DE2014524A1 - Vorrichtung zum Abschneiden von festen Partikeln aus Gasen - Google Patents
Vorrichtung zum Abschneiden von festen Partikeln aus GasenInfo
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description
Vorrichtung zum Abscheiden von festen Partikeln aa.s Gasen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden von festen Partikeln aus Gasen durch Umlenken des Luftstroms
mittels jalousieartig angeordneter Platten.
Bekannte Vorrichtungen dieser Art können in entsprechender Anpassung in viele Arten von Leitungssystemen eingebaut
werden, um die Staubpartikel aus dam Gas auszuscheiden. Dabei
sind diese Vorrichtungen so ausgebildet, daß am Einlaß und
Auslaß des Leitungssystems im wesentlichen dieselbe Strömungs
richtung vorhanden ist, so daß ein
etwa geradliniger Durch
fluß vorhanden ist. Die bekannten Vorrichtungen sind jedoch
teuer in der Herstellung und im Betrieb. £>ie haben auch infolge
des erheblichen Verlustes an kinetischer Energie im, Gasstrom durch den AbscheideVorgang einen schlechten Wirkungsgrad.
t ,
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Vorrichtunjg.
zum Abscheiden von festen Partikeln aus Gasen durch Umlenken
009MO/19I1
20U52A
des Luftstroms mittels jalouaieartig angeordneter Platten
zu schaffen, die einen einfachen -aufbau hat und bequem zu
warten ist, und in der der durchgeleitete Gasstrom keine großen Verluste an kinetischer Energie erleidet. ·
■Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
ein Gaseinlaßraum mit in btrömungsrichtung konvergierenden Leitwänden vorgesehen ist, gegenüber dessen Auslaß mit Abstand
eine gebogene Umlenkplatte liegt, durch die der Luftstrom auf der -ctückseite der Leitwände entlang entgegen der
Ütrömungsrichtung im Gaseinlaßraum geführt wird, und daß in Abstand von den Leitwänden Jalousiewände vorgesehen sind, die
zusammen mit den Leitwänden in Strömungsrichtung konvergierende G-asbehandlungsräume bilden und deren in Abstand liegende
Platten so geneigt sind, daß der Gasstrom nochmals umgelenkt wird, um in seine ursprüngliche dichtung zurückzukehren, und
dabei in mehrere Einzelströme aufgeteilt wird, die wieder vereinigt zum -ouslaß der Vorrichtung strömen, und daß mit den Gas
behandlungsräumen an ihrem stromabwärtsliegenden Enden ütaubauslaßkammern
in Verbindung stehen.
i>iese Vorrichtung kann in der üblichen rfeise in ein Leitungssystem
eingebaut werden, da die otrömungsaichtungen am
Ein- und -auslaß gleich sind. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden jseschreibung in Verbindung
mit der Zeichnung. Es zeigen:
•tf'ig. 1 e:j.nen (Querschnitt durch eine Vorrichtung
gemäß der Erfindung;
i'ig. 2 eine Einzelheit.
In einem Gehäuse 2 sind vom Einlaß 3 für verschmutztes
Gas zum Auslaß 4 hin für gereinigtes Gas in konvergierender
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Weise Paare von gegenüberliegenden undurchlässigen Leitwänden 6 angeordnet, die zwischen sich Graseinlaßräume 7
bilden, welche sich vom Einlaß $ des Gehäuses 2 konvergierend in Richtung zum Auslaß 4 hin erstrecken· In abstand
vom ausgang 8, durch den das schmutzige Gas aus jedem Gaseinlaßraum
7 austritt % ist eine gebogene. Umlenkplatte 9 vorgesehen, die quer zum Auegang 8 liegt und von diesem
so weit entfernt ist, daß ein Rückströmkanal 11 von im wesentlichen
gleichförmige* Querschnitt gebildet wird. Hierdurch
wird der zu reinigend· Gasstrom von der Außenseite des konvergierenden
Gaseinlaßraums 7 in entgegengesetzter dichtung zurückgeführt·
Aus Fig« 2 der Zeichnung ist ersichtlich, daß die gasundurchlässige
ünlenkplatte 12 eine Doppelkurvenform bzw.
einen W-förmigen querschnitt haben kann, so daß der zu reinigende Gasstrom an dieser ersten Umlenkptelle als einheitliche
Gasmease außen auf jede Seite dee konvergierenden Gaseinlaßraums
7 umgeleitet wird, so daß ein Minimum an Verlust von kinetischer Energie entsteht.
Innerhalb des Gehäuses 2 sind außerhalb der konvergierenden Gaseinlaßräume 7 in Abstand angeordnete und mit den
Leitplatten 6 zusammenwirkende Paare von Jalousiewänden 14 vorgesehen,
die zusammen mit den Leitplatten 6 Gasbehandiungsräume 13 bilden. Zu bemerken ist, daß die konvergierenden Gasbehandlungsräume
13 sich vom Auslaß 4 des Gehäuses 2 gesehen in Richtung zum Einlaß 3 desselben erstrecken, wobei sich die
Einlasse der Gasbehandlungsräume 13 an den Rückströmkanal
anschließen. Die in Abstand angeordneten Platten 16 der Jalousiewände
14 sind so geneigt, daß die von ihnen festgelegten, in ^bstand liegenden Durchgänge mit ihren stromaufwärts lie--·
genden Teilen näher am Einlaß 5 des Gehäuses 2 liegen als mit
ihren stromabwärts liegenden- Seilen.
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Demgemäß wird der in den Einlaß 3 des Gehäuses 2 eintretende Strom verschmutzten Gases zum ersten Mal als
einheitlicher Gasstrom in seiner ursprünglichen .Richtung plötzlich geändert, wenn er aus dem konvergierenden Gaseinlaßraum
7 in den konvergierenden Gasbehandlungsraum 13
mittels der gasundurchlässigen Umlenkplatte 9 geleitet
wird. Der Gasstrom wird dann zum zweiten Mal plötzlich umgelenkt und in seine ursprüngliche Richtung zurückgeführt
und zugleich in mehrere Ströme aufgeteilt, wenn er aus dem konvergierenden -tfehandlungsraum 13 durch die Durchgänge zwi»
^ ' sehen den Platten 16 der Jalousiewände 14 zum üuslaß 4 für
^ gereinigtes Gas des Gehäuses 2 strömt. Bei dieser Anordnung wird der Gasstrom zunächst als einheitliche Gasmasse in einen
Hückströmkanal 11 von im wesentlichen gleichförmigem Querschnitt erstmalig umgelenkt, so daß ein Minimum an JSnergieverlust
entsteht. Ferner strömt das Gas aus den konvergierenden Gasbehandlungsräumen 13 in mehreren otrömen ab, ohne ■
daß ein Umleiten in einem nicht abgegrenzten Bereich erforderlich ist, wie dies bisher der Fall war. .auf diese weise
wird ein wesentlicher Verlust an kinetischer ünergie vermieden.
kit den konvergierenden Gasbehandlungsräumen 13 wirken ötaubauslaßkammern 17 am stromabwärts liegenden Ende der Gasbehandlunijsräume
13. zusammen. Diese ütaubauslaßkammern 17 nehmen die Staubteilchen aus den konvergierenden Gasbehandlungsräumen
13 auf. JJurch angeschlossene Leitungen 18 werden
die otaubteilchen aus den tjtaubtfamslaßkammern 17 abgeführt.
Im betrieb wird das zu reinigende uas in die Gaseinlaßräume
7 des Gehäuses 2 durch den Einlaß 3 mittels eines Gebläses eingeleitet, das den Gasstrom vom .Einlaß 3 zum Auslaß
durch das gehäuse hindurchdrückt. Das uas tritt in die konvergierenden
isseinlaßräume 7 ein, strömt durch die Auslässe
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dieser Gas einlaßräume 7 und wird als einheitliche Gasmasse
mittels der Umlenkplatten 9 umgelenkt, so daß es in die konvergierenden Gasbehandlungsräume 13 gelangt. Aus
diesen Gasbehandlungsräumen 13 wird das Gas mit nochmaliger
Umlenkung in mehrere Ströme aufgeteilt und gelangt schließlich,
mit einem Minimum an Verlust von kinetischer Energie
in den freien Bereich am Auslaß 4 des Gehäuses' 2.
Die Vorrichtung kann so in ein Leitungssystem eingebaut
werden, daß der Gasstrom vom Einlaß 3 zum Auslaß 4- horizontal
verläuft. Es ist ferner eine senkrechte Anordnung möglich, ■ wobei die Staubauslaßkammern 17 unten liegen.
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Claims (1)
1. Vorrichtung zum Abscheiden von festen Partikeln aus Gasen durch Umlenken des Luftstroms mittels jalousieartig
angeordneter Platten, dadurch gekennze ichnet, daß ein Gaseinlaßraum (7) mit in iitrömungarichtung
konvergierenden Leitwänden (6) vorgesehen ist, gegenüber dessen Auslaß (8) mit Abstand eine gebogene
Umlenkplatte (9) liegt, durch die der Luftstrom auf der .Rückseite der ieitwände (6) entlang entgegen der ütrö'mungsrichtung
im Gaseinlaßraum (7) geführt wird, und daß in Abstand von den Leitwanden (6) Jalousiewände (14·) vorgesehen
sind, die zusammen mit den -üeitwänden (6) in otröinungsrichtung
konvergierende Gasbehandlungsräume (1J) bilden und deren in Abstand liegende Platten (16) so geneigt sind, daß der Gasstrom
nochmals umgelenkt wird, um in seine ursprüngliche Richtung zurückzukehren, und dabei in mehrere ALnzelströme aufgeteilt
wird, die wieder vereinigt zum Auslaß (4) der Vorrichtung strömen, und daß mit den Gasbehandlungsräumen (13)
an ihrem stromabwärtsliegenden Ende Staubauslaßkammern (17) in Verbindung stehen.
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Einheiten, bestehend
aus Gaseinlaßraum (7)» Umlenkplatte (9) und zwei Gasbehandlungsräumen
(13) in einem gemeinsamen Gehäuse (2) angeordnet
sind.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkplatte (12)
eine Doppelkurvenform (-e'ig. 2) hat.
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Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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