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DE2019255A1 - Elektrische Einrichtung zum kontinuierlichen Impulsbetrieb einer Gasentladungslampe - Google Patents

Elektrische Einrichtung zum kontinuierlichen Impulsbetrieb einer Gasentladungslampe

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Publication number
DE2019255A1
DE2019255A1 DE19702019255 DE2019255A DE2019255A1 DE 2019255 A1 DE2019255 A1 DE 2019255A1 DE 19702019255 DE19702019255 DE 19702019255 DE 2019255 A DE2019255 A DE 2019255A DE 2019255 A1 DE2019255 A1 DE 2019255A1
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DE
Germany
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discharge lamp
voltage
wave
electrical system
degrees
Prior art date
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Pending
Application number
DE19702019255
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English (en)
Inventor
Michalski Maksymilian A
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Berkey Photo Inc
Original Assignee
Berkey Photo Inc
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Publication date
Application filed by Berkey Photo Inc filed Critical Berkey Photo Inc
Publication of DE2019255A1 publication Critical patent/DE2019255A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/36Controlling
    • H05B41/38Controlling the intensity of light
    • H05B41/39Controlling the intensity of light continuously
    • H05B41/392Controlling the intensity of light continuously using semiconductor devices, e.g. thyristor
    • H05B41/3921Controlling the intensity of light continuously using semiconductor devices, e.g. thyristor with possibility of light intensity variations
    • H05B41/3924Controlling the intensity of light continuously using semiconductor devices, e.g. thyristor with possibility of light intensity variations by phase control, e.g. using a triac
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/36Controlling
    • H05B41/38Controlling the intensity of light
    • H05B41/40Controlling the intensity of light discontinuously

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
  • Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)

Description

New York. Hew York lOQOW.St.A.
Elektrische Einrichtung zum kontinuierlichen Impulsbetrieb
einer Gasentladungslampe
Die Erfindung betrifft eine elektrische Einrichtung, die eine elektrische Entladungslampe umfasst, welche direkt mit den beiden Anschlüssen einer Wechselstromquelle verbunden und mit einer Schaltvorrichtung in Reihe geschaltet ist; weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb der Einrichtung.
Es sind bisher elektrische Systeme zum Erzeugen einer Mehrzahl aufeinanderfolgender Lichtblitze bekannt geworden, welche Energiespeicher-Einrichtungen, wie z. B. Induktoren und Kondensatoren umfassen, die in Eeihe oder parallel zu den Gasentladungslampen geschaltet sind. Es wurde angenommen, dass diese Elemente' zum Speichern der elektrischen Energie notwendig seien, um eine hohe augenblickliche Belastung der Blitzröhre zum Zwecke einer wirksamen Umwandlung elektrischer Energie in Lichtenergie
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2019?SR
-z-
in Form eines hochintensiven Blitzes zu erreichen. Die "bisherigen üblichen, mit Wechselstrom betriebenen Blitzerzeugungssysteme umfassen einen hinauftransformierenden Leistungstransformator, eine sättigbare Drossel, einen Kondensator, eine Blitzröhre und einen !Trigger- bzw. einen Auslösekreis, mit dem ein ionisierender Initialimpuls erzeugt wird. Biese Systeme sind deswegen unvorteilhaft, weil die sättigbare Drossel, der Transformator und der Kondensator teuer, sperrig und in einigen Fällen störanfällig sind, letzteres insbesondere unter den Bedingungen wiederholter Betätigung.
In einer Parallel-Anmeldung der Anmelderin, welche der US-Patentanmeldung 751 403 vom 9· August 1968 entspricht, wird ein elektrisches System beschrieben, das eine Entladungslampe umfasst, die direkt an die Pole einer Wechselstromquelle bzw. -leitung angeschlossen ist; die Entladungslampe weist hierbei eine Betriebsspannung auf, die höher als die Hetzspannung ist,
und so dass die Lampe am Ende jeder Halbwelle erlischt ,/während
der nächsten Halbwelle wieder gezündet wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Einrichtung zu schaffen, die eine verbesserte Wirksamkeit bzw. Leistungsfähigkeit gegenüber den bisher bekannten elektrischen Systemen ' besitzt, und zum Betrieb einer elektrischen Entladungslampe dient, wobei die Kondensatoren und die Induktivitäten, die nach dem Stande der Technik bisher erforderlich waren, entfallen, und wobei ferner die Lampe an einer wirksam Stelle 0 0 9843/1338 '■
jeder Haltwelle der Wechselspannung der Spannungsquelle erregt wird.
Diese Aufgabe wird mit einer elektrischen Einrichtung gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass eine Blitzrohre oder eine Gasentladungslampe betriebsmässig direkt mit den Anschlüssen bzw. Polen einer Wechselstrom-Versorgungsquelle in Reihe mit einer PestkÖrper-Schalteinrichtung verbunden ist. Die Blitzrohre ist so bemessen, dass ihre Arbeitsspannung gleich oder kleiner als die Spannung der zu verwendenden Ström- bzw. Spannungs quelle ist. Die Festkörper-Schalteinrichtung wird so gesteuert, dass die Lampe zu der gewünschten Zeit bzw. in der gewünschten Phase während jeder Halbwelle erregt wird.
Die elektrische Einrichtung bzw. das elektrische System nach der Erfindung ist insbesondere deswegen vorteilhaft, weil damit die üblichen Einrichtungen bzw. Systeme ersetzt werden können, welche einen Aufsatz-transformator, eine sättigbare Drossel und einen Speicherkondensator umfassen, wie oben erwähnt. Die erfindungsgemässe Ei ^richtung ist wesentlich weniger kostenaufwendig als* ein System, das Aufwärts-Transformator, sättigbare Drossel und Speicherkondensator umfasst, da der Aufwärtsirans format or, die sättigbare Drossel und der Kondensator entfallen, so dass die hierfür erlrderlichen Kosten sowie der in Verbindung damit benötigte Haumaufwand und das sich bei den konventionellen Einrichtungen ergebende hohe Gewicht in Fortfall kommen.
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IlJn einem System, das eine sättigbare Drossel sowie einen Speicherkondensator umfasst, hätte eine 3000 Watt Lampe eine Betriebsspannung von 200 bis 220 Volt (mittlere Quadratwurzel). Der Betriebsstrom würde 18 bis 20 Ampere betragen, und die Lampe würde 24 bis 26 Lumen pro Watt erzeugen, wobei die Lampenbelastung ungefähr 48 Watt/cm und der Druck 40 mm sein würde. Eine derartige Lampe erfordert eine Startspannung von ungefähr 5000 Volt. In einem elektrischen System gemäss der Erfindung würde eine 3000 Watt Lampe bei einer Spannung zwische 155 und 170 Volt (mittlere Quadratwurzel) arbeiten. Der Arbeitsstrom würde 19 bis 21 Ampere betragen und die Lampe etwa 24 bis 26 Lumen pro Watt erzeugen. Die Watt-Belastung einer solchen Lampe hängt von^ihrer Länge und dem Gasdruck sowie dem Durchmesser der Röhre ab. Bei einer Lampe bei einem Druck von 40 mm würde die Watt-Belastung ungefähr 64 Watt/cm betragen, während eine Lampe mit einem Druck von 70 mm mit einer Watt-Belastung von ungefähr 72 Watt/cm arbeiten würde. Sowohl die Lampe mit einem Druck von 40 mm als auch diejenige mit einem Druck von 70 mm erfordert eine Startspannung von etwa 3OOO Volt.
In beiden Systemen ist eine Starteinrichtung erforderlich, um die Entladungslampe anfänglich zu zünden, wobei diese Starteinrichtung nicht mehr erforderlich ist, nachdem die Lampe gezündet worden ist. Jedoch ist im Falle einer bei einem Druck von 70 mm arbeitenden Lampe ein an die beiden Enden der Schalteinrichtung eingeschlossener Widerstand erforderlich, um die
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weiter am Brennen zu halten, wie weiter unten näher erläutert ist.
Im allgemeinen erzeugt eine wirksame Lampe, die mit einem der oben beschriebenen Niedrigdruck-Systeme "betrieben und gepulst wird, etwa 24- bis 26 Lumen pro Watt. Tatsächlich ist es jedoch möglich, 30 bis 50 Lumen pro Watt zu erreichen, wenn man ein elektrisches System einschliesslich Hochdruck-Hochspannungslampen anwendet. Jedoch sind derartige Systeme und ihre Komponenten beträchtlich teuerer und schwerer als die elektrischen Systeme nach der Erfindung.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 der Zeichnung näher erläutert; aus dieser Erläuterung lassen sich weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung erkennen. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich unter den gegebenen Richtlinien auch in abgewandelter Form mit Erfolg verwirklichen.
Das elektrische System gemäss der Erfindung, in dem die Entladungslampe in Eeihe mit einer Festkörper-Schalteinrichtung direkt aus dem Netz betrieben wird, ohne dass übliche Energiespeicher-Vorrichtungen, wie z. B. Kondensatoren oder Induktoren bzw. Induktionsspulen, erforderlich sind, ist auf den verschiedensten Gebieten anwendbar, u. a. bei der Belichtung für photographische Zwecke.
In den Zeichnungen zeigen:.
Fig. 1 ein schematisches Schaltbild eines erfindungsgemässen Systems, wobei ein System dargestellt ist, welches einen Startkreis aufweist}
Fig. 2 eine Keihe von Kurven, welche die verbesserte Betriebsweise des erfindungsgemässen elektrischen Systems veranschaulichen} und
Fig. 3 eine Kurve, die das Verhältnis zwischen dem Betriebsphasenwinkel und der Idchtausbeute bei Impulsbetrieb im Vergleich mit kontinuierlichem Betrieb erkennen lässt.
In Fig. 1 ist ein schematisches Schaltbild eines erfindungsgemässen elektrischen Systems dargestellt. Das System umfasst zwei Anschlüsse 1 und 2, die so ausgebildet sind, dass sie mit einer Vechselstromquelle verbunden werden können, während Spannung zwischen 190 und 250 Volt variieren oder fluktuieren kann. Zwischen die Anschlüsse 1 und 2 ist ein Nebenschlusskondensator C1 geschaltet, und zwar allein zu dem Zweck, um Startimpulse für die Zündung der Entladungslampe V1 durchzulassen. Die Entladungslampe V1 ist in Eeihe mit der Sekundär-
wicklung eines St art tr ans format ors OM und einer Festköprer-Schalteinrichtung SR1 an die beiden Anschlüsse 1 und 2 angeschaltet. Als Festkörper-Schalteinrichtung SR1 kann jede geeignete Vorrichtung, wie beispielsweise eine Bi-Schalteinrich-
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?nis?*5
tung, ein Triac, eine Schaltdiode oder ein Paar gesteuerter Gleichrichter verwendet werden, die alle so ausgebildet sind, dass sie mit bekannten Mitteln gesteuert werden können.
Eine geeignete Steuervorrichtung zum Betrieb des erfindungsgemässen Systems umfasst ein mit dem Tor der SR1 verbundenes Diac D1. Die Steuereinrichtung für das Diac D1 umfasst einen Widerstand B2 in Reihe mit einem veränderlichen Widerstand R9 und einem Kondensator C5 parallel zur Schaltdiode. Ein Widerstand R5 ist einerseits an die Verbindungsstelle des veränderlichen Widerstandes R9 und des Kondensators C5 und andererseits an das Diac Di angeschaltet, wobei vom diacseitigen Ende des Widerstands H5 ein Mlterkondensator C6 an den Anschluss 2 geführt ist. Die Betriebsweise dieses Kreises ist allgemein bekannt und im SCB-Hanual der General Electric beschrieben, und zwar in der 4. Auflage, Kapitel 9, Seiten 173 "bis 189 und in der speziellen Rg. 9.15 auf Seite 189, Unterkapitel 9.4.2.
Eine Auslösevorrichtang zum Zünden der Entladungslampe VI umfasst eine Primärwicklung für den Transformator TI, die in Reihe mit einem Kondensator C2 und einem Widerstand R7 sowie einem Schalter S1 mit den beiden Anschlüssen 1 und 2 verbunden ist. Die Entladungseinrichtung zur Entladung des Kondensators C2 über die Sekundärwicklung des Transformators Ti weist einen Festkorperschalter SR2 auf, der in die Entladungsstrecke eingefügt ist. Die Steuervorrichtung für den Festkörperschalter SR2 ist die gleiche Steuervorrichtung wie die für den Pest-
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körperschalter SR1 verwendete, unterscheidet sich jedoch durch unterschiedliche Widerstandswerte, welche durch die niedrige Kapazität des Systems bedingt sind. Es sei darauf hingewiesen, dass die veränderlichen Widerstände E8 und E9 zur gleichzeitigen Betätigung miteinander gekoppelt sind, was für einen exakten Betrieb erforderlich ist.
Wie auch sonst üblich, ist die Startspannung der Entladungslampe V1 höher als die Spannung der Stromversorgungsquelle, so dass ein Startkreis notwendig ist. Jedoch sind die Eigenschaften der Entladungslampe V-I derart, dass die Lampe nach der Zündung bei kontinuierlichem Betrieb in überbelastetem Zustand an den Anschlüssen 1 und 2 betrieben werden würde. Ein derartiger Betrieb ist nicht so empfehlenswert wie ein Impulsbetrieb, wie man aus den in Pig. 2 dargestellten Kurven entnehmen kann, da die Lampe bei höheren Eingangsspannungen eine verküzte Lebensdauer hätte oder zerstört werden würde. Die Kurve 3 veranschaulicht die Bedingungen bei kontinuierlichem Betrieb der Entladungslampe V1, wenn diese direkt an die beiden Anschlüsse 1 und 2 angeschlossen ist, wobei die Spannung mit Hilfe eines Variäcs verändert worden ist, die entsprechende Spannung ist in Fig. 4 dargestellt. Die Kurve 5 veranschaulicht die Charakteristika, die sich bei Impulsbetrieb der Entladungslampe V1 bei einer Eingangsspannung von 200 Volt ergeben, während die Kurve 6 einen entsprechenden Betrieb mit einer auf 250 Volt gehaltenen Eingangsspannung darstellt.
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In HLg» 5 seigt die Kurve ? äie- Beziehung zwischen der lichtausbeute bei Impulsbetrieb gegenüber kontinuierlichem Betrieb und den Grad des Phasenwinkelbetriebs * wenn die Eingangsspan- . nung 200 YoIt betragt» Bie Kurve 8 der Hg. 2 veranschaulicht den prozentualen Sewinn in relativen Eusskerzen bei Ikpulsbetrieb mit 200 ToIt Eingangsspannung gemäss Kurve 5* vergliciten nit dem in Kurve 5 veransc&aulicnten,, kontinuierlichen Betrieb. Eäs sei darauf hingewiesen» dass beim Ikpulsbetrieb ein betraehtlie&er Gewinn gegenüber dem kontinuierlichen Betrieb erreicht wird» insbesondere für niedrige !«ampenbelastungen.
ISa einen hohen Betriebswirkungsgrad su. erreichen, sind die Konstanten der Komponenten im Hinblick auf die für das System verwendete Spannung ao auss&wahlen,, dass die Iteistungsbelastung bei ami Bedingungen, des Impuisbetriebs konstant gehalten wird. Me lüderstände B8 und 19 werden auf eine entsprechende Ein— gangsspaamung eingestellt, derart t dass eine korrekte Belastung der Ii^ape erreicht wird· Ber Steuerkreis begrenzt die inte-. grierte Üt^stoog der Itaape auf deren maximale Betriebswatt- . leistung und gewahrleistet eine hOiChwirksame Beleuchtung bsw. . eduae höchstmögliche Mcfctausbeuite«, Es sei darauf hingewiesen t «lass eia Impulsbetriebi eine Ausbeute in .Samen pro. Matt ergibt, die 20 bis 55 % grosser als bei Sinuswellenbetrieb ist. laher sollten die ^stemkompoaentens soweit dies möglich ist* im . k auf die Imschlusspannung s© ausgewählt werdem*- dass-.: Impalsbetrieb: la 80 bis 110 ^rad-Bereich stattfindet.,
2Q1975S
- ίο -
Die Impedanz El, die im dargestellten Schaltbild parallel zum Schalter SR1 geschaltet ist» wird als "Aufrechterhaltungs"- ¥iderstand bezeichnet und ist vorzugsweise zu dem Zweck vorgesehen t die Ionisation in den Lampen bei verhält;nismässig höherem Druck aufrechtzuerhalten« Beispielsweise ist die erwähnte Impedanz bei einer Entladungslampe mit einem Druck von 20 bis 55 mm nicht notwendig. Bei einer Entladungslampe mit einem Druck von 40 mm dient als Impedanz vorzugsweise ein ¥iderstand von etwa 500 0hm. Hingegen erfordert eine Lampe mit einem Druck von 7& rant einen Widerstand von 200 Ohm· Die Widerstände führen der Entladungslampe einen ionisierenden Strom während der Periode zat in welche der Festkörperschalter.SRi nichtleitend ist.
Im Betrieb ist das erfindungsgemässe elektrische System mit einer geeigneten Wechselstromqaelle verbunden. Wird beispielsweise ein elektrisches System mit den hier angegebenen Zonstanten verwendet, dann kann das System mit Leitungs-Spaimrcngsquiellen betrieben werden, deren Spannung im Bereich von 190 bis 250 ¥olt variiert.
Die Gasentladungslampe ¥1 wird gezündet * indem der Zeitver-ZQgerungss©halter S1 während 2 bis 5 Sekunden geschlossen wodurch der Auslosekondensator G2. über die Rcimarwicklung des !Eransf oimatros Φ1 und den Widerstand E? auf geladen wird. Daraufhin wirdl entsprechend den Eonstanten des Startkreises . das Diac D2 getriggertt wodurch das feiac SS2 eingeschaltet.
Der Kondensator C2 wird dann über die Primärwicklung des Transformators QM entladen, wobei zwischen den beiden Anschlüssen der Entladungslampe YI ein oder mehrere Hochfrequenzimpulse erzeugt werden, die durch den Nebenschlusskondensator C1 hindurchgehen. Gleichzeitig mit der Triggerung des Triac SR2 wird auch das Triac SRi getriggert, wodurch der Leitweg für die Hochfrequenzimpulse, die durch die Entladungslampe V1, den Hebenschlusskondensator C1 und die Sekundärwicklung des Transformators TI hindurchgehen, vervollständigt wird. Wie bereits oben dargelegt, sind die veränderlichen Widerstände' B 8 und B9 gangmässig miteinander gekoppelt, so dass die Steuerkreise für die Triacs SE1 und SR2 gleichzeitig getriggert werden. Die Entladungslampe V1 wird innerhalb weniger Sekunden gezündet, und der Schalter S1 wird automatisch am Ende seiner Zeitverzögerungsperiode geöffnet; hierd-urch wird der Startkreis entregt und der Bi-Schalter SR3 unwirksam gemacht. Der Betrieb der Lampe wird fortgesetzt, indem das Triac SR1 unter der Einwirkung des Diac D1 und dessen Steuerkreis geschaltet wird. Wie gezeigt, wird der veränderliche Widerstand B9 von Hand eingestellt, um die gewünschte Wattbelastung der Entladungslampe V1, die von der Spannung am Eingang abhängt, zu erzielen. Selbstverständlich kann, sofern das gewünscht ist, eine automatische Steuereinrichtung im Zusammenhang mit der Einstellung des veränderlichen Widerstandes H9 vorgesehen werden, so dass die Watt-Ausgangsleistung der Lampe VI unabhängig von Eingangsspannungs-lnderungen konstant gehalten wird. Während des Betriebs der Entladungslampe V1 fliesst durch den ■ ΟΟ98-Α-3Λ13 38 L
Nebenschlusskondensator 01 bei einer Wechselstromfrequens von 50 pder 60 Herta nur ein sehr geringer Strom, wenn kein Eündimpuls durch die Sekundärwicklung des ÜJrans format or Φ1 hin- ~: durchgeht. > ,
Wenn die Entladungslampe V1 wegen ihres Druckes einen "Aufrecht erhaltungs"-Widerstand B1, parallel zur Pestkö'rper-Schalteinrichtung SR1 erfordert, wird ein Widerstand geeigneten Wertes verwendet. Dieser Widerstand hält den lonisationsstrom durch die Entladungslampe V1 aufrecht, wenn der Schalter SRI offen ist, so dass die Lampe prompt auf den grosseren Stromfluss anspricht, der sich beim Schliessen des Schalters SR1 ergibt.
Unter Bezug auf die Zeichnungen sei darauf hingewiesen, dass man eine entschiedene VergrÖsserung des Wirkungsgrades bzw. der Ausbeute mit Hilfe des Impulsbetriebes gegenüber dem kontinuierlichen Betrieb erreicht, und zwar insbesondere für niedrige Wattbelastungen der Entladungslampe. Es ist zu beachten, dass man hinsichtlich der Ausbeute bzw· des Wirkungsgrades einen Gewinn von 23 % bei einer« Belastung von 3000 Watt mit einer Eingangs spannung von 200 Volt und einen Wirkungsgrad bzw. eine Ausbeute von 35 % mit einer Eingangs spannung von 250 Volt erreicht, verglichen mit der Idchterzeugung bei kontinuierlichei Betrieb und bei der gleichen Wattbelastung. Wenn jedoch die Wattbelastung der Lampe V1 auf 1800 Watt herabgesetzt wird,
QQ 98 & 3V 133.8
• - 15 -
Wächst des Gewinn in der Mchtausbeute, verglichen mit der * "bei Kontinuierlichem Betrieb erhaltenen lacht ausbeute bis hinauJ au ^Q %* Aus dieser Erscheinung lassen sich Vorteile ziehen, indem die Konstanten des elektrischen Systems in Bezug auf die Spannung der verwendeten Stromquelle, die zur licht erzeugung verwendet wird, so ausgesucht werden, dass bei verhältnismässig niedriger Wattleistung eine extrem wirksame leLchtleistung eriielt wird·
Nachstehend sind die Kreiskonstanten für ein "befriedigendes Ausfuhrungslaeispiel eines erfindungsgemässen elektrischen Systems angegeben?
Entladungslampe V1 General Electric Ε&Δ46
$QQO Watt, 46,4 cm Bogenlänge,
54 ,6 cm grosste lange Aussendurchmesser 10 Millimeter, Innendurchmesser 8 Millimeter» ^iarzwandung» Killdruck 40 Millimeter» Xenon-Gas 01 2 mfd» ^QO ¥
3*1 Sekundär 80 Windungen» Primär·
3 Windungen» Ferritkern,, Kernflache von 3%%$% em
A^/ 13 3
Fes tkörp er-Schalteinrichtung
SR1
Diac D1, D2 Widerstand R2, R3 Widerstand E9
Kondensator C5, C3 Widerstand R5, R6 Kondensator C6, C4 Kodensator C2 Widerstand R? Schalter S1
Festkörperschalter SR2 Widerstand E8
RCA 2N5442 RCA 40583 7-5 K Ohm
56 K Ohm, gekoppelt, veränderlich
0,05 mfd, 400 V 2,5 K 0hm 0,1 mfd, 200.VoIt 1 mfd, 3OO Volt 150 0hm
Zeitverzögerungsschalter, 2-3 Sekunden
RCA 40576
56 K 0hm, gekoppelt, veränderlich
Zusammenfassend "betrifft die Erfindung ein kontinuierlichen Impulsbetrieb ermöglichendes elektrisches System für aen Betrieb einer Gasentladungslampe direkt an einer Wechselstromquelle* wobei die Gasentladungslampe in Reihe mit einer Festkörper-Schalteinrichtung direkt on ÄieAnschlüsse der Wechselstromquelle angeschlossen ist- Weiterhin ist eine Steuereinrichtung für die Festkörperschalter bzw. -schalteinrichtung vorgesehen» insbesondere als Starteinrichtung für die anfäng- ' liehe Zündung der Gasentladungslampe "bzw. im Zusammenhang mit einer solchen Einrichtung." MLe die ermittelten Hesskurven zeigen» ergibt dich bei Impolslietrieb eine erhöhte Ausbeute bzw
ein Tergrosserter Wirkungsgrad.
/Ί·-3-3'8'
ORIGINAL INSPECTED

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Elektrische Einrichtung bssw» elektrisches System zum kontinuierlichen Impulsbetrieb einer Gasentladungslampe , dadurch gekennzeichnet, dass die Gasentladungslapme (V1) direkt von einer Weehselstromquell'e (1, 2) betrieben wird, welche normalerweise einen.zwischen einer niedrigeren und einer höheren Spannung liegenden Bereich umfasst, wobei die von der elektrischen Einrichtung umfasste Gasentladungslampe (?1) ihre volle Wattbelastung im Vollwellenbetrieb bei der niedrigeren Spannung erreicht und eine Pestkörper-Schalteinrichtung (SEI) in Reihe mit der. Entladungslampe (Vi). direkt an die Weehselstromquelle (1, 2) angeschlossen und eine Steuervorrichtung (Di) für die Pestkörper-Schalteinriehtung vorgesehen ist, welche auf die oberhalb der niedrigen Spannung liegende Spannung der Weehselstromquelle (1,2) derart anspricht, dass der fhasenwinkel des Schaltvorganges der festkörper-Schalteinrichtung (Sri) herabgesetzt wird, um die abgegebene Betriebsleistung bzw« den Betriebs watt verbrauch der Entladungslampe (V1) auf einem gewünschten Niveau aui^eehtguerhalteü.
    2. Elektrisches System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Steuervorrichtung (Dl) zwischen 3»Ö Grad und 150 Grad (jeder Weehselhalbwelle der Spannungsquelle (1, 2)
    , arbeitet*
    0 0.9 8 4 3/1 3 3 8. "" ' '
    3· Elektrisches System nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet
    dass die Steuervorrichtung (D1) zwischen 40 Grad und - 120 Grad jeder Wechselhalbwelle der Spannungsquelle (1, 2) arbeitet·
    4. Elektrisches System nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Starteinrichtung (3M, 02) für die Entladungslampe (V1)·
    5· Elektrisches System nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pestkörper-Schalteinrichtung (SRi) durch eine Impedanz (B1) überbrückt ist»
    6. Elektrisches System nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanz (B1) ein Widerstand ist·
    7· Verfahren zum Impulsbetrieb einer elektrischen Einrichtung bzw· eines elektrischen Systems, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gasentladungslampe in Reihe mit einer Festk<acper-Schalt~ einrichtung mit den Polen einer Vechselstromquelle verbunden wird, deren Spannung zwischen einem niedrigeren und einen höheren Spannungswert variiert, wobei die Gasentladungslampe so bemessen ist, dass sie leistungsfähig bei der niedrigeren Spannung mit richtiger Wattbelastung unter
    ' Vollwellenbetrieb arbeitet und wobei eine Kompensierung
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    BAD OBIGtNAL
    vorgenommen wird, wenn die Netzspannung bzw. die Spannung der Wechselstromquelle einen höheren Wert als den niedrigen Spannungswert erreicht, indem der Phasenwinkel.der Sehaltvorgänge proportional erniedrigt wird, um die Entladungslampe später innerhalb der Halbwelle einem Impulsbetrieb zu unterwerfen, so dass die Entladungslampe wenigstens angenähert bei ihrer richtigen Wattverbrauchsniveau betrieben wird.
    8. Verfahren nach Anspruch 7« dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungslampe innerhalb der Halbwelle bzw. des Zyklus später impulsbetrieben wird, als es dem richtigen Wattverbrauchsniveau entspricht, so dass eine erniedrigte lichtmenge bzw. -intensität erzeugt wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungslampe innerhalb der Halbwelle bzw. des Zyklus früher impulsbetrieben wird, als es dem richtigen Wattverbrauchsniveau entspricht, so dass eine erhöhte Xdchtmenge bzw.-intensität erzeugt wird,
    tO. Verfahren nach Anspruch 7, 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet., dass die Entladungslampe zwischen 50 Grad und 15O Grad jeder Wechselhalbwelle der Wecnselstromquelle impolsbetrieben wird.
    009843/1338
    BAD ORIGINAL
    11. Verfahren nach Insprach 7» 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungslampe zwischen 40 Grad und 120 Grad jeder Vechselhalbwelle der Wechselstromquelle impulsbetrieben ("gepulst") wird.
    12. Verfahren nach einen der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der elektronische Schalter bzw. die Festkörper-Schalteinrichtung mit einer Impedanz überbrückt ist, so dass die Entladungslampe nach ihrer Ionisierung während der Teile des Zyklus bzw. der Halbwellen mit IonisationsstroB versorgt wird, während denen der elektronische Schalter bzw. die Festkörper-Schalteinrichtuni nichtleitend und kein Wechselstrom verfügbar ist.
    13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Impedanz ein Widerstand verwendet wird.
    009843/1338
DE19702019255 1969-04-21 1970-04-21 Elektrische Einrichtung zum kontinuierlichen Impulsbetrieb einer Gasentladungslampe Pending DE2019255A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US81791269A 1969-04-21 1969-04-21

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