Die erreichten Vorteile sind vor allem darin zu
Patentanspruch: sehen, daß bei dem ©rfindungsgranäßen Speisewärmer
die dem Heizelement zogeführte elektrische
Automatischer elektrischer Speisewärmer, be- Energie über den Wännddtring einerseits auf die Instehend aus einem doppelwandigen Behälter und 5 nenseite des Deckels und andererseits auf die Inneneinem
dcppelwandigen Deckel, wobei der Deckel wandung des Behälters selbst verteilt wird. Durch die
an seiner Innenseite ein Wärme in den Innen- Einschaltung des Profünnges wird ein Wärmeverlust
raum des Behälters abstrahlendes und gleichzeitig zur Außenseite des Speisewärmers weitgehend unterdurch
Wärmeleitung den Behälter selbst erhitzen- bunden. Diese Maßnahmen führen daher zu einem
des Heizelement aufweist, dadurch ge- *> guten Wirkungsgrad und ermöglichen den Betrieb
kennzeichnet, daß als Auflage für den mit einem geringen Energieaufwand.
Deckel (2) am oberen Rand des Behähers (1) Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer
zwischen der Innenwand (7) und der Außenwand lediglich ein Ausfuhrungsbeispiei darstellenden
des Behälters (1) ein Profnrhig (10) aus einem Zeichnung näher erläutert; es zeigt
Material mit schlechter Wärmeleitung angeordnet 15 Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfmdungsgemäist
und das Heizelement (11) in einem Wärme- Ben Speisewärmer teilweise aufgebrochen und
leitring (lie) eingebettet ist, der bei geschiGsse- Fig.2 einen Schnitt durch den Gegenstand nach
nem Deckel (2) gegen die Innenwand (7) des Be- Fig. 1 in Richtung der Pfeile A-A.
hälters (1) anliegt Bei dem in den Figuren dargestellten Ausfüh-
ao rungsbeispiel ist der Behälter 1 doppelwandig ausge-
führt, und seine Innenwand 7 besteht aus Leichtmetall
mit einem hohen Wärmeleitkoeffizienten. Der Zwischenraum zwischen dieser Innenwand 7 und der
Die Erfindung betrifft einen automatischen elek- Außenwand ist mit einem Wärmedämmstoffe ausgetrischen
Speisewärmer, bestehend aus einem doppel- 35 füllt. Die Oberkante der Innenwand? ist nach außen
wandigen Behälter und einem doppelwandigen Dek- umgebördelt und bildet so eine kreisringförmige Aufkel,
wobei der Deckel an seiner Innenseite ein lage 9 für den Deckel 2. Der oberste Rand des Behäl-Wärme
in den Innenraum des Behälters abstrahlen- ters, welcher die Innenwand? mit der Außenwand
des und gleichzeitig durch Wärmeleitung den Behäl- verbindet, besteht aus einem Profilring 10 aus einem
tor selbst erhitzendes Heizelement aufweist 30 Material mit schlechter Wärmeleitung, ζ. B. Kunst-Bei
einem bekannten Speisewärmer der vorste- stoff. Der Deckel 2 ist ebenfalls doppelwandig ausgehend
beschriebenen Gattung (vgl. deutsche Patent- führt und mit Wärmedämmstoff 5 gefüllt. Das ringschrift
681 140) weist der Behälter eine zum Boden förmige Heizelement 11, welches in Isoliermasse einhin
sich konisch verjüngende Formgebung auf. Der gebettet ist, liegt zwischen dem Deckelboden nahe
doppelwandige Deckel ist so ausgebildet daß er mit 35 dessen Außenkante und einem aus Leichtmetall beseinem
unteren Rand in den Behälter einführbar ist stehenden Wärmeleitring 11a, dessen Außenkame
Das Heizelement ist als im wesentlichen in vertikaler auf der Auflage 9 der Innenwand 7 und dem Profil-Richtung
erstreckter Ring im Randbereich des Dek- ring 10 aufliegt. Das Heizelement 11, welches über
kels angeordnet Dieser Aufbau führt dazu, daß von einen im Oberteil des Deckels sitzenden Stecker 8
dem Heizelement, welches im wesentlichen oberhalb 40 und einen im Deckel eingebauten Thermostat 12 an
des Behälters im Randbereich des Deckels angeord- das Stromnetz angeschlossen werden kann, gibt infolnet
ist, ein wesentlicher Teil der erzeugten Wärme gedessen seine Wärme einmal als direkte Strahlungsüber
den Deckelrand nach außen an die Atmosphäre wärme, zum anderen aber auch Jber den es einabgestrahlt
und an die Außenwand abgegeben wird. schließenden Wärmeleitring 11a und die Auflage 9
Das führt zu einem schlechten Wirkungsgrad. 45 an den Innenmantel 7 des Behälters ab, so daß der
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälterinhalt von allen Seiten erwärmt wird. Dabei
Speisewärmer der vorstehend beschriebenen Gattung befindet sich bei diesem Ausführungsbeispiel die
so auszubilden, daß die vom Heizelement abgege- Speise in einem Extrabehälter 3, der mit einem Dekbene
Wärme nahezu vollständig zur gleichmäßigen kel4 verschlossen werden kann. Durch die doppel-Erwärmung
des Behälterinhaltes zur Verfügung 50 wandige Ausführung und die Isolierung durch den
steht. Wärmedämmstoff geht wenig oder überhaupt keine Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch Wärme nach außen verloren, so daß der Nutzeffekt
gelöst daß als Auflage für den Deckel am oberen sehr hoch ist, wobei aber auch die isolierende Wir-Rand
des Behälters zwischen der Innenwand und der kung des Profilringes 10 nicht außer acht gelassen
Außenwand des Behälters ein Profilring aus einem 55 werden darf. Im Betrieb wird der Thermostat geMaterial
mit schlechter Wärmeleitung angeordnet ist wohnlich so eingestellt daß der Wärmeleitring 11 a
und das Heizelement in einem Wärmeleitring einge- auf etwa 60° C erhitzt wird, was sich für den gebettet
ist, der bei geschlossenem Deckel gegen die In- wünschten Zweck als völlig ausreichend erwiesen
nenwand des Behälters anliegt. hat.