DE20122183U1 - Antriebseinrichtung für Rolltreppen bzw. Rollsteige - Google Patents
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- B66B23/022—Driving gear with polygon effect reduction means
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Abstract
Einrichtung zum Antreiben von Bauteilen (7') einer Rolltreppe bzw. eines Rollsteiges, beinhaltend mindestens einen Antriebsmotor (2') sowie mindestens ein Getriebe (1') das mit den Bauteilen (7'), wie einer Stufen-bzw. Palettenkettenantriebswelle in Wirkverbindung steht, wobei kettenradwellenseitig mindestens ein Zahnradpaar (3',4') mit einem variablen Teilkreisdurchmesser (9',10') vorgesehen ist.
Description
- Die Neuerung betrifft eine Einrichtung zum Antreiben von Bauteilen einer Rolltreppe bzw. eines Rollsteiges.
- Allgemein bekannt ist, dass Rolltreppen bzw. Rollsteige über Elektromotoren mittel- oder unmittelbar angetrieben werden. Bei mittelbarem Antrieb ist mindestens ein Untersetzungsgetriebe vorgesehen, wobei bedarfsweise auch noch Verteilergetriebe vorgesehen werden können, im Bereich derer die beweglichen Bauteile von Rolltreppen bzw. Rollsteigen zusammengefaßt antreibbar sind. Derartige Bauteile sind das Stufen- bzw. Palettenband sowie bedarfsweise auch der Handlauf, sofern für selbigen keine eigenen Antriebsmittel gegeben sind. Das Stufen- bzw. Palettenband wird üblichennreise mittels Laschenketten bewegt, welche in den Umlenkbereichen über dort vorgesehene Kettenräder in ihrer Laufrichtung verändert werden. Eine wesentliche Forderung bei Rolltreppen und Rollsteigen ist es, dass das Stufen- bzw. Palettenband möglichst ohne die unennrünschten Polygoneffekte umlenkbar ist und bei gemeinsamem Antrieb das Stufen- bzw. Palettenband und der Handlauf synchron zueinander verlaufen, damit nicht das eine dem anderen Bauteil vor- bzw. nacheilt, wodurch Personenschäden nicht immer auszuschließen sind.
- Im Hinblick auf eine Optimierung des Antriebskonzeptes, insbesondere zur Reduzierung des in den Umlenkbereichen entstehenden Polygoneffektes können für das Stufen- bzw. Palettenband Laschenketten zum Einsatz gelangen, die auch eine größere Teilung in Abhängigkeit von der Stufen- bzw. Palettenbreite, beispielsweise etwa 200 oder etwa 400 mm, aufweisen. Dies bedarfsweise in Wirkverbindung mit einem Antriebsmotor, der mit nicht konstanter Drehzahl läuft. Diese an sich erwünschten vergrößerten Kettenteilungen bringen unter Umständen jedoch – was den Polygoneffekt bei der Umlenkung und ggf. auch die synchrone Antriebsweise des Handlaufes betrifft – Probleme mit sich.
- Ziel des Neuerungsgegenstandes ist es daher, eine Einrichtung zum Antreiben von Bauteilen einer Rolltreppe bzw. eines Rollsteiges dahingehend weiterzubilden, dass unabhängig von der gewählten Kettenteilung des Stufen- bzw. Palettenbandes sowie des vorhandenen Antriebsmotors in jedem Fall der Polygoneffekt weitestgehend vermieden und bei gemeinsamem Antrieb auch ein synchroner Lauf des zugehörigen Handlaufes sichergestellt wird.
- Dieses Ziel wird einerseits erreicht durch eine Einrichtung zum Antreiben von Bauteilen einer Rolltreppe bzw. eines Rollsteiges, beinhaltend mindestens einen Antriebsmotor sowie mindestens ein Getriebe, das mit den Bauteilen, wie einer Stufen- bzw. Palettenkettenantriebswelle, in Wirkverbindung steht, wobei kettenradwellenseitig mindestens ein Zahnradpaar mit einem variablen Teilkreisdurchmesser vorgesehen ist.
- Dieses Ziel wird andererseits erreicht durch eine Einrichtung zum Antreiben von Bauteilen einer Rolltreppe bzw. eines Rollsteiges, beinhaltend mindestens einen Antriebsmotor sowie mindestens ein Getriebe, das mit den Bauteilen, wie einer Stufen- bzw. Palettenkettenradwelle sowie einer Handlaufantriebswelle in Verbindung steht, wobei insbesondere kettenradwellenseitig mindestens ein Zahnradpaar mit einem variablen Teilkreisdurchmesser vorgesehen ist.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der nebengeordneten Neuerungsgegenstände sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Die, bedingt durch vergrößerte Kettenteilungen der Stufen- bzw. Palettenkette, erzeugten Polygoneffekte und bedarfsweise ungleichförmigen Antriebsdrehzahlen des Antriebsmotors, die sich negativ auf das Kettenrad und ggf. auch auf das Handlaufrad auswirken, werden durch die Neuerungsgegenstände dahingehend überwunden, dass nunmehr der Polygoneffekt bei größerer Kettenteilung minimiert ist und bedarfsweise auch der Handlauf gleichförmig zum Stufen- bzw. Palettenband angetrieben werden kann. Die positiven Effekte einer vergrößerten Kettenteilung können somit wirkungsvoll in das Antriebskonzept integriert werden.
- Vorzugsweise wird das neuerungsgemäße Getriebekonzept im Bereich eines Verteilergetriebes realisiert, wobei die geforderte Ungleichförmigkeit mittels Zahnradpaaren, die einen variablen Teilkreisdurchmesser aufweisen, vorzugsweise ausschließlich auf der Seite der Stufen- bzw. Palettenkettenradwelle vorgenommen wird, während bei Vorhandensein einer Handlaufantriebswelle selbige mit konstanter Drehzahl umläuft.
- Der Teilkreisdurchmesser schwankt hierbei zwischen einem Minimal- und einem Maximalwert so viele Male auf dem Umfang, wie das zugehörige Kettenrad für die Antriebskette des Stufen- bzw. Palettenbandes Zähne besitzt.
- Der Neuerungsgegenstand ist anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:
-
1 Prinzipskizze eines Rolltreppenantriebes, beinhaltend einen kombinierbaren Stufen- und Handlaufantrieb; -
2 Prinzipskizze eines Rollsteigantriebes, insbesondere für das Palettenband. -
1 zeigt ein Verteilergetriebe1 für eine nicht weiter dargestellte Rolltreppe. Dem Verteilergetriebe1 vorgeschaltet ist ein lediglich angedeuteter, aus Motor und bedarfsweise Untersetzungsgetriebe bestehender Antrieb2 . Innerhalb des Verteilergetriebes1 sind Zahnräder3 ,4 ,5 ,6 vorgesehen, wobei die Zahnräder4 und5 einerseits auf eine Stufenkettenradwelle7 und andererseits auf eine Handlaufantriebswelle8 einwirken. - Neuerungsgemäß ist das stufenkettenradseitige Zahnradpaar
3 ,4 mit einem variablem Teilkreisdurchmesser9 ,10 versehen, wobei der variable Teilkreisdurchmesser9 ,10 zwischen einem Minimal- und einem Maximalwert auf dem Umfang schwankt, dergestalt, wie das nicht weiter dargestellte Kettenrad Zähne besitzt. Das Zahnradpaar3 ,4 erzeugt dann eine definierte Ungleichförmigkeit lediglich auf der Seite der Stufenkettenradwelle7 , während die Drehzahl der Handlaufantriebswelle8 konstant verbleibt. Dieses Antriebskonzept kommt vorzugsweise dann zum Einsatz, wenn eine vergrößerte Kettenteilung (abhängig von der Stufenbreite) von beispielsweise 200 oder 400 mm zum Einsatz gelangt, die bei ungleichförmiger Antriebsdrehzahl des Antriebsmotors2 einen andersartigen Ausgleich des Polygoneffektes erforderlich macht, um dennoch einen Gleichlauf zwischen Stufen- bzw. Kettenradwelle7 und Handlaufantriebswelle8 herbeizuführen. - Die Prinzipskizze gemäß
2 zeigt ein Getriebe1' in Wirkverbindung mit einem Antriebsmotor2' zum Einsatz in einem nicht weiter dargestellten Rollsteig. Innerhalb des Getriebes1' sind Zahnräder3' ,4' angeordnet, wobei das Zahnrad4' den Abtrieb in Richtung einer Palettenkettenradwelle7' bildet. Neuerungsgemäß ist das palettenkettenradseitige Zahnradpaar3' ,4' in Analogie zu1 mit einem variablen Teilkreisdurchmesser9' ,10' versehen.
Claims (6)
- Einrichtung zum Antreiben von Bauteilen (
7' ) einer Rolltreppe bzw. eines Rollsteiges, beinhaltend mindestens einen Antriebsmotor (2' ) sowie mindestens ein Getriebe (1' ) das mit den Bauteilen (7' ), wie einer Stufen-bzw. Palettenkettenantriebswelle in Wirkverbindung steht, wobei kettenradwellenseitig mindestens ein Zahnradpaar (3' ,4' ) mit einem variablen Teilkreisdurchmesser (9' ,10' ) vorgesehen ist. - Einrichtung zum Antreiben von Bauteilen (
7 ,8 ) einer Rolltreppe bzw. eines Rollsteiges, beinhaltend mindestens einen Antriebsmotors (2 ) sowie mindestens ein Getriebe (1 ), das mit den Bauteilen (7 ,8 ), wie einer Stufen-bzw. Palettenkettenradwelle sowie einer Handlaufantriebswelle in Wirkverbindung steht, wobei insbesondere kettenradwellenseitig mindestens ein Zahnradpaar (3 ,4 ) mit einem variablen Teilkreisdurchmesser (9 ,10 ) vorgesehen ist. - Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (
1 ) ein Verteilergetriebe ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Teilkreisdurchmesser (
9 ,10 ,9' ,10' ) des Zahnradpaares (3 ,4 ,3' ,4' ), in Umfangsrichtung gesehen, zwischen einem Minimal- und einem Maximalwertschwankend vorgesehen ist. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwankung des Teilkreisdurchmessers (
9 ,10 ,9' ,10' ) auf dem Umfang in Analogie zur Zähnezahl des Kettenrades für das Stufen- oder Palettenband steht. - Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ungleichförmigkeit ausschließlich auf der Seite der Stufen- bzw. Palettenkettenradwelle (
7 ,7' ) erzeugt wird, während bei Vorhandensein einer Handlaufantriebswelle (8 ) selbige gleichförmig antreibbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20122183U DE20122183U1 (de) | 2001-06-06 | 2001-06-06 | Antriebseinrichtung für Rolltreppen bzw. Rollsteige |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10127587A DE10127587A1 (de) | 2001-06-06 | 2001-06-06 | Antriebseinrichtung für Rolltreppen bzw. Rollsteige |
| DE20122183U DE20122183U1 (de) | 2001-06-06 | 2001-06-06 | Antriebseinrichtung für Rolltreppen bzw. Rollsteige |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20122183U1 true DE20122183U1 (de) | 2004-08-12 |
Family
ID=32870288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20122183U Expired - Lifetime DE20122183U1 (de) | 2001-06-06 | 2001-06-06 | Antriebseinrichtung für Rolltreppen bzw. Rollsteige |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20122183U1 (de) |
-
2001
- 2001-06-06 DE DE20122183U patent/DE20122183U1/de not_active Expired - Lifetime
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