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DE202004004056U1 - Steigbügelvorrichtung - Google Patents

Steigbügelvorrichtung Download PDF

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DE202004004056U1
DE202004004056U1 DE200420004056 DE202004004056U DE202004004056U1 DE 202004004056 U1 DE202004004056 U1 DE 202004004056U1 DE 200420004056 DE200420004056 DE 200420004056 DE 202004004056 U DE202004004056 U DE 202004004056U DE 202004004056 U1 DE202004004056 U1 DE 202004004056U1
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    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
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    • B68C3/00Stirrups
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B68C3/00Stirrups
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Abstract

Steigbügelvorrichtung für den Reitsport, mit einem Steigbügel (1, 1') und einem mit dem Steigbügel (1, 1') zusammenwirkenden Reitstoßdämpfer (2, 2') zur Abfederung von auf den Steigbügel (1, 1') einwirkenden Stößen, dadurch gekennzeichnet, dass der Reitstoßdämpfer (2, 2') mit dem Steigbügel (1, 1') starr verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Steigbügelvorrichtung für den Reitsport, mit einem Steigbügel und einem mit dem Steigbügel zusammenwirkenden Reitstoßdämpfer zur Abfederung von auf den Steigbügel einwirkenden Stößen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Ein Reitstoßdämpfer dieser Art ist aus der DE 92 14 548 bekannt. Dieser bekannte Reitstoßdämpfer wird oberhalb des Steigbügels am Steigbügelriemen befestigt und weist an seinem unteren Ende eine hakenförmige Haltevorrichtung auf, in die der Steigbügel eingehängt werden kann.
  • Mit diesem bekannten Reitstoßdämpfer ist bereits ein ermüdungsfreieres, gelenkschonenderes und im Bewegungsablauf harmonischeres Reiten möglich. Nachteilig ist dort jedoch, dass es beim Reiten zu einer gewissen Geräuschentwicklung an der Verbindungsstelle zwischen Steigbügel und Reitstoßdämpfer kommt, die durch die Relativbewegung zwischen Steigbügel und Aufhängehaken verursacht wird. Außerdem ist die optische Gestaltung und die Stabilität der Steigbügelaufhängung verbesserungsfähig. Im Bereich der Steigbügelaufhängung bleibt ferner leicht Schmutz hängen, der nicht auf einfache Weise wieder entfernt werden kann. Darüber hinaus ist eine Montage und Demontage ohne zwei Schraubschlüssel nicht ohne weiteres möglich. Am Markt gibt es Steigbügel mit verschiedenen Aufnahmeösen, für welche die bekannte Steigbügelaufhängung nicht universell verwendbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steigbügelvorrichtung gemäß der eingangs genannten Art zu schaffen, welche keinerlei unerwünschte Geräusche verursacht, eine verbesserte optische Gestaltung und hohe Stabilität aufweist, einfach zu montieren ist sowie verschmutzungsunanfällig bzw. leicht zu reinigen ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind aus den weiteren Ansprüchen ersichtlich.
  • Bei der erfindungsgemäßen Steigbügelvorrichtung ist der Reitstoßdämpfer mit dem Steigbügel starr verbunden. Dies bietet auf sehr einfache Weise den Vorteil, dass zwischen Reitstoßdämpfer und Steigbügel bei Gebrauch keinerlei Relativbewegungen mehr möglich sind, so dass hierdurch keinerlei Geräusche mehr verursacht werden. Die optische Gestaltung kann auf sehr einfache Weise verbessert werden. Die starre, unbewegliche Verbindung zwischen dem Reitstoßdämpfer und dem Steigbügel führt auch auf besonders einfache Weise zu einer Erhöhung der Stabilität und ermöglicht eine Ausbildung, die leicht zu montieren ist, bei der sich kein oder nur wenig Schmutz ansetzen kann und die darüber hinaus leicht zu reinigen ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Reitstoßdämpfer ein rohrförmiges, eine Federeinrichtung aufnehmendes Gehäuse mit einem unteren, rohrförmigen End abschnitt auf, der einen Befestigungsabschnitt des Steigbügels übergreift. An diesem Gehäuseendabschnitt ist weiterhin ein den Befestigungsabschnitt untergreifendes Befestigungsteil lösbar befestigbar. Auf diese Weise lässt sich auf sehr einfache Weise eine schöne optische Gestaltung verwirklichen, da der Steigbügel und der Reitstoßdämpfer als Einheit erscheinen.
  • Bevorzugt ist das Befestigungsteil zumindest teilweise zylindrisch ausgebildet und in den unteren Endabschnitt des Gehäuses einführbar. Auf diese Weise umschließt das Gehäuse auch das Befestigungsteil, so dass dieses einerseits vor Verschmutzung geschützt wird und andererseits optisch nicht störend in Erscheinung tritt.
  • Bevorzugt weist das Befestigungsteil einen mittigen Vertikalschlitz auf, in den der Befestigungsabschnitt des Steigbügels einführbar ist, so dass der Steigbügel beidseits formschlüssig festgelegt ist. Dies ermöglicht auf sehr einfache Weise eine stabile, schnell zu montierende Befestigung des Steigbügels am Reitstoßdämpfer.
  • Bevorzugt weist das Befestigungsteil eine axiale Gewindebohrung zum Einschrauben einer Klemmschraube auf, welche den Befestigungsabschnitt des Steigbügels nach oben gegen einen Anschlag des Gehäuses drückt. Diese Befestigungsart ermöglicht eine leichte Anpassung an unterschiedliche Steigbügelabmessungen im Bereich des oberen Befestigungsabschnitts sowie ein sicheres Festklemmen des Steigbügels in vertikaler Richtung am Reitstoßdämpfer.
  • Besonders vorteilhaft ist, dass die Montage eines Steigbü gels am Reitstoßdämpfer auch vom Nichtfachmann auf einfache Weise und ohne viel Werkzeug ausgeführt werden kann. Zweckmäßigerweise ist hierfür nur ein einziger Imbusschlüssel erforderlich. Weiterhin ist die Befestigung unabhängig von Art und Größe der Steigbügelösen, so dass eine große Vielzahl unterschiedlicher Steigbügel mit ein und demselben Befestigungssystem am Reitstoßdämpfer befestigt werden kann.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Reitstoßdämpfer ein rohrförmiges, eine Federeinrichtung aufnehmendes Gehäuse auf, das einstückig mit dem Steigbügel ausgebildet ist. In diesem Fall entfallen zusätzliche Befestigungsmittel zwischen Steigbügel und Reitstoßdämpfer. Weiterhin bestehen große optische Gestaltungsspielräume. Diese Ausführungsform ist auch hinsichtlich Wartungsfreundlichkeit und Verschmutzungsunanfälligkeit besonders vorteilhaft. Eine derartige integrierte Kombination von Steigbügel und Reitstoßdämpfer kann außerdem sehr kostengünstig hergestellt werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 : eine Seitenansicht einer Steigbügelvorrichtung mit Steigbügel und Reitstoßdämpfer gemäß einer ersten Ausführungsform,
  • 2 : eine Vorderansicht der Steigbügelvorrichtung von 1,
  • 3 und 4 : perspektivische Darstellungen aus unter schiedlichen Blickwinkeln eines Befestigungsteils,
  • 5 bis 7 : das Befestigungsteil der 3 und 4 von zwei verschiedenen Seiten bzw. von oben, wobei die Befestigungsschrauben bzw. die Klemmschraube im eingeschraubten Zustand dargestellt sind,
  • 8 : eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steigbügelvorrichtung, und
  • 9 : eine Vorderansicht der Steigbügelvorrichtung von 8.
  • Aus den 1 und 2 ist eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steigbügelvorrichtung ersichtlich, die aus einem Steigbügel 1 und einem Reitstoßdämpfer 2 besteht.
  • Der Steigbügel 1 ist in üblicher Weise umlaufend ringförmig bzw. hufeisenförmig ausgebildet und weist an seinem unteren Ende eine ebene Trittplatte 3 und am oberen Ende einen Befestigungsabschnitt 4 auf, in dem ein Langloch 5 vorgesehen ist, das normalerweise zum Hindurchführen eines Steigbügelriemens dienen würde. Auf der Trittplatte 3 kann eine Antirutschauflage 6 aus Gummi oder einem gummiähnlichen Material aufgelegt sein.
  • Der Reitstoßdämpfer 2 besteht aus einem rohrförmigen, zylindrischen Gehäuse 7, das an der oberen Stirnseite mittels einer Stirnwand 8 im wesentlichen geschlossen ausgebildet ist, während das untere Ende 9 offen ist. Alternativ könnte das Gehäuse 7 an seinem oberen Ende mit einer lösbaren, beispielsweise einschraubbaren Kappe versehen sein, während das untere Ende des Gehäuses 7 geschlossen ausgebildet ist.
  • Im Gehäuse 7 befindet sich eine Druckfeder 10, die sich mit ihrem oberen Ende über eine Zwischenscheibe 11 an der oberen Stirnwand 8 abstützt. Alternativ zu der dargestellten Spiralfeder aus Stahl könnten auch Federn aus Kunststoff oder Gummi, beispielsweise in der Form von elastischen Gummipuffern, eingesetzt werden. Zugfedern sind ebenfalls denkbar.
  • Durch die gesamte Druckfeder 10 hindurch erstreckt sich ein Zugstab 12, der nach oben hin durch eine mittige Axialbohrung in der Stirnwand 8 hindurchgeführt ist und sich über das Gehäuse 7 hinaus erstreckt, wobei an seinem oberen Ende eine Halteöse 13 befestigt ist. Die Halteöse 13 weist ein horizontales Langloch 14 auf, durch das ein nicht dargestellter Steigbügelriemen hindurchgeführt werden kann, um die Steigbügelvorrichtung zu befestigen.
  • Am unteren Ende weist der Zugstab 12 einen Gewindeabschnitt 15 auf, auf den eine Schraubenmutter 16 aufgeschraubt werden kann. Zwischen der Schraubenmutter 16 und dem unteren Ende der Druckfeder 10 befinden sich weiterhin eine Druckplatte 17 sowie eine Zwischenscheibe 18, an der sich das untere Ende der Druckfeder 10 abstützt. Durch Verdrehung der Schraubenmutter 16 kann die Zugfeder 10 mehr oder weniger komprimiert werden, wodurch die Vorspannung der Feder 10 eingestellt werden kann.
  • Aufgrund dieser Anordnung wird der Zugstab 12 durch die Druckfeder 10 in Richtung nach unten vorgespannt, so dass der Zugstab 12, wenn keine Zugbelastung auf den Reitstoßdämpfer 2 ausgeübt wird, maximal im Gehäuse 7 eingefahren ist. In diesem Zustand liegt eine Anschlagscheibe 19 der Halteöse 13 über eine elastische, geräuschdämmende Zwischenscheibe 20 an der oberen Stirnwand 8 des Gehäuses 7 an. Wird dagegen auf den Reitstoßdämpfer 2 über den Steigbügel 1 eine Zugkraft aufgebracht, die größer als die Federkraft der Druckfeder 10 ist, wird die Druckfeder 10 komprimiert und der Zugstift 12 nach oben aus dem Gehäuse 7 herausgezogen. Der Steigbügel 1 ist auf diese Weise federnd am Steigbügelriemen aufgehängt.
  • Der Reitstoßdämpfer 2 ist über eine spezielle Befestigungsvorrichtung, die im folgenden näher erläutert wird, starr, d. h. unbeweglich, mit dem Steigbügel 1 verbunden.
  • Das Gehäuse 7 weist in seinem rohrförmigen, unteren Endabschnitt 22, der sich unterhalb der beschriebenen Federmechanik befindet, zwei gegenüberliegende, vertikale Längsschlitze 21 auf, die sich vom unteren Ende 9 des Gehäuses 7 nach oben, d. h. in seiner Längsrichtung erstreckt. Die Länge diese Längsschlitze 21 ist derart bemessen, dass der Befestigungsabschnitt 4 des Steigbügels 1 vollständig in den unteren Endabschnitt 22 des Gehäuses 7 eingeführt werden kann, bis der Steigbügel 1 am Ende der Längsschlitze 21 anstößt. Das obere Ende der Längsschlitze 21 bildet somit einen oberen Anschlag für den Steigbügel-Befestigungsabschnitt 4. Im gezeigten Ausführungsbeispiel steht das untere Ende 9 des Gehäuses 7 geringfügig nach unten über den Befestigungsabschnitt 4 des Steigbügels 1 vor. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich.
  • Die Befestigung des Steigbügels 1 am Reitstoßdämpfer 2 erfolgt mittels eines Befestigungsteils 23, das in Einzeldarstellung in den 3 bis 7 näher dargestellt ist und von unten her in den unteren Endabschnitt 22 des Gehäuses 7 eingeschoben werden kann.
  • Das Befestigungsteil 23 weist einen zylinderförmigen Abschnitt 24 und einen kegelstumpfförmigen Endabschnitt 25 auf. Der Außendurchmesser des zylinderförmigen Abschnitts 24 ist nur geringfügig kleiner als der Innendurchmesser des unteren Endabschnitts 22 des Gehäuses 7, so dass das Befestigungsteil 23 mit geringem Spiel in den unteren Endabschnitt 22 eingeschoben werden kann. Der zylinderförmige Abschnitt 24 weist einen mittigen, querverlaufenden Vertikalschlitz 26 auf, dessen Höhe in etwa der Höhe des Steigbügel-Befestigungsabschnitts 4 entspricht. Die Breite des Vertikalschlitzes 26 ist so bemessen, dass der Steigbügel-Befestigungsabschnitt 4 mit geringem seitlichen Spiel in den Vertikalschlitz 26 eingeführt werden kann. Weiterhin weist der zylinderförmige Abschnitt 24 zwei seitliche Gewindebohrungen 27 auf, die sich quer zum Vertikalschlitz 26 erstrecken. Diese Gewindebohrungen 27 dienen dazu, das Befestigungsteil 23 mittels Befestigungsschrauben 28 am Gehäuse 7 zu befestigen, wobei die Befestigungsschrauben 28 durch seitliche Durchgangsbohrungen im unteren Endabschnitt 22 des Gehäuses 7 hindurchgeführt und in die hierzu fluchtenden Gewindebohrungen 27 des eingesetzten Befestigungsteils 23 eingeschraubt werden. Durch das Befestigungsteil 23 wird somit der Steigbügel 1 nach allen Seiten hin bereits formschlüssig gehalten. Zur Seite und nach unten wird dies durch die den Vertikalschlitz 26 begrenzenden Wände des Befestigungsteils 23 bewirkt. Nach oben hin steht der Steigbügel-Befestigungs abschnitt 4 am oberen Ende der Längsschlitze 21 des Gehäuses 7 an, so dass er nach oben hin ebenfalls festgelegt ist.
  • Um ein spielbedingtes Wackeln oder Verrutschen des Steigbügels 1 relativ zum Reitstoßdämpfer 2 auszuschalten, ist im kegelstumpfförmigen Endabschnitt 25 des Befestigungsteils 23 zusätzlich eine mittige, axiale Gewindebohrung 29 vorgesehen, welche sich durch den gesamten Endabschnitt 25 hindurch erstreckt und im Vertikalschlitz 26 mündet. In diese Gewindebohrung 29 kann von unten her eine Klemmschraube 30 eingedreht werden, die in den Bereich des Vertikalschlitzes 26 hineinragt und von unten her gegen die Unterseite des Steigbügel-Befestigungsabschnitts 4 drückt, so dass dieser nach oben geschoben und fest gegen das Ende der Längsschlitze 21 des Gehäuses 7 gedrückt wird. Auf diese Weise wird der Steigbügel 1 zusätzlich zu der Formschlussverbindung auch mittels einer Klemmverbindung fest mit dem Reitstoßdämpfer 2 verbunden.
  • Eine formschöne Anordnung ergibt sich, wenn, wie in den 1 und 2 dargestellt, der Übergang zwischen dem zylinderförmigen Abschnitt 24 und dem kegelstumpfförmigen Endabschnitt 25 des Befestigungsteils 23 auf gleicher Höhe zu liegen kommt wie das untere Ende 9 des Gehäuses 7.
  • Anhand der 8 und 9 wird im folgenden eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steigbügelvorrichtung beschrieben.
  • Der Federmechanismus des Reitstoßdämpfers 2 ist bei dieser Ausführungsform in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform ausgebildet, so dass diesebezüglich auf die dortige Beschreibung verwiesen wird. So weit die zweite Ausführungsform gleiche Teile wie die erste Ausführungsform aufweist, werden in den 8 und 9 gleiche Bezugszeichen wie bei der ersten Ausführungsform verwendet.
  • Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform weist die in den 8 und 9 gezeigte Ausführungsform keine getrennten Teile für das Gehäuse des Reitstoßdämpfers und für den Steigbügel auf, sondern ein Gehäuse 7' für den Reitstoßdämpfer 2', das einstückig, d. h. integral, mit einem Steigbügel 1' ausgebildet ist. Das Gehäuse 7' ist wiederum rohrförmig und kann im oberen Abschnitt gleich wie das Gehäuse 7 der ersten Ausführungsform ausgebildet sein. Im übrigen zeichnet sich das Gehäuse 7' jedoch durch einen fließenden Übergang in den oberen Abschnitt des Steigbügels 1' aus.
  • Das Gehäuse 7' kann nach unten geöffnet sein, so dass die Druckfeder 10 von unten in das Gehäuse 7' eingeführt werden kann. Alternativ hierzu ist es jedoch auch möglich, die obere Stirnwand 8 des Gehäuses 7' als lösbaren, beispielsweise schraubbaren Deckel auszubilden, der vom Gehäuse 7' entfernt werden kann, um die Federeinrichtung von oben her in das Gehäuse 7' einführen zu können.
  • Das Prinzip der erfindungsgemäßen Steigbügelvorrichtung ist nicht nur für englische Steigbügel 1, 1', wie dargestellt, geeignet, sondern für jede Art von Steigbügeln, insbesondere auch für Westernsteigbügel. Weiterhin müssen Steigbügel 1, 1' und das Gehäuse 7, 7' des Reitstoßdämpfers nicht aus Stahl bestehen, sondern können auch aus einem geeigneten Kunststoffmaterial gefertigt werden.

Claims (7)

  1. Steigbügelvorrichtung für den Reitsport, mit einem Steigbügel (1, 1') und einem mit dem Steigbügel (1, 1') zusammenwirkenden Reitstoßdämpfer (2, 2') zur Abfederung von auf den Steigbügel (1, 1') einwirkenden Stößen, dadurch gekennzeichnet, dass der Reitstoßdämpfer (2, 2') mit dem Steigbügel (1, 1') starr verbunden ist.
  2. Steigbügelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reitstoßdämpfer (2) ein rohrförmiges, eine Federeinrichtung aufnehmendes Gehäuse (7) mit einem unteren, rohrförmigen Endabschnitt (22) aufweist, der einen Befestigungsabschnitt (4) des Steigbügels (1) übergreift und an dem ein den Befestigungsabschnitt (4) untergreifendes Befestigungsteil (23) lösbar befestigt ist.
  3. Steigbügelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (23) in den unteren Endabschnitt (22) des Gehäuses (7) einführbar ist.
  4. Steigbügelvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (23) einen mittigen Vertikalschlitz (26) aufweist, in dem der Befestigungsabschnitt (4) des Steigbügels (1) einführbar ist, so dass der Steigbügel (1) beidseits formschlüssig festgelegt ist.
  5. Steigbügelvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (23) durch mindestens eine Schraubverbindung am Gehäuse (7) des Reitstoßdämpfers (2) befestigbar ist.
  6. Steigbügelvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsteil (23) eine axiale Gewindebohrung (29) zum Einschrauben einer Klemmschraube (30) aufweist, welche den Befestigungsabschnitt (4) des Steigbügels (1) nach oben gegen einen Anschlag des Gehäuses (7) drückt.
  7. Steigbügelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reitstoßdämpfer (2') ein rohrförmiges, eine Federeinrichtung aufnehmendes Gehäuse (7') aufweist, das einstückig mit dem Steigbügel (1') ausgebildet ist.
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