DE201879C - - Google Patents
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- DE201879C DE201879C DENDAT201879D DE201879DA DE201879C DE 201879 C DE201879 C DE 201879C DE NDAT201879 D DENDAT201879 D DE NDAT201879D DE 201879D A DE201879D A DE 201879DA DE 201879 C DE201879 C DE 201879C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44D—PAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
- B44D2/00—Special techniques in artistic painting or drawing, e.g. oil painting, water painting, pastel painting, relief painting
Landscapes
- Brushes (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
es.
"Kaiserliches
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 75 c. GRUPPE 1. '
MAX WINKELMANN in HAMBURG.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftragen und Verteilen von Farbflüssigkeiten
auf Oberflächen.
Die menschliche Hand hat beim Anstreichen mit einem Pinsel zwei getrennte Arbeiten zu
leisten, einerseits die des Auftragens, und Verteilens der Farbe, andererseits die der
Ortsveränderung des Aufstreichorganes beim Fortschreiten der Arbeit. Der erste Teil
ίο dieser Tätigkeit setzt ein Organ voraus, welches
vermöge seiner Kapillarität einen gewissen Farbvorrat gleichmäßige verteilt enthält,
und welches vermöge der elastischen Biegsamkeit seiner Einzelteile eine gleichmäßige
Verteilung der Farbe auf einen Teil der anzustreichenden Fläche herbeiführt. Dieses Organ ist der Pinsel; der Pinsel
unterscheidet sich von jedem anderen aus Borsten bestehenden Organ, etwa einer Bürste,
dadurch, daß zum Auftragen und Verteilen nicht die Querschnitte der Borsten, sondern
ihre Seitenflächen benutzt werden, d. h. also, der Pinsel muß, um die ihm eigenartige
Wirkung auszuüben, derart, an die anzustreichende Fläche gedruckt werden, daß die
Borsten in einem spitzen Winkel gegen die anzustreichende Fläche liegen und bei der
Arbeit mit einem beträchtlichen Stück ihrer Länge über das Werkstück hinschleifen.
Das neue Verfahren geht nun darauf aus, einen Teil der bisher von Hand zu leistenden
Arbeit durch Maschinenarbeit zu ersetzen, und zwar derart, daß die einzelnen Pinselborsten
während der Arbeit ebenso wie bisher in die für den Anstrich notwendige spitzwinklige
Stellung zum Werkstück kommen, daß aber durch die Art, wie dieses geschieht, eine erhebliche Ersparnis an Zeit und menschlicher
Arbeit erzielt wird.
Das Verfahren ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die benutzten Pinsel um
ihre. Längsachse rotieren, und zwar ' unter dem Antrieb einer von der Ortsbewegung
der Pinsel unabhängigen Kraftquelle. Die Pinsel müssen im übrigen derart eingerichtet
sein, daß sie leicht über das Werkstück geführt werden können. Das Auftragsorgan
muß also bei dem hier beschriebenen Verfahren stets ein Pinsel sein, d. h. ein solches,
das geeignet ist, so verwendet zu werden, daß seine Borsten im spitzen Winkel im
Sinne der Verteilungsbewegung gegen die Fläche gedrückt werden, eine Stellung, welche
Bürsten in der ihnen eigentümlichen Arbeitsweise nicht haben, da diese im wesentlichen
nur mit den Querschnitten der Borsten wirken.
Der Pinsel ist auf eine schnell rotierende
Achse aufgesteckt, so daß beim Andrücken gegen die Wand und bei der rotierenden Bewegung
seine Borsten sich spitzwinklig zur Wand stellen. Man kann dem Pinsel, wenn
die Achse hohl ausgebildet ist, auch unmittelbar durch diese die Farbe zuführen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .Verfahren zum Auftragen von Farbflüssigkeiten auf Oberflächen mittels eines freihändig über diese geführten Pinsels, dadurch gekennzeichnet, daß der Pinsel um seine Längsachse durch eine von seiner Ortsbewegung unabhängige Kraftquelle gedreht wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201879C true DE201879C (de) |
Family
ID=464403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201879D Active DE201879C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201879C (de) |
-
0
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