DE2013925A1 - Neue Diphenylathylen Derivate, Verfah ren zu ihrer Herstellung und ihre Verwen dung - Google Patents
Neue Diphenylathylen Derivate, Verfah ren zu ihrer Herstellung und ihre Verwen dungInfo
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- DE2013925A1 DE2013925A1 DE19702013925 DE2013925A DE2013925A1 DE 2013925 A1 DE2013925 A1 DE 2013925A1 DE 19702013925 DE19702013925 DE 19702013925 DE 2013925 A DE2013925 A DE 2013925A DE 2013925 A1 DE2013925 A1 DE 2013925A1
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Description
M Neue Diphenyläthylen-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung
und ihre Verwendung »
Priorität: 28. März 1969, Japan, Nr. 24230/69
10.April 1969, Japan, Nr. 27918/69
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Diphenyläthylen-Derivate
der allgemeinen Formel I .
(D
2'ä
in der R1 und R gleich oder verschieden sind und Wasserstoffatome,
Alkyl- oder Alkoxyreste oder die Methylendioxy-Gruppe,
die an zwei benachbarten Kohlenstoffatomen eines Benzolringes gebunden
ist, oder Halogenatome bedeuten, R, die Gruppe -COOR oder
-CH2OR ist, in der R die Propargyl- oder Allyl-Gruppe ist, und m
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und η eine ganze Zahl von 1 bis 5* insbesondere von 2 bis 5*ist.
Die Ausdrücke "Alkyl" und "Alkoxy" bedeuten geradkettige oder verzweigtkettige Alkyl- oder Alkoxyreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen sowie deren Verwendung als wirksame Synergisten.
Die.1,2-Diphenyläthylen-Derivate (I) können durch Umsetzung einer
Verbindung der allgemeinen Formel II
(H)
in der R-,, R2, m und η die oben angegebenen Bedeutungen besitzen
und Y eine Carboxyl- oder Hydroxymethyl-Sruppe, ein Acylhalogenid
oder die Reste -COOR1 oder -CHpOR1 bedeutet, in denen R' ein
Alkylrest, oder deren Alkalimetallsalz mit einer Verbindung der allgemeinen Formel III
R4-X (III)
in der R« die Propargyl- oder Allyl-Gruppe ist und X ein Halogenatom
oder die Hydroxylgruppe darstellt, hergestellt werden»
Eine erste Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass man
das Diphenyläthylen (I) durch Umsetzung der Verbindung mit einer Carboxylgruppe als Y in Formel (II) mit einem Alkohol der Formel
R4 . OH y .
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mit der oben angegebenen Bedeutung für R. erhält.
Bei dieser Reaktion wird als Dehydratisierungsmittel Schwefelsäure,
Chlorwasserstoffsäure oder p-Toluolsulfonsäure bevorzugt
angewendet, wobei die Reaktion vorzugsweise in einem Lösungsmittel
durchgeführt wird.
Eine zweite Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass
man das Diphenyläthylen (I) durch Reaktion einer Verbindung mit einer Carboxylgruppe als Y in der Formel (II) mit einem Halogenid
der Formel
R^ . Hai
mit der oben angegebenen Bedeutung für R. und der Bedeutung von
Hai gleich Halogehatom erhält. -
Diese Reaktion kann vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel in Gegenwart von basischen Kondensationsmitteln durchgeführt
werden, wie organischen tertiären Basen, Hydroxylen oder Carbonaten
von Alkalimetallen oder Erdalkalimetallen. Im Falle der Verwendung einer organischen tertiären Base als Kondensationsmittel
kann die Base zuerst mit der Verbindung (II) oder dem Halogenid reagieren/ doch bevorzugt man die gleichzeitige Reaktion der
drei Reaktionsteilnehmer.
Im Falle der Verwendung von Hydroxylen oder Carbonaten als Kondensationsmittel
lässt man vorzugsweise die Hydroxyde oder Carbonate mit der Verbindung (II) zuerst reagieren.
Eine dritte Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass
man das Diphenyläthylen (I) durch Reaktion der Verbindung mit einer Acylhalogenidgruppe als Y in der Formel (II) mit einem Al-
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kohol der Formel
R4 . OH
mit der für R. angegebenen Bedeutung erhält.
mit der für R. angegebenen Bedeutung erhält.
Diese Reaktion kann vorzugsweise in einem Lösungsmittel in Gegenwart
eines Enthalogenierungsmittels, wie einer organischen tertiären Base oder Alkalimetall- oder Erdalkalimetallcarbonaten,
bei verhältnismässig niedriger Temperatur durchgeführt werden.
Eine vierte Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass
^ man das Diphenyläthylen (I) durch Reaktion von Säureanhydriden der Formel (II) mit einem Alkohol der Formel
R4 . OH
mit der für R. angegebenen Bedeutung erhält.
mit der für R. angegebenen Bedeutung erhält.
Diese Reaktion wird vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel unter Erhitzen durchgeführt.
Eine fünfte Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass
man das Diphenyläthylen (I) durch Reaktion der Verbindung mit fc einem Alkoxycarbonylrest als Y in der Formel (II) mit dem Alkohol
der Formel
R4 . OH
mit der für R. angegebenen Bedeutung erhält.
Diese Reaktion wird vorzugsweise in Gegenwart eines Veresterungskatalysators und in Gegenwart von Natriumalkohol-at durchgeführt.
Eine sechste Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass man das Diphenyläthylen (I) durch Reaktion der Verbindung mit
einer Hydroxyl- oder Hydroxymethyl-Gruppe als Y in der Fortnel
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(II) mit einem Halogenid der Formel
R. ο Hai ' .. .
erhält, wobei Hai ein Halbgenatom ist und H. die oben angegebene
Bedeutung besitzt. ·
Diese Reaktion wird vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel
bei Raumtemperatur oder einer höheren Temperatur durchgeführt.
Eine siebente Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass
man das Diphenyläthan (I) durch Reaktion der Verbindung mit einer Hydroxyl- oder Hydroxymethyl-Gruppe als Ϊ in der Formel (II) mit
einem Alkohol der Formel
R4. c OH
mit der für R, angegebenen Bedeutung umsetzt. Diese Reaktion wird
vorzugsweise in Gegenwart eines Katalysators, wie Schwefelsäure oder p-Toluolsulfonsäure, durchgeführt.
Die neuen Verbindungen selbst weisen eine niedrige insektizide
Wirksamkeit auf, doch wenn man eine oder mehrere Insektizide vom
Cyclopropancarbonsaure- oder Carbamat-Typ mit den Verbindungen vorliegender Erfindung zusammenbringt, werden die Insektiziden
Wirkungen dieser bekannten Insektizide ausserordentlich erhöht.
Darüber hinaus sind die neuen Verbindungen nicht nur verhältnismässig
preiswert, sondern auch gegenüber Säugetieren wenig toxisch, so dass Insektizide mit den neuen Verbindungen eine erhöhte Sicherheit gegenüber Säugetieren aufweisen. '
Die Mengen der zu verwendenden neuen Verbindungen variieren entsprechend
dem Ausmass der Erhöhung der insektiziden Wirkung und
der Kosten der Insektizide, zu denen die neuen Verbindungen zu-
gefügt werden. Die vorteilhaftesten Mengen sollten im Hinblick
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auf den Anwendungszweck und die Art der Insektizide entschieden werden.
Üblicherweise können die neuen Verbindungen in Mengen von 0,5 bis 50 mal dem Gewicht der Insektizide verwendet werden.
Als Beispiele für besonders vorteilhaft wirkende Verbindungen der Formel (I) werden genannt:
nj^ 1,5958
2-,3-Diphenyl-2-pΓopenylpropargyl-äther.
^COOCH2C=CH
Pp. 84° - 850C
ae'-Phenylzimtsäure-propargylester
COOCH2C=CH
Fp.
of-Phenyl-ß- (3,4-me thylendi oxyphenyl )■
acrylsäure-propargylester
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COOCH2C-CH
*5 1,5239
flf-Phenyl-ß-( 4- me thoxy phenyl )-acrylsäurepropargylester
.....·
Die nachstehenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1 ·
Zu einer Mischung aus 20 cm wasserfreiem Dimethylformamid und
1,1 g 68 56-igem Natriumhydrid-paraffin gibt man unter Rühren ,bei
Raumtemperatur eine Lösung von 5,3 g 2,3'-Diphenylallyl-alkohol
in 15 cm wasserfreiem Dimethylformamid. Nach einer Stunde fügt man 3,6 g Propargylbromid bei etwa 10 C hinzu und erhitzt das
Gemisch unter Rühren 1 Stunde auf etwa 600C. Nach dem Abkühlen
giesst man das Reaktionsgemisch in 100 cm Wasser und extrahiert
dreimal mit je 50 cm Äther und trocknet die Ätherextrakte über
wasserfreiem Magnesiumsulfat. Danach destilliert man den Äther
ab, entfernt das Paraffin und erhält 3,9 g 2,3-Diphenyl-2-propenylpropargyläther.
Man reinigt das Produkt durch Chromatographie an einer Aluminiumoxidsäule und erhält eine ölige Substanz,
| n£5: 1,5958 | Ber.: | C | 10; | 6 | H |
| C18Hl60: | gef.: | 87, | 31; | 6 | ,4-5; |
| 87, | ,58. | ||||
| Beispiel 2 | |||||
Zu einer Lösung von 3,4 g of-Phenyl zimtsäure in 30 cm Aceton
gibt man 2,8 g Kaliumcarbonat, anschliessend 2,6 g Propargyl-
bromid
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und erhitzt das Gemisch 1 Stunde. Nach dem Abkühlen filtriert man einen gebildeten Niederschlag ab und destilliert anschlieseend
das Aceton ab. Der Rückstand wird in Äther gelöst und mit Wasser gewaschen. Die Ätherlösung trocknet man über wasserfreiem
Magnesiumsulfat, destilliert dann den Äther ab und erhält 3,7 g υ-Phenylzimtsäure-propargylester, die nach Umkristallisieren
aus Äthanol einen Pp, 84 bis 850C haben.
C H
C18H14O2: Ber.: 82,44; 5,34;
C18H14O2: Ber.: 82,44; 5,34;
Gef.: 82,27; 5,39.
Zu einer Lösung von 4,3 g tf-I'h^yl'ß-0,4-methylendi oxyphenyl)-
acrylsäure und 2,0 g Triäthylamin in 30 cm Dimethylformamid
gibt man 2,6 g Propargylbromid und erhitzt die Mischung 1 Stunde unter Rühren auf etwa 600C. Nach dem Abkühlen giesst man das Reaktionsgemisch
in 100 cm Wasser, extrahiert dreimal mit je
50 cm Äther, trocknet den Ätherextrakt über wasserfreiem Magnesiumsulfat,
destilliert den Äther ab und erhält 4,3 g . Of-Phenyl-ß-(3,4-methylendioxyphenyl)-acrylsäure-propargylester,
der nach Umkristallisieren aus Äthanol einen Pp. 112 bis 113°C
| 4 | Ber.: | 74 | C | 4 | H | |
| C19H14°4 | Gef.: | 74 | ,51; | 4 | ,58; | |
| ,56; | ,51. | |||||
| Beispiel | ||||||
Zu einer Lösung von 5,1 g CY-Phenyl-ß-C4-methoxyphenyl)-acrylsäure
und 2,5g Triäthylamin in 30 cm Dimethylformamid fügt man
3»2 g Propargylbromid hinzu, lässt das Gemisch in der gleichen Weise wie in Beispiel 3 reagieren und erhält 5,3 g Of-Phenyl-ß-
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(4-methoxyphenyl )-acrylsäure-propargylester.
Nach chromatographischer Reinigung an einer Alüminiumoxidsäule
25
erhält man eine ölige Substanz, n^ : 1,5239.
erhält man eine ölige Substanz, n^ : 1,5239.
| ί | 78 | C | 5 | H | |
| Ber„ | : | 78 | ,08; | 5 | ,48; |
| Gef. | ,16} | ,56. | |||
Es ist bis jetzt bekannt, dass Sesamin und verwandte, SesamÖl
enthaltende Verbindungen die Wirksamkeit eines Insektizids vom Pyrethroidtyp zu steigern vermögen. Bei alleiniger Anwendung haben
derartige Verbindungen nur eine geringe insektizide Wirksamkeit, doch erkannte man, dass sie eine bemerkenswerte Steigerung
der Wirksamkeit eines Pyrethroid-Insektizids enthalten können,
wenn sie mit letzterem in einem geeigneten Anteil vermischt werden.
Diese Wirkungssteigerung wird im allgemeinen als synergistische
Wirkung und das Mittel, das diese Wirkung ausübt, als ein
Synergist bezeichnet.
Als Synergisten für Pyrethrine werden in weitem Umfange verwendet
.■<y-/2-(2-Butoxyäthoxy )äthoxy_7-4,5-methylen-dioxy-2-propyltoluol
(im Folgenden kurz als Piperonyl-butoxid bezeichnet) oder 4-(3»4-Methylendioxy-phenyl)-5-methyl-l,3-dioxan (im folgenden
kurz als "Safroxan" bezeichnet). Ferner ist als Synergist auf
dem Markt beispielsweise N-(2-Ithylhexyr)-bicyclo/"2,2,l7-hept-5-en-anhydrophthalsäure-2,3-dicarboximid
(im Folgenden kurz als 11A" bezeichnet). ' .
Die vorgenannten Diphenyläthylen-Derivate nach vorliegender Erfindung
besitzen hervorragende synergistische Wirkungen nicht nur bei natürlichem Pyrethrin oder Allethrin sondern auch bei
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den von den Erfindern früher gefundenen Insektiziden und anderen verschiedenen Insektiziden vom Cyclopropancarbonsäureester-Typ.
Die erfindungsgemässen Synergisten sind besser als die oben erwähnte Substanz "A" in den Wirkungen auf diese genannten Insektizide
und vergleichbar mit denen von Piperonyl-butoxid. Darüber hinaus zeigen die erfindungsgemässen Verbindungen eine bemerkenswerte
synergistische Wirkung bei Insektiziden vom Carbamat-Typ,wie 1-Naphthyl-N-methylcarbamat (im folgenden kurz
als "Carbaryl" bezeichnet), wie es gewöhnlich mit anderen bekannten
Synergisten für Insektizide vom Pyrethroid-Typ der Fall ist, z.B. mit Piperonyl-butoxid.
Um die obigen Angaben zu verdeutlichen, hat man den nachstenenden
grundlegenden Versuch durchgeführt, bei dem die in Klammern beigefügten Zahlen auf die in den vorstehenden Beispielen genannten
vier Verbindungen hinweisen.
Versuch
Pyrethrin, Allethrin, N-(Chrysanthemumoxymethyl)-3,4,5,6-tetrahydröphthalimid
(im folgenden kurz als MPhthalthrinM bezeichnet)
und "Carbaryl" werden entweder als solche· oder nach Zugabe der
fünffachen Gewichtsmenge, bezogen auf die Insektizide, der Verbindung nAM, Piperonyl-butoxid und der erfindungsgemässen Verbindungen
(1), (2), (3) und (4) mittels Aceton zur Herstellung von Versuchsproben auf eine Testkonzentration eingestellt. Man
untersucht bei jeder Probe die insektizide Wirkung wie folgt: Man tropft eine geringe Menge der Versuchsprobe mittels einer
Mikrospritze auf den Brustschalenpanzer von ausgewachsenen Stubenfliegen, die 50 56-ige letale Dosis (LD,-q) jeder Einzelprobe
nach 24 Stunden ist in der nachstehenden Tabelle angegeben.
009888/226$
- li -
| Insektizid | Synergist | LD50 (^ /Fliege) |
Steigerungs grad der in- sektiziden Wirkung |
| Phthalthrin M Il Il M M H |
HAtt Piperonyl-butoxid Verbindung Nr. 1 Verbindung Nr. 2 Verbindung Nr. 3 Verbindung Nr. 4 |
0.56 0,36 0,14 0,105 0,11 0,11 0,13 |
1.0 1.6 4,0 5,3 5.1 5.1 4,3 |
| Natürliches Pyrethrin « H It |
HA« Piperonyl-butoxid Verbindung Nr. 1 Verbindung Nr. 3 |
0,40 0,34 0,08 0,075 0,07" |
1.0 1.2 5,0 5,3 5,7 |
| Allethrin H M η |
"A" Verbindung Nr. 2 Verbindung Nr. 4 |
0,62 0,35 0,20 0,25 |
1.0 1,8 3,1 2,5 |
| Carbaryl η ti |
Verbindung Nr. 1 Verbindung Nr. 4 |
mehr als 5 0,28 0,30 |
1.0 mehr als 17,8 mehr als 20.6 |
| I I I I | Verbindung Nr. 1 Verbindung Nr. 2 Verbindung Nr. 3 Verbindung Nr, 4 |
mehr als 5 w " 5 > η nc η ■ μ 5 |
I I I I |
Aus dem obigen Versuchsbeispiel wird deutlich, dass die erfindungsgemässen
Verbindungen als Synergisten bei Insektiziden vom Cyclopropancarboxylat- und -carbamat-Typ wirksam sind. Beispiele
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weiterer Insektizide vom Cyclopropancarboxylat- und Carbamat-Typ,
deren insektizide Wirkungen durch Zugabe der erfindungsgemässen Verbindungen erhöht werden können, sind nachstehend angegeben,
doch ist diese Aufzählung nicht erschöpfend: Natürliche Pyrethrine, Allethrin, Phthalthrin, 3',4',5',6'-Tetrahydrophthaiimidomethyl-2,2,3,3-tetramethylcyclopropan-lcarboxylat,
N-(Chrysanthemumoxymethyl)-phthalimid, N-(Chry santhemumoxymethyl)-monothiophthalimid,
N-(Chrysanthemumoxymethyl)-dimethyl-maleinsäureimid,
6-Chrysanthemumoxymethyltetralin, 3'-Allyl-2'-methyl-4'-oxo-2l-cyclopentenyl-2,2,3,3-tetramethylcyclopropan-1-carboxylat,
5-Benzyl-3-furyl-methylchrysanthemat
(im Folgenden kurz als Verbindung "G" als Abkürzung für das Warenzeichen
HChrysronH der Anmelderin bezeichnet), 5'-Benzyl-3'—
furylmethyl-2,2,3,3-tetramethylcyclopropan-l-carboxylat und
andere substituierte Purfurylester der Cyclopropancarbonsäure, 5'-Benzyl-2'-thenyl-2,2,3,3-tetramethylcyclopropan-1-carboxy-
lat, 5-Benzyl-2-thenylchry8anthemat, Dimethrin, 3-Phenoxybenzylchryeanthemat,
3'-Phenoxybenzyl-2,2,3,3-tetramethylcyclopropan-1-carboxylat,
3-Benzylbenzylchrysanthemat, 3'-Benzylbenzyl-2,2,
3,3-tetramethylcyclopropan-l-carboxylat und andere substituierte
Benzylester der Cyclopropancarbonsäure, Carbaryl, 3,4-Dimethyl-phenyl-N-methylcarbamat
(im Folgenden kurz als "Mw als Abkürzung für das Warenzeichen MMeobalM der Anmelderin bezeichnet),
3,5-Dimethylphenyl-N-methylcarbamat oder 2-sek.-Butylphenyl-N-methylcarbamat.
Mittel mit einem Gehalt an einem oder mehreren Insektiziden vom
Typ der Cyclopropancarbonsäureester oder Carbamate als Aktiv
bestandteile und ausserdem an einem oder mehreren Diphenyläthy-
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len-Derivaten vorliegender Erfindung in einer Menge des 0,5 bis-50-fachen
des Gewichts der Aktivbestandteile sind besonders wirksam
bei der Bekämpfung von gesundheitsschädlichen Schädlingen, wie Stubenfliegen, Moskitos, Küchenschaben, Reispflanzenschädlingen,
wie Reisstiehlbohrer, Pflanzen- oder Singzikaden, Schmetterlingslarven als Obstbaum- oder Gemüseschädlinge, wie
Larven des grossen Kohlweisslings, der Baumwollmotte, der Kohlschabe oder von bestimmten Eulenfaltern, pflanzenparasitären
Milben, Vorratskammerschädlingen, wie Reiskäfer oder Mandelmotten.
Weiterhin sind die Mittel ebenfalls wirksam bei der Bekämpfung anderer Schädlinge in der Landwirtschaft, des Waldes,
des Gartenbaues oder der Gesundheit..
Bei der Herstellung von Insektiziden Mitteln nach vorliegender Erfindung formuliert man die aktiven Insektizide vom Cyclopropancarbonsäureoder
Carbamat-Typ und die neuen Synergisten der Diphenyläthylen-Derivate unmittelbar unter Verwendung üblicher
Hilfsmittel für Insektizide zu beispielsweise Ölspritzmitteln,
emulgierbaren Konzentraten, Spritzpulvern, Stäuben, Granulaten, Aerosolen, Moskitowendel, Räuchermittel, Köder- und andere Lockmittel
enthaltende Stäube, feste Zubereitungen oder andere Formen, obwohl es in einigen Fällen für Formulierungen zweckmässiger
sein kann, die Aktivbestandteile und die Synergisten vorzugsweise in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Xylol, Methylnaphthalin,
Aceton oder Trichloräthan, gelöst zur Anwendung zu bringen.
Für besondere Zwecke können die Insektiziden Wirkungen der Mittel durch gleichzeitiges Einarbeiten von Piperonyl-butoxid,
SuIfoxid, 4-(3,4--Methylendioxy-phenyl.)-5-methyl-l,3-dioxan, der
Verbindung "A" oder anderer bekannter Synergisten für
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Pyrethroide gesteigert werden.
Mehrzweckmittel kann man mit den vorgenannten insektiziden Mitteln
durch Einarbeiten anderer Aktivbestandteile bilden, wie organische Chlor- oder organische Phosphorinsektizide, Fungizide,
Mitizide, Herbizide, Düngemittel und andere Chemikalien für die Landwirtschaft.
Die nachstehenden Beispiele beziehen sich auf insektizide Mittel, wobei wiederum die in Klammern angegebenen Zahlen auf die vorstehend
genannten erfindungsgemässen Verbindungen verweisen. Alle
Teile sind Gewichtsteile.
Man fügt jeweils 0,4 Teile der Verbindungen (1), (2) und (3) zu
0,08 Teilen Phthalthrin und löst das Gemisch in 2 Teilen Xylol. Die Lösung wird mit geruch3frei gemachtem Kerosin auf 100 Teile
aufgefüllt und man erhält Öllösungen der einzelnen Verbindungen.
Man fügt jeweils 0,5 Teile der Verbindungen (1), (2) und (4) zu 0,1 Teilen Allethrin und löst das Gemisch in 3 Teilen Xylol. Die
Lösungen werden mit geruchsfrei gemachtem Kerosin auf 100 Teile aufgefüllt und man erhält Öllösungen der einzelnen Verbindungen.
Man löst ein Gemisch aus 0,035 Teilen Phthalthrin, 0,015 Teilen
der Verbindung MCH und 0,2 Teilen der Verbindung (4) in 2 Teilen
Xylol, füllt die Lösung mit geruchsfrei gemachtem Kerosin auf 100 Teile auf und erhält eine öllösung.
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In ein Aerosolbehältnis gibt man eine Mischung von 1,5 Teilen
Pyrethrumextrakt (20 f> Pyrethrin enthaltend), 1,5 Teile der Verbindung
(2), 0,5 Teile Piperonyl-butoxid, 5,5 Teile Xylol und
5 Teile geruchsfrei gemachtes Kerosin. !lach Anbringen des Ventilteils
auf den Behälter füllt man 85 Teile Treibgas (verflüssigtes
durch
Petroleumgas) unter Druck/den Ventilteil in den Behälter und erhält ein Aerosol·
In einen Aerosolbehälter gibt man eine Mischung aus 0,35 Teilen
Phthalthrin, 0,05 Teilen der Verbindung "C", 1,6 Teilen der Verbindung (1), 7 Teile Xylol und 6 Teile geruchsfrei gemachtes
Kerosin. Nach Anbringen des Ventilteils an dem Behälter füllt man 85 TeileTreibmittel wie im Beispiel 8 ein und erhält ein
Aerosol. ■-,-
Eine Mischung von 0,2 Teilen !-(ChrysantheeumoxymethylJ-dimethylmaleinsäureimide
0,2 Teilen 3-Phenoxyläenayl-chry8anthematl
1,6 Teilen der Verbindung (1), 12 Teilen geruchsfrei gemachten
Kerosins und einem Teil eines Emulgiermittels, das unter dem
Warenzeichen "Atmos 300" der Atlas Chemical Co., bekannt ist,
emulgiert Bau unter Zugabe von 50 Teilen reinen Wassers. Darauf
gibt Bau die Emulsion in einen Aerosolbehälter zusammen mit
35 Teilen einer Mischung von geruchsfrei gemachtem Butan und Propan im Verhältnis 5 : 1 und erhält ein Aerosol auf Basis von
Wasser,
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Man löst eine Mischung aus 0,3 Teilen Phthalthrin und 1,5 Teilen der Verbindung (3) in 20 Teilen Aceton. Zu dieser Lösung gibt man
98,2 Teile Diatomeenerde einer Teilchengrösse von etwa 0,05 mm
und verreibt das Gemisch gründlich in einem Mörser. Danach verdampft man das Aceton und erhält einen Staub.
Man löst eine Mischung aus einem Teil der Verbindung "M" und
| 3 Teilen der Verbindung (1) in 20 Teilen Aceton. Zu dieser Lösung
fügt man 96 Teile Talg einer Teilchengrösse von etwa 0,075 mm und verreibt das Gemisch gründlich in einem Mörser. Danach verdampft
man das Aceton und erhält einen Staub.
Man löst eine Mischung aus einem Teil 2-sek.-Butylphenyl-N-methylcarbamat
und 3 Teilen der Verbindung (3) in 20 Teilen Aceton. Zu dieser Lösung fügt man 96 Teile Talg einer Teilchengrösse
von etwa 0,075 mm und verreibt das Gemisch gründlich in
einem Mörser. Danach verdampft man das Aceton und erhält einen Staub.
Zur Herstellung eines emulgierbaren Konzentrats vermischt man unter Rühren und Lösen 5 Teile Phthalthrin, 20 Teile der Verbindung
(1), 15 Teile eines Emulgiermittels, das. unter dem Warenseichen "Sorpol SM-20011 der Toho Chemical Co., bekannt ist, und
60 Teile Xylol miteinander.
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Beispiel 15 '
Zur Herstellung eines emulgierbaren Konzentrats, verrührt, vermischt
und löst man miteinander 5 Teile der Verbindung "C", 25 Teile der Verbindung (2), 15 Teile des in Beispiel 14· genannten
Emulgators und 55 Teile Xylol.
Beispiel 16 . " ■
Man vermischt gründlich miteinander 15 Teile Phthalthrin,
5 Teile 3'-Phenoxybenzyl-2,2,3,3-tetramethylcyclopropan-l-carboxylat,
30 Teile der Verbindung (1) und 5 Teile des in Beispiel 14 genannten Emulgators. Zu dem Gemisch werden 45 Teile Talg
einer Teilchengrösse von etwa 0,05 mm zugefügt und das Ganze
gründlich in einem Mörser verrieben. Man erhält ein Spritzpulver.
Beispiel 17 ' . .
Man löst jeweils 1,2 g der Verbindungen (1) und (4) und 0,4 g Allethrin in 20 ml Methanole Diese Lösungen vermischt man homogen
mit 98,4 g eines Moskitowendelträgermaterials, das aus einem Gemisch von Tabu-Pulver, Pyrethrummark und Sägemehl im Verhältnis
3:5:1 besteht. Nach dem Abdampfen des Methanols verknetet man die Gemische gründlich mit jeweils 150 ml Wasser, verformt
das Gemenge und trocknet es. Man erhält Moskitowendel der
einzelnen Verbindungen.
Man löst eine Mischung aus 0,2 g Allethrin und 0,8 g der Verbindung
(1) in einer geeigneten Menge Chloroform. Diese Lösung verteilt man gleichmässig auf eine Asbestoberfläche von 2,5 χ
1,5 cm und einer Dicke von 0,3 mm und bringt darauf Asbest der
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gleichen Grosse auf, um ein faserhaltiges, Insektizides Räuchermittel
zu erhalten, das auf einer elektrischen Heizplatte verwendet werden kann.
Man kann selbstverständlich den Asbest durch andere faserhaltige Trägermaterialien mit der gleichen Wirksamkeit ersetzen, beispielsweise
durch Zellstoff oder dergleichen.
Zur Herstellung eines emulgierbaren Konzentrats verrührt, vermischt
und löst man miteinander 5 Teile 6-Chrysanthemumoxymethy1-tetralin,
15 Teile der Verbindung (2), 2 Teile O,O-Dimethyl-0-(3-methyl-4-nitrophenyl)-thiophosphat,
10 Teile des in Beispiel
14 genannten Emulgiermittels und 68 Teile Xylol.
Man verrührt gründlich ein Gemisch aus 5 Teilen Dimethrin,
15 Teilen der Verbindung (1), 5 Teilen "Toyolignin CTM, das ein
Handelsprodukt der Toyo Spinning Co.f ist, und 75 Teile eines
Tons der Zieklite Mining Co.. Das Gemisch wird mit 10 Ί» Wasser,
bezogen auf das Gewicht des Gemische, verknetet, mittels einer Granuliervorrichtung granuliert und dann an der Luft getrocknet.
Man erhält ein Granulat»
Die insektizide Wirkung der in vorstehender Weise erhaltenen Mittel zeigen die nachstehenden Vergleichsbeispiele.
Nach dem Drehtischverfahren nach Campbei (Soap and Sanitary
Chemicals 14 (1938) Nr. 6r Seite 119) versprüht man jeweils 5 ml
der nach den Beispielen 5, 6 und 7 erhaltenen Öllösungen und
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-.19-
setzt ausgewachsene Stubenfliegen (etwa 100 Stubenfliegen/Gruppe)
10 Minuten dem sich setzenden Nebel aus. Danach nimmt man die Fliegen heraus, füttert sie, lässt sie bei 27 C stehen, beobachtet
nach 24 Stunden die toten und überlebenden und berechnet die Sterblichkeit. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle
I angegeben.
| Mitt | e 1 | Synergist, | 1 2 4 |
0,4 96 Il Il |
Sterb | |
| Nach Beispiel |
Insektizid | Verbindung Nr. η η |
1 2 4 |
0,5 > ta S3 |
lich keit, j |
|
| 5 I« Il |
Phthalthrin 11 M |
0,08 i> | η W * . |
4. | 092 i | 97 95 92 |
| 6 M Il |
Ällethrin M M |
O9I i> | a | 98 93 ■88 - |
||
| 7 | Phthalthrin "C" |
0,035 £ 0,015 # |
100 | |||
| «Μ» | Ällethrin | 0,2 * | 84 | |||
Die Insektiziden Wirkungen auf ausgewachsene Stubenfliegen bei
den in den Beispielen 8, 9 und IG erhaltenen Aerosolen untersucht
man nach der Untersuchungsmethode die in Soap and
Chemical Specialties, Blue Book (1965) beschrieben ist, unter
Anwendung einer Kammer nach Peet Graöys von 0,17 m^.
Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle II angegeben.
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- 20 Tabelle II
| Mittel | versprühte | Bewegungsunfähig nach ($) | 10 Min. | 15 Min. | Sterb |
| nach Beispiel |
Menge -z g/28,32 wT |
5 Min. | 74 | 92 | lichkeit, |
| 8 | 3,2 | 38 | 77 | 95 | 84 |
| 9 | 2,9 | 41 | 81 | 97 | 92 |
| 10 | 3,1 | 42 | 94 |
Jeden der nach den Beispielen 11 und 12 erhaltenen Stäube
ρ sprüht man gleichmässig in einer Menge von 2 g/m auf den Boden
einer Petrischale von 14 cm Durchmesser, bestreicht die Innenwände der Schalen mit Butter und lässt dabei einen Bereich von
etwa 1 cm Tiefe am unteren Teil frei. Danach setzt man ausgewachsene deutsche Küchenschaben (10 Schaben/Gruppe) in den
Schalen aus und bringt sie dort 10 Minuten mit dem Staub in Berührung. Danach überführt man die Küchenschaben in ein anderes
Gefass, füttert sie und zählt nach 3 Tagen die überlebenden und
die Toten.
Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle III angegeben.
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| M | i | t t | B 1 | 0 | Bewegungs | Sterblich | |
| Bei spiel |
Insektizid, | > | Synergist, | 3 1,5 0 |
unfähig nach 10 Minuten |
keit, 0 |
|
| 11 | Phthalthrin | O | ,30 | Verbindung | 1 | 100 | 100 |
| 12 | 1 | ,00 | Verbindung | 80 | 100 | ||
Man setzt etwa 50 ausgewachsene Stubenfliegen in einem Glasgefäss
von 70 cm aus und. versprüht unter Verwendung eines Glasatomisators
unter einem Druck von 1,4 kg/cm darin 0,7 ml einer Emulsion, die aus den in den Beispielen 14 und 15 erhaltenen emulgierbaren
Konzentraten durch 50-faches Verdünnen mit Wasser gebildet worden ist. Innerhalb 10 Minuten waren mehr als 80 0 der Stubenfliegen
bewegungsunfähig. Ferner waren mehr als 80 0 der bewegungsunfähigen
Stubenfliegen am nächsten Tage tot. '
In einem Glasgefäss von 70 cm Inhalt setzt man etwa 50 auseewachaus
a
'sene Moskitos/.In ^6m Gefäss ordnet man nach dem Anzünden an beiden
Enden 1 g der in Beispiel 17 erhaltenen Moskitowendel an. Innerhalb
20 Minuten waren mehr als 80 0 der Moskitos bewegungsunfähig.
'
In einem Glasgefäss von 70 cm Inhalt setzt man etwa 50 ausgewachsene
Moskitos in Freiheit. In der Kammer erhitzt und verbrennt man auf einer elektrischen Heizplatte das nach Beispiel
•18 erhaltene Räuchermittel. Innerhalb 20 Minuten waren mehr als
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90 i» der Moskitos bewegungsunfähig.
Man verdünnt jeweils die nach den Beispielen 15 und 19 erhaltenen
emulgierbaren Konzentrate auf das 40 000-fache mit Wasser. 2 Liter
der erhaltenen Emulsion gibt man bis zu einer Höhe von 6 cm in einen aus Polystyrol gefertigten Kasten von 23 x 30 cm. In
diesem Kasten setzt man etwa 100 ausgewachsene Moskitolarven aus. Am nächsten Tag waren mehr als 90 $>
der Larven getötet.
In einen 14 Liter fassenden Polyäthyleneimer gibt man 10 Liter Wasser und 0,5 g des nach Beispiel 20 erhaltenen Granulats.
Nach einem Tag setzt man in dem V/asser etwa 100 ausgewachsene Moskitolarven aus und zählt die überlebenden und getöteten Larven.
Innerhalb 24 Stunden waren mehr als 90 i> der Larven getötet.
Nach einer Zeit von 45 Tagen nach dem Säen pflanzt man Heispflanzen
in einen 1/50 000 Wagner-Topf. Auf die Reispflanzen sprüht man 10 ml/Topf jeweils einer auf das 200-fache verdünnten wässrigen
Lösung des in Beispiel 15 erhaltenen Konzentrats und einer auf das 500-fache verdünnten Lösung des nach Beispiel 16 erhaltenen
Spritzpulvers in wässriger Form. Man bedeckt die Töpfe mit einem Drahtnetz und setzt etwa 30 ausgewachsene Zikaden
(green rice leafhoppers) in den Topfen in Freiheit. Am nächsten
Tage waren mehr als 90 i> der Insekten getötet.
009886/2266
Nach Ablauf von 20 Tagen nach dem Säen pflanzt man in einen
Blumentopf von 9 cm Durchmesser etwa 20 Reissämlinge. Auf die
Reissämlinge spritzt man 4 Minuten unter Verwendung eines Glasglockenzerstäubers
300 mg/Topf der nach den Beispielen 11, 12 und 13 erhaltenen Stäube. Danach bedeckt man die Töpfe mit einem
Drahtnetz und setzt in den Topfen etwa 20ausgewachsene PflansenZikaden
(Nilaparvata lugens Stal) in Freiheit. Innerhalb
24 Stunden waren mehr als 90 $ der Zikaden getötet.
009886/ 22-6-6.
Claims (1)
- - Patentansprüche Diphenyläthylen-Derivate der allgemeinen Formel Iin"der R^ und R« gleich oder verschieden sind und Wasserstoffatome, Alkyl- oder Alkoxyreste oder die Methylendioxygruppe, die an zwei benachbarte Kohlenstoffatome eines Benzolrings gebunden ist, oder Halogenatome bedeuten, R, die Gruppe -COOR oder -CH2OR ist, in der R die Propargyl- oder Allylgruppe ist, und m und η eine ganze Zahl von 1 bis 5, insbesondere von "2 bis 5,ist.ifju 2. 2,3-Diphenyl-2-propenylpropargyl-äther.5. of-PhenylzimtBäure-propargylester.4. Of-Phenyl-ß-(3f4-aiethylendioxyphenyl)-acrylsäure-propargyleater.5. Ot-Phenyl-ß-(4-methoxyphenyl)-acrylsäure-propargylester.6. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel IIh t009886/2266in der R-i, R?,/m und η die oben angegebenen Bedeutungen besitzen und Y die Carboxyl- oder Hydroxyraethylgruppe oder ein Acylhalcgenidrest, ein -COOR1-Rest oder -CH2OR'-Rest ist, in dem R1 ein Alkylrest ist, oder ein Alkalimetall dieser Verbindung mit einer Verbindung der allgemeinen FormelR4 . Xumsetzt, in der R die Propargyl- oder Allylgruppe ist und X ein Halogenatom oder die Hydroxylgruppe bedeutet.7e Verwendung der Verbindungen nach den Ansprüchen .1 bis 6 als wirksame Synergisten zusammen mit.Schädlingsbekämpfungsmitteln. ■■..■■■8. Verwendung nach Anspruch 7 in Form von Ölspritzmitteln, emulgierbaren Konzentraten, Spritzmitteln, Stäuben, Granulaten, Aerosolen, Moskitowendeln oder Räuchermitteln.9. Mittel nach den Ansprüchen. 7 oder 8, ge kennzeichnet durch einen Gehalt an wenigstens einer Verbindung nach den Ansprüchen 1 bis 6 und als wirksames Insektizid N-(Chrysanthemumoxymethyl)-3»4» 5»6-tetrahydrophthalimid.009886/2288
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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|---|---|
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| DE2013925C3 DE2013925C3 (de) | 1973-11-22 |
Family
ID=26361721
Family Applications (1)
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-
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- 1970-03-26 FR FR7010975A patent/FR2040048A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
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| DE2013925B2 (de) | 1973-04-19 |
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| GB1257873A (de) | 1971-12-22 |
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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