[go: up one dir, main page]

DE201879C - - Google Patents

Info

Publication number
DE201879C
DE201879C DENDAT201879D DE201879DA DE201879C DE 201879 C DE201879 C DE 201879C DE NDAT201879 D DENDAT201879 D DE NDAT201879D DE 201879D A DE201879D A DE 201879DA DE 201879 C DE201879 C DE 201879C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
work
bristles
way
organ
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT201879D
Other languages
English (en)
Publication of DE201879C publication Critical patent/DE201879C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D2/00Special techniques in artistic painting or drawing, e.g. oil painting, water painting, pastel painting, relief painting

Landscapes

  • Brushes (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

es.
"Kaiserliches
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 75 c. GRUPPE 1. '
MAX WINKELMANN in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftragen und Verteilen von Farbflüssigkeiten auf Oberflächen.
Die menschliche Hand hat beim Anstreichen mit einem Pinsel zwei getrennte Arbeiten zu leisten, einerseits die des Auftragens, und Verteilens der Farbe, andererseits die der Ortsveränderung des Aufstreichorganes beim Fortschreiten der Arbeit. Der erste Teil
ίο dieser Tätigkeit setzt ein Organ voraus, welches vermöge seiner Kapillarität einen gewissen Farbvorrat gleichmäßige verteilt enthält, und welches vermöge der elastischen Biegsamkeit seiner Einzelteile eine gleichmäßige Verteilung der Farbe auf einen Teil der anzustreichenden Fläche herbeiführt. Dieses Organ ist der Pinsel; der Pinsel unterscheidet sich von jedem anderen aus Borsten bestehenden Organ, etwa einer Bürste, dadurch, daß zum Auftragen und Verteilen nicht die Querschnitte der Borsten, sondern ihre Seitenflächen benutzt werden, d. h. also, der Pinsel muß, um die ihm eigenartige Wirkung auszuüben, derart, an die anzustreichende Fläche gedruckt werden, daß die Borsten in einem spitzen Winkel gegen die anzustreichende Fläche liegen und bei der Arbeit mit einem beträchtlichen Stück ihrer Länge über das Werkstück hinschleifen.
Das neue Verfahren geht nun darauf aus, einen Teil der bisher von Hand zu leistenden Arbeit durch Maschinenarbeit zu ersetzen, und zwar derart, daß die einzelnen Pinselborsten während der Arbeit ebenso wie bisher in die für den Anstrich notwendige spitzwinklige Stellung zum Werkstück kommen, daß aber durch die Art, wie dieses geschieht, eine erhebliche Ersparnis an Zeit und menschlicher Arbeit erzielt wird.
Das Verfahren ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die benutzten Pinsel um ihre. Längsachse rotieren, und zwar ' unter dem Antrieb einer von der Ortsbewegung der Pinsel unabhängigen Kraftquelle. Die Pinsel müssen im übrigen derart eingerichtet sein, daß sie leicht über das Werkstück geführt werden können. Das Auftragsorgan muß also bei dem hier beschriebenen Verfahren stets ein Pinsel sein, d. h. ein solches, das geeignet ist, so verwendet zu werden, daß seine Borsten im spitzen Winkel im Sinne der Verteilungsbewegung gegen die Fläche gedrückt werden, eine Stellung, welche Bürsten in der ihnen eigentümlichen Arbeitsweise nicht haben, da diese im wesentlichen nur mit den Querschnitten der Borsten wirken.
Der Pinsel ist auf eine schnell rotierende Achse aufgesteckt, so daß beim Andrücken gegen die Wand und bei der rotierenden Bewegung seine Borsten sich spitzwinklig zur Wand stellen. Man kann dem Pinsel, wenn die Achse hohl ausgebildet ist, auch unmittelbar durch diese die Farbe zuführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Verfahren zum Auftragen von Farbflüssigkeiten auf Oberflächen mittels eines freihändig über diese geführten Pinsels, dadurch gekennzeichnet, daß der Pinsel um seine Längsachse durch eine von seiner Ortsbewegung unabhängige Kraftquelle gedreht wird.
DENDAT201879D Active DE201879C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE201879C true DE201879C (de)

Family

ID=464403

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT201879D Active DE201879C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE201879C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE528920C (de) Handgeraet, besonders fuer zahntechnische Zwecke
DE201879C (de)
DE903913C (de) Mehrzweckfarbabgabewalze mit automatischer Farbzufuehrung
DE412680C (de) Rundlaufbuerste zum Berieseln und Bestreichen von Hohlzylindern mittels Pressluftbetriebs
DE553533C (de) Ringpinsel fuer Farbzufuehrung mit Vorband und Fuellhohlkoerper
DE449684C (de) Buerste, Pinsel o. dgl. mit einem den Borstentraeger umschliessenden trichterfoermigen Auffangbehaelter
DE491030C (de) Mit einer Schuhbuerste verbundenes, als Aufhaengeoese benutzbares Schuhreinigungsgeraet
DE205054C (de)
DE396082C (de) Schreibgeraet mit auswechselbaren Schreibspitzen
DE102013016649A1 (de) Sprühbesen
DE589002C (de) Aufrauhwerkzeug fuer Schuhwerk
DE10214773B4 (de) Vorrichtung zum Auftragen einer streichfähigen Masse
AT111536B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Glänzen von Leder usw.
DE19534731C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen einer Dekorations-Farbbeschichtung
DE225820C (de)
DE206086C (de)
DE242535C (de)
DE558373C (de) Weichenbesen
DE44867C (de) Ein Gartengeräth
DE236204C (de)
DE810363C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anstreichen beliebiger Flaechen aus Holz, Metall, Mauerwerk usw. mit Farbe o. dgl.
DE626289C (de) Nach Art eines Handschuhes ausgebildeter Pinsel zum Auftragen von Fluessigkeiten
DE273510C (de)
AT52472B (de) Füllpinsel.
DE918139C (de) Einrichtung zum UEberziehen von langgestreckten Formstraengen mit fluessigen, insbesondere zaehfluessigen Stoffen