DE2017626A1 - Automatische Beschickungseinrichtung für Kabelverseilmaschinen - Google Patents
Automatische Beschickungseinrichtung für KabelverseilmaschinenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D07—ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
- D07B—ROPES OR CABLES IN GENERAL
- D07B7/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
- D07B7/16—Auxiliary apparatus
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- Ropes Or Cables (AREA)
- Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
Dipl.Phys. Leo Thul
Patentanwalt
7000 Stuttgart 30 '
Kurze Strasse 8 ·
Postfach 155
INTSiNATIONAL STANDARD ELECTRIC CORPORATION, NEW YORK
R.Y. Gill - W.G. Cook 2>6
Automatische Beschickungseinrichtung.für Kabelverseilmaschinen
Die Anmeldung betrifft eine Anordnung zum selbsttätigen Beschicken einer
Kabelverseilmaschine, bei der eine Anzahl von Verseilkörben drehbar und "
symmetrisch zur Verseilachse angeordnet ist.
Sie ist erfindungsgemäss gekennzeichnet durch ,
a) Lagergestelle, in denen bewickelte Trommeln geordnet bereitgehalten
sind und Raum für leere Trommeln vorgesehen ist,
b) eine Transportvorrichtung zum Entfernen von leeren Trommeln aus einem
oder mehreren Jochen der VerseUkb'rbe und Entnehmen von bewickelten
Trommeln aus den Lagergestellen sowie Einsetzen dieser Trommeln in
leere Joche des Verseilkorbes, wobei die Transportvorrichtung parallel
zur Verseilachse entlang der Verseilmaschine verschiebbar ist. i
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung sollen die Transportvorrichtung
und der Rotationsantrieb derart aufeinander abgestimmt sein, dass die Beschickung
und Entleerung des Versellkorbes in unterschiedlicher Reihenfolge
automatisch durchgeführt werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis 8 näher erläutert.
Darin zeigen:
Pig. 1 bis Fig. 6 in sohematisoher Darstellung die erfindungsgemässe Anordnung
in verschiedenen Zuständen,
009844/1229
' B. Y. Gill - W. G. Cook 2>6
Fig. 7 den Wagen in Seitenansicht und
Fig. 8 den Wagen in Draufsicht.
Fig. 7 den Wagen in Seitenansicht und
Fig. 8 den Wagen in Draufsicht.
In der Fig. 1 ist der Verseilkorb 1 mit den Trommeln A bis K angedeutet.
Das Lagergestell in Form einer Stellage 2 enthält zehn bewickelte Trommeln I bis X, und die Transportvorrichtung J5 für die Trommeln hat zwei Wagen
4 und 5·
Die leeren Trommeln A und B werden - wie aus Fig. 1 ersichtlich - von den
^ Wagen 4 und 5 aus dem Verseilkorb herausgenommen und in der Stellage 2 abgelegt,
wie in Fig. 2 gezeigt. Die Transportvorrichtung 3 wird sodann nach
oben verschoben, bis sie sich in Höhe der bewickelten Trommeln III und II befindet. Diese Trommeln werden dann zum Verseilkorb 1 gebracht und in die
Joche eingesetzt, die vorher die Trommeln A und B aufgenommen hatten.
Danach wird der Verseilkorb um 72 Winkelgrade in der von dem Pfeil in Fig.3
angezeigten Richtung gedreht, so dass nunmehr die leeren Trommeln C und D aus dem Verseilkorb entnommen und in der Stellage 2 abgestellt werden können.
Die bewickelten Trommeln I und IV werden dann aus der Stellage 2 entnommen und in den Verseilkorb eingesetzt. Diese Verfahrensweise wird fortgesetzt,
bis alle leeren Trommeln in der Stellage 2 abgestellt und alle bewickelten Trommeln in den Verseilkorb eingesetzt sind.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine andersartig gestufte Verfahrensweise beim Beschicken des Verseilkorbes, und zwar wird stets eine leere Trommel aus dem
Verseilkorb herausgenommen, während zur gleichen Zeit eine bewickelte Trommel aus der Stellage 2 entnommen wird. In Fig. 4 ist zunächst gezeigt,
dass die bewickelte Trommel I aus der Stellage 2 entnommen wird. Die Transportvorrichtung
5 wird dann gehoben, so dass der Wagen 5 in die Höhe der
leeren Trommel A gelangt (Fig. 5)# die aus dem Verseilkorb herausgenommen
wird. Der Verseilkorb 1 wird dann um J>6 Winkelgrade in Pfeilrichtung (Fig. 6)
gedreht, so dass nun die bewickelte Trommel I in Position zu dem Joch
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R. Y. Gill- W.G. Cook 23-6
steht, das vorher die Leertrommel A enthielt, und in dieses Joch eingehängt
wird. Die Transportvorrichtung 3 wird dann wieder abgesenkt und die Leertrommel A in der Stellage abgestellt, während die bewickelte Trommel
II aus der Stellage entnommen wird. Danach wird die Leertrommel B
aus dem Verseilkorb 1 entnommen, der Verseilkorb um 36 Wirikelgrade weitergedreht, und die bewickelte Trommel II wird in das Joch eingesetzt,
das von der Leertrommel B besetzt war. Diese Verfahrensweise wird fortgesetzt,
bis alle leere Trommeln in der Stellage 2 abgestellt und alle
bewickelten Trommeln in den Verseilkorb eingesetzt sind.
Der Antrieb des Verseilkorbes ist so ausgelegt, dass für den Besehickungs- i
Vorgang der Verseilkorb in vorbestimmten Schritten weiterbewegt wird, um
die Trommeln in einer bestimmten Höhe über dem Hallenboden zu positionieren. '
Die Trommeln werden in den Jochen des Verseilkorbes 1 mit Hilfe eines
feststehend angeordneten und eines verschiebbaren, kugelgelagerten Zapfens
gehalten. Der bewegliche Zapfen wird automatisch von der Transportvorrichtung
3 in der Weise betätigt, dass der Zapfen entweder geöffnet oder geschlossen
wird, je nachdem, ob eine Trommel freigegeben oder befestigt werden
soll. Es soll auch eine Sperre"vorgesehen sein, um ein unbeabsichtigtes
Öffnen zu verhindern. Die feststehend angeordneten Zapfen sind mit einer
Bremse kombiniert, um während des Verseilens eine konstante voreinstellbare Aderspannung zu gewährleisten. "
Die Reihenfolge der aus der Stellage 2 zu entnehmenden Trommeln, die Arbeitsweise
der Transportvorrichtung 3 und das stufenweise Weiterdrehen des
Verseilkorbes 1 während des BeschickungsVorganges werden durch einen Lochstreifen,
ein Magnetband oder andere hierfür geeignete, an sich bekannte Mittel gesteuert. Es ist auch die Möglichkeit vorgesehen, den Beschickungsvorgang durch Druckschalter zu steuern, um auch für Notfälle gerüstet zu
sein.
br.9-84 4/12 2-9'
R. Y. Gill - W. G. Cook 2?-6
Die Transporteinrichtung 3 besteht im wesentlichen aus einem mit Antrieb
versehenen Wagen, der zwischen der Stellage 2 und der Verseilmas chine begrenzt
hin- und herzufahren und genau gesteuert vorbestimmte Stellungen einzunehmen vermag. Der Wagen ist ausserdem mit Mitteln versehen, um
seine Auflagefläche in der Höhe zu verstellen, damit er sich auf die entsprechenden Ladehb'hen der Stellage und der Verseilmaschine einstellen
kann, und um eine vorbestimmte Stellung entlang der Verseilmaschine einzunehmen.
Auf den Auflageflächen stehen die Wagen 4 und 5, welche die Trommeln entweder einzeln oder zu mehreren in einer vorbestimmten Reihenfolge
aus der Stellage entnehmen und in die richtige Lage in dem Verseilkorb
bringen sowie die beweglichen Zapfen betätigen. Es ist natürlich möglich, die Anordnung auch in der Weise zu programmieren, dass zuerst alle
leeren Trommeln aus dem Verseilkorb herausgenommen und dann alle bewickelten Trommeln in den Verseilkorb eingesetzt werden. Es ist ebenfalls möglich,
dass mit einer solchen Anordnung mehrere Verseilkörbe einer Verseilmaschine
gleichzeitig beschickt werden.
Ein für eine automatische Beschickungseinrichtung besonders geeigneter
Wagen ist in den Fig. 7 und 8 gezeigt. Dieser Wagen ist für die Aufnahme von zwei Trommeln ausgelegt. Er besteht aus dem Chassis 6 mit den Rädern
7, die"auf der Auflage 22 laufen. An dem Chassis 6 ist ein Wellenstumpf 21 befestigt, an dem wiederum das Zahnrad 10 starr befestigt ist.
Die Plattform 11 ist mit Hilfe der Lagerbuchse 20 um den Wellenstumpf 21
drehbar; sie wird über ein mit dem Motor 8 gekuppeltes Zahnrad 9 angetrieben, welches mit dem Zahnrad 10 kämmt. An dem vom Motor entfernten Ende
der Plattform 11 sind zwei Schaufeln 12 angebracht, die den Trommeln 19
während des Transportes als Auflage dienen.
In dem mitten in der Plattform 11 eingelassenen Schlitz 24 ist schwenkbar
ein Hydraulikarm 13 mit einem Stab 16 befestigt, dessen Ende mit der Querstrebe
13 versehen ist. An dem Stab 16 ist das eine Ende einer weiteren Strebe 17 angelenkt, dessen anderes Ende in dem Schlitz 18 der Führungsplatte
geführt ist, die auf der Plattform 11 angebracht ist.
R. Y. Gill - W. G. Cook 23-6
En Ruhezustand liegt der Hydraulikarm 13 in dem Schlitz 2h der Plattform 11 "
und der Stab 16 befindet sich in zurückgezogener Stellung. Wenn die Schaufein
12 auf die Trommeln 19 zubewegt werden, wird der Hydraulikarm 13 ausgefahren.
Dadurch bewegt sich der Arm 17, in dem Schlitz 18 geführt, nach
oben, wodurch der Stab 16 ausgefahren wird. Wenn die Schaufeln 12 an den
Trommeln 19 anliegen, wird der Stab 16 zurückgezogen, so dass die Querstrebe 15 nach unten geführt wird und dadurch die Trommel 19 von ihrer
Auflage 14 in der Stellage 2 abhebt. Die Querstrebe 15 nimmt dann die mit
15a bezeichnete Lage ein und die Trommel ist in der strichpunktiert gezeichneten
Lage. Dann wird der Wagen von der Stellage 2 wegbewegt und durch Einschalten des Motors 8 werden auf dem Wagen die Plattform 11 und die
Trommeln 9 um l80 Winkelgrade geschwenkt. Das Chassis 6 wird mit Hilfe
eines nicht gezeigten Antriebes über die Auflage 22 bewegt, bis die Trommeln
an den leeren Jochen des Verseilkorbes angelangt sind. Die Querstrebe 15 wird dann ausgefahren, angehoben und zurückgezogen, wenn die Trommeln
in die Joche eingesetzt sind. Die beweglichen Zapfen der Joche waren
vorher automatisch weggezogen worden, als die Trommeln sich den Jochen
näherten, und wurden dann in Schließstellung gebracht.
Durch die Verwendung der beschriebenen Beschickungsanordnung können die
auf der Verseilmaschine zu fertigenden Kabeltypen sehr rasch gewechselt
werden. Hierzu 1st es lediglich erforderlich, die vorhandene Stellage
gegen eine solche auszutauschen, welche die bewickelten Trommeln für die ■
herzustellende Kabeltype enthält, und die Transportvorrichtung in Gang "
zu setzen.
9 Patentansprüche
4 Bl. Zeichnungen mit 8 Fig.
009044/1229
Claims (1)
- R. Y. Gill - W. G. Cook 2>6Patentansprüche - *1. Anordnung zum selbsttätigen Beschicken einer Kabelverseilmaschine, bei der eine Anzahl von VerseilköiJben drehbar und symmetrisch zur Verseilachse angeordnet ist, gekennzeichnet durcha) Lagergestelle, in denen bewickelte Trommeln geordnet bereitgehalten sind und Raum für leere Trommeln vorgesehen ist,b) eine Transportvorrichtung zum Entfernen von leeren Trommeln aus einem oder mehreren Jochen der Verseilkörbe und Entnehmen von bewickelten Trommeln aus den Lagergestellen sowie Einsetzen dieser Trommeln in leere Joche des Verseilkorbes, wobei die Transportvorrichtung parallel zur Verseilachse entlang der Verseilmaschine verschiebbar ist.2. Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung und der Rotationsantrieb der Verseilmaschine in der Weise aufeinander abgestimmt sind, dass alle leeren Trommeln aus den Jochen eines oder mehrerer Verseilkörbe herausgenommen und im Lagergestell abgestellt werden, bevor die bewickelten Trommeln aus dem Lagergestell in die Joche eingesetzt werden.J5. Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung und der Rotationsantrieb der Verseilmaschine in der Weise aufeinander abgestimmt sind, dass leere Trommeln aus zwei benachbarten Jochen der Verseilkörbe gleichzeitig entnommen und in Leerstellen des Lagergestells abgesetzt werden und anschliessend zwei bewickelte Trommeln aus dem Lagergestell entnommen, zu dem Verseilkorb befördert und dort in die leeren Joche eingesetzt werden.009844/1229-τ-R. Y. Gill - W. G* Cook 2>64. Anordnung nach Patentanspruch.!, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung und der Rotationsantrieb der Verseilmaschine in der Weise aufeinander abgestimmt sind, dass eine leere Trommel aus dem joch eines Verseilkorbes entnommen und zu einem leeren Abstellplatz des Lägergestells befördert wird, während gleichzeitig eine bewickelte Trommel aus dem Lagergestell entnommen! zu dem leeren Joch gebracht und dort eingesetzt wird»5· Anordnung nach Patentanspruch 1 und einem der Patentansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel in den Jochen von einem fest- | stehenden und einem beweglichen Zapfen gehalten ist, wobei der bewegliche Zapfen selbsttätig von der Transportvorrichtung gesteuert ist.6. Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Transportvorrichtung ein zwischen Verseilmaschine (l) und Lagergestell (2) begrenzt verfahrbarer Wagen (4, 5) auf einer in der Höhe verstellbaren Auflage (22) vorgesehen ist.7· Anordnung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Plattform (11) drehbar auf dem Wagen befestigt ist.8. Anordnung nach den Patentansprüchen 6 und 7» dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende der geschlitzten Plattform (11) zu beiden Seiten Λ des Schlitzes (24) je eine Schaufel (12) angeordnet ist und durch den Schlitz ein schwenkbar an der Plattform befestigter Hydraulikarm (13) hindurchgreift, dessen Stabende (16) nit einer Querstrebe (15) versehen ist.9· Anordnung nach den Patentansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Stab (l6) eine Strebe (17) angelenkt ist, deren anderes Ende in dem Schlitz (l8) einer Führungsplatte (25) geführt ist.Ü09flU/ V
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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| DE2017626A1 true DE2017626A1 (de) | 1970-10-29 |
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Family Applications (1)
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| DE19702017626 Pending DE2017626A1 (de) | 1969-04-16 | 1970-04-13 | Automatische Beschickungseinrichtung für Kabelverseilmaschinen |
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| GB (1) | GB1283983A (de) |
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| DE10226215B4 (de) * | 2002-06-13 | 2006-12-14 | Wolfgang Emmerich | Verfahren zum Auswechseln der Leerhülse gegen eine mit einem Langgut bewickelte Vorlagespule an der Abspulstelle einer Maschine zur Verarbeitung dieses Langguts, Vorlagespule zur Durchführung des Verfahrens und Abspulstelle zur Durchführung des Verfahrens mittels einer Vorlagespule und Maschine zur Verarbeitung von Langgut |
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