DE2012692C3 - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung der Schweißhitze beim Reibschweißen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung der Schweißhitze beim ReibschweißenInfo
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Description
Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruches I.
Beim herkömmlichen Reibschweißen ist es üblich, zwischen zwei miteinander zu verschweißenden Bauteilen
eine schnelle Bewegung stattfinden zu lassen, wobei die beiden Bauteile miteinander in Berührung gedrückt
werden, .so daß an den aneinanderliegendcn Stirnflächen
aufgrund der Reibung Wärme entsteht. Ist ausreichend Wärme erzeugt, dann wird die Relativbewegung
beendet, und «'erden die Bauteile gegeneinander gedrückt, gewöhnlicherweise mit beträchtlich
größerer Kraft als zuvor, so daß sie miteinander verschweißen.
Die Relativbewegung kann oszillierend sein. Dies erfordert jedoch häufig die schnelle Min- und I lerbewegung
schwerer Teile, so daß ein großer Kraft- und Leistungsaufwand sowie starke und slarre Rahmengestell
und Supporte unumgänglich sind. Bei dem Verfahren, von dem die Erfindung ausgeht, besieht
statulessen die Relativbewegung in einer Drehbewegung. Dalwi liegt jedoch am Umfang der Stirnflachen
der beiden Bauteile eine sehr viel höhere Relativbewegung vor, als in der Mitte, so daß am Umfang eine sehr
viel größere Hitze entsteht, als im Bereich des Zentrums. Auch ist dieses Vorgehen auf das Verschweißen
von Bauteilen beschrankt, die bezüglich der Drehachse symmetrisch sind.
Der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen angegeben ist, liegt die Aufgabe zugrunde beim Verfahren nach
dem Oberbegriff des Anspruchs I zu verhindern, daß Bereiche unterschiedlicher Hitze an den Stirnflächen
der zu verschweißenden Bauteile auftreten sowie hierfür cmc Vorrichtung anzugeben.
Das erfindiingsgemäßc Verfahren ist beispielsweise
für das Verschweißen von Metallen und Kunststoffen geeignet.
Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, daß Bereiche unterschiedlicher Hitze an den Stirnflachen
der zu verschweißenden Bauteile verhindert sind. Ein weiterer Vorteil der Erfindung beruht darin, daß
mehrere Bauteile gleichzeitig paarweise zusamincnge
schweißt werden können, leder Bauteil-Support kann so
ausgestaltet sein, dall er eine Vielzahl von Bauteilen zu
halten vermag Die Relativbewegung zwischen jedem Paar zusammengehöriger Bauteile ist unabhängig von
dem Abstand zwischen einem Bauieil und der Drehachse des zugehörigen Supports. Die Relativbewegung
zwischen jedem Baiitcilpaar hängt allein von der
Drehgeschwindigkeit und dem Abstand zwischen den Drehachsen der Supporte ab Demzufolge kann jeder
Support so ausgebildet sein, daß er eine oder mehrere konzentrische kreisförmige Reihen von Bauteilen hält,
welche bezüglich der Drehachse zentriert, jedoch davon entfernt sind.
Die Ausgestaltung der Erfindung nach dem Anspruch 2 vermittelt insbesondere den Vorteil, daß Bauteile in
einer vorbestimmten gegenseitigen Winkelstellung miteinander verschweißt werden können. Beispielsweise
können zwei runde Stangen mit jeweils einer axial verlaufenden Keilnut derart miteinander verschweißt
JiST'
werden, daß die Keilnuten miteinander fluchien. Desgleichen können Bauteile mit nicht kreisförmigem
Querschnitt, beispielsweise Stangen mil viereckigem oder dreieckigem Querschnitt, so miteinander verschweißt
werden, daß die Außenflachen des einen Teils mit denen des anderen Teils fluchten. Dies ist mit den
herkömmlichen Reibschweißverfahren nicht möglich,
wobei die Sehweißhiue durch Drehen eines Bauteils gegenüber dem anderen er/.eugi wird.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnungen
beispielsweise beschrieben. In diesen zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindung'.gemäßen
Vorrichtung in schemalischer Wiedergabe;
Γ i g. 2 die Ansicht des Querschnitts entlang der Linie 2-2 in I·"ig. I;
F i g. 3 die Ansicht des Querschnitts entlang der Linie
3-3 in I·" ig. i;
Fig.4 die vergrößerte Darstellung der Stirnseite
eines Bauteils, wobei die Stirnseite des anderen, damit zu verschweißenden Bauteils gestrichelt v/iedcrgegeben
isl;
Fig. 5 die der F i g. 2 entsprechende Ansicht eines Querschnitts durch eine /weite Ausfuhrungsform der
erfindungsgemaßen Vorrichtung;
Fig. fa eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer
drillen Ausfuhrungsform der erfindungsgemaßen Vorrichtung;
I" ig. 7 eine der F'ig. 3 entsprechende Ansicht eines
Querschnitts durch eine andere Ausftihrungsform der erfindungsgei'iäßen Vorrichtung;
F i g. 8 die der I- i g. 7 entsprechende Ansicht mit
unterschiedlicher gegenseitiger Stellung der Bauteile:
F i g. 9 eine der F i g. 7 ähnliche Ansicht einer anderen
Ausfuhrungsform der crfindungsgemäßen Vorrichtung;
(:ig. 10 die Seitenansicht eines Paars von Bauteil-Supporien
und des Antriebs dafür;
Fig. Il die Ansicht des Schnitts durch ein weiteres
Paar von Bauteil-Supporten und des Antriebs dafür.
Die Vorrichtung gemäß F"ig. 1 bis 3 weist einen
Elektromotor 1 /um Antrieb einer Antriebswelle 2 über
einen IJandirieb 3 auf. Die Antriebswelle 2 isl in
ortsfesten Lagern 4 drehbar gelagert, von denen lediglich eines dargestellt ist. An den F.nden der Welle 2
sind Zahnräder 5 und 6 angebracht, welche mit
komplementären Zahnrädern 7 und 8 kämmen.
Das Zahnrad 7 ist auf einer Welle 9 befestigt, die in
einem ortsfesten hydrostatischen Lager 10 drehbar u.id
axial beweglich gelagert isl. Am einen Fiule isl die Welle
9 mn einem Bauteil-Support Il versehen, wahrend sie
am anderen linde in ein Lager 12 hineinragt, das im nicht
dargestellten Rahmengestell der Vorrichtung axial gleitend untergebracht ist. Das Lager 12 kann mittels
eines Hebelarms IJ axial verschoben werden, der um die Achse 14 am Rahmengestell \erschwenkbar
angelenkt und mn der Kolbenstange !5 einer h>draulisehen
Kolben/Zylinder I-.niht.-it 16 verbunden ist. die am
Anlenkpimkl 17 an das Rahmengestell angeschlossen ist.
Das Zahnrad 8 ist an einer Welle 18 befestigi. die in
einem hydrostatischen Lager 19 drehbar gelagert ist,
das mit einem Lager 20 ve · ί "Jen ist. welches auf der
Welle 2 sil/i. Die Welle 18 isl im Lager 19 axial
unbeweglich angeordnet, ist jedoch senkrecht zu derjenigen libene veischieblich, welche die Längsachsen
der Wellen 2 und 18 einhält. Diese Bewegung geschieht mit Hilfe einer doppelt wirkenden hydraulischen
Kolben/Zylinder-Einheil 21, die am Anlenkpunkl
22 mit dem Rahmengestell verbunden ist. Die Kolbenstange der Einheit 21 ist an der Anlenkstelle 23
mit dein Lager 19 gekoppelt. Bei Betätigung der Einheit 21 bewegt sich die Welle 18 in kreisbogenförmiger Bahn
um die Welle 2. Das dem Zahnrad 8 abgewandte Ende 'j der Welle !8 ist mit einem Bauteil-Support 24 ahnlu-h
dem Support 11 verschen. Die Supporte 11 und 24
können jede geeignete (Jeslalt haben und beispielsweise Spannfutter aufweisen, wie sie bei Drehbänken
vorgesehen sind.
in Im Betrieb werden die miteinander zu verschweißenden
Bauteile an den Bauteil-Supporlcn 11 und 24 montiert, und zwar mn aneinanderlicgenden Stirnflächen.
Die Einheil 21 wird so betätigt, daß die
Längsachsen der Wellen 9 und 18 geringfügig
r> gegeneinander versetzt sind, beispielsweise einen
Abstand von 0,8 mm voneinander haben. Das Zahnrad 8 nimmt dann die in F" ι g. 3 strichpunktiert wiedergegebene
Stellung ein, wobei die Verschiebung der Welle 18 der besseren Klarheit wegen übertrieben dargestellt ist
.'ο Die Welle 9 wird mit einer verhalinismäß.g geringen
axialen Kr.ifi beaufschlag!. JXt Motor I dreh! die
Bauteile, welche 'im im Abstand voneinander verlau'em
de, parallele Ach·, cn in derselben Richtung und iimt
derselben Winkelgeschwindigkeit umlaufen. Sobald die
2') Schwcißlempciatur erreicht ist, wird die Einheit 21
betätigt, um die beiden Wellen 9 und 18 miteinander fluchten zu lassen. Das Zahnrad 8 nimmt dann die in
F i g. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellte Slell'ing
ein. Die auf die Welle 9 aufgebrachte Axialkraft wird
in betrachtlich gesteigert, so daß die beiden Bauteile
miteinander verschweißen.
Die Einheit 21 ist derart losbar und die Supporte 11
und 24 sind derart voneinander wegschwenkbar, daß die zu verschweißenden Bauteile leicht angebracht werden
ir< können.
In I i g. 4 sind die beiden Stirnflächen zweier
typischer Bauteile dargestellt, die miteinander verschweißt werden können. Ls handelt sich um zylindrische
Stangen, welche jeweils eine axial verlaufende
Ί» Keilnut aufweisen. Während der Erzeugung von Warme
durch Reibung rotiert die mn ausgezoge.ien Linien
dargestellte Stirnllache 25 um die Achse 26. während die
gestrichelt wiedergegebene Stirnfläche 27 um die Achse
28 rotiert. Die Stirnflächen 25 und 27 laufen mn
ίγ>
derselben Winkelgeschwindigkeit und in derselben Richtung um Die beiden Keilnuten heuen daher stets,
eng beieinander und werden automatisch aufeinander ausgerichtet, wenn die Achsen 26 und 28 miteinander
zum Fluchten gebracht w erden.
riii Die beschriebene Vorrichtung kann in mehrfacher
Hinsicht abgewandelt sein. Beispielsweise kann die Bewegung des Lagers 19 und das Aufbringen der Kräfte
auf die Welle 9 mittels Spindeln. Gestänge. Nocken, auf
hydraulischem Wege erfolgen. Weiterhin kann die
Vt Verbindung /wischen der Antriebswelle 2 und jeder der
Wellen 9 und 18 beispielsweise mittels Kelten und Kettenradern, Zahnriemen und Zahnrädern, exzentrischen
Vcrhmdungssiangen zustande gebracht sein.
In I i g. 5 ist eine Ausfuhrungsform der erfindungsge-
In I i g. 5 ist eine Ausfuhrungsform der erfindungsge-
hl) maßen Vorrichtung dai gestell:, bei welcher das Lager
20 gegenüber dem Rahmengestell fest angeordnet und das Lager 19 damit durch Blattfedern 29 verbunden ist,
welche bei Betätigung der hydraulischen Kolben/Zylinder-Einheit
21 nachgeben und sich biegen.
<>o Das erwähnte, nicht dargestellte Rahmengestell kann
von jeder geeigneten Bauart und Gestalt sein und Zugstangen aufweisen, welche diejenigen Rahmengestellteile
miteinander verbinden, welche beim Aufbrin-
gen der Schwcißkräfic auseinandergedrückt werden.
Die in Fig. 6 wicdcrgcgcbenc Vorrichtung ähnelt der
in Fig. 1 dargestellten. Gleiche Teile sind daher mit denselben Be/.ugs/.iffcrn versehen. Die beiden Vorrichtungen
unterscheiden sich hauptsächlich dadurch voneinander, daß statt der Antriebswelle 2 eine
dreiteilige Antriebswelle vorgesehen ist, deren Miltelstück
30 axial teleskopierbar ist und aus einer
Keilnutwelle besieht, die in einer Hülse entsprechender Bohrung vcrschieblich ist. Das mittlere Wellcnstück 30
ist mit den Endstücken 31 und 32 über jeweils ein Kardangelenk 33 b/w. 34 verbunden. Die Lager 19 und
20 sind auf einem Schlitten angeordnet, so daß sie lediglich parallel /u der die Längsachsen des Wellen·
Stucks 32 und der Welle 18 enthaltenden Kbene verschicblieh sind. Diese Bewegung bewirkt eine F.inhcit
35 ahnlich der Kinhcii 21 und ist wegen der
Kardangelenke 33 und 34 sowie der Teleskopierbarkeit des Wellenstücks 30 möglich. Das Zahnrad 7 ist an einer
Hülse 36 befestigt, welche auf der Kcilnutwelle 9 sit/i
und eine entsprechend kcilnutformig ausgebildete
Innenbohrung besitzt. Die Welle 9 ist daher mit der Hülse 3h verdrehungsfest jedoch a\ial versehieblich
verbunden. Die Schweißkrafi wird auf die Welle 9
mittels einer hydraulischen Kolben/Zylinder-Kinhcit 37
aufgebracht,die koaxial /ur Welle 9 hegt.
Lin Rahmengestell 38 mit Armen 39 nimmt die aus
den Sehweißkräflcn resultierenden Reaktionskräfte auf.
Das dem Bauteil-Support 24 abgewandic Lude der Welle 18 ist in einem Lager untergebracht, das im
zugehörigen Arm 39 gleitend angeordnet ist. so daß die
Welle 18 beweglich ist. Die Anordnung ist vorzugsweise so getroffen, daß die Lager 19 und 20 um ein
verhältnismäßig großes Stück bewegt werden können, damit die Bauteiltrager für das Anbringen der Bauteile
voneinanderwcg bewegt werden können.
Bei einer nicht dargestellten Abwandlung der Vorrichtung gemäß Γ ι g. 1 ist die Welle 18 auf die Welle
2 /u und von derselben weg beweglich, anstatt um sie
herum bewegt werden /u können. Das Lager 20 ist fest, während das I.aper 19 von einer Linhcit 35 ähnlichen
Kinhcit versehieblich ist. Die Relativbewegung /wischen
den Wellen 2 und 18 bei ununterbrochenem Antrieb kann auf verschiedene Art und Weise bewerkstelligt
werden Beispielsweise sind bei der in den F ι g. 7 und 8
wiedergegebenen Ausfuhrungsforni Zahmader 40 und
41 auf den Wellen 2 und 18 vorgesehen, welche mit einem weiteren Zahnrad 42 kämmen, das sich um die
Achsen der Wellen 2 und 18 bewegt, wenn diese aufeinander/u und voneinanderwcg bewegt werden. Bei
einer anderen Ausfuhrungsform gemäß Γ ig. 9 ist ein
'Zahnrad 43 vorgesehen, welches ähnlich dem Zahnrad 6
zusammen mit dem letzteren um eine Achse umlaufend angetrieben wird, die in einem bestimmten Abstand von
der Längsachse der Welle 2 auf der gegenüberliegenden Seite des Zahnrads 8 verläuft. Die Zähne der Zahnräder
Ί 6, 8 und 43 sind dergestalt, daß das Zahnrad 8. im
Kingriff mit den Zahnrädern 6 und 41 bleibend, /wischen
der in I' i g. 9 wiedergegebenen Stellung, in welcher das Zahnrad 8 in vollem Kingriff mit dem Zahnrad 43 steht,
jedoch nur in teilweisem Kingriff mit dem Zahnrad 6,
ι» und einer /weiten Stellung hin- und herbeweglich ist. in
welcher das Zahnrad 8 mil dem Zahnrad 6 in vollem, mit
dem Zahnrad 43 jedoch nur in teilweise!» Umgriff steht.
Statt die Baut.eilSuppoile von einer Antriebswelle
aus an/utreibcn. die auf einer Seite der Supporte liegt.
i'· ist es auch möglich, einen Support vom anderen aus über
eine geeignete flexible und in der Länge veränderliche
Verbindung mit/iinehmen. In I ig 10 ist dies schemalisch
dargestellt Die Supporte 44 und 45 sind an der Welle 46 b/w.47 befestigt und iragen jeweils cm Bauteil
-'Ii 48 b/w. 49. welche Bauteile 48, 49 miteinander
verschweißt werden sollen Die Supporte 44, 45 sind jeweils mit einem Kardangelenk 50 b/w. 51 versehen,
die über eine in der Lange veränderliche Kuppelstange
52 miteinander verbunden sind.
.'■> Gemäß I ig Il treibt ein Motor 53 eine Welle 54
über die Zahnräder 55, 56 an. Die Welle 54 ist mit einem
rohrförmigen Gehäuse 57 verbunden, welches an dem von der Welle 54 entfernten I nde einen Bauteil-Support
58 aufweist. I in flexibles Diaphragma 59 verbindet das
'" Gehäuse 57 mn einer Kuppelstange 60. welche über ein
ähnliches Diaphragma 61 .im anderen Inde mn einem dem Gehäuse 57 ähnlichen dchause 62 verbunden ist.
Das Gehäuse 62 weist an dem dem Support 58 benachbarten inde einen Support 63 auf und ist mil
·"· einer Welle 64 verbunden, die in einem qucrbcwcglichen
Lager drehbar gelagert ist
Die aufzubringenden Schweillkiafie. Geschwindigkeiten
und Zeilen sind beim erfindiingsgemäßeii
Arbeiten dieselben wie beim herkömmlichen Reibungs-
■«> schweißen. I ntsprcchendc I in/elheiien erübrigen sich
daher.
Neben den beschriebenen und dargestellten Ausfiih
rungsformen. bei denen die Schweißkrafi über einen
Bauteiltragei aufgebracht wird, wahrend der andere
·''· Bauteilliager (!Herbeweglich ist. sind auch andere
Varianten mnglich. bei denen die .Schweißkraft über ■
denselben B.iuleiltrager aufgebracht wird, der auch
seitlich beweglich ist. wobei der andere Bauteil Support
axial unbeweglich und so angeordnet ist. daß er die
''" Kraft einem I eil der Vorrichtung /iifuhrt. das eine
Reakiionskrafl auf die Schwerkraft hervorbringt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Verfahren zur Erzeugung der Schweißhitze beim Reibschweißen zweier Bauteile, bei dem die zu verschweißenden Teile mit ihren Stirnflächen gegeneinander gedrückt und um zu den Stirnflächen senkrecht verlaufende Achsen gedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Bauteile mit gleichem Drehsinn und gleicher Winkelgeschwindigkeit um die parallel zueinander versetzten Drehachsen erfolgt.2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß nach Erreichen der erforderlichen Sehweißtemperatur die Achsen der Bauteile unter fortdauernder Drehung und Anpressung miteinander fluchtend ausgerichtet werden.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei drehbar gelagerte Bauteil-Supporte (11, 24; 44, 45; 58, 63). welche in derselben Richtung und mit derselben Winkelgeschwindigkeit angetrieben und gegeneinander /wischen einer .Stellung mit fluchtenden Drehachsen und einer Stellung mit zueinander parallelen Drehachsen beweglich sind, wobei eine Hinrichtung (13; 16; 37) /um Gcgcneinanderdriicken der umlaufenden, miteinander fluchtenden Supporte (11,24; 44,45; 58,63) vorgesehen ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß /um Antrieb der Supporte (11, 24; 44, 45; 58, 65) eine Antriebswelle (2) vorgesehen ist, die parallel zu den Drehachsen der Supporte verläuft.5. Vorrichtung nach Anspruch i oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Supporte (M; 24) senkrecht /u der die Längsachsen der Welle (2) und dieses Supportes (11 bzw. 24) enthaltenden Ebene beweglich ist.ö. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (Il b/w. 24) in ki eisbogenförmiger Bahn um die Langsachse der Welle (2) beweglich ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadt'rch gekennzeichnet daß der Support (Il b/w. 24) in einem Lager (19) drehbar gelagert ist, das über Blatlfedern (29) mn einem Lager (20) der Antriebswelle (2) verbunden ist.8. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Supporte (11; 24) parallel zu der die Längsachsen der Antriebswelle (2) und dieses Supportes (11 bzw. 24) enthallenden Ebene verscliicblich ist.9. Vorrichtung n.ich Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (2) mit dem beweglichen Support (11 bzw. 24) über ein Zahnradgetriebe mit mindestens drei Zahnrädern (40, 42, 41; 6, 8, 43) verbunden ist, wobei das miniere Zahnrad (42 bzw. 8). stets im Eingriff mit den beiden äußeren Zahnradern (40, 41 bzw. 6, 4J) bleibend, beweglich gelagert ist.10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Supporte (11; 24) mit einer Antriebswelle (2) in Verbindung stehen, die aus einem mittleren, lcleskopierbaren Wellenstück (30) und zwei Endwellenstücken (31; 32) besteht, wobei zwischen benachbarten Wellensiücken (31; 30 bzw. 30; 32) jeweils ein Kardangelenk (33 bzw. 34) vorgesehen ist.11. Vorrichtung nach Anspruch 3,_ dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Supporte (44,45; 58,63) über eine Welle (52; 60) miteinander verbunden sind, wobei die Welle an ihren beiden Enden jeweils über ein Kardangelenk (50 bzw. Si; 59 bzw, 61) an einem Support angreift.
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