DE2015547A1 - Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und analoger Informationen - Google Patents
Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und analoger InformationenInfo
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Description
Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und analoger Informationen
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Speicher zur Speicherung
von großen Mengen digitaler und analoger Informationen, der insbesondere geeignet ist, im Zusammenwirken mit Informationsrückgewinnsystemen,
z.B. einer großspeicherorientierten, listenorganisiertaiErmittlungsmethode,eingesetzt zu werden.
Die Notwendigkeit immer größere Informationsmengen zu speichern,
hat zur Entwicklung von Mikrofilmsystemen geführt, da sich der Mikrofilm dazu eignet, große Informationsmengen auf
relativ kleinem Raum zu.speichern. Ein weiteres Problem bildet
jedoch die Rückgewinnung der so gespeicherten Informationen.
Dies ist Aufgabe der Dokumentation und von Rückgewinnsystemen,
wie z.B. Golem*
Es ist bereits ein Informationsspeicher bekannt, der zur Speicherung
Mikrobildkarten verwendet, wobei auf einer Mikrobildkarte im Format 20 χ 25 cm 10.000 Mikrobildfelder untergebracht sind.
Zur Auswahl der gesuchten Information wird ein digitales Adressensystem verwendet, wobei entweder auf den Speicherkarten oder
an einer anderen Stelle eine entsprechende Adresse angebracht
IBt. Das Lesen der auf dem entsprechenden Speicherplatz vorhandenen Information erfolgt mit Hilfe einer Flying-Spot-Abtasteinrichtung.
Bei der Abtastung wird ein Videosignal erzeugt, das sodann einem öder mehreren Anzeigegeräten, z.B. Fernsehsichtgeräten
,zugeführt wird.
Es ist andererseits bekannt, zur Speicherung digitaler Daten in EDV-Anlagen Magnetkartenspeicher zu verwenden.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Speicher anzugeben, der zur Speicherung sowohl von großen Mengen digitaler als auch von großen lV1engen analoger Informationen
geeignet ist. Insbesondere soll dieser Speicher für ein Zusammenwirken mit Informatbnsrückgewinnsystemen geeignet sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Speicher der eingangs genannten
Art vorgeschlagen, der erfindungsgemäß einerseits Magnetkarten zur Speicherung digitaler Informationen und andererseits
Mikrobildkarten zur Speicherung analoger Informationen umfaßt und bei dem eine Kartentransporteinrichtung vorgesehen ist,
um die Magnetkarten zu einer Magnetschreib- und Lesestation und die Mikrobildkarten zu eher Mikrobiidabtaststation zu transportieren.
Vorzugsweise sind die Magnetkarten und die Mikrobildkarten in ihrer Form und Größe derart angepaßt, daß sie die gleichen Abstellplätze,
Auswahlsysteme und^ransporteinrichtungen im Speicher
einnehmen können.
Zur Positionierung der Mikrobildkarten in Bezug auf die Mikrobildabtaststation
wird vorzugsweise ein Positioniersystem, das die Eineteilung der Mikrobildkarten in X- und Y-Richtung gestattet,
vorgesehen. Hierbei wird zweckmäßigerweise zur Mikrobildabtastung eine Fernsehkamera verwendet.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Fernsehkamera mit einer ferngesteuerten Brennweitenverstellung versehen ist. Man
kann hierdurch Ausschnitte aus dem abgetasteten Mikrobild auf dem Sichtgerät in vergrößertem Maßstab zur Anzeige bringen.
Weiterhin kann der Speicher über einen Nachrichtenübertragungskanal mit einem entfernten Sichtgerät verbunden werden, auf dem
die gespeicherten Informationen dargestellt werden können. Um die Übertragung über schmalbandige Nachrichtenkanäle zu ermöglichen,
wird vorzugsweise am Ort des Sichtgerätes ein Zwischen-
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speicher angeordnet, in dem die ankommenden Videosignale gespeichert
werden, bevor sie auf das Sichtgerät weitergegeben werden. Als besonders geeignet hat sich hierbei ein magnetischer
Videoplattenspeicher erwiesen. Vorzugsweise erfolgt die Bild/aufzeichnung im Speicher mit einer niedigereren Einschreibgeschwindigkeit
als die Abtastung. Dies kann man dadurch erreichen, daß man die Drehaahl des Videoplattenspeichers umschaltet.
Die schmalbandige Übertragung des Videosignals über einen Nachrichtenkanal
mit.einem Zwischenspeicher am Ort des Sichtgerätes setzt voraus, daß die Abtastung der im Mikrobild gespeicherten
Information mit einer vergleichsweise niedrigen Abtastgescliwindigkeit
erfolgt entsprechend der gewünschten Übertragungsfrequenzbandbreite. Soll die Abtastung des Mikrobildes mit höherer
Abtastgeschwindigkeit erfolgen, um die Mikrobildabtaststation
für den nächsten Abtastvorgang frei zu machen, so kann am Ort des Mikrobildspeichers ein weiterer Zwischenspeicher vorgesehen,
werden, in den die von der Mikrobildabtastung kommende Information
mit höherer Gesehwiidigkeit eingespeichert wird als sie daraus
wieder abgelesen wird. ,
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Übertragung der Videosignale
über schmalbandige Nachrichtenkanäle, z.B. einen Fernsprechkanal..Sie
gestattet es ferner, eine beliebige Anzahlvon Sichtgeräten mit dem Mikrobildspeicher zu verbinden.
Der am Ort des Sichtgerätes angeordnete Zwischenspeicher wird
zweckmäßigerweise so gestaltet, daß er die bei der Abtastung
mehrerer Mikrobilder entstehenden Videosignale speiehern kann. Man hat dann den Vorteil, ohne Benutzung des
Mikrobildspeichers eine Reihe von auf dem Zwischenspeicher gespeicherten Mikrobildern in beliebiger Reihenfolge und beliebig
lange auf dem Sichtgerät zur Anzeige bringen zu können. Beispielsweise kann man mehrere oder alle Seiten eines Buches auf
dem Zwischenspeicher speichern, um diese dann nacheinander
auf dem Sichtgerät zur Anzeige zu bringen. .
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Zweckmäßigerweise wird das Sichtgerät gleichzeitig zur Anzeige digitaler Informationen verwendet. Hierzu müssen die digitalen
Informationen in einem Umsetzer in zur Anzeige geeignete Videosignale
umgesetzt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung anhand der Figuren.
Fig.1 zeigt die Prinzipanordnung eines erfindungsgemäßen Speichers,
Fig.2 ist eine Darstellung der Kartentransporteinrichtungen
bei dem Speicher nach Fig.1,
Fig.3 zeigt eine Mikrobildkarte wie sie bei dem erfindungsge-F
mäßen Speicher Verwendung findet,
Fig.4 zeigt einen Ausschnitt aus der Mikrobildkarte nach
Fig.3,
Fig.5 zeigt die Mikrobildabtaststation in einer Seitenansicht,
Fig.6 zeigt die Mikrobildabtaststation in einer Draufsicht,
Fig.7 zeigt ein Informationsrückgewinnsystem mit schmalbandiger
Fernübertragung und Analogspeicherung am Arbeitsplatz,
Fig.8 dient zur Erläuterung des Prinzips der Darstellung alphanumerischer
Daten auf dem Sichtgerät.
In Fig.1 ist ein Speicher 1 zur Speicherung digitaler und analoger
Informationen dargestellt, wobei die digitalen Informationen auf Magnetkarten und die analogen Informationen auf
Mikrobildkarten gespeichert werden. Das Lesen der analogen Informationen
von den Mikrobildkarten erfolgt' in einer Mikrobildabtaststation, die im wesentlichen eine Fernsehkamera 2 umfaßt,
die mit einer Wechseloptik 3 versehen ist. Der Transport der Magnetkarten auf dem Speicher 1 zur Abtastung durch die Fernsehkamera
2 erfolgt durch die Kartentransporteinrichtung 4. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine Magnetschreib- und Lesestation
mit Magnetköpfen 5 angeordnet, zu der die Magnetkarten mit Hilfe der Kartentransporteinrichtung 4 transportiert werden.
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Die Kartentransporteinrichtung ist im einzelnen in Pig. ^. dargestellt. Soll eine digitale Information ein- bzw, ausgelesen
werden, so wird die ausgewählte Magnetkarte von den Transportroilen
7 aus dem Speicher 1 zu der Magnetschreib- und
Lesestation über die Trommel 8 und an den Magnetköpfen 5 vorbeigeführt,
wodurch die digitale Information ausgelesen wird. Anschließend führen die Tiaasportrollen 7 die Magnetkarte wieder
zurück in den.Speicher. Soll hingegen eine analoge Information
ausgelöst werden, so wird eine dem Kartenmagazin zugeordnete Weiche 9 umgestellt. Die ausgewählte Mikrobildkarte
läuft dann aus dem Speicher kommend über die Transportrollen 7
und vorbei an der Weiche 9 zur Mikrobildabtaststation, wo inzwischen
die Einstellung der X- und y-Koordinaten der ausgewählten Mikrobildkarte erfolgt und das Mikrobild mit Hilfe der
Fernsehkamera 2 und der Lichtquelle 6 abgetastet wird.
Fig.2b zeigt den Weg der Mikrobildkarte aus dem Speicher 1
zur Mikrobildabtaststation. Der Rückweg der Mikrobildkarte ist in Fig.2c dargestellt. Sie wird hier von den Transportrollen 7
an der Trommel 8 vabei zurück in den Kartenspeicher 1 geführt.
Die X- und Y-Positionierung der Mikrobildkarten erfolgt einerseits durch einen schrittmotorgesteuerten horizontalen Anschlag
zur Positionierung der Bildkarte in X-Richtung und andererseits
durch eine ebenfalls schrittmotorgesteuerte vertikale Y-Positionierung zum Heben und Senken des optischen Systems mit
der Fernsehkamera. Die Ansteuerung der Mikrobildkarte und die
X-Y-Positionierung werden von der Datenverarbeitungsanlage im Zusammenhang mit einem Informationsrückgewinnungssystem vorgenommen.
Es ist aber auch möglich, manuell über das Bedienungsfeld oäer ferngesteuert über eine Tastatur am Ort des Sichtgerätes
die BBitioniereinrichtung zu steuern.
Die in Fig.3 dargestellte Mikrobildkarte weisi/1200 Felder zur
Aufnahme von Mikrobildgrößen von 3,5 χ 5 mm auf. Ein solches Mikrobildformat kann beispielsweise 8 Din-A 4- Formate oder
16 Dokumente in Buchseitengröße etwa des Formats DIN-A 5 auf-
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*an der Trommel 8 wiederum über die Transportrollen 7 vorbei
nehmen. Für einen Kartenspeicher mit acht Magazinen zu je 256 Karten ergibt sich daher ein Speicherinhalt von 20 bis
40 Mill, Dokumenten. Diese Zahl entspricht einer Bibliothek mit 1.00000 bis 2.00000 Büchern, wenn die mittlere Seitenzahl
eines Bandes mit 200 Seiten angenommen wird, die in einem einzigen Analogmassenspeicher in Original-Mikrophotos gespeichert
werden können.
Der in Fig.4 dargestellte Ausschnitt der Mikrobildkarte läßt
die einzelnen Mikrobilder 10 auf der Mikrobildkarte deutlich erkennen. Zur Detailerkennung sind Vergrößerungen erforderlieh.
Dies erfolgt durch Umschaltung der WechseJqptik 3 (Fig.1).
Ferner ist hierzu den im Detail zu betrachtenden Quadranten des Bildausschnitts in die Mitte des Bildschirmfeldes zu positionieren.
Dies kann mit Hilfe eines Liniennetzes einer transparenten im Quadranten unterteilten Scheibe auf dem Sichtgerät
und einer dort angeordneten Tastenwahlvorrichtung erfolgen.
Tn Fig. 5 und 6 ist die Mikrobildabtaststation im Detail dargestellt.
Die von vom Antriebsmotor 24 angetriebenen Transportrollen 7 zur Mikrobildabtaststation gebrachte Mikrobildkarte
wird dort durch den Anschlag 27» der mit Hilfe des Motors 25 durch den Antrieb 26 verstellbar ist, in die richtige
Position in X-Richtung gebracht, während die Positionierung in ¥-Richtung durch Verstellen des Verstelltisches 28 mit der
Fernsehkamera 2 erfolgt. Diese Verstellung wird durch den Motor 29 vorgenommen. Sodann wird das Mikrobild von der Lichtquelle
6 durch den Kondensator 23 beleuchtet und von der Fernsehkamera 2 abgetastet. Die Fernsehkamera 2 ist mit mehreren
Wechselobjektiven 3 ausgestattet. Die Umschaltung erfolgt ferngesteuert über einen motorischen Antrieb 30 für das Ritzel
Es können beispielsweise fünf verschiedene Objektive verwendet werden.
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Pig.7 zeigt eine schematische Darstellung zur Erläuterung
eines Systems zur Rückgewinnung der in einem erfindungcgemäßen
Speicher gespeicherten Information. Ein solches System
umfaßt zentrale Einheiten bestehend aus einem zur Speicherung digitaler und analoger Informationen geeigneten Speicher
13 mit der zugehörigen Magnetkartenschreib- und Lesestation und Mikrobildabtaststation. Dieser Speicher ist verbunden
mit einer Datenverarbeitungsanlage 14 zur Steuerung des Speichers 13 im Hinblick auf die Informationsrückgewinnung.
Die Steuerung des Speichers 13 erfolgt durch die 19-stellige Adresse, die üblicher Weise zur Steuerung eines
Magnetkartenspeichers dient. Erforderlich sind für den Bildbetrieb jedoch zwei Befehlsfolgen von 2 χ 18 Bits (2 Befehle).
Durch den ersten Befehl werden das Speichermagazin, die Kartenadresse, der Bildausschnitt und die Wechseloptik ausgewählt.
Der zweite Befehl dient zur Ermittlung des Bildes. Außerdem werden beim Bildbetrieb Signale erzeugt, die diefaikrobildkarte
zur Mikrobildabtaststation steuern und die bei der Magnetkartenabtastung
erforderlichen Umläufe verhindern. Während des Bildbetriebes ist es möglich, beliebige Magnetkarten aus-
zuwählen, d.h. zu einem Bild oder Bildausschnitt können mehrere
Magnetkarten mit verschiedenen textlichen Informationen ausgegeben werden.. Diese zentralen Einheiten sind über eine schmalbandige
Übertragungsstrecke, z.B. Fernsprechkanäle mit am Arbeitsplatz des Teilnehmers angeordneten Sichtgeräten 16 verbunden,
die ihrerseits mit einem Zwischenspeicher 17 und einer Tastatur 15 versehen sind. Wie dargestellt können mehrere
derartige Teilnehmerstationen mit einer Zentralstation verbunden sein. Der Zwischenspeicher 17 ist einerseits wegen der im
Hinblick auf die schmalbandige Übertragung gewählte langsame Abtastung im Vergleich zu der Nachleuchtzeit des Sichtgerätes
erforderlich, andererseits aber auch um die ausgewählte Information
am Sichtgerät 16 beliebig lange zur Verfügung zu haben.
Zweckmäßigerweise wird als Zwischenspeicher ein Videoplatten<speicher
verwendet, bestehend aus einer mit einer Nickel-Ko-
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balt-Schicht plattierten Aluminiumscheibe, die ähnlich einem
Plattenteller eines Plattenspielers motorisch angetrieben und auf konstanter Drehzahl gehalten wird. Die magnetische
Analogaufzeichnung und -Wiedergabe erfolgt hierbei über einen Videokopf, dessen Abstand über Saphirspitzen ca. 2 /um
zur Hagnetschicht der Platte beträgt. Jede Umdrehung der Platte
bedeutet die Aufzeichnung zweier Halbbitter auf einer einzigen Spur, so daß bei einem schrittweise radial gesteuerten Videokopf
mehrere 100-Biidaufzeichnungen möglich sind, die in beliebiger
Reihenfolge gewählt und beliebig lange betrachtet werden können. Der Plattenspeicher soll eine umschaltbare
Rotationsgeschwindigkeit haben, so daß das Einschreiben der vom Kartenspeicher kommenden Information mit langsamer Rotationsgeschwindigkeit
erfolgt, die Abtastung dagegen mit schneller Rotationsgeschwindigkeit, wobei das Verhältnis der beiden
Geschwindigkeiten zweckmäßigerweise 10 : 1 beträgt. Hat der Zwischenspeicher 17 die vom Kartenspeicher 13 kommende Information
aufgenommen, so kann er beliebig oft abgexastet werden, um diese Information auf^Lem Sichtgerät 16 zur Anzeige zu
bringen. Besorifers vorteilhaft ist es auch, eine ganze Reihe von Mikrobildern auf dem Zwischenspeicher 17 aufzuzeichnen,
die sodann in beliebiger gewünschter Reihenfolge auf dem Sichtgerät 16 zur Anzeige gebracht werden können, ohne daß hierzu
der Zugriff zu dem Kartenspeicher 13 über die DVA 14 erforderlich ist.
Es ist zweckmäßig, das Sichtgerät 16 nicht nur zur Aufzeichnung analoger Informationen, sondern auch zur Aufzeichnung
digitaler Informationen in Form alphanumerischer Zeichen zu verwenden. Um die von einer Datenverarbeitung ausgegebenen
alphanumerischen Informationen auf einem Fernsehschirm sichtbar zumachen, bedarf es jedoch eines zentralen Umsetzers, wie
er irjfrig. 8 ahematisch dargestellt ist. Hierin werden die von
der Datenverarbeitungsanlage 19 kommenden Informationen in einem Speicher 20 gespeichert und in einem Zeilenauflösungs-
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.teil 21 in einzelnen Zeilen aufgelöst und in einem Analogteil
22 in ein Videosignal umgesetzt. Das so erzeugte Videosignal kann sodann dem Sichtgerät (16 in Fig.6) zugeleitet
werden.
8 Figuren
14 Patentansprüche
14 Patentansprüche
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Claims (1)
1. Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und
""" analoger Informationen insbesondere im Zusammenwirken mit
Informationsrückgewinnungssystemen, dadurch g e k e η η zeichnet , daß der Speicher einerseits Magnetkarten
zur Speicherung digitaler Informationen und anderer-" seits Mikrobildkarten zur Speicherung analoger Informationen
umfaßt und daß eine Kartentransporteinriehtung vorgesehen ist, um die Magnetkarten zu^iner Magnetschreib- und Lesestation
und die Mikrobildkarten zu einer Mikrobildabtaststation zu transportieren.
2. Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net , daß die Magnetkarten und die Mikrobildkarten in ihrer Formand Größe derart aneinander angepaßt sind, daß
sie die gleichen Abstellplätze, Auswahlsysteme und Transport
einrichtungen im Speicher einnehmen können.
J>. Speicher nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeich
net durch ein Positioniersystem, das die Einstellung der
Mikrobildkarten in X- und Y-Richtung gestattet.
4. Speicher nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Mikrobildabtaststation
eine Fernsehkamera umfaßt.
ü>. Speicher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net , daß die Fernsehkamera mit einer ferngesteuerten
Brennweitenverstellung versehen ist.
6. System zur Rückgewinnung der in einem Speicher nach Anspruch 1 gespeicherten Information, dadurch g e k e η η
zeichnet , daß der Speicher über einen Nachrichtenübertragungskanal mit einem Sichtgerät verbunden ist, auf
dem die gespeicherten Informationen dargestellt werden kön-
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Ί* System nach Anspruch 6, dadurch g e k e η η ζ e i c h
net , daß am Ort des Sichtgerätes ein Zwischenspeicher
angeordnet ist, in dem die ankommenden Videosignale gespeichert werden, bevor sie auf das Sichtgerät weitergegebenwerden.
8. System nach Anspruch 7, dadurch g e k e η η ζe i c h
net , daß als Zwischenspeicher ein magnetischer Videoplattenspeicher
verwendet wird.
9. System nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η ζ e i c h
net , daß die Bildaufzeichnung im Speicher mit einer
niedrigeren Einschreibgeschwindigkeit erfolgt als die Abtastung und daß hierzu die Drehzahl des Speichers umschaltbar
ist.
10* System nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet , daß ein weiterer
Zwischenspeicher amört der Mikrobildabtaststation angeordnet ist und daß die Abzeichnung in diesem Zwischenspeicher mit höherer Geschwindigkeit erfolgt als die Abtastung.
11. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennz e i c h η e t , daß die Übertragung
der Videosignale über einen Fernsprechkanal erfolgt.
12. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß mit einem
Speicher eine beliebige Anzahl von Sichtgeräten über einen
Nachrichtenkanal verbunden sind.
13. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 12, dadurch g e k e ηη ζ e i c h η e t , daß mit dem Sichtgerät
ein Digital-Analog-Wandler verbunden ist, um alphanumerische
Zeichen auf dem Sichtgerät zur Anzeige zu bringen.
VPA 9/714/0011/0012 . -12-
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-Λλ-
14. System nach einem6der mehreren der Ansprüche 6 bis 13,
dadurch gekennzeichnet , daß der Zwischenspeicher am Ort des Sichtgerätes zur Speicherung mehrerer
Mikrobilder dient und daß am Ort des Sichtgerätes eine Tastatur vorgesehen ist zur Auswahl eines der gespeicherten
Mikrobilder.
VPA 9/714/0011/OO1ü
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Leerserte
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702015547 DE2015547A1 (de) | 1970-04-01 | 1970-04-01 | Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und analoger Informationen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2015547A1 true DE2015547A1 (de) | 1971-10-21 |
Family
ID=5766832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702015547 Pending DE2015547A1 (de) | 1970-04-01 | 1970-04-01 | Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und analoger Informationen |
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|---|---|
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| FR (1) | FR2092553A5 (de) |
| GB (1) | GB1289801A (de) |
Families Citing this family (2)
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| FR2397022A1 (fr) * | 1977-07-07 | 1979-02-02 | Traitement Information Tech Nl | Appareil de recherche, d'affichage et de correction d'informations |
-
1970
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-
1971
- 1971-03-31 FR FR7111262A patent/FR2092553A5/fr not_active Expired
- 1971-04-19 GB GB1289801D patent/GB1289801A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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