere Querstrebe 7 mit einer Distanzstrebe 13 verbunden, so dass die Außenkontur der Zarge 1 durch die Anbringung der Distanzstrebe 13 variabel veränderbar ist. Folglich kann die Maueröffnung 6 mit einer Zarge 1 versehen werden, die exakt an die Innenabmessungen der Maueröffnung 6 anpassbar ist, denn die Distanzstrebe 13 kann verschiedenartig ausgebildete Höhenabmessungen aufweisen. Des Weiteren ist es vorstellbar, dass mehrere Distanzstreben 13 verwendet werden.
  • Um eine optimale zuverlässige Verbindung zwischen der unteren Querstrebe 7 und der Distanzstrebe 13 zu gewährleisten, ist in die Querstrebe 7 der Distanzstrebe 13 zugewandten Stirnseite eine Aufnahmenut 14 eingearbeitet, die im montierten Zustand fluchtend zu einer in der Distanzstrebe 13 vorgesehenen Aufnahmenut 14 verläuft. In den derart gebildeten Hohlraum wird eine Zentrierschiene 15 eingesetzt, die demnach in Form einer Feder-Nut-Verbindung ausgebildet ist und durch die gewährleistet wird, dass die untere Querstrebe 7 und die Distanzstrebe 13 exakt positionierbar zueinander sind. Um mögliche Feuchtigkeitseintritte, die beispielsweise aufgrund der Kapillarwirkung zwischen der unteren Querstrebe 7 und der Distanzstrebe 13 eintreten, aufzunehmen, ist zwischen diesen Bauteilen 7, 13 der Zentrierschiene 15 nach außen vorgelagert eine Dichtung 16 angeordnet.
  • Die Befestigung der Distanzstrebe 13 an der unteren Querstrebe 7 erfolgt derart, dass die Distanzstrebe 13 von Befestigungsschrauben 10 durchgriffen wird, die in der unteren Querstrebe 7 gehalten werden. Darüber hinaus kann die Distanzstrebe 13 auch auf der Unterseite der Querstrebe 7 mittels einer Klebeschicht 12 verklebt werden.
  • Um bei der Montage des Fensters 2 eine passgenaue Ausrichtung des Fensters 2 in der Zarge 1 zu erreichen, weist die untere Querstrebe 7 eine in Richtung des Rauminneren 30 weisende Anschlagfläche 17 auf, die mit einer an dem Fensterrahmen 3 angeformten Anschlagfläche zusammenwirkt, so dass der Fensterrahmen 3 exakt in der Zarge 1 ausgerichtet werden kann.
  • Des Weiteren ist in die Querstrebe 7 auf deren Innen- und Außenseite jeweils ein Auflager 18 eingearbeitet. Das innere Auflager 18 nimmt dabei ein Fenstersims 19 auf und das äußere Auflager 18 hält ein Außensims 20. Die beiden Auflager 18 sind derart zueinander ausgerichtet, dass die Fenstersimse 19 und 20 in etwa auf gleicher Höhe zueinander verlaufen. Eine Bearbeitung des Fensterrahmens 3 zur Anbringung der Innen- oder Außenfenstersimse 19 und 20 ist daher nicht erforderlich.
  • In 4 wird gezeigt, dass auch die beiden Längsstreben 9 auf dem Innenfenstersims 19 und dem Außenfenstersims 20 aufliegen, so dass diese beiden Bauteile zumindest seitlich von oben gehalten werden, so dass ein Herauskippen des Innenfenstersims 19 bzw. des Außenfenstersims 20 nicht möglich ist.
  • Um eine optimale Wärmeisolierung zwischen der Maueröffnung 6 und der Zarge 1 zu erreichen, ist zunächst der Abstand zwischen diesen so klein wie möglich zu halten. Darüber hinaus sollte das Material, aus dem die Zarge 1 insgesamt gefertigt ist, also die untere und obere Distanzstreben 7, 8, die beiden Längsstreben 9 sowie die Distanzstrebe 13, einen Wärmeleitkoefizienten λ aufweisen, dessen Wert gleich oder kleiner als 0,080 w/m/k ist. Dies kann beispielsweise mit Purenit erreicht werden.

Claims (13)

  1. Zarge (1) für Fenster (2) oder Türen, bestehend aus einer unteren und einer oberen Querstrebe (7, 8) und aus zwei seitlich verlaufenden Längsstreben (9), die mit den beiden Querstreben (7, 8) fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer der Quer- und/oder der Längsstreben (7, 8, 9) ein oder mehrere Distanzstreben (13) anbringbar sind, dass die Distanzstreben (13) über die gesamte Länge der Quer- oder der Längsstreben (7, 8, 9) angeordnet sind und dass die Distanzstreben (13) sowie die Quer- und die Längsstreben (7, 8, 9) aus einem wärmeisolierenden Material gefertigt sind .
  2. Zarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Material, aus dem die Querstreben (7, 8), die Längsstreben (9) und die Distanzstreben (13) bestehen, eine Wärmeleitzahl λ aufweist, die gleich oder kleiner als 0.080 W/m/k bemessen ist.
  3. Zarge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die geometrischen Abmessungen der Distanzstreben (13) in Bezug auf die Richtung in das Innere der Zarge (1) unterschiedlich groß ausgebildet sind.
  4. Zarge nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzstreben (13) an den Quer- und/ oder den Längsstreben (7, 8, 9) verklebt und/ oder verschraubt sind.
  5. Zarge nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Quer- und den Distanzstreben (7, 8, 13) bzw. zwischen den Längs- und den Distanzstreben (9, 13) eine Zentrierschiene (15) in Form einer Nut-Feder-Verbindung und/oder ein Dichtungselement (16) angeordnet sind.
  6. Zarge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Außenseite der Querstreben (7, 8) und der Außenseite der Längsstreben (9) sowie in der den Querstreben (13) oder den Längsstreben (9) zugewandten Oberflächen der Distanzstreben (13) eine Zentriernut (14) eingearbeitet ist, in die die Zentrierschiene (15) im montierten Zustand verläuft.
  7. Zarge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierschiene (15) aus einem wärmeisolierenden Material gefertigt ist, das einen Wärmeleitkoeffizienten λ aufweist, der gleich oder kleiner 0.080 W/m/k bemessen ist.
  8. Zarge nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Querstrebe (7) eine in Richtung des Rauminneren (30) weisende Anschlagsfläche (17) angearbeitet ist, an der das in die Zarge (1) einzubauende Fenster (2) oder Tür im montierten Zustand anliegt.
  9. Zarge nach einem oder. mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der unteren Querstrebe (7) auf dessen Innen- und/ oder Außenseite ein sich über die gesamte Länge der Querstrebe (7) erstreckendes in diese eingearbeitete Auflager (18) vorgesehen ist, durch das ein Innen- bzw. ein Außenfenstersims (19, 20) an der Querstrebe (7) abstützbar ist.
  10. Zarge nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Innen- und das Außenfenstersims (19, 20) auf gleicher Niveauhöhe zueinander angeordnet sind.
  11. Zarge nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge (1) im montierten Zustand in der Maueröffnung (6) vollständig verkleidet ist und deren Stirnseite von Innen und Außen abgedeckt ist.
  12. Zarge nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der oberen Querstrebe (8) und an den beiden Längsstreben (9) an deren jeweiligen äußeren Stirnseite ein L-förmig ausgebildetes Winkelblech (24) angebracht ist.
  13. Zarge nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die untere Querstrebe (7) eine Haltenut (22) eingearbeitet ist, in die eine Dichtlippe (23) einsetzbar ist, und dass die Dichtlippe (23) im montierten Zustand des Fenster- oder des Türrahmens (2) an dessen Außenseite anliegt.
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