DE2018294A1 - - Google Patents
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Description
München, den 16. April 1970 Lo/Sv - N 1025
NATIONAL RESEARCH DEVELOPMENT CORPORATION Kingsgate House, 66-74· Victoria Street,
London S.W.1, England
Verfahren zur Entwässerung von Faulschlamm
Priorität: Großbritannien vom 18. April 1969» Nr. 19905/69
Die Erfindung betrifft das Absetzen von Abwasserschlamm.
Beim Absetzen von Abwässern ist die erste Stufe nach der mechanischen Entfernung von grobem Material auf Rosten
und Kies in Geröllbehältern eine primäre Sedimentation zur Herstellung einer Schlammkomponente, die "Rohschlamm11
oder "primärer Schlamm" genannt wird^und einer überstehenden
flüssigen Komponente, welche "Primär-AbIaufwasser" genannt
wird und die weiter bearbeitet wird. Der Rohschlamm (Primärschlamm) wird dann unter anaeroben Bedingungen zur
Entfernung von Krankheitserregern und zur Erzeugung eines annehmbareren Geruches im Schlamm vor dessen Absetzen faulen
gelassen.Das primäre Ablaufwasser wird einer weiteren
mikrobiologischen Behandlung unterzogen, um so weit wie möglich aufgelöstes und suspendiertes Material zu entfernen,
ho daß die erhaltene Flüssigkeit als Ablaufwasser annehmbar Ist. Diese Behandlung schließt die Sorption und
009843/170]
* BAD
Oxydation auf biologischen-Filmen oder Schlämmen ein, welche
den Lebensraum für die für das Verfahren notwendigen RLkro-Organismen
bilden. Die Art der am üblichsten durchgeführten mikrobiologischen Behandlung ist derzeit diejenige, die »le
"Belebtschlammverfahren" bekannt ist, obwohl eine ältere Arbeitsweise, die die Behandlung auf Sickerfiltern einschließt,
noch in umfangreicher Benutzung ist. Das Belebtschlammverfah ren und das Sickerfilterverfahren ergeben Schlämme, die für
gewöhnlich rückgeführt werden.
Die Erfindung betrifft das Problem des Absetzens von anaerobisch verfaultem Schlamm, d.h. Schlamm, der aus dem
anaeroben Absetzen von Primärsehlamm stammt, dieser Ausdruck
bedeutet in der Beschreibung einen Schlamm, der von einer primären Sediment at ions stufe herstammt; ferner schließt
der Ausdruck ebenfalls Material ein, welches von dem primären Absetzbehälter, vermehrt mit rückgeführtem Schlamm stammt,
der aus der primären Absetzflüssigkeit durch das Belebtschlammverfahren, das Sickerfilterverfahren oder auf beliebige
andere Weise wiedergewonnen wurde.
Vor seiner Beseitigung ist es üblich, den anaerob verfaulten
Schlamm absetzen zu lassen, um ihn zu entwässern, wodurch soweit als möglich das Volumen des Materials, welches zu
der Ablagerungsstelle auf Land, auf der See, in Verbrennungsanlagen
oder anderswo transportiert werden muß, reduziert wird. Daher "ist es erforderlich, den Entwässerungsprozeß mit einer hohen Wirksamkeit zu betreiben, wobei ein
Schlamm mit hohem Gehalt an Feststoffen erzeugt wird. In den meisten Abwasseranlagen besitzt der Schlamm einen Feststoff
gehalt von etwa 2,5 % unmittelbar nach dem Faulen und
es ist wünschenswert, diese Zahl soweit als möglich zu steigern, während eine ausreichend fluide Konsistenz beibehalten
009843/1702
wird, VM die anschließende Behandlung zu erleichtern, insbesondere wann dar Schlamm von Schiffen entladen werden muß.
Beim Arbeiten nach dia vorliegenden Arbeitswelsen braucht
frisch gefaulter Schlamm viele Wochen, um zu entwässern, dies 1st folge dar Tatsache, daß das Fortsetzen des Faulens
im Schlamm die Entwicklung von Gaa bewirkt, welche«die
Schlammflocken in Suspension hält. Die Verwendung von Bakteriziden liefert nur eine teilweise Lösung für diese Schwierigkeit und hat keine Wirkung auf die Verminderung des Gases,
welches%ereits in dem Schlamm als freie Bläschen oder hierin
eingeschlossene Gastaschen vorliegt.
Es wurde nun gefunden, daß die zum Auftreten der Entwässerung erforderliche Zeitspanne ganz bedeutend herabgesetzt werden
kann, indem der anaerob gefaulte Schlamm einer Belüftung untersogen wird.
Die Erfindung betrifft daher ein Verfahren zur Herabsetzung der Entwässerungseeit für einendurch anaeroben Aufschluß erhaltenen Schlamm aus einem primären Abwasserschlamm, bei dem
der aufgeschlossene Schlamm einer Belüftung mit Luft oder einem anderen geeigneten, Sauerstoff enthaltendem Gas unterzogen wird.
So kann bei erfindungsgemäßen Vorgehen die Entwässerung in
so niedrigen Zeitspannen wie 24 h bis zu einem Ausmaß erreicht werden, welche derzeit nach den vorliegenden Arbeitsweisen 3 - β Wochen erfordert. Das Verfahren ist bemerkenswert wirksam und es ist vollständig überraschend, daß trotz
der heftigen Belüftung keine weitere Luft in den Schlamm eingeschlossen wird.
Die Dauer der Belüftung kann weitgehend variiert werden, jedoch werden hervorragende Ergebnisse in relativ wenigen Stun-
, 009843/1702
den erhalten. Beispielsweise unterdrückt die Belüftung für
etwa 4 h bei ausreichender Intensität die weitere Gasentwicklung in dem Schlamm für eine Zeitspanne von 1-2 Tagen
und langer, und sie hat den zusätzlichen Vorteil, dafi ei·
das in den Schlammflocken festgehaltene Gas verdrängt, so daß alles Gas entfernt und kein weiteres Gas gebildet wird.
Nach der Beendigung der Belüftung kann die Gasbildung gegebenenfalls wieder beginnen, und daher ist die Abtrennung
der überstehenden Flüssigkeit von dem Schlamm innerhalb beispielsweise 3 oder 4- Tagen oder in dieser Größenordnung
empfehlenswert.
Ebenso wie die Herabsetzung der Entwässerungszeit ergibt das erfindungsgemäße Verfahren weiterhin Schlämme mit hohen
Peststoffgehalt, z.B. von 4 - 7 %. Daher stellt die Erfindung
einen wesentlichen Fortschritt gegenüber der vorhandenen Praxis dar, indem die Transportkosten und die Größe der
erforderlichen Entwässerungsanlage herabgesetzt werden, ebenso ermöglicht sie das Absetzen des Schlammes mit höherer
Geschwindigkeit, als dies derzeit möglich ist, und daher reduziert sie die Geruchsbelästigung.
Die Belüftung kann mittels verteilter Luft erfolgen, z.B. können große oder feine Bläschen durch den Schlamm dispergiert
werden, für gewöhnlich von einer tiefen Stelle in dem ihn enthaltenden Behälter. Vorzugsweise wird die
Belüftung jedoch mittels einer mechanischen Einrichtung durchgeführt, welche an der oder wenig unterhalb der Oberfläche
des Schlammes arbeitet und die Luft von der umgebenen Atmosphäre in den Schlamm hineinzieht. Das durch die letztgenannte
Einrichtung erzielte Ausmaß der Belüftung variiert mit der Tiefe des Eindringens der Einrichtung in den Schlamm.
Die besten Ergebniese wurden bis jetzt mit einem Oberflächenbelüfter
vom Kreisel-Typ erzielt, z.B. dem von der
009843/1702
Ames Crosta Mills Ltd. hergestellten "Simplex-Belüfter. ".
Zur Verwendung in sehr tiefen Behältern ist es vorteilhaft, die Wirkung eines Kreiselbelüfters durch ein Steigrohr
zu ergänzen. Mechanische Belüftung kann mittels fester oder schwimmender Einrichtungen erzielt werden.
Schwimmende Einrichtungen sind deshalb geeignet, da sie leicht von Behälter zu Behälter abgenommen werden können.
Beispiele zur Durchführung des Verfahrens werden im folgenden gegeben, wobei verschiedene Methoden der Belüftung,
der Dauer der Durchführung und der erhaltenen Ergebnisse wiedergegeben werden. Das Verfahren kann mit einer konventionellen
Belüftungsausrüstung, wie sie beim Belebtschlammverfahren
verwendet wird, durchgeführt werden.
Anaerobisch aufgeschlossener Schlamm wird in einem zylindrischen Behälter aus Beton von 6,1 m (20 ft.) Höhe und 1,8 m
(6 ft.) Durchmesser eingefüllt, der mit einem Belüfter ausgerüstet
ist, der aus keramischen Filterkerzen besteht, die derart angeordnet sind, daß sie sechs Arme, jeder in einen
Winkel von 60° gegenüber dem benachbarten, bilden, und die
von einer zentralen Kammer nach außen reichen, in welche Luft eingeführt wird. Die Porosität der Verteiler ist derart,
daß sehr feine Bläschen erzeugt werden. Der Schlamm wird für variierende Zeitspannen von 6 bis 24 Stunden in
Abhängigkeit von der Intensität der Belüftung belüftet und dann ohne Belüftung stehengelassen, während dieser
Zeitspanne verdichtet er sich und sinkt auf den Boden, wobei eine übersteuende Flüssigkeit übrig bleibt, die
praktisch frei von suspendierten Feststoffen ist. Typische Ergebnisse sind in der Tabelle I aufgeführt.
009843/1702
Versuch Nr.
Belüftungs-! Feststoff- Feststoffgehalt dee
dauer gehalt dee Schlammes in % nach (d)
(h) ursprüngl. · ' '■
Schlammes 12 3
| 1 | 24 | 2,3 | • |
| 2 | 24 | 3,4 | |
| 3 | 24 | 4,0 | |
| 4 ■ | 24 | 1,9 | |
| 5 | 24 | 2,1 | |
| 6 | 24 | 2,4 | |
| BEISPIEL 2 |
3,*
5,1
4,0 3,8 5,5
Gefaulter Schlamm wird in einen zylindrischen Betonbehälter
von 12,2 m (40 ft.) Durchmesser und 3,2 m (10 ft. 6 inch)
Arbeitstiefe, der mit einem zur Herstellung einer Grobblasenbelüftung eingerichteten Belüfter versehen ist, eingebracht.
Das Unterteil des Behälters hat die Form eines umgekehrten,
hohlen Kegels. Der Diffusor ist aus einer Reihe von Flußstahlrohren
mit einem Durchmesser von 152 mm (6 inch) zusammengebaut,
die von beiden Seiten eines Einzelrohres quer zum Durchmesser des Behälters reichen und sich auf dessen
Seiten zu erstrecken. An der Unterseite des fiohres, längs
der gesamten Länge, ist eine Reihe von Löchern mit einem Durchmesser von 3,2 mm (1/8 inch) gebohrt und sie sind
regelmäßig in Abständen von 25,4 mm (1 inch) angeordnet, insgesamt 2056 Löcher. Eine Verbindung zur Zufuhr von Luft
zu den Rohren ist vorgesehen. Das Volumen des Faulschlammes (annähernd 400 Tonnen) wird 24 h belüftet und dann wie in
Beispiel 1 stehengelassen. Die typischen Ergebnisse sind in
der Tabelle II wiedergegebea.
009843/1702
BAD ORIGINAL
Versuch Hr.
Belüftungs- Feststoff- Feststoff gehalt des Lchlamdauer gehalt des nes in % nach Td)
(h) ursprüngl. '
Schlammes 1 2 5 ()
| 1 | 24 | 2,7 |
| 2 | 24 | 2,8 |
| 3 | 24 | 2,8 |
| 4 | 24 | 3,0 |
| 5 | 24 | 2,9 |
| BSISPIBL 3 |
3,9
5,1
4,8 4,8 5,0
Das Verfahren wird wie in Beispiel 2 beschrieben durchgeführt.
Die überstehende Flüssigkeit wird entfernt, und der Schlamm
wird bis zu 24 h. wieder belüftet und dann absetzen gelassen.
Typische Ergebnisse sind in Tabelle III wiedergegeben.
Versuch Hr.
Feststoffgehalt
des ursprüngl. Schlaues (%)
Schlammfest- Schlammfest«
sto ff gehalt sto ffgehalt nach der ersten nach der zwei·
Belüftung ten Belüftung
10
3,0
4,4
5,1
Faulschlamm wird in einem Betonbehälter nit kubischen Abmessungen, dessen Unterteil in Form eines umgekehrten Kegelstumpf ee /jiner Pyramide geformt ist und der ein Arbeits- *
volumen von 400 Tonnen besitzt, belüftet. Der Behälter
ist mit einem mechanischen Kreiselbelüfter mit einem Steigrohr ausgerüstet, um die Zirkulation innerhalb
des Tanks zu fördern. Eine solche Einrichtung ist anhand
eines Beispiels in der beiliegenden Zeichnung wiedergegeben,
diese ist ein schematischer Senkrechtsdnitt durch die Einrichtung.
Der Behälter wird mittels der Bezugszahl 1 gekennzeichnet, und er ist mit einem Sumpf 2 ausgerüstet, durch welchen
Schlamm mittels einer nicht wiedergegebenen Pumpe abgezogen wird. Die Oberfläche des Schlammes ist mit
3 gekennzeichnet und auf der Oberfläche 3 ist ein schwimmender
Belüfter angebracht., .der einen von einem Motor 5 angetriebenen
und auf einem Rahmen 6, der von Bojenbehältern gehiten wird, getragenen Kreisel 4 umfaßt. Der Kreisel 4
umfaßt eine Anzahl von Laufradflügeln, die so angeordnet sind, daß sie eine Außenlinie von allgemein konischer Form
ausbilden. Der Kreisel 4 arbeitet innerhalb eines Außenkonus 8, der mit einer rohrförmigen Verlängerung 9 verbunden
ist, diese bilden zusammen einen Steigrohrbelüfter. In
der Wand des Behälters 1 ist ein Auslaßrohr 10 angebracht, dieses kann mit einer Pumpe verbunden werden oder so angeordnet
werden, daß es in Folge einer Siphonwirkung arbeitet, um überstehende Flüssigkeit abzuziehen. Der Spiegel
des abgesetzten Schlammes ist mit 11 angegeben.
Bei einer alternativen Ausführungsform (die nicht gezeigt
ist), sind die Schwimmbehälter weggelassen, und der Kreisel
4 wird in einer festen Stellung in dem Behälter gehalten, in diesem Fall kann ein feststehendes und viel längeres
Steigrohr angewandt werden.
Typische Ergebnisse beim Arbeiten mit einer Belüftungsweise, wie sie in den ""vorangegangenen Beispielen beschrieben wurde,
sind in der Tabelle IV v/i ed ergebet en.
0 098 4 3/17 02
8AD OBiGlNAL -
TABEHuE IV
Gesamt fest-. Belüftung^- Trennung überstehender Flüssig»
stoffgehalt dauer in · keit in Vol.%
des ursprüngl. Stunden
Schlammes
Schlammes
1 2 3 4 5
2,2
13,8 20,0 22,5 24,5
2,5 2,5
keine Belüftung
kein Absetzen nach 6 d
| 2 | ,4 | 24 | 7 | - | 5 | ,5 | - | »5 | 22,5 | 33,9 | 33 | >9 |
| 2 | ,3 | 24 | 3 | ,6 | 22 | ,1 | 32,7 | 38,8 | - | |||
| 2 | ,4 | 24 | - | 26 | ,3 | 33,8 | 37,6 | 37 | ,6 | |||
| 2 | ,5 | 24 | ,0 | 25 | 30,1 | 36,3 | 38 | ,8 | ||||
24
25,1 30,0 35,7 35,7
| 2,7 | 24 h mit Hantel |
30,0 | 40,1 | ■43; | 3 | 43, | 7 |
| 2Λ | 26,4 | 33,9 | 40, | 2 ; . - ■ | |||
| 2,6 | 12 h mit Wantel |
26,S | - | 43, | 2 | - ~ | |
| 2,7 - | 11, | 24,5 | 30,7 | ■■■ ■= | ■ - .» ■ | ||
| 2,5 | 6 b mit |1ancel |
(36h) 24,5 |
(6Qh) 33,2 |
(S Λ3, |
4h: | ) · | |
i α ti it/
Bei einer weiteren Ausführungsform unter Verwendung von fein
zerteilter Luft wurde ein dem gezeigten Behälter gleichartiger
Behälter verwendet, jedoch besitzt die BelüftungeeinrieÄ-tung
die in der Pig. 2,. welche eine Aufsicht ist, tiieidergagebene
Form. Die Belüftungseinrichtung besteat au« einem gto·*
tr al en, senkrechten Bohr 20, welches in einem kreuziorjtigeii
Verbinder 21 eingreift, von welchem horizontale Rohre 22 ausragen,
die Arme 23 im rechten Winkel hierau tragen, welche
sich in Richtung der Behälterwand erstrecken« Die Bohre 22
und 23 sind mit Löchern 2A- auf ihrer nach unten liegenden
Oberfläche versehen, durchweiche luft oder ein anderes geeignetes
Gas in den Schlamm eingeleitet wird.
- Patentanspriiene
Claims (1)
- Patentansprüche1.) Verfahren zur Herabsetzung der Entwässerungeneit eines durch anaeroben Abbau aus eines primären Abwasserschlemm erhaltenen Schlammes, dadurch ge kennsei c h -n e t, daß der abgebaute Schlamm einer Belüftung mit luft oder einem anderen geeigneten, Sauerstoff enthaltenen Gas ausgesetzt wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenns e i c h η e t, daß die Belüftung mindestens 4 h durchgeführt wird, der Schlamm sich absetzen gelassen wird und dann hiernach innerhalb 3 oder 4 Tagen entwässert wird.5* Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennseichn e t, daß die Belüftung für eine Zeitspanne von 6 bis 24 Stunden durchgeführt wird. .4. Verfahren nach Anspruch 1, 21 oder 3, dadurch g e k en η -ζ eic h η e t, daß die Belüftung mittels verteilter luft durchgeführt vird.5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftung durch mechanische Mittel, die an der Oberfläche des Schlammes arbeiten, eingeleitet wird.6. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch g e k e η η ζ ei cn -net. daß als Belüftungseinrichtung ein Belüfter vom Ireisel-Typ verwendet wird.7> Verfahren nach Ansprüche, dadurch g e k e η η ζ eic h -η e t, daß ein Belüfter verwendet wird, der ebenfalls ein Steigrohr umf&Qt.-OQ9β.4.3:/ T7028. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ee kontinuierlich durchgeführt wird.9. Entwässerter Schlamm, hergestellt nach dem Verfahren eines der Ansprüche 1 bis 8.- 12 -0 09843/1702 om>m**~ inspected
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2541670A1 (fr) * | 1983-02-28 | 1984-08-31 | Thames Water Authority | Procede d'epaississement de boues digerees |
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-
1969
- 1969-04-18 GB GB09905/69A patent/GB1244237A/en not_active Expired
-
1970
- 1970-04-15 US US28645A patent/US3649531A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-04-16 DE DE19702018294 patent/DE2018294A1/de active Pending
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| FR2541670A1 (fr) * | 1983-02-28 | 1984-08-31 | Thames Water Authority | Procede d'epaississement de boues digerees |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1244237A (en) | 1971-08-25 |
| US3649531A (en) | 1972-03-14 |
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