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DE2014524A1 - Vorrichtung zum Abschneiden von festen Partikeln aus Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum Abschneiden von festen Partikeln aus Gasen

Info

Publication number
DE2014524A1
DE2014524A1 DE19702014524 DE2014524A DE2014524A1 DE 2014524 A1 DE2014524 A1 DE 2014524A1 DE 19702014524 DE19702014524 DE 19702014524 DE 2014524 A DE2014524 A DE 2014524A DE 2014524 A1 DE2014524 A1 DE 2014524A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
flow
outlet
converging
gas treatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702014524
Other languages
English (en)
Other versions
DE2014524C3 (de
DE2014524B2 (de
Inventor
Karl L. Louisville Ky. Westlin (V.St.A.)
Original Assignee
American Air Filter Company, Inc., Jefferson, Ky. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Air Filter Company, Inc., Jefferson, Ky. (V.St.A.) filed Critical American Air Filter Company, Inc., Jefferson, Ky. (V.St.A.)
Publication of DE2014524A1 publication Critical patent/DE2014524A1/de
Publication of DE2014524B2 publication Critical patent/DE2014524B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2014524C3 publication Critical patent/DE2014524C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/16Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by the winding course of the gas stream, the centrifugal forces being generated solely or partly by mechanical means, e.g. fixed swirl vanes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

Vorrichtung zum Abscheiden von festen Partikeln aa.s Gasen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden von festen Partikeln aus Gasen durch Umlenken des Luftstroms mittels jalousieartig angeordneter Platten.
Bekannte Vorrichtungen dieser Art können in entsprechender Anpassung in viele Arten von Leitungssystemen eingebaut werden, um die Staubpartikel aus dam Gas auszuscheiden. Dabei sind diese Vorrichtungen so ausgebildet, daß am Einlaß und Auslaß des Leitungssystems im wesentlichen dieselbe Strömungs
richtung vorhanden ist, so daß ein
etwa geradliniger Durch
fluß vorhanden ist. Die bekannten Vorrichtungen sind jedoch teuer in der Herstellung und im Betrieb. £>ie haben auch infolge des erheblichen Verlustes an kinetischer Energie im, Gasstrom durch den AbscheideVorgang einen schlechten Wirkungsgrad. t ,
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Vorrichtunjg. zum Abscheiden von festen Partikeln aus Gasen durch Umlenken
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20U52A
des Luftstroms mittels jalouaieartig angeordneter Platten zu schaffen, die einen einfachen -aufbau hat und bequem zu warten ist, und in der der durchgeleitete Gasstrom keine großen Verluste an kinetischer Energie erleidet. ·
■Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Gaseinlaßraum mit in btrömungsrichtung konvergierenden Leitwänden vorgesehen ist, gegenüber dessen Auslaß mit Abstand eine gebogene Umlenkplatte liegt, durch die der Luftstrom auf der -ctückseite der Leitwände entlang entgegen der Ütrömungsrichtung im Gaseinlaßraum geführt wird, und daß in Abstand von den Leitwänden Jalousiewände vorgesehen sind, die zusammen mit den Leitwänden in Strömungsrichtung konvergierende G-asbehandlungsräume bilden und deren in Abstand liegende Platten so geneigt sind, daß der Gasstrom nochmals umgelenkt wird, um in seine ursprüngliche dichtung zurückzukehren, und dabei in mehrere Einzelströme aufgeteilt wird, die wieder vereinigt zum -ouslaß der Vorrichtung strömen, und daß mit den Gas behandlungsräumen an ihrem stromabwärtsliegenden Enden ütaubauslaßkammern in Verbindung stehen.
i>iese Vorrichtung kann in der üblichen rfeise in ein Leitungssystem eingebaut werden, da die otrömungsaichtungen am Ein- und -auslaß gleich sind. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden jseschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigen:
•tf'ig. 1 e:j.nen (Querschnitt durch eine Vorrichtung
gemäß der Erfindung;
i'ig. 2 eine Einzelheit.
In einem Gehäuse 2 sind vom Einlaß 3 für verschmutztes Gas zum Auslaß 4 hin für gereinigtes Gas in konvergierender
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Weise Paare von gegenüberliegenden undurchlässigen Leitwänden 6 angeordnet, die zwischen sich Graseinlaßräume 7 bilden, welche sich vom Einlaß $ des Gehäuses 2 konvergierend in Richtung zum Auslaß 4 hin erstrecken· In abstand vom ausgang 8, durch den das schmutzige Gas aus jedem Gaseinlaßraum 7 austritt % ist eine gebogene. Umlenkplatte 9 vorgesehen, die quer zum Auegang 8 liegt und von diesem so weit entfernt ist, daß ein Rückströmkanal 11 von im wesentlichen gleichförmige* Querschnitt gebildet wird. Hierdurch wird der zu reinigend· Gasstrom von der Außenseite des konvergierenden Gaseinlaßraums 7 in entgegengesetzter dichtung zurückgeführt·
Aus Fig« 2 der Zeichnung ist ersichtlich, daß die gasundurchlässige ünlenkplatte 12 eine Doppelkurvenform bzw. einen W-förmigen querschnitt haben kann, so daß der zu reinigende Gasstrom an dieser ersten Umlenkptelle als einheitliche Gasmease außen auf jede Seite dee konvergierenden Gaseinlaßraums 7 umgeleitet wird, so daß ein Minimum an Verlust von kinetischer Energie entsteht.
Innerhalb des Gehäuses 2 sind außerhalb der konvergierenden Gaseinlaßräume 7 in Abstand angeordnete und mit den Leitplatten 6 zusammenwirkende Paare von Jalousiewänden 14 vorgesehen, die zusammen mit den Leitplatten 6 Gasbehandiungsräume 13 bilden. Zu bemerken ist, daß die konvergierenden Gasbehandlungsräume 13 sich vom Auslaß 4 des Gehäuses 2 gesehen in Richtung zum Einlaß 3 desselben erstrecken, wobei sich die Einlasse der Gasbehandlungsräume 13 an den Rückströmkanal anschließen. Die in Abstand angeordneten Platten 16 der Jalousiewände 14 sind so geneigt, daß die von ihnen festgelegten, in ^bstand liegenden Durchgänge mit ihren stromaufwärts lie--· genden Teilen näher am Einlaß 5 des Gehäuses 2 liegen als mit ihren stromabwärts liegenden- Seilen.
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Demgemäß wird der in den Einlaß 3 des Gehäuses 2 eintretende Strom verschmutzten Gases zum ersten Mal als einheitlicher Gasstrom in seiner ursprünglichen .Richtung plötzlich geändert, wenn er aus dem konvergierenden Gaseinlaßraum 7 in den konvergierenden Gasbehandlungsraum 13 mittels der gasundurchlässigen Umlenkplatte 9 geleitet wird. Der Gasstrom wird dann zum zweiten Mal plötzlich umgelenkt und in seine ursprüngliche Richtung zurückgeführt und zugleich in mehrere Ströme aufgeteilt, wenn er aus dem konvergierenden -tfehandlungsraum 13 durch die Durchgänge zwi» ^ ' sehen den Platten 16 der Jalousiewände 14 zum üuslaß 4 für ^ gereinigtes Gas des Gehäuses 2 strömt. Bei dieser Anordnung wird der Gasstrom zunächst als einheitliche Gasmasse in einen Hückströmkanal 11 von im wesentlichen gleichförmigem Querschnitt erstmalig umgelenkt, so daß ein Minimum an JSnergieverlust entsteht. Ferner strömt das Gas aus den konvergierenden Gasbehandlungsräumen 13 in mehreren otrömen ab, ohne ■ daß ein Umleiten in einem nicht abgegrenzten Bereich erforderlich ist, wie dies bisher der Fall war. .auf diese weise wird ein wesentlicher Verlust an kinetischer ünergie vermieden.
kit den konvergierenden Gasbehandlungsräumen 13 wirken ötaubauslaßkammern 17 am stromabwärts liegenden Ende der Gasbehandlunijsräume 13. zusammen. Diese ütaubauslaßkammern 17 nehmen die Staubteilchen aus den konvergierenden Gasbehandlungsräumen 13 auf. JJurch angeschlossene Leitungen 18 werden die otaubteilchen aus den tjtaubtfamslaßkammern 17 abgeführt.
Im betrieb wird das zu reinigende uas in die Gaseinlaßräume 7 des Gehäuses 2 durch den Einlaß 3 mittels eines Gebläses eingeleitet, das den Gasstrom vom .Einlaß 3 zum Auslaß durch das gehäuse hindurchdrückt. Das uas tritt in die konvergierenden isseinlaßräume 7 ein, strömt durch die Auslässe
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dieser Gas einlaßräume 7 und wird als einheitliche Gasmasse mittels der Umlenkplatten 9 umgelenkt, so daß es in die konvergierenden Gasbehandlungsräume 13 gelangt. Aus diesen Gasbehandlungsräumen 13 wird das Gas mit nochmaliger Umlenkung in mehrere Ströme aufgeteilt und gelangt schließlich, mit einem Minimum an Verlust von kinetischer Energie in den freien Bereich am Auslaß 4 des Gehäuses' 2.
Die Vorrichtung kann so in ein Leitungssystem eingebaut werden, daß der Gasstrom vom Einlaß 3 zum Auslaß 4- horizontal verläuft. Es ist ferner eine senkrechte Anordnung möglich, ■ wobei die Staubauslaßkammern 17 unten liegen.
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Claims (1)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Abscheiden von festen Partikeln aus Gasen durch Umlenken des Luftstroms mittels jalousieartig angeordneter Platten, dadurch gekennze ichnet, daß ein Gaseinlaßraum (7) mit in iitrömungarichtung konvergierenden Leitwänden (6) vorgesehen ist, gegenüber dessen Auslaß (8) mit Abstand eine gebogene Umlenkplatte (9) liegt, durch die der Luftstrom auf der .Rückseite der ieitwände (6) entlang entgegen der ütrö'mungsrichtung im Gaseinlaßraum (7) geführt wird, und daß in Abstand von den Leitwanden (6) Jalousiewände (14·) vorgesehen sind, die zusammen mit den -üeitwänden (6) in otröinungsrichtung konvergierende Gasbehandlungsräume (1J) bilden und deren in Abstand liegende Platten (16) so geneigt sind, daß der Gasstrom nochmals umgelenkt wird, um in seine ursprüngliche Richtung zurückzukehren, und dabei in mehrere ALnzelströme aufgeteilt wird, die wieder vereinigt zum Auslaß (4) der Vorrichtung strömen, und daß mit den Gasbehandlungsräumen (13) an ihrem stromabwärtsliegenden Ende Staubauslaßkammern (17) in Verbindung stehen.
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Einheiten, bestehend aus Gaseinlaßraum (7)» Umlenkplatte (9) und zwei Gasbehandlungsräumen (13) in einem gemeinsamen Gehäuse (2) angeordnet sind.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkplatte (12) eine Doppelkurvenform (-e'ig. 2) hat.
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DE2014524A 1969-03-25 1970-03-25 Vorrichtung zum Abscheiden von festen Teilchen aus Gasen Expired DE2014524C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US81017169A 1969-03-25 1969-03-25

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2014524A1 true DE2014524A1 (de) 1970-10-01
DE2014524B2 DE2014524B2 (de) 1978-04-27
DE2014524C3 DE2014524C3 (de) 1978-12-14

Family

ID=25203190

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2014524A Expired DE2014524C3 (de) 1969-03-25 1970-03-25 Vorrichtung zum Abscheiden von festen Teilchen aus Gasen

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3561196A (de)
DE (1) DE2014524C3 (de)
SE (1) SE352244B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4340474A (en) * 1979-09-29 1982-07-20 Johnston Ian R W Converging flow filter
NL8400470A (nl) * 1983-02-28 1984-09-17 Condair Ag Inrichting en werkwijze voor het afscheiden van vreemde stoffen uit een gasstroom.
CN113209348A (zh) * 2021-05-13 2021-08-06 上海纽洁环保科技有限公司 一种室内用空气消毒柜

Also Published As

Publication number Publication date
DE2014524C3 (de) 1978-12-14
US3561196A (en) 1971-02-09
SE352244B (de) 1972-12-27
DE2014524B2 (de) 1978-04-27

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