DE2017132A1 - Binarer Parallel Addierer - Google Patents
Binarer Parallel AddiererInfo
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- G06F7/506—Adding; Subtracting in bit-parallel fashion, i.e. having a different digit-handling circuit for each denomination with simultaneous carry generation for, or propagation over, two or more stages
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Description
BURROUGHS CORPORATION, eine Gesellschaft nach den Gesetzen des Staates Michigan, 6071 Second Avenue,
Detroit. Michigan (V.St.A.)
Binärer Parallel-Addierer
Die Erfindung betrifft einen binären Parallel-Addierer,
der zu zwei in je einem Eingangsregister enthaltenen Summanden über eine Zwischenstufe .die binäre
Summe in ein Ausgangsregister speichert. Sie befaßt sich mit einem extrem schnell arbeitenden Parallel-Addierer,
der für alle Größenordnungen bzw. alle Binärstellen der zu addierenden Summanden gleichzeitig
den Übertrag erzeugt.
Bei Paralleladdierern werden alle Binärstellen eines
ersten und eines zweiten Summanden parallel am Eingang aufgenommen und sämtliche Summenbits parallel am
Ausgang erzeugt. Dabei muß Vorsorge für das Weiterleiten einer Übertraginformation von einer niedrigen
Binärstelle der Summe zur nächsthöheren Binärstelle
getroffen werden. Im allgemeinen wird dieses Weiter-
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leiten durch eine Übertragschaltung besorgt, bei der
die an der untersten Bitstelle erzeugte Übertraginformation schrittweise bis zur höchsten Bitstelle
des Addierers weitergegeben wird. Diese Weiterleitung des Übertrages erfordert jedoch Zeit, und die
sich ergebende Verzögerung ist kumulativ, so daß einem Addierer genügend Arbeitszeit gelassen werden
muß, die im wesentlichen durch diejenige größte Zeitspanne gegeben istf die für das Weiterleiten eines
Übertrages durch sämtliche Stelle des Addierers benötigt wird.
Zur Beschleunigung ihres Arbeitsablaufes wurden Parallel-Addierer vorgeschlagen, bei denen der Übertrag
mit Hilfe einer sogenannten "bedingten Summe" ("conditional sum") gewonnen wird. Dabei wird eine
Summe mit einem Übertrag und ohne einen Übertrag für jede Stelle erzeugt und mit Hilfe einer Übertragsinformation
aus den niedrigeren Stellen eine Auswahl getroffen. Eine dritte Art von Parallel-Addierern
arbeitet mit einer sogenannten "vorausschauenden" Übertraglogik, bei der die Übertraginformation
für alle Stellen des Addierers gleichzeitig erzeugt wird. Wegen der betrachtlichen Kompliziertheit
einer hierfür geeigneten Übertragschaltung konnte dieser "Vörwärts-Typ" bislang noch nicht für
solche Addierer eingesetzt werden, die eine beträchtliche Anzahl von Bitstellen verarbeiten« Es sind
verschiedentliche Hilfseinrichtungen benutzt worden, die den fortlaufenden Übertrag mit dem gleichzeitigen
Übertrag kombinieren, um die gesamte Arbeitszeit der nach dem Prinzip des fortlaufenden Übertrags arbeitenden
Addierer zu reduzieren und die sich aus dem gleichzeitigen Übertrag ergebende Kompliziert-
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heit der Schal tuna zu beschränken.
Die vorliegenden Erfindung befaßt sich mit Parallel-Addierern
zur Addition von Summanden, die eine sehr qroße Anzahl von Bits, beispielsweise 48 BinMrbits,
enthalten. Der Addierer fsrzielt eine außerordentlich
hohe Arbeitsgeschwindigkeit dadurch, daß das Prinzip
des gleichzeitigen Übertrags in einer neuartigen Schaltung realisiert wird, die gegenüber den bislang
bekannten Schaltungen den Vorzug wesentlicher Einfachheit besitzt. Neben der gleichzeitigen Erzeugung
des Übertrags, bei der der Übertrag für die hohen Bitstellen in der gleichen Zeitspanne wie der Übertrag
für die niedrigen Bitstellen erzeugt wird, erreicht die erfindungsgemMße Addierschaltung die hohe
Arbeitsgeschwindigkeit auch durch Eliminieren solcher Schaltungskomponenten, die aus einer Arbeitsstellung
in eine Ruhestellung zurückgestellt werden müssen,
beispielsweise also Flip-Flops, Umkehrstufen oder Pufferschaltungen. Es werden lediglich Torschal tuncen,
also nicht rücksteliende 5! wen te c benutzt. Diese
Tnrschaltungen bringen eine Verzögerung von nur drei Nanpsekunden, wohingegen Umkehrstufen und Puffer
Zeitverzögerunqen in der Größenordnung von 17 - 23 Nanosekunden besitzen. Die erfindungsgemäße Torlogik
ist ferner so angeordnet, daß höchstens vier Tore kasksdenförmig zwischen dem Eingang und dem Ausgang
des Addierers einschließlich der zugehörigen Übertraglogik in Reihe liegen; damit stellt sich
die größtmögliche Zeitverzögerung zur Bildung der Binärsumme einschließlich des Übertrags für alle
Bits auf 12 Nanosekunden.
Der erfindungsqemäße Schnei1 addierer ist baukastenartig
aufgebaut, was für seinen schnellen Betrieb
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BAD ORiQINAL
günstig ist. Für je vier Bitstellen ist ein Unteraddierer vorgesehen, so daß insgesamt 12 Unteraddierer
vorhanden sind. Die Übertragschaltung zur Erzeugung des gleichzeitigen Übertrages besteht aus drei
kaskadenartigen Stufen, die die Übertragsignale jedem
Unteraddierer gleichzeitig zur Verfügung stellen. Die erste Stufe der Übertragschaltung weist mehrere
Abschnitte auf, von denen jeder an zwei Bitstellen der Summanden angeschlossen ist. Die zweite Stufe
hat nur halb soviele Abschnitte, von denen jeder die Ausgänge von vier Abschnitten der ersten Stufe
' aufnimmt. Die Abschnitte der zweiten Stufe sind in
^ zwei Gruppen gegliedert, in eine ungeradzahlige und
in eine geradzahlige Gruppe, wobei sich die Verbindungen zwischen den Abschnitten der ersten Stufe und
den entsprechenden Abschnitten der bei—den Gruppen
der zweiten Stufe überlappen. Die dritte Stufe weist schließlich zwei Abschnitte auf, von denen jeder mit
eir.fr· der beiden Gruppen aus der zweiten Stufe in Verbindung
steht. Die beiden Abschnitte der dritten Stufe liefern für jeden Unteraddierer ein eigenes Übertragsignal,
wobei die Übertragssignale aus den Abschnitten in Bezug auf die Stelle der Unteraddierer
verkettet sind.
fc Die drei Stufen der Übertragschaltung und die Unteraddierer sind so miteinander verknüpft, daß sich
nicht mehr als vier Tore in Kaskade zwischen dem ■in gang und dem Ausgang ergeben und keine rückstellenden
Einheiten die Übertragungszeit vom Eingang zum Ausgang
verzögern. Um ohne Umkehretufen au«zukommen,
ist die gesamte Schaltung in zwei parallelliegende
Teile gegliedert, von denen der eine der wahren und der andere der falschen Logik zugeordnet 1st· Oie
Sumne am Ausgang der Unteraddierer wird in ein Ausgangsregister in weniger als einer Taktperiode ein-
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geschrieben, die auf das Einschreiben der beiden
Summanden in das Eingangsregister folgt.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockdiagramm des erfindungsgemäßen Addierers mit der dreistufigen Übertragschaltung
;
Fig. 2 die Schaltung eines speziellen Kleinstell enaddierers.;
Fig. 3 die Schaltung eines Abschnittes der
ersten Stufe aus der Übertragschaltung;
Fig. 4 die Schaltung eines Abschnittes aus
der zweiten Stufe der Übertragschaltung;
Fig. 5 die Schaltung der dritten Stufe der Übertragschal
tung ;
Fig. 6 die Schaltung eines Unäeraddierers; und
Fig. 7 das Blockschaltbild zur Erläuterung der
Funktionsweise eines Unteraddierers*
Aus Fiq. 1 ist das Baukastenprinzip des erfindungsgemäßen Addierers zu erkennen. Das Einganqsreqister 10
nimmt den ersten Summand über die mit A bezeichneten
paralleln Einqanqsleitunqen bei Vorlieqen eines Taktimpulses CP auf. In einer bevorzuqten Ausführunqsform
der Erfindunq bestehen die Operanden aus 48 Bits. Ein ähnliches zweites Einqanqsreqister. 12 speichert
die binären Bits des über die parallelen Einqanqsleitunqen BB aufgenommenen zweiten Summanden. Ein einzelnes
Flip-Flop 14 speichert die über die Einqanqsleitunq
Cj aufgenommene Übertraq-Information, Die Aus-
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— ο —
gangssignalpegel aus den Registern 10 und 12 sowie dem Übertrag-Flip-Flop 14 werden auf eine Übertrag-Logik
16 und ein Addierwerk 18 gegeben. Das Addierwerk 18 verknüpft den Ausgang der Übertraglogik
mit der Information aus den Registern 10 und 12 und liefert die binäre Summe, die in einem Ausgangsregister
20 gespeichert wird. Das Ausgangsregister gibt die Summe über achtundvierzig Bits auf den
Leitungen CC und einen Übertragsausgang auf der Leitung C ab. Das Addierwerk 18 besteht aus 12
Unteraddierern 0-11 t die voneinander unabhängig sind.
Die Unteraddierer sind gleichartig im Aufbau und nehmen jeweils 4 Bits des ersten Summanden aus dem Eingangsregister
10 sowie 4 Bits des zweiten Summanden aus dem, Eingangsregister 12 auf. Außerdem empfängt
jeder Unteraddierer sein eigenes Übertragssignal aus dem Ausgang der Übertraglogik 16.
Die Übertraglogik 16 umfaßt eine dreistufige Torkaskade,
deren Abstufungen als erste, zweite und dritte Stufe bezeichnet werden* Die erste Stufe
der Übertragkaskade besteht aus 23 untereinander gleichen Abschnitten, bezeichnet mit 1-23. Jeder
dieser Abschnitte empfängt zwei Bitstellen sowohl vom ersten wie vom zweiten Summanden. Weiterhin
enthält die erste Stufe der Übertragkaskade 16 eine spezielle Anfangsstellenschaltung 22, die
auf das Anfangsbit an der kleinsten Stelle des ersten und zweiten Summanden sowie auf den Übertrageingang
anspricht und das Bit an der kleinsten Stelle in der Summe im Ausgangsregister 20 setzt.
Diese Anfangsstellensehaltung bzw. dieser Kleinstell
enaddierer 22 gibt Signalpegel auch in die zweite und dritte Stufe der Übertragkaskade 16.
Nach Flg. 2 umfaßt der Übertragteil des Klelnstel-
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lenaddlefe'rs- 22 zwei Gruppen von drei UND-Toren, die
mit 24, 26, 28, 30, 32 und 34 bezeichnet sind. Die
erste Gruppe dieser drei Tore stellt eine Wahrheitsloqik
und die zweite Gruppe dieser drei Tore stellt die doppelte Falschlogik dar. Die Wahrheitstore 24,
2C1 und 28 nehmen die Kl einstel lenbits AA00 sowie
BB00 und das Eingangs-Übertragblt C^n auf und erzeugen
ein Ausgangssignal Rl00 gemäß der Gleichung
■ Rloo = AAoo * BBoo + (AAoo + BBoo>
· cin
Entsprechend liefern die Falschheitstore 30,32 und
34 ein Ausgangssignal entsprechend der Relation -
Rl00 - AA00 . BB00+(AA00 + BB00) .C1n
Der K*. einstel 1 enaddier er 22 besitzt weiterhin einen
Schal turvqsteil, der das Kl einststell enbit der Summe
erzeugt und es in das Kleinststellen-Flip-Flop des
Ausqanqsreäisters 20 einschreibt. Dieser Addiererteil
umfaßt zwei Paare von UND-Toren 36 und 38, die die KIeinstel1enbits der beiden Einganqsregister 10
und 12 empfangen. Die beiden UND-Tore 36 sind mit ihren Ausgängen zusammenqeleqt, so daß sie die
EXKLUSIV ODER*Funktion A0 fc B0 erfüllen. Die Tore
38 liegen in ähnlicher Weise mit ihren Ausqängen
zusammen und erfüllen die negierte EXKLUSIV ODER-Funktion
An β ΒΛ« Zwei UND-Tore 44 mit zusammengelegten
'Ausgängen bilden eine EXKLUSIV ODER-Schaltung, die das Klelnststellen-Flip-Flop 48 in dem
Ausgangsregister 20 auf wahr stellt. Ein zweites
Paar UND-Tore 50 zeigt ebenfalls zusammenliegende Ausgänge und stellt das Flip-Flop48 zurück. Somit
bilden die vier Paare von Toren die Summe der beiden Binär-Eingangsbits. An den Toren 44 und50 liegt
ferner das Inverse des TaJc timpuls es (<fp)r wodurch
erreicht wird« dfcö das Flip-Flop 48 zwischen jßwei ;
--Taktimpulsen, wenn die Eingangsregister 10 und 12
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ihren Inhalt ändern können, gesetzt oder zurückgesetzt wird.
Die erste Stufe der Übertragkaskade 16 enthält zu dem Kleinstenenaddierer 22 noch 23 untereinander
gleiche Abschnitte, von denen jeder zwei Bits des ersten und des zweiten Summanden aufnimmt, ausgehend
von den Bifes an den kleinsten Stellen. Eine derartige
Schaltung für einen Abschnitt m (wobei m eine ganze Zahl zwischen 1 und 23 ist) zeigt Fig. 3* Von
der positiven und negativen Logik jeder Schaltung ist nur die positive Logik dargestellt, da die Schaltungen für die wahre und falsche Logik einander entsprechen
mit dem Unterschied, daß die Eingänge der falschen Logik Komplemente der Eingänge der wahren
Logik sind. Nach Fig. 3 enthält die Schaltung eine Gruppe vier UND-Toren 54, 56, 58 und 60, deren Ausgänge an der mit Mln, bezeichneten Leitung liegen.
Die Eingänge für die vier Tore sind mit den Bitstellen AA2n, _ -jund AA2 des im Eingangsregister
10 stehenden ersten Summanden und mit den Bitstellen BB2m _ 1 und BB2m des in dem Eingangsregister
12 stehenden Summanden verbunden. Die gleiche Gruppe von Eingangsbits liegt an einer zweiten Gruppe von
drei UND-Toren 62, 64 und 66, deren Ausgänge an der mit Rlm bezeichneten Leitung liegen. Die Schaltung
nach Fig. 3 erfüllt folgende Beziehungen
M1m - (AA2m * BB2m>
· iAA2m - 1 + BB2m - 1>
"
R1Ä - AA2m · BB2m + AA2m - 1 · BB2m - 1 · (AA2m + BB2m)
Für die falsche Logik gelten die entsprechenden Negationen
5^ An, «· BB2m) . (AÄ2m ^1 + BB21n-1)
ÄÄ2m - BB2m ♦ AA2n, _ ^ BB2n,
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Man bemerke, daß Rlm und Rlm wie auch Mlm und Ml^
nicht logische Komplemente zueinander darstellen. Jede Abteilung der ersten Stufe der Übertraglogik
ermöglicht! einen Übertrag in die Bitstelle 2m + 1
und in die Bitstelle 2m - 1, wo m die Nummer eines
bestimmten Abschnittes der ersten Stufe bedeutet (m eine ganze Zahl zwischen 1 und 23).
Die zweite Stufe der Übertragskaskade 16 besteht aus 11 Abschnitten 1 - 11 (Fig. 1). Sie sind in
zwei Gruppen gegliedert, nämlich 6 Abschnitte mit ungerader Nummer und 5 Abschnitte mit gerader Nummer,
Die schaltungsmäßige Auslegung jeder dieser Abschnitte
ist gleich und besteht aus einem logisch wahren Anteil und einem entsprechenden logisch falschen
Anteil. Der logisch wahre Anteil ist aus Fig. 4 zu entnehmen. Danach empfängt der logisch wahre Anteil
jedes Abschnittes in der zweiten Stufe acht
Eingänge, nämlich die Eingänge Rl und Ml aus je vier
aufeinanderfolgenden Abschnitten der ersten Stufe der Übertragkaskadeβ Weiterhin überlappen sich die
Eingänge der ungeradzahligen Abschnitte der zweiten Stufe mit den Eingängen der geradzahligen Abschnitte
der zweiten Stufe. So erhält der Abschnitt 2 der zweiten Stufe Eingangssignale aus den Abschnitten
1-4 der ersten Stufe, während Abschnitt 3 der zweiten Stufe die Eingänge aus den Abschnitten 3-6
der ersten Stufe aufnimmt.
Gemäß der Darstellung nach Fig. 4 hat ein Abschnitt
η der Zweitstufenabschnitte 1 - 11 die Eingänge Rl und M 1 aus den Erststufenabschnitten mit den Nummern 2nt 2n - 1, 2n - 2 und 2n - 3. Die vier Ml Ausgänge eines erststufigen Abschnittes, die zu einem
einzigen Zweit stufenabschnitt führen, liegen alle
«n einem UND-Tor 68r dessen Ausgang M2'n ist. Die
vier Rl Eingänge werden der Reihe nach an die vier
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UND-Tore 70, 72, 74 und 76 gegeben, deren Ausgänge
zu einer Ausgangsleitung R22 zusammengelegt
sind. Die logische Funktion jedes zweitstufigen Abschnittes ergibt sich aus folgenden Gleichungen:
M2n * M12n · M12n - 1 · M12n - 2 ' M12n - 3
R2n * R12n - 3* M12n - 2 ' M12n - 1 · M12n * R12n -
M12n - 1 · M12n * R12n - 1 ' M12n + R12n
wobei η die Nummer des Abschnittes in der zweiten
Stufe ist und zwischen 1 und 11 einschließlich liegen
kann. Für n*l wird noch bemerkt, daß Rl«
* Rl wird. Dieser letzte Term wird aus dem Ausgang des Kleinstellenaddirers 22 entnommen, da für den
Term Rl2n _ 3 für η =* 1 in der zweiten Stufe kein
Eingang vorhanden ist, wird dieser Term stets auf 0 gesetzt. Auch für die Terme Ml2n _ 2 und Mi2n _
ist in dem Kleinststellenabschnitt 1 der zweiten
Stufe kein Eingang vorhanden. Diese beiden Terme werden jedoch stets auf 1 gesetztr 0er Abschnitt zur
falschen Logik ist genau so aufgebaut mit der Ausnahme,
daß die Terae Wln sowie IT dafür vorgesehen sind,
zwei Ausgangs terae E2n und M2 zu erzeugen.
Die dritte Stufe der Übertragkaskade 16 weist zwei Abschnitte auf, nämlich den ungeraden Abschnitt 1
und den geraden Abschnitt 0. Die schaltung^nSßige
Logik dieser beide« Abschnitte ist gleich und aus Fig. 5 asu erkennen. Der Abschnitt 1 erhllt dia Ausgänge
der wsgeradsialiiigen Abschnitt© 1-11 aus der
zweitem Stufe, der Abschnitt 0 nimmt die Ausgänge
der geradzahligen Abschnitte 2-10 aus der zweiten
Stuf* sowie die Terra© UtQ «nd ST0 aus dem Kl einstellenaddier
er 22 aufm Der Abschnitt 1 der dritten Stufe erzeugt die Überträge für jeden der ungeradzahligen
Unteraddierer 1 - 11 und deren Komplemente, während der Abschnitt 0 die Überträge für alle gerad-
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zahligen Unteraddierer O~1O und deren KoiRpienente
erzeugt«
Gemäß Fig. 5 besteht die logische Schaltung des Abschnittes O der dritteis Stufe ©us sechs Gruppen von
UND·»Toren, von denen <lie oberste Gruppe sechs UND-Tore
78, 80? 82, 84, 86 und 88 mit gemeinsam zusammengelegtem Ausgang aufweist. Die nHcaste Gruppe umfaßt
die fünf UND-Tore 90, 92, 94, 96 und 98 mit gemeinsamem
Ausgang. Die dritte Gruppe schließlich umgreift vier UND-Tore 100, 102, 104 und 106 mit gemeinsamem
Ausgang. Die vierte Gruppe besitzt drei UND-Tore 108, 110 und 112 mit gemeinsamem Ausgang.
Die fünfte Gruppe zeigt zwei UND-Tore 114 und 116 mit gemeinsamem Ausgang, während die sechste Gruppe
nur aus dem einzelnen UND-Tor 118 besteht· Das Tor
118 empfängt ein Signal R2 und erzeugt ein Ausgangssignal C , wobei ρ die Nummer des Abschnittes in der
dritten Stufe der Kaskadenlogik 16 ist, und demzufolge 0 oder 1 sein kann. Es wird noch bemerkt, daß
der Term R2„ aus dem Term Rl des Kleinsteilenaddieo
ο
rers 22 abgeleitet ist. Wo der gleiche Term in Jeder
Gruppe auftritt, ist er in ähnlicher Weise von dem Ausgang Rl des Kleinstel1enaddierers 22 abgeleitet.
Die logische Funktion des Anteiles von höchster Ordnung
ergibt sich aus folgender Beziehung
| Cp .10 ". R2p · M< | > "P- + |
2 · | m2p + | M* 4 * * |
J | 6 " | 6 * | M2 | P + | 8 |
| • | • | H2 | P + | 10 | ||||||
| + R2p* | 2 * | m2p | + 4 ' | %>♦ | 8 · | "2P | ♦ | 8 | ||
| 10 | m2p | + | 10 | |||||||
| 4 * | m2p | + 6 * | "2P* | m2p | + | 10 | ||||
| + r2p ♦ | 6 * | m2p | + 8 *■ | "2P *· | ||||||
| .♦ «2p * | 8 ' | M2p | + 10 | |||||||
| ♦ r2p ♦ | 10 | - |
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•Die nSchst niedrigeren Stellenteile der dritten Stufe
folgen dera gleichen Aufbau Vorstehander Gleichung, wobei
jedoch der letzte Terra jeder Zeile wit abnehmender Stellenaahl wechselt«, Beispielsweise C ^ „ ist der
gleiche Ausdruck wie vorstehende Gleichung nur mit dem
in sowie M2_ . ^n
Unterschied, daß" die Terme R2 . 4n sowie M2
weggelassen sind»
Jeder Abschnitt der dritten Stufe enthält eine zweite
Logik zur Erzeugung der Kompl eisen te 2U jedem der
Überträge« Ds die falsche Logik in gleicher Weise ausgelegt ist wie die wahre Logik, ist sie nicht besonders dargestellt worden«.
Es sind insgesamt 12 Unteraddierer 0-11 vorhanden, die untereinander identisch ausgelegt sind. Jeder
Unteraddierer setzt ein Flip-Flop im Ausgangsregi« "-ster 20 in den Zustand 0 oder 1 je nach der binären
Ssirame des entsprechenden Stellenbits am Eingang und
des Übertrages aus der Übertragschaltung 16. Gemäß
Fig. 6 sind die dem Unteraddierer zugeordneten vier Flip-Flops des Ausgangsregisters mit 120, 122, 124
und 126 bezeichnet. Das kleinststel1 ige Bit CC4r _ 3,
wobei r der Nummer des Unteraddferers entspricht, und zwischen 0 und 11 einschließlich liegt, wird aus
zwei Eingangsbits AA4r + ^ und BB4r + ^ abgeleitet.
Diese beiden Bits zusammen mit ihren Komplementen aus den Eingangsregistern 10 und 12, die den ersten
und zweiten Summanden speichern, werden auf zwei EXKLUSIV ODER-Schaltungen 128 und 130 gegeben, die
jeweils aus zwei UND-Toren mit gemeinsamem Ausgang bestehen. Die Ausgänge der beiden EXKLUSIV ODER-Schaltungen
128 und 130 sind zusammengelegt und liegen an dem UND-Tor 132 bzw. 134 zusammen jeweils
mit dem invertierten Taktimpuls cF. Das gewährleistet,
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daß die Ausführung der Summierfunktion zwischen normalen
Taktimpulsen stattfindet und nicht während der
Zeit, in der die Eingangsregister sich ändern könnten.
Ein zweites Paar EXKLUSIV ODER-Schaltungen
und 138 ist vorgesehen zur Ausführung der EXKLUSIV ODER-Funktion, und zwar in Abhängigkeit von einem
Eingangs-Übertragssignal Cn, seinem Komplement Cn"
und dem Ausgang der EXKLUSIV ODER-Schaltungen 128 und 130. Der Ausgang der EXKLUSIV ODER-Schaltung
136 setzt das Flip-Flop 120 in den Zustand 1, entsprechend dem Ausgangsbit CC. ^, während der
Ausgang der EXKLUSIV ODER-Schalgung 138 das Flip-Flop 120 in den Zustand 0 setzt, entsprechend dem
Komplement CC4 r + ^, Die zwei Sätze EXKLUSIV ODER-Schaltungen
für die wahre und falsche Logik führen die Funktion eines vollen Addierers für acht mögliche
Kombinationen der drei Eingangsbits AA, BB und C entsprechend der folgenden Wahrheits.tabelle aus:
| AA | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | O | 1 |
| BB | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 |
C-OOOlOlIl
Summe CC 01110001 · 0 0 0 0 1 1 11
Das Summenbit CC4r + 2 an der zweituntersten Stelle
wird aus den nächst höhersteiligen Bits aus den zwei
Eingangsregistern, nämlich AA ^ und BB4 .5 3^""
geleitet. Diese Bits werden zusammen mit ihren Komplementen auf zwei Paare von UND-Toren 140 und 142 gegeben, die zwei EXKLUSIV ODER-Schaltungen für die wahre
und falsche Logik darstellen. Die zwei Ausgänge gelan-
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gen durch UMD-Tore 144 und 14S3 an denen das negierte
Taktsignal CP* liegt, und gehen von da weiter zu
zwei Paaren von UPD-Toren,, die wiederum aus zwei
EXKLUSIV ODER-Schaltungen 148 und 150 in ähnlicher Weise gebildet sind, wie das bereits oben im Zusammenhang
mit dem Bit an der kleinsten Stelle beschrieben wurde. Die Ausgang© der EXKLUSIV ODER-Schaltungen
148 und 150 sind" mit den Sets- bsw«. Kücksetz-Eingängen
des Flip-Flops 122 ^erfeundsn und setzen
dieses Flip-Flop in einen der beiden Zustünde 1 oder 0. Die UND-Tore der EXKLUSIV ODER-Schaltungen
und 150 sprechen auf externe Übertragsignale Cj;
und C"r an» Weiterhin sind" alle UWD-Tore- der ElKLUSIV-ODER-Schaltungen
148 und ISO mi'c deia Ausgang der
E)OiLUSIV ODER-Schaltung 128 des Bits an der niedrigeren
Stelle verbunden«, Dadurch ist gewährleistet,
daß das zweitstellige Bit von den* ODEE= Toren 148
und ISo nur darm qesetst werden kann, wenn das ein©
oder andere der niederstelligeref* Eits ssahr ist;
dadurch trira näisalich angezeigt,, daß ein Übertrag
von der niederstelligeren Suraoe gebildet wird, wie
das aus den Spalten δ und 7 der vorstehenden Mahrheitstabelle
hervorgehto
Jede der beiden E3CKLU3IV OOEl-ScBisltungeo 118 und
150 ist von, einero Paar EEKLOSIV ODER-Schaltungen
152 und 154 überbrückt, das ebenfalls' aus je einem
Paar von UND-Toren besteht« Die EXKLUSIV ODER-Schaltutsg
152 erapfängt wicht nur dssi Ausgang der EXKLUSIV
ODlE-Schaltung 14O0 sondern noch ein internes Übertragsignal
aus einem UND-Tor 156j dessen Ausgang
wahr iste wenn di® beiden Bits an den untersten
Stellen'des Unteraddierers wahr sind« In ähnlicher
Weise liefert ein Tor 158 den logisch falschen Term«
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Man erkennt, daß beim Erzeugen der Summe der zwei
Eingangsbits der zweite Abschnitt des Unteraddierers sowohl ein internes wie auch ein externes
Übertragsignal verarbeitet. Das externe Übertragsiqnal wird natürlich von der Übertragschaltung
If, abgeleitet, während das interne Übertragsignal
von den Bits en niedrigeren Stellen innerhalb des
Unteraddierers herkommt. Dadurch wird die gleichzeitige Addition der Überträge in allen vier Größenordnungen
innerhalb des Unteraddierers möglich. Die interne Übertraginformation wird Ober die EXKLUSIV
rDER- Schaltunq 152 für die logisch wahre Schaltung
und über die EXKLUSIV ODER-Schaltung 154 für logisch
falsche Schaltung eingeführt, während das externe
Übertrsasignai über die EXKLUSIV ODER-Schaltung bzw. 150 für die logisch wahre bzw. falsche Schaltung verarbeitet wird.
Die Arbeitsweise des Unteraddierers kann durch Betrachten
der vereinfachten Blpckdarstellung gemäß
Fig. ι besser verstanden werden, wobei sich Fig* 7 auf die vierte bzw. höchste Bitstelle bezieht. Weiter ist nur der logisch wahre Anteil der Schaltung
dargestellt. Die zwei Eingänge AA- und BB4 liegen
an einer EXKLUSIV ODER-Schaltung 160, die nur dann einen wahren Ausgang liefert, wenn entweder, AA.
oder BB im Sinne des ausschließlichen ODER frahr
sind. Der Ausgang der EXKLUSIV ODER-Schaltung 160
ist gleichzeitig ein Eingang für eine EXKLUSIV ODER-Schaltung 162, deren zweiter Eingang das externe
Übertragsignal C ist. Wenn dies der Übertrag ist, der von dem Bit an niederer'StelIe vorgetragen
ist, wie das bei bekannten, vortragenden Paralleladdierern
der Fall ist, dann würde der Ausgang der. EXKLUSIV ODER-Schaltung 162 die korrekte binäre
Summe darstellen. Mit anderen Werten, die EXKLUSIV ODER-Schaltungen 160 und 162 arbeiten als vollwer-
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tige Addierer in Übereinstimmung mit der vorstehenden
Wahrheitstabelle. Die soweit beschriebene Schalr tung entspricht genau der Schaltung für das Bit an
der untersten Stelle des schon beschriebenen Unteraddierers. Jedoch liefert das externe Übertragsignal
C selbst nur einen wahren Übertrag an den Addiererabschnitt an der untersten Stelle und nicht an die
Addiererabschnitte an höheren Stellen innerhalb des Unteraddierers. Das externe Übertragsignal C
ist in den höheren Stellen des Unteraddierers nur dann signifikant, wenn die beiden Eingangsbits zu
jeder der unteren Stellen nicht gleich sind» Dies geht aus den Spalten 6 und 7 vorstehender Wahrheitstabelle hervor. Daher ist ein dritter Eingang für
P die EXKLUSIV ODER-Schaltung 162 vorgesehen, der nur
dann wahr ist, wenn die Bits für jede niedere Ordnung innerhalb des Unteraddierers ungleich sind. Mit
anderen Worten, das externe Übertragsignal bestimmt, wenn die Anwesenheit eines Übertrags an der untersten
Stelle dazu führt, daß ein Übertrag zu den höheren Stellen des Addierers vorgetragen werden muß.
Das externe Übertragssignal kann wie folgt formuliert
werden:
Externer Übertrag = C (A1 9 B1) (A2 © B2) (A3 9 B3)
Es muß weiterhin Vorsorge dafür getroffen sein, daß " die in den unteren Stelle des gleichen Unteraddie
rers erzeugten Überträge auch bei Abwesenheit eines externen Übertragssignales verarbeitet werden. Dies
gelingt mit einer zweiten EXKLUSIV ODER-Schaltung 164, deren einer Eingang am Ausgang der EXKLUSIV
ODER-Schaltung 160 liegt und deren anderer Eingang ein internes Lbertragsignal führt, das von den unteren
Stellen innerhalb des Unteraddierers abgeleitet
wird. Das interne Übertragsignal innerhalb des
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BAD ORIGINAL
Unteraddierers wird entsprechend der folgenden Beziehung erzeugt:
Interner Übertrag =
Man sieht also, daß der interne Übertrag wahr ist, .wenn die beiden Bits der nächstunteren Stelle wahr
sind oder wenn die beiden Bits der zweituntersten Stelle wahr sind und eines oder das andere Bit der
nächstunteren Stelle wahr ist, oder wenn die Bits an der untersten Stelle wahr und das eine oder andere Bit der anderen beiden Stellen wahr sind.
Im Zusammenhang mit Fig. 6 wird noch festgestellt,
daß der interne Übertrag für die beiden höchsten Stellen des Unteraddierers die von der ersten Stufe
der Kaskadenschaltung 16 abgeleiteten Terme R1 und
R1 verarbeitet. Das ist lediglich deshalb vorgesehen,
um die Schaltung für den internen Übertrag des Unteraddierers zu vereinfachen.
Aus vorstehender Beschreibung entnimmt man, daß
ein Paralleladdierer entwickelt wurde, in dem die
Überträge für alle Größenordnungen gleichzeitig erzeugt werden. Durch Verwendung der jeweils gleichartigen
Wahren und falschen Logik werden keine Inverter
oder andere Elemente benötigt, die in einen Ausgangszustand
zurückgestellt werden müßten. Die gesamte logische Schaltung besteht vollständig aus nicht löschenden
UND-Toren, wobei die größte Zahl der in Reihenkaskade
liegenden Tore auf vier beschränkt bleibt. Da die UND—Tore so ausgelegt werden können, daß sie
mit Verzögerungszeiten von drei Nanosekunden arbeiten,
liegt die Gesamtzeit zur Bildung der Summe der
48 Bits umfassenden Operanden bei zwölf Nanosekunden.
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Durch Auslegung der Übertraglogik; in drei Stufen mit wechselseitigen Überlappungen und Verzweigungen
zwischen den Pegeln werden die stark aufgefächerten und pyramidenartig angelegten logischen
Schaltungen bekannter Paralleladdierer praktisch
weitgehend vermieden. Es wird also ein Paralleladdierer für Operanden aus 48 Bits beschrieben,
bei dem die Übertraginformation gleichzeitig für alle Bitstellen erzeugt wird· Die ausnahmslos aus
UND-Toren bestehende Übertraglogik ist in drei Stufen angeordnet. Der Addierer weist ferner voneinander
unabhängige Unteraddierer für jeweils 4 Bitstellen auf. Die Übertraglogik und die Unteraddierer
sind so verknüpft, daß höchstens vier kaskadenartig hintereinanderliegende Vorstufen
zur Erzeugung der Summe an einer Bitstelle nötig sind» In allen Stufen ist eine doppelte Logik, nämlich
eine wahre und eine falsche Logik verwendet worden. Die zweite und dritte Stufe der Übertraglogik
ist in einer sich überschneidenden Schaltung ausgelegt, um deren Aufblähen zu begrenzen.
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Claims (10)
- Patentansprüche1« Binärer Parallel-Addierer, der zu zwei in je einem Eingangsregister enthaltenen Summanden über eine Zwischenstufe die binäre Summe in ein AusganqEregister speichert, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verarbeitung von Summanden mit großer Bitzahl die Zwischenstufe (16, 18) ausnahmslos aus UND-Toren besteht, die zwischen die beiden Einqangsregister (10,12) und das Ausgangsregister (?0) qescha1. tet sind.
- 2. Addierer nach Anspruch 1, dadurch" gekennzeichnet, daß zwischen einer Binärstelle der Eingangsreqister und der entsprechenden Binärstelle des Ausgangsregisters höchstens vier UND-Tore (m,n,p,r) in Reihe geschaltet sind.
- 3. Addierer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstufe eine Übertragschal tunq (16) und eine Addierschaltung (18) aufweist, die beide mit den Eingangsregistern (10,12) verbunden sind und wobei.die Übertragschaltung (16) mit den Eingangsregistern und die Addierschaltung (18) mit der Übertragschaltunq und mit den Eingangsregistern verbunden sind.
- 4. Addierer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Addierschaltunq mehrere untereinander gleiche Unteraddierer (r) aufweist, von denen jeder mit einer verhältnismäßigen Anzahl von Bitsteil en der Eingancsregister und mit einer Übertrag-Bit-Leitung aus der Übertragschaltung (16) verbunden ist.009885/1888- 20- 2017137
- 5. Addierer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,, daß die Übertragschaltung (16) gleichzeitig die Bits aus allen Bitstellen der Eingangsregister aufnimmt und gleichzeitig mehrere Ausgangssignale erzeugt; und daß jeder Unteraddierer (r) eines dieser Ausgangssignale aufnimmt sowie aus diesem zusammen mit der verhältnismäßigen Bitanzahl aus den Eingangsregistern die Binärsumme aus einer entsprechenden Anzahl von Bitstellen bildet.
- 6. Addierer nach einem der Ansprüche 3 - 5f dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragschaltung drei Stufen (m,n,p) besitzt und daßa) die erste Stufe (m) aus mehreren untereinander gleichen Abschnitten besteht, von denen jeder zwei Bitstellen (AA2m, AA2n, _ ^; BB2m» BB2m' - 1} dfr Eingangsregister (10,12) aufnimmt und zwei •ret^ PinSrsignale (Mln,, Rl_) erzeugt;b) die zweite Stufe (n) aus mehreren untereinander gleichen Abschnitten besteht, von denen jeder die ersten Binärsignale (Mlpn* *** M^2n - 3' R^2n' *"* R^2n - 3^ aus vier Abschnitten der ersten Stufe (m) aufnimmt, mit seinem ersten und zweiten Eingang parallel zu: entsprechenden zwei Eingängen eines anderen Abschnittes der zweiten Stufe und mit einem dritten und vierten Eingang parallel zu-entsprechenden zwei Eingängen eines weiteren anderen Abschnittes der zweiten Stufe liegt, sowie zwei zweite Binärsignale (R2n, M2n) erzeugt;c) die dritte Stufe (p) aus zwei untereinander gleichen Abschnitten besteht, von denen der eine die zweiten Binärsignale derjenigen Abschnitte00988^/18 88BAD ORIGINALder zweiten Stufe aufnimmt, die untereinander keine parallel liegenden Eingänge besitzen, der andere Abschnitt der dritten Stufe die zweiten Binärsignale der restlichen Abschnitt der zweiten Stufe aufnimmt, und jeder der beiden Abschnitte der dritten Stufe mehrere Übertragbits (C".,- ... C ^q) erzeugt, von denen je eines einen Unteraddierer empfängt. .
- 7. Addierer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Unteraddierer (r) von jedem Eingangsregister vier Bitstellen sowie eines der Übertragbits aufnimmt '.und, vier, die Binärsumme aus diesen Bits repräsentierende Summenbits erzeugt.
- 8. Addierer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Abschnitt aus allen Stufen eine Schaltung für logisch wahre und eine ergänzende Schaltung für logisch falsche Signale enthält; und daß jeder Unteraddierer mit einer Leitung für das Übertragbit sowie mit einer Leitung für das Binärkomplement des Übertragbits verbunden ist.
- 9. Addierer nach'einem der Ansprüche 6 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden ersten Binärsignale (ftlm* M^m^ iec*es Abschnittes der ersten Stufe den Relationen genügenR1m - AA2m * BB2m + AA2m - 1 · BB2m - 1 · (AA2m + BB2m)M1m - (AA2m + BB2rn> · (ÄA2m - 1 + B% - l>-wobei m eine natürliche Zahl ist und AA, BB die aus00988571888den Eingan.gsregistern von der durch den Index bezeichneten Bitstelle kommenden Bits bedeuten; daß die beiden zweiten Binärsignale (R2 , M2 ) jedes Abschnittes der zweiten Stufe den Relationen genügenR2n " R12n - 3 ' M12n - 2 ' M12n - 1 ' M12n ♦ Rl2n _ 2 . Mi2n _ t . Ml2n+ R12n - 1 β m2n
+ R12n
η 2n - 3 2n - 2 2n - 1 2nwobei η aus dsr Menge der natürlichen Zahlen genommen· ist;und aaß die Übertragbits (C ) aus jödem AbschnittP +■ qder dritten Stufe dsr Relation genügenCP - R2pCp + 2 ' R2p · M2p * 2 + R2p * 2 Cp ♦ 4 3 % · % .♦ 2 · M2 P * 4 + R2 P ♦ 2 * M2 P +"* R2P + 4C P + q - R2p · M2p + 2 - M2p ♦ 4 ··· M2p + q * R2p +M2 P ♦ 4 ■·· M2 P * q + ·'· + R2 P ♦ q mit p=»Ö oder p=»l und q eine natürliche, gerade Zahl* - 10. Addierer nach einem der vorstehenden Ansprüche,009885/1888dadurch gekennzeichnet, daß jeder Unteraddierer (r) für jede Bitstelle der Summanden ein erstes . EXKLUSIV ODER-Tor (14C,...)r- an dessen zwei Eingänge die beiden Bitstellen (AA, ~, BB, . _,...) liegen, sowie ein zweites und ein drittes EXKLUSIV ODER-Tor (148, 152; -....) mit je zwei Eingängen aufweist, wobei je ein Eingang des zweiten und dritten Tores an dem Ausgang des ersten Tores sowie der andere Eingang des zweiten Tores (148,...) an einer Jbertragbitleitung (C , ...) liegt und der andere Eingang des dritten Tores (152, ...) über eine Schaltung (156, ...) für den internen Übertrag an eine niedrigere Bitstelle (AA- ' ^, ...) der von dem Unteraddierer aufgenommenen Bits angeschlossen ist. : "·..'. .. : ■■■'■..';.0 0 9885/1888 ■BAD ORIGINALLee rs ei te
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-
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |