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DE2239205A1 - Verfahren und vorrichtung zur abwasserreinigung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur abwasserreinigung

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Publication number
DE2239205A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter bed
zone
biological filter
activated sludge
biological
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2239205A
Other languages
English (en)
Inventor
Jerzy Tymoszczuk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CA120,221A external-priority patent/CA948335A/en
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2239205A1 publication Critical patent/DE2239205A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C02F3/08Aerobic processes using moving contact bodies
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    • C02F3/12Activated sludge processes
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Description

3800 Grey Avenue, Montreal 260, Quebec, Kanada
Verfahren und Vorrichtung zur Abwasserreinigung
Priorität: 1O0 August 1971 / Kanada Anmelde-Nr-o: 120 221
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Abwasserreinigung, insbesondere zur aeroben, biologischen Abwasserklärung,
Bisher v/urde ein aerobes', deho ein luftbedürftiges biologisches Verfahren zum Reinigen von Abwässern im allgemeinen gemäß" der folgenden drei Verfahren ausgeführt: 1«) Mit belebtem Schlamm, 2.) mit Rieselfiltern, 3.) mit Verrieselung (Rieselfelder)«, Außerdem wurden auch versenkte Filter mit oder ohne Belüftung verwendet; das wurde jedoch inzwischen aufgrund von Betriebsschwierigkeiten und wegen eLiioo nur geringen Ilutaeffekts der Behandlung aufgegeben. Bio beiden gegemwärbig gebrauch!idisten Verfahren arbeiten uiib
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»ACh ORiQfNAL
— I —
Schiammbelebung oder verwenden Rieselfilter. ,
Diese Systeme sind zwar wirtschaftlich und wirksam.,._, , erfordern jedoch für eine vollständige biologische Reini- , gung primäre und sekundäre Klärapparate. Das Belebtschlammverfahren erfordert große Mengen Luft und große Behälter, um lange Belüftungszeiten zu erzielen. Das mit Rieselfiltern arbeitende Verfahren erfordert große Bauten, und außerdem treten bei kalten Temperaturbedingungen Betriebsschwierigkeiten auf, und es ergeben sich Geruchsbelästigungen» Zusätzlich zu den obengenannten Mangeln erfordern diese Verfahren zur Vervollständigung eine dritte Yerfahrensstufe, wenn ein besserer Behandlungsgrad erzielt werden soll.
Nach der Erfindung entfallen die genannten Nachteile., und statt dessen wird innerhalb kurzer Zeit und mit geringen Bedarf an Druckluft ein hoher Grad an biologischer Reinigung erzielt. Die an Beton oder sonstigem Baumaterial benötigte Menge ist gemäß der Erfindung erheblich reduziert, so daß sich hieraus beträchtliche wirtschaftliche Vorteile ergeben; außerdem wird die Möglichkeit geboten, primäre und sekundäre Klärapparate wegzulassen. Darüber hinaus wird mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung, wenn sie in einer mehrstufigeil Anordnung verwendet wird, das Abwasser so gereinigt, daß es unmittelbar in Wasserversorgungssysteme zurückgeleLtet und erneut verwendet werden kann.
Der Kern dor-Kr findung sieht die Behänd Lung dor, Ab ) in einer einheit vor, wobei dan . Abwasser zunächst
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durcli den oberen Teil, eine Belebtschlammräumer, strömt und dann in den unteren Teil, eine belüftete, biologische FiI-terßchicht gemäß der älteren . Patentanmeldung P 20"45 377.4 gelangt» Die an der Sohle der belüfteten, biologischen FiIterschient eingeführte luft durchströmt die Filterschicht und belüftet oberhalb dieser Filterschicht die Beiebtschlammkanmier* Die Erfindung schafft in ihrer Grundform ein zweistufiges biologisches Behandlungsverfahren in einer Kammer^ unter Verwendung einer einzigen Belüftungsstufe, wobei die erste Stufe dem Belebtschlammverfahren und die zweite Stuf ^ dem Verfahren in einer belüfteten, biologischen Filterschicht entspricht. Die belüftete, biologische Filterschicht filtriert die aus der Belebtschlammstufe ausströmende Flüssigkeit und beseitigt dadurch die Notwendigkeit für einen sekundären Klärapparat* Darüber hinaus wird das Abwasser durch die sich auf dem Filtermedium entwickelnden Bakterien noch weiter gereinigt, wodurch eine vollständigere biologische Behandlung gewährleistet ist. Angesichts der Belebtschlammstufe ist ohne einen primären Klärapparat auszukommen.
Die Belüftung der belüfteten, biologischen Filterschicht hat drei Auswirkungen. Zunächst werden die Bakterien, die sich im Filtermedium entwickeln, mit Sauerstoff versorgt» Zweitens werden Überschüssige Bakterien in die Belebtschlammzone herausgespült, und drittens wird eine gleichbleibende Porosität des Filtermediums beibehalten mit dem Ergebnis, daß die Strömung des Abwassers ,durch das Filtermedium ohne übermäßig starken Druckverlust eingehalten'wird «> Die diesem
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Verfahren unterworfenen Abwasser v/erden vollständig "biologisch behandelt und werden anschließend an eine Sterilisation an einen Aufnahmekörper abgegeben. Wenn das Verfahren in einer mehrstufigen Anordnung wiederholt wird, ist die Reinigungswirkung außerordentlich groß«
Der Belebtschlamm (erste Stufe) arbeitet nach den gegenwärtig für ein derartiges Verfahren üblichen Beiwerten innerhalb eines weiten Bereichs von B.S.B.-Belastungen und Mischflüssigkeit-S.S,-Konzentrationen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung, sind zur Verringerung der Kammervolumen und der Kosten die Be ε«,. B.-Belastungen und Mischflüssigkeit-S.S.Konzentrationen äußerst hoch und die Verweilzeit sehr gering* Das führt zwar zu einer geringeren Leistungsfähigkeit in der B.S0B.-Abführung, die jedoch durch die B.S,B,-Abführung in der zweiten Stufe nämlich der belüfteten, biologischen Filter-
Bchicht völlig ausgeglichen wird,(B.S.B. = Biochemischer Sauerstoffbedarf _ s.S. = Schwebstoff)
Wenn es nötig ist, der Belebtschlammstufe zusätzliche Luft zuzuführen, so kann ein zusätzliches Belüftungssystem vorgesehen sein, welches für Luftverteilung oder mechanische Belüftung sorgt oder bei dem ein Streugitter in der oberen Schicht des Filtermediums angeordnet ist.
Das Abwasser wird der Belebtschlammkammer nach bekannten, allgemein akzeptierten Verfahren zugeführt.
Das Abziehen des Überschußschlamms aus der Belebtschlammkammer (erste Stufe) erfolgt durch eine besonders ge-
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staltete Schlaimnsammelvorriehtung, wodurch das abgezogene Sehlammvolumen verringert wird. Diese Sammelvorrichtung kann in gewissen Fällen außerhalb der Einheit oder sogar völlig getrennt von der Einheit angeordnet sein« Die Sammelvorrichtung kann so konstruiert sein, daß eine Zirkulation unter Schwerkraft oder mittels Druckluftförderung oder einer sonstigen Pumpvorrichtung erfolgt. Dieser Sehlamm wird dann nach bekannten, wünschenswerten Verfahren weiter aufbereitet. Wenn die Yerfahrensbeiwerte es erfordern, wird tjberschußschlamm an die BelebtSchlammkammer zurüekgeleitet*
Auch die belüftete, biologische Filterschieht (aweite 'Stufe) ist ähnlich wie die heutzutage üblichen rasch wirkenden Trinkwassersandfilter konstruiert und ausgeführt, 3edoch mit, ,der Ausnahme, daß die Pilterschicht eine biologische Hasse enthält und während' des Betriebs belüftet wird. Die nötige Luftmenge und die Größe des Filtermediums sind eine Punktion der Art des zu behandelnden Abwassers und des gewünschten Nutzeffekts der Behandlung,, Ferner wird gegebenenfalls die belüftete, biologische Filterschicht freigespült < > Das Spülen kann in einer von zwei verschiedenen Weisen erfolgen: 1.) Die Luftmenge wird erhöht, ohne den Betrieb des Filters anzuhalten ode.r 2.) es wird eine Kombination aus Luft und Wasser gemäß bekannten Verfahren angewandt. In diesen beiden Fällen wird der aus der Filterschicht entfernte überschüssige Stoff in der Schlammsamitielvorriohtimg gesammelt und von dort abgeführt.
Dar. Spülwasser kann aus gereinigtem Abwasser oder von außen ^ugei'ührtem Wasser bestehen. Das auüfströmcmde Spülvvar.ijor
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wird am Kopf der Anlage erneut in den Umlauf eingeführt» Die Spülzeit beträgt höchstens 20 Minuten, und anschließend wird die belüftete, biologische Filterschicht wieder in Betrieb genommen. Die Betriebsdauer zwischen den einzelnen Spül·*· vorgängen ist eine Funktion der Größe und Tiefe des Filter-,,ä mediums sowie des gewünschten Reinigungsgrades des jeweils zu behandelnden Abwassers und hängt von der Qualität der ausströmenden Flüssigkeit ab. ,
Die wesentliche Funktion der belüfteten, biologischen Filterschicht besteht darin, einen hohen urad an B,S, B0-Reduktion innerhalb sehr kurzer Zeit durch Ausnutzen der vom Filtermedium gebotenen äußerst großen Oberfläche zu gewährleisten0 Dies Filtermedium bewirkt sowohl eine Biokoagulation al3 auch eine Umwandlung organischer in anorganische Stoffe, die nach dem Durchlaufen der Belebtschlammkammer in Form kolloidaler Suspensionen oder gelöster Stoffe verblieben sind.
Um die obengenannten Aufgaben erfüllen zu können, wird Druckluft an der Sohle des Filters entweder kontinuierlich in unterschiedlicher Menge oder zyklisch zugeführt.
Die Strömung des Abwassers durch die belüfte to, biologische Filterschicht kann nach Wunsch aufwärts oder abwärts erfolgen» Geeigncto Filtermedien sind Sand, Kies, Anthrazit, Aktivkohle oder sonnt ige zweckmäßige Stoffe von unterschiedlicher l'rröi'io und Dichte und in vorsieh ledernen Kombinationen. Die Konstruktion den Verteilung- und/oder Summe Ir.yf; temn-tso~ wohl für Abwasser ab; auch für f.uft entspricht ir,o(f,oi
3 Π f) R 0 7 / 1 0 1 2
üblichen, bekannten Verfahren, Hierzu gehören Filter mit einem Zwischenboden und Siebeinsätzeii ebenso wie Filter mit einem sie unterziehenden Rohrnetz oder Ziegelblöcken, Porzellankugeln und dergleichen. Die Größe der Filter und die Luftmenge, die Tiefe des Filtermediums, die Größe der Teilchen und weitere Konstruktionseinzelheiten .sind eine Funktion des zu behandelnden Abwassers und des nötigen Reinigungsgrades, Die Berührungszeit zwischen dem Abwasser und der Filterschicht zur vollen biologischen Reinigung ist im Prinzip sehr kurz und die benötigte Luftmenge sehr klein,
Abwandlungen der belüfteten, biologischen Filterschicht können mehrfache Schichten nach Wunsch innerhalb einer oder mehrerer Strukturen aufweisen. Die verschiedenen Schichten können von unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem spezifischem Gewicht sein, je nachdem v/ie es die Konstruktionsbedingungen erfordern«, Die Luftzufuhr erfolgt an der Sohle der Einheit, und weitere Luft kann durch ein Verteilungsgitter auf beliebiger Höhe der Pilterschicht zugeführt werden. Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in einem Aufbau oder in mehreren Aufbauten eine aktive, belüftete biologische Schicht mit einer auf sie folgenden reinen Filtrationsschicht kombiniert, wobei die Luftzufuhr oberhalb der reinen Filtrationsschicht erfolgt. Die Filtrationsschicht kann unmittelbar unterhalb der biologischen Schicht liegen ■ oder durch einen Zwischenboden von dieser getrennt sein.
Bei einer alternativen Anordnung ist innerhalb des :.-.- ■ > Filtermediuriis eine gitterartige Sammelvorrichtung für aus-
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strömende Flüssigkeit vorgesehen. Hierbei strömt das belüftete Abwasser von unterhalb und oberhalb der Filterschicht, wird vom Gitter gesammelt und abgeführt.
Alle obengenannten Ausführungsbeispiele entsprechen in ihrem Betrieb, der Belüftung und Spülung der grundlegenden belüfteten, biologischen Filterschicht mit einem einfachen Filtermedium gemäß der Patentanmeldung P 20 45 377.4. Eine v/eitere Abwandlung der obigen Ausführungsbeispiele sieht die Unterteilung der Einheit in kleine Zellen mit einer einfachen oder mit mehrfachen belüfteten oder nicht belüfteten Schichten vor, die ein individuelles Spülen jeder einzelnen Zelle ermöglicht. Bei einem weiteren, abgewandelten Ausführungsbeispiel ist in der belüfteten, biologischen Filterschicht ein Rechen für das Filtermedium mit einer Oberflächenabotreich- oder Abschöpfvorrichtung vorgesehen. Wieder ein anderes abgewandeltes Ausführungsbeispiel umfaßt eine grundlegende, belüftete, biologische Filterschicht, die eine bewegte Sandschicht umfaßt, welche durch Druckluft in Zirkulation versetzt wird. Das Abwasser fließt von oben nach unten und die Luft von unten nach oben. Die bewegte Sandschicht ist an der Oberseite des Filters angeordnet und ist diejenige Schicht, die am stärksten zugesetzt wird. Diese Schicht fällt in abgeschrägte Gruben neben der Filterschicht, aus der die Druckluft diese Schicht erneut in Zirkulation versetzt und sie gleichzeitig spült« Der in den Umlauf zurückgeführte Sand wird in eine offene Rinne oder ein Rohr abgegeben, welches im oberen Teil der Einheit angeordnet ist, und wo eine sekundäre Lufteinlaßöffnung das Spülen des Sandes fördert. Gemäß einer Alternativ-
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lösung wird das obere FiItermedium dadurch in Zirkulation •versetzt, daß es zu einer Druckluftanordnung strömte Das .Filtermedium bewegt sich zum Einlaß der LuftSteigleitungsanordnung und wird in die Belebtschlammschicht ausgestoßen, urn sich erneut auf der Oberfläche des Filtermediums abzusetzen. Gleichzeitig wird hierbei das Filtermedium gespült.
Bei einem-abgewandelten Ausführungsbeispiel der oben beschriebenen Vorrichtung wird das gesamte Sandbett in . Zirkulation versetzt, wozu eine Druckluftvorrichtung in einer Einheit mit einem oder mehreren konischen Trichtern am Boden der Einheit und einer Druckluftvorrichtung im mittleren Teil des Trichters verwendet wird« In die obere
Schicht des Filtermediums ist ein luftverteilungsgitter versenkt sowie ein Gitter, welches behandeltes Abwasser sammelt und Spülwasser zurückströmen läßt, wenn die Einheit gespült ' werden muß.
Ein anderes abgewandeltes Ausführungsbeispiel sieht eine Einheit mit zirkulierendem' Sand vor, der nicht belüftet wird.sondern lediglich als Filter dient. Der Sand ist in einem mittleren konischen Bereich vorgesehen, in dessen Mitte die behandelte ausströmende Flüssigkeit gesammelt wirdo Während sich der Sand zum Boden des Trichters bewegt, wird er durch Druckluft in eine offene Rinne über den Tank hinweg oder in ein Rohr im oberen Teil der Einheit in Zirkulation' versetzt. An .diesem Punkt dient eine zusätzliche Luftzufuhr zum Spülen des Sandes. Um den gesamten mittleren konischen Bereich herum erstreckt sich die Belebtschlammein-
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heit, die von getrennten bekannten Luftzufuhrvorrichtungen "belüftet wird.
Alle obengenannten verschiedenen Ausführungsbeispiele können ebenso wie die grundlegende Einheit in verschiedener Gestalt und Anordnung, auch in Reihenanordnung vorgesehen und auch in bereits bestehende Einheiten wie primäre Klärapparate, Belebtschlanimeinheiten, kombinierte, mit hoher Geschwindigkeit arbeitende vollständige Lufteinheiten oder sonstige bereits bestehende Anlagen eingebaut werden, um deren Kapazität zu vergrößern und/oder deren Leistungsfähigkeit zu verbessern.
Die Erfindung wird nachfolgend mit vorteilhaften Einzelheiten anhand schematischer Zeichnungen mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
Pig. 1 einen Schnitt durch eine Vorrichtung zum Behandeln von Abwasser in einem Kombinationsbett mit belebtem Schlamm und einem ein einfaches Filtermedium aufweisenden biologischen Filter, bei der die Belüftung von unten erfolgt, das Abwasser von oben nach unten fließt, eine integrale Schlammsammelvorrichtung und eine zusätzliche Belüftungsanordnung für die Belebtschlaramkammer vorgesehen ist;
Fig. 2 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 mit einem Filtermedium aus mehrfachen Schichten und einem zusätzlichen Belüftungsgitter in der oberen Schicht des Filtermediums;
Big. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 mit mehrfachen, getrennten Schichten;
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 und 2 mit nicht
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belüfteter Pilterschicht;
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich Fig. 4 mit getrennten Schichten;
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich Fig« 1 mit "bewegter oberer Schicht;
Fig» 7 eine Ansicht ähnlich Fig. 1 mit vollständiger Zirkulation des Filtermediums;
Figo 8 eine Ansicht ähnlich Fig. 7 mit einem nicht "belüfteten, in Zirkulation versetzten Filtermedium;
Fig. 9 eine Ansicht ähnlich Fig. 6 mit einer alternativen Ausführung einer Lufthebeanordnung;
Fig«, 10 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, 2, 3, 4 und 5, "bei der jedoch die Einheit in kleine Zellen unterteilt ist;
Fig. 11 eine Ansicht ähnlich Fig. 1-, 2, 3, 4 und 5, "bei der jedoch ein Rechen vorgesehen ist;
Fig. 12 eine Ansicht ähnlich Fig. 9 mit zwei Lufthebeanordnungen auf unterschiedlicher Höhe.
In allen Zeichnungen sind die gleichen Bezugszeichen für einander entsprechende Teile verwendet.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sieht die Erfindung einen offenen oder geschlossenen Behälter "bzw. Tank 10' von "beliebiger Gestalt und aus beliebigem zweckmäßigem V/erkstoff vor, der einen Zulaufanschluß 11 hat, welcher gleichzeitig einen Ablauf 12 für die Rückströmung bildet, sowie eine Abgabedüse für ausströmende Flüssigkeit 13, die gleichzeitig als ZuIaufdüse 14 für die Rückströmung und als Abzugsdüse wirkt. Der Tank hat einen Filterzwischenboden 16, der ein
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einziges belüftetes, biologisches Filterbett bzw. eine FiIterschicht 17 abstützt» Die einströmende Flüssigkeit kann mittels eines Hohres oder eines Troges 18 oder auf andere bekannte Weise verteilt werden. Die zum Belüften des Filtermediums und der Mickströmung benötigte Luft wird durch eine Düse 19 unter dem Zwischenboden 16 zugeführt. Die Luft, die zur Belüftung der belüfteten, biologischen Filterschicht dient, steigt in eine Belebtschlammkammer 20 an. Zusätzliche Luft zum Belüften der Belebtschlammkammer wird durch ein Verteilersystem 21 zugeführt. Der Überschußschlamm aus der Belebtschlammkammer 20 wird in einem Sammelbereich 22 angesammelt, aus dem er durch eine Düse 23 abgezogen wird. Der Sammelbereich 22 dient auch zum Sammeln des Spülwassers, wenn der Filter gespült wird.
Das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von der Vorrichtung gemäß Fig. 1 dadurch, daß es keinen Zwischenboden 16 sondern eine Gittersammeivorrichtung
24 für ausströmende Flüssigkeit und ein Luftverteilungsgitter
25 aufweist. Zusätzlich sind mehrfache Schichten 26 der belüfteten, biologischen Filterschicht vorgesehen. Zusätzliche Luftzufuhr für das Belebtschlammverfahren erfolgt durch ein Belüftungsgitter 27 im oberen Teil der belüfteten, biologischen Filterschicht.
Das Auaführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ähnelt den bereits beschriebenen Vorrichtungen, jedoch sind die belüfteten, biologischen Filterschichten durch zwei oder mehr Zwischenboden getrennte Jede belüftete, biologische Filterschicht
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kann als einfaches Filtermedium 17 oder als mehrfaches -Filtermedium 26 vorgesehen sein.
Fig. 4 zeigt eine Anordnung mit mehrfachen Schichten, von denen die untere Schicht 28 eine nicht "belüftete, bio~ logische Filterschicht ist. Eine Einlaßdüse 29 dient zur Luftzufuhr während des Spülvorganges0
Fig« 5 ähnelt Fig. 4, jedoch sind die "belüfteten,, biologischen Filterschichten durch zwei oder mehr Zwischenboden
16 voneinander getrennt. Die obere Schicht ist durch das Einlaßbzw. Verte.il sys tem 21 belüftet, während die untere Schicht nicht belüftet ist.
Fig. 6 zeigt belüftete, biologische Filterschichten, von denen die obere Schicht des Filtermediums 30 dadurch . kontinuierlich bewegt wird, daß neues Filtermedium aus einer offenen Kammer oder einem in der Mitte angeordneten Schacht 31 zugeführt wird. Dies Filtermedium in Form von Sand, der aus einer G-rube 33 angehoben wird, gelangt durch eine Luftsteigleitungsanordnung 32 in den in der Mitte angeordneten Schacht, Wenn der Sand den oberen Bereich des Schachtes erreicht, der erweitert ist, wird er von zusätzlicher Luftzufuhr 34 gewaschen. Die ausströmende Spülflüssigkeit wird an die Belebtschi ammkammer abgeführt. Die untere Schicht des Filtermediums
17 und 26 ist unbev/egt und belüftet und kann, wenn nötig, gespült werden.
Fig. 7 zeigt eine Einheit ähnlich Fig. 1, bei der jedoch
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das gesamte Piltermediura mit Hilfe einer Luftsteigleitungs« anordnung 32 in Zirkulation versetzt ist, die entweder von Luft 35 oder von Luft und Wasser 36 betrieben wird» Der untere Teil des Filtermediunis ruht in einem konischen Bereich 37· Oberhalb des konischen Bereichs verhält sich die belüftete, biologische Filterschicht wie oben beschrieben. Am Ausgang der Luftsteigleitungsanordnung wird der Sand gespült. Die obere Schicht wird, wenn notig, mit Hilfe des Gitters 24 und des Gitters 25 gespült.
In Fig. B ±νΛ. ein bewegtes, nicht belüftetes, biologisches Filterbett gezeigt, in dem der Sand von einer Luftsteigleitungsanordnung 32 in Zirkulation versetzt und an eine offene Kammer bzw. einen in der Mitte angeordneten Schacht abgegeben wird. Ein Umlenkglied 30 verhindert, daß der Sand überquillt. Eine in der Mitte vorgesehene Einheit 39 kann trogförmig ausgebildet oder einfach ein in der Mitte angeordneter Kegel sein. Die behandelte, ausströmende Flüssigkeit wird in einer an ihrer Oberseite perforierten mittleren Kammer 40 gesammelt, aus der sie durch den Anschluß 13 abgegeben wird« Die Belebtschlammkammer wird mit Hilfe eines Luftverteilersystems 41 belüftet. Eine Umlenk- bzw. Leitvorrichtung 42 löst die Reinigungsströmung an der Filteroberfläche aus.
Fig. 9 ähnelt Fig. 6 und zeigt eine belüftete biologische Filterschicht, bei der die obere Schicht des Filtermediums 30 dadurch kontinuierlich in Zirkulation versetzt ist, daß 3ie zur Luftsteigleitungsanordnung 32 strömt, und in die Belebtschlammkammer 20 ausgestoßen wird, wo sie sich
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erneut auf dem Filtermedium absetzt. Durch diese Wirkung wird die obere Schicht des IFiItermediums gespült. Die untere Schicht des Filtermediums 17? 26 und 28 ist unbewegt und kann, wenn nötig, gespült werden«
Fig. 10 ähnelt der Vorrichtung gemäß den Figuren 1, 2, 3» 4 und 5, jedoch ist hier die ilauptkammer für das Filtermedium durch eine l'rennvorrichtung 43 in kleine Zellen unterteilt. Hierdurch ist es möglich, jede einzelne Zelle getx'ennt zu spülen, ohne daß die gesamte Einheit gespült werden muß«
Fig. 11 ähnelt den Figuren 1,2, 3» 4 und 5, jedoch ist das Fil.termediuin 17» 26 und 28 von einem mechanischen Rechen 44 bestrichen. Dieser Rechen ist mit einer Mitnehmervorrichtung 45 kombiniert, die als Oberflächenabstreifer bzw« -abschöpfer wirkt. . ....
Das · Aupführuiigsbeispiel gemäß FigB 12 ähnelt der. in Fig. 9 gezeigten Vorrichtung, v/eist jedoch eine zusätzliche LuftSteigleitungsanordnung 46 auf, die auf anderer Höhe, als die Luftsteigleitungsanordnung 32 arbeitet.
Bei allen oben beschriebenen Anordnungen ist oberhalb der SchlammsammeIbereiehe gegebenenfalls eine Sprüh- bzw. Sprenganordnung eingebaut.
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Claims (1)

  1. -IG-
    Ansprüche
    ( 1. J Verfahren zur Reinigung von Abwässern und dergleichen, dadurch gekennzeichnet , daß eine ein fein verteiltes Filtermedium oder fein verteilte Filtermedien enthaltende biologische Filterbettzone beibehalten wird, daß in Strömungsrichtung vor der biologischen Filterbettzone eine Belebtschlamnzone beibehalten wird, daß zu behandelndes Abwasser oder dergleichen der Belebtschlammzone zugeführt wird, daß .sowohl die biologische Filterbettzone als auch die Belebtschlammzone belüftet v/erden, daß.die behandelte ausströmende Flüssigkeit aus der biologischen Filterbettzone abgezogen wird, und daß die biologische Filterbettzone so oft wie nötig gespült wird, um die betriebliche Leistungsfähigkeit dieser biologischen Filterbettzone und einen annehmbaren Druck am Abzugspunkt der behandelten, ausströmenden Flüssigkeit beizubehalten,
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Abwasser oder dergleichen der biologischen Filterbettzone in Strömungsrichtung vor der Belebtschlammzone zugeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Schlamm in einer Belebtschlamms ammeIzone in der Nähe dex' Belebtschlammzone und in Verbindung mit derselben konzentriert und aus dieser abge-
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    führt wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß als biologisches Filterbett mehrfache Schichten verwendet werden.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß als Filterinedium ein beliebiger geeigneter Stoff verwendet wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeic hn e t , daß die verschiedenen Schichten des biologischen Filterbetts übereinander angeordnet v/erden.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Schichten des biologischen Filterbetts voneinander physikalisch getrennt werden.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche' 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß unmittelbar unter dem belüfteten biologischen Filterbett ein nicht belüftetes biologisches Filterbett angeordnet wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht belüftete biologische Filterbett durch einen Zwischenboden abgetrennt v/ird.
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    - 10 -
    10. Verfahren nach einen der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß das gesamte Filtermedium in Umlauf versetzt v/ird.
    11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß nur die obere Schicht des Filtermediums in Umlauf versetzt v/ird.
    12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß der Belebtschlaminkammer zusätzlich Luft zugeführt wird.
    13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die zusätzliche Luft durch ein in der oberen Schicht (17) des biologischen Filterbetts angeordnetes Gitter (21) zugeführt v/ird.
    14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet , daß die Luft zyklisch zugeführt wird.
    15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß die Luft in schwankenden Mengen zugeführt wird.
    IG. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
    gekennzeichnet , daß die Belüftung mit Sauerstoff erfolgt.
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    17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die Belüftung mit "einem Gemisch aus Luft und Sauerstoff erfolgt.
    18.. Verfahren nach einem der Zmsprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet , daß das Abwasser unter Druck
    durch die Anlage fließt. '
    19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet , daß die Anlage mit Unterdruck
    betrieben wird.
    20. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche zur Reinigung von /Abwässern und dergleichen, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (10) zum Beibehalten einer biologischen Filterbettzone, die ein fein verteiltes Filtermedium oder fein verteilte Filtermedien.enthält, eine Einrichtung zum Beibehalten einer Belebtschlanrazone (20) in Strömungsrichtung vor der biologischen Filterbettzone, eine Einrichtung (11,18) zur Zufuhr von Abwässern und dergleichen zur Belebtschlarnmzone, eine Einrichtung (19; 21; 27) zum Belüften der biologischen Filterbettzone und der BelebtS-chlammzone, eine Einrichtung (13) zum Abführen der behandelten, ausströmenden Flüssigkeit aus der biologischen Filterzone, eine Einrichtung (14) zum Spülen der biologischen Filterbettzono, und"eine Einrichtung (22) zum Abführen der Spülflüssigkeit von einer Stelle in Strömungsrichiung vor der Filterbettzone.
    3 09 8 0 7/1012 ORIGINAL INSPECTED
    21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet , daß die Zufuhrstelle für die Abwässer und dergleichen zur biologischen Filterbettzone in Ströraungsrichtung vor der Belebtschlammzone liegt.
    22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet , daß der Einrichtung (20) zum Beibehalten einer Belebtschlammzone eine Sammelvorrichtung (22) für Belebtschlamm betri ebEtnäßig zugeordnet ist.
    23; Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet , daß die Sammelvorrichtung (22) für Belebtschlamm mit einer Öffnung (23) am Boden versehen ist, die es ermöglicht, den Schlamm in einen Umlauf zu versetzen.
    24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch .gekennzeichnet , daß die biologische Filterbettzone in Zellen unterteilt ist (mittels 43), die einzeln spülbar sind (Fig. 1O).
    25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet , daß zum Bestreichen des Filtermediums ein mechanischer Rechen (44) vorgesehen ist (Fig. 11).
    26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 25, dadurch gekennzeichnet , daß eine obere Schicht (30) der belüfteten, biologischen Filterbettzone bewegbar ist, und daß
    30 9 8 07/101 2
    ..eine Lufthebepumpe diese Schicht in' Zirkulation versetzt und in einen Schacht (31) mit erweitertem oberen Bereich in der Belebtschlammkaramer (20) fördert, und daß eine zusätzliche Luftzufuhrvorrichtung (34) eine Spülanordnung für den Sand bildet, wobei der saubere Sand durch Schwerkraft in seine normale Filtrierstellung absinkt und bei seiner Abwärtsbewegung von unten belüftet wird, bis er schließlich in eine Grube (33) fällt, und daß zusätzlich periodische Spülung für die unbewegte Schicht (17, 26) im unteren Teil vorgesehen ist (Fig. 6 und 9).
    27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet , daß für die Rückführung des Sandes in der Mitte ein Schacht (31) vorgesehen ist (Fig.. 8) .
    28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 27, dadurch ■gekennzeichnet , daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die das gesamte Filtermedium in Zirkulation versetzt (Fig. 7 und 8).
    29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 28, dadurch gekennzeichnet , daß eine Einrichtung.vorgesehen ist, die nur die obere Schicht dos Filtemediums in Zirkulation versetzt (rig. 6 und 9) .
    30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 29, dadurch ge k α η η ·δ ν. i c h η .c t e daß cine Reihe von Sprang crdiir.cn zum Aufbrachen yon Schaum oberhalb der Sclilcuuiiujamnuj LVorrichtung (;!O) nnqcjordcMit ist. ...
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