DE2018833B2 - Anordnung zur ueberwachung der sperrfaehigkeit von stromrichteranlagen - Google Patents
Anordnung zur ueberwachung der sperrfaehigkeit von stromrichteranlagenInfo
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Description
spruchs 1 gelöst.
Auf vorteilhafte Weise kann somit unter geringem Aufwand ilie Sperrfähigkeit von Gruppen in Serie
geschalteter Halbleiterstromrichterelemente festgestellt werden, wobei eine quantitative Erfassung von
defekten Elementen in jeder Gruppe möglich ist. Wenn nämlich z. B. eine Reihenschaltung von 100 Thyristoren
in 10 Überwachungsabschnitte ä 10 Thyristoren aufgeteilt wird, dann ergeben sich Spannungsverschie
bungen zwischen den einzelnen Abschnitten, wenn in einen Überwachungsabschnitt 1 Thyristor oder mehrere
Thyristoren ausfallen. Diese Spannungsverschiebungen würden nur dann ausbleiben, wenn die Ausfälle in allen
überwachten Abschnitten gleichzeitig und in gleicher Höhe auftreten, was unwahrscheinlich ist. Durch
Vergleich mit dem vorgegebenen Referenzwert (aber auch durch Messungen in mehreren Abschnitten) ist es
mithin möglich, Rückschlüsse auf den Sperrzustand der Thyristoren in einem bestimmten Abschnitt zu ziehen.
Eine Überwachungseinrichtung der geschilderten Art ist daher in erster Linie geeignet, massierte Thyristorausfälle
zu erfassen, deren Ursache nicht nur in den Thyristoren selbst, sondern auch vorzugsweise in
Fehlern der übrigen Ventilkomponenten z. B. Impulsübertragern, Abschnittsdrosseln, Abschnittskondensatoren
oder der äußeren Isolation, liegen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele sei der der Erfindung zugrunde
liegende Gedanke erläutert.
In den F i g. 1 bis 4 ist der Übersicht wegen jeweils nur ein Teil eines Stromrichterzweiges dargestellt, der Teil
einer größeren Stromrichteranlage. Die F i g. 5, 6 und 7 zeigen in schematischer Darstellung Schaltungsanordnungen,
die bei der Erfindung eingesetzt werden können.
In Fig. 1 sind di° einzelnen Halbleiterstromrichterelemente
mit 1 und die Drosselspulen, z. B. Ferritkerndrosseln, mit 2 bezeichnet. Im Beispiel wird die
Reihenschaltung der Halbleiterstromrichterelemente 1 abschnittsweise überwacht. Über mehrere Halbleiterstromrichterelemente
1 ist jeweils eine Erfassungseinrichtung 3 angeordnet, die in der Lage ist, periodisch
Impulse abzugeben, deren zeitlicher Abstand durch die Höhe der erfaßten Sperrspannung beeinflußt wird und
somit ein Maß für den Spannungsanteil ist, der an der Überwachungsstrecke liegt. Mit diesen Impulsen werden
trägheitsarme Lichterzeuger, z. B. Gallium-Arsenit-Dioden, gespeist, und der entstehende Lichtblitz wird —
verzugsweise über Lichtleiter 10 — auf Erde oder ein beliebiges anderes Potential übertragen, wo ein
fotoelektrischer Empfänger 5 den Lichtimpuls in einen elektrischen Impuls rückverwandelt und einer Auswerteeinrichtung
6 zuführt. Im Beispiel sind nur zwei solche Überwachungsstrecken gezeigt.
In F i g. 2 sind Einzelheiten der Erfassungseinrichtung 3 dargestellt. Parallel zur Überwachungsstrecke ist über
einen ohmschen Widerstand 31 eine Gleichrichterbrükkenanordnung 32 geschaltet, an deren Gleichstromklemmen
ein Kondensator 33 angeschlossen ist, der über einen elektronischen Schalter 34 mit dem
trägheitsarmen Lichterzeuger 4 verbunden ist. Im vorliegenden Beispiel ist als elektronischer Schalter ein
Thyristor vorgesehen, in dessen Eingangskreis ein h">
Schwellwertglied angeordnet ist. Es ist· jedoch auch möglich, beispielsweise eine Vierschichtdiode als elektronischen
Schalter einzusetzen. Die Erfassungseinrichtung 3 ist so einfach ausgeführt, daü keine Hilfsspannungsquellen
benötigt und Koppelkapazitäten vermieden werden, so daß eine hohe Betriebssicherheit
erreicht wird. Wegen des pulsierenden Verlaufes des gleichgerichteten Stromes, der in den Integrationskondensator
33 der Empfangseinrichtung 3 fließt, muß die Integrationszeit ausreichend groß gewählt werden. Ein
Maß für den entsprechenden Fehler ist das Verhältnis der Periodenzeit zur mittleren Integrationszeit. Daher
sind bei 50 Hz Periodendauer Integrationszeiten von 1 see erforderlich. Weiter muß die Spannung das
Integrationsgliedes 33 sehr klein gegenüber der Spannungsamplitude an der Meßstrecke, möglichst
kleiner als 1 %, bleiben.
Da die Auswerteeinrichtung 6 größeren Umfang erreichen kann, wird in Weiterbildung der Erfindung
nicht jeder Erfassungs- und Signaleinrichtung eine eigene Auswerteeinrichtung zugeordnet. Statt dessen
werden, wie in Fig.3 beispielsweise dargestellt, die
Empfangskanäle durch einen elektronischen Meßstellenumschalter 7 nacheinander auf die gemeinsame
Auswerteeinrichtung 6 geschaltet. Dargestellt sind wiederum nur zwei Überwachungsstrecken, am Meßstellenumschalter
7 sind jedoch weitere Eingänge angedeutet. In Hochspannungsanlagen sind große Isolationsstrecken und damit auch große Lichtsignalstrecken
erforderlich. Zur Verkürzung der Lichtsignalstrecken kann der elektronische Meßstellenumschalter
7 auch schon auf einem geeigneten Zwischenpotential angeordnet sein.
In F i g. 4 ist solche Anordnung gezeigt. Abweichend von der in F i g. 3 gezeigten Anordnung ist der Ausgang
des elektronischen Meßstellenumschalters 7 nicht unmittelbar, sondern über einen mit einem fotoelektrischen
Empfänger 9 gekuppelten trägheitsarmen Lichterzeuger 8 mit der Auswerteeinrichtung 6 verbunden.
Erforderlichenfalls können die dem Meßstellenumschalter 7 entnommenen Signale vor der Umwandlung in
Lichtimpulse verstärkt werden.
Durch Berücksichtigung verschiedener Störgrößen wird die Auswertgenauigkeit weiter verbessert. Im
wesentlichen sind drei Störgrößen zu berücksichtigen: der Steuerwinkel tx, die relative Belastung (gegeben
durch das Verhältnis des Gleichstromes Id zum
Nenngleichstrom Idn) und die bezogene Wechselspannung
(gegeben durch das Verhältnis der tatsächlichen Wechselspannung U~ zur Nennwechselspannung
U~~n) Der Einfluß dieser Störgrößen kann auf
verhältnismäßig einfache Weise beseitigt werden, indem man bei der Auswertung der Signalabstände — gemeint
sind die von den Erfassungseinrichtungen 3 kommenden Impulse — den Referenzwert dem augenblicklichen
Betriebszustand der Anlage, gegeben durch die Werte von ac, Id/Idn und U~IU~n, anpaßt. Mit einer derartigen
Einrichtung lassen sich dann ohne Schwierigkeiten sehr hohe Auswertgenauigkeiten erreichen.
In F i g. 5 sind diese Verhältnisse schematisch dargestellt. Die Auswerteeinrichtung 6 enthält einen
Digital-Analog-Umsetzer 61, der die digitalen Eingangssignale in ein entsprechendes analoges Ausgangssignal
umformt. Dieses wird zusammen mit einem durch einen einstellbaren Referenzwertgeber 62 vorgegebenen
Refereizwert einem Verstärker 63 o. ä. zugeführt, der abhängig von der Größe der Signalabweichung Signale
zur Registrierung, Meldung oder Abschaltung abgibt. Die Einstellung des Referenzwertgebers 62 kann in
einfacher Weise in Abhängigkeit von den oben bereits erwähnten Betriebsdaten der Anlage verändert werden.
In Fig.6 ist ein mögliches Beispiel für einen fotoelektrischen Empfänger 5 bzw. 9 angedeutet. Im
Eingangskreis einer monostabilen Transistorkippstufe mit den Transistoren 52 und 53 ist eine Fotodiode 51
angeordnet, so daß am Ausgang 54 ein Signal ansteht, wenn die Fotodiode 51 durch einen Lichtimpuls leitend
wird.
Ein mögliches Beispiel für einen elektronischen Meßstellenumschalter 7 ist in F i g. 7 schematisch
dargestellt. Je nach Anzahl der Überwachungsstrecken sind mehrere, hier drei, Transistoren 71, 72, 73
vorgesehen, die mit Hilfe an sich bekannter Ringzähler, Schieberegister o. ä. über die Steueranschlüsse 712, 722,
732 nacheinander durchlässig gesteuert werden. Die Anschlüsse 711,721,731 sind mit den Ausgängen 54 der
zugeordneten fotoelektrischen Empfänger 5 zu verbinden. Am Ausgang 74 des Meßstellenumschalters 7
können somit nacheinander die von den Empfängern 5 gelieferten Impulse abgenommen werden. Es versteht
sich, daß der Umschalttakt des Ringzählers auf die Impulsfolgefrequenz, die Zahl der Empfänger 5, die
Netzfrequenz etc. abgestimmt sein muß.
Die beanspruchten Maßnahmen sind besonders für solche Stromrichteranlagen geeignet, bei denen es nicht
möglich ist, die Überwachung in den Betriebspausen durch Freischalten des Stromrichterzweiges vorzunehmen,
wie z. B. bei Hochspannungsanlagen, die unter öl arbeiten und somit einer unmittelbaren Kontrolle nicht
zugänglich sind. Die beanspruchte Vorrichtung hat den
ίο Vorteil, daß Halbleiterstromrichterelementenausfälle,
die durch elektrische Überbeanspruchung (z. B. Überspannung) massiert auftreten, mit Sicherheit rechtzeitig
bemerkt werden, so daß die Gefahr, daß das gesamte Stromrichterventil zerstört wird, rechtzeitig beseitigt
werden kann. Die beanspruchte Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie eine kontinuierliche Überwachung
während des Betriebes gewährleistet und eine völlige elektrische Entkopplung zwischen Erfassung und
Auswerteeinrichtung vorsieht. Daher sind beliebige Potentialdifferenzen zu überbrücken.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Anordnung zur Überwachung der Sperrfähigkeit von in Reihe geschalteten Halbleiterstromrichterelementen
einer Stromrichteranlage, bei der jeweils parallel zu den Halbleiterstromrichterelementen
eine Gleichrichterbrücke mit ihren Wechselspannungsklemmen angeschlossen ist, die von der
Sperrspannung an den Halbleiterstromrichterelementen gespeist wird, vermittels welcher unter
Zwischenschaltung eines ohmschen Widerstands ein mit ihren Gleichspannungsklemmen verbundener
Kondensator aufgeladen wird, dem ein Schwellwertschalter nachgeschaltet ist, dessen Ausgang mit einer
Auswerteeinrichtung zur Registrierung, Signalabgabe und/oder Abschaltung der Halbleiterstromrichterelemente
verbunden ist, wenn die Ladung des Kondensators ein vorgegebenes Maß übersteigt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichterbrücke
(32) über eine Gruppe von in Reihe geschalteten Halbleiterstromrichterelementen (1)
geschaltet ist, daß die Integrationszeit des Kondensators (33) ein Vielfaches der Periodendauer in der
Stromrichteranlage beträgt, daß seine Ladespannung um etwa zwei Größenordnungen kleiner
bemessen ist, als die Spannungsamplitude am Eingang der Gleichrichterbrücke (32), daß der
Schwellwertschalter in an sich bekannter Weise als elektronischer Schalter ausgeführt ist, daß die
Signalübertragung zu der Auswerteeinrichtung (6) in an sich bekannter Weise optisch erfolgt und daß in
der Auswerteeinrichtung (6) der vom Schwellwertschalter erfaßte Wert mit einem vorgegebenen
Referenzwert verglichen wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwellwertschalter (34) eine
Vierschichtdiode vorgesehen ist.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge mehrerer
fotoelektrischer Empfänger (5) in an sich bekannter Wei.?e mit einem elektronischen Meßstellenumschalter
(7) verbunden sind, über den die fotoelektrischen Empfänger (5) nacheinander auf die
ihnen gemeinsame Auswerteeinrichtung (6) schaltbar sind.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des elektronischen
Meßstellenumschalters (7) unmittelbar mit der Auswerteeinrichtung (6) verbunden ist.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des elektronischen
Meßstellenumschalters (7) über einen mit einem fotoelektrischen Empfänger (9) gekuppelten trägheitsarmen
weiteren Lichterzeuger (8) mit der Auswerteeinrichtung (6) verbunden ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinrichtung
(6) einen Digital-Analog-Umsetzer (61) enthält, dessen Ausgangswert mit einem einstellbaren
Referenzwert (62) verglichen wird.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Referenzwert (62) in Abhängigkeit
von Betriebsdaten der Stromrichteranlage veränderbar ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung entsprechend dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs
1.
Bei Stromrichtern mit hoher Betriebsspannung, bei denen sehr viele einzelne Halbleiterstromrichterelemente
in Reihe geschaltet werden müssen, ist man daran interessiert, nicht jedes Element einzeln überwachen zu
müssen, sondern größere Abschnitte der Reihenschaltung überwachen zu können. Dafür benötigt man eine
ίο Überwachungseinrichtung mit quantitativer Aussage
über die Zahl der funktionsfähigen Halbleiterstromrichterelemente im überwachten Abschnitt. Beispielsweise
benötigt man bei der Überwachung einer Gruppe von 10 in Reihe geschalteten Halbleiterstromrichterelementen
(aus einer Reihenschaltung von z. B. 200 Elementen insgesamt), eine Überwachungseinrichtung,
die eine Änderung der Spannung des überwachten Abschnitts um ca. 10%, was dem völligen Ausfall eines
Halbleiterstromrichterelements entspricht, zu erkennen gestattet.
Die eingangs genannte Anordnung ist durch die
DT-OS 15 13 066 bekannt. Die Anordnung ist für den angegebenen Einsatz in Stromrichteranlagen mit hoher
. Betriebsspannung wenig geeignet, da die Überwachung der Vielzahl der in Reihe geschalteten Halbleiterelemente
und die hochspannungsmäßige Auslegung der gesamten Überwachungseinrichtung zu aufwendig sind.
In der DT-AS 1151311 ist eine Anordnung zur
Überwachung der Sperrfähigkeit einzelner rotierender Halbleiterstromrichterelemente beschrieben, bei der
das Fehlersignal fotoelektrisch übertragen wird. Die Überwachung einer Vielzahl von in Reihe geschalteten
Halbleiterstromrichterelementen mit dieser Anordnung läßt keine quantitative Erfassung der defekten Elemente
zu.
Aus der DT-AS 11 75 270 ist eine Anordnung bekannt, bei der parallel zu jedem Halbleiterstromrichterelement
eine Glimmentladelampe geschaltet ist, die bei der Gegenspannung des Halbleiterstromrichterelements
gezündet wird. Bei jeder Glimmlichtlampe ist ein Fotowiderstand angebracht, der ausschließlich Licht
von der zugeordneten Glimmlichtlampe empfängt. Dabei sind sämtliche Fotowiderstände in Reihe in einem
mit Alarm-und/oder-Sicherungsmitteln gekoppelten Relaiskreis aufgenommen. Diese Anordnung ist für die
in Rede stehenden Anlagen sehr hoher Spannung, bei denen die von den Lichterzeugern abgegebenen Signale
über hohe Potentialunterschiede hinweg übertragen werden müssen, wenig geeignet. Darüber hinaus ist es
bei der Anordnung nicht möglich, eine Aussage über die Höhe der Sperrspannung an den einzelnen Halbleiterstromrichterelementen
oder an einer Gruppe dieser Elemente zu machen. Es ist lediglich eine ]a-/Nein-Aussage
möglich. Insbesondere dann, wenn mehrere Halbleiterstromrichterelemente gemeinsam überwacht
werden, z. B. jeweils 3 von 6 Elementen ist es nicht möglich, zu erkennen, ob noch alle 3 in Reihe
geschalteten Halbleiterstromrichterelemente voll funktionstüchtig sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Überwachung der Sperrfähigkeit von
Stromrichteranlagen anzugeben, die für den Einsatz in Anlagen hoher Betriebsspannung geeignet ist und die
unmittelbare Rückschlüsse auf die Höhe der Sperrspan-
b5 nung an der jeweiligen Übertragungsstrecke zuläßt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung für eine Anordnung der eingangs angegebenen Art entsprechend
den kennzeichnenden Merkmalen des Patenten-
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1971
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Also Published As
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