DE2016228A1 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D17/00—Producing carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records; Producing record discs from master stencils
- B29D17/005—Producing optically read record carriers, e.g. optical discs
- B29D17/007—Forming the relief pattern on a support larger than the record
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C59/00—Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor
- B29C59/02—Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor by mechanical means, e.g. pressing
- B29C59/04—Surface shaping of articles, e.g. embossing; Apparatus therefor by mechanical means, e.g. pressing using rollers or endless belts
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Description
TEL. 36 74 28 UND 36 4115
2000 Hamburg 36 xBL.ussoose
T7- . T-Ti τ ru. r
TElEQH. NEGEDAPATENT MÜNCHEN
Eaiser-y/ilhelra-Str. 6 ·
Hamburg, 2. April 1970
3?requenzträger
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von plattenartigen Frequenzträgern mit geprägter Oberfläche,
insbesondere von Schallplatten, und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist bekannt, Schallplatten in Pressen herzustellen, in denen prägbares Material dem Druck von ebenen Preßmatrizen
unter gleichzeitiger Zufuhr von Wärme ausgesetzt wird. Zum Einlegen des Materials und zur Entnahme der geprägten
Platten muß eine Matrize von der anderen oder von einem diese ersetzenden Gregendruckbaüteil entfernt werden. Die
Zeit für die Schließ- und öffnungebewegung des Stempels
ist ein wesentlicher Teil der Fertigungszeit für die einzelne Schallplatte und macht es unmöglich, in kurzer Zeit
Massenauflagen von einigen Hunderttausend Schallplatten
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herzustellen, wenn nicht eine wirtschaftlich untragbare Zahl von Pressen in Betrieb genommen würde. Solche Massenauflagen
werden aber zur Information von größeren Bevölkerungsgruppen als wünschenswert angesehen.
Die Erfindung bezweckt daher die Aufgabe eines Verfahrens, das die Fertigungszeit der einzelnen Schallplatte wesentlich
herabsetzt und damit die Fertigung von großen Auflagen in einer Arbeitsschicht ermöglicht.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die i'eilflächen der
Oberfläche eines jeden Frequenzträgers in zeitlicher Reihenfolge nacheinander geprägt werden.
Durch ein derartiges Verfahren wird die Herstellung eines Frequenzträgers beschleunigt, da dieser sich mit Bezug auf
die Prägestelle wegen der zeitlich aufeinanderfolgenden Teilprägevorgänge bewegen kann. Die Prägezeit wird durch
die Summe der Zeitanteile bestimmt, die nötig ist, um die Oberfläche des Frequenzträgers zu prägen. Die Summe dieser
Zeitintervalle ist wesentlich kleiner als die bisher benötigte Prägezeit.
Vorzugsweise werden die Prägeformen mehrerer Frequenzträger
- 3 109844/U3B
nacheinander' in eine Bahn eingeprägt und die Frequenzträger
einzeln aus der Bahn herausgestanzt oder zusammen mit Teilbereichen der Bahn herausgeschnitten. Durch das Prägen mehrerer
j?requenzträger in einer Bahn wird die Rüstzeit herabgesetzt,
da nicht für jeden Irequenzträger gesondert eine
Materialmenge vorbereitet werden muß.
Materialmenge vorbereitet werden muß.
Die Erfindung bezweckt auch die Schaffung einer Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens.
Erfindungsgemäß ist die Vorrichtung gekennzeichnet durch
einen in einem Maschinengestell drehbar gelagerten und antreibbaren Zylinder zur Aufnahme von Prägematrizen für die
Frequenzträger und einem mit dem Zylinder zum Aufbau eines
Gegendruckes zusammenarbeitenden Bauteil, zwischen denen die Bahn hindurchführbar ist.
einen in einem Maschinengestell drehbar gelagerten und antreibbaren Zylinder zur Aufnahme von Prägematrizen für die
Frequenzträger und einem mit dem Zylinder zum Aufbau eines
Gegendruckes zusammenarbeitenden Bauteil, zwischen denen die Bahn hindurchführbar ist.
Durch die Drehbewegung des Zylinders wird erreicht, daß
durch die Prägematrizen Teilflächen der Oberfläche der Bahn in zeitlicher Reihenfolge nacheinander geprägt werden. Da
der Zylinder ortsfest im Maschinengestell gelagert ist,
muß die Bahn zwischen dem Prägezylinder und dem Gegendruckbauteil hindurchführbar sein.
durch die Prägematrizen Teilflächen der Oberfläche der Bahn in zeitlicher Reihenfolge nacheinander geprägt werden. Da
der Zylinder ortsfest im Maschinengestell gelagert ist,
muß die Bahn zwischen dem Prägezylinder und dem Gegendruckbauteil hindurchführbar sein.
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Es empfiehlt sich, daß das Bauteil zum Aufbau eines Gegendruckes ein zweiter drehbar in dem Maschinengestell gelagerter
Zylinder ist, dessen Achse parallel zur Achse des
ersten Zylinders verläuft. Derartige Gegendruckbauteile haben sich bei den Rotationsdruckmaschinen bestens bewährt.
Sollen die Prequenzträger nur auf einer Seite mit einer
geprägten OberfJäibe versehen werden, so weist der zweite
Zylinder eine glatte ununterbrochene Oberfläche auf. Ist es aber vorgesehen, daß die Prequenzträger beidseitig geprägt
sind, so ist der zweite Zylinder ebenfalls als Prägezylinder ausgebildet.
Um bei dem Abspielen der Frequenzträger durch geeignete
Abspielgeräte Verzerrungen auszuschalten, ist efindungsgemäß
vorgesehen^daß längs des Umfanges des ersten und/ oder des zweiten Zylinders mindestens eine Prägematrize
fur die Prägung eines kreisförmigen Frequenzträgers angeordnet
ist und der Druchmesser des Prägezylinders in Abhängigkeit von dem Durchmesser des Prequenzträgers derart
gewählt ist, daß auf den Prequenzträgern keine Verzerrungen auftreten. Vorzugsweise liegt das Verhältnis von Zy-Uaderdurchmesser
zu Prequenzträgerdurchmesser im Bereich
von in etwa 6 : 1 und 4:1.
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20162^8
Da der Umfang eines jeden Prägezylinders ein Vielfaches des ErequenzträgerdUBhmessers betragen muß, um Verzerrungen
gegenüber dem Frequenzoriginal zu vermeiden, können längs einer Umfangslinie eine Vielzahl von Prägematrizen angeordr
net sein. Der Matrizeninhalt kann derselbe oder von Matrize zu Matrize verschieden sein.
Um die Zahl der pro Zylinderumdrehung geprägten Frequenzträger
zu erhöhen, empfiehlt es sich in Abhängigkeit von der Zylinder und/oder Bahnbreite mehrere Prägematrizen in
Längsrichtung nebeneinander, anzuordnen. Die Zahl der pro Zylinderumdrehung gefertigten IPrequenzträger ist dann bei
symmetrischer Anordnung gleich dem Produkt aus Prägematrizen längs des Umfanges des Zylinders mal der Zahl der
Prägematrizen, die in Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind.
Mir die Ausbildung der Prägematrizen werden erfindungsgemäß
zwei verschiedene Ausführungsformen vorgeschlagen. Bei einer Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Prägematrizen
direkt auf der Oberfläche des zugehörigen Zylinders ausgebildet sindj sie können z. B. in die Oberfläche des Zylinders
eingeätzt sein. Eire andere Ausführungsform ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Prägematrizen auf gesondert angefertigten Matrizenplatten ausgebildet sind, die auf dem
- 6 109844/1436
Zylinder befestigbar sind. Die hierfür notwendigen Halterungen sind bekannt und können den Halterungen an Rotationsdruckmaschinen
entsprechen; sie werden meistens als Facettenhalterungen ausgeführt.
Um einen ausreichenden Vorrat an Bahnlänge in der Vorrichtung zu speichan, ist diese erfindungs^mäß gekennzeichnet
durch mindestens eine im Maschinengestell gelagerte Vorratsrolle für eine flexible Bahn und eine Abzugseinrichtung
für die Bahn. Derartige Rollenabzugseinrichtungen sind in der Verpacküngsindustrie hinreichend bekannt. Es empfiehlt
sich, mindestens drei Vorratsrollen und eine Bahnanklebungseinrichtung zum vollautomatischen AtüLeben der
Bahn vorzusehen, um den Produktionsvorgang nicht zu unterbrechen. Solche Einrichtungen sind in der Drucktechnik
bekannt.
Soll für die Herstellung der 3?req.uenzträger ein Bahnmaterial
verwendet werden, dessen Prägefähigkeit durch Erwärmung verbessert wird, ist vorgesebai, daß der erste
und/oder der zweite Zylinder beheizbar sind. Wenn die Erwärmung des Materials an der Prägestelle selbst nicht ausreicht,
so ist es zweckmäßig, zwischen der Abzugseinrichtung
und der Prägestelle eine Heizeinrichtung zum Srwär-
- 7 -109844/1436
men der Bahn einzuschalten; es ist auch denkbar, daß diese
Heizeinrichtung nicht nur zum Torwärmen der Bahn, sondern als alleinige Wärmequelle dient. Um die weitere Bearbeitung
der geprägten Bahn zu erleichtern, ist- in zweckmäßiger Ausführungsweise der Vorrichtung der Prägestelle eine Kühleinrichtung
nachgeschaltet.
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Y or- ^
richtung ist gekennzeichnet durch ein Trennwerk zum Ausstanzen der Prequenzträger ocer zum Abschneiden von den
einzelnen Frequenztrager umschließenden Bahnbereichen.
Das Trennwerk ist entweder ein Hub- oder ein Rotationstrennwerk.
Die Wahl richtet sich nach der Rotationsgeschwindigkeit
der Prägezylinder. Bei hoher Prägegeschwindigkeit
muß auch eine hohe Stanzgeschwindigkeit erreicht werden. Es ist auch möglich, die Bahnen zu prägen und erst
später die geprägten Bahnen in gesonderte Trennwerke einzuführen.
Soll der Frequenzträger auf einem Abspielgerät mit einem
Zentrierungsstift abgespielt werden, so wird während des Trennvorganges durch ein geeignetes Stanzelement ein loch
in den Frequenzträger eingestanzt.
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Um die Frequenzträger in Zeitschriften oder Bücher einheften zu können, empfiehlt es sich, die mit dem Frequenzträger
zusammen ausgeschnittenen Folienbereiche rechteckig zu gestalten.
Um die Frequenzträger leicht von den mit ausgeschnittenen Bahnbereichen lösen zu können, ist das Trennwerk vorzugsweise
so ausgebildet, daß die Frequenzträger innerhalb der ausgeschnittenen Bahnbereiche mit Umfangsschwächungslinien
versehen sind.
Um auf die geprägten Platten und die zugehörigen Bahnbereiche Kennzeichnungen und BeJ.eittexte drucken zu können,
ist die Vorrichtung nach der Erfindung gekennzeichnet durch mindestens ein Druckwerk zwischen der Prägeäelle und dem
Trennwerk.
Um einen gleichmäßigen Vorschub der Bahn in das Trennwerk hinein zu erreichen, ist zwischen dem Druckwerk und dem
Trennwerk eine Vorzugseinrichtung eingeschaltet.
Aus dem folgenden geht hervor, daß erfindungsgemäß mindestens
die Oberflächenschicht auf einer Seite der Bahn aus einem prägbaren Haterial besteht.
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Vorzugsweise ist die Bahn gekennzeichnet durch die Verbindung einer Trägerzwischenschicht und einer prägbaren
Ober- und/oder Unterschicht. Für die Herstellung derartiger Frequenzträger bieten sich mehrere der modernen Kunststoffe
anj erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, daß die
Bahn eine flexible Kunststoffolie aus einem p^baren und
unter Temperatureinwirkung seine Festigkeit verändernden Material isb. Die Erfindung soll nun anhand einiger Figuren ™
genauer beschrieben werden, damit weitere vorteilhafte Merkmale deutlich werden. Die Figuren
Fig. 1 einen schemahaften Längsschnitt duch die Vorrichtung
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Aufsicht auf einen mit einem Gegendruckzylin der zusammenarbeitenden Prägezylinder,
Fig. 3 einen ausgestanzten Frequenzträger, Fig. 4 einen ausgeschnittenen Frequenzträger, und
Fig. 5 mehrere Querschnitte durch verschiedene Bahnen. In der Fig. 1 sind drei Folienvorratsrollen 1, 2, 3 in
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einem drehbaren Teil 4 des Maaßhinengestelles 5 gelagert. Von
der Bahnanklebeeinrichtung ist nur schematisch die leimauftragvorrichtung
6 und die Andruckvorrichtung 7 gezeigt. Von der Vorratsrolle 3 wird eine Folienbahn 8 mittels einer nbzugseinrichtung
9 abgezogen. Zur Abzugseinrichtung 9 gehört eine Spannrolle 9a, eine Umlenkrolle 9b und ein Zugrollenpaar
9c und 9d, das angetrieben ist. Die Bän 8 ist danach durch eine Heizeinrichtung 10 geführt, die aus zwei mit der
Bahn 8 in Berührung stehenden Heizwalzen 10a und 10b besteht.
Wie in der Fig. Ί angedeutet ist, kann die Heizeinrichtung
auch ein Heiztunnel 10c sein, in dem die Bahn 8 durch Strahlungswärme erwärmt wird. Die aus der Heizeinrichtung 10
herauskommende Bahn wird zwischen einen ersten Prägezylinder 11 und einen zweiten Prägezylinder 12 geführt. Auf jedem
der Zylinder sind längs des Ura&nges sechs Prägemsfccizen 13
befestigt. Ss werden also auf beiden Oberflächen der Bahn 8 Prägeformen ausgebildet. Bei dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten
Prägezylinder 11 verhält sich der Durchmesser der kreisförmigen Prägemirizen 13 zu dem Zylinderdurchmesser
wie 1 : 6. Dadurch wird erreicht, daß Verzerrungen auf den Frequenz trägern im Vergleich zu dem Original vermieden werden.
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In der Pig. 2 arbeitet der Zylinder 12 mit einem Gegendruckzylinder
14 zusammen, der eine glatte ununterbrochene Oberfläche aufweist, so daß die Bahn 8 nur auf einer Seite
geprägt wird, während bei der Ausführungsform nach Mg. 1 eine beidseitige Prägung erfolgt.
Die Zylinder 11, 12 und 14 sind drehbar und auswechselbar
in dem I-lasdinengestell 5 gelagert. Mindestens eine Walze ä
eines jeden Paares muß antreibbar sein. Diese Antriebsmöglichkeit
wird durch das auf der Welle 15 des Zylinders 11 befestigte Zahnrad 16 gekennzeichnet. Es ist aber zweckmäßig,
daß beide Zylinder antreibbar sind. Die Zylinder 11 und 12 sind heizbar, um den Prägevorgang zu unterstützen. .
Je nach dem Bahnmaterial kann die Erwärmung durch geeigne- . te ¥ahl der Temperaturen in den Heizwalzen 10a und 10b und
den Zylindern selbst eingestellt werden. Es ist denkbar, daß bei bestimmten Materialien die Vorerwärmung durch die
Heizeinrichtung 10 oder die alleinige Erwärmung durch die ^ Zylinder 11 und 12 ausreicht.
TJm die geprägte Bahn vor der weiteren Bearbeitung zu kühlen, wird "sie durch eine Kühleinrichtung 17 geführt, die aus zwei
Kühlwalzen 17a und 17b besteht.
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Da der frequenzraäßige Inhalt nicht aus der Prägeform der
Frequenzträger 18 zu ersehen ist, wird die gekühlte Bahn 8 in ein Druckwerk 19 zum Bedrucken der Unterseite der
Bahn und danach in ein Druckwerk 20 zum Bedrucken der Oberseite der Bahn geführt. Von den Druckwerten ist je
ein Farbzylinder 19a und 20a, ein Druckformzylinder 19b
und 20b und je ein Gegendruckzylinder 19c und 20c dargestellt.
Die Darstellung der Druckwerke 19 und 20 dient nur einer allgemeinen Kennzeichnung; es können alle bekannten
Druckwerbfcypen Verwendung finden.
Dem Druckwerk 20 ist eine Vorzugseinrichtung 21 nachgeschäLtet,
die in dem in der Pig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei Vorzugswalzen 21a und 21b besteht.
Zum Trennen der einzelnen Frequenzträger 18 ist in der
Vorrichtung ein ütennwerk 22 vorgesehen. iss ist anzumerken,
daß die fertig geprägte und bedruckte Bahn 8 auch zunächst erneut zu einer Holle aufgewickelt werden kann, um erst
später einem 'frennwerk zugeführt zu werden. Das Trennwerk 22 besteht bei der gezeigten Ausführungsform aus einer
Stanzplatte 22a, die durch einen Kolben-Zylinder-Antrieb 22b anheb- und absenkbar ist. Der Hubweg ist nur wenig
größer als die Dicke der Bau 8. Das Stanzwerk ist mit einem
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Mittenstanzwerkzeug 22c versehen, das ein Stiftführungsloch in den Frequenzträger 18 einstanzt. (In der ]?ig. 1
ist ein rotationsmäßig arbeitendes Stanzwerk 22 gestrichelt dargestellt). Anstelle eines Trennwerkes zum Ausstanzen
kann auch ein Erennwerk 23 vorgesehen sein, das
zum Abschneiden von Babnbereichen 24 dient, in denen der Frequenzträger 18 liegt. Von der Schneideeinrichtung ist
nur ein Obermesser 23a und ein Untermesser 23b gezeigt.
Der in der Pig. 4 gezeigte'Folienbereich 24 ist viereckig
und eignet sich damit zum Einheften oder Einlegen in Bücher oder Zeitschriften. Mittels der Druckwerke 19 und 20 kann
nicht nur der Frequenzträger an den Stellen 18b, sondern
auch der Bahnbereich an den Stellen 24a bedruckt werden.
Um den Frequenzträger 18 leicht von dem Bahnbereich 24
trennen zu können, ist das Stanzwerk 22 so eingerichtet, daß der 3?requenzträger 18 mit einer Ümfangsisfchwächungslinie
18c versehen ist. Längs dieser Schwächungslinie 18c kann
der JTrequenzträger leicht aus dem Bahnbereich 24 herausgedrückt
werden.
Die Fig. 5 zeigt verschiedene Bahnen 8, wie sie in der beschriebenen Vorrichtung verwendet werden können. Die in der
5a gezeigte Bahn 8 ist eine Kunststoffolie, die durch
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und durch au3 einem prägbaren Matedal besteat. Die in der
Fig. 5t» gezeigte Bahn 8 besteht aus einer prägbaren Oberschicht 8a und einer Trägerschicht 8b und eignet 3ich somit
zum Herstellen von einseitig geprägten 3?requenzträgern. Die
'Ausführungsform nach der 3?ig. 5c besteht aus einer pr—ä^·-
baren Oberschicht 8a und einer prägbaren Unterschicht 8c, zwischen denen eine Trägerschicht 8b angeordnet ist.
Fach dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich mit Hilfe
der Vorrichtung große Stückzahlen von Frequenzträgern, insbesondere
von Schallplatte..^, herstellen. Diese Stückzahlen
können sowohl schneller als auch wirtschaftlicher hergestellt werden, daß sie in bewegte Bahnen eingeprägt und
längs des Umfanges mehrere Prägematrizen 15 nebeneinander angeordnet werden, so daß bei dem in der Fig. 2 gezeigten
Ausführungsbeispiel bei einer Zylinderumdrehun^ achtzehn
Frequenz träger geprägt v/erden.
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Claims (1)
- — 10 —Patentansprüche1} Verfahren zur Herstellung von plattenartigen Prequenzträgern mit geprägter Oberfläche, insbesondere von Schallplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilflächen der Oberfläche eines jeden Frequenzträgers in zeitlicher Reihenfolge nacheinander geprägt werden. ' "2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägeformen mehrerer Frequenzta^ger nacheinander in eine Bahn eingeprägt und die Prequenzträger einzeln aus der Bahn herausgestanzt oder zusammen mit Teilbereichen der Bahn herausgeschnitten werden.5. Vorrichtung sur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen in einem Haschinen- m gestell (5) drehbar gelagerten und. antreibbaren Zylinder (11) zur Aufnahme von Prägematrizen (13) für die 3?renuenzträger (13) un-d einem mit dem Zylinder zum Aufbau eines Gegendruckes zusammenarbeitenden Bauteil (12, 14·), zwischeVn denen die Bahn (8) hindurchführbar ist.4..Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß- 161 0 9 8 A A / U 3 6. BAD ORIGINALdas Bauteil zum Aufbau eines Gegendruckes ein zweiter drehbar in dem Maschinengestell (5) gelagerter Zylinder (12, 14) ist, dessen Achse parallel zur Achse des ersten Zylinders (11) verläuft.5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4» dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zylinder (12, 14) antreibbar ist.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zylinder ebenfalls als Prägezylinder (12) ausgebildet ist.7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß längs des Umfanges des ersten und/ oder des zweiten Zylinders (11, 12) mindestens eine Prägematrize (13) für die Prägung eines kreisförmigen Frequenzträgers (18) angeordnet ist und der Durchmesser des Prägezylinders (11, 12) in Abhängigkeit von dem Durchmesser des Frequenzträgers (18) derart gewählt ist, daß auf den Frequenzträgern keine Verzerrungen auftreten.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Zylinderdurch-- 17 -109844/1436messer zu Preguenzträgerdurchmesser im Bereich von 6 : 1 und 4 : 1 liegt.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Prägematrizen (13) iß 3Jängsrlchtung nebeneinander angeordnet sind.10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch ge- ^j kennzeichnet, daß die Prägematrizen (13) direkt auf der Oberfläche des zugehörigen Zylinders (11, 12) ausgebildetsind.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, .cfeäurcb gekennzeichnet, daß die Prägeraatrizen auf gesondert angefertigten Matrizenplatten (13) ausgebildet sind, die auf dem Zylinder (11) befestigbar sind.12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 11, gekennzeichnet durch mindestens eine im Maschinengestell (5) gelagerte Vorratsrolle (3) für eine flexible Bahn (8) und eine Abzugseinrichtung (9) für die Bahn.13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, gekennzeichnet durch mindestens drei Vorratsrollen (1, 2, 3) und eine Bahnanklebungseinrichtung (4, 6, 7) zum vollatomatiscben- 18 -1098U/U36- 18 Ankleben der Bahn.14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und/oder der zweite Zylinder (11, 12) beheizbar sind.15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der *ibzugsrichtung (9) und der Prägestelle eine Heizeinrichtung (10) zum Erwärmen der Bahn (8) eingeschaltet ist.16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung ein Heiztunnel (10c) ist.17. Vorrichtung nach einem der Ansprache 3 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung von zwei dreüar im Maschinengestell (5) gelagerten Heizwalzen (10a, 10b) aufgebaut ist.18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 17» dadurch gekennzeichnet, daß der Prägestelle eine K ihleiurichtung (17) nachgeschaltet ist.19. Vorrichtung nach einem dex Anbrüche 3 bis 18, dadurch- 19 109844/U3Sgekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung von zwei drehbar im MaEDfainengestell (5) gelagerten Kühlwalzen (17a, 17b) aufgebaut ist. - ■20» Torrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 19, gekennzeichnet durch ein Irermwerk (22, 23) zum Ausstanzen der Frequenzträger (18) oder zum Abschneiden von den einzelnen Prequenzträger (18) umschließenden lOlienbereichen (24), wobei das Trennwerk ein Hub- oder Rotationstrennwerk ist.21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnbereiche (24) rechteckig sind.22. Torrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das !Erennwerk so ausgebildet ist, daß die Frequenzträger (1.8) innerhalb der ausgeschnittenen Bahnbereiche (24) mit Umfangsschwächungslinien (18c) versehen sind.23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 22, gekennzeichnet durch mindestens ein Druckwerk (19, 20) zum Bedrucken der Bahn zwischen der Prägestelle und dem ,Trennwerk (22, 23).- 20 109844/143624. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 231 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckwerk (19, 20) und dem Trennwerk eine Vorzugseinrichtung (21) eingeschaltet ist.25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 24» dadurch gekennzeichnet, daß der erste und/oder der zweite Zylinder und die Schneid- und/oder Stanzmesser des Trennwerkes (22, 23) auswechselbar sind.26. Bahn zur Verwendung in der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 25» dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Oterflächenschicht (8a) auf einer Seite der Bahn aus einem prägbaren Material besteht.27. Bahn nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Trägerzwischenschicht (8b) und einer prägbaren Oberschicht (8a) und/oder einer prägbaren Unterschicht (8c).28. Bahn nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine flexible Kunststoffolie aus einem prägbaren und unter Temperatureinwirkung eeine Festigkeit verändernden Material ist.109844/U36e e r s e 11 e
Priority Applications (10)
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