DE2015247B2 - Halbleiter-bauelement - Google Patents
Halbleiter-bauelementInfo
- Publication number
- DE2015247B2 DE2015247B2 DE19702015247 DE2015247A DE2015247B2 DE 2015247 B2 DE2015247 B2 DE 2015247B2 DE 19702015247 DE19702015247 DE 19702015247 DE 2015247 A DE2015247 A DE 2015247A DE 2015247 B2 DE2015247 B2 DE 2015247B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- conductive
- semiconductor
- plate
- electrode
- blocks
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H10W40/611—
-
- H10W72/00—
-
- H10W76/138—
Landscapes
- Die Bonding (AREA)
- Electrodes Of Semiconductors (AREA)
- Electroplating Methods And Accessories (AREA)
Description
beiden Fällen nur mit einem dünnen Nickel- und ge- auf den beiden Seiten des Halbleiterplättchens zur
gebenenfalls zusätzlich mit einem dünnen Gold-Film Stützung vorgesehen sind, ist also, wie oben erwähnt,
bedampft. Diese Filme tragen zur mechanischen erfindungsgemäß eine Basiselektrode weggelassen,
Stützung des spröden Halbleiterplättchens nicht bei. wodurch der thermische und der elektrische Wider-Die
aus diesen beiden Patentschriften bekannten 5 stand zwischen den leitfähigen Blöcken und dem HaIb-Halbleiter-Bauelemente
weisen also den Mangel auf, leiterplättchen reduziert und damit die Leistungsdaß
das Halbleiterplättchen bei Hochleistungsbetrieb fäliigkeit der erfindungsgemäßen Anordnung geleicht
bricht. steigert wird. Die Bruchgefahr des Halbleiterplättchens
Bei den Halbleiterelementen gemäß der schweize- wird durch die vorhandene eine Basiselektrode weit-
rischen Patentschrift 406 443 und den französischen io gehend reduziert, während die Gefahr eines Klebens
Patentschriften 1 46G 106 und 1 374 981 ist das Halb- infolge der weggelassenen zweiten Basiselektrode
leiterplättchen zwischen einem Paar von stützenden durch den erfindungsgemäßen dünnen Metallfilm und
Basiselektroden aus Molybdän, Wolfram od. dgl. die gegebenenfalls vorgesehene spröde Metallfolie
befestigt, und diese Einheit ist zwischen den leitfähigen vermieden wird.
Blöcken eingespannt. Der Nachteil einer Anordnung 15 Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
des Halbleiterplättchens zwischen zwei Basiselektroden sind in der nachstehenden Beschreibung an Hand der
besteht darin, daß der elektrische und der thermische Zeichnungen erläutert; in de- Zeichnungen zeigt
Widerstand verhältnismäßig hoch sind. Beide Wider- F i g. 1 einen Längsschnitt dirch ein erfindungs-
stände lassen sich reduzieren, indem eine der Basis- gemäßes Halbleiter-Bauelement,
elektroden weggelassen wird, wie dies bei dem er- 20 F i g. 2 zur Erläuterung einen vergrößerten Quer-
findungsgemäßen Aufbau der Fall ist. Durch das schnitt des Hauptabschnitts des in F i g. 1 gezeigten
Weglassen der einen Basiselektrode entsteht jedoch Bauelements,
die Tendenz, daß bei Stromfluß durch das Halbleiter- F i g. 3 den Hauptteil eines weiteren erfindungs-
element ein unerwünschtes Kleben zwischen den gemäßen Halbleiter-Bauelements in ähnlicher Dar-
Kontaktflächen des leitenden Blocks und des Halb- 25 stellung wie F i g. 2,
leiterplättchens auftritt, wodurch die Gleitfähigkeit F i g. 4 ein Diagramm zur Darstellung der Bezwischen
den Oberflächen beeinträchtigt und schließ- ziehung zwischen dem Anteil an unbrauchbar gelich
ein Bruch des Halbleiterplättchens verursacht wordenen Bauelementen und der Zahl der den Wärmewird,
zyklen entsprechenden Betriebsperioden bei erfindungs-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 30 gemäßen und konventionellen Halbleiter-Bauelemen-
Halbleiteranordnung für Hochleistungsbetrieb zu ten,
schaffen, bei der einerseits die Bruchgefahr des Halb- F i g. 5 ein Diagramm über die Beziehung zwischen
leiterplättchens so klein wie möglich gehalten wird und dem Wärmewiderstand in der den leitfähigen Block
andererseits die Leistungsfähigkeit der Anordnung und das Plättchen durchsetzenden Richtung und der
möglichst gesteigert wird. 35 Zahl der Betriebsperioden und
Eine erfindungsgemäße Lösung dieses Problems F i g. 6 ein Diagramm zur Darstellung der Beerfolgt
durch derartige Ausgestaltung des eingangs ziehung zwischen dem Spannungsabfall in Durchlaßgenannten Halbleiter-Bauelements, das die Oberfläche richtung und der Zahl der Betriebsperioden der HaIbdes
genannten zweiten leitfähigen Blocks, die der auf leiter-Bauelemente.
die genannte andere Fläche des Halbleiterplättchens 40 Bei dem erfindungsgemäßen Halbleiter-Bauelement
auflegierten Elektrode zugewandt ist, mit einem etwa ist eine Basiselektrode, deren Wärme-Ausdehnungs-
5 bis 200 μ starken metallischen Film überzogen ist, koeffizient nahe dem des Plättchens liegt, an dieses
der beträchtlich höheren Schmelzpunkt und größere sowie an einen leitfähigen Block angelötet. Die dem
Härte aufweist als der zweite leitfähige Block, so daß leitfähigen Block auf der anderen Seite zugewandte
die Oberflächen des dünnen metallischen Films und 45 Fläche des Plättchens steht mit der Oberfläche des
der Legierungselektrode gleitend und ohne uner- Blocks in Berührung, wobei der Block längs der Ober-
wünschtes Kleben zwischen dem zweiten leitfähigen fläche des Plättchens gleiten kann. Wegen der unter-
Block und der Legierungselektrode gegeneinander ge- schädlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten
drückt sind. des aus Kupfer bestehenden leitfähigen Blocks von
Eine zweite erfindungsgemäße Lösung der dar- 50 16,5 · 10-" und des aus Silicium bestehenden Plättgelegten
Aufgabe besteht darin, daß bei dem Halb- chens von 3,6 · 10"e ist die Gleitbewegung verhältnisleiter-Bauelement
der eingangs bezeichneten Art die mäßig stark. Da außerdem durch Überströme und hochglatte Oberfläche des genannten zweiten leit- diskontinuierliche Belastungen Wärme entwickelt wird,
fähigen Blocks, die der an der genannten anderen kann die Gleitbewegung in Form einer gewissen kom-Fläche
des Halbleiterplättchens anhaftenden ohmi- 55 plizierten thermischen Stoßbewegung auftreten. Da
sehen Elektrode zugewandt ist, mit einem 5 bis 200 μ das Plättchen und der Block zur Erzielung guter
starken metallischen Film überzogen ist, der be- thermischer und elektrischer Leitungsübergänge fest
trächtlich höheren Schmelzpunkt und größere Härte zusammengepreßt sind, ist das Plättchen notwendigeraufweist
als der zweite leitfähige Block, und daß weise hohen Spannungen unterworfen. Aus diesen
zwischen den dünnen metallischen Film und die 60 Gründen müssen die Kontaktflächen des Plättchens
ohmische Elektrode eine spröde Metallfolie mit im und des leitfähigen Blocks so gebaut sein, daß sie
wesentlichen ebenen Oberflächen eingefügt ist, so die erwähnten hohen thermischen und mechanischen
daß der zweite leitfähige Block und das Plättchen Spannungen aushalten.
längs den in Kontakt stehenden Oberflächen gleitend Das erfindungsgemäße Halbleiter-Bauelement kennzusammengedrückt
sind. 65 zeichnet sich dadurch, daß die Fläche des leitfähigen
Von den beiden Basiselektroden, wie sie gemäß der Blocks, die gleitend auf die gegenüberliegende Fläche
schweizerischen Patentschrift 406 443 und den fran- des Plättchens gedrückt ist, mit einem dünnen me-
zösischen Patentschriften 1 466 106 und 1 374 981 ta'lische.i Film mit beträchtlicher Härte und einem
5 6
hohen Schmelzpunkt überzogen ist, so daß ein gegen- (IV) Karbid-Verteilungsmaterial, das in einem Binde-
seitiges Aufschmelzen zwischen den Materialien des m'tte' feinverteilte Karbide enthält und aus·
leitfähigen Blocks und der Ohmschen oder auf das Wolframkarbid, Titankarbid oder Tantalkarbid
Plättchen auflegierten Elektrode, das leicht zu dem . in einem Bindemittel wie Kobalt, Nickel, Eisen,
unerwünschten Kleben führt, verhindert werden kann. S Mangan oder Chrom besteht; beispielsweise also
Auch wenn die durch ein Kleben verursachte Ver- (a) 88,25 °/0 W 6°/0Co 5,75% C
bindung nur schwach ist, bringt das Kleben Nachteile ,^ 71,7°/ W — 20°/ Co — 2 7°/ Ta — 0 9°/
mit sich. Nb—°4 7i>/ C ° ° ' *
Im allgemeinen weisen metallische Materialien von - ' ° 1β .
großer Härte und hohem Schmelzpunkt große ther- to W « «W- 3 /„Co- 1/.Ni- 2 /0Cr -
mische und elektrische Widerstände auf, die um so 7,2 /0 I a — 10 /„ 11 — 2,4 I0SHb- 7,4 /„ C
kleiner sind, je dünner der Film ist. Da andererseits (V) Kombinationen des Grundierüberzugs und des
die Kontaktflächen starken Reibungs- und Gleit- obenerwähnten Films,
bewegungen ausgesetzt sind, muß die Dicke vom
Standpunkt der Betriebsdauer her so groß sein, daß is Bei den Versuchen wurden die folgenden Elektrolyte
der Film die mechanischen Spannungen und den für das Aufgalvanisieren eines Films der Gruppe (I)
Abrieb aushält. Ist die Dicke zu gering, so wird die benutzt:
Oberfläche des leitfähigen Blocks durch Abschälung (A) Galvanjscher überzug aus W-Co-Legierung
oder Abrieb des Films freigelegt. Da die minimale
Filmstärke von den thermischen und elektrischen« (0 Zusammensetzung des Elektrolyts:
Widerständen des Materials abhängt, ist es schwierig, Natriumwolframat Na1WO4 · 2H1O 60 g/l
diesen Minimalwert des Films für alle Materialien Kobaltsulfat CoSO4 · 7H1O 20 g/l
anzugeben. Aus den Versuchen hat sich ergeben daß Ammoniumtaftrat (NH4)tC4H4O. .. 60 g/l
die minimale Filmstarke bei etwa 5μ hegt. Es ist . ., .. .„ ", -- ,.
jedoch zu beachten, daß diese Dicke keine generelle *5 /»mmomumchlond NH4Cl 50 g/l
Grenze für die verschiedenen Materialien darstellt. (ii) Stromdichte 3 A/dm*
Die dünnen metallischen Filme werden durch ,_. j.,. »#«-.»·
Galvanisieren, nichtelektrisches Plattieren, Vakuum- W Überzu8 aus Mo-Co-Leg.erung
verdampfung, Aufsprühen, Plasmastrahl-Beschichtung (i) Zusammensetzung des Elektrolyts
oder sonstige geeignete Verfahren aufgebracht. Selbst- 30 Natriummolybdat NatMoO4-2H,O 48 g/l
verständlich ist die Oberfläche des nach den oben- Kobaltsulfat CoSO4 · 7 H.O . . 18 g/l
erwähnten Verfahren gebildeten Films nicht glatt .. . ., x.. _ ττ Λ ..,
genug, um den flachen Kontakt zwischen den Ober- Natmimcitrat Na.C.H.0, -11/
flächen des leitfähigen Blocks und dem Plättchen her- l H*u 1^ »'
zustellen; deshalb wird die Oberfläche des Films durch 35 (H) Stromdichte 10A/dm*
weitere Bearbeitung in geeigneter Weise, etwa durch ,__ fV. ...... .
Reiben, hochpoliert. Als Materialien für den auf die (Q Überzue aus W-Ni-Legierung
Oberfläche des leitfähigen Blocks aufgetragenen (i) Zusammensetzung des Elektrolyts
dünnen metallischen Film werden vorzugsweise die Natriumwolf ramat Na1WO4 · 2H1O 50 g/l
folgenden Materialien verwendet 40 Nickelsulfat NiSO4 · 6H1O 20 g/l
(I) Wolfram, Molybdän, Wolfram-Kobalt-Legie- Zitronensäure C,He07 72 g/1
rung, Molybdän-Kobalt-Legierung und Wolf- Der pH-Wert des Elektrolyts wurde durch
ram-Nickel-Legierung. eine wäßrige Ammoniumlösung auf 8,7 ein-
45 gestellt.
GD Legierungen auf Kobalt-Basis wie beispielsweise ^ stromdichte 2 bis 2,5 A/dm»
(a) 06vS° - 024·/° Mn~ 6°/0 W ~ 1β/β C ~~ Gii) Galvanisiertemperatur etwa 7OeC.
(b) 59% Co -29%Cr -9% W-1,8% C- Durch Ändern der Zusammensetzung der obigen
nao/ c; η 40/ \λ~ 5° Elektrolyten kann man die Zusammensetzung des
, \ muli- \ini r* „, _cn, aufgalvanisiertcn Films steuern.
(C) 50 /0 Co — 33 /0 Cr— 13 % W — 2,5 % Zm Bildung des FiIms ist der Anteil von Molybdän
C — 0,8 /o Si — 0,7 /0 Mn und wolfram in dem Film vorzugsweise größer
W als 25%.
(d)42bis52%Co-19%Cr-8bis 15%W — 55 Gemäß Fig. 1 ist eine Fläche eines Halbleiter-
1%9 "~ 2'5 Ws 3%Si — 13% Ni — plättchens 2 mittels eines geeigneten Lots 6, beispiels-
1,5 bis 3 % B weise Aluminramlot, auf eine aus Wolfram oder
Diese Materialien haben eine Härte von etwa Molybdän bestehende Basiselektrode 10 aufgelöst, die
750 Hv. ihrerseits durch ein geeignetes Lot 12 wie etwa Goldlot
60 auf einen leitfähigen Block 16 aufgelötet ist, der aus
(ΠΙ) Schnellstähle wie beispielsweise einem Material mit hohen thermischen und elek-
TW Λ01 r η7 0/ r· το/ ν irischen Leitfähigkeiten besteht Die andere Fläche
(a) 14 /0 W — 4 /0 Cr — 0,7 /0 C — 2 /0 V — des p]attchens 2 ist mit einer beispielsweise aus einer
Rest Fe Gold-Kupfer-Gold- oder Gold-Antimon-Legierung
(b) 18% W — 4% Cr — 0,7% C —1,5% V — 6s bestehenden Ohmschen oder auflegierten Hektrode 4
10% Co — Rest Fe versehen. Eine Oberfläche eines auf dem leitfähigen
(c) 22% W — 4% Cr-0,75% C —1,5% V — Block 14 gebildeten dünnen Films 8 steht mit der
2% Mo — Rest Fe Oberfläche der Elektrode 4 m Berührung. Ein Ring-
isolator 18 mit einem Flanschabschnitt ist über Verbindungselement-!
22 und 24 mit einem ringförmigen Dichtelement 20 sowie mit dem leitfähigen Block 16
verbunden. Die Verbindungselemente 22 und 24 sind aufeinander und mit dem Dichtungselement 20 derart
verscjweißt, daß sie die Halbleitereinheit 1 luftdicht
verschließen.
Die Halbleitereinheit 1 ist zwischen zwei Kühlblöcken 38 gehalten, die mit Rippen 40 versehen sind
und über Isolierbolzen 30 und Muttern 36 miteinander verbunden sind. Die Halbleitereinheit 1 und die Kühlblöcke
38 sind durch Federn 34 zusammengedrückt, wodurch zwischen dem Plättchen 2 und dem leitfähigen
Block 14 ein hoher Druck erzeugt wird.
Wie in F i g. 2 gezeigt, ist auf der Oberfläche des leitfähigen Blocks 14 ein dünner metallischer Film 8
mit beträchtlich hohem Schmelzpunkt und großer Härte ausgebildet, dessen Oberfläche bearbeitet ist,
um insbesondere dann, wenn der Film durch Aufsprühen gebildet ist, eine hochpolierte Oberfläche zu
erzielen.
Vorzugsweise ist die Kante des leitfähigen Blocks gegenüber der Oberfläche der auflegierten Elektrode 4
abgerundet, um die Feldstärke in der Nähe der Kante abzumildern oder zu reduzieren, wobei die Kante
des Films 8 so geformt ist, daß sie zu den Seitenflächen des leitfähigen Blocks 14 reicht.
An dem in F i g. 1 und 2 gezeigten Halbleiter-Bauelement wurden Versuche durchgeführt. Die Kontaktflächen
des leitfähigen Blocks 14 und des Plättchens 2, d. h. des Filmes 8 und der auflegierten Elektrode 4
hatten eine Größe von 5 cm4, und es wurde ein Strom von 500 A angelegt. Der Temperaturwechsel betrug
etwa 1750C. Zur Erzielung dieser Temperaturänderung wurden die Leitfähigkeits- und Kühlbedingungen entsprechend
eingestellt.
Die Versuchsergebnisse sind in der nachstehenden Tafel 1 sowie in F i g. 4 bis 6 gezeigt. In der Tafel 1
sind die Proben Nr. 6 und 7 zum Vergleich mit erfindungsgemäßen Halbleiter-Bauelementen angegeben.
Die Filmdicke betrug bei den Proben Nr. 1 bis 5 etwa 10 μ.
| Verfahren | Betriebs | Anzahl der | Zustand | Bemerkungen | |
| Probe | der Filmbildung | perioden | unbrauchbar | der Kontaktfläche | kein Abfall der Durch |
| Nr. | W-Plasmastrahl | 50 000 |
gewordenen
Elemente |
gut; keine Klebe- | laßspannung, ver |
| 1 | <l/5 | Erscheinungen | nachlässigbar kleiner | ||
| thermischer Wider | |||||
| stand | |||||
| kein Abfall der Durch | |||||
| Mo-Plasmastrahl | 42 000 | gut; keine Klebe- | laßspannung, ver | ||
| 2 | <l/5 | Erscheinungen | nachlässigbar kleiner | ||
| thermischer Wider | |||||
| stand | |||||
| kein Abfall der Durch | |||||
| auf galvanisierte | 60 000 | gut; keine Klebe- | laßspannung, ver | ||
| 3 | W-Co-Legierung | <l/5 | Erscheinungen | nachlässigbar kleiner | |
| thermischer Wider | |||||
| stand | |||||
| kein Abfall der Durch | |||||
| auf galvanisierte | 55 000 | gut; keine Klebe- | laßspannung, ver | ||
| 4 | Mo-Co-Legierung | < 1/5 | Erscheinungen | nachlässigbar kleiner | |
| thermischer Wider | |||||
| stand | |||||
| kein Abfall der Durch | |||||
| auf galvanisierte | 40 000 | gut; keine Klebe- | laßspannung, ver | ||
| 5 | W-Ni-Legierung | <l/5 | Erscheinungen | nachlässigbar kleiner | |
| thermischer Wider | |||||
| stand | |||||
| Verschlechterung der | |||||
| Raum in der Halb | 60(XX) | gut; keine Klebe- | Komponenten | ||
| 6 | leiter-Einheit mit | <l/5 | Erscheinungen | ||
| Silikonöl ausgefüllt | Kein Widerstand | ||||
| Auf galvanisierter | 5000 | typisches Kleben | gegen Kleben | ||
| 7 | Ni-FiIm | 3/5 | |||
In F i g. 4 sind die Ergebnisse von Untersuchungen mit Aufheizungsperioden an zehn Proben von erfindungsgemäßen
und konventionellen Halbleiter-Bauelementen dargestellt Die Kurven 52 bis 56 geben die
Ergebnisse der erfindungsgemäßen Elemente wieder, während die Kurve 51 die Ergebnisse von herkömmlichen
Bauelementen entsprechend der Probe Nr. 7 in Tabelle 1 zeigt Aus F i g. 4 ergibt sich, daß sämtliche
erfindungsgemäßen Halbleiter-Bauelemente gegenüber den herkömmlichen ausgezeichnete Eigenschaften
bezüglich der Aufheizungsperioden aufweisen. In F i g. 5 geben die Kurven 62 bis 66 die Ergebnisse
bezüglich der Aufheizungsperioden-Eigenschaf ten der Bauelemente entsprechend den Proben Nr. 1 bis 5
nach Tabelle 1 wieder, während die Kurve 61 die entsprechenden Ergebnisse gemäß der Probe Nr. 7
209531/451
darstellt. Den in F i g. 5 gezeigten Ergebnissen ist zu entnehmen, daß die erfindungsgemäßen Halbleiter-Bauelemente
stabile Wärmebeständigkeit über lange Perioden aufweisen, während die konventionellen
Elemente nach etwa 20 000 Aufheizungsperioden unbrauchbar wurden.
In F i g. 6 geben die Kurven 72 bis 76 die Ergebnisse von erfindungsgemäßen Bauelementen entsprechend
den Proben Nr. 1 bis 5 wieder, während die Kurve 71 die Ergebnisse von konventionellen Bauelementen
gemäß der Probe Nr. 7 darstellt. Wie aus F i g. 6 hervorgeht, ist der Spannungsabfall in Durchlaßrichtung
bei den erfindungsgemäßen Bauelementen über lange Perioden stabil, während sich die herkömmlichen
Bauelemente derart verschlechterten, daß sie nach etwa 20 000 Aufheizungsperioden unbraucli'uar
wurden.
Wie den obenerwähnten Tatsachen zu entnehmen
ist, weisen die erfindungsgemäßen Halbleiter-Bauelemente ausgezeichnete Eigenschaften im Hinblick
auf die Aufheizungsperioden und das Nicht-Kleben auf. Die herkömmlichen Bauelemente verloren die
Gleitfähigkeit zwischen dem leitfähigen Block und dem Plättchen, da an den Kontaktflächen ein starkes
Kleben auftrat.
Aus den vorstehenden Ergebnissen ist zu ersehen, daß ein aufgalvanisierter W-Co-Legierungsfilm die
besten Eigenschaften bezüglich der Aufheizungsperioden und des Klebewiderstands besitzt.
Aus vielen Versuchen wurde ermittelt, daß diese Eigenschaften bei Halbleiter-Bauelementen des reinen
Diffusionstyps dadurch beträchtlich verbessert wurden, daß zwischen dem dünnen Film auf dem leitfähigen
Block und der Ohmschen Elektrode auf dem Plättchen eine geeignete Folie vorgesehen wurde.
Dies kommt daher, daß bei Halbleiter-Elementen des Legierungstyps die auf die Oberfläche des Plättchens
auflegierte Elektrode einen Störstoff wie etwa Antimon zur Bildung einer PN-Cbergangszone sowie
Silicium enthält. Der Störstoff und das Silicium unterstützen den Klebewiderstand. Während des Auflegierens
des Elektrodenmaterials, das ein Metall mit guter Ausbreitungseigenschaft und guter thermischer
Leitfähigkeit sowie einen Störstoff wie etwa Antimon umfaßt, diffundiert Silicium in die Elektrode, wobei
feine, harte Siliciumkörner sowie eine Metallverbindung wie etwa AuSb2 dispergieren. Bei Halbleiter-Bauelementen
des Legierungstyps läßt sich deshalb das unerwünschte Kleben insofern in ausreichendem
Maße verhindern, als nur ein schwaches Kleben stattfindet.
Andererseits hat man festgestellt, daß bei Halbleiter-Bauelementen
des reinen Diffusionstyps die auf der Oberfläche des Plättchens ausgebildete Ohmsche Elektrode kein Silicium und keine Störstoffe
v. ie Antimon enthält und daß daher bei derartigen Bauelementen das zwischen dem Film und der Ohmschen
Elektrode hervorgerufene Kleben oft stark ist.
Um ein solches starkes Kleben zu verhindern, wird gemäß F i g. 3 eine geeignete Klebe-Widerstandsfol;e
zwischen den Film und die Ohmsche Elektrode eingelegt.
Wie oben ausgeführt, kann das unerwünschte Kleben durch gegenseitiges Aufschmelzen zwischen
dem leitfähigen Block und der Ohmschen Elektrode auf dem Plättchen bewirkt werden. Ist das Kleben
sehr schwach, so werden die Nicht-Klebeeigenschaften verbessert. Auch aus diesem Gesichtspunkt ist also
die Einfügung der nichtklebenden spröden Folie zweckmäßig.
An Hand von Versuchen hat man festgestellt, daß die folgenden Materialien als Klebe-Widerstandsü
folien geeignet sind.
(1) Legierungen auf Gold-Basis, wie etwa Au — 10°/0
Si, Au — 5% Te, Au — 0,1% Si — 10%, Sb, Au — 7% Si — 1 °/0 Sb, Au — 6°/0 Si - 1 % Sb,
Au-I % Sb, Au 6% Si, Au — Sn, Au — Th, Au - Zn, Au — In, Au — Be, Au — Pb usw.
Bei den obigen Legierungen bilden Zusatzelemente wie etwa Si, Tn, Sb, Te. Th, Zn, Sn, Be und Pb feine
Körner in der Goldmatrix, was eine nicht klebende Schicht ergibt. Im Falle von Sb, Te, In, Sn, Th, Zn,
Be und Pb werden in der Matrix harte Metallverbindungen wie etwa AuSb2, AuTe2, Au3Th, Au3Be,
Au3Zn, Au7In3, AuPb, AuSn gebildet.
(H) Legierungen auf Kupferbasis wie etwa Cu-Zn-Legierungen, Cu-Sn-P-Legierungen, Cu-Nb-Legierungen. Als Cu-Zn-Legierungen kann die Legierung 58°/0 Cu — 350Z0Zn — 4°/0 Mn — 2% Si — 1 0I0 Al verwendet werden, als Cu-Sn-P- *5 Legierung die Legierung Cu — 10°/0Sn — 0.20Z0P, bei der als Metallverbindungen Cu3Sn1, Cu4Sn, Cu3P gebildet werden. Bei den Cu-Nb-Legierungen sind Cu2Nb-Körner in der Kupfermatrix dispergiert.
(H) Legierungen auf Kupferbasis wie etwa Cu-Zn-Legierungen, Cu-Sn-P-Legierungen, Cu-Nb-Legierungen. Als Cu-Zn-Legierungen kann die Legierung 58°/0 Cu — 350Z0Zn — 4°/0 Mn — 2% Si — 1 0I0 Al verwendet werden, als Cu-Sn-P- *5 Legierung die Legierung Cu — 10°/0Sn — 0.20Z0P, bei der als Metallverbindungen Cu3Sn1, Cu4Sn, Cu3P gebildet werden. Bei den Cu-Nb-Legierungen sind Cu2Nb-Körner in der Kupfermatrix dispergiert.
Es wurde ein Silicium-Gleichrichter mit einer Halbleiter-Einheit gemäß F i g. 3 gebaut. Das Plättchen 2
hatte 33 mm Durchmesser und 0,36 mm Dicke; die Basiselektrode 10 aus Wolfram hatte 33 mm Durchmesser
und 2,5 mm Dicke; und die leitfähigen Blöcke 14 und 16 bestanden aus Kupfer mit einem Silbergehalt
von 0,06 0I0. Die Basiselektrode 10 und das Plättchen 2
waren mittels Gold- bzw. Silberlot an den leitfähigen Block 16 angeschweißt.
Der dünne Film wurde durch Galvanisieren unter Verwendung eines Elektrolyten gebildet, der 60 g
pro Liter Na2WO4-2 H2O, 20 g pro Liter CoSO4-7H2O,
60 g pro Liter (NH1)JC4H4O6 und 50 g pro
Liter NH4Cl enthielt. Der Elektrolyt hatte einen pH-Wert von 8,7. Die Galvanisierung fand bei einer
Stromdichte von 3 A/dm8 und einer Temperatur von 750C statt. Der gebildete Film hatte eine Dicke von
etwa 15 μ und eine Härte von 410 Hv.
Auf die Oberfläche der auf dem Plättchen 2 gebildeten Ohmschen Elektrode 4, die dünne Schichten
von Gold, Kupfer und Gold umfaßte, wurde eine Klebe-Widerstandsfolie 44 aufgelegt, die aus einer
Au — 1 %-Sb-Legierung bestand und eine Dicke von 100 μ aufwies. Die Folie war durch rasches Abkühlen
des geschmolzenen Metalls auf einer wassergekühlten Kupferplatte hergestellt worden. In der Matrix des
so erzeugten Materials waren AuSb2-Körner fein und homogen dispersiert.
Der dünne Film 8 aus W-Co-Legierung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 hergestellt
Von einer Legierung, die aus 7°/0Si, I0I0Sb und
dem Rest Au bestand, wurde eine Klebe-Widerstand sf olie 44 mit einer Dicke von 100 μ hergestellt. D as
aus dieser Legierung bestehende geschmolzene Meta wurde auf einer wassergekühlten Kupferplatte rase
abgekühlt, wodurch ein Material erzeugt wurde, in dem Körner von Si und AuSb2 homogen verteilt
waren. Die so hergestellte Folie wurde auf das Plättchen aufgelegt.
Mit den gemäß Beispiel 1 und 2 hergestellten Halbleiter-Bauelementen
wurden ErIiitzungsperioden-Versuche
durchgeführt. Dabei betrugen die verwendete Stromstärke 500 A und der TemperLiurweehsel 1750C.
Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle 2 wiedergegeben.
| Zahl der Erhitzungs perioden |
unbrauchbare Bauelemente |
Bemerkungen | |
| Beispiel 1 | 60 000 | keine | geringer Abfall der Durch |
| laßspannung, geringer Wär | |||
| mewiderstand, kein Kleben | |||
| Beispiel 2 | 60 000 | keine | geringer Abfall der Durch- |
| laßspannung, geringer Wär | |||
| mewiderstand, kein Kleben | |||
| Vergleichsbeispiel 1 | 50 000 | <l/5 | leichtes Kleben |
| Vergleichsbeispiel 2 | 5 000 | 3/5 | Kleben |
In Tabelle 2 entspricht das Bauelement des Vergleichsbeispiels 1 dem der Proben 1 bis 5 der Tabelle 1;
das Plättchen des Bauelements nach Vergleichsbeispiel 1 gehört also nicht dem Legierungstyp sondern
dem reinen Diffusionstyp an, und die Ohmsche Elektrode 4 ist daher eine Kombination eines aufgedampften
Au-Cu-Au-Films und eines aufgalvanisierten Au-Films. Ähnlich gehört auch das Plättchen in dem
Bauelement des Vergleichsbeispiels 2 dem reinen Diffusionstyp an.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, haben erfindungsgemäße Halbleiter-Bauelemente ausgezeichnete
Eigenschaften bezüglich des Nichtklebens und der Erhitzungsperioden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
2462 *Γ
Claims (2)
1. Halbleiter-Bauelement mit einem Halbleiter- 5 dehnungakoeffizient etwa gleich dem des Plättchens
plättchen, das mindestens einen pn-übergang ist, und an dessen anderer Fläche eine an dem Plättenthält,
an dessen einer Fläche eine Basiselektrode chen haftende Elektrode mit hochglatter Oberfläche
befestigt ist, deren thermischer Ausdehnungs- vorgesehen ist, ferner mit einem an der Basiselektrode
koeffizient etwa gleich dem des Plättchens ist, befestigten ersten leitfähigen Block, einem zweiten
und an dessen anderer Fläche eine an das Plättchen ίο leitfähigen Block mit ebener Oberfläche, ferner mit
legierte Elektrode mit hochglatter Oberfläche vor- einer Dichtungsanordnung, die das Plättchen vollgesehen ist, ferner mit einem an einer Fläche der ständig gegen die Atmosphäre abdichtet und die
Basiselektrode befestigten ersten leitfähigen Block, leitfähigen Blöcke gegeneinander elektrisch isoliert,
einem zweiten leitfähigen Block mit ebener Ober- einer gegen die Außenflächen der leitfähigen Blöcke
fläche, die mit der Oberfläche der Legierungs- 15 gedrückten Kühlanordnung sowie einer Einrichtung,
elektrode ir. Kontakt steht, ferner mit einer Dich- die die leitfähigen Blöcke gegen die dazwischen betungsanordnung,
die das Plättchen vollständig findlichen Elektroden und das Halbleiterplättchen
gegen Atmosphäre abdichtet und die leitfähigen drückt.
Blöcke gegeneinander elektrisch isoliert, einer Die schweizerische Patentschrift 384 080 zeigt einen
gegen die Außenflächen der leitfähigen Blöcke 20 Aufbau für Halbleiterelemente, bei denen die Kongedrückten
Kühlanordnung sowie einer Einrich- takte im Gegensatz zu dem obenerwähnten Typ, tung, die die leitfähigen Blöcke über die Legie- auf den sich die Erfindung bezieht, nicht durch
rungselektrode und die Basiselektrode gegen das Druckkräfte sob dem, durch Verlötungen gewähr-Plättchen
drückt, dadurchgekennzeich- leistet sind. Bei einem derartigen Aufbau sind Gleitnet,
daß die der Legierungselektrode (4) züge- 25 bewegungen zwischen einander benachbarten Oberwandte
Oberfläche des zweiten leitfähigen Blocks flächen der verschiedenen Schichten zur Kompen-(14)
mit einem etwa 5 bis 200 μ starken metalli- sation unterschiedlicher thermischer Ausdehnungsschen
Film (8) überzogen <st, der beträchtlich koeffizienten des Halbleiters einerseits und der leithöheren
Schmelzpunkt und größere Härte auf- fähigen Blöcke andererseits nicht möglich. Infolge
weist als der zweite leitfähig' Block, so daß die 30 von periodischen Wärmeschwankungen treten an
Oberflächen des dünnen metallischen Films und den Verlötungen Spannungen auf, die zum Bruch des
der Legierungselektrode gleitend und ohne un- Halbleiterplättchens führen.
erwünschtes Kleben zwischen dem zweiten leit- Man hat deshalb Halbleiter-Bauelemente des Kom-
fähigen Block und der Legierungselektrode gegen- pressionstyps gebaut, bei denen die mit dem Plättchen
einandergedrückt sind. 35 in Berührung stehenden leitfät j^en Blöcke nicht an
2. Halbleiter-Bauelement mit einem Halbleiter- der Basiselektrode befestigt sind und daher zwischen
plättchen, das mindestens einen pn-übergang der Elektrode und dem Block Gleitbewegungen zum
enthält, an dessen einer Fläche eine Basiselektrode Ausgleich unterschiedlicher Wärmeausdehnungen mögbefestigt
ist, deren thermischer Ausdehnungs- Hch sind. Aus der britischen Patentschrift 1 024 633
koeffizient etwa gleich dem des Plättchens ist, und 40 und aus der deutschen Patentschrift 1 170 558 sind
an dessen anderer Fläche eine an dem Plättchen derartige Halbleiter-Elemente bekannt; diese Elemente
haftende ohmische Elektrode mit hochglatter sind für Hochleistungsbetrieb gedacht, bei dem hohe
Oberfläche vorgesehen ist, ferner mit einem an Ströme und hohe Spannungen an dem Halblevterder
Basiselektrode befestigten ersten leitfähigen plättchen auftreten. Dieses Plättchen muß daher
Block, einem zweiten leitfähigen Block mit hoch- 45 große Flächen haben. Beispielsweise hat ein Plättchen
glatter Oberfläche, einer Dichtungsanordnung, die für Halbleiterelemente, die bis zu 100 Ampere einsatzdas
Plättchen vollständig gegen die Atmosphäre fähig sein sollen, normalerweise eine Dicke von 0,25
abdichtet und die leitfähigen Blöcke gegeneinander min und einen Durchmesser von 13 mm. Die Dicke
elektrisch isoliert, einer gegen die Außenflächen des Plättchens soll möglichst klein sein, um den
der leitfähigen Blöcke gedrückten Kühlanordnung 5» Durchlaßwiderstand des Halbleitermaterials mögsowie
einer Einrichtung, die die leitfähigen Blöcke liehst klein zu halten, während der Durchmesser des
gegen das Plättchen und die ohmische Elektrode Plättchens möglichst groß sein soll, um die auftretendrückt,
dadurch gekennzeichnet, daß die der ohmi- den Stromstärken zu bewältigen. Die beiden für
sehen Elektrode (4) zugewandte Oberfläche des Halbleiter gebräuchlichsten Materialien, nämlich Gerzweiten
leitfähigen Blocks (14) mit einem 5 bis 55 manium und Silizium, sind jedoch spröde, so daß
200 μ starken metallischen Film (8) überzogen ist, derart dünne und relativ große Plättchen aus diesem
der beträchtlich höheren Schmelzpunkt und grö- Material außerordentlich brüchig sind. Die Erfahrung
ßere Härte aufweist als der zweite leitfähige Block, lehrt, daß zur Erzielung eines ausreichenden Kon-
und daß zwischen den dünnen metallischen Film taktes, d. h. für genügend kleinen thermischen und
und die ohmische Elektrode eine spröde Metall- 60 elektrischen Übergangswiderstand zwischen dem Halbfolie
(44) mit im wesentlichen ebenen Oberflächen leiterplättehen der genannten Größe und den leit
eingefügt ist, so daß der zweite leitfähige Block fähigen Blöcken, eine Druckkraft von mindestens
und das Plättchen (2) längs den in Kontakt 75 kg erforderlich ist. Man sieht, daß die Bruchgefahr
stehenden Oberflächen gleitend zusammengedrückt des beschriebenen dünnen und spröden Halbleitersind.
65 plättchens bei derartigen Drücken außerordentlich
hoch ist. Die beiden hier betrachteten Ausführungsformen weisen keinerlei Stütze für das Halbleiterplättchen
auf. Vielmehr ist das Halbleiterplättchen in
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP44023840A JPS5030428B1 (de) | 1969-03-31 | 1969-03-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2015247A1 DE2015247A1 (de) | 1970-10-08 |
| DE2015247B2 true DE2015247B2 (de) | 1972-07-27 |
| DE2015247C3 DE2015247C3 (de) | 1982-07-08 |
Family
ID=12121578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2015247A Expired DE2015247C3 (de) | 1969-03-31 | 1970-03-31 | Halbleiter-Bauelement |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3652904A (de) |
| JP (1) | JPS5030428B1 (de) |
| DE (1) | DE2015247C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3143335A1 (de) * | 1981-10-31 | 1983-05-11 | SEMIKRON Gesellschaft für Gleichrichterbau u. Elektronik mbH, 8500 Nürnberg | Halbleitervorrichtung |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1381778A (en) * | 1972-06-08 | 1975-01-29 | Cableform Ltd | Semiconductor clamping means |
| JPS5243227U (de) * | 1975-09-20 | 1977-03-28 | ||
| JPS5278223U (de) * | 1975-12-09 | 1977-06-10 | ||
| JPS5482278U (de) * | 1977-11-22 | 1979-06-11 | ||
| JPS5929143B2 (ja) * | 1978-01-07 | 1984-07-18 | 株式会社東芝 | 電力用半導体装置 |
| US4402004A (en) * | 1978-01-07 | 1983-08-30 | Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha | High current press pack semiconductor device having a mesa structure |
| US4646131A (en) * | 1983-01-28 | 1987-02-24 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Rectifier device |
| US5719447A (en) * | 1993-06-03 | 1998-02-17 | Intel Corporation | Metal alloy interconnections for integrated circuits |
| EP0638928B1 (de) * | 1993-08-09 | 1998-10-14 | Siemens Aktiengesellschaft | Leistungs-Halbleiterbauelement mit Druckkontakt |
| JP4014652B2 (ja) * | 1997-07-19 | 2007-11-28 | コーニンクレッカ フィリップス エレクトロニクス エヌ ヴィ | 半導体デバイスアセンブリ及び回路 |
| DE10224124A1 (de) * | 2002-05-29 | 2003-12-18 | Infineon Technologies Ag | Elektronisches Bauteil mit äußeren Flächenkontakten und Verfahren zu seiner Herstellung |
Family Cites Families (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE577086A (de) * | 1958-04-03 | 1900-01-01 | ||
| DE1185728B (de) * | 1960-05-18 | 1965-01-21 | Siemens Ag | Halbleiteranordnung, insbesondere Flaechengleichrichter oder -transistor mit einem einkristallinen Halbleiterelement |
| DE1263190B (de) * | 1961-07-12 | 1968-03-14 | Siemens Ag | Halbleiteranordnung mit einem in ein Gehaeuse eingeschlossenen Halbleiterkoerper |
| NL135878C (de) * | 1961-08-12 | |||
| BE621965A (de) * | 1961-09-02 | 1900-01-01 | ||
| NL286498A (de) * | 1961-12-30 | 1900-01-01 | ||
| NL291606A (de) * | 1962-04-18 | |||
| DE1248814B (de) * | 1962-05-28 | 1968-03-14 | Siemens Ag | Halbleiterbauelement und zugehörige Kühlordnung |
| DE1279200B (de) * | 1964-10-31 | 1968-10-03 | Siemens Ag | Halbleiterbauelement |
| US3396316A (en) * | 1966-02-15 | 1968-08-06 | Int Rectifier Corp | Compression bonded semiconductor device with hermetically sealed subassembly |
| US3532942A (en) * | 1967-05-23 | 1970-10-06 | Int Rectifier Corp | Pressure-assembled semiconductor device housing having three terminals |
| US3512053A (en) * | 1968-01-25 | 1970-05-12 | Asea Ab | Semi-conductor device having means pressing a connector into contact with a semi-conductor disc |
-
1969
- 1969-03-31 JP JP44023840A patent/JPS5030428B1/ja active Pending
-
1970
- 1970-03-31 US US24146A patent/US3652904A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-03-31 DE DE2015247A patent/DE2015247C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3143335A1 (de) * | 1981-10-31 | 1983-05-11 | SEMIKRON Gesellschaft für Gleichrichterbau u. Elektronik mbH, 8500 Nürnberg | Halbleitervorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2015247A1 (de) | 1970-10-08 |
| JPS5030428B1 (de) | 1975-10-01 |
| DE2015247C3 (de) | 1982-07-08 |
| US3652904A (en) | 1972-03-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2514922C2 (de) | Gegen thermische Wechselbelastung beständiges Halbleiterbauelement | |
| DE69016626T2 (de) | Direktverbundene Struktur. | |
| DE69032879T2 (de) | Verbindungsverfahren für Halbleiterpackung und Verbindungsdrähte für Halbleiterpackung | |
| DE10125323A1 (de) | Elektronische Komponente, Verfahren zur Herstellung einer elektronischen Komponente sowie Leiterplatte | |
| DE3618102A1 (de) | Verfahren zum stoffschluessigen verbinden von keramik-werkstoffen und metall sowie von gleichartigen und verschiedenartigen keramik-werkstoffen miteinander | |
| DE1292260B (de) | Silicium-Halbleiteranordnung mit Legierungselektroden und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE102004044547B4 (de) | Kühlkörper und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE1071847B (de) | Verfahren zur Herstellung einer im wesentlichen nicht gleichrichtenden flächenhaften Elektrode an dem Halbleiterkörper einer Halbleiteranordnung durch Legierung | |
| DE2015247B2 (de) | Halbleiter-bauelement | |
| DE19533169C2 (de) | Lotdepotträger | |
| DE102009044086A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektronischen Bauteils und nach diesem Verfahren hergestelltes elektronisches Bauteil | |
| DE1614218C3 (de) | ||
| DE3312713A1 (de) | Silberbeschichtete elektrische materialien und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE1614218B2 (de) | Verfahren zum herstellen einer kontaktschicht fuer halbleiteranordnungen | |
| DE1508356A1 (de) | Thermoelektrische Anordnung und Verfahren zur Herstellung dieser Anordnung | |
| DE1236660B (de) | Halbleiteranordnung mit einem plattenfoermigen, im wesentlichen einkristallinen halbleiterkoerper | |
| DE3874492T2 (de) | Elektrische leistungsverbinder. | |
| DE2038929B2 (de) | Kontakt für eine Schaltvorrichtung der Nachrichtentechnik | |
| DE2541925A1 (de) | Elektrischer kontakt und verfahren zur herstellung desselben | |
| DE1279201B (de) | Halbleiteranordnung | |
| DE102012216546A1 (de) | Halbleiterchip, verfahren zur herstellung eines halbleiterchips und verfahren zum verlöten eines halbleiterchips mit einem träger | |
| WO2008080467A1 (de) | Anschlussdraht, verfahren zur herstellung eines solchen und baugruppe | |
| DE102005006281B4 (de) | Hochfrequenzleistungsbauteil mit Goldbeschichtungen und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE4317950A1 (de) | Beschichtetes Metallband als Halbzeug für elektrische Kontaktstücke und Verfahren zum Aufbringen derartiger Kontaktstücke auf einen Träger | |
| DE2849606A1 (de) | Basismetallplattenmaterial fuer direkt erhitzte oxidkathoden |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: STREHL, P., DIPL.-ING. DIPL.-WIRTSCH.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |