DE2012924C3 - In Wasser stabiles Titanchelat - Google Patents
In Wasser stabiles TitanchelatInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein in Wasser stabiles Titanchelat, das beim Mischen mit Wasser bei
Zimmertemperatur nicht unter Ausfällung von TiCb reagiert, aus einem Titanorthoester von Alkoholen mit 2
bis 4 Kohlenstoffatomen und einem Alkanolamin. Das erfindungsgemäöe Titanrhelat eignet sich für die
Verwendung zur Herstellung von Gelen in wäßrigen Medien sowie für eine Verwendung als Dispergiermittel
oder Suspendiermittel für Materialien in wäßrigen Medien.
Die Bildung von Chelaten aus organischen Titanorthoestern
mit einer Anzahl von Verbindungen ist bekannt Beispielsweise ist es bekannt. Chelate aus
Alkanolaminen und Titanorthoestern herzustellen. Ferner
ist es bekannt daß derartige Verbindungen beim Vermischen mit wäßrigen Medien Gele bilden.
Es wurde jedoch beobachtet daß ein Chelat das aus Monoäthanolamin und einem Titanorthoester hergestellt
worden ist insofern beim Vermischen mit Wasser instabil ist als Titandioxid ausfällt, wobei ein derartiges
Che!at außerdem für eine Verwendung zur Erzeugung von stabilen Gelen zu reaktionsfähig ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in Wasser stabile Titanchelate zu schaffen, die sich zur Erzeugung
stabiler Gele eignen.
Gegenstand der Erfindung ist ein in Wasser stabiles Titanchelat das dadurch gekennzeichnet ist daß das
Alkanolamin Monoäthanolamin ist und als weiterer Chelatbildner ein Alkanolamin, mit Ausnahme von
Monoäthanolamin. ein enolisierbares ß-Diketon oder eine et-Hydroxymonocarbonsäure enthalten ist
Es wurde gefunden, daß die aus dem Monoäthanolamin, dem Titanorthoester sowie dem anderen Chelatbildner
hergestellten Titanchelate innerhalb eines breiten Züsammensetzungsbereiches gegenüber Wasser
stabil sind und zur Bildung von Gelen in wäßrigen Medien oder als Dispergierungsmittel oder Suspendierungsmittef
in wirtschaftlicher Weise eingesetzt werden können.
Im allgemeinen hängt die Stabilität des Titanchelats von dem Verhältnis Grammatom Titan zu Mol
Chelatbildner (d. h. Monoäthanolamin plus anderem Chelatbildner) in dem Chelat ab. Je höher dieses
Verhältnis ist, desto stärker ist die Gelierungswirkung des Chelats in wäßrigen Medien. Bei einem hohen
Verhältnis wird jedoch die Stabilität des Chelats etwas dahingehend verschlechtert daß es teilweise hydrolysiert
und etwas wasserhaltiges Titandioxid ausfällt Ferner wurde gefunden, daß die Gelierungswirkung
durch das Mengenverhältnis an Monoäthanolamin zu dem anderen Chelatbildner beeinflußt wird Je größer
die Menge an Monoäthanolamin ist desto weniger stabil ist das Titanchelat gegenüber einer Hydrolyse,
desto größer ist jedoch seine Wirksamkeit als GelierungsmitteL
Ist der andere Chelatbildner ein Alkanolamin mit Ausnahme von Monoäthanolamin, dann spielt die
Substitutionsform oder der Substitutionsgrad des Stickstoffs eine Rolle. Liegt beispielsweise das Stickstoffatom
des anderen Chelatbildners in tertiärer Torrn vor. dann ist die Gelieniagswirkung des Chelats
herabgesetzt und zwar im Vergleich zu einem Chelat in welchem das Stickstoffatom des anderen Chelatbildners
in der sekundären Form vorliegt
Im allgemeinen schwankt das Verhältnis Grammatom Titan zu Mol Chelatbildner von 1:1 bis 1:4. Dieses
Verhältnis hängt jedoch von der genauen Form des anderen Chelatbildners sowie von der Monoäthanol-•amin-Menge
ab.
Ist der Chelatbildner ein Alkanolamin mit Ausnahme von Monoäthanolamin, dann ist vorzugsweise das
Verhältnis Mol dieses anderen Alkanolamins zu Mol Monoäthanolamin 50:1 bis 1 :10. während das
Verhältnis Mol Monoäthanolamin plus dem anderen Alkanolamin zu Grammatom Titan, das in dem
Titanorthoester enthalten ist von 1:1 bis 4:1 schwankt Die bevorzugte Zusammensetzung enthält
Mcnoäthanolamin, ein anderes Alkanolamin und einen
Titanorthoester in einem MoIverhäHnis von 0.75 bis
1,5 : O^ bis 1.5 :1. Natürlich können diese Mengenverhältnisse
je nach dem Substitutionsgrad des Alkanolamins (mit Ausnahme von Monoäthanolamin) schwanken.
Handelt es sich bei dem anderen Chelatbildner um ein enoiisierbares /?-Diketon, dann liegt vorzugsweise das
Verhältnis MoI jS-Diketon zu Mol Monoäthanolamin zwischen 4 :1 und 1 :4, während die Anzahl der Mole an
Monoäthanolamin pius dem enoüsierbaren /i-Diketon
zu Grammatom Titan, das in dem Titanorthoester enthalten ist, zwischen 1 :1 und 4:1 variiert. Die
bevorzugte Zusammensetzung enthält Monoäthanol-
% amin, enclisierbares jS-Diketon und Titanorthoester, in
einem Molverhältnis von 1:1:1.
Hande't es sich bei dem anderen Chelatbildner um eine et-Hydroxymonocarbonsäure, dann beträgt vorzugsweise
das Verhältnis Mol Säure zu Mol Monoäthanolamin 5:1 bis 1:5, während die Anzahl der Mole an
Monoäthanolamin plus der «-Hydroxymonocarbonsäure zu Grammatom man. das in dem manorthoesier
enthalten ist, von 1 :1 bis 4 :1 schwankt Die bevorzugte
Zusammensetzung enthält Monoäthanolamin, «-Hydroxymonocarbonsäure
und Titanorthoester in einem Mol verhältnis von 2:1:1.
Der Titanorthoester, der zur Bildung der erfindungsgemäßen Chelate verwendet wird, entspricht der
Formel Ti(OR)^, worin R eine Alkylgruppe ist, die 2 bis 4
Kohlenstoffatome enthält. In der Formel Ti(OR)4
können die Gruppen R gleich oder verschieden sein.. Typische Beispiele für Titanorthoester, weiche dieser
Formet entsprechen, sind Titantetraisopropylat und
Titantetrabutylat
Das Alkanolamin mit Ausnahme des Monoäthanolamins
enthält zweckmäßig 3 oder mehr Kohlenstoffatome. Es kann sich um Isopropanolamin, Triisopropanolamin,
n-Butanolamin oder um ein sekundäres Butanolamin
handeln. Das Alkanolamin kann mehr als eine OH-Gruppe und mehr als eine NH2-Gruppe enthalten.
Bei den enolisierbaren /?-Diketonen handelt es sich um
solche Verbindungen, die durch Alkoholyse in der Enolform mit den Alkylestem der Orthotitansäure
reagieren können. Ein Beispiel ist Acetylaceton.
Die a-Hydroxymonocarbonsäure, die erfindungsgemäß verwendet werden kann, kann eine oder mehrere
Hydroxylgruppen in ihrem Molekül enthalten, vorausgesetzt,
daß wenigstens eine dieser Gruppen in a-Steilung sitzt. Typische Beispiele für geeignete Säuren
sind Milchsäure und Glykolsäure.
Die erfindungsgemäßen Chelate können hergestellt werden beispielsweise durch Vermischen des Monoälhanolamins
und des anderen Chelatbildners in den gewünschten Mengenverhältnissen, worauf sich die
Zugabe des Titanortboeste rs anschließt. Gegebenenfalls
können zuerst das Monoäthanolamln oder der andere Chelatbildner mit dem Titanorthoester umgesetzt
werden, worauf sich die Zugabe des anderen Bestandteils anschließt.
Die erfindungsgemäßen Chelate eignen sich besonders für eine Verwendung zur Herstellung eines Gels in
wäßrigen Medien. Beispielsweise wird beim Vennischen
mit Wasser ein Gel gebildet, das frei von ausgefälltem
wasserhaltigen Titandioxyd ist.
'v. das Verhältnis Tit:-n zu Chelierungsmittel niedrig,
dann kann die zur Bildung des Gels erforderliche Zeit
länger sein als dies der Fall ist, wenn das Ver^Altnis Ti zu
Chelat höher ist Durch die Auswahl der Bedingungen kann man eine ausgezeichnete Steuerung dor Gelierungszeit
vornehmen. Geringe Konzentrationen an aktivem Material neigen zur Bildung eines weicheren
Gel-Typs.
Die erfindungsgemäßen Chelate können als Dispergierungsmittel
zur Stabilisierung von Auischlämmungen verwendet werden, die einen hohen Mengenanteil an
dispergiertem Feststoff enthalten. Beispielsweise kann das vorgebildete Chelat einer wäßrigen Dispersion
eines Titandioxydpigments zugesetzt werden, wobei es als Dispergierungsmittei und Stabilisierungsmittel für
das Titandioxydpigment wirkt und es in dispergierter Form in dem wäßrigen Medium in einer sehr hohen
Konzentration hält in diesem Falle wird kein echtes Gel in der Mischung gebildet, es sei denn, daß die
erforderliche Menge des Chelats eingesetzt wird. Die zur Erzielung einer dispergierten und stabilen Suspension
eingesetzte Chelatmenge hängt beispielsweise von dem Chelat-Typ, von der zu dispergierenden Materialmenge
sowie von derem Typ ab. Bei Suspensionen von Titandioxydpigmenten wurde festgestellt, daß nur eine
kleine ivienge der bevorzugten Cneiaie. beispielsweise
0,2—2,0 Gewichtsprozent, bezogen auf die Suspension, erforderlich ist Die Suspension liegt in einer Form vor,
weiche sich für ein Vermischen mit weiteren Bestandteilen eignet, beispielsweise für ein Vermischen mit
solchen Bestandteilen, die einer wäßrigen Titandioxydsuspension oder -aufschlämmung zur Bildung eines
wäßrigen Emulsionsanstrichs zugesetzt werden. Ein derartiger weiterer Bestandteil ist beispielsweise ein
filmbildendes Polymeres, das als Bindemittel für den Anstrich wirkt
Die Chelate können ferner zur Stabilisierung von Suspensionen oder Dispersionen in wäßrigen Medien
von Ölen, Fetten und Wachsen verwendet werden. Typische Beispiele sind die Wachse, die in Politurmitteln
verwendet werden.
> Die gebildeten Gele können entweder fest und steif,
wobei sie nur durch Anwendung einer relativ starken Scherkraft gebrochen werden können, oder schwach
und reversibel sein. Der Typ hängt von dem Typ sowie der Konzentration des eingesetzten Chelats ab. Die
κι weichen Gele sind gewöhnlich reversibel- Dies bedeutet
daß, falls das Gel gebrochen wii-d, eine Flüssigkeit
gebildet wird, die etwa die gleiche Viskosität wie das ursprüngliche System besitzt Beim Stehenlassen bildet
sich erneut das Gel.
ι -. Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele
näher er'ä.utert
In einen Rundkolben, der mit einem Rührer,
2D Thermometer und einem Kühler versehen ist, wird eine
Mischung aus 76 g Monoäthanolamin und 110 g Triethanolamin gegeben. Der Mischung werden langsam
284 g Tetraisopropyltitanat zugesetzt Die Vorrichtung, weiche den Titanester enthält, ist mit einem
Trockenrohr versehen, um ein Eindringen von atmosphärischer Feuchtigkeit zu verhindern. Während der
Reaktion wird Wärme in Freiheit gesetzt Das Produkt ist ein Titanchelat das aus einer hellgelben Flüssigkeit
besteht
jo 20 g des erhaltenen Titanchelats werden mit 80 g
Wasser zur Herstellung einer klaren farblosen Lösung vermischL Die Lösung verfestigt iich innerhalb von 24
Stunden bei Zimmertemperatur zu einem steifen transparenten Gel.
Eine hochkonzentrierte Aufschlämmung wird durch Dispergieren von 650 g eines Anatas-Titandioxydpigments
in 350 g Wasser, das 2^> g eines Dispergierungsmittels
enthält, welches unter der Bezeichnung Calgon® erhältlich ist hergestellt Zu einer 250-g-Portion der auf
diese Weise hergestellten Aufschlämmung werden 5 g des in Form ner gelben Flüssigkeit er'.altenen
Titanchelats gegeben. Nachdem die Mischung 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen worden
ist, stellt man fest, daß die Aufschlämmung sich zu einem weichen reversiblen Gel verfestigt hat das sich leicht zu
einer frei fließenden Flüssigkeit zerbrechen läßt Außerdem stellt man fest, daß keine Sedimentation
stattgefunden hat Nach einer Lagerung von 3 Wochen zeigt die Suspension immer noch keinerlei Anzeichen
einer Sedimentation. Eine ähnliche 250-g-Portion, die 24 Stunden gelagert worden ist, jedoch ohne Vermischen
mit dem Titanchelat, setzt sich unter Bildung einer harten Schicht auf dem Boden des Behälters ab, wobei
es unmöglich ist, diese Schicht erneut zu dispergieren.
Durch Dispergieren von 680 g eines Rutil-'i itandioxydpigments
in 320 g Wasser, dem 3,5 g Calgon als iXiSpcrgicrurigs™:**;:, zügsss.z. άόγ—er: ε:"—, v/:r_ eine
konzentrierte Aufschlämmung hergestellt Einer J00-g-Portion der auf diese Weise .-rgeslellten Aufschläm-
bo mung werden 0.6 g des Titanchelats zugesetzt, das als
gelbe Flüssigkeit erhalten worden ist. Nachdem die Aufschlämmung 48 Stunden bei Zimmertemperatur
stehengelassen worden ist, stellt man fest, daß keine Sedimentation des Pigments stattgefunden hat, obwohl
die Aufschlämmung kein Gel gebildet hat. Eine ähnliche Probe der nicht behandelten Aufschlämmung setzt sich
in beträchtlichem Ausmaße nach einem Stehenlassen während 24 Stunden bei Zimmertemperatur ab.
Einer weiteren 300-g-Portion der Aufschlämmung von Rutil-Titandioxyd weiden 1,5 g des in Form einer
gelben Flüssigkeit erhaltenen Titanchelats zugesetzt Nach einem Stehenlassen während 48 Stunden stellt
man fest daß sich die Aufschlämmung zu einem weichen reversiblen Gel abgesetzt hat das erneut zu einer frei
fließenden Flüssigkeit gebrochen werden kann. Man stellt fest daß keine Sedimentation stattgefunden hat
auch nicht "ach einer Lagerungsperiode von 50 Tagen.
Es wird nach der in Beispiel 1 besrnriebenea Methode
ein Titanchelat hergestellt, wobei jedoch ■& j Tetraisopropyltitanat
61 g Monoäthanolam:r! iinJ Ό5 g Diethanolamin
verwendet werden. Das. f'· - iukt ist eine
hellgelbe Flüssigkeit
Das erhaltene Titancheiat ·α 1 einer Menge Wasser
zugesetzt die dazu ausre:· ht,<ane lSgewichtsprozentige
wäßrige Lösung zu ergeu — Man stellt fest, daß nach
einem Stehenlassen während 12 Stunden bei Zimmertemperatur die Lösung sich zu einem steifen transparenten
Gel verfestigt
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise wird ein Titanchelat hergestellt, jedoch aus 284 g
Tetraisopropyltitanat, 61g Monoäthanolamin und 100 g
Acetylaceton. Das erhaltene Titanchelat ist eine hellgelbe Flüssigkeit Werden 20 g des Chelats mit 80 g
Wasser vermischt, wird eine hellgelbe Lösung erhalten. Diese Lösung verfestigt sich zu einem transparenten
gelben Gel nach einem Stehenlassen während 15 Minuten bei Zimmertemperatur.
Ein Titanchelat wird nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode hergestellt, und zwar aus 280 g
Tetraisopropyltitanat, 122 g Monoäthanolamin und 90 g Milchsäure. Das Produkt ist eine wasserhelle Flüssigkeit.
Wird diese Flüssigkeit in Wasser unter Bildung einer 20% igen Lösung aufgelöst, dann bildet diese
Lösung innerhalb von 2 Stunden beim Stehenlassen bei Zimmertemperatur ein Gel.
Es wird eine Anzahl von Titanchelaten nach der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise aus Tetraisopropyltitanat
(TIPT), Tetra-n-butyltitanat £ΓΝΒΤ), Monoäthanolamin
(MÄA), Diäthanolamin (DAA). Triethanolamin
(TÄA), Monoisopropanolamin (MIPA), Diisopropanolamin
(DIPA), Triisopropanolamin (ΉΡΑ) und 2-Amino-2-methylpropan-13-diol (AM PD) hergestellt
Die Reaktanten, ihre Mengenverhältnisse sowie die Gelierungszeit einer 20%igen wäßrigen Lösung eines
jeden gebildeten Titanchelats sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt:
| Titanat | MÄA | AJkanoI- | Gelierungszeit | |
| amin | für eine 20%ig.e | |||
| (MoI) | (Mol) | (MoI) | Lösung In Wasser | |
| 20 | ||||
| TIPT | MÄA | MIPA | ||
| 1 | 1 | 1 | praktisch | |
| DIPA | augenblicklich | |||
| 1 | 2 | 1 | 10 Minuten | |
| 25 | 1 | 1 | 1 | 10 Minuten |
| 2 | 1 | 3 | 15 Minuten | |
| ΉΡΑ | ||||
| 1 | 1 | 1 | 120 Minuten | |
| DÄA | ||||
| 30 | 1 | 3 | 1 | <24 Stunden |
| 1 | 2 | 2 | <24 Stunden | |
| TÄA | ||||
| 4 | 3 | 5 | <24 Stunden | |
| 2 | 5 | 1 | <24 Stunden | |
| J5 | 2 | 3 | 1 | 6 Minuten |
| AMPD | ||||
| 1 | 1 | 1 | 2 Minuten | |
| 1 | 2 | 1 | 5 Minuten | |
| TNBT | DÄA | |||
| 40 | 2 | 1 | 3 | 12 Minuten |
| TÄA | ||||
| 4 | 5 | 3 | 24 Stunden | |
| DÄA | ||||
| 1 | 1 | 1 | 1 Minute |
Claims (2)
1. In Wasser stabiles Titanchelat, das beim Mischen mit Wasser bei Zimmertemperatur nicht
unter Ausfallung von TiCb reagiert, aus einem Titanorthoester von Alkoholen mit 2 bis 4
Kohlenstoffatomen und einem Alkanolamin, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkanolamin
Monoäthanolamin ist und als weiterer Chelatbildner ein Alkanolamin, mit Ausnahme von
Monoäthanolamin, ein enolisierbares /?-Diketon
oder eine ot-Hydroxymonocarbonsäure enthalten ist
2. Stabilisierte Aufschlämmung von Titandioxid, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Stabilisierungsmittel
0,2 bis 2,0 Gew.-°/o, bezogen auf die Aufschlämmung, Titanchelat nach Anspruch 1
enthält
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| Publication Number | Publication Date |
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Legal Events
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