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DE2013195B2 - Stallbodenrost fuer mastbullenstaende - Google Patents

Stallbodenrost fuer mastbullenstaende

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Publication number
DE2013195B2
DE2013195B2 DE19702013195 DE2013195A DE2013195B2 DE 2013195 B2 DE2013195 B2 DE 2013195B2 DE 19702013195 DE19702013195 DE 19702013195 DE 2013195 A DE2013195 A DE 2013195A DE 2013195 B2 DE2013195 B2 DE 2013195B2
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DE
Germany
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floor
manure
grate
bull
stalls
Prior art date
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DE19702013195
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English (en)
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DE2013195A1 (de
DE2013195C3 (de
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2013195A1 publication Critical patent/DE2013195A1/de
Publication of DE2013195B2 publication Critical patent/DE2013195B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2013195C3 publication Critical patent/DE2013195C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/015Floor coverings, e.g. bedding-down sheets ; Stable floors
    • A01K1/0151Grids; Gratings; Slatted floors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

3 4
abgerissen werden müßten, weil einerseits die Beton- auf, so daß Mist und Urin durch diese Zwischenriegelschienen unterhalb derselben eingespannt sind räume hindurch in den Mistkanal fallen bzw. durch und weil andererseits die Bodenplatte unterhalb der die Hufe des betreffenden Tieres dorthin befördert Futterkrippe verläuft. Weiterhin ist bei dieser be- werden können, wobei diese Zwischenräume jedoch kannten Anordnung ein zweites Fundament am an- 5 schmaler sind als die Hufe der betreffenden Tiere, deren Ende der Betonriegelschienen erforderlich. Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Rost-Darüber hinaus stellt ein mit einer Bodenplatte mit stäben sorgen für eine ständige Luftzirkulation und Abflußloch versehener Bullenstand keine besonders bewirken damit, daß das Vieh stets trocken ist. Dagünstige Lösung dar, da das Urinabflußloch sehr oft durch, daß die Roststäbe jeweils mit ihren Oberkandurch Mist verstopft ist, was zur Folge hat, daß die io ten über die Oberseite des Trägerbalkens überstehen. Bodenplatte meistens naß ist, was wiederum der Ge- wird verhindert, daß das auf dem Stallbodenrost Iasundheit der Bullen abträglich ist. gerade Vieh mit den Trägerbalken in Berührung
Es ist daher mit großen Schwierigkeiten und Ko- kommt.
sten verbunden, sich durch Umstellung von Milch- Vorzugsweise sind die Rostträgerbalken nach der
Viehhaltung auf Mastbullenhaltung bzw. umgekehrt 15 Erfindung aus Stahlbeton hergestellt, so daß diese ei-
äen wechselnden Markterfordernissen anzupassen, nerseits billig herstellbar sind und andererseits eine
da — wie ausgeführt — Bullen nur unter großen sehr hohe Lebensdauer aufweisen. Die in Richtung
Schwierigkeiten in Kuhställen gehalten werden kön- auf den Futtertisch zu größer werdende Querschnitts-
nen und der Umbau alter Kuhställe zu Bullenständen höhe der erfindungsgemäßen Trägerbalken verleiht
herkömmlicher Art praktisch nicht möglich ist. Auch 20 diesen bessere Trageigenschaften,
ist bisher keine Stallbodenanordnung bekannt, die In Weiterbildung der Erfindung ist die Oberseite
diesen Erfordernissen auf einfache und billige Weise der Trägerbalken kammzinkenartig ausgebildet bzw.
gerecht wird, bzw. bei der die obengenannten mit rechteckigen Nuten versehen, in welch letztere
Schwierigkeiten nicht auftreten. im Querschnitt ebenfalls rechteckige Roststäbe ein-
Durch die Erfindung soll daher die Aufgabe gelöst 25 gelegt sind. Die im Querschnitt rechteckförmigen
werden, den Stallboden im Bereich der Viehstände, Roststäbe haben den Vorteil, daß sie bei Verschleiß
vorzugsweise im Falle des Umbaus von alten Siällen ihrer Oberseite gewendet werden können, wodurch
zu Bullenständen, derart mit einem in der Herstel- sich eine höhere Lebensdauer des erfindungsgemä-
lung billigen und bei Bedarf leicht auswechselbaren ßen Stallbodenrostes ergibt.
Rost zu versehen, daß eine saubere, gesunde und bil- 3° Gemäß der Erfindung sind die Roslstäbe aus Hart-
lige Art der Viehhaltung ermöglicht wird. holz, vorzugsweise aus Bongossi-Holz, gebildet.
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe beinhaltet die Durch die Art der Anordnung der Trägerbalken geErfindung einen Stallbodenrost für Mastbullenstände maß der Erfindung kommen die Bullen nur mit der der eingangs beschriebenen Art, der dadurch gekenn- Holzoberfläche der Trägerbalken in Berührung, so zeichnet ist, daß die Trägerbalken nur einseitig, und 35 daß eine zusätzliche Gummiauflage od. dgl. überflüszwar an einem Ende vor der Futterkrippe fest bzw. sig ist. Die Stäbe aus Hartholz sind widerstandsfähig, lösbar eingspannt sind und von einer Einspannstelle unempfindlich gegen Feuchtigkeit und bilden eine aus horizontal über den Mistkanal frei tragend aus- warme Unterlage, auf der sich das Vieh ohne gekragen, wobei die Roststäbe in sich gegenüberliegen- sundheitliche Nachteile lagern kann.
den Nuten der kammzinkenartig ausgebildeten 40 Wenn beispielsweise ein Kuhstall derart umgebaut Tragerbalken derart eingelegt sind, daß die Rost- wird, daß er nur für eine geringe Anzahl von Bullen stäbe etwas über die Trägerbalken nach oben vorste- geeignet ist. und wenn weiterhin das Stallbodenbanhcn. kett eingespart werden soll, kann bei der Stallboden-
Der Stallbodenrost nach der Erfindung ist beson- anordnung gemäß der Erfindung entweder der Boders für den Umau von alten Ställen, beispielsweise 45 den des Mistkanals oder das Niveau des den Mistkavon Kuhställen zu Bullenständen geeignet. B i einem nal ersetzenden Stallbodens vom Ende des Bullen-Umbau eines alten Kuhstalles brauchen bei Verwen- Standes her in Richtung auf die Futterkrippe stetig dung des Stallbodenrostes nach der Erfindung nur abfallend ausgebildet werden. Diese Maßnahme erdie Trägerbalken vor der Futterkrippe einbetoniert weist sich deshalb als besonders vorteilhaft und sinnbzvv. gehaltert zu werden, so daß die Futterkrippe im 5° voll, weil sich bei einer geringen Anzahl von Bullen Falle des Umbaus eines Stalles unverändert gelassen eine fest installierte Entmistungsvorrichtung nicht werden kann. Der erfindungsgemäße Stallbodenrost lohnt. In diesem Fall wird dann von Hand entmistet stellt somit eine sehr einfache und billige Lösung dar. bzw. mittels eines mit einem entsprechenden Frontla-
Gemäß der Erfindung sind die Rostträgerbalken der bzw. Heckschieber versehenen Schleppers. Der
nur einseitig eingespannt, so daß zwischen dem Stall- 55 Frontlader bzw. Heckschieber kann den Mist vor
bodenrost und dem übrigen Stallboden ein Zwischen- sich herschieben, während der Schlepper an den BuI-
raum übrigbleigt, durch welchen hindurch beispiels- lenstäii>len vorbeifährt.
weise ein in dem Mistkanal angeordneter Mistschie- Diese Art der Entmistung ist selbstverständlich her bei Störungen zugänglich ist. Dieser zwischen auch dann möglich, wenn die erfindungsgemäße dem Stallboden und dem hinteren Ende des Stallbo- 6° Stallbodenrostanordnung mit einem Stallbodenbandenrosles verbleibende Spalt hat weiterhin den Vor- kett aufgebaut ist. In diesem Fall muß dann lediglich teil, daß bei erwachsenen Bullen der Kot ohne Verun- der Frontlader bzw. Heckschieber entsprechend abreinigung der Roststäbe direkt in den Mistkanal fal- gewinkelt ausgeführt sein. Hierdurch ist eine besonlen kann. Bei der Kälberhaltung können je nach ders vorteilhafte und einfache Möglichkeit der EntGröße zu diesem Zweck ein oder mehrere Roststäbc 65 mistung gegeben, die beispielsweise bei den aus dem hinten am Stallbodenrost entfernt werden. obengenannten Schritftum bekannten Stallbodenan-
Dic Roststäbe des Stallbodenrosles nach der Erfin- Ordnungen nicht durchführbar ist.
dung weisen einen bestimmten Abstand voneinander Aus dem Obengesagten geht hervor, daß der Stall-
bodenrost gemäß der Erfindung besonders vorteilhaft bei der Mastbullen- bzw. Zuchtbullenhaltung und insbesondere beim Umbau alter Ställe zu Bullenställcn anwendbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnähme auf eine bevorzugte Ausführungsform eines Stallbodenrostes näher erläutert, welcher als Beispiel in den Zeichnungen dargestellt ist, im einzelnen zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht einen Trägerbalken,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch einen Viehstand, längs der Linie A-A in F i g. 3, und
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 2.
Die Trägerbalken 1 für einen Stallbodenrost haben rechteckigen Querschnitt und sind an der Oberseite außer im Bereich des Einspannendes 2 kammzinkenartig ausgebildet, so daß sich eine Veilzahl von quer zur Längsachse der Trägerbalken 1 verlaufende Nu- so ten 3 ergeben. Die Länge eines Trägerbaikens entspricht etwa der Gesamtlänge eines Bullenstandes.
Die Trägerbalken 1 sind jeweils an ihrem Ende 2 in der Nähe der Futterkrippe 4 quer zur Längsachse derselben fest oder lösbar eingespannt. Bei einer fe- a5 sten Einspannung sind die Trägerbalken 1 an ihrem Einspannende 2 beispielsweise in den Stallboden 5 einbetoniert, während sie bei lösbarer Einspannung in horizontal verlaufende öffnungen 6 des Stallbodens eingeschoben sind. In letztgenanntem Fall weisen die 3< > Einspannenden 2 ebenso wie die im Stallboden gebildeten Öffnungen 6 ein I-Profil auf. Ein durch einen Zwischenraum 7 von dem Stallbodenrost getrenntes Stallbodenbankett 8 wird erst nach dem Einschieben der Trägerbalken 1 in die Öffnungen 6 angebracht. Die Trägerbalken 1 ragen von der Einspannstelle aus horizontal über einem unter dem Stallbodenrost etwas breiter als die Standlänge gebildeten Mistkanal 9 vor. In diesem Mistkanal 9 läuft beispielsweise ein Mistschieber, mittels welchem der durch den Stallbodenrost hindurch in den Mistkanal fallende Mist entfernt wird.
In den Nuten 3 der Trägerbalken 1 sind jeweils zu den Trägerbalken quer verlaufende Roststäbe 10 derart angeordnet, daß sie mit ihren Oberkanten etwas über die Trägerbalken nach oben vorstehen.
Die Trägerbalken 1 weisen jeweils von dem frei tragend vorragenden Balkenende aus zu dem Einspannende 2 hin eine zunehmende Querschnittshöhe auf Die in der Oberseite der Rostträgerbalken gebildeter Nuten 3 haben ebenso wie die Roststäbe 10 rechteckigen Querschnitt.
Die Roststäbe 10 sind aus einem widerstandsfähigen Hartholz, beispielsweise Bongossi-Holz. Die Abstände zwischen den einzelnen Roststäben sind jeweils derart bemessen, daß kein Tierhuf hindurchpaßt. Die Roststaboberseiten 11 sowie die Roststabunterseiten 12 sind aufgerauht, so daß die Tierhufe auf den Roststäben 10 einen sicheren Halt finden Bei Verschleiß der Roststaboberseiten 11 werden die Roststäbe 10 einfach gewendet, so daß die Roststabunterseiten 12 nach oben gelangen. Auf diese Weise ergibt sich eine höhere Lebensdauer des Stallbodenrostes.
Der Zwischenraum zwischen jeweils zwei Trägerbalken 1 ist etwa gleich der Breite eines Bullenstandes.
Beim Einbau des Stallbodenrostes in einen Stall werden zweckmäßigerweise nach dem Anlegen des Mistkanals 9 die Trägerbalken 1 vor dem Futtertisch 4 einbetoniert. Das Staiibodenbankett S kann bereits vorher angelegt sein. Nach dem Einlegen dei Roststäbe 10 in die Nuten 3 der eingespannter Trägerbalken ist der Stallbodenrost verwendbar.
Bei einer weiteren Ausführungsform des Stallbodenrostes haben die Einspannenden 2 der Trägerbalken 1 ebenso wie die entsprechenden, im Stallboden vor dem Futtertisch angeordneten öffnungen 6 ein I-Profil. Beim Einbau des Stallbodenrostes werden die Trägerbalken 1 in die entsprechenden Öffnungen 6 des Stallbodens eingesteckt und anschließend beim Zusammenbau des Stallbodenrostes die Roststäbe 10 in die Nuten der Trägerbalken eingelegt, gegebenenfalls wird das Stallbodenbankett 8 erst nachträglich angebracht.
Die auf dem Stallbodenrost im Viehstand stehenden bzw. liegenden Bullen sind in der Nähe des Futtertisches 4 angebunden und befinden sich mit den Hinterbeinen vor dem Spalt 7, welcher zwischen dem rückwärtigen Abschluß des Stallbodenrostes und dem StallbodenbankettS gebildet ist. Das Hereinführen bzw. Herausführen der Bullen in die bzw. aus den Bullenständen erfolgt über den Futtertisch 4 hinweg.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche· schiedlicher Länge stets mit den Hinterbeinen kur y ' vor dem Rost stehen, so daß beim Koten der Tier 1. Stallbodenrost für Mastbullenstände, bei deren Mist direkt durch den Rost hindurch iu dei dem im Abstand voneinander parallel zur Futter- Schwemmistkanal fallt. Der Boden der vjehstände krippe verlaufende Roststäbe auf mindestens 5 d. h. der Boden zwischen dem Futtertisch und den zwei Trägerbalken aufliegen, welche sich über Abdeckrost des Schwemmitskanals ist stets massh den Mistkanal in Länge des Bullenstandes er- ausgeführt, da beispielsweise Kühe zur Vermeidung strecken, dadurch gekennzeichnet, von Euterverletzungen nicht auf Rosten stehen dürfen daß die Trägerbalken (1) nur einseitig, und zwar Derartige Ställe sind für die Mastviehhaltung, insan einem Ende (2) vor der Futterkrippe (4) fest io besondere von Bullen und Ochsen, ebenfalls ungeeig- bzw. lösbar eingespannt sind und von dieser Ein- net, da diese nach vorn urinieren und deshalb stets spannstelle aus horizontal über den Mistkanal (9) einen nassen Bauch haben bzw. bei massivem Stallfrei tragend auskragen, wobei die Roststäbe (10) boden stets auf feuchtem Boden stehen bzw. liegen, in sich gegenüberliegenden Nuten (3) der kamm- Eine Bullen- oder Ochsenhaltung in derartigen Stälzinkenartig ausgebildeten Trägerbalken derart 15 len ist deshalb teuer, da die Tiere aus gesundheitlieingelcgt sind, daß die Roststäbe etwas über die chen Gründen häufig gereinigt bzw. getrocknet wer-Trägerbalken nach oben vorstehen. den müssen.
    2. Stallbodenrost nach Anspruch 1, dadurch Aus der deutschen Patentschrift 273 379 ist ein gekennzeichnet, daß die Stahlbeton-Trägerbalken Bodenbelag für Pferde- und Viehställe bekannt, bei (1) vom frei tragend vorkragenden Ende aus zum 20 dem Bohlen in schwenkbar befestigte Rahmen lose Einspannende (2) hin zunehmende Querschnitts- eingelegt sind.
    höhe aufweisen. Dje Rahmen sind dabei klappbar befestigt und
    3. Stallbodenrost nach den Ansprüchen 1 werden durch Mauerklötze oder Eisenträger unter- und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den stützt. Die Eisenträger sind bei dieser Ausführung an Kammzinken der Trägerbalken (1) gebildeten 25 beiden Enden in einer Mauer befestigt. Die Bohlen Nuten (3) wie die Roststäbe (10) Rechteckquer- werden durch Teile oder Ansätze auseinandergehalschnitt haben. ten, so daß zwischen den Bohlen Ritzen gebildet
    4. Stallbodenrost nach den Ansprüchen 1 bis 3, sind. Bei dieser bekannten Stallbodenanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe (10) der unterhalb des Bodens befindliche Stallraum bzw. aus Hartholz, vorzugsweise Hongossi-Holz, gebil- 30 Mistkanal zum Entmisten nur zugänglich, wenn die det sind und ihre Ober- (11) und Unterseitenflä- Rahmen hochgeklappt werden, da ein Abheben cinchen (12) aufgerauht sind. zelner Bohlen für diesen Zweck wenig sinnvoll wäre.
    Dies ist aber nachteilig, weil einerseits dazu die be-
    treffenden Tiere von den in Frage kommenden Rah-
    35 men heruntergeführt werden müssen und da anderer-
    Die Erfindung betrifft einen Stallbocienrost für seits für das Anheben eines dei Rahmen mindestens
    Mastbullenstände, bei dem im Abstand voneinander ein Flaschenzug erforderlich ist. Bei der Bullenmast
    parallel zur Futterkrippe verlaufende Roststäbe auf ist Maisfütterung üblich, die bekanntlich einen festen
    mindestens zwei Trägerbalken aufliegen, welche sich Mist ergibt, der nicht durch die Ritzen zwischen den
    über den Mistkanal in Länge des Bullenstandes er- 40 Bohlen hindurch in den unteren Stallraum fällt, da
    strecken. die Abstände zwischen den einzelnen Bohlen sehr
    Für Viehställe, in welchen das Vieh nicht ange- klein sind und die Bohlen durch Teile oder Ansätze
    bunden ist, d. h. für sogenannte Laufställe, sind Spal- nur derart weit auseinander gehalten sind, daß
    tenböden bekannt, welche die gesamte Stallboden- Jauche und Spülwasser leicht durch die Ritzen ablau
    fläche überdecken. Unterhalb dieser Spaltböden ist 45 fen können. Die aus der deutschen Patentschrift
    zumeist die Mistgrube angeordnet, in welche der 273 379 bekannte Stallbodenanordnung ist daher
    Mist durch die Spalten hindurch direkt hineinfällt. ohne grundlegende, aufwendige Änderungen nicht
    Derartige Ställe eignen sich nicht als sogenannte für Bullenstände geeignet.
    »Anbindeställe« für die Mastbullenhaltung, da in- Aus der deutschen Patentschrift 1 279 996 ist folge der meist mehrere Meter unterhalb des Spalten- 50 schließlich eine Viehstall-Anlage mit Schwemmenibodens befindlichen Mistgrube ein ständiger Luftzug mistung bekannt, die insbesondere bei der Mästung vorhanden ist, welcher der Gesundheit der Bullen von jungen Bullen verwendbar sein soll. Bei dieser abträglich ist, da sich diese, weil angebunden, nicht Anlage wird jeder Viehstand durch zwei Betonriegelausreichend bewegen können. Darüber hinaus können schienen begrenzt, die zur Auflage einer Beton-Bobeispielsweise alte Kuhställe, welche zur Bullenhal- 55 denplatte, eines Gitterrostes und mehrerer Holzbaltung verwendet werden sollen, nicht nachträglich mit ken dienen. Die Riegelschienen erstrecken sich über einem derartigen Spaltenboden versehen werden. die Mistrinne und bis unter die Krippe. Bei dieser weil sich die Mistgrube in den seltensten Fällen un- bekannten Stallbodenausführung sind die Trägcrbalterhalb des betreffenden Kuhstalles befindet. ken bzw. Betonriegelschienen jeweils an beiden En-
    Für Viehställe, in welchen das Vieh angebunden 60 den fest eingespannt. Außerdem muß der Viehstand ist, sind Rostanordnungen zur Abdeckung von sich durch Verschieben der Betonplatte jeweils der Länge an die Viehstände hinten anschließenden Schwem- des betreffenden Tieres angepaßt werden. Die Betonmistkanälen bekannt. Derartige Rostanordnungen, platte ist mit einer verhältnismäßig dicken Gummiweiche hauptsächlich in modernen Kuhställcn vei- schicht abgedeckt und mit einem Urinabflußloch verwendet werden, weisen Roststäbe aus Beton, Rundei- 65 sehen.
    sen, Profileisen od. dgl. auf und sind meist zusätzlich Diese Stallbodenanordnung ist für einen billigen
    mit einer Standdielc versehen, welche derart anbring- Umbau von Kuhställen zu Bullenständen ungeeignet,
    bar ist, daß die betreffenden Tiere auch bei unter- da in diesem Falle bereits vorhandene Futterkrippen
DE19702013195 1970-03-19 1970-03-19 Stallbodenrost fur Mastbullenstande Expired DE2013195C3 (de)

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