DE2012915C3 - Luftgekühlte Brennkraftmaschine mit schallisolierender Verkleidung - Google Patents
Luftgekühlte Brennkraftmaschine mit schallisolierender VerkleidungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine luftgekühlte Brennkraftmaschine
mit den Motorblock und die Hilfsaggregate umhüllender schallisolierender und zugleich der
Kühlluftführung dienender Verkleidung, in der ein schallisolierendcr Ansaugkanal und ein schallisolierter
Abluftkanal ausgebildet sind, der Gebläseluftstrom über die Zylinderköpfe streicht und die Zylinder
quer zu ihrer Achse umströmt.
Bei dieser bekannten Brennkraftmaschine ist die schallisolierende Verkleidung als geräumiges kastenförmiges
Gehäuse ausgebildet, dessen Wände selbst schallisolierend gestaltet sind. Durch in dem Gehäuse
angeordnete Luftleiteleincnte soll eine intensive Kühlluftführung
bei gleichzeitiger Dämpfung der Auspuffgeräusche des Motors geschaffen werden, doch wird
diese Aufgabe durch die bekannte Konstruktion nur unzulänglich gelöst. So ist einerseits eine definierte
Kühlung der Motoraußenflächen durch die über den schallisoüerten Ansaugkanal von unten in das Gehäuse
eintretende Luft kaum gewährleistet, weil die Kühlluft innerhalb des voluminösen Gehäuses ohne
jede Führung, also im wesentlichen ungeregelt, zur Saugseite des Gebläses strömt. Eine gezielte, den
Kühlerfordernissen der jeweils angeströmten Motorflächen Rechnung tragende Kühlluftströmung wird
tarier in diesem Bereich des Gehäuses nicht erreicht.
Die Kühlluft strömt sodann über den nachfolgenden Druckraum ohne weitere Aufteilung zu den Kühlflächen
von Zylinderkopf und -büchse, um unmittelbar
danach das Gehäuse über den schallisolierten Abluftkanal zu verlassen. Somit wird auch in diesem Abschnitt
des Kühlluftweges keine Verteilung der Kühlluft vorgenommen, welche dem speziellen Kühlbedarf
der verschiedenen Motorbereiche gerecht wird. Nachteilig ist auch der sehr beschränkte Anwendungsbereich
der bekannten Konstruktion, da es bei beengten räumlichen Verhältnissen, z. B. bei einem
Fahrzeugmotor, praktisch ausgeschlossen ist, ein schallisolierendes Gehäuse anzuordnen, dessen
Raumbedarf ein Mehrfaches des Motorvolumens selbst beträgt. Schließlich sind auch das vermehrte
Gewicht und die relativ hohen Kosten der schallisolierenden Gehäusewände als Nachteile der bekannten
Brennkraftmaschine zu erwähnen.
Bekannt ist weiter eine Versuchsausführung eines mit einer Verkleidung aus schallabsorbierendem
Material vollständig gekapselten Klein-Dieselmotors,
bei dem sich neben einer beträchtlichen Gewichtsund Volumszunahme durch die Kapselung eine
wesentliche Zunahme der Öltemperatur einstellt, welche zu einer Leistungseinbuße des Motors und zu
einer verkürzten Lebensdauer desselben führt. Für Brennkraftmaschinen höherer Leistung ist diese Art
der Lärmbeschirmung auf alle Fälle unbrauchbar.
Es ist auch ein Maschinensatz mit schaüdämmender Umkleidung bekannt, bei dem die Weiterleitung
von Körperschall dadurch verringert werden soll, daß die schalldämmende Umkleidung auch den
Grundrahmen des Aggregates umschließt und mit diesem durch gummielastische Verbindungselemente
verbunden ist, wobei Anschläge vorgesehen sind, welche die Bewegungsmöglichkeit der Umkleidung in
bezug auf den Grundrahmen begrenzen sollen. Den Vorteilen der körperschallisolierenden Maßnahmen
steht aber der Nachteil des erheblichen Platzbedarfes der kastenförmigen Umkleidung des Aggregates
gegenüber, der eine Anwendung der bekannten Konstruktion bei beengten räumlichen Verhältnissen, insbesondere
bei Fahrzeugmotoren, auf jeden Fall aus schließt.
Bekannt sind schließlich Verkleidungen von Brenn kraftmaschinen, die zumindest einen Tel! des Motor
blockes und seiner Hilfsaggregate umhüllen, dabe aber körperschallleitend an der Maschine befestig
sind, so daß sie keine schallisolierende Funktion er füllen, sondern lediglich als Motorhaube dienen
welche zum Teil auch die Verteilung der vom Ge blase gelieferten Luft zu den Ansaugkanälen und zun
ölkühler des Motors übernimmt. Diese bekannt Verkleidung umgibt den Motor und die Hilfsaggre
gate in relativ geringem Abstand, so daß die Außen abmessungen des Aggregates nicht allzusehr vergrö
ßert werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ine luftgekühlte Brennkraftmaschine der eingangs
enannten Art unter voller Berücksichtigung der
dividuellen Kühlerfordernisse der zu kühlenden i/lotorbereiche wirksam schallisolierend zu verklei-.
un(] dabei den baulichen Aufwand sowie die
\ußenabmessungcn und das Gcsvicht des verkleideen Motors so klein als möglich zu halten. Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in an 'ich bekannter Weise die Teile der Virkleidung
über der Maschine körperschallisoliert sind und a-xhine eng umgeben ,daß in an sich bekannter
ein Gebläseluftteilstrom das Kurbelgehäuse und daß ein weiterer Gebläseluftteilslrom
durch Zuflußöffnungen zum Ventilkammergehäuse und aus diesem heraus durch Abflußöffnungen in
einen die Teilluftströme aufnehmenden Abluftschacht
gewährleistet nicht nur eine hohe wiiNsi""^" der streng nach akustischen Gesichtspunkten
gestalteten schallisolierenden Verkleidung. sondern auch einen den individuellen Kühlerfordernissen
der einzelnen Motorzonen optimal angepaßten Kühlellekt. Im Gegensatz zu jenen bekannten Konstruktionen,
bei denen der Motor in einer Kapsel angeordnet ist, deren Wandungen selbst mit schallabsorbierendem
Material ausgekleidet oder belegt sind, und die deshalb auch stark wärmedämmende,
den' Kühlerfordernissen abträgliche Eigenschaften besitzen, wird bei der Brennkraftmaschine nach der
Erfindung eine hohe akustische Wirksamkeit der bloß aus Stahlblech, Kunststoff od. dgl. bestehenden Verkleidung
durch den körperschallisolierenden Anschluß am Motorblock im Zusammenwirken mit dem
geringen Abstand von den Motoraußenflächen erzielt. Dabei wird von der Erkenntnis ausgegangen, daß
schallisolierende Verkleidungen jener Gattung, der len Kühlluftwegen besteht nämlich der Vorteil, dal.»
der Gebläsedruck nicht erhöht werden muß und demnach auch keine höhere, mit einer beträchtlichen
Geräuschzunahme verbundene Umfangsgcschwindigkeit des Gebläselaufrades benötigt wird.
Die Dosierung der Lultmengen jener Gebläselullteilströme,
die zu thermisch weniger belasteten Stellen führen, kann vorteilhaft durch Drosselöffnungen
vorgenommen werden, si) daß die vom Kühlgebläse
ίο zu fördernde Menge nur in unbedingt notwendigem
Ausmaße erhöht werden muß und die Gebläsean triebsleislung in wirtschaftlichen Grenzen bleibt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung überdeckt die Verkleidung in an sich bekannter
Weise auch die Ölwanne und ist der Frischluftteilstrom zur Kühlung des Kurbelgehäuses durch den
zwischen Ölwanne und Verkleidung verbleibenden Raum zur gegenüberliegenden Seitenwand des Kurbelgehäuses
geführt. Die Miteinbeziehung der Ölwanne in das Lufikühlungssystem der Maschine führt
dabei zu einer beträchtlichen Senkung der Öltemperatur.
Nach einer anderen Ausführung der Erfindung sind die Kurbelgehäuseseiien durch an der Stirnseite
und/oder an der Schwungradseite des Kurbelgehäuses verlaufende Kanäle verbunden. Diese Anordnung
empfiehlt sich bei Brennkraftmaschinen, bei denen die Ölwanne selbst schalldämmcnd ausgebildet ist.
Die schallisolierende Verkleidung endet in diesem Fall etwa in der Höhe des Anschlußflansches der
Ölwanne.
Bei Brennkraftmaschinen mit einem an einem Ende der Kurbelwelle angeordneten Gebläse ist es erfindungsgemäß
von besonderem Vorteil, wenn die Kühlluft durch eine an der dem Gebläse gegenüberliegenden
Stirnseite vorgesehene Eintrittsöffnung an den Wänden des Kurbelgehäuses entlanggeführt ist. An
S7=„iimäße;;i %
nur dann akustisch wirksam sind, wenn der Abstand Ku,
Z sehen Motoroberfläche und Verkleidungswänden 40 wände nur mäßig vorgewärmt
Z wesentlichen kleiner als.die Halbwellenlänge des ^^^^^
der Kapselwände käme es zur Ausbildung stehender Wellen und damit zu einer bedeutenden Pegelerhöhung
unterhalb der Kapsel.
Durch den Verzicht auf eine schallabsorbierende Auskleidung der Kapselwandungen werden durch die
verstärkte Wärmeabstrahlung von den Kapselwänden an die Umgebung an sich wesentlich günstigere Kühlverhältnisse
als bei den mit solchen Auskleidungen versehenen, bekannten Motoren geschaffen. Darüber
hinaus wird aber ohne Mehraufwand an Bauteilen und Bauraum der zwischen der· Motoraußenflächen
und der Verkleidung freibleibende Raum in vorteilhafter Weise dazu herangezogen, um die Kühlluft in
parallelen, bezüglich ihres Durchsatzes und ihrer Strömungsgeschwindigkeit beliebig auszulegenden
Teilströmen zu den zu kühlenden Motorteilen zu fü!1 ren
und solcherart eine definierte und dem Kühlbedarf der jeweiligen Motorzonen optimal angepaßte
Kühlwirkung zu erzielen. Die Brennkraftmaschine nach der Erfindung unterscheidet sich diesbezüglich 6;
im vorteilhaften Sinn auch von jenen bekannten Konstruktionen, bei denen Kühlluftwegc hintereinandergeschaltet
sind. Gegenüber hintereinandergeschalte-
rtUllllUll SCUl ISH.111 £,....«..
trotz der Hintereinanderschaltung der vor und hinter dem Gebläse liegenden Kühlluftwege die Gebläseleistung
nicht wesentlich erhöht zu werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausfühningsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt einer luftgekühlten Vieizylinder-Reihenbrennkraftmaschine
nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Horizontalschnitl nach der Linie
11-11 in F i g. I und
F i g. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der
Brennkraftmaschine nach Fig. 1 und 2.
F i g. 4 und 5 zeigen eine weitere Ausführungsform der Brennkraftmaschine nach der Erfindung, wobei
I:ig. 4 einen teilweisen Schnitt nach der Linie IV-IV
in F i g. 5) und Fig. 5 einen der Fig. 3 entsprechenden
Schnitt darstellen.
i F i 1;. 4 a und 5 a zeigen teilweise Schnitte des
schwungradseitigen Endes einer abgewandelten Ausführung üei Brennkraftmaschine nach Fiu. 4 und
Fig. 5.
Fig. 6 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht
einer luftgekühlten Einzylinder-Brennkraftmaschine nach der Erfindung und
Fig. 7 einen Horizontalschnitt dieser Maschine
nach der Linie VII-VII in F i g. 6.
Die Brennkraftmaschine nach F i g. 1 bis 3 besitzt eine schallisolierende Verkleidung, welche im wesentlichen
aus an den beiden Längsseiten der Maschine angebrachten Verschalungsteilen 1 und 2, einem
unter der Ölwanne 3 angeordneten Verschalungsdeckel 4 und einem weiteren, das Ventilkammergehäuse
5 nach oben abschließenden Verschalungsdeckel 6 besteht. Die Verschalungsteile 1, 2, 4 und 6
sind über körperschallisoliercnde Beilagen 7 an den entsprechenden Wandteilen der Brennkraftmaschine
befestigt. Als Material für die Verschalungsteile kommen Stahlbleche, wärmebeständige Kunststoffe
und gegebenenfalls auch Mehrschichtbleche (Sandwichbleche) in Frage.
Die genannten Verschalungsteile bilden mit den Außenflächen des Kurbelgehäuses 8, der Ölwanne 3
und den verrippten Zylinderbüchsen 9 samt den gleichfalls verrippten Zylinderköpfen 10 einen im
wesentlichen zusammenhängenden, nach außen abgedichteten Hohlraum. An der Stirnseite der Maschine
ist ein gegenüber der Längsmittelebene des Motors seitlich versetzt angeordnetes Axialgebläse 11 vorgesehen,
dessen Saugstutzen 12 an einer stirnseitigen öffnung der schallisolierenden Verkleidung an dieser
befestigt ist. Das Gebläse 11 ist über einen Keilriemen
13 von der Kurbelwelle 14 der Maschine aus
angetrieben.
Dem Gebläse 11 ist ein Ansauggehäuse IS vorgesetzt,
dessen Innenseite mit einem schallabsorbierenden Belag 16 versehen ist und das, wie insbesondere
aus Fig. 3 ersichtlich, mit einer tiefgesetzten Einlaßöffnung 17 versehen ist. An der gegenüberliegenden
Seite der Brennkraftmaschine ist ein Abluftgehäuse 18 angebracht, das innen gleichfalls mit einem schallabsorbierenden Belag 16 ausgekleidet ist. Eine im
Querschnitt etwaT-förmige, mit schallabsorbierendem
Belag versehene Trennwand 19 unterteilt das Abluftgehäuse 18 in zwei symmetrisch angeordnete, je zwei
Umlcnkungen aufweisende und in einer Auslaßöffnung 21 endigende Abluftschächtc 20.
Die durch die Einlaßöffnung 17 in das Ansauggchäusc 15 eintretende Kühlluft gelangt nach zweimaliger
Umlenkung zum Gebläse 11 und von dort in den unmittelbar darunterliegenden, zwischen dem
Vcrs.chalungstcil 1 und der benachbarten Motorscitcnlläche
gebildeten Verteilraum 22.
Vom Verteilraum 22 aus gelangt tue Kühlluft, in
mehrere parallelgcschalictc Teilströmc aufgeteilt, zu
den zu kühlenden Bauteilen der Brennkraftmaschine. Vier etwa gleich große Teilströmc treten /wischen
seitlichen Abschirmungen 23 in die zwischen den vcrripplen
Zylindern 9 und Zylinderköpfen 10 freibleibenden Ströinungsciuerschnilte ein und gelangen auf
tier anderen Motorseite über die beiden Abluftschiielile
20 und die AuslaßöfTnungen 21 ins Freiu.
Weitere Tcilslrömc treten über Drossclölfnungen 24
an der Zylindcrkopfobcrseite in das Vcntilkamniergeliiitise
5 ein und gelangen nach Passieren entsprechender OberströmölTnungen 25 gleichfalls in das
AbliifU'chäuse 18.
Hin weiterer Tcilslrom wird /wischen der einen Seitenwand 26 des Kurbelgehäuses R und dem Veiseli:ihmi;steil
I nach abwärts geführt und trill übei ;
einen Spalt 27 in den Zwischenraum zwischen der Ölwanne 3 und ihrem Verschalungsdeckel 4 ein. Dieser
Kühlluftteilstrom bestreicht also zuerst die Seitenwand 26, sodann die Oberfläche der ölwanne 3 und
schließlich im aufsteigenden Strom auch die gegenüberliegende Seitenwand 28 des Kurbelgehäuses sowie
die zwischen der Seitenwand 28 und dem Verschalungsteil 2 angeordnete Einspritzpumpe 29 der
Brennkraftmaschine. Über einen Spalt 3© gelangt
ίο auch dieser Teilstrom über das Abluftgehäuse 18 ins
Freie. Außer der Einspritzpumpe 29 ist auch der Anlasser 31, welcher innerhalb der Verschalung im Verteilraum
22 angeordnet ist, von Kühlluft bespült.
Bei der Brennkraftmaschine nach F i g. 4 und 5 bzw. Fig. 4a und 5 a endet die schallisolicrcnde Verkleidung am Anschlußflansch der ölwanne 3 am Kurbelgehäuse 8. Zur Überleitung der Kühlluft vom Verteilraum 22 zur gegenüberliegenden Seitenwand des Kurbelgehäuses8 ist nach Fig. 4 und 5 ein am Boden des Ansauggehäuses 15 quer verlaufend angeordneter Verbindungskanal 32 vorgesehen, welcher über Öffnungen 33 und 34 einerseits mit dem Verteilraum 22 und anderseits mit dem gegenüberliegenden, zwischen dem Verschalungsteil 2 und der Seitenwand der Brennkraftmaschine gebildeten Raum in Verbindung steht. Bei der abgewandelten Motorausführung nach Fig. 4a und 5a ist am schwungradseitigen Ende der Verschalungsteile 1 und 2 ein Verbindungskanal 32' angeordnet, der über Öffnungen 33' und 34' mit den zuvor erwähnten luftführenden Räumen in Verbindung steht. Die eingezeichneten Pfeile veranschaulichen die Kühlluftströmung innerhalb des sichtbaren Teiles der Verschalung.
Die luftgekühlte Einzylinder-Brennkraftmaschine nach Fig. 6 und 7 besitzt ein am Ende der Kurbelwelle angeordnetes Kühlluftgebläsc 35. Das Kurbelgehäuse 36 samt dem Kühlluftgebläse 35 ist von einer mehrteiligen schallisolierenden Verschalung 37 umgeben, welche wie bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen über körperschallisoliercnde Beilagen 7 an der Brennkraftmaschine befestigt ist. Die Kühlluft tritt über zwei an der Stirnseite des Motors symmetrisch angeordnete Einlaßöffnungen 38 zunächst in einen als Ansauggehäuse ausgebildeten, mit schallabsorbiercndem Belag ausgekleideten, abwärtsführenden Schacht 39 ein und gelangt, die Wände des Kurbelgehäuses 36 entlang streichend, zum Gebläse 35.
Bei der Brennkraftmaschine nach F i g. 4 und 5 bzw. Fig. 4a und 5 a endet die schallisolicrcnde Verkleidung am Anschlußflansch der ölwanne 3 am Kurbelgehäuse 8. Zur Überleitung der Kühlluft vom Verteilraum 22 zur gegenüberliegenden Seitenwand des Kurbelgehäuses8 ist nach Fig. 4 und 5 ein am Boden des Ansauggehäuses 15 quer verlaufend angeordneter Verbindungskanal 32 vorgesehen, welcher über Öffnungen 33 und 34 einerseits mit dem Verteilraum 22 und anderseits mit dem gegenüberliegenden, zwischen dem Verschalungsteil 2 und der Seitenwand der Brennkraftmaschine gebildeten Raum in Verbindung steht. Bei der abgewandelten Motorausführung nach Fig. 4a und 5a ist am schwungradseitigen Ende der Verschalungsteile 1 und 2 ein Verbindungskanal 32' angeordnet, der über Öffnungen 33' und 34' mit den zuvor erwähnten luftführenden Räumen in Verbindung steht. Die eingezeichneten Pfeile veranschaulichen die Kühlluftströmung innerhalb des sichtbaren Teiles der Verschalung.
Die luftgekühlte Einzylinder-Brennkraftmaschine nach Fig. 6 und 7 besitzt ein am Ende der Kurbelwelle angeordnetes Kühlluftgebläsc 35. Das Kurbelgehäuse 36 samt dem Kühlluftgebläse 35 ist von einer mehrteiligen schallisolierenden Verschalung 37 umgeben, welche wie bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen über körperschallisoliercnde Beilagen 7 an der Brennkraftmaschine befestigt ist. Die Kühlluft tritt über zwei an der Stirnseite des Motors symmetrisch angeordnete Einlaßöffnungen 38 zunächst in einen als Ansauggehäuse ausgebildeten, mit schallabsorbiercndem Belag ausgekleideten, abwärtsführenden Schacht 39 ein und gelangt, die Wände des Kurbelgehäuses 36 entlang streichend, zum Gebläse 35.
Von der Druckseite des Gebläses 35 geht die Kühl-
luft in einen darüber liegenden Verteilraum 22' cn, der zwischen dem Zylinder 40 samt Zylinderkopf 41
und einem diese Teile umgebenden oberen Verschalungsteil 42 gebildet ist.
Aus dem Verteilraum 22' wird je ein Kühlluft-Teilstrom
über die Kühlflächen des Zylinders 40 und des Zylinderkopfes 41 geführt. Ein weiterer Teilst rom
gelangt über Drosselöffnungcn 43 in den durch einen Vcrsehalungsdeckcl 44 abgedeckten Ventilkammer
raum 45 und von dort innerhalb eines abwärts fiihrenden,
durch eine vertikale Trennwand 46 geschaffenen Schachtes 47 zur Einspritzpumpe 48. Übet
einen in der Trennwand 46 vorgesehenen Spalt 49
vereinigt sieh dieser Kiihllul'tstrom wieder mit den
übrigen, im Zwischenraum /wischen der Trennwand
(κ, 46 und dem Zylindei 40 abwärts geführten Teilströ-ItHtI
und die gesamte Abluft wird über ein seitliili
angebautes Ablul'igehiiuse 50, welches innen mil
einem schallabsorhiernule-n Hclag 51 ausgekleidet ist
nach einmaliger Umkleidung über eine Auslaßöllnung
52 ins Fi eic geführt.
Allen Auslührungsbeispielen gemeinsam ist die
Unterteilung desKühlluftstromes in mehrere paralleluesehaltele
Teilslröme, deren Stri>nHnms»eseh\\indigkeilen
und Ouersehniile aiii den kiihlbed
ein/einen Hauleile abuesiimnit sind. Selbstu
lieh liil.U sieh dieses Cinindpnn/ip auch in /aiii
Abwandlungen an liivnnkiaitmasehinen abw
der liauai t \er\\ irkliehen.
Jfier/u 4 Hlatt Zeiehiiuncen
Claims (4)
1. Luftgekühlte Brennkraftmaschine den Motorblock und die Hilfsaggregate umli. .,ender
schallisolierender und zugleich der Kühlluftführung dienender Verkleidung, in der ein schallisolierender
Ansaugkanal und ein scliallisolierender Abluftkanal ausgebildet sind, der Gebläseluftstrom
über die Zylinderköpfe streicht und die Zylinder quer zu ihrer Achse umströmt, dadurch gekennzeichnet, daß in an
sich bekannter Weise die Teile der Verkleidung (1, 2, 4, 6, 37, 42) gegenüber der Maschine körperschallisoüert
sind und die Maschine eng umgeben, daß in an sich bekannter Weise ein Gebläseluftteilstrom das Kurbelgehäuse (8) kühlt
und daß ein weiterer Gebläseluftteilstrom durch Zuflußöffnungen zum Ventilkammergehäuse (5)
und aus diesem heraus durch Abflußöffnungen in einen die Teilluftströme aufnehmenden Abluftschacht
strömt.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidung (4) in
an sich bekannter Weise auch die ölwanne (3) überdeckt und daß der Frischluftteilstrom zur
Kühlung des Kurbelgehäuses (8) durch den zwischen ölwanne (3) und Verkleidung (4) verbleibenden
Raum zur gegenüberliegenden Seitenwand (28) des Kurbelgehäuses (8) geführt ist.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, mit nur bis zur Ölwanne reichender Verkleidung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kurbelgehäuseseiten durch an der Stirnseite und/oder an der
Schwungradseite des Kurbelgehäuses (8) verlaufende Kanäle (32, 32') verbunden sind.
4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, mit einem an einem Ende der Kurbelwelle angeordnetem
Gebläse, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft durch eine an der dem Gebläse (35)
gegenüberliegenden Stirnseite vorgesehene Eintrittsöffnung (38) an den Wänden des Kurbelgehäuses
(36) entlanggeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702012915 DE2012915C3 (de) | 1970-03-18 | Luftgekühlte Brennkraftmaschine mit schallisolierender Verkleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702012915 DE2012915C3 (de) | 1970-03-18 | Luftgekühlte Brennkraftmaschine mit schallisolierender Verkleidung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2012915A1 DE2012915A1 (de) | 1971-09-30 |
| DE2012915B2 DE2012915B2 (de) | 1973-03-15 |
| DE2012915C3 true DE2012915C3 (de) | 1977-11-03 |
Family
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