DE2017598B - Vorrichtung zum Einstechen einer Hohlnadel - Google Patents
Vorrichtung zum Einstechen einer HohlnadelInfo
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Description
017
Kolbenstange fest verbunden ist. Wenn bei
Vorrichtung die Hohlnadel eingestochen ist, kann mit Hilfe des Kolbens die im Flüssigkeitsbehälter enthaltene Flüssigkeit ohne Schwierigkeiten, injiziert werden,
Vorrichtung die Hohlnadel eingestochen ist, kann mit Hilfe des Kolbens die im Flüssigkeitsbehälter enthaltene Flüssigkeit ohne Schwierigkeiten, injiziert werden,
Vorzugsweise wejst der Flüssigkeitsbehälter auf seiner Außenseite einen Ringbund auf, der mit der
lösbaren Verriegelung zusammenwirkt. Dies stellt eine baulich besonders einfache Lösung zur Verriegelung
des Flüssigkeitsbehälters in der Kolbenstange dar.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Gehäuses als eine in
einer Diametralebene liegende, konkav, abgerundet und sichelförmig ausgebildete Rippe ausgebildet ist,
in deren Mitte eine Durchgangsbohrung für die Hohlnadel angeordnet ist. Diese Maßnahme erleichtert das
Ansetzen der erfindungsgemäßen Vorrichtung an einer vorgegebenen Stelle des Tieres und ermöglicht
einen genauen und präzisen Einstich.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich mit Vorteil insbesondere bei Tieren anwenden; bei entsprechender
Ausbildung der Vorrichtung kann sie jedoch auch bei Menschen verwendet werden.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen und an Hand der Zeichnung ersichtlich. Hierin zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform.
I ig 2 eine weitere Ansicht der Ausführungsform
gcmäL'>
F i e. I.
Fig. 3 einen Schnitt längs Linie ΙΙΓ-ΙΙΙ in F i g. 1.
F ι g. 4 eine weitere bevorzugte Ausführungsform
eine·. Fliissiszkeitsbehälters der Anordnung gemäß F 1 L'. V
I ι g. 5 eine andere bevorzugte Ausführungsform CMKs f liissiAcitsbehälters gemäß F i g. 1 bis 3.
I ι lv Ί tine weitere bevorzugte Ausführungsform
emc·. flusM.ikc'tsbehälters.
Die in Fiü. I bis 3 dargestellte bevorzugte Ausfiih'imiMorm
besteht im wesentlichen aus einem Ge-Kii.-.
! ein 1 hohl ausgebildeten, gleitend gelagert'.-Ί
Kalben-lange 2. einem Flüssigkeitsbehälter 3. cm.τ 11« .hln.idel 4 0.11cm Mundstück 5. einer Feder 6
und iiH'm Riegel 7.
I);i- 1 ich iiise 1 das z. B. aus Kunststoff oder aus
Meiali bestehen kann, ist hei dem dargestellten AusfiiliMrugsbeispiel
l-inglich ausgebildet, und zwar derart
ι! if'< . beejuem mit einer Hand gegriffen werder
kaiüi Das f i.'ii.iuse 1 weist deshalb eine Formgebung
11 is Fie. ;| auf die für ikn Eingriff der linger
cm- 1 im -UM 'hlh Ivi Hand entsprechend ausgebildet ist
D'.' KnIb-'!!St1-IMCc 2 bestell' .ms einem Rohr-nick.
iveKlii - lu .ivialer R! htim ■ π einer Bohrung 14 des
(ich in-; - 1 '.'leiti η '-,,niii ;i'id dessen inneres Fnde
mit einem Kolben 15 versrhraubt ist, dessen Durchmesser ein wenig größer ist als der Aiißcndurchmesser
der Kolbenstange 2. Hierdurch ist eine Führung der Kolbenstange 2 innerhalb eines vergrößerten
Teiles 7 der Bohrung des Gehäuses 1 gegeben. Der zentrale Feil des Kolbens 15 ist an seiner Außenseite
mit einem Auge 2*1 verschen, auf dem ein Ansatz 21
der Hohlnadel 4 befestigt ist. Der Kolben 15 ist mit eS
einer axialen Bchning 23 versehen, die eine Verbindung
zwischen der Hohlnadel 4 und dem Inneren des Behälters 3 darstellt, der in der Kolbensfange 2 angeordnet
ist. Am äußeren Ende des Gehäuses I1 an
dem sich die Hohlnadel 4 befindet, ist das hier angeordnete
Mundstück 5 mit einer zentralen Bohrung
24 versehen. Das Mundstück 5 ist ferner mit einer in
Diametralebene angeordneten konkaven Abrundung
25 versehen, die halbmondförmig ausgebildet ist.
Diese abgerundete Seite ist dazu bestimmt, sich genPU
zwischen die Haut und das Tier im Bereich einer Vene anzulegen, aus der eine Blutprobe entnommen
werden soll.
Die Feder 6 ist als Schraubenfeder, und zwar als Druckfeder, ausgebildet und liegt mit einem Ende
gegen den (in Fig. 3) unteren Rand des Kolbens 15
und mit ihrem anderen Ende gegen einen ringförmigen Bund 26 an. Der Bund 26 wird durch den
Durchmesserunterschied der beiden Teile 14 und 17 der Bohrung des Gehäuses 1 gebildet.
Die Kolbenstange 2 kann in der dargestellten zu!uckgezogenen Stellung nehalten werden, in der
das äußere Ende der Holn.-adel sich innerhalb der
zentralen Bohrung 24 des Mundstückes 5 befindet. Das Halten in dieser Stellung erfolgt über den
Riegel 7. der um eine Achse 28 schwenkbar in einem Schlitz 27 des Gehäuses 1 angeordnet ist. Das äußere
hnde des hebelartigen Riegels 7 liegt innerhalb einer Ringnut 31. ciie in der Kolbenstange 2 vorgesehen ist.
Der hebelartige Riegel 7 kann mit der Ringnut 31 durch äußere Lösemittel außc. Eingriff gebracht werden,
die z. B. aus einem Druckknopf 33 bestehen, der nut dem äußeren Ende einer Verlängerung 34 des
hebelartigen Riegels 7 einstückig verbündt η ist. Der
Druckknopf 33 wird durch eine kleine Druckfeder (Schraubenfeder) ?5 nach außen gedrückt. Die
Druckfeder 35 hegt gegen den Boden des Schlitzes 27 an.
Der Flüssigkeitsbehälter 3. der zur Aufnahme einer Blutprobe bestimmt ist. besteht bei dem dargestellten
Aiisfiihrungsbeispiel aus einem Rohr. z. B. aus einem
Kunststoffrohr, welches an einem seiner beiden Enden verschlossen ist. Das andere Fnde ist offen und liegt
gegen die Innenfläche des Kolhens 15 an. Das Rohr 3 kann frei in die Kolbenstange 2 mit ι lern äußeren
offenen Fnde eingeführt vveruen I'm das Rohr 3
innerhalb der Kolbenstange 2 zu halten, ist eine Verriegclung
mit zwei kleineu Riegeln 41 vorgesehen, die um Achsen 42 in zwei Schlitzen 43 drehbar sind. Die
beiden Riegel 41 sind am äußeren veignißerten Ende der Kolbenstange 2 angeordnet Die äußeren Fnden
dieser Hebel 41 liefen gegen das äußere Fnde ein^s
Rinübundcs 45 des Rohres 3 an und werden in dieser
Stellung federnd durch Federn 46 geholten, die in
cntspredu öden Bohrungen der Kolbenstange 2 an
geordnet sind. Der Ringbund 45 w nl elastisch ivgen
die äulVren Fnden der beulen Hebel 41 mittel- ein· '
anr'et π v-hrnnbvkdet (Druckfeder! gedriii kt Die
rvidi π I ,1''.'Ii der Schraubenfeder 48 stützen »ich rwf
(Inn IH1Ii änderen I'nde des Rinnhimdcs 4? und auf
einem ringförmigen Bund der Bohrung des Gleitstückes 2 ab, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Die
beiden Hebel 41 sind jeweils durch zwei Druckknöpfe 51 verlängert, die man mittels Daumen und Zeigefinger
zusammendrücken kann. Flierbei werden die beiden Ffebel auseinandergeschwenkt, so daß der
Ringbund 45 und somit der Behälter 3 freigegeben und durch die Druckfeder 48 nach außen herausgedrückt
wird.
Der Spiegel der Flüssigkeit, die sich in dem Rohr
ansammelt, kann durch einen Länesschlitz 54 im Ge-
liäuse 1 von außen beobachtet werden. Bin entsprechender
Langsschlitz 55 ist ferner in der Kolbenstange
2 vorgesehen, die gegenüber dem Gehäuse J in einer konstanten Winkellage gehallen ist. Hierzu
ist ein radial an dem Gehäuse i befestigter Nocken 56 vorgesehen, dessen äußeres Ende mit dem Längsschlitz
55 des Gehäuses 2 in Eingrifl steht.
f>as durchbohrte Auge 15 ist ferner mit einer I.uftöffnun« für den Behälter 3 verschen, damit hierin
eingeschlossene luft entweichen kann, wenn die Flüssigkeit, d. h. das Blut, einströmt.
Die Funktion*- und Wirkungsweise der vorstehend
beschriebenen Vorrichtung ist die folgende.
Die Vorrichtung, die mit einer Hohlnadel und mi>
einem Rohr, wie in der Zeichnung dargestellt, versehen ist. wird mit der Hand außen am Gehäuse 1
angefaßt und mit dem abgerundeten Teil 25 des Mundstückes 5 auf der Ader oder Vene, aus der eine
Blutprobe entnommen werden soll, aufgelegt. Nachdem die Vorrichtung derart mit größtmöglicher
Genauigkeit aufgelegt worden ist. wird der Druckknopf 33 gedruckt, so daß durch die Feder 6 die
Nadel durch die Tierhaut und die Wandung der Ader oder Vene hinclurchgedrückt wird. Die Bedienungsperson
hält die Vorrichtung völlig ruhig, während das Blut in den Behälter einströmt, und zwar auf Grund
der Schwerkraft sowie auf Grund des Blutdruckes. Die Bedienungsperson beobachtet die Niveauhölie
des Blutes durch die fensterartigen Schlitze 54 und 55. Wenn eine ausreichende Blutmenge gesammelt worden
ist. wird die Vorrichtung schnell zurückgezogen. Sodann wird der mit Blut versehene Behälter 3 entfernt,
indem die beiden kleinen Hebel 51 gleichzeitig gedruckt werden. Das Rohr 3 wird sodann mittels
eines üblichen und nicht dargestellten Stopfens im Bereich seines offenen Endes verschlossen. Dieses
Rohr wird sodann durch ein neues leeres Rohr ersetzt. Diese Vorrichtung wird wieder gespannt, indem das
äußere F.nde der Kolbenstange gezogen wird, bis der Riegel 7 von neuem mit der Ringnut 31 im Gleitstück
in Eingriff gelangt. Die Vorrichtung ist sodann für die nächste Blutentnahme wieder verwendbar.
Wenn eine Flüssigkeit entnommen werden soll, die nicht .inter Druck steht oder eine zu große Viskosität
hat. die nicht einen freien Fluß durch die Nadel in den Behälter gestattet oder wenn es sich um eine
sehr dünne Nadel handelt (z. B. bei der Entnahme von menschlichen Blut) oder wenn es sich nicht um
eine Entnahme, sondern um eine Injektion handelt,
wird das Rohr gemäß Fig. 3 durch ein Rohr 3/1 gemäß
F i g. 4 ersetzt, welches einen abgedichteten Kolben 61 aufweist, der mit einer Kolbenslange 62
fest verbunden ist, die mit ihrem anderen Ende mit einem Handgriff 63 verbunden und nach außen aus
dem Behälter 3/1 herausgeführt ist. Die Anordnung ist derart gewählt, daß der Handgriff 63 selbst dann
noch \on außen zugänglich ist. wenn - wie in F 1 g. 4 dargestellt — der Kolben 61 soweit als möglich in
das Rohr 3/I eingeschoben ist.
Bei Verwendung eines derartigen Rohres wird, wie
Vorstehend beschrieben, vorgegangen, und zwar was das Eindrücken der Nadel betrifft. Für di<* Entnahme
bzw. für eine injektion wird sodann der Kolben 61 in der erforderlichen Richtung in dem Rohr 3/1 verschoben.
Für die Entnahme svird der Handgriff 63 nach außen herausgezogen. Für eine Injektion wird
der Handgriff 63 nach innen hereingedrückt. Das als kleine bzw. Klistierspitze ausgebildete Rohr 21 /I wird
in der gleichen Weise wie das einfache Rohr 3 gemäß Fig. 3 befestigt und innerhalb Jer Vorrichtung
angeordnet.
Für Asepsis kann das Rohr 3 (Fig. 3) durch ein
Rohr 3ή* gemäß Fig. 5 oder durch das Rohr 3/f
gemäß F i g. 4 oder auch durch ein Rohr 3 C gemäß Fig. fi ausgetauscht werden. Bei den Rohren gemäß
Fig. 5 und 6 ist die Nadel 4 mit diesen Rohren verbunden und dient somit nur zum einmaligen
Gebrauch.
Zur Befestigung des Rohres 2>B oder des Rohres
3 C in der Vorrichtung wird ein Kolben 15/i benutzt (Fig. 5). der nur leicht gegenüber dem Kolben 15
gemäß Fig. 3 abgewandelt ist. Der Kolben 15/1 ist ebenfalls in das innere Ende der Kolbenstange 2 eingeschraubt.
Der Kolben ISA ist jedoch mit einer
zentralen Bohrung 65 versehen, die einen relativ großen Durchmesser aufweist, damit das obere etwas
verengte Ende des Rohres 3 C hindurchgeführt werden kann, wie dies in F i g. 5 dargestellt ist.
Die Handhabung der Vorrichtung mit dem Rohr T)B oder mit dem Rohr 3C ist dieselbe wie mit dem
einfachen Rohr 3 gemäß F i g. 3 oder mit dem Rohr 3/i gemäß Fig. 4.
Wenn man ein klistierspritzenartiges Rohr 3/1 oder 3 Γ benutzt kann man die Bewegung de^ Kolbens
61 längs der fensterartigen Öffnungen 54 und 55 verfolsen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Einstechen einer Hohl- deren vorderem Ende die Hohlnadel befestigt ist und
nadel, insbesondere zur Verwendung bei Tieren, 5 die zur Aufnahme des Flüssigkeitsbehälters (Ampulle)
jnit einem in einem Gehäuse verschiebbaren, dient. Der durch die Feder in Einstichrichtung vordurch
eine Feder in Einstichrichtung vorgespann- gespannte Kolben ist über eine weitere Feder mit der
ten Kolben, der durch eine Verriegelung in der den Flüssigkeitsbehälter enthaltenden Hülse vt^rbungespannten
Stellung gehalten wird, bei Lösen der den, um die Hohlnadel bei Lösen der Verriegelung
Verriegelung die mit einem Flüssigkeitsbehälter io vorzutreiben. In den Kolben ist eine aus dem hinteverbundene
Hohlnadel vortreibt und durch eine ren Ende des Gehäuses vorstehende Kolbenstange
auf seiner der Hohlnadel abgewandten Seite an- eingeschraubt, mit der der Kolben von Hand Ln die
gebrachte, aus dem Gehäuse vorstehende Kolben- gespannte Stellung zurückbewegt werden kann,
stange in die gespannte Stellung zurückbewegbar Isachteilig bei dieser Injektionsspritze ist, daß die ist, dadurch gekennzeichnet, daß die 15 beiden Zylinder erst voneinander getrennt werden Kolbenstange (2) zur Aufnahme des Flüssigkeits- müssen, ehe der Flüssigkeitsbehälter (Ampulle) ausbehätters (3) hohl und an ihrem aus dem Gehäuse getauscht werden kann. Ferner ist verhältnismäßig vorstehenden Ende offen ist, und daß der Flüssig- wenig Raum für den Flüssigkeitsbehälter vorhanden, keitsbehälter in der Kolbenstange durch eine lös- da der Flüssigkeitsbehälter zwischen dem vorderen bare Verriegelung (41) gehalten ist. 20 Ende der Spritze und dem Kolben angeordnet ist. Di.1
stange in die gespannte Stellung zurückbewegbar Isachteilig bei dieser Injektionsspritze ist, daß die ist, dadurch gekennzeichnet, daß die 15 beiden Zylinder erst voneinander getrennt werden Kolbenstange (2) zur Aufnahme des Flüssigkeits- müssen, ehe der Flüssigkeitsbehälter (Ampulle) ausbehätters (3) hohl und an ihrem aus dem Gehäuse getauscht werden kann. Ferner ist verhältnismäßig vorstehenden Ende offen ist, und daß der Flüssig- wenig Raum für den Flüssigkeitsbehälter vorhanden, keitsbehälter in der Kolbenstange durch eine lös- da der Flüssigkeitsbehälter zwischen dem vorderen bare Verriegelung (41) gehalten ist. 20 Ende der Spritze und dem Kolben angeordnet ist. Di.1
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch ge- bekannte Spritze isf daher beispielsweise zur Entkennzeichnet,
daß auf der einen Seite des mit nähme einer größeren Menge von Blut nicht geeignet,
einer Axialbohrung (23) versehenen Kolbens (15) Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
die Hohlnadel (4) befestigt ist und auf der ande- Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu
ren Seite des Kolbens ein Ende des Flüssigkeits- 25 schaffen, bei der der Flüssigkeitsbehäher ohne vorbehälters
(3), das offen ausgebildet ist. anliegt. heriges Zerlegen der Vorrichtung ausgetauscht werden
3. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch ge- kann. Dies wird bei einer Vorrichtung der eingangs
kennzeichnet, daß die Hohlnadel (4) an einem angegebenen Art erfindungsgemäii dadurch erreicht,
durch den Kolbe 1 (15 A) verlaufenden, Vorzugs- daß die Kolbenstange zur Aufnahme des Flüssigkeitsweif.e
verdünnten Ansatz (65) des Flüssigkeits- 30 behälters hohl und an ihrem aus dem Gehäuse vorbehälters
(3 B) befestigt ist. stehenden Ende offen ist und daß der Flüssigkeits-
4. Vorrichtung nach einem der' irhergehenden behälter in der Kolbenstange durch eine lösbare VerAnsprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem riegelung gehalten ist.
Flüssigkeitsbehälter (3 A bzw. 3C) ein Kolben Bei der erfindungsgemäßen Spritze läßt sich der
(61) verschiebbar angeoidnet ist. der mit einer 35 Flüssigkeitsbehälter einfach durch Lösen der Ver-
aus dem hinteren Ende des Flüssigkeitsbehälters riegelung in die Spritze einsetzen und aus der Spritze
vorstehenden Kolbenstange (62) fest verbunden ist. herausnehmen. Da der Flüssigkeitsl·.;! älter in der aus
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden dem Gehäuse vorstehenden Kolbenstange angeordnet
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der ist, kann der Flüssigkeitsbehälter bei entsprechender
Flüssigkeitsbehälter (3) auf seiner Außenseite 4·) Verlängerung der Kolbenstange beliebig groß ausgeeinen
Ringbund (45) aufweist, der mit der lös- bildet werden.
baren Verriegelung (41) zusammenwirkt. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Seite des
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einer Axialbohrung versehenen Kolbens die
vordere Ende (5) des Gehäuses (1) als eine in 45 Hohlnadel befestigt ist und auf der anderen Seite des
einer Diametralebene liegende, konkav, abgerundet Kolbens ein Ende des Flüssigkeitsbehälters, das offen
und sichelförmig ausgebildete Rippe (25) ausge- ausgebildet ist. anliegt. Bei dieser Ausführungsform
bildet ist. in deren Mitte eine Durchgangsbohrung kann der Flüssigkeitsbehälter besonders einfach aus-(24)
für die Hohlnadel (4) angeordnet ist. gcbi'det sein und beispielsweise die Form eines
50 Reagenzglases haben, das nach Einsetzen in die Vorrichtung ohne besondere Maßnahmen mit der
Hohlnadel in Verbindung steht.
Fine andere Ausführungsform der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlnadel an einem
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ein- 55 durch den Kolben verlaufenden, vorzugsweise ver-
Itechen einer Hohlnadel, insbesondere zur Vervven- dünnten λη*η(7 des Flüssigkeitsbehälters bcfeMiüt ist.
dung bei Tieren, mit einem in einem Gehäuse vt.i- In diesem Fall bilden der Ilüssigkeitsbehäl und
schiebbaren, durch eine Feder in Etnstichrichtung die Hohlnadel eine bauliche Einheit, so d. ii die
vorgespannten Kolben, der durch eine Verriegelung Hohlnadel jeweils gemeinsam mit dem Flüssigkeits-
in der gespannten Stellung gehalten wird, bei Lösen 60 behälter aus der Vorrichtung herausgenommen wer-
der Verriegelung die mit einem Flüssigkeitsbehälter den kann. Dies erleichtert beispielsweise die Des-
verbundene Hohlnadel vortreibt und durch eine auf mfektion der Hohlnadel.
seifier der Hohlnadel abgewandten Seite angebrachte, Soll die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht zur
aus dem Gehäuse vorstehende Kolbenstange in die Blutentnahme, sondern als Injektionsspritze verwen-
gespanilte Stellung zurückbewegbar ist. 65 det werden, so wird in Weiterer Ausgestaltung der
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (cleut- Erfindung in dem Flüssigkeitsbehälter ein Kolben
sches Gebrauchsmuster 1780 2cS6), die als Itijektions- verschiebbar angeordnet, der mit einer aus dem
spritze dient, besteht das Gehäuse aus zwei Zylindern, hinteren Ende des Fliisstgkeitsbehälters vorstehenden
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