DE201816C - - Google Patents
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- DE201816C DE201816C DENDAT201816D DE201816DA DE201816C DE 201816 C DE201816 C DE 201816C DE NDAT201816 D DENDAT201816 D DE NDAT201816D DE 201816D A DE201816D A DE 201816DA DE 201816 C DE201816 C DE 201816C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F3/00—Vehicles particularly adapted for collecting refuse
- B65F3/02—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
- B65F3/12—Conjoint motion of lids, flaps, and shutters on vehicle and on receptacle; Operation of closures on vehicle conjointly with tipping of receptacle
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuse Receptacles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 81 d. GRUPPE
WILHELM SOOD in HAMBURG.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur staubfreien Entleerung von Müllgefäßen in
einen Sammelbehälter, bei welcher der Boden des Müllgefäßes, das ein dem Hausgebrauch
dienender Mülleimer oder ein auf dem Hofe des Grundstückes aufzustellender Müllkasten
sein kann, und der Deckel des Sammelbehälters, der entweder der Müllkasten oder ein
Müllwagen sein kann, als Schieber ausgebildet
ίο sind, so daß nach Aufstellen des Müllgefäßes
auf den Sammelbehälter durch das Herausziehen der Schieber entweder der Inhalt des
Mülleimers in den Müllkasten, oder aber dessen Inhalt in den Müllwagen staubfrei befördert
wird.
Das Wesen der Erfindung besteht in der Anordnung von Sicherungen an den Verschlußschiebern
in solcher Weise, daß diese Sicherungen beim Aufsetzen des Müllgefäßes auf den Sammelbehälter selbsttätig gelöst
werden, beim Trennen derselben dagegen allein wieder in ihre Arbeitsstellung zurückgehen.
Die verhältnismäßig unzugängliche Anordnung dieser Sicherungen unterhalb und innerhalb
des Bodenrandes des Müllgefäßes und des Sammelbehälters schützt die Schieber vor
vorzeitiger Öffnung und den durch das austretende Müll damit verknüpften Belästigungen.
Sie bietet aber auch die Gewähr, daß ein Öffnen der Schieber durch spielende Kinder
oder böswillige Personen nach Möglichkeit verhindert wird.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι einen Sammelbehälter (Müllkasten) mit einem zum Entleeren darauf gestellten,
dem Hausgebrauch dienenden Müllgefäße (Mülleimer) in einem senkrechten Schnitte,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe die Öffnungseinrichtung des Müllgefäßes und des Sammelbehälters und ,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe die Öffnungseinrichtung des Müllgefäßes und des Sammelbehälters und ,
Fig. 3 und 4 die Seitenansicht und Draufsicht eines für die staubfreie Entleerung des
Müllgefäßes (Müllkastens) eingerichteten Müllwagens.
Der Mülleimer.a, der am oberen Ende durch einen in dem Gelenke b drehbaren Deckel c
möglichst staubdicht verschlossen werden kann, besitzt einen als Schieber d ausgebildeten
Boden, der in einem über dem Rumpfe ausladenden Fußring e dicht passend geführt
wird und durch einen Anschlag gegen völliges Herausziehen gesichert ist.
Der mit einem Handgriffe/versehene Jodenschieber d ist gegen unbeabsichtigte Bewegung
verriegelt. Als Riegel dient ein im Fußring e um den Stift g drehbarer, mit einer
passend geführten Platte h gelenkig verbundener zweiarmiger Hebel, dessen innerer
Arm i eine nach oben weisende Hakennase k in solcher Anordnung trägt, daß sie unter
dem Einflüsse der Platte h hinter einen Anschlag I des Bodenschiebers d zu springen vermag,
wenn dieser den Mülleimer α nach unten abschließt, wie in der Fig. 2 angedeutet worden
ist.
Die Verriegelungseinrichtung des Bodenschiebers d ist gleichzeitig so gestaltet, daß
beim Aufsetzen des Mülleimers α auf den zur Weiterbeförderung des Mülls dienenden, entsprechend
großen Sammelbehälter m die Entriegelung selbsttätig herbeigeführt wird. Der
Sammelbehälter Ot weist zu diesem Zwecke über dem später zu beschreibenden oberen
Abschlußschieber einen geeignet angeordneten Ansatz η auf, der in seiner Höhe so bemessen
ist, daß bei dem Aufsetzen des Eimers α auf
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den Sammelbehälter die Platte h durch den Ansatz η ausreichend nach oben bewegt wird,
um die Riegelnase k von dem Anschlage I
zu trennen. Diese Stellung des Mülleimers λ zum Sammelbehälter m ist in der Fig. ι veranschaulicht.
Zur Entleerung des Mülleimers α in den Sammelbehälter m ist außer dem Herausziehen
des Bodenschiebers d das öffnen des als
ίο Schieber ausgebildeten Deckels des Sammelbehälters
m erforderlich. Der Deckelabschluß des Sammelbehälters wird aus einem unter
dem nach innen weisenden Randflansch ο des Behälterrumpfes geradlinig geführten, am
äußeren Ende in einen Handgriff auslaufenden Schieber q gebildet, der ebenso wie der
Bodenschieber d gegen unbeabsichtigtes öffnen gesichert w.ird. Die Sicherung besteht aus
einem geradlinig auf- und niederbeweglichen, unter der Einwirkung einer passend abgestützten
Feder r stehenden Riegel t, der mit seinem Knopfe s durch eine gleichzeitig eine
Führung abgebende Öffnung im Randflansch 0 in den von dem umlaufenden Rande 5 des
Behälters m eingeschlossenen Raum eindringt. Der Riegel t greift in der Verschlußstellung
des Schiebers q mit einer unteren seitlichen Nase u hinter den Anschlag ν des Schiebers q,
wie dies in der Fig. 2 veranschaulicht worden ist.
Die Lagerung des die Sicherung des Schiebers q vermittelnden Riegels t ist so getroffen,
daß beim Aufsetzen des Mülleimers α auf den Deckelrand ο des Sammelbehälters m der
Fußring e gegen den Kopf s des Riegels t drückt und unter dem Gewichte des zu entleerenden
Eimers α die Nase u außer Eingriff mit dem Anschlage ν bringt. In der Fig. 1
ist der durch den aufgesetzten Mülleimer entriegelte Deckelschieber q des Sammelbehälters
m zum Ausziehen bereit. Es ist demnach nur erforderlich, die beiden Schieber d
und q mit Hilfe der Handgriffe f und ρ herauszuziehen, um-den Inhalt des Mülleimers a
in den Sammelbehälter m zu befördern. Eine Staubentwicklung außerhalb der beiden Behälter
kann dabei nicht eintreten, weil der am oberen Ende durch den Deckel c verschlossene
Mülleimer α mit dem Fußrand e dicht auf dem Deckelrand 0 des Sammelbehälters
m aufruht.
Zur Fernhaltung der Witterungsniederschläge von dem Innnenraume der auf dem
Hofe frei aufgestellten Sammelbehälter ist es zweckmäßig, außer dem beschriebenen Deckelverschluß
o, q einen in dem Gelenken aufklappbaren, mit seinem Rande χ über den
umlaufenden Rand 5 des Behälters m greifenden Haubendeckel^K vorzusehen, dessen Oberfläche
dachförmig gehalten sein kann, um das Regenwasser seitlich abzuleiten.
An dem für die selbsttätige Entleerung zweckmäßig erweitert zulaufenden unteren
Ende des Sammelbehälters ist ein Bodenabschlußschieber ^ vorgesehen, der in der mit
Bezug auf den Bodenschieber d des Mülleimers α beschriebenen Art durch einen drehbaren
Riegel 1 in der Verschlußstellung gesichert wird.
Um die staubfreie Entleerung des Sammelbehälters m in den Müllwagen 2 zu erreichen,
weist dieser eine von einem umlaufenden Rande 3 eingeschlossene Einschüttöffnung auf,
die wie die öffnung des Sammelbehälters m durch einen herausziehbaren Schieber 4 verschlossen
ist, der durch einen senkrecht geführten, federbeeinflußten Riegel ähnlich dem
vorbeschriebenen Riegel s, t, u für gewöhnlich in der Verschlußstellung gesichert wird. Beim
Aufsetzen des Sammelbehälters m innerhalb des umlaufenden Randes 3 der Einschüttöffnung
des Wagens wird der Bodenabschlußschieber \ des Behälters m, gleichzeitig aber
auch der Verschlußschieber 4 der Einschüttöffnung des Müllwagens in der mit Bezug
auf die Schieberverschlüsse d, q vorbeschriebenen Weise entriegelt. Durch Herausziehen
der beiden Schieber ^, 4 gelangt der Inhalt
des Sammelbehälters m in den Wagen, ohne daß eine Staubentwicklung möglich ist.
Der in den Fig. 3 und 4 beispielsweise dargestellte Müllwagen ist mit einer, in Richtung
des für die Entleerung in Betracht kommenden hinteren Endes schräg nach unten laufenden Bodenfläche und mit einer solchen
Einrichtung versehen, daß die von dem umlaufenden Rande 3 begrenzten Einschüttöffnungen
verlegt werden können, um das gleichmäßige Füllen des Wagens zu ermöglichen.
Die Einschüttöffnungen können zu diesem Zwecke in jalousieartig aufrollbaren und
zweckentsprechend geführten Verschlüssen des Wagens angeordnet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zur staubfreien Entleerung von Müllgefäßen in einen Sammelbehälter, bei welcher der Boden des Müllgefäßes (Mülleimers oder Müllkastens) und der Deckel des Sammelbehälters (Müllkastens oder Müllwagens) als Schieber ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußsicherungen der Schieber beim Aufsetzen des Müllgefäßes auf den Sammelbehälter selbsttätig gelöst werden, beim Trennen des Müllgefäßes vom Sammelbehälter dagegen selbsttätig wieder in ihre Arbeitsstellung zurückkehren.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201816C true DE201816C (de) |
Family
ID=464342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201816D Active DE201816C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201816C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19649505A1 (de) * | 1996-11-29 | 1998-06-04 | Tils Peter | Abfallsammelbehälter |
-
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- DE DENDAT201816D patent/DE201816C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19649505A1 (de) * | 1996-11-29 | 1998-06-04 | Tils Peter | Abfallsammelbehälter |
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