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DE2015547A1 - Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und analoger Informationen - Google Patents

Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und analoger Informationen

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Publication number
DE2015547A1
DE2015547A1 DE19702015547 DE2015547A DE2015547A1 DE 2015547 A1 DE2015547 A1 DE 2015547A1 DE 19702015547 DE19702015547 DE 19702015547 DE 2015547 A DE2015547 A DE 2015547A DE 2015547 A1 DE2015547 A1 DE 2015547A1
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DE
Germany
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memory
micro
image
information
cards
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702015547
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Dipl Ing 8018 Grafing Schon Freiwalt Dipl Ing 8035 Gautmg Schreiner Werner Dipl Ing 8011 Hohenkirchen Rapp Lothar Rosenbeiger Anton 8000 Muchen Wolters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority to FR7111262A priority patent/FR2092553A5/fr
Priority to GB1289801D priority patent/GB1289801A/en
Publication of DE2015547A1 publication Critical patent/DE2015547A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K17/00Methods or arrangements for effecting co-operative working between equipments covered by two or more of main groups G06K1/00 - G06K15/00, e.g. automatic card files incorporating conveying and reading operations
    • G06K17/0016Selecting or retrieving of images by means of their associated code-marks, e.g. coded microfilm or microfiche
    • GPHYSICS
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Conveying Record Carriers (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)

Description

Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und analoger Informationen
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und analoger Informationen, der insbesondere geeignet ist, im Zusammenwirken mit Informationsrückgewinnsystemen, z.B. einer großspeicherorientierten, listenorganisiertaiErmittlungsmethode,eingesetzt zu werden.
Die Notwendigkeit immer größere Informationsmengen zu speichern, hat zur Entwicklung von Mikrofilmsystemen geführt, da sich der Mikrofilm dazu eignet, große Informationsmengen auf relativ kleinem Raum zu.speichern. Ein weiteres Problem bildet jedoch die Rückgewinnung der so gespeicherten Informationen. Dies ist Aufgabe der Dokumentation und von Rückgewinnsystemen, wie z.B. Golem*
Es ist bereits ein Informationsspeicher bekannt, der zur Speicherung Mikrobildkarten verwendet, wobei auf einer Mikrobildkarte im Format 20 χ 25 cm 10.000 Mikrobildfelder untergebracht sind. Zur Auswahl der gesuchten Information wird ein digitales Adressensystem verwendet, wobei entweder auf den Speicherkarten oder an einer anderen Stelle eine entsprechende Adresse angebracht IBt. Das Lesen der auf dem entsprechenden Speicherplatz vorhandenen Information erfolgt mit Hilfe einer Flying-Spot-Abtasteinrichtung. Bei der Abtastung wird ein Videosignal erzeugt, das sodann einem öder mehreren Anzeigegeräten, z.B. Fernsehsichtgeräten ,zugeführt wird.
Es ist andererseits bekannt, zur Speicherung digitaler Daten in EDV-Anlagen Magnetkartenspeicher zu verwenden.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Speicher anzugeben, der zur Speicherung sowohl von großen Mengen digitaler als auch von großen lV1engen analoger Informationen geeignet ist. Insbesondere soll dieser Speicher für ein Zusammenwirken mit Informatbnsrückgewinnsystemen geeignet sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Speicher der eingangs genannten Art vorgeschlagen, der erfindungsgemäß einerseits Magnetkarten zur Speicherung digitaler Informationen und andererseits Mikrobildkarten zur Speicherung analoger Informationen umfaßt und bei dem eine Kartentransporteinrichtung vorgesehen ist, um die Magnetkarten zu einer Magnetschreib- und Lesestation und die Mikrobildkarten zu eher Mikrobiidabtaststation zu transportieren.
Vorzugsweise sind die Magnetkarten und die Mikrobildkarten in ihrer Form und Größe derart angepaßt, daß sie die gleichen Abstellplätze, Auswahlsysteme und^ransporteinrichtungen im Speicher einnehmen können.
Zur Positionierung der Mikrobildkarten in Bezug auf die Mikrobildabtaststation wird vorzugsweise ein Positioniersystem, das die Eineteilung der Mikrobildkarten in X- und Y-Richtung gestattet, vorgesehen. Hierbei wird zweckmäßigerweise zur Mikrobildabtastung eine Fernsehkamera verwendet.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Fernsehkamera mit einer ferngesteuerten Brennweitenverstellung versehen ist. Man kann hierdurch Ausschnitte aus dem abgetasteten Mikrobild auf dem Sichtgerät in vergrößertem Maßstab zur Anzeige bringen.
Weiterhin kann der Speicher über einen Nachrichtenübertragungskanal mit einem entfernten Sichtgerät verbunden werden, auf dem die gespeicherten Informationen dargestellt werden können. Um die Übertragung über schmalbandige Nachrichtenkanäle zu ermöglichen, wird vorzugsweise am Ort des Sichtgerätes ein Zwischen-
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speicher angeordnet, in dem die ankommenden Videosignale gespeichert werden, bevor sie auf das Sichtgerät weitergegeben werden. Als besonders geeignet hat sich hierbei ein magnetischer Videoplattenspeicher erwiesen. Vorzugsweise erfolgt die Bild/aufzeichnung im Speicher mit einer niedigereren Einschreibgeschwindigkeit als die Abtastung. Dies kann man dadurch erreichen, daß man die Drehaahl des Videoplattenspeichers umschaltet.
Die schmalbandige Übertragung des Videosignals über einen Nachrichtenkanal mit.einem Zwischenspeicher am Ort des Sichtgerätes setzt voraus, daß die Abtastung der im Mikrobild gespeicherten Information mit einer vergleichsweise niedrigen Abtastgescliwindigkeit erfolgt entsprechend der gewünschten Übertragungsfrequenzbandbreite. Soll die Abtastung des Mikrobildes mit höherer Abtastgeschwindigkeit erfolgen, um die Mikrobildabtaststation für den nächsten Abtastvorgang frei zu machen, so kann am Ort des Mikrobildspeichers ein weiterer Zwischenspeicher vorgesehen, werden, in den die von der Mikrobildabtastung kommende Information mit höherer Gesehwiidigkeit eingespeichert wird als sie daraus wieder abgelesen wird. ,
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Übertragung der Videosignale über schmalbandige Nachrichtenkanäle, z.B. einen Fernsprechkanal..Sie gestattet es ferner, eine beliebige Anzahlvon Sichtgeräten mit dem Mikrobildspeicher zu verbinden.
Der am Ort des Sichtgerätes angeordnete Zwischenspeicher wird zweckmäßigerweise so gestaltet, daß er die bei der Abtastung mehrerer Mikrobilder entstehenden Videosignale speiehern kann. Man hat dann den Vorteil, ohne Benutzung des Mikrobildspeichers eine Reihe von auf dem Zwischenspeicher gespeicherten Mikrobildern in beliebiger Reihenfolge und beliebig lange auf dem Sichtgerät zur Anzeige bringen zu können. Beispielsweise kann man mehrere oder alle Seiten eines Buches auf dem Zwischenspeicher speichern, um diese dann nacheinander auf dem Sichtgerät zur Anzeige zu bringen. .
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Zweckmäßigerweise wird das Sichtgerät gleichzeitig zur Anzeige digitaler Informationen verwendet. Hierzu müssen die digitalen Informationen in einem Umsetzer in zur Anzeige geeignete Videosignale umgesetzt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung anhand der Figuren.
Fig.1 zeigt die Prinzipanordnung eines erfindungsgemäßen Speichers,
Fig.2 ist eine Darstellung der Kartentransporteinrichtungen bei dem Speicher nach Fig.1,
Fig.3 zeigt eine Mikrobildkarte wie sie bei dem erfindungsge-F mäßen Speicher Verwendung findet,
Fig.4 zeigt einen Ausschnitt aus der Mikrobildkarte nach Fig.3,
Fig.5 zeigt die Mikrobildabtaststation in einer Seitenansicht, Fig.6 zeigt die Mikrobildabtaststation in einer Draufsicht,
Fig.7 zeigt ein Informationsrückgewinnsystem mit schmalbandiger Fernübertragung und Analogspeicherung am Arbeitsplatz,
Fig.8 dient zur Erläuterung des Prinzips der Darstellung alphanumerischer Daten auf dem Sichtgerät.
In Fig.1 ist ein Speicher 1 zur Speicherung digitaler und analoger Informationen dargestellt, wobei die digitalen Informationen auf Magnetkarten und die analogen Informationen auf Mikrobildkarten gespeichert werden. Das Lesen der analogen Informationen von den Mikrobildkarten erfolgt' in einer Mikrobildabtaststation, die im wesentlichen eine Fernsehkamera 2 umfaßt, die mit einer Wechseloptik 3 versehen ist. Der Transport der Magnetkarten auf dem Speicher 1 zur Abtastung durch die Fernsehkamera 2 erfolgt durch die Kartentransporteinrichtung 4. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine Magnetschreib- und Lesestation mit Magnetköpfen 5 angeordnet, zu der die Magnetkarten mit Hilfe der Kartentransporteinrichtung 4 transportiert werden.
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Die Kartentransporteinrichtung ist im einzelnen in Pig. ^. dargestellt. Soll eine digitale Information ein- bzw, ausgelesen werden, so wird die ausgewählte Magnetkarte von den Transportroilen 7 aus dem Speicher 1 zu der Magnetschreib- und Lesestation über die Trommel 8 und an den Magnetköpfen 5 vorbeigeführt, wodurch die digitale Information ausgelesen wird. Anschließend führen die Tiaasportrollen 7 die Magnetkarte wieder zurück in den.Speicher. Soll hingegen eine analoge Information ausgelöst werden, so wird eine dem Kartenmagazin zugeordnete Weiche 9 umgestellt. Die ausgewählte Mikrobildkarte läuft dann aus dem Speicher kommend über die Transportrollen 7 und vorbei an der Weiche 9 zur Mikrobildabtaststation, wo inzwischen die Einstellung der X- und y-Koordinaten der ausgewählten Mikrobildkarte erfolgt und das Mikrobild mit Hilfe der Fernsehkamera 2 und der Lichtquelle 6 abgetastet wird.
Fig.2b zeigt den Weg der Mikrobildkarte aus dem Speicher 1 zur Mikrobildabtaststation. Der Rückweg der Mikrobildkarte ist in Fig.2c dargestellt. Sie wird hier von den Transportrollen 7 an der Trommel 8 vabei zurück in den Kartenspeicher 1 geführt. Die X- und Y-Positionierung der Mikrobildkarten erfolgt einerseits durch einen schrittmotorgesteuerten horizontalen Anschlag zur Positionierung der Bildkarte in X-Richtung und andererseits durch eine ebenfalls schrittmotorgesteuerte vertikale Y-Positionierung zum Heben und Senken des optischen Systems mit der Fernsehkamera. Die Ansteuerung der Mikrobildkarte und die X-Y-Positionierung werden von der Datenverarbeitungsanlage im Zusammenhang mit einem Informationsrückgewinnungssystem vorgenommen. Es ist aber auch möglich, manuell über das Bedienungsfeld oäer ferngesteuert über eine Tastatur am Ort des Sichtgerätes die BBitioniereinrichtung zu steuern.
Die in Fig.3 dargestellte Mikrobildkarte weisi/1200 Felder zur Aufnahme von Mikrobildgrößen von 3,5 χ 5 mm auf. Ein solches Mikrobildformat kann beispielsweise 8 Din-A 4- Formate oder 16 Dokumente in Buchseitengröße etwa des Formats DIN-A 5 auf-
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*an der Trommel 8 wiederum über die Transportrollen 7 vorbei
nehmen. Für einen Kartenspeicher mit acht Magazinen zu je 256 Karten ergibt sich daher ein Speicherinhalt von 20 bis 40 Mill, Dokumenten. Diese Zahl entspricht einer Bibliothek mit 1.00000 bis 2.00000 Büchern, wenn die mittlere Seitenzahl eines Bandes mit 200 Seiten angenommen wird, die in einem einzigen Analogmassenspeicher in Original-Mikrophotos gespeichert werden können.
Der in Fig.4 dargestellte Ausschnitt der Mikrobildkarte läßt die einzelnen Mikrobilder 10 auf der Mikrobildkarte deutlich erkennen. Zur Detailerkennung sind Vergrößerungen erforderlieh. Dies erfolgt durch Umschaltung der WechseJqptik 3 (Fig.1). Ferner ist hierzu den im Detail zu betrachtenden Quadranten des Bildausschnitts in die Mitte des Bildschirmfeldes zu positionieren. Dies kann mit Hilfe eines Liniennetzes einer transparenten im Quadranten unterteilten Scheibe auf dem Sichtgerät und einer dort angeordneten Tastenwahlvorrichtung erfolgen.
Tn Fig. 5 und 6 ist die Mikrobildabtaststation im Detail dargestellt. Die von vom Antriebsmotor 24 angetriebenen Transportrollen 7 zur Mikrobildabtaststation gebrachte Mikrobildkarte wird dort durch den Anschlag 27» der mit Hilfe des Motors 25 durch den Antrieb 26 verstellbar ist, in die richtige Position in X-Richtung gebracht, während die Positionierung in ¥-Richtung durch Verstellen des Verstelltisches 28 mit der Fernsehkamera 2 erfolgt. Diese Verstellung wird durch den Motor 29 vorgenommen. Sodann wird das Mikrobild von der Lichtquelle 6 durch den Kondensator 23 beleuchtet und von der Fernsehkamera 2 abgetastet. Die Fernsehkamera 2 ist mit mehreren Wechselobjektiven 3 ausgestattet. Die Umschaltung erfolgt ferngesteuert über einen motorischen Antrieb 30 für das Ritzel Es können beispielsweise fünf verschiedene Objektive verwendet werden.
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Pig.7 zeigt eine schematische Darstellung zur Erläuterung eines Systems zur Rückgewinnung der in einem erfindungcgemäßen Speicher gespeicherten Information. Ein solches System umfaßt zentrale Einheiten bestehend aus einem zur Speicherung digitaler und analoger Informationen geeigneten Speicher 13 mit der zugehörigen Magnetkartenschreib- und Lesestation und Mikrobildabtaststation. Dieser Speicher ist verbunden mit einer Datenverarbeitungsanlage 14 zur Steuerung des Speichers 13 im Hinblick auf die Informationsrückgewinnung. Die Steuerung des Speichers 13 erfolgt durch die 19-stellige Adresse, die üblicher Weise zur Steuerung eines Magnetkartenspeichers dient. Erforderlich sind für den Bildbetrieb jedoch zwei Befehlsfolgen von 2 χ 18 Bits (2 Befehle). Durch den ersten Befehl werden das Speichermagazin, die Kartenadresse, der Bildausschnitt und die Wechseloptik ausgewählt. Der zweite Befehl dient zur Ermittlung des Bildes. Außerdem werden beim Bildbetrieb Signale erzeugt, die diefaikrobildkarte zur Mikrobildabtaststation steuern und die bei der Magnetkartenabtastung erforderlichen Umläufe verhindern. Während des Bildbetriebes ist es möglich, beliebige Magnetkarten aus-
zuwählen, d.h. zu einem Bild oder Bildausschnitt können mehrere Magnetkarten mit verschiedenen textlichen Informationen ausgegeben werden.. Diese zentralen Einheiten sind über eine schmalbandige Übertragungsstrecke, z.B. Fernsprechkanäle mit am Arbeitsplatz des Teilnehmers angeordneten Sichtgeräten 16 verbunden, die ihrerseits mit einem Zwischenspeicher 17 und einer Tastatur 15 versehen sind. Wie dargestellt können mehrere derartige Teilnehmerstationen mit einer Zentralstation verbunden sein. Der Zwischenspeicher 17 ist einerseits wegen der im Hinblick auf die schmalbandige Übertragung gewählte langsame Abtastung im Vergleich zu der Nachleuchtzeit des Sichtgerätes erforderlich, andererseits aber auch um die ausgewählte Information am Sichtgerät 16 beliebig lange zur Verfügung zu haben. Zweckmäßigerweise wird als Zwischenspeicher ein Videoplatten<speicher verwendet, bestehend aus einer mit einer Nickel-Ko-
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balt-Schicht plattierten Aluminiumscheibe, die ähnlich einem Plattenteller eines Plattenspielers motorisch angetrieben und auf konstanter Drehzahl gehalten wird. Die magnetische Analogaufzeichnung und -Wiedergabe erfolgt hierbei über einen Videokopf, dessen Abstand über Saphirspitzen ca. 2 /um zur Hagnetschicht der Platte beträgt. Jede Umdrehung der Platte bedeutet die Aufzeichnung zweier Halbbitter auf einer einzigen Spur, so daß bei einem schrittweise radial gesteuerten Videokopf mehrere 100-Biidaufzeichnungen möglich sind, die in beliebiger Reihenfolge gewählt und beliebig lange betrachtet werden können. Der Plattenspeicher soll eine umschaltbare Rotationsgeschwindigkeit haben, so daß das Einschreiben der vom Kartenspeicher kommenden Information mit langsamer Rotationsgeschwindigkeit erfolgt, die Abtastung dagegen mit schneller Rotationsgeschwindigkeit, wobei das Verhältnis der beiden Geschwindigkeiten zweckmäßigerweise 10 : 1 beträgt. Hat der Zwischenspeicher 17 die vom Kartenspeicher 13 kommende Information aufgenommen, so kann er beliebig oft abgexastet werden, um diese Information auf^Lem Sichtgerät 16 zur Anzeige zu bringen. Besorifers vorteilhaft ist es auch, eine ganze Reihe von Mikrobildern auf dem Zwischenspeicher 17 aufzuzeichnen, die sodann in beliebiger gewünschter Reihenfolge auf dem Sichtgerät 16 zur Anzeige gebracht werden können, ohne daß hierzu der Zugriff zu dem Kartenspeicher 13 über die DVA 14 erforderlich ist.
Es ist zweckmäßig, das Sichtgerät 16 nicht nur zur Aufzeichnung analoger Informationen, sondern auch zur Aufzeichnung digitaler Informationen in Form alphanumerischer Zeichen zu verwenden. Um die von einer Datenverarbeitung ausgegebenen alphanumerischen Informationen auf einem Fernsehschirm sichtbar zumachen, bedarf es jedoch eines zentralen Umsetzers, wie er irjfrig. 8 ahematisch dargestellt ist. Hierin werden die von der Datenverarbeitungsanlage 19 kommenden Informationen in einem Speicher 20 gespeichert und in einem Zeilenauflösungs-
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.teil 21 in einzelnen Zeilen aufgelöst und in einem Analogteil 22 in ein Videosignal umgesetzt. Das so erzeugte Videosignal kann sodann dem Sichtgerät (16 in Fig.6) zugeleitet werden.
8 Figuren
14 Patentansprüche
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Claims (1)

Pa tentansprüche
1. Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und """ analoger Informationen insbesondere im Zusammenwirken mit Informationsrückgewinnungssystemen, dadurch g e k e η η zeichnet , daß der Speicher einerseits Magnetkarten zur Speicherung digitaler Informationen und anderer-" seits Mikrobildkarten zur Speicherung analoger Informationen umfaßt und daß eine Kartentransporteinriehtung vorgesehen ist, um die Magnetkarten zu^iner Magnetschreib- und Lesestation und die Mikrobildkarten zu einer Mikrobildabtaststation zu transportieren.
2. Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net , daß die Magnetkarten und die Mikrobildkarten in ihrer Formand Größe derart aneinander angepaßt sind, daß sie die gleichen Abstellplätze, Auswahlsysteme und Transport einrichtungen im Speicher einnehmen können.
J>. Speicher nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeich net durch ein Positioniersystem, das die Einstellung der Mikrobildkarten in X- und Y-Richtung gestattet.
4. Speicher nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Mikrobildabtaststation eine Fernsehkamera umfaßt.
ü>. Speicher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich net , daß die Fernsehkamera mit einer ferngesteuerten Brennweitenverstellung versehen ist.
6. System zur Rückgewinnung der in einem Speicher nach Anspruch 1 gespeicherten Information, dadurch g e k e η η zeichnet , daß der Speicher über einen Nachrichtenübertragungskanal mit einem Sichtgerät verbunden ist, auf dem die gespeicherten Informationen dargestellt werden kön-
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Ί* System nach Anspruch 6, dadurch g e k e η η ζ e i c h net , daß am Ort des Sichtgerätes ein Zwischenspeicher angeordnet ist, in dem die ankommenden Videosignale gespeichert werden, bevor sie auf das Sichtgerät weitergegebenwerden.
8. System nach Anspruch 7, dadurch g e k e η η ζe i c h net , daß als Zwischenspeicher ein magnetischer Videoplattenspeicher verwendet wird.
9. System nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η ζ e i c h net , daß die Bildaufzeichnung im Speicher mit einer niedrigeren Einschreibgeschwindigkeit erfolgt als die Abtastung und daß hierzu die Drehzahl des Speichers umschaltbar ist.
10* System nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß ein weiterer Zwischenspeicher amört der Mikrobildabtaststation angeordnet ist und daß die Abzeichnung in diesem Zwischenspeicher mit höherer Geschwindigkeit erfolgt als die Abtastung.
11. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennz e i c h η e t , daß die Übertragung der Videosignale über einen Fernsprechkanal erfolgt.
12. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß mit einem Speicher eine beliebige Anzahl von Sichtgeräten über einen Nachrichtenkanal verbunden sind.
13. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 12, dadurch g e k e ηη ζ e i c h η e t , daß mit dem Sichtgerät ein Digital-Analog-Wandler verbunden ist, um alphanumerische Zeichen auf dem Sichtgerät zur Anzeige zu bringen.
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14. System nach einem6der mehreren der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet , daß der Zwischenspeicher am Ort des Sichtgerätes zur Speicherung mehrerer Mikrobilder dient und daß am Ort des Sichtgerätes eine Tastatur vorgesehen ist zur Auswahl eines der gespeicherten Mikrobilder.
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Leerserte
DE19702015547 1970-04-01 1970-04-01 Speicher zur Speicherung von großen Mengen digitaler und analoger Informationen Pending DE2015547A1 (de)

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