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Extruder fllr gefrorene Orememischungen Die Erfindung bezieht sich
auf einen Extruder zum Extrudieren gefrorener Crememischungen mit einem verwickelten
Querschnitt verschiedener, von verschiedenen Zuführungsrohren zugeführter Cremes,
und betrifft insbesondere einen Verteiler, der die gefrorenen Cremes von jedem der
Zuführungsrohre zunverschiedenen Abteilen der Extruderdüse verteilt, die das Querschnittsm
muster der extrudierten Crememischung bestimmt.
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Stränge gefrorener Crememischungen, wie z.B. Eiscreme oder ähnliche
Cremes, können schnell und wirtschaftlich durch den in der USA-PS 2-739 545 beschriebenen
Extrusionsprozess hergestellt werden. Bei diesem Verfahren wird eine gefrorene Mischung,
welche sich in einem halbgefroreren Zustand befindet, in welchem die Mischung genügend
plastisch ist, um zu fließen, jedoch ihre Form iiber eine kürzere Zeitspanne beibehalten
kann, aus der Austrittsöffnung einer Düse extrudiert-, welche eine äußere Begrenzung
aufweist, die der gewünschten--Form des Stranges entspricht. Wenn der extrudierte
Strang der Mischung aus der nach unten gerichteten Austrittsöffnung der Extruder-Düse
austritt, werden Schneidmesser in periodischen Abständen quer zum unteren offenen
Ende der Austrittsöffnung geführt, um von dem austretenden Strang der Softeiscreme-Mischungtoder
einer anderen gefrorenen Crememischung Scheiben abzuschneiden.
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Die abgeschnittenen Scheiben der gefrorenen Crememi | hung fallen
auf einen Förderer, der unterhalb der Düse vorbeiführt und werden durch den Förderer
zu einem Kühlabteil mit tiefen Temperaturen gebracht, um die Scheiben zu harten
Portionen zu gefrieren. Ein zusammengesetzter Strang, dessen Querschnitt ein Muster
mit nebeneinanderliegenden Flächen unterschiedlicher Färbung und Geschmacks der
Eiscreme besitzt, kann durch Verwendung einer ExtruderdU3e hergestellt werden, in
welcher der Durchgang eine in axialer Richtung sich erstreckende Unterteilung aufweist,
die den Durchgang in voneinander getrennte Abteile unterteilt, wobei man Eiscreme
unterschiedlicher F§rbung und unterschiedlichen Geschmacks aus voneinander getrennten
Zufilhrungsrohren in die verschiedenen Abteile einführt, wie dies bei der in der
USA-PS 3 196 809 dargestellten Extruderddse der Fall ist. Wenn die Eiscreme-Sorten
verschiedener Farbe und verschiedenen Geschmacks von den einzelnen Zufiihrungsrohren
in die einander benachbarten abteile einströmen und aus dem unteren Ende der benachbarten
Abteile innerhalb des Ddsenganges austreten, werden die Eiscreme-Sorten benachbarter
Abteile miteinander zu einer zusammengesetzten Masse verbunden, die im Querschnitt
ein Muster aufweist, welches im wesentlichen demjenigen entspricht, welches in dem
Dilsendurchgang am unteren Ende der Trennwände vorgesehen ist.
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Wenn von dem extrudierten Strang der Eiscreme Scheiben abgeschnitten
werden, entspricht die äußere Begrenzung dieser Portionen der äußeren Begrenzung
der Extruderdüse und die Stirnfläche der Portionen stellt ein mehrfarbiges, bzw.
mit mehreren Geschmacksrichtungen versehenes Muster dar, das den Rändern der Trennwände
innerhalb des Durchganges der Extruderdüse entspricht.
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Obgleich Eiscreme-Portionen mit verschiedenen Querschnittsmustern
durch die Extruderdüse gemäß den USA-Patent 3 196 809 hergestellt werden können,
müssen die Muster verhältnismäßig einfach und die verschiedenen Flächen des Musters
ziemlich
groß sein. Diese Beschränkung in dem verwickelten Aufbau
des Musters ist auf die verhältnismäßig große. Querschnittsfläche eines jeden Zuführungsrohres
zurückzuführen, welches die Eiscreme in jedes der Abteile einführen muß und sich
in das Innere eines jeden Abteilea erstreckt, wie dies in Fig. 2 des USA-Patentes
3 196 809 dargestellt ist. Fall das Muster sehr komplex ist und wenn insbesondere
die Flächen der angrenzenden Teile des Musters sehr klein sind, sind die Außenabmessungen
der Zuführungsrohre derart, daß ein einzelnes Rohr nicht in jedes Abteil eingesetzt
werden kann. Darüber hinaus kann ein einzelnes Zuftthrungsrohr nicht einem jeden
Abteil. zugeteilt werden, wenn eine verhältnismäßig große Anzahl getrennter Flächen
im Muster vorhanden sind, da dort nur drei bis vier Zuführungsleitungen verfügbar
sind.
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Demgemäß besteht ein Ziel der Erfindung darin, einen Extruder zum
Extrudieren geformter Stränge gefrorener Creme-Mischungen mit verschiedenem Geschmack
und verschiedener Farbe bereitzustellen, von denen Scheiben abgetrennt werden können,
die ein im Querschnitt zusammengesetztes Muster mit verschiedenen Geschmacksrichtungen
oder Farben der Creme-Mischung in verwickelten und kleinen Unterteilungen aufweisen.
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Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Verteiler platte
zur Anordnung an das Aufgabeende einer Extruderddse für gefrorene Creme-Mischungen
zu schaffen, bei der innerhalb des Extruderdurchganges in axialer Richtung sich
erstreckende innere Trennwände vorgesehen sind, die den Extruderdurchgang in Abteile
unterteilen, welche den gewünschten Querschnittsmustern der extrudierten Masse entsprechen,
wobei die Verteilerplatt-e die gefrorene Creme-Mischung von den verschiedenen Zuführuugerohren
zu den einzelnen inneren Abteilen der Dflse zuführt.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorteilerplatte
zu schaffen, die gefrorene Dessert-Mischungen von verschiedenen
Zuführungsrohren
zu verschiedenen Teilen einer Extruderdüse für gefrorene Dessert-Mischungen leitet,
wobei die Verteilerplatte zwischen das obere, mit einem Flansch verschenen Ende
der Extruderdüse und einer Deckplatte eingespannt werden kann, die die Zufllhrungsrohre
aufweist.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine VielfEltigkeit
der Verteilerplatten zu ermöglichen, die Creme-Mischungen von Zuführungsrohren su
einer Vielfalt von Anordnungen der Abteile einer Extruderdüse für gefrorene Creme-Mischungen
leiten, wobei die Verteilerplatten auswechselbar an der gleichen Düse entsprechend
der spezifischen Anordnung der Unterteilungen verwendbar sind, welche für die Düse
gewählt worden sind.
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Diese Ziele sind durch Entwicklung einer Verteilerplatte erreicht
worden, die an dem oberen offenen Ende einer Extruderdüse quer über den Rändern
der in axialer Richtung sich erstrekkenden Trennwände innerhalb der DUse sitzt,
welche den DWsendurchgang in einzelne Abteile unterteilen. Die Verteilerplatte besitzt
parallel zur Ebene dieser Platte verlaufende Kanäle, die mit den unteren Austrittsenden
der Zuführungsrohre in Verbindung stehen, welche durch eine Abdeckplatte hindurchgreifen,
die am oberen Ende quer zum Düsendurchgang angeordnet ist. Die Kanäle stehen auch
mit Öffnungen in Verbindung, welche durch die Verteilerplatte zu ihrer unteren Fläche
hindurchführen und mit den darunter liegenden Abteilen innerhalb des DUsendurchganges
in Verbindung stehen.
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Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachfolgend
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt: Fig. 1 eine
auseinandergezogene schaubildliche Derstellung einer Extruderdüse mit einer @erteilerplatte;
Fig.
2 eine von einer extrudierten Masae abgeschnittene gefrorene Scheibe, die mittels
eines in Fig. 1 dargestellten Extruders hergestellt ist; Fig, 3 eine Ansicht von
oben auf die gesamte Anordnung-bei entfernter Abdeckplatte; Fig. 4 eine Draufsicht
auf die Gesamtanordnung; Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4; Fig.
6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4; Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie
7-7 der igp 4; und Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 3.
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In Fig. 1 sind sämtliche Teile einer Düse eines Extruders dargestellt,
mit der die Verteilerplatte 10 für den Betrieb dieser Düse vereinigt ist. Die Düsenanordnung
umfaßt, abgesehen von der Verteilerplatte lo, ein konisch zulaufendes Gehause 11,
in dessem Inneren eine Trennwandanordnung 12 vorgesehen ist, die sich in axialer
Richtung entlang des zentralen Durchganges dieses Gehauses 11 erstreckt, sowie eine
Abdeckplatte 13 mit Zuführungsrohren 14, die am Aufgabeende des Gehäuses 11 angeordnet
ist, Die Gestaltung und Anordnung des Gehäuses 1-1, der Trennwandanordnung 12 und
der Abdeckplatte 13 mit den Zuführungsrobren 14 entspricht der in der USA-PS 3 196
809 dargestellten Anordnung, bei welcher keine Verteilerpiatte 10 zwischen der Abdedkplatte
13 und dem oberen Flansch 15 des Gehäuses 11 vorgesehen ist, wie dies in Fig. 1
dargestellt ist.
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Wie in der USA-PS 3 196 809 ausführlicher beachrieben, besitzt
das
Gehäuse 11 einen oberen Rohrschuß 16, der durch zwei Paare einander gegentiberliegender
Wände begrenzt is, die ausgehend von dem Flansch 15, welcher sich am Aufgabeende
des Gehäuses nach außen erstreckt, in Richtung auf den unteren Rohrschuß 17 schrRg
nach innen geneigt verlaufen, welcher durch parallele und senkrechte Seitenwände
begrenzt ist. Wie in der oben genannten USA-PS näher erläutert, verdichtet der konisch
zulaufende obere Rohrschuß 16 die Eiscreme, wenn diese nach unten durch das Gehäuse
in den unteren Rohrschuß 17 mit gleichförmigem Querschnitt hindurchtritt und aus
der unteren Austrittsöffnung 18 austritt, welche durch die innere Begrenzung des
unteren Randes des unteren Rohrschußes 17 gebildet ist, und in diesem Falle der
Außenbegrenzung der extrudierten Creme-Mischung entspricht. Wie in der USA-PS 2
739 545 näher erläutert, werden Trennvorrichtungen 19 mit Schneiddrähten 20, die
unmittelbar unterhalb des unteren Rohrschusses 17 angeordnet sind, periodisch gegeneinander
und voneinander weg bewegt, so daß die Schneiddrähte 20 durch den extrudierten Strang
der gefrorenen Creme-Mischung hindurchgehen und Scheiben hiervon abschneiden, welche
auf einen nicht dargestellten Förderer zum Transport durch einen Gefrierförderer,
der ebenfalls nicht dargestellt ist, iallen, wenn die Eiscreme oder die gefrorene
Creme-Mischung in Form eines senkrecht nach unten hängenden extrudierten Stranges
aus der Äustrittsöffnung 18 heraustritt.
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Obgleich die äußere Form des unteren Umfangsrandes des unteren Rohrschusses
17 die Form der Austrittsöffnung festlegt, aus welcher die gefrorene Creme in dieser
Form extrudiert wird, kann die Austrittsöffnung durch eine andere am Ausgang der
Düsenanordnung angebrachte Anordnung bestimmt sein.
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Die Trennwandanordnung 12 besitzt Trennplatten 21 und Trennrippen
22, die in Verbindung mit den Seitenwänden des Gehäuses 11 und s6glicherweige mit
anderen, ia Inneren vorgesehenen Ere gliedern einielne voneinander getrennte Abteile
bilden,
welche sich in axialer Richtung entlang des inneren Durchganges
des Gehäuses 11 erstrecken und welche das gewünschte Querschnittsmuster für die
gefrorene Creme-Mischung festlegen, welche durch diese Anordnung extrudiert wird.
In horizontaler Richtung angeordnete Stützarme 23, die an den oberen Rändern der
Trennwände 21 befestigt sind und von diesen aus in entgegengesetzte Richtungen der
Trennwandanordnung 12 sich erstrecken, ruhen in Ausnehmungen 24 in der oberen -Fläche
des Eansches 15 (Fig. 3), und halten die Trennwandanordnung 12, so daß diese sich
in axialer Richtung entlang des Durchganges des Gehäuses 11 erstreckt Die flache
Verteilerplatte 12, welche nachfolgend näher beschrieben wird, ruht auf der oberen
Fläche des Flansches 15 des Düsengehäuses, wobei Schraubenlöcher 25a mit entsprechenden
Schraubenlöchern 25 im Flansch 15 des' Gehäuses fluchten. Die Abdeckplatte 13 besitzt
vo neinander mit Abstand angeordnete Bohrungen 26, in denen die mit Gewinde versehenen
Enden der Zuführungsrohre 14 mittels Überwurfmuttern-. 27 (vgl. Fig. -5) dichtend
befestigt sind. Die untere Fläche der Abdeckplatte 13 sitzt dicht auf der oberen
Fläche der Verteilerplatte 10 wobei die Schraubenlöcher 25b der Deckplatte mit den
Schraubenlöchern 25 und 25a des Gehäuseflansches und der Verteilerpiatte fluchten.
Die Abdeckplatte 13 und die Verteilerplatte 10 sind zusammen mit dem Flansch 15
des Gehäuses 11 mittels Schraubenbolzen 28 enganliegend verspannt, welche durch
die Schrauben löcher 25, 25a und 25b hindurchgesteckt und mit Muttern 29' versehen
sind.
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Die Verteilerplatte 10, die bei einem typischen Ausführungsbeispiel
aus transparentem Kunststoff besteht, ist verhältnismäßig dick und besitzt halbkugelförmige
Vertiefungen 29,- 29a, 29b und 29c mit ungefähr gleichem Durchmesser, die direkt
unter dem AuslaB eines jeden Zuführungsrohres 14, 14a, 14b, 14c angeordnet sind,
wobei die Verteifungen nur teilweise in der Materialstärke
der
Verteilerplatte eingebracht sind. Bei der dargestellten Ausführungsform zur Erzeugung
einer gefrorenen Creme-Mischung mit dem in Fig. 2 dargestellten Muster ist ein Kernrohr
30 mit einem den Innendurchmesser des zentralen Kernes 32 des in Fig. 2 dargestellten
Musters in der Bohrung 31 abgestützt, die durch die gesamte Dicke der Verteilerplatte
10 in deren Zentrum hindurchgeht, wobei der obere Teil 31a der Bohrung etwas im
Durchmesser größer ist, wodurch ein Absatz entsteht, auf dem das mit einem Flansch
versehene lande des Kernrohres 30 aufruht und wobei das untere Ende des Kernrohres
nach unten hervorsteht und sich entlang der zentralen Achse der Trennwandanordnung
12 erstreckt.Eine Nut 33 in der oberen Fläche der Verteilerplatte erstreckt sich
von der Vertiefung 29 zu der Bohrung 31, um den Auslaß der Zuführungsleitung 14
mit dem Kernrohr 30 zu verbinden.
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In grundsätzlich ähnlicher Weise sind die anderen Vertiefungen in
der Verteilerplatte unterhalb der Zuführungsrohre durch eine oder mehrere lauten
oder Kanäle entlang der oberen oder unteren Fläche der Verteilerplatte mit ausgewählten
Teilen der verschiedenen Abteile innerhalb des Gehäuses 11 verbunden, die durch
die verschiedenen, in axialer Richtung sich erstreckenden Trennwände und das Kernrochr
sowie die Waudung des Gehäuses 11 und andere Trennwänd@ bildet sind. Wie am leiten
aus Fir.
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und 6 ersichtlich, erstrechen sich die Nuten 34 und 35 in der oberen
Fläch@ der Verteilerplatte jeweils in verschiedene Richtungen von der Vertiefung
29b unterhalb der Zuführungsleitung 141 in Richtung auf die Mittellinie der Platte
und jede Nut endet in eine@ Bohrung 34a bzw. 35a, deren unter Teile mit Schlitzen
34b bzw. 35b verbunden sinß, die teilweise quer Uber die untere Fläche der Verteilerplatte
an gegenüberliegenden Seiten des Kernrohres 30 innerhalb d@@ @ Abteile zwischen
den Trennwänden 21 den Trennwandanordnun@ vorgesehen sind, welches die rombusförmige
Fläche 36 der Creme-Portion (Fig. 2) bildet.
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Jeder der beiden anderen Vertiefungen 29a und 29c in der Verteilerplatte
zwischen den anderen beiden gegenüberliegenden Zuführungsleitungen 14a und 14c sind
durch identisch angeordnete Kanäle mit den dreieckigen Abteile in dem Gehäuse 11
verbunden, die zwischen den Trennwänden 21 und den Wänden des Gehäuses 11 festgelegt
sind, wobei diese Abteile die äußeren dreieckigen Abteile 37a, 37b, 37c und 37d
der gefrorenen Eiscreme-Portion bilden. Wie am besten aus den Fig. 3, 7 und 8 ersichtlich
erstrecken sich die Nuten 38 und 39 in der oberen Fläche der Verteilerplatte jeweils
in entgegengesetzte Richtungen, ausgehend von der Vertiefung 29a unterhalb des Zuführungsrohres
14a in Richtung auf die äußeren Ränder der Platte zu einem Punkt, der über den zentren
Teil zweier außen liegender dreieckförmiger Abteile liegt, die zwischen den Trennwänden
21 und den Wänden des Gehauses 11 eingeschlossen sind und durch welche die äußeren
dreieckförmigen Segmente 37a und 37b der gefrorenene.Portion gebildet sind. An diesem
Punkt sind Löcher 38a und 39b ausgehend von den äußeren Enden der Nuten 38 und 39
durch die verbleibende Wandstärke der Verteilerplatte gebohrt, um an der unteren
Fläche der Verteilerpiatte in Verbindung mit den entsprechenden dreieckförmigen
abteilen zu treten. ähnliche Nuten 40 und 41 mit Löchern 40a und 41a an den Enden
der Nuten verbinden die Vertiefung 29c unterhalb des Zufii'hrungsrohres 14c mit
den dreieckförmig gestalteten abteilen, die zwischen den Trennwänden 21 und der
Wand des Gehäuses 11 eingeschlossen sind, und die die äußeren beiden dreieckförmigen
Teile 97c und 37d der gefrorenen Creme-Portion bilden.
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Der Strom der Eisdreme oder des gefrorenen Desserts von den verschiedenen
Zuführungsrohren 14, 14a, 14b und 14c in die verschiedenen Abteile innerhalb des
Gehäuses, die die verschiedenen Segmente des gefrorenen Creme-Stranges bilden, sind
in einfacher Weise durch die Pfeile in den Fig. 5, 6 und 7 erkennbar. Beispielsweise,
wenn en erwilnscht ist, daß der runde
Kern 32 im Zentrum des Oreme-Stranges
rot, die zentrale rombusförmige Fläche braun, und die äußeren drei eckigen Segmente
37a, 37b, 37c und 37d weiß sein sollen, können Eiscreme-SoRten mit drei verschiedenen
Geschmacksrichtungen, wie z.B. Erdbeer, Kaffee und Vanille, verwendet werden, um
die Rot,- Braun- und Weißfärbung zu erzlelen. In diesem Falle kann das Erdbeer-Eis
unter Druck in das Zuführungsrohr 14 eingebracht werden, 0 daß Erdbeer-Eis aus dem
unteren Ende des Zuführungsrohres 14 in die Vertiefung 29 der Verteilerplatte 10
und von dort in der Nut 33 zu dem erweiterten Teil 31a der Bohrung und dann weiter
senkkrecht durch das Kernrohr 30 in den zentralen Teil der Trennwandanordnung strömen,
der durch die Trennwände 21 umschlossen ist, Eiscreme mit Kaffeegeschmack kann unter
Druck in das Zuführungsrohr 14b eingebracht werden, aus dessen unterem Ende diese
Eiscreme in die Vertiefung 29b, von dort horizontal entlang in die beiden Nuten
34b und 35b in der unteren Fläche der Verteilerplatte 10 strömen, um das dreieckförmig
gestaltete Abteil zu filtlen, das innerhalb der Trennwände 21 eingeschlossen die
Kernieltung 30 umgibt. Eiscreme mit Vanillegeschmack wird unter Druck zu den beiden
Zuführungsleitungen 14a und 14c -zugeführt, aus deren unteren Enden diese Eiscreme
von den beiden Vertiefungen 29a und 29c zu den vier dreieckförmig gestalteten Abteilen
strömt, die zwischen der äußeren Fläche der Trennwände 21 und den vier Seltenwanden
des Gehäuses 11 eingeschlossen sind, wobei die Strömung über die Nuten 38 und 39
und die angeschlossenen Löcher 38a und 39a von der Vertiefung 29a und entlang den
Nuten 40 und 41 sowie durch die Löcher 40a und 41a von der Vertiefung 29c aus erfolgt.
Die Eiscreme strömt in den einzelnen Abteilungen unter Druck zu der Austrittsöffnung
18 des Gehäuses und vereinigt sich mit der Eiscreme benachbarter Abteile, während
die Form des Abteiles, aus dem die Jeweilige Sohmacksrichtung austritt, erhalten
bleibt, so daß ein zusammengesetzter Strom au@ der Austrittsöffnung 18 des Düssngehäuses
austritt. Dalei @esitzt der extrudierte Strang aus Eiscreme ein Querschn@ @ttsmuster
an
der Stirnfläche der abgetrennten Portion, das der Form der verschiedenen Abteile
innerhalb des Gehäuses an demjenigen Punkt entspricht, an dem die Eiscreme aus dem
unteren Rand des Abteiles austritt.
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Die Ausführungen der Nuten, Kanäle, schlitze und Löcher, die weiter
oben beschrieben wurden, und die in die Verteilerplatte 10 eingearbeitet sind und
von den Vertiefungen in der oberen Fläche der Verteilerplatte unterhalb der entsprechenden
ZufWhrungarohre in die Abteilungen führen, welche durch die Trennwandanordnung,
das Kernrohr undsoweiter, begrenzt sind und sich in axialer Richtung des Gehäuses
ausgehend von der Verteilerplatte erstrecken, sind nur Beispiele spezifischer Kanäle
in einer Verteilerplatte, die zur Herstellung von gefrorenen Portionen aus Creme-Mischungen
verwendet werden kann, welche die Querschnittsform des in Fig. 2 dargestellten Musters
besitzen. Selbstverstündlich können verschiedene andere Muster von Eiscreme-Portionen
hergestellt, indem Trennwandanordnungen, Kernrohre und andere Unterteilungen verwendet
werden, die unterschiedlich angeordnet sind. In diesem Falle muß eine andere Anordnung
von Nuten und Kanälen entlang der oberen und unteren Fläche der Verteilerplatte
vorgesehen werden, um eine gefrorene Creme-Mischung aus jedem der Zuführungsrohre
in die verschiedenen Abteile in dem Düsengehäuse zu leiten, die das Querschnittsmuster
der gefrorenen Creme-Portion bestimmen, die von einer extrudierten und am unteren
Ende der Austrittsöffnung 18 des Gehäuses 11 austretenden Masse abgeschnitten ist.
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Es ist deshcb leicht zu ersehen, daß eine große Vielfalt gefrorener
Creme-Portionen mit vielen Querschnittsmustern verwickelter Form hergestellt werden
kann, indem eine einzige konisch alaufende Düse entsprechend dem Gehäuse 11 gemäß
Fig. 1 in Verbindung mit einer Standardabdeckplatte und zwei1 drei oder vier Zuführungsrohren
gemaß Fig. 1 und in Verbindung mit verschiedenen Anordnungen von Trennwandaufbauten,
Kërnrohren
und anderen Unterteilungen verwendet wird, die innerhalb
des DusengehEuses gehalten sind, wobei einzelne Verteilerplatten mit den entsprechenden
Nuten, Löchern und Kanälen in der oberen und unteren Fläche zur Anwendung kommen,
um den Strom der gefrorenen Creme von den Vertiefungen in der Verteilerplatte unterhalb
eines jeden Zuführungsrohres zu den gewünschten Abteilen zu leiten, die durch die
verschiedenen Trennwände und Kernrohre gebildet sind, welche innerhalb des zentralen
Durchganges des Gehäuses 11 angeordnet sind. Obgleich die dargestellte und in der
Anmeldung beschriebene Verteilerplatte 10, welche zwischen der Abdeckplatte 13 und
dem Flansch 15 des Gehäuses sitzt, ein geeignetes Muster für das dargestellte Gehäuse
und die innere Abteilungsanordnung, welche am Gehäuse abgestützt ist, ermöglicht,
kann ein Gehäuse entworfen werden, in welchem die Verteilerplatte im Inneren des
Gehäuses am oberen Aufgabeende angeordnet ist, so daß die Abdeckplatte unmittelbar
auf dem Flansch des Gehäuses aufgesetzt werden kanne Die Trennwände und Unterteiler,
welche das jeweilige Abteil begrenzen,können an der unteren Fläche der Verteilerplatte
angebracht sein, die innerhalb des Gehäusedurchganges eingepaßt ist, wobei diese
geänderte Vorrichtung die gleichen Funktionen in der gleichen Weise wie die beschriebene
Ausführungsform durchführen kann. Obgleich die Ausführungen und die Zeichnungen
eine Aus führungs form der Erfindung beschreiben und darstellen, ist es selbstverständlich,
daß die beanspruchte Erfindung nicht allein auf die beschriebene Ausführungsform
beschränkt ist, sondern sämtliche Veränderungen umfaßt, die sich eine auf diesemGebiet
bewanderten Fachmann anbieten und in den Bereich der Erfindung fallen.
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- Patentansp rüche -