DE2017786A1 - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Vervielfältigungen graphischer Vorlagen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Vervielfältigungen graphischer VorlagenInfo
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Description
201778G
M 2796
■■ PATENTANWÄLTE
Dr.-!i·:.: ·* ^-üiE
Minnesota Mining and Manufacturing Company, Saint Paul
Minnesota 55101 (V.St.v.A.)
Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Vervielfältigungen graphischer Vorlagen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von
Vervielfältigungen graphischer Vorlagen unter Anwendung von Licht und Wärme. Das Vervielfältigungsverfahren und das zu diesem
Zweck verwendete papierblattartige Material gleicht in
einigen Einzelheiten dem Verfahren, das in der deutschen Patentschrift
-Hr* 1 234 243 (Workman) offenbart ist,. Eine Ausführungsformirdes
Kopiergerätea,-bei dem daa Verfahren und das-'Material
verwendet wird, dao Ln dar genannten Patentschrift "offenbart
ij%t Lfj b der der araürikaniaohen Patdnbu.ihrift IT rs 3 51
(Anderson) beschrieben· >
■ 009 «4 6/.I ΓΓ/8
BAD ORJGINAt "
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Wie beschrieben, wird zuerst eine licht-desensibilierbare
Zwischenlage mit der Vorlage zusammengelegt und zusammen mit dieser belichtet· Danach wird die Zwischenlage mit dem Kopierpapier
zusammengelegt und erhitzt. Dae auf den Bildbezirken der Zwischenlage zurückbleibende lichtempfindliche Reagenzmittel
wird hierbei auf ein Reagenzmittel im Kopierpapier übertragen und reagiert mit diesem, wobei eine sichtbare Abbildung der
ursprünglichen Vorlage erzeugt wird·
Die Erfindung sieht ebenfalls eine Reflexbelichtung der Vorlage und der Zwischenlage vor, wonach die Zwischenlage und
ein Kopierpapier erhitzt und ein sichtbares Abbild erzeugt wird; ™ jedoch erfolgt das Kopieren mit größerer Geschwindigkeit und
mit erhöhter Wirksamkeit bei der Verwendung der empfindlichen
Zwischenlage. Mit den bereits bekannten Einrichtungen und Verfahren
können nicht mehr als ungefähr fünf Kopien pro Minute
hergestellt werden, während nach dem erfindungsgemäßen Verfahren mindestens ungefähr fünfzahn Kopien pro Minute angefertigt
werden können, wobei die gleiche Zwischenlage und das gleiche Kopierpapier verwendet wird· Beim Kopierenvon Vorlagen im normalen und in dem bei juristischen Vorfällen üblichen format
sind die bereits bekannten Verfahren nicht imstande, so viel
wie 20# der Zwischenlage auszunutzen, während nach der Erfindung
die Zwischenlage bis zu 95# ausgenutzt werden kann»
| Biese und weitere Vorteile werden mit Hilfe einer neuartigen
Kombination /von Bauteilen und Arbeitsverfahren erreicht. Nachstehend
wird eine besondere und zurzeit bevorzugte Ausführungeform
beschrieben, bei der das neue Prinzip einer verzögerten Entwicklung angewendet wird*
In der beiliegenden Zeichnung 1st die
?ig«l eine schaubildliche Darstellung einer betriebsbereiten
Einrichtung nach der Erfindung,
Fig·2 eine Seitenansicht, die die Beziehungen der Hauptbauteile
zu einander zeigt, und die
®ig*'5 eine Darstellung, die die Druckwalze und die zugehörigen
Bauteile nach der Pig.2 zeigt·
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'.Vie in der Fig.1 dargestellt, ist die Kopie re inrichtung
in einem Schrank 10 angeordnet, an dem eine Bedienungs- und Einstelltafel
11 befestigt ist. Der obere Teil 12 des Schrankes ißt in zwei Abschnitte unterteilt, von denen der eine Abschnitt
mit einer öffnung 15 versehen ist, in der ein Zufuhrungsschacht
14 angeordnet ist, während der andere Abschnitt an der Rückseite /.
mit dem Schrank durch ein Scharnier verbunden ist und einen Zugang zu dem im Schrank befindlichen Gerät bildet. Der Schrank
ist an der Vorderseite 15 mit einer öffnung 16 versehen, in der
ein Ausgabeschacht 17 angeordnet ist· Die beiden Seitenwandungen 18 und 19 sind verschwenkbar angebracht, so dass die Einrichtung
im Schrank zugänglich wird. Die eine an der Seitenwan- ä
dung 18 vorgesehene öffnung 20 ist ein Ausgabeschacht 21 zugänglich,
derf wenn gewünscht, mit einem Anschlag versehen werden
kann und als Sammelstelle für die von der Maschine angefertigten Kopien dient.
Die Bedienungs- und Einstell tafel 11 trägt einen Haupt-Ein-
und Ausschalter 22, eine, die Betriebsreitschaft anzeigende
Lampe 23» die. Anzeigemittel 24, einen Zählschalter 25, einen
Schalter zum Einstellen der Dichte 26 und einen Kippschalter Für den Anschluss an eine Stromquelle sind die entsprechenden
Mittel und Einrichtungen vorgesehen·
Die Fig»2 zeigt die Beziehungen zwischen dem Einführungsschacht 14, dem Rückgabeschacht 17, dem Auslieferungeschacht 21 j
und den anderen wesentlichen Bauteilen des Gerätes. Eine Zuführungstrommel 28 trägt eine lichtempfindliche Zwischenlage 29
um entsprechend angeordnete Führungswalzen herum au einer Druckwalze
30 an einer in einem Heflektor 32 angeordneten Lichtquelle
31 vorbei, welche Zwischenlage zwischen einer bewegbare
Heizplatte 33 und einem Band 42 hindurchgeführt, um eine Abhebeschiene
54 herum und an einer Abtriebs einheit 34 vorbei zu einer
Aufwickeltrommel 35 geführt wird· Im Bezirk des Zuführungsschachtee
ist eine Zuführungswalze 36 und die Antriebswalzen 37, 38 *"■
vorgesehen. Hinter der Druckwaise sind eine Abhebeschiene 39
und eine Antriebswalze 39 angeordnet, welche Schiene 39 mittels eines Elektromagneten 40 eingestellt werden kann. Eine zusätzli
ehe Führungsplatte 67 bildet eine Fortsetzung des Kanals
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zwischen der Walze 30 und der Schiene.39, wenn diese sich'in
der Mehrkopiereinstellung befindet·
Das Band 42 wandert um die leerlaufenden Walzen 43 und 44
herum und ferner über die Heiztrommel, die Antriebswalze 46, die Leitwalze 48, die Spannwalze 47 und eine leerlaufende Walze
49· Parallel zu dem zwischen der walze 45 und der Heiztrommel
45 verlaufenden Teil des Bandes 42 ist eine Führungsplatte 68 angeordnet, während eine weitere Führungsplatte 55 der Krümmung
der Antriebswalze 46 folgt. Von der Vorratsschale 50 aus werden Kopierpapierblätter von der Zuführungswalze 51 und von
den Antriebswalzen 52, 53 in das Gerät befördert und von den
Führungsplatten 68 und 55 um die Trommel 45 herum und in den Schacht 21 geleitet.
Das Gerät wird gesteuert von den Schaltern 59, 60, 64, 65
und 66 zusammen mit den Kontaktelementen 61, 63, einem Zahlschalter
25 und mit den entsprechenden Heiais, Verzögerungsmechaniken, Pumpen, Ventilen und mit anderen Zusatzeinrichtungen,
wie später noch beschrieben wird· Die verschiedenen Teile des Gerätes werden geeigneterweise von einem einzelnen Elektromotor
mit Hilfe von Antriebsriemen betrieben; jedoch können für diesen Zweck auch andere Mittel verwendet werden.
Die in der Fig*3 dargestellte Druckwalze 30 weist eine
glatte perforierte Außenseite 57 und eine Hohlachse 58 auf, die mit einer nicht dargestellten Pumpe und mit nicht dargestellten
Ventilen in Verbindung steht9 mit denen in der Walze ein Überdruck oder 'ein Unterdruck erzeugt werden kann. Die
Fig«3 zeigt ferner die Anordnung" der Antriebswalzen 37 und 38,
welche letztgenannte Walze am Umfang mit Tiefen Buten versehen ist, in die sich die Fühlglieder der Steuerschalter 59, 60
Mneineretrecken. Bei Abwesenheit einer Vorlage stehen die
elektrischen Kontaktelemente 61, 63 mit der Trommel 30 in Berührung.
Die Fig»3 zeigt ferner die Führungsplatte Sl9 die
Abhebe- oder Abstreifechiene 39, die Antriebswalze 41 und die
Steuerwalze 62s die am Umfang an der Stelle des Kontaktelerneutes
ait einer Eut versehen ist. Diese und andere Bauteile des
Gerätes sind in geeigneten Hahmengliedem gelagert^ die aus
Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt sind.
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Da meistenteils Kopien von Vorlagen im Normalformat (21 χ
28 cm) verlangt werden als von anderen Formaten, so wird die Druckwalze 30 geeigneterweise so bemessen, dass sie ein Blatt
so festhält, dass mehrere Kopien hergestellt werden können, wobei das Original auf der Walze verbleibt. Jerner können ein-*
zelne Kopien im Normalformat hergestellt werden, wobei das
Original nach einem einzelnen Durchlauf von der Walze entfernt wird. Zum Kopieren von längeren oder kürzeren Blättern kann
die Einzelkopie-Arbeitsfolge benutzt werden, wobei entweder eine Anzahl von Originalen der Reihe nach in das Gerät eingeführt
wird, oder es wird ein einzelnes Original aus dem Hückgabeschacht
17 entsprechend oft zur Eingabestation 14 befördert,
nachstehend wird die Arbeitsweise des Gerätes beschrieben.
Das zuvor mit einer Rolle der Zwischenlage und mit einem
Vorrat an Kopierpapier beschickte Gerät wird in Betriebsbereitschaft gesetzt durch Einschalten des Hauptschalters 22 und durch
Einstellen des Zählschalters 25 auf die gewünschte Anzahl von
Kopien, wobei gewartet wird, bis die lampe 23 die Betriebsbereitschaft des Gerätes anzeigt, wonach lediglich ein Original
in den Eingabeschacht 14 eingelegt zu werden braucht. Entweder
vor oder während des Kopierens kann der Schalter 26 zum Bestimmen der Dichte und damit zum Bestimmen des Aussehens der Kopie
betätigt werden· Eine vorhergehende Verzögerungsperiode ermög- .
licht, dass die Platte 33 und die Trommel 45 die volle Arbeitstemperatur aufweist.
Zuerst wird die Arbeit des Gerätes bei der Herstellung einer
einzelnen Kopie von einem einzigen Original beschrieben. Das
Original wird in den Schacht 14 eingelegt und von der Walze 36 gegen den Schalter 59 bewegt. Hierbei werden die Antriebswalzen
37 und 38 in Betrieb gesetzt und befördern das Original über den Schalter 60 in den Spalt zwischen der Trommel 30 und der
Zwischenlage 29* Bei der Betätigung des Schalters 60 werden die Trommeln 30 und 34 in Umdrehung versetzt und befördern die
Zwischenlage 29· Zugleich wird die Lichtquelle 31 mit Strom versorgt, und die Platte 33 wird mit der Zwischenlage in Berührung
gebracht. In der Trommel 30 wird ein Überdruck aufrechterhalten.
Die Abstreifschiene 39 verbleibt anliegend an der Trommel,
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Die Zwischenlage und das Original werden von der Lichtquelle 31 innerhalb des vom Reflektor 32 erfassten Bezirks belichtet·
\ienn das Original den Kontakt 63 erreicht, so wird eine Arbeitsfolge eingeleitet* bei der die Zuführungewalze 51
ein einzelnes Kopierblatt aus der Schale 50 über den Schalter
64 zwischen die Zuführungsweizen 52, 53 befördert. Das Kopierblatt
wird dann von diesen Walzen zwischen die Zwischenlage 29 und das Band 42 befördert und auf den Abschnitt der Zwischenlage
ausgerichtet, der soeben belichtet worden ist.
Wenn die rückwärtige Kante des Kopierpapierblattes am Schalter
64 vorbeiwandert, so wird eine Zeitverzögerungsfolge eingeleitet, so dass das Kopierblatt über die Abstreifechiene 54
hinauswandern kann, wonach an den Trommeln 30 und 34 eine Umleitung
erfolgt und die Zwischenlage zu der Stelle zurückbefördert wird, an der eine spätere Belichtung erfolgt· Zugleich
wird die Platte 33 von der Zwischenlage abgehoben. Sie Trommeln 28 und 35 halten den zwischen diesen gelegenen Abschnitt der
Zwischenlage in gleichbleibendem Ausmaß gespannt, während die Antriebseinheit 34 die erforderlichen Längen abmisst.
Das Original wird von der Trommel 30 an der Abstreifschiene
39 entfernt, wobei dieser Vorgang von dem Überdruck in der Trommel unterstützt wird, wonach das Original von der Walze
in den Ausgabeschacht befördert wird.
Wenn das Kopierblatt an der Abstreifechiene 54 vorbeiwandert,
so wird es von der Zwischenlage getrennt und von der Pührungsplatte 68 zurück in den Spalt zwischen dem Band 42 und der Heiztrommel
45befordert,.an der eine weitere Erhitzung erfolgt.
Das Kbpierblatt wird dann von der Trommel und dem Band an der
Antriebswalze 46 getrennt und von der Führungsplatte 55 in den Ausgäbeschacht 21 und gegen den Anschlag 56 geleitet.
fahrend der vorhergehenden Arbeitsfolge wird beim Lauf der
rückwärtigen Kante des Originals über den Hebelarm des Schalters
59 hinaus qlne weitere Arbeitsfolge eingeleitet, bei der
die Lampe 31 ausgeschaltet wird, wenn die rückwärtige Kant· die
Beliöhtungszone verläset. Der kurze Abschnitt der Zwischenlage, '
der in den Beliohtungabezirk gelangt, bevor die Lampe erlischt,
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wird daher belichtet und geht verloren· Die Zwischenlage setzt
ihre Bewegung fort, wean das Kopierpapier eich an der Abstreifschiene
54 vorbeibewegt, an welcher Stelle die Zwischenlage ihre Bewegungsrichtung umkehrt und zur Trommel 28 zurückgeführt
wird,bis die Kante dee unbelichteten lichtempfindlichen Teiles
sich in der Ausgangsstellung befindet, an der sie mit der vorderen
Kante des Originals zusam*entrifft, das bei der nächsten
Kopierperiode eingeführt wird·
Von einem einzigen Original werden mehrere Kopien im wesentlichen
in derselben Weise hergestellt, wie nachstehend beschrieben wird. Die Abstreifschiene 39 wird anfangs in die Off^stellung bewegt, die in der J?ig.3 dargestellt ist, so dass sie eine
Fortsetzung des von der Blihrungsplatte 67 gebildeten Kanals
darstellt, während in der Trommel 30 ein Unterdruck erzeugt wird.
Das Original wird daher an der Trommel 30 festgehalten und öffnet
den Kontakt 61, wobei das Einleiten der Ümkehrperiode verhindert wird, wenn das betreffende Kopierpapier am Schalter 64
vorbeiwandert. Jeäer folgende Durchlauf des Originals unterhalb des Schalters 63leiteteine Kopierarbeitsfolge ein, bei
der ein Kopierpapierblatt von der Walze 51 und den Walzen 52,
befördert und auf den freiliegenden Abschnitt der Zwischenlage ausgerichtet wird, so dass Kopien hergestellt und im Schacht 21
in der am Zahlschalter 25 eingestellten Anzahl ausgeliefert
werden können· Während des Durchlaufe des Originals für die
letzte Kopie wird in der Waise 30 ein tiberdruck erzeugt, und die
Abstreifschiene 39 wird in die Abstreifateilung bewegt, so dass
das Original zur Ausgs&erutBche befördert wird, während ferner
die Umkehrvorrichtung voa Schalter 64 eingeschaltet wird, nachdem die letzte Kopie tie Abstreifschiene 54 verlassen hat.
Bei dieser Arbeitsweise gehen nur ungefähr 1,25 cm der Zwischenlage zwischen den Belichtungen verloren.
Sin weiteres Terfahren betrifft die Herstellung einer einzelnen
Kopie von einer Reihe von Zwischenlagen· Bei dieser Ar- (
beitsweise werden die Originale von einer Eingabevorrichtung am
Schacht H fortlaufend sur Walze 36 befördert, und jedes Original wird von den Waisen 37, 38 zur Belichtungestelle befördert
und danach entfernt und zum Schacht 17 geleitet» wobei auch
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auch in diesem Falle der Abstand zwischen der rückwärtigen Kante
eines Originals und der vorderen Kante des nächstfolgenden Originals nicht mehr als 1,25 cm beträgt. In jedem lalle wird
von dem den Schalter 66 betätigenden folgenden Original die Abschaltperiode übersteuert, die normalerweise eingeleitet wird,
wenn das vorhergehende Original den Schalter 59 verlässt. Beim Durchlauf des letzten Originals wird der Schalter 66 entaktiviert,
so dass die normale Ausschaltperiode ablaufen kann.
Das Gerät kann zusätzlich so programmiert werden, dass anstelle einer einzelnen Kopie eine gewünschte Anzahl von Kopien
hergestellt wirdund zwar von jedem Original einer fieihe von Originalen, wobei die Merkmale der beiden beschriebenen Systeme
mit einander kombiniert werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Gerät sind natürlich noch einige weitere Merkmale erwünscht und vorgesehen.Die Erschöpfung des
Vorrats des Materials der Zwischenlage 29 wird von einem Anzeigemittel angezeigt (24) das von einem Schalter 65 betätigt wird.
Ein ähnlicher, nicht dargestellter Schalter zeigt an, wenn die Zwischenlage als folge einer Fehlfunktion des Gerätes oder aus
anderen Ursachen zerrissen wird» Ebenso kann die Erschöpfung des Vorrates an Kopierpapier angezeigt werden. Da von Originalen mit einer übermäßig großen länge oder Breite keine Kopien
hergestellt werden können kann eine Einrichtung vorgesehen werden, die vor dem Einführen solcher Originale in das Gerät warnt.
Ein Kippschalter 27 ermöglicht ein kurzzeitiges Ein- und Ausschalten des Gerätes, wenn dieses mit neuem Material versorgt
oder gewartet werden soll· Mit Hilfe des Schalters 26 kann die Intensität des Lichtes der lichtquelle 31 eingestellt werden,
um die Belichtung an Zwischenlagen mit unterschiedlicher Empfindlichkeit
oder bei Originalen mit unterschiedlicher Dichte anzupassen. Zum Kühlen des Gerätes kann ein Ventilator vorgesehen
werden. Der Reflektor 32 soll die wärmeinduzierenden Infrarotstrahlen
aussenden und die aktinische Strahlung zur lichtempfindlichen Zwischenlage reflektieren, wobei die Infrarotstrahlung außerhalb des Reflektors absorbiert und in Form von
Wärme abgeführt wird. Ferner werden im Gerät vorzugsweise' Einrichtungen
und Mittel für eine genaue Ausrichtung, für die Ze'it-
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gebung und für andere Funktionen vorgesehen.
Als ein Merkmal von besonderer Wichtigkeit ist die verzögerte Entwicklung anzusehen, mit der eine hohe Kopiergeschwindigkeit
bei guter Wirksamkeit erreicht werden kann. Die bei dem
kurzzeitigen Kontakt mit der Platte 33 übertragene Wärme reicht nicht aus, um in den Abbildungsbezirken des Kopierpapiers eine
bemerkbare Verdunkelung zu erzeugen. Überraschenderweise wird bei der nachfolgenden Erhitzung des Kopierpapiers beim lauf um
die Trommel 45 herum eine Abbildung mit voller Dichte erzeugt,
woraus hervorgeht, dass bei der vorausgehenden Erwärmung das Reagenzmittel vollständig übertragen worden ist.
Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel wird unter Verwendung des im Handel erhältlichen Zwischenlagenmaterials und
Kopierpapiers die Platte 33 auf einer Temperatur von 1200C gehalten
und weist einen Kontaktbezirk mit einer Länge von 5 cm
in der Bewegungsrichtung der Zwischenlage auf. Bei einer Geschwindigkeit von 9 cm pro Sekunde, bei der die Kontaktzeit nur
etwas mehr als eine halbe Sekunde beträgt, wird auf dem Kopierpapier
noch keine sichtbare Abbildung erzeugt. Wenn das Kopierpapier die Bntwicklungstrommel 45 erreicht, so wird das Kopierpapier zwei weitere Sekunden lang auf 12Q0C erhitzt, und diese
Erhitzung reicht aus, um auf dem Kopierpapier eine Abbildung
mit der gewünschten Schwärze zu erzeugen.
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Claims (1)
- 201778C - 10 -Fat ent en 8 ρ r U c h βVerfahren zum Herstellen einer Kopie τοη einem graphischen Original, daa unterschiedlich lichtafesörbierende BiId- und üntergrundbezirke aufweist, wobei das Original belichtet wird durch das Material einer Zwischenlage hindurch, die ein duroh Belichtung desensibiliserbares und die Wärme übertragendes erstes Reagensmittel enthält, und wobei das graphische Original an der Zwischenlage in einer Heflexlage anliegend gehalten und die Untergrundbezirke der Zwischenlage desensibilisiert werden, wonach die Zwischenlage an einem Kopierpapier anliegend erhitzt wird, das ein Koreagenz mittel enthält, dadurch gekennzeichnet» dass die Erhitzung so lange fortgesetzt wird, bis eine Übertragung des ersten Heagenzmittels von der Zwischenlage aus auf das Kopierpapier in den Bildbezirken erfolgt ohne Erzeugung einer sichtbaren Abbildung erfolgt ist, und dass danach das Kopierpapier von der Zwischenlage getrennt und welter erhitzt wird, wobei auf dem Kopierpapier eine sichtbare Abbildung entwickelt wird»2* Bildentwicklungseinrichtung zum Durchführen des Ve rf ah- ■■ rens nach Anspruch I9 gekennzeichnet durch ein erstes Erhitzungsmittel zum kurzzeitigen und gleichmäßigen Erhitzen einer Zwischenlage, an der ein Kopierpapierblatt anliegt, durch ein Abstreifmittel zum Trennen des Kopierpapierblattes von der Zwischenlage, und durch ein zweites Erhitzungsmittel zum weiteren und gleichmäßigen Erhitzen des Kopierpapierblattes3· Kopiergerät mit einer Belichtungsstation, an der durch . Reflexion eine mit einem Original zusammengelegte und lichtempfindliche Zwischenlage belichtet wird, und mit einer . Entwicklungsstation, an der die belichtete Zwischenlage suaammen mit einem an dieser anliegenden und ein Koreagenzmittel enthaltenden Kopierpapierblatt erhitzt009848/1576201778Ggekennzeichnet durch ein erstes Erhitzungsmittel zum kurzzeitigen Erhitzen der Zwischenlage und des Kopierpapierblattes, durch ein Abstreifmittel zum Trennender Zwischen lage Yam. Kopierpapierblatt, und durch ein zweites Erhitzungsmittel zum weiteren Erhitzen des Kopierpapierblattes und zum Entwickeln einer sichtbaren Abbildung eines Originals·4· Kopiergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die BelichtungBstation eine drehbare, poröse und eine glatte Außenseite aufweisende Belichtungstrommel aufweist, dass führungsmittel vorgesehen sind, die einen aktiven Abschnitt eines langgestreckten Streifens an ungefähr dem halben Umfang der genannten Trommel und über einem an dieser anliegenden Original unter Spannung festhalten, dass ein Belichtungemittel zum Belichten der Zwischenlage -über dem halben Umfang der Trommel vorgesehen ist, und dass Mittel vorgesehen sind, die das Original an der Trommel lösbar festhalten, während das Original von der Zwischenlage getrennt ist. .5« Kopiergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten festhaltenden Mittel im Innern der genannten Trommel einen Unterdruck erzeugen, der das Original an der Trommel festhält, und die in der Trommel einen Überdruck erzeugen, bei dem das Original sich von der Trommel löst, und dass Führungsmittel vorgesehen sind, die das von der Trommel freigesetzte Original zu einem Ausgabebezirk befördern·6« Kopiergerät nach Anspruch 4S gekennzeichnet durch Antriebemittel, die einen Streifen der Zwischenlage vorwärtsbewegen und einen aktiven Abschnitt am ersten Erhitzungsmittel und am genannten Abstreifinittel vorbeiführen, und die danach den genannten Streifen, ,zurückziehen und den folgenden angrenzenden Abschnitt zu der Stelle befördern, an der dieser als aktiver Abschnitt dient.0098 46/15 76■- 12 -7» Kopiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte erste Erhitzungsmittel aus einer Heizplasse und einer Einstellvorrichtung besteht, mit der die Heizplatte (1) in einen wärmeleitenden Druckkontakt mit der Zwischenlage und einem Kopierpapierblatt geführt und (.2) aus diesem Kontakt herausgeführt wird08ο Kopiergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte zweite Irhitzungsmittel aus einer eine glatte Außenseite aufweisende, drehbaren Trommel und aus einem endlosen Band besteht, das sich zusammen mit der
Zwischenlage und dem Kopierpapierblatt am ersten Erhitzungsmittel vorbeibewegt und danach das Kopierpapierblatt mindestens um den halben Umfang der Trommel herumführt»009846/1576
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- 1970-04-08 CA CA079604A patent/CA921105A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4321880A1 (de) * | 1993-07-01 | 1995-01-12 | Bernhard Marosczyk | Mittel zur Herstellung von Vervielfältigungen bei der Verwendung von graphischen Vorlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2017786B2 (de) | 1971-10-21 |
| US3627982A (en) | 1971-12-14 |
| GB1311194A (en) | 1973-03-21 |
| FR2043062A5 (de) | 1971-02-12 |
| CA921105A (en) | 1973-02-13 |
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