DE2017021C - Einziehbarer Rotor fur Dreh flugelflugzeuge - Google Patents
Einziehbarer Rotor fur Dreh flugelflugzeugeInfo
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- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 1
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Description
für Drehflügelflugzeuge bekanntgeworden, dessen
Rotorwelle als Teleskopwelle ausgeführt ist, deren mit dem Rotor fest verbundener Wellenteil mittels
eines hydraulischen Antriebs axial verschiebbar ist (USA.-Patentschrift 2 094 105).
Die bekannte Wellenkonstruktion ist aber nicht ausreichend starr, um das zuvor erwähnte, schädliche
Spiel auszuschalten, was auch nicht mit der verhältnismäßig schweren Ausführung der bekannten Wellenkonstruktion
möglich ist. Bei einem Ausfall der Betätigungsvorrichtung kann ferner der bekannte
Rotor nicht in der ausgefahrenen Stellung gehalten werden, und schließlich ist der einseitige Angriff de.·
Betätigungsvorrichtung für den bekannten Rotor nachteilig, da ein Verkanten dcrTelcskop-Wellenteile
zu befürchten ist.
Durch !ic Erfindung soll die Aufgabe gelöst wer-
den, einen einziehbaren Rotor für Drehflügelflugzeuge
so auszubilden, daß er bei einfachem Aufbau und geringem Gewicht in ausgefahrenem Zustand eine spielfreie,
starre Rotorwelle besitzt, die in der ausgefahrenen Stellung sicher verriegclbur ist.
Bei einem einziehbaren Rotor für Drehflügelflugzeuge mit einer ersten Welle und einer zweiten, innerhalb
der ersten koaxial und mit dieser drehfest angeordneten Wcl!c, wobei bciiie Wellen im gleichen
Drehsinn angetrieben werden und die zweite, den Rotor tragende Welle relativ zur ersten Welle durch
einen hydraulischen Servomotor zwischen einer aus- und einer einfahrbaren Stellung in Richtung der Rotorachse
bewegbar ist, wird die genannte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zweite Welle
an ihrem Außenumfang eine erste konische Anschlagfläche, die mit einer konischen Anschlagfläche am
Innenumfang der ersten Welle zur Begrenzung der Auffahrbewegung der zweiten Welle zusammenwirkt
und unterhalb der ersten konischen Anschlagfläche eine zweite, entgegengesetzt zur ersten geneigte konische
Anschlagfläche trägt, die mit einer am Innenumfang einer koaxial zurzweiten Welle an deren unterem
Ende angeordneten ersten Hülse befestigten konischen Anschlagfläche zur Verriegelung der zweiten
gegenüber der ersten Welle in der ausgefahrenen Stellung der zweiten Welle zusammenwirkt, wobei die
erste Hülse am Außenumfang des unteren Endes de zweiten Welle relativ zu dieser und zur ersten Welle
axial verschiebbar, jedoch drehfest angeordnet ist, an ihrer Unterseite einen Anschlag zur Anlage an das
untere Ende der zweiten Welle bei Beendigung der Entriegelungsbewegung vor dem Einfahren der zweiten
Welle aufweist und durch Druckmittel relativ zur zweiten Welle axial in eine die zweite Welle verriegelnde
bzw. entriegelnde Stellung nach oben bzw. nach unten verschiebbar ist.
Zweckmäßige Weiterbildungen eines in solcher Weise ausgeführten Rotors bilden Gegenstand der
anliegenden Unteransprüche.
Der mit der Erfindung erzielbare Vorteil ist vor ?.llem dann zu erblicken, daß eine Einrichtung geschaffen
wurde, die neben der Erzielung der Spielfreiheit zwischen den beim Ein- und Ausfahren des
Rotors relativ zueinander verschie!'l/aren Teilen den
Rotor in der a-isgefahrenen Stellung zugleich ver- bzw. entriegelt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen einziehbaren Hubschrauberrotor,
Fig. 2 eine Ansicht der Betätigungs- und Verriegelungsvorrichtung
der Teleskopwelle in der ausgefahrenen Stellung,
F i g. 3 eine Darstellung der Betätigungs- und Verriegelungsvorrichtung
der 'leleskopwelle in der zurückgezogenen
Stellung.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Rotor 10 dargestellt, der eine um die Drehachse 14 umlaufende Nabe 12
aufweist, die sich aus dem Rumpf 16 eines Flugzeuges
erstreckt. Eine Anzahl Rotorblätter 18 ist an der Nabe 12 befestigt und dreht sich mit derselben.
Die an der Nabu 12 befestigten Blätter 18 können
um die Achse 15 Einstellwinkcländerungen ausführen, und diese Änderungen des Einstellwinkels werden
durch eine Taumelscheibe 17 gesteuert, weiche mit dem üblichen Blatthebcl 19 durch einen Gelenkstab
21 verbunden ist.
Die Antriebswelle des ausfah/baren Rotors 10 ist in Fig. 2 in der ausgefahrenen Stellung und in Fig. 3
in der eingezogenen Stellung dargestellt.
Die NaI)C 12 ist mit der V/clle 20 verbunden oder
kann mit derselben einen Teil bilden. Die Welle 20 wird im Innern der iiuüeren Rotorwelle 22 getragen
und ist mit da seihen über ^.iul vei laufende Nuicii
24 verbunden, so d.iH die beiden Rotorwellen 20 und
22 sich zusammen um die Achse 14 diehen, wenn
der Rotor zur Auftriebserzeugung in Drehung versetzt wird. Die Welle 20 ist entlang der Achse 14 in bezug
auf die Welle 22 verschiebbar, um die Rotornabe 12 mit den Blättern 18 zwischen der mit durchgezogenen
Linien angedeuteten ausgefahrenen Stellung und der mit gestrichelten Linien angedeuteten zurückgezogenen
Stellung zu bewegen.
Die äußere Rotorwelle 22 wird durch übliche Wälzlager 26 und 30, wie z. B. Kugellager oder RoI-
lenlager, getragen, die ihrerseits im Getriebekasten 32
konzentrisch zur Achse 14 angeordnet sind. Ein
üblicher Motor treibt die Rotorwellen 22 und 20 über das Getriebe 34 an.
Ein hydraulisch betätigter Zylinder-Kolbenmotor
36 dient zum Verschieben der Welle 20 in bezug auf die Welle 22 und ein hydraulisch betätigter Zylinder-Kolbenmoto«·
38 dient zum Verriegeln der Welle 20 in der ausgefahrenen Stellung, wie in. ί olgenden näher
beschrieben wird.
Der Betätiger 36 umfaßt einen Wellenteil 40, der koaxial zur Achse 40 ist und mit der äußeren Wel'e 22
durch eine Vielkeilverbindung 42 verbunden und durch eine Mutter 44 in Stellung gehalten wird. Die
Welle 40 ist in Abstand zu der Welle 22 angeordnet,
as so daß zwischen diesen beiden Wellen eine ringförmige
Kammer 46 begrenzt ist. Infolge der Befestigung der Welle 40 an der Welle 22 dreht sich dieselbe
ebenfalls um die Achse 14. Eine Hülse 48 ist in der ringförmigen Kammer 46 vorgesehen und an die
Welle 20 durch eine Schraubverbindung 49 angeschlossen, so daß die Hülle48 mit der Welle20 entlang
der Achse 14 verschiebbar und um die Achse drehbar ist.
Die Wellen 40, 20 und 22 und die Hülse 48 sind vorzugsweise von kreisförmigem Querschnitt und
konzentrisch zur Achse 14 angeordnet. Die Hülse 48 weist zwei Ringe 50 und 52 auf, die sich von derselben
radial nach innen erstrecken und mit einem Ring 54 auf der Welle 40 zusammenwirken, um ringförmige
Kammern 56 und 58 zwischen der Welle 40 und der Hülse 48 zu bilden. Hieraus geht hervor, daß
durch wahlweises Zuführen von Drucköl in die Kammern 56 oder 58 die Wellen 20 und die Hülse 48 in
bezug auf die Achse 14 verschoben werden können, um den Rotor 10 entweder auszufahren oder einzuziehen.
Die Druckölzuführung kann durch übliche Vorrichtungen erfolgen, wie z. B. durch ein Steuer
ventil 60, einen hydraulischen Schleifring 62 und ein Rohr 64, welches zu der öffnung 66 und demnach /u
der Kan.mer 56 oder zu der öffnung 68 und demnach zu der Kammer 58 führt.
Der hydraulische Zylinder-Kolbenmoior 38 dient
zum Verriegeln der Welle 22 in der ausgefahrenen Stellung und /»m Fntriegeln der Welle bevor dieselbe
zurückgezogen wird, wie im folgenden beschrieben wird. Der Motor 38 umfaßt eine Hülse 70, welche die
Welle 48 umgibt. Von der Hülse 70 erstrecken sii.ii
zwei Ringe72 und 74 nach innen, und diese Rin:··
bilden zusammen mit einem Ring 76, der auf ac Welle 78 vorgesehen ist, zwei ringförmige Kammern
78 und 80. Hieraus geht hervor, daß durch wahlwei ses Einfühlen von Orutköl durch die ölfnung 82 ui
die ringförmige Verriegelungskammer 78 oder durch die öffnung 84 in die ringförmige Entriegelungskummer80
die Hülse 70 entlang der Achse 14 in bezug auf die Hülse 48 verschoben werden kann, um den
konischen Verriegelungsring 86 entweder in oder außer Eingriff zu bringen. Es wird hervorgehoben.
daß der kegelförmige Vcrricgelungs- und Entriege-Iungsring86,
der zum Zwecke eines leichten Einbaues vorzugsweise aus mehreren Teilen besteht, durch die
Verbindung 88 an die Hülse 70 angeschlossen ist. Der Ring 86 weist in seiner äußeren Oberfläche Vorsprüngc
90 auf, die in die Nuten 24 der Wellen 22 eingreifen, so daß der Kegclring 86 mit der Welle 22
vcrbundcn ist und somit auf derselben entlang der Achse 14 verschiebbar und um die Achse 14 drehbar
ist. Die äußere Oberfläche des Kcgelringcs 86 drückt
somil gegen die innere Oberfläche der Welle 22, und dic innere kegelförmige Oberfläche 92 des Ringes 86
drückt gegen und wirkt mit dem Kcgclsitz 94 der Wcllc 20 zusammen, um die Welle 20 in der ausgcfahrcncn
Stellung zu verriegeln, wie später erläutert wird.
Hin Kegclring 98 ist am äußeren Ende der Welle 22 vorgesehen und weist eine äußere Oberfläche 100
auf, welche an einer Oberfläche 102 der Welle 22 anliegt, sowie eine kegelförmige innere Oberfläche 104,
welche gegen einen entsprechenden Kcgelsitz 106 b der Welle 20 drückt. Die Kegelsitze 106 und 94 der
Welle 20 sind entlang der Achse 14 in Abstand angeordnet,
wie am besten aus F i g. 2 ersichtlich ist, und durch diese Kcgclsitze wird die Welle 20 in der ausgefahrenen
Stellung von der Welle 22 getragen, als ob sie mit der Welle 22 ein Stück bilden würde. Die
Neigung der Kcgelsiize 106 und 94 verläuft in entcntgcgcngcselztcnRichtungen
in bczugauf die Achse 14, und die Zusammenwirkung zwischen dem Kegelsitz
106 und dem Kcgclsilz98 verhindert, daß die Welle
20 bis über die in Fig. 2 dargestellte ausgefahrene
Stellung hinausbewegt wird.
Der Kcgelring 86 verriegelt sich selbst, und er kann
die Welle 22 nicht entriegeln, wenn die, Druckölzuführung zu dem hydraulischen Betätigimgsmotor 38
ausfallen sollte. ■ -
Betriebsweise
Wenn der Rotor 10 sich in der in Fig. 1 mittels gestrichelten Linien dargestellten zurückgezogenen
Stellung befindet, wird er durchzuführen von Drucköl in die Kammer 56 durch die öffnung 66 und über
die Druckölzuführungsvorrichtung 60 bis 64 in die ausgefahrene Stellung bewegt. Durch diese Druckölzuführung
werden die Welle 20 und die Hülse 48 nach oben oder nach links, wie in den Zeichnungen
dargestellt ist, in die mittels durchgezogenen Linien angedeutete Stellung entsprechend den F i g. 1 oder 2
bewegt. Sobald die öffnung 82 sich über den Ring 54 hinausbewegt und dadurch mit der Kammer 56 in
Verbindung kommt, wird das Drucköl in die Kammer 78 geleitet und verstellt den hydraulischen Motor
38 nach links, um den kegelförmigen Verriegelungsring 86 in die in F i g. 2 dargestellte Stellung zu brin-
gen. In dieser Stellung wird die Welle 20 in der ausgefahrenen
Stellung verriegelt und liegt ebenfalls an dem Kegclring 98 an, wodurch sie in der ausgefahrencn
Stellung durch unter Abstand liegende Auflager
»5 getragen wird, wobei eine Reibungsabnützung der
einander berührenden metallischen Teile verhindert wird, die infolge einer durch die verschiedenen Rotorbelastungen
hervorgerufenen Bewegung zwischen diesen Teilen entstehen könnte.
ao Zum Zurückziehen des Rotors 10 in die in Fig. 1
mittels gestrichelten Linien angedeutete Stellung wird Drucköl in die Kammer 58 durch die öffnung 68 und
demnach durch die öffnung 84 in die Entriegelungskammer
8P eingeleitet. Da die beaufschlagte Fläche HO in der Kammer 80 größer ist als die beaufschlagte
Fläche 112, wird der Motor 38 nach rechts bewegt, um den kegelförmigen Verriegelungsring 86
ebenfalls nach rechts zu bewegen, wodurch die Welle ZO und demnach die Hülse 48 zum Zurückziehen entriegelt
wird. Sobald der Ring 74 den Vorsprung 114 berührt und dadurch den Motor 38 abschaltet, beginnen
sich die Welle 20 und die Hülse 48 nach rechts zu bewegen, um den Rotor 10 aus der ausgefahrenen
. Stellung in die zurückgezogene Stellung zu bewegen.
Hieraus geht hervor, daß der hydraulische Motor 36 zum Verschieben der Welle 20 in bezug auf die
, Welle 22 und der Motor 38 zum Verriegeln der Welle 20 in der ausgefahrenen Stellung und zum Entriegeln
der Welle vor dem Einziehen dienen. Es wird noch
mais erwähnt, daß die Kegelringe 86 und 98 in der!
ausgefahrenen Stellung an den Wellen 20 und 22 anJ liegen, und mit denselben zusammenwirke. um eine
feste Verbindung zwischen den beiden Weucn zu bill
den, welche sowohl eine weitere Ausfahrbewegung
der Welle als auch ein Zurückziehen der Welle bein] Ausfallen der Druckölzuführung verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Einziebarer Rotor für Drehflügelflugzeuge
mit einer ersten Welle und einer zweiten, innerhalb der ersten koaxial und mit dieser drehfest
angeordneten Welle, wobei beide Wellen im gleichen Drehsinn angetrieben werden und die zweite,
den Rotor tragende Welle relativ zur ersten Welle durch einen hydraulischen Servomotor zwischen
einer aus- und einer eingefahrenen Stellung in Richtung der Rotorachse bewegbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Welle (20) an ihrem Außenumfang eine erste konische Anschlagfläche (106), die mit einer konischen
Anschlagfläche (104) am Innenumfang der ersten Welle (22) zur Begrenzung der Ausfahrbewegung
der zw-;:ten Welle zusammenwirkt, und
unterhalb der ersten konischen Anschlagfläche eine zweite, entgegengesetzt zur ersten geneigte
konische Anschlagfläche (94) trägt, die mit einer am Innenumfang einer koaxial zur zweiten Welle
an deren unterem Ende angeordneten ersten Hülse (70) befestigten konischen Anschlagfläche
(92) zur Verriegelung der zweiten gegenüber der ersten Welle in der ausgefahrenen Stellung der
zweiten Welle zusammenwirkt, wobei die erste Hülse am Außenumfang des unteren Endes der
zweiten Welle reh'iv zu diener und zur erster
Welle axial verschiebbar, jedoch ^rehfest angeordnet ist, an ihrer Unterseite einen Anschlag zur
Anlage an das untere Ende (114) 1er zweiten Welle bei Beendigung der Entriegelungsbewegung
vor dem Einfahren der zweiten Welle aufweist und durch Druckmittel relativ zur zweiten Welle
axial in eine die zweite Welle verriegelnde bzw. entriegelnde Stellung nach oben bzw. nach unten
verschiebbar ist.
2. Einziehbarer Rotor nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der zweiten
Welle (22) koaxial zu dieser eine mit der ersten Welle (22) an deren unterem Ende verbundene
dritte Welle (40) angeordnet ist, durch welche zwei in der Wellenwan.dung übereinander angeordneten
ersten Bohrungen (66, 68) Druckmittel zuführbar ist und daß an der zweiten Welle eine
die dritte Welle umgebende zweite Hülse (48) befestigt ist, welche an ihrem Innenumfang zwei
durch einen am Außenumfang der dritten Welle befestigten ersten Ring (54) getrennte, übereinanderliegende
erste Kammern (56, 58) aufweist, wobei bei Zufuhr von Druckmittel in jeweils
eine der ersten Kammern die zweite Welle ein- bzw. ausgefahren wird.
3. Einziehbarer Rotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Hülse (70)
am Umfang dei zweiten Hülse (48) an deren unterem Ende axial verschiebbar angeordnet ist und
zwei durch einen am Außenumfang der zweiten Hülse befestigten zweiten Ring (76) getrennte,
übereinandcrliegcnde zweite Kammern (78, 80) aufweist, von denen jede durch eine zweite Bohrung
(82, 84) mit dem Zwischenraum zwischen der dritten Welle (40) und der zweiten Hülse in
Verbindung steht, wobei in der ausgefahrenen Stellung der zweiten Welle (20) jeweils eine erste
Bohrunp über einer zweiten Bohrung zu liegen kommt.
Die Erfindung bezieht sich auf ausfahrbare oder zusammenfaltbare Hubschrauberrotoren oder Luftschrauben
und insbesondere auf eine Welle, welche das Ausfahren des Rotors möglich macht und welche
Mittel umfaßt, um die Rotorwelle ia der ausgefahrenen
Stellung sicher zu tragen und zu verriegeln.
Rotoren von Kombinationsflugschraubern werden in vorteilhafter Weise ausgefahren, damit das Flugzeug
als Hubschrauber fliegen kann, und zuriickgezo-
gen, wenn das Flugzeug einen Festflügelflug ausführen soll.
Bei der Konstruktion der Rotorwelle für solche Rotoren ist zu beachten, daß die WeUe wegen der
vielfältigen Belastungen entsprechend dimensioniert
und ausgebildet werden muß.
So ist beispielsweise die Welle durch das Moment, welches der Rotor während des Fluges auf den Rumpf
ausübt, auf Biegung beansprucht. Der Rotorschub wird über die Rotorwelle auf den Rumpf als Axial-
»o kraft übertragen. Schließlich wird die Rotorwelle beim
Antrieb des motors auf Torsion beansprucht. Diese
verschiedenen Belastungen überlagern einander und setzen sich außerdem jeweils aus einer gleichbleibenden
Komponente und einer durch die Rotorbewegi'ng
a5 hervorgerufenen Wechselbelastungskomponente zusammen.
Zur Aufnahme dieser Belastungen muß dafür Sorge getragen werden, laß jedes Spiel ausgeschaltet ist,
wenn der Rotor s.ch in der -usgefahrenen Stellung befindet, um eine Reibungsabnützung zu verhindern,
welche auftreten würde, wenn das Spiel nicht voll ständig beseitigt wäre.
Zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten hat man bekanntermaßen die Rotorwelle starr ausgeführt und
die Rotorwelle zusammen mit den Antriebsvorrichtungen ausfahrbar und zurückziehbar ausgebildet
(USA.-Patentschrift 2 481 502). Nachdem bei dieser Konstruktion aber nicht nur die gesamte Welle, sondern
auch die Antriebsvorrichtungen bewegt werden müssen, ergeben sich ein nachteilig hohes Gewicht,
ein komplizierter Aufbau und ein großer Raumbedarf.
Ferner ist ein ausfahrbarer und einziehbarer Rotor
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US83744869A | 1969-06-30 | 1969-06-30 | |
| US83744869 | 1969-06-30 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2017021A1 DE2017021A1 (de) | 1971-01-14 |
| DE2017021C true DE2017021C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
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