DE2014117C3 - Kompensationsschaltung, vorzugsweise für einen elektronischen Raumtemperaturregler - Google Patents
Kompensationsschaltung, vorzugsweise für einen elektronischen RaumtemperaturreglerInfo
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Description
schaiteii. die bei der Verwendung von negativiogiiriihmischcn
Potentiometern auftreten, hat man derartige Potentiometer durch SchiebewiderMün.de
od. dgl. ersetzt, deren Kennlinien einen linearen Verlauf besitzen. Diese Widerstände sind wesentlich
billiger als die erstgenannten und werden handelsüblich auch allgemein mit einer kleineren Toleranzgrenze
geliefert. Die Verwendung von variabel einstellbaren Widerständen bzw. Potentiometern mit
linearer Kennlinie tür die Raumtemperauirreiieiung
ist jedoch im Zusammenhang mit der Anwendung von NTC-Widerständen insofern nachteilig, als die
Einsiellskala für den Regelknopf dieses variablen Widerstandes einen logarithmischen Verlauf haben
muß. Wahrend also an dem einen Skaienende ein verhältnismäßig großer Drehwinkel für beispielsweise.
die Temperuturdifferenz von Ic erforderlich ist, ist
der Drehwinkel am anderen HmIe der Skala für die gleiche TemperaturdifTerenz derart klein, daß kaum
noch eine sinnvolle Hinstelluni; möglich ist.
Auch wird noch auf einen elektrischen Temperaturregler mit Platin-Widerstands-Thermometer in
Brücken- oder Halbbrückenschaltung mit einem einstellbaren Vergleichswiderstand zum Einstellen der
Soll-Temperatur verwiesen. Bei diesem Temperaturregler wird die Charakteristik des linear einstellbaren
Ver»leichswiderstandes durch Parallelschaltung mindestens eines Feslwidcrstands an die Charakteristik
des Platin - Widerstands - Thermometers angepaßt Der l'latin-Widerstiind bei der bekannten Schaltanordnung
liegt in einem Brückenzweig, während der linear einstellbare Vergleichswidcrsland zusammen
mit einem Anpassungswiderstand in dem anderen Brückenzweig liegt. Die elektrische Kopplung ist
hierbei so vorgenommen, daß der als Regelkoniakt ausgebildete eine Ausgang des Platin-Widerstands,
mit dem die eine Klemme des Anpassungswidcrstands galvanisch gekoppelt ist, den linear einstellbaren
Vergleichswiderstand abgreift, wahrend die andere Klemme des Anpassungswiderstands zusammen mit
einem Kontaktendc des linear einstellbaren Vergleichswiderstands den Brückenkreis schließt. Somit
ist zu dem unveränderlich in dem letztgenannten Brückenzweig liegenden Anpassungswidersland
wahlweise ein mehr oder weniger großer Widerstandsbetrag des linear einstellbaren VergleichswidersUmds
parallel zuschaltbar. Diese bekannte Schaltung läßt sich zwar in Verbindung mit Platin-Widerständen
od. dgl. verwenden, sie ist jedoch im Zusammenhang mit NTC-Widerständen unbrauchbar,
weil sich die resultierende Widerstandskennlinie der genannten Widerstände gerade entgegengesetzt
/u der hier gewünschten Kennlinie verhält. In denjenigen Temperaturbereichen, in denen eine vorgegebene
TemperaturdifTerenz von beispielsweise 1''' C
eine große Widerstandsänderung lies NTC-Widerstands bedingt, soll nämlich nach der nachfolgend
beschriebenen erfimiungsgemäßen Schaltung zur Erzielung einer linearen Skaleneinteüung für den Regler
auch eine ni:r geringe Verstellung ties Vergleichswidersiands
oiler eines Regelpotentiometers eine ent sprechend große Widerstandsänderung hervorbringe!·.
Umgekehrt sollen die Verhältnisse aber dort sein, wo
zufolge der Kennlinie des NTC-Widerstands die Widerstandsänderung desselben bei einer Temperaturdilk'ren/
von angenommen wiederum IC nur eine kleine Widerstandsänderung zeigt. Fin wcilcvr N'acliieil
der bekannten SchallimtisanoidnuiiL1 besieht
schließlich darin, daß d'.c Belastung des hier verwendeten
Platin-Widerstands bei steigender Temperatur größer wird.
Schließlich ist noch ι ine Meßbrücke für Phtin-Widerstandsthermometer
bekannt, bei der der in einem Brückenzweig angeordnete temperaturabhänüiue
Platin-Widerstand mit seinem einen als Regelkontakt ausgebildeten Ende an dem Schiebekontakt
einer in dem anderen Brüekenzweig angeordneten
ίο Widersiandsschaltiing liegt, die aus zwei parallel liegenden
Widerständen besteht. Hierbei ist der Regelkontakt nicht galvanisch mit einer der Klemmen des
zu dem betreffenden Regelwiderstand parallelliegenden Festwiderstands gekoppelt. Die Kennlinie zweier
Widerstände der bekannten Meßbrücke ist geeignet, eine lineare Verstellmöglichkciten ergebende Kompensation
des Kennlinienverlaufes eines NTC-Widerstands zu ermöglichen, wenn und soweit dieser mit
der genannten Widerstandsanordnung zusammen in ein und demselben Brückenzweig liegt. Bei Anordnung
des NTC-Widerstands in einem anderen Brükkenzweig, entsprechend der Anordnung des Platin-Widerstands
in der zuvor genannten bekannten Schaltung ergeben sich die gleichen Schwierigkeiten
und Nachteile, wie sie oben im Zusammenhang mit dieser Schaltung bereits aufgezeigt worden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kompensationsschaltung vorzugsweise für einen
elektronischen Raumtempcraturregler zu schaffen, wobei unter Ausnutzung der Vorteile, die mit der
Verwendung von NTC-Widerständen wie auch linearen Potentiometern verbunden sind, die aufgeführten
Nachteile vermieden werden sollen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht crfindungsgemäß darin, daß bei an sich bekannter Verwendung
eines NTC-Widerstands mit logarithmischer Kennlinie der Regelwiderstand in denselben Brückenzweig
wie der temperaturabhängige NTC-Widerstand geschaltet ist.
4·. Nach der erfindungsgemäß ausgestalteten Form
einer Kompensationsschaltung, vorzugsweise für Raumtempcraturregler, ist es bei Beibehaltung der
vorteilhaften Verwendung eines NTC-Widerstands ohne Anwendung eines negativ-logarithmischen
Potentiometers zur Einstellung des Soll-Werts möglich, die Einstellskala des Rcgelwidcrstands linear in
Abhängigkeit von der Temperatur vorzugeben. Die Parallelschaltung eines Festwiderstands zu dem einstellbaren
Potentiometer bzw. dem Regelwiderstand
5--1 mit linearer Kennlinie, ist hierbei besonders vorteilhaft,
weil die Gesamtkennlinie der beiden parallel liegenden Widerstände in Abhängigkeit von der
Temperaturvorwahl in dem hier interessierenden verhältnismäßig kleinen Temperaturintervall in hinreichender
Näherung etwa umgekehrt gleich der Kennlinie des NTC-Widerstands ist. Mit dieser
Schaltung ist außerdem der Vorteil verbunden, daß die I -"enerWarmung des NTC-Widerstands mit zunehme,
ler Temperatur weitgehend vermieden wird.
fio Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Auslührungsforni
der Erfindung. Es zeigt
F i g. 1 eine Abgleichschaltung innerhalb eines Steuerleils mit nachgesehaUetem Schaltteil,
Fig. 2 den Kennlinienverlauf des NTC-Wider-
G5 stands in Abhängigkeit von der Temperatur und des
Regelwiderstands mit parallel liegendem Festwiderstand in Abhängigkeit vom Drehwinkel sowie die sich
daraus eruebendc Summenkurve.
Nach Fig. 1 besteht der Stcucrkreis I aus einem
Schaltverstärker mit Differcnzeingang, der in der Diagonalen einer Wheatstonc'schen Brücke liegt. Die
Wheatstone'sche Brücke besteht aus den durch die Widerstände R 1, R 2, R 3, R 4, R 5, R 6, R 7 gcbildctcn
Brückenzweigen. Die Widerstände R 4, R 6, R 7 sind Festwiderstände, während der Widerstand
R 5 i:ur Eineichung des Abgleiches dient, um nach
einmal erfolgtem Eichvorgang in unveränderter Widerstandsgrößc zu verbleiben. Der transistorisierte
Verstärker wird eingangsseitig mit einer Spannung beaufschlagt, die der Differenz des Spannungsabfalles
in den beiden Brückenzweigen entspricht.
Im oberen Brückenzweig liegt der NTC-Widcrstand R 3, dessen einer Ausgang mit dem Regelkontakt
K des Potentiometers bzw. Regelwiderstands R 1 verbunden ist. Dem Regelwidersland R 1 ist ein Festwiderstand
R 2 parallel geschaltet, dessen Größe entsprechend auf den NTC-Widerstand abgestimmt ist.
Der sich in Abhängigkeit von der Temperatur in seinem Widerstandswert ändernde NTC-Widerstand
liegt somit in Reihe mit einer Widerstandsgröße, die sich aus dem momentan eingestellten Teilwiderstand
des Potentiometers R 1 zwischen Regelkontakt und einem Festkontakt sowie dem zu dem Potentiometer
parallel liegenden Festwiderstand R 2 zusammensetzt. Somit sind die variablen Widerstände innerhalb des
oberen Brückenzweiges gegeneinander kompensierbar, wobei eine Vergrößerung des NTC-Widerstands
durch eine Verkleinerung der Widerstandskombination des Potentiometers und des dazu parallel liegenden
Festwiderstands erreicht wird. Wenn das Potentiometer, dessen Skala vorteilhafterweise auf Temperaturen
in Grad Celsius geeicht ist. auf einen bcstimmten Soll-Wert eingestellt wird, liegt solange an
dem Verstärkereingang eine Spannung an. wie der NTC-Widerstand nicht einen dazugehörigen Ist-Wert
zufolge der Umgebungstemperatur besitzt. Hierbei wird immer dann, wenn die Differenz zwischen Ist-Wert
und Soll-Wert einen vorwählbaren Pegel übersteigt, ein Steuerteil 2 betätigt. Innerhalb des Steuerteils
2 ist ein Relaisschalter oder ein Schütz vorgesehen, der je nach Schaltstellung die Betätigung der
Heizungsanlage bei gemessenen Ist-Werten, die über dem eingestellten Soll-Wert liegen, ausschaltet, während
er die Heizung bei unter dem Soll-Wert liegenden Ist-Werten einschaltet. Der Steuerteil wird entsprechend
mit Gleichstrom beaufschlagt, welcher einem Zweiweggleichrichter innerhalb des Schaltteils,
der über einen Transformator am Wechselstromnetz anliegt, entnommen wird.
Die in F i g. 1 als Ausführungsbeispiel einer Kornpensationsschaltung
für Raumtemperaturregler wiedergegebene Ausführungsform mit einer linearen Temperaturskala für den Regelwiderstand R ί ist so
bemessen, daß sie für einen hier interessierenden Temperaturbereich zwischen etwa 5° C bis etwa
30° C verwendbar ist. Der erfindungsgemäß zu dem linearen Potentiometer bzw. dem Regelwiderstand
R 1 parallel gelegte Festwiderstand R 2 muß so bemessen
sein, daß die summarische Kennlinie beider Widerstände in Abhängigkeit vom Drchwinkel des
Rcgelkontaktes A.' annähernd derjenigen des verwcndelen
NTC-Widerstands R 3 entspricht. Obwohl die Kennlinie des NTC-Widerstands gemessen über einen
Temperaturbereich von etwa einer Widerstandsdckade im Idcalfall eine logarithmisch^ Kennlinie ist,
kann dieselbe in dem verhältnismäßig geringen Temperaturintervall von 5° C bis 30° C in hinreichender
Näherung durch eine solche angenähert bzw. kompcnsicit
werden, die sich aus der Kombination der Widerstünde R I und R 2 ergibt, wobei nur der Spannungsabfall zwischen dem Regelkontakt K des Regel-Widerstands
R 1 und einem Endkontakt dieses Widerstands summiert mit dem zu dem Potentiometer
Hegenden Festwidersland R 2 interessiert.
In Fig. 2 ist der Kcnnlinienverlauf des NTC-Widerstands
in Abhängigkeit von der Temperatur in dem hier interessierenden Tempcraturintervall dar-
*° gestellt (s. NTC-Kurve). Wie aus der Abbildung
weiter ersichtlich, ergibt die summarische Kennlinie der parallel liegenden Widerstände R 1 und R 2 in
Abhängigkeit von dem Drehwinkel des Potentiometers bzw. Regelwiderstands einen fast gegenläufigen
Verlauf (Kurve Rl 11 Ä 2). Zur Verdeullichung der Gegenläufigkeit beider Kennlinien stellt
die rechte Kurve in der Abbildung die Summenkurve dar, die in hinreichender Näherung eine parallel zur
Ordinate liegende Gerade ist, wobei der Eichpunkt bei 20° C liegt. Hierdurch wird deutlich, daß die
Kennlinie des NTC-Widers-tands innerhalb eines interessierenden schmalen Temperaturintervalls von
etwa 6° C bis 30° C bei richtiger Vorwahl der Widcrstände R 1 und R 2 hinreichend genau linear kompensicrt
werden kann, so daß auch die Skala auf Hern beispielsweise verwendeten Dreh-Potentiometer eine
lineare ist, das heißt, daß je Grad Celsius von dem Regelkontakt bzw. Drehknopf des Regelwiderstands
R i ein gleicher Drehwinkel überstrichen wird. Obwohl die Summenkurve der Widerstände R 1 und R 2
in Abhängigkeit von dem Drehwinkel des Regelkontaktes naturgemäß keine logarithmische sein
kann, ist der Teilabschnitt der im Idealfall über einen großen Temperaturbereich logarithmischen Kennlinie
des NTC-Widerstands durch die vorgegebene Kurvenkrümmung in guter Näherung kompensierbar.
Beispielsweise ist bei einer Kompensationsschalrung, die ganz allgemein für einen anderen Zweck
als denjenigen des wiedergegebenen Raumtempcraturreglers verwendet werden kann, der quadratische
Kennlinienverlauf einer Diode nach der gleichen ernndungsgemäß
gegebenen Lehre zum technischen Handeln, die an die Stelle des NTC-Widerstands tritt, dadurch kompensierbar, daß der dem Regelwiderstand
R 1 parallel liegende Festwiderstand R 2 durch eine einfache Kurzschlußbrücke ersetzt wird.
Hierbei ist der Drehwinkel auf die Hälfte des vollen Drehwinkels zu begrenzen oder beizubehalten, wenn
der Widerstand R 2 gleich dem Widerstand R 1 gewählt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
Patentanspruch· robusten Anforderungen bei der Raumtemperalur-
regelung nicht gerecht würde. Darüber hinaus sind
Kompensationsschaltung, bestehend aus einer die Kosten solcher Anlagen derart hoch, daß nui
Wheatstone'schen Briickenschaliung mit einem ein beschränkter Abnehmerkreis, etwa bei großen
temperaturabhängigen Widerstand, der mit sei- 5 Industrieanlagen, hierfür in Frage käme,
nem einen als Regelkontakt ausgebildeten Ende Es ist in diesem Zusammenhang bekannt, als Meßeinen linearen Regelwiderstand abgreift, zu dem fühler einen NTC-Widerstand zu verwenden, dessen ein Festwiderstand parallel liegt, wobei der Fest- negativer Temperatur-Koeffizient in einer Widerwiderstand so bemssen ist. daß der nichtlineare Standsbrückenschaltung oder einem einfachen Ab-Kennlinienverlauf des temperaturabhängigen Wi- io gleichzweig zur Regelung der gewünschten Raumderstandes in Abhängigkeit von der Temperatur temperatur Verwendung findet.
nem einen als Regelkontakt ausgebildeten Ende Es ist in diesem Zusammenhang bekannt, als Meßeinen linearen Regelwiderstand abgreift, zu dem fühler einen NTC-Widerstand zu verwenden, dessen ein Festwiderstand parallel liegt, wobei der Fest- negativer Temperatur-Koeffizient in einer Widerwiderstand so bemssen ist. daß der nichtlineare Standsbrückenschaltung oder einem einfachen Ab-Kennlinienverlauf des temperaturabhängigen Wi- io gleichzweig zur Regelung der gewünschten Raumderstandes in Abhängigkeit von der Temperatur temperatur Verwendung findet.
in hinreichender Näherung demjenigen des aus Ein bekannter elektronischer Raumtemperatur-
der Summe der parallelliegenden Widerstände regler besteht aus einem Steuerteil und einem Schaltgebildeten
Gesamnviderstandcs in Abhängigkeit teil, wobei innerhalb des Steuerteils ein Schaltverstärvon
der Einstellung des Regelwiderstandes ent- 15 ker mit Diflerenzeingang in Form einer einstellbaren
spricht, dadurch gekennzeichnet, daß Temperatur-Zweipunkt-Regelung verwendet wird,
bei an sich bekannter Verwendung eines NTC- Der Eingang des Verstärkers liegt hierbei an dem
Widerstandes (R 3) mit logarithmischer Kennlinie Abgleichpunkt eines Spannungsteilers, dessen einer
der Regelwiderstand (R 1) in denselben Brücken- Zweig den NTC-Widerstand aufweist, während der
zweig wie der temperaturabhängige NTC-Wider- 20 entsprechende andere Zweig ein variabel etnstellstand
(R 3) geschaltet ist. bares Potentiometer besitzt.
Die Verwendung eines NTC-Widerstandes als tem -
peraturabhängiges Meßorgan ist bei der Raumtem -
peraturregelung vorteilhaft, da eine verhältnismäßig
25 große Signalspannung gewonnen wird und somit der
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kompensa- Steuerungsaufbau verhältnismäßig einfach und ofinc:
tionsschaltung, bestehend aus einer Wheatstone'schen erhöhten Kostenaufwand möglich ist.
Brückenschaltung mit einem temperaturabhängigen Ein Nachteil der Verwendung von NTC-Wider-
Brückenschaltung mit einem temperaturabhängigen Ein Nachteil der Verwendung von NTC-Wider-
Widerstand, der mit seinem einen, als Regelkontakt ständen bei der elektronischen Raumtemperaturausgebildeten
Ende, einen linearen Regelwiderstand 30 steuerung liegt in der Kennlinie solcher Widerstände:
abgreift, zu dem ein Festwiderstand parallel liegt, begründet. Bekanntlich verläuft die Widerstandswobei
der Festwiderstand so bemessen ist, daß der kennlinie in Abhängigkeit von der Temperatur im
nichtlineare Kennlinienverlauf des temperaturabhän- Idealfall logarithmisch. Eine genaue Kompensation
gigen Widerstandes in Abhängigkeit von der Tempe- eines derartigen temperaturabhängigen Verlaufs ist
ratur in hinreichender Näherung demjenigen des aus 35 somit über den gesamten Bereich gesehen nur durch
der Summe der parailelliegenden Widerstände gc- einen Widerstand möglich, dessen variable Einstelbildeten
Gesamtwiderstandes in Abhängigkeit von lung gleichfalls in Form eines logarithmischen Verder
Hinstellung des Regelwiderstandes entspricht. laufs ausgeführt werden kann. Der von dem NTC-
In der Heizungstechnik, besonders bei Zentral- Widerstand gemessene Ist-Wert, das heißt die tat··
heizungsanlagen, ist es seit längerem bekannt, Ther- 40 sächlich in dem Raum vorhandene Temperatur, wird
mostalc zu verwenden, über die das Heizmedium in der Steuerschaltung mit dem in einem Potentioauf
eine bestimmte vorgebbare Temperatur eingestellt meter eingestellten Soll-Wert verglichen und die
werden kann. Darüber hinaus ist es besonders in den Differenzgröße nach Verstärkung einem Schallschutz
letzten Jahren aus Gründen einer rationelleren Be- für die Heizungsanlage od. dgl. zugeführt. Das zuir
heizung von Räumen üblich geworden, in den zu 45 Einstellung des Soll-Wertes verwendete Potentio·
beheizenden Räumen temperaturabhängige Meß- meter ist bei bekannten Raumtcmperaturreglern ein
fühler an geeigneten Stellen anzubringen, die über negaliv-logarithmisches Potentiometer. Unter der
eine Rückkoppelschaltung einen vorhandenen Ist- Idealvoraussetzung, daß der Verlauf des NTC-Widcr-Wcrt
mit einem eingestellten Soll-Wert vergleichen, Standes tatsächlich ein logarithmischer ist, ermöglicht
um über diese Rückkoppelung den Ist-Wert auf dem 50 nur ein solches Potentiometer, daß das Regelorgan
Pegel des Soll-Werts zu halten. mit einer linearen Skala versehen sverden kann. Es ist
Derartige Rückkoppelungsschallungen sind ganz also beispielsweise bei einem negativ-logarithmischen
allgemein so aufgebaut, daß der eingestellte Soll-Wert Drehpotentiometer möglich, die Gradeinteilung auf
über ein Vergleichsorgan einem Regler zugeführt einer Skala so zu gestalten, daß für jede Gradeinheit
wird, der die Stellgröße an ein Regelobjekt weiter- 55 bzw. eine konstante Temperaturdifferenz auch ein
gibt, welches seinerseits das Vergleichsorgan beein- konstanter Drehwinkel vorgegeben ist.
tlußt, um dieses entsprechend der Regelabweichung Ncgativ-logarithmische Potentiometer, das heißt
tlußt, um dieses entsprechend der Regelabweichung Ncgativ-logarithmische Potentiometer, das heißt
zu beaufschlagen. solche, bei denen durch Rechtsdrehung des Stell -
In der Heizungstechnik müssen derartige Regel- knopfes eine höhere Temperatur einstellbar ist, sind
kreise bei hinreichend genauer TempcraUii vorwahl 60 jedoch nicht nur teuer, weil sie nicht serienmäßig
in ihrem Aufbau verhältnismäßig einfach und stör- hergestellt werden, sondern darüber hinaus sind
unanfällig ausgebildet sein. Dabei ist es nicht vor- logarithmische Potentiometer auch noch ganz allgerangig
erforderlich, als temperaturempfiiuHichcn mein mit einer hohen Fehlcrtoleranz versehen. Die
Fühler zur Feststellung des Ist-Wertes ein so genau zur Zeit handelsüblichen derartigen Potentiometer
anzeigendes Organ wie ein Kontakt-Thermometer 65 besitzen beispielsweise eine Toleran:' von t 20 "/.>
oder ein Thermo-Hlement zu verwenden, da die dos Nennwertes und weisen darüber hinaus noch grö
Verwendung derartiger Meßfühler einen komplizier- ßcie Fehler im Kennlinienverlauf auf.
ten Regelkreis bedingen, der den verhältnismäßig Zur Vermeidung der genannten iKuiiii\en F.igen-
ten Regelkreis bedingen, der den verhältnismäßig Zur Vermeidung der genannten iKuiiii\en F.igen-
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702014117 DE2014117C3 (de) | 1970-03-16 | 1970-03-16 | Kompensationsschaltung, vorzugsweise für einen elektronischen Raumtemperaturregler |
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| DE2014117B2 DE2014117B2 (de) | 1973-01-04 |
| DE2014117C3 true DE2014117C3 (de) | 1974-07-18 |
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ID=5766145
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| DE19702014117 Expired DE2014117C3 (de) | 1970-03-16 | 1970-03-16 | Kompensationsschaltung, vorzugsweise für einen elektronischen Raumtemperaturregler |
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1970
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Also Published As
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| DE2014117A1 (de) | 1971-10-07 |
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|---|---|---|---|
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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