DE2019255A1 - Elektrische Einrichtung zum kontinuierlichen Impulsbetrieb einer Gasentladungslampe - Google Patents
Elektrische Einrichtung zum kontinuierlichen Impulsbetrieb einer GasentladungslampeInfo
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Description
New York. Hew York lOQOW.St.A.
einer Gasentladungslampe
Die Erfindung betrifft eine elektrische Einrichtung, die
eine elektrische Entladungslampe umfasst, welche direkt mit den beiden Anschlüssen einer Wechselstromquelle verbunden und mit einer Schaltvorrichtung in Reihe geschaltet
ist; weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betrieb der Einrichtung.
Es sind bisher elektrische Systeme zum Erzeugen einer Mehrzahl aufeinanderfolgender Lichtblitze bekannt geworden,
welche Energiespeicher-Einrichtungen, wie z. B. Induktoren und Kondensatoren umfassen, die in Eeihe oder
parallel zu den Gasentladungslampen geschaltet sind. Es
wurde angenommen, dass diese Elemente' zum Speichern der elektrischen Energie notwendig seien, um eine hohe augenblickliche
Belastung der Blitzröhre zum Zwecke einer wirksamen Umwandlung elektrischer Energie in Lichtenergie
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2019?SR
-z-
in Form eines hochintensiven Blitzes zu erreichen. Die "bisherigen
üblichen, mit Wechselstrom betriebenen Blitzerzeugungssysteme umfassen einen hinauftransformierenden Leistungstransformator,
eine sättigbare Drossel, einen Kondensator, eine Blitzröhre und einen !Trigger- bzw. einen Auslösekreis, mit dem
ein ionisierender Initialimpuls erzeugt wird. Biese Systeme sind deswegen unvorteilhaft, weil die sättigbare Drossel, der
Transformator und der Kondensator teuer, sperrig und in einigen
Fällen störanfällig sind, letzteres insbesondere unter den Bedingungen wiederholter Betätigung.
In einer Parallel-Anmeldung der Anmelderin, welche der US-Patentanmeldung
751 403 vom 9· August 1968 entspricht, wird
ein elektrisches System beschrieben, das eine Entladungslampe umfasst, die direkt an die Pole einer Wechselstromquelle bzw.
-leitung angeschlossen ist; die Entladungslampe weist hierbei eine Betriebsspannung auf, die höher als die Hetzspannung ist,
und so dass die Lampe am Ende jeder Halbwelle erlischt ,/während
der nächsten Halbwelle wieder gezündet wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Einrichtung zu
schaffen, die eine verbesserte Wirksamkeit bzw. Leistungsfähigkeit gegenüber den bisher bekannten elektrischen Systemen '
besitzt, und zum Betrieb einer elektrischen Entladungslampe
dient, wobei die Kondensatoren und die Induktivitäten, die nach dem Stande der Technik bisher erforderlich waren, entfallen,
und wobei ferner die Lampe an einer wirksam Stelle 0 0 9843/1338 '■
jeder Haltwelle der Wechselspannung der Spannungsquelle erregt
wird.
Diese Aufgabe wird mit einer elektrischen Einrichtung gemäss
der Erfindung dadurch gelöst, dass eine Blitzrohre oder eine
Gasentladungslampe betriebsmässig direkt mit den Anschlüssen bzw. Polen einer Wechselstrom-Versorgungsquelle in Reihe mit
einer PestkÖrper-Schalteinrichtung verbunden ist. Die Blitzrohre
ist so bemessen, dass ihre Arbeitsspannung gleich oder kleiner als die Spannung der zu verwendenden Ström- bzw.
Spannungs quelle ist. Die Festkörper-Schalteinrichtung wird so gesteuert, dass die Lampe zu der gewünschten Zeit bzw. in der
gewünschten Phase während jeder Halbwelle erregt wird.
Die elektrische Einrichtung bzw. das elektrische System nach
der Erfindung ist insbesondere deswegen vorteilhaft, weil damit die üblichen Einrichtungen bzw. Systeme ersetzt werden können,
welche einen Aufsatz-transformator, eine sättigbare Drossel und einen Speicherkondensator umfassen, wie oben erwähnt. Die
erfindungsgemässe Ei ^richtung ist wesentlich weniger kostenaufwendig
als* ein System, das Aufwärts-Transformator, sättigbare
Drossel und Speicherkondensator umfasst, da der Aufwärtsirans format or, die sättigbare Drossel und der Kondensator
entfallen, so dass die hierfür erlrderlichen Kosten sowie der in Verbindung damit benötigte Haumaufwand und das sich bei
den konventionellen Einrichtungen ergebende hohe Gewicht in Fortfall kommen.
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IlJn einem System, das eine sättigbare Drossel sowie einen
Speicherkondensator umfasst, hätte eine 3000 Watt Lampe eine Betriebsspannung von 200 bis 220 Volt (mittlere Quadratwurzel).
Der Betriebsstrom würde 18 bis 20 Ampere betragen, und die
Lampe würde 24 bis 26 Lumen pro Watt erzeugen, wobei die Lampenbelastung ungefähr 48 Watt/cm und der Druck 40 mm sein
würde. Eine derartige Lampe erfordert eine Startspannung von ungefähr 5000 Volt. In einem elektrischen System gemäss der
Erfindung würde eine 3000 Watt Lampe bei einer Spannung zwische
155 und 170 Volt (mittlere Quadratwurzel) arbeiten. Der Arbeitsstrom würde 19 bis 21 Ampere betragen und die Lampe etwa
24 bis 26 Lumen pro Watt erzeugen. Die Watt-Belastung einer solchen Lampe hängt von^ihrer Länge und dem Gasdruck sowie
dem Durchmesser der Röhre ab. Bei einer Lampe bei einem Druck von 40 mm würde die Watt-Belastung ungefähr 64 Watt/cm betragen,
während eine Lampe mit einem Druck von 70 mm mit einer
Watt-Belastung von ungefähr 72 Watt/cm arbeiten würde. Sowohl
die Lampe mit einem Druck von 40 mm als auch diejenige mit einem Druck von 70 mm erfordert eine Startspannung von etwa
3OOO Volt.
In beiden Systemen ist eine Starteinrichtung erforderlich, um
die Entladungslampe anfänglich zu zünden, wobei diese Starteinrichtung nicht mehr erforderlich ist, nachdem die Lampe gezündet
worden ist. Jedoch ist im Falle einer bei einem Druck von 70 mm arbeitenden Lampe ein an die beiden Enden der Schalteinrichtung
eingeschlossener Widerstand erforderlich, um die
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weiter am Brennen zu halten, wie weiter unten näher erläutert
ist.
Im allgemeinen erzeugt eine wirksame Lampe, die mit einem der oben beschriebenen Niedrigdruck-Systeme "betrieben und gepulst
wird, etwa 24- bis 26 Lumen pro Watt. Tatsächlich ist es jedoch möglich, 30 bis 50 Lumen pro Watt zu erreichen, wenn man ein
elektrisches System einschliesslich Hochdruck-Hochspannungslampen anwendet. Jedoch sind derartige Systeme und ihre Komponenten
beträchtlich teuerer und schwerer als die elektrischen Systeme nach der Erfindung.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von besonders bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3
der Zeichnung näher erläutert; aus dieser Erläuterung lassen sich weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung erkennen. Die
Erfindung ist jedoch nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt,
sondern lässt sich unter den gegebenen Richtlinien auch in abgewandelter Form mit Erfolg verwirklichen.
Das elektrische System gemäss der Erfindung, in dem die Entladungslampe
in Eeihe mit einer Festkörper-Schalteinrichtung direkt aus dem Netz betrieben wird, ohne dass übliche Energiespeicher-Vorrichtungen,
wie z. B. Kondensatoren oder Induktoren bzw. Induktionsspulen, erforderlich sind, ist auf den verschiedensten
Gebieten anwendbar, u. a. bei der Belichtung für photographische Zwecke.
In den Zeichnungen zeigen:.
Fig. 1 ein schematisches Schaltbild eines erfindungsgemässen
Systems, wobei ein System dargestellt ist, welches einen Startkreis aufweist}
Fig. 2 eine Keihe von Kurven, welche die verbesserte Betriebsweise
des erfindungsgemässen elektrischen Systems veranschaulichen} und
Fig. 3 eine Kurve, die das Verhältnis zwischen dem Betriebsphasenwinkel
und der Idchtausbeute bei Impulsbetrieb im Vergleich mit kontinuierlichem Betrieb erkennen
lässt.
In Fig. 1 ist ein schematisches Schaltbild eines erfindungsgemässen
elektrischen Systems dargestellt. Das System umfasst zwei Anschlüsse 1 und 2, die so ausgebildet sind, dass sie mit
einer Vechselstromquelle verbunden werden können, während Spannung zwischen 190 und 250 Volt variieren oder fluktuieren
kann. Zwischen die Anschlüsse 1 und 2 ist ein Nebenschlusskondensator C1 geschaltet, und zwar allein zu dem Zweck, um
Startimpulse für die Zündung der Entladungslampe V1 durchzulassen.
Die Entladungslampe V1 ist in Eeihe mit der Sekundär-
wicklung eines St art tr ans format ors OM und einer Festköprer-Schalteinrichtung
SR1 an die beiden Anschlüsse 1 und 2 angeschaltet. Als Festkörper-Schalteinrichtung SR1 kann jede geeignete
Vorrichtung, wie beispielsweise eine Bi-Schalteinrich-
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tung, ein Triac, eine Schaltdiode oder ein Paar gesteuerter Gleichrichter verwendet werden, die alle so ausgebildet sind,
dass sie mit bekannten Mitteln gesteuert werden können.
Eine geeignete Steuervorrichtung zum Betrieb des erfindungsgemässen
Systems umfasst ein mit dem Tor der SR1 verbundenes Diac D1. Die Steuereinrichtung für das Diac D1 umfasst einen
Widerstand B2 in Reihe mit einem veränderlichen Widerstand R9
und einem Kondensator C5 parallel zur Schaltdiode. Ein Widerstand
R5 ist einerseits an die Verbindungsstelle des veränderlichen
Widerstandes R9 und des Kondensators C5 und andererseits
an das Diac Di angeschaltet, wobei vom diacseitigen Ende des
Widerstands H5 ein Mlterkondensator C6 an den Anschluss 2 geführt
ist. Die Betriebsweise dieses Kreises ist allgemein bekannt und im SCB-Hanual der General Electric beschrieben, und
zwar in der 4. Auflage, Kapitel 9, Seiten 173 "bis 189 und in
der speziellen Rg. 9.15 auf Seite 189, Unterkapitel 9.4.2.
Eine Auslösevorrichtang zum Zünden der Entladungslampe VI umfasst
eine Primärwicklung für den Transformator TI, die in
Reihe mit einem Kondensator C2 und einem Widerstand R7 sowie
einem Schalter S1 mit den beiden Anschlüssen 1 und 2 verbunden ist. Die Entladungseinrichtung zur Entladung des Kondensators
C2 über die Sekundärwicklung des Transformators Ti weist
einen Festkorperschalter SR2 auf, der in die Entladungsstrecke
eingefügt ist. Die Steuervorrichtung für den Festkörperschalter SR2 ist die gleiche Steuervorrichtung wie die für den Pest-
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körperschalter SR1 verwendete, unterscheidet sich jedoch durch
unterschiedliche Widerstandswerte, welche durch die niedrige Kapazität des Systems bedingt sind. Es sei darauf hingewiesen,
dass die veränderlichen Widerstände E8 und E9 zur gleichzeitigen
Betätigung miteinander gekoppelt sind, was für einen exakten Betrieb erforderlich ist.
Wie auch sonst üblich, ist die Startspannung der Entladungslampe V1 höher als die Spannung der Stromversorgungsquelle,
so dass ein Startkreis notwendig ist. Jedoch sind die Eigenschaften der Entladungslampe V-I derart, dass die Lampe nach
der Zündung bei kontinuierlichem Betrieb in überbelastetem
Zustand an den Anschlüssen 1 und 2 betrieben werden würde. Ein derartiger Betrieb ist nicht so empfehlenswert wie ein Impulsbetrieb,
wie man aus den in Pig. 2 dargestellten Kurven entnehmen kann, da die Lampe bei höheren Eingangsspannungen eine
verküzte Lebensdauer hätte oder zerstört werden würde. Die
Kurve 3 veranschaulicht die Bedingungen bei kontinuierlichem Betrieb der Entladungslampe V1, wenn diese direkt an die beiden
Anschlüsse 1 und 2 angeschlossen ist, wobei die Spannung mit Hilfe eines Variäcs verändert worden ist, die entsprechende
Spannung ist in Fig. 4 dargestellt. Die Kurve 5 veranschaulicht
die Charakteristika, die sich bei Impulsbetrieb der Entladungslampe V1 bei einer Eingangsspannung von 200 Volt
ergeben, während die Kurve 6 einen entsprechenden Betrieb mit einer auf 250 Volt gehaltenen Eingangsspannung darstellt.
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In HLg» 5 seigt die Kurve ? äie- Beziehung zwischen der lichtausbeute
bei Impulsbetrieb gegenüber kontinuierlichem Betrieb
und den Grad des Phasenwinkelbetriebs * wenn die Eingangsspan- .
nung 200 YoIt betragt» Bie Kurve 8 der Hg. 2 veranschaulicht
den prozentualen Sewinn in relativen Eusskerzen bei Ikpulsbetrieb
mit 200 ToIt Eingangsspannung gemäss Kurve 5* vergliciten
nit dem in Kurve 5 veransc&aulicnten,, kontinuierlichen Betrieb.
Eäs sei darauf hingewiesen» dass beim Ikpulsbetrieb ein betraehtlie&er
Gewinn gegenüber dem kontinuierlichen Betrieb erreicht
wird» insbesondere für niedrige !«ampenbelastungen.
ISa einen hohen Betriebswirkungsgrad su. erreichen, sind die
Konstanten der Komponenten im Hinblick auf die für das System
verwendete Spannung ao auss&wahlen,, dass die Iteistungsbelastung
bei ami Bedingungen, des Impuisbetriebs konstant gehalten wird.
Me lüderstände B8 und 19 werden auf eine entsprechende Ein—
gangsspaamung eingestellt, derart t dass eine korrekte Belastung
der Ii^ape erreicht wird· Ber Steuerkreis begrenzt die inte-.
grierte Üt^stoog der Itaape auf deren maximale Betriebswatt- .
leistung und gewahrleistet eine hOiChwirksame Beleuchtung bsw. .
eduae höchstmögliche Mcfctausbeuite«, Es sei darauf hingewiesen t
«lass eia Impulsbetriebi eine Ausbeute in .Samen pro. Matt ergibt,
die 20 bis 55 % grosser als bei Sinuswellenbetrieb ist. laher
sollten die ^stemkompoaentens soweit dies möglich ist* im .
k auf die Imschlusspannung s© ausgewählt werdem*- dass-.:
Impalsbetrieb: la 80 bis 110 ^rad-Bereich stattfindet.,
2Q1975S
- ίο -
Die Impedanz El, die im dargestellten Schaltbild parallel zum
Schalter SR1 geschaltet ist» wird als "Aufrechterhaltungs"-
¥iderstand bezeichnet und ist vorzugsweise zu dem Zweck vorgesehen
t die Ionisation in den Lampen bei verhält;nismässig
höherem Druck aufrechtzuerhalten« Beispielsweise ist die erwähnte Impedanz bei einer Entladungslampe mit einem Druck von
20 bis 55 mm nicht notwendig. Bei einer Entladungslampe mit
einem Druck von 40 mm dient als Impedanz vorzugsweise ein
¥iderstand von etwa 500 0hm. Hingegen erfordert eine Lampe mit
einem Druck von 7& rant einen Widerstand von 200 Ohm· Die Widerstände
führen der Entladungslampe einen ionisierenden Strom während der Periode zat in welche der Festkörperschalter.SRi
nichtleitend ist.
Im Betrieb ist das erfindungsgemässe elektrische System mit
einer geeigneten Wechselstromqaelle verbunden. Wird beispielsweise
ein elektrisches System mit den hier angegebenen Zonstanten verwendet, dann kann das System mit Leitungs-Spaimrcngsquiellen
betrieben werden, deren Spannung im Bereich von 190 bis 250 ¥olt variiert.
Die Gasentladungslampe ¥1 wird gezündet * indem der Zeitver-ZQgerungss©halter
S1 während 2 bis 5 Sekunden geschlossen wodurch der Auslosekondensator G2. über die Rcimarwicklung des
!Eransf oimatros Φ1 und den Widerstand E? auf geladen wird. Daraufhin wirdl entsprechend den Eonstanten des Startkreises .
das Diac D2 getriggertt wodurch das feiac SS2 eingeschaltet.
Der Kondensator C2 wird dann über die Primärwicklung des
Transformators QM entladen, wobei zwischen den beiden Anschlüssen der Entladungslampe YI ein oder mehrere Hochfrequenzimpulse
erzeugt werden, die durch den Nebenschlusskondensator C1 hindurchgehen. Gleichzeitig mit der Triggerung des Triac
SR2 wird auch das Triac SRi getriggert, wodurch der Leitweg
für die Hochfrequenzimpulse, die durch die Entladungslampe V1, den Hebenschlusskondensator C1 und die Sekundärwicklung
des Transformators TI hindurchgehen, vervollständigt wird. Wie bereits oben dargelegt, sind die veränderlichen Widerstände'
B 8 und B9 gangmässig miteinander gekoppelt, so dass
die Steuerkreise für die Triacs SE1 und SR2 gleichzeitig getriggert
werden. Die Entladungslampe V1 wird innerhalb weniger Sekunden gezündet, und der Schalter S1 wird automatisch am
Ende seiner Zeitverzögerungsperiode geöffnet; hierd-urch wird
der Startkreis entregt und der Bi-Schalter SR3 unwirksam gemacht.
Der Betrieb der Lampe wird fortgesetzt, indem das Triac SR1 unter der Einwirkung des Diac D1 und dessen Steuerkreis
geschaltet wird. Wie gezeigt, wird der veränderliche Widerstand B9 von Hand eingestellt, um die gewünschte Wattbelastung der
Entladungslampe V1, die von der Spannung am Eingang abhängt,
zu erzielen. Selbstverständlich kann, sofern das gewünscht ist, eine automatische Steuereinrichtung im Zusammenhang mit der
Einstellung des veränderlichen Widerstandes H9 vorgesehen werden,
so dass die Watt-Ausgangsleistung der Lampe VI unabhängig
von Eingangsspannungs-lnderungen konstant gehalten wird. Während
des Betriebs der Entladungslampe V1 fliesst durch den ■ ΟΟ98-Α-3Λ13 38 L
Nebenschlusskondensator 01 bei einer Wechselstromfrequens von
50 pder 60 Herta nur ein sehr geringer Strom, wenn kein Eündimpuls
durch die Sekundärwicklung des ÜJrans format or Φ1 hin- ~:
durchgeht. > ,
Wenn die Entladungslampe V1 wegen ihres Druckes einen "Aufrecht erhaltungs"-Widerstand B1, parallel zur Pestkö'rper-Schalteinrichtung
SR1 erfordert, wird ein Widerstand geeigneten
Wertes verwendet. Dieser Widerstand hält den lonisationsstrom durch die Entladungslampe V1 aufrecht, wenn der Schalter SRI
offen ist, so dass die Lampe prompt auf den grosseren Stromfluss anspricht, der sich beim Schliessen des Schalters SR1
ergibt.
Unter Bezug auf die Zeichnungen sei darauf hingewiesen, dass
man eine entschiedene VergrÖsserung des Wirkungsgrades bzw.
der Ausbeute mit Hilfe des Impulsbetriebes gegenüber dem kontinuierlichen
Betrieb erreicht, und zwar insbesondere für niedrige Wattbelastungen der Entladungslampe. Es ist zu beachten,
dass man hinsichtlich der Ausbeute bzw· des Wirkungsgrades einen Gewinn von 23 % bei einer« Belastung von 3000 Watt mit
einer Eingangs spannung von 200 Volt und einen Wirkungsgrad bzw. eine Ausbeute von 35 % mit einer Eingangs spannung von 250 Volt
erreicht, verglichen mit der Idchterzeugung bei kontinuierlichei
Betrieb und bei der gleichen Wattbelastung. Wenn jedoch die
Wattbelastung der Lampe V1 auf 1800 Watt herabgesetzt wird,
QQ 98 & 3V 133.8
• - 15 -
Wächst des Gewinn in der Mchtausbeute, verglichen mit der *
"bei Kontinuierlichem Betrieb erhaltenen lacht ausbeute bis hinauJ
au ^Q %* Aus dieser Erscheinung lassen sich Vorteile ziehen,
indem die Konstanten des elektrischen Systems in Bezug auf die
Spannung der verwendeten Stromquelle, die zur licht erzeugung
verwendet wird, so ausgesucht werden, dass bei verhältnismässig niedriger Wattleistung eine extrem wirksame leLchtleistung eriielt
wird·
Nachstehend sind die Kreiskonstanten für ein "befriedigendes
Ausfuhrungslaeispiel eines erfindungsgemässen elektrischen
Systems angegeben?
Entladungslampe V1 General Electric Ε&Δ46
$QQO Watt, 46,4 cm Bogenlänge,
54 ,6 cm grosste lange Aussendurchmesser 10 Millimeter,
Innendurchmesser 8 Millimeter» ^iarzwandung» Killdruck 40 Millimeter»
Xenon-Gas 01 2 mfd» ^QO ¥
3*1 Sekundär 80 Windungen» Primär·
3 Windungen» Ferritkern,, Kernflache
von 3%%$% em
A^/ 13 3
Fes tkörp er-Schalteinrichtung
SR1
Diac D1, D2 Widerstand R2, R3
Widerstand E9
Kondensator C5, C3 Widerstand R5, R6 Kondensator C6, C4
Kodensator C2 Widerstand R? Schalter S1
Festkörperschalter SR2 Widerstand E8
RCA 2N5442
RCA 40583
7-5 K Ohm
56 K Ohm, gekoppelt, veränderlich
0,05 mfd, 400 V 2,5 K 0hm 0,1 mfd, 200.VoIt
1 mfd, 3OO Volt 150 0hm
Zeitverzögerungsschalter, 2-3 Sekunden
RCA 40576
56 K 0hm, gekoppelt, veränderlich
Zusammenfassend "betrifft die Erfindung ein kontinuierlichen
Impulsbetrieb ermöglichendes elektrisches System für aen Betrieb
einer Gasentladungslampe direkt an einer Wechselstromquelle*
wobei die Gasentladungslampe in Reihe mit einer Festkörper-Schalteinrichtung direkt on ÄieAnschlüsse der Wechselstromquelle
angeschlossen ist- Weiterhin ist eine Steuereinrichtung für die Festkörperschalter bzw. -schalteinrichtung
vorgesehen» insbesondere als Starteinrichtung für die anfäng- ' liehe Zündung der Gasentladungslampe "bzw. im Zusammenhang mit
einer solchen Einrichtung." MLe die ermittelten Hesskurven
zeigen» ergibt dich bei Impolslietrieb eine erhöhte Ausbeute bzw
ein Tergrosserter Wirkungsgrad.
/Ί·-3-3'8'
ORIGINAL INSPECTED
Claims (1)
- Patentansprüche1. Elektrische Einrichtung bssw» elektrisches System zum kontinuierlichen Impulsbetrieb einer Gasentladungslampe , dadurch gekennzeichnet, dass die Gasentladungslapme (V1) direkt von einer Weehselstromquell'e (1, 2) betrieben wird, welche normalerweise einen.zwischen einer niedrigeren und einer höheren Spannung liegenden Bereich umfasst, wobei die von der elektrischen Einrichtung umfasste Gasentladungslampe (?1) ihre volle Wattbelastung im Vollwellenbetrieb bei der niedrigeren Spannung erreicht und eine Pestkörper-Schalteinrichtung (SEI) in Reihe mit der. Entladungslampe (Vi). direkt an die Weehselstromquelle (1, 2) angeschlossen und eine Steuervorrichtung (Di) für die Pestkörper-Schalteinriehtung vorgesehen ist, welche auf die oberhalb der niedrigen Spannung liegende Spannung der Weehselstromquelle (1,2) derart anspricht, dass der fhasenwinkel des Schaltvorganges der festkörper-Schalteinrichtung (Sri) herabgesetzt wird, um die abgegebene Betriebsleistung bzw« den Betriebs watt verbrauch der Entladungslampe (V1) auf einem gewünschten Niveau aui^eehtguerhalteü.2. Elektrisches System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Steuervorrichtung (Dl) zwischen 3»Ö Grad und 150 Grad (jeder Weehselhalbwelle der Spannungsquelle (1, 2), arbeitet*0 0.9 8 4 3/1 3 3 8. "" ' '3· Elektrisches System nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnetdass die Steuervorrichtung (D1) zwischen 40 Grad und - 120 Grad jeder Wechselhalbwelle der Spannungsquelle (1, 2) arbeitet·4. Elektrisches System nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Starteinrichtung (3M, 02) für die Entladungslampe (V1)·5· Elektrisches System nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pestkörper-Schalteinrichtung (SRi) durch eine Impedanz (B1) überbrückt ist»6. Elektrisches System nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanz (B1) ein Widerstand ist·7· Verfahren zum Impulsbetrieb einer elektrischen Einrichtung bzw· eines elektrischen Systems, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gasentladungslampe in Reihe mit einer Festk<acper-Schalt~ einrichtung mit den Polen einer Vechselstromquelle verbunden wird, deren Spannung zwischen einem niedrigeren und einen höheren Spannungswert variiert, wobei die Gasentladungslampe so bemessen ist, dass sie leistungsfähig bei der niedrigeren Spannung mit richtiger Wattbelastung unter' Vollwellenbetrieb arbeitet und wobei eine KompensierungQ.Q98A3/1338BAD OBIGtNALvorgenommen wird, wenn die Netzspannung bzw. die Spannung der Wechselstromquelle einen höheren Wert als den niedrigen Spannungswert erreicht, indem der Phasenwinkel.der Sehaltvorgänge proportional erniedrigt wird, um die Entladungslampe später innerhalb der Halbwelle einem Impulsbetrieb zu unterwerfen, so dass die Entladungslampe wenigstens angenähert bei ihrer richtigen Wattverbrauchsniveau betrieben wird.8. Verfahren nach Anspruch 7« dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungslampe innerhalb der Halbwelle bzw. des Zyklus später impulsbetrieben wird, als es dem richtigen Wattverbrauchsniveau entspricht, so dass eine erniedrigte lichtmenge bzw. -intensität erzeugt wird.9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungslampe innerhalb der Halbwelle bzw. des Zyklus früher impulsbetrieben wird, als es dem richtigen Wattverbrauchsniveau entspricht, so dass eine erhöhte Xdchtmenge bzw.-intensität erzeugt wird,tO. Verfahren nach Anspruch 7, 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet., dass die Entladungslampe zwischen 50 Grad und 15O Grad jeder Wechselhalbwelle der Wecnselstromquelle impolsbetrieben wird.009843/1338BAD ORIGINAL11. Verfahren nach Insprach 7» 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungslampe zwischen 40 Grad und 120 Grad jeder Vechselhalbwelle der Wechselstromquelle impulsbetrieben ("gepulst") wird.12. Verfahren nach einen der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der elektronische Schalter bzw. die Festkörper-Schalteinrichtung mit einer Impedanz überbrückt ist, so dass die Entladungslampe nach ihrer Ionisierung während der Teile des Zyklus bzw. der Halbwellen mit IonisationsstroB versorgt wird, während denen der elektronische Schalter bzw. die Festkörper-Schalteinrichtuni nichtleitend und kein Wechselstrom verfügbar ist.13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Impedanz ein Widerstand verwendet wird.009843/1338
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-
1970
- 1970-02-24 GB GB8697/70A patent/GB1299523A/en not_active Expired
- 1970-04-03 CA CA079153A patent/CA935865A/en not_active Expired
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- 1970-04-21 FR FR7014374A patent/FR2046239A5/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3622838A (en) | 1971-11-23 |
| CA935865A (en) | 1973-10-23 |
| GB1299523A (en) | 1972-12-13 |
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