DE20122116U1 - Frachtladesystem - Google Patents
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-
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Abstract
Ladesystem für einen Frachtraum eines Flugzeugs zum Beladen eines Frachtdecks (10) mit Paletten, Containern oder dergleichen genormten Frachtbehältern (1, 2), umfassend
Stützrollen (11) zum Abstützen der Frachtbehälter (1, 2) und Fördern entlang einer Längsachse (X) des Frachtraumes und des Flugzeugs;
Rollenantriebseinheiten (20) zum Antreiben der Frachtbehälter (1, 2);
Querriegel (25) zum Befestigen und Verriegeln der Frachtbehälter (1, 2) quer zur Längsachse (X);
Längsriegel (27) zum Befestigen und Verriegeln von Frachtbehältern (1, 2) in Richtung der Längsachse (X);
(zwei Paare von) Montagebahnen (30, 31; 30', 31') zum Montieren mindestens von Stützrollen (11) und Querriegeln (25);
eine mittlere Reihe (40) von Querriegeln (25) und erste und zweite Reihen (50, 50') von randseitigen Querriegeln (25), die an einem ersten (13) bzw. einem gegenüberliegenden zweiten äußeren Rand (14) des Frachtdeckes (10) montiert sind,
wobei die Frachtbehälter kleinere Frachtbehälter (1; LD2) mit einem ersten, geringeren Quer-Befestigungsabstand (a) und...
Stützrollen (11) zum Abstützen der Frachtbehälter (1, 2) und Fördern entlang einer Längsachse (X) des Frachtraumes und des Flugzeugs;
Rollenantriebseinheiten (20) zum Antreiben der Frachtbehälter (1, 2);
Querriegel (25) zum Befestigen und Verriegeln der Frachtbehälter (1, 2) quer zur Längsachse (X);
Längsriegel (27) zum Befestigen und Verriegeln von Frachtbehältern (1, 2) in Richtung der Längsachse (X);
(zwei Paare von) Montagebahnen (30, 31; 30', 31') zum Montieren mindestens von Stützrollen (11) und Querriegeln (25);
eine mittlere Reihe (40) von Querriegeln (25) und erste und zweite Reihen (50, 50') von randseitigen Querriegeln (25), die an einem ersten (13) bzw. einem gegenüberliegenden zweiten äußeren Rand (14) des Frachtdeckes (10) montiert sind,
wobei die Frachtbehälter kleinere Frachtbehälter (1; LD2) mit einem ersten, geringeren Quer-Befestigungsabstand (a) und...
Description
- Die Erfindung betrifft ein Frachtladesystem zum Beladen eines Frachtdecks in einem Frachtraum eines Flugzeugs.
- Derartige Ladesysteme sind notwendig, um Paletten, Container oder dergleichen genormte Frachtbehälter in einem Flugzeug so zu verstauen, dass der Stauvorgang schnell und sicher vor sich geht. Mit sicher ist hierbei insbesondere gemeint, dass die Frachtbehälter in ihrer endgültigen Position innerhalb des Frachtraumes so fixiert gehalten sind, dass sie nicht wandern können. Dabei muß das System sehr leicht bedienbar, um nicht zu sagen, "idiotensicher" sein, da gut ausgebildetes Frachtpersonal oftmals nicht zur Verfügung steht.
- Ein weiteres, hier insbesondere zu behandelndes Problem liegt darin, dass trotz der obigen Anforderungen das Frachtladesystem nicht beliebig aufwendig gestaltet sein kann, da im Luftfrachtverkehr jedes Gramm zählt. Schließlich bringen aufwendige Frachtladesysteme auch noch das Problem mit sich, dass mit der Teilezahl die Wahrscheinlichkeit von Störfällen steigt.
- Quer- und Längsriegel sind zum Fixieren der Frachtbehälter beispielsweise aus der
DE 198 54 189 oderDE 198 08 659 bekannt. Montagebahnen mit darin angebrachten Rollenantriebseinheiten sind beispielsweise aus derDE 197 22 468.7 bekannt. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ladesystem zum Beladen eines Frachtdecks in einem Frachtraum eines Flugzeugs dahingehend aufzuzeigen, dass ein sicheres Verstauen mit einfachen Mitteln erzielbar ist.
- Diese Aufgabe wird durch ein Ladesystem gemäß Anspruch 1 gelöst.
- Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, dass mit einer minimierten Anzahl von Transport- und Befestigungselementen in exakt definierten Reihenanordnungen eine maximale Anzahl von Stau-Möglichkeiten auch dann erzielbar ist, wenn der Frachtraum beschränkt oder durch Einbauten (z. B. Aufnahmebereiche für das Fahrwerk) zumindest stellenweise eingeengt ist.
- Es wird also die eingangs gestellte Aufgabe durch ein Ladesystem zum Beladen eines Frachtecks in einem Frachtraum eines Flugzeugs mit Paletten, Containern oder dergleichen genormten Frachtbehältern gelöst, welches umfasst:
-
- Stützrollen zum Abstützen der Frachtbehälter und Fördern entlang einer Längsachse des Frachtraums und des Flugzeugs; Rollenantriebseinheiten zum Antreiben der Frachtbehälter; Querriegel zum Befestigen und Verriegeln der Frachtbehälter quer zur Längsachse;
- Längsriegel zum Befestigen und Verriegeln von Frachtbehältern in Richtung der Längsachse;
- zwei Paar von Montagebahnen zum Montieren mindestens von Stützrollen und Querriegeln;
- eine mittlere Reihe von Querriegeln und erste und zweite Reihen von randseitigen Querriegeln, die an ersten bzw. einem gegenüberliegenden zweiten äußeren Rand des Frachtdecks montiert sind, wobei die Frachtbehälter kleinere Frachtbehälter (LD2) mit einem ersten, geringeren Quer-Befestigungsabstand und größere Frachtbehälter (LD3) mit einem zweiten, größeren Quer-Befestigungsabstand umfassen, wobei weiterhin jeweils ein paar von Montagebahnen zwischen der mittleren Reihe und der ersten bzw. zwischen der mittleren Montageschiene und der zweiten Reihe von randseitigen Querriegel montiert ist und jedes Paar von Montagebahnen eine äußere Montagebahn und eine innere Montagebahn umfasst; wobei der Abstand zwischen der äußeren Montagebahn jedes Paares und der mittleren Reihe und den jeweiligen dort montierten Querriegeln dem ersten, geringeren Befestigungsabstand entspricht, und wobei der Abstand zwischen der äußeren Montagebahn eines Paares und der inneren Montagebahn des jeweils anderen Paares und den jeweiligen dort montierten Querriegeln dem zweiten, größeren Quer-Befestigungsabstand entspricht. Man kann also mit dem so ausgebildeten Ladesystem die zwei verschiedenen üblichen Arten von Normbehältern in verschiedenster Weise befestigen, ohne dass deshalb mehr als die genannten Bahnen vorgesehen sein müssen, wodurch auch Einengungen des Laderaums überwindbar sind.
- Vorzugsweise sind die äußeren Montagebahnen zur Montage von randseitigen Querriegeln ausgebildet. Dadurch wird eine maximale Platzausnutzung gewährleistet.
- Der Abstand zwischen jeder Reihe von randseitigen Querriegeln und der jeweils ihr nächstliegenden inneren Montagebahn und den dort montierten Querriegeln entspricht vorzugsweise dem ersten, geringeren Befestigungsabstand. Damit kann in einem breiteren Bereich des Laderaums ein (oder zwei) schmalerer Frachtbehälter ganz am Rand des Laderaums verstaut werden.
- Weiterhin ist vorzugsweise der Abstand zwischen jeder Reihe von randseitigen Querriegeln und der mittleren Reihe von Querriegeln dem zweiten, größeren Befestigungsabstand entsprechend ausgebildet. Es kann also in einem breiteren Abschnitt des Laderaums ein größerer Frachtbehälter bis zum äußersten Laderaumrand reichend verstaut bzw. dort gefördert werden.
- Der Abstand zwischen jeder Reihe von randseitigen Querriegeln der ersten bzw. zweiten Reihe und der inneren Montagebahn, die dem zweiten bzw. dem ersten äußeren Rand des Frachtdecks näher liegt und den dort montierten Querriegeln ist dem zweiten, größeren Befestigungsabstand entsprechend ausgebildet. Es kann mit dieser Anordnung in einem schmaleren Bereich des Frachtraums ein größerer Frachtbehälter soweit wie nur irgend möglich am Rand verstaut werden.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Montagebahnen zum Einbau von Rollenantriebseinheiten ausgebildet, wie dies an sich aus der
DE 198 54 189 bekannt ist. Dadurch wird der Boden des Frachtraums besonders übersichtlich frei gehalten von Rollenantriebseinheiten, wodurch Verletzungs- und Beschädigungsgefahren verringert werden. Weiterhin können Bremsrollen oder Drainagesysteme zum Entwässern der Montagebahnen und/oder des Frachtdecks vorgesehen sein. - Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform, die auch zusätzlich Anwendung finden kann, sind im Frachtdeck Ausnehmungen zum Einbau von Rollenantriebseinheiten vorgesehen, und zwar vorzugsweise zwischen den Montagebahnen der Paare. Derartige Rollenantriebseinheiten können mit größeren Antriebsrollen zur Beförderung schwererer Frachtbehälter ausgebildet werden.
- Schließlich sind die Montagebahnen vorzugsweise auch zum Montieren von Längsriegeln ausgebildet, so dass sämtliche zum Befördern und zum Fixieren der Frachtbehälter notwendige Riegel und Rollen in den Montagebahnen unterbringbar sind.
- Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand von Abbildungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
-
1 eine Draufsicht auf ein Ladedeck, -
2 einen Teilquerschnitt durch einen Flugzeugrumpf mit Ladedeck und dort positionierten größeren Behältern, -
3 eine Ansicht ähnlich der nach2 , jedoch mit nur einem kleineren Behälter, -
4 eine Ansicht ähnlich der nach2 , jedoch mit zwei kleineren Behältern, -
5 eine Ansicht ähnlich der nach2 mit einem größeren Behälter, -
6 eine Seitenansicht einer Montagebahn mit dort montierten Bauteilen, -
7 eine Ansicht entlang der Linie VII – VII aus6 , -
8 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach6 , -
9 einen Schnitt entlang der Linie IX – IX aus8 , und -
10 eine perspektivische Ansicht der Montagebahn nach den6 –9 ; -
11 eine vergrößerte Detaildarstellung des Bereiches XI aus4 , -
12 eine vergrößerte Detaildarstellung des Bereiches XII aus2 , -
13 eine vergrößerte Detaildarstellung des Bereiches XIII aus4 , -
14 eine vergrößerte Detaildarstellung des Bereiches XIV aus4 , -
15 eine vergrößerte Darstellung des Bereiches XV aus1 , -
16 eine vergrößerte Ansicht entlang der Linie XVI – XVI aus15 , -
17 eine vergrößerte Detaildarstellung des Bereiches XVII aus15 , -
18 eine vergrößerte Ansicht des Bereiches XVIII aus1 , -
19 eine vergrößerte Ansicht des Bereiches IXX aus18 und, -
20 eine vergrößerte Ansicht des Bereiches XX aus15 . - In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.
- Wie aus
1 hervorgeht, sind auf bzw. in einem Frachtdeck10 in Richtung einer Längsachse X des Frachtdecks10 verlaufend eine mittlere Reihe40 von Elementen (unten näher erläutert)(im wesentlichen in der exakten Mitte des Frachtdecks10 ), und auf beiden Seiten von dieser jeweils ein paar von Montagebahnen, nämlich eine äußere Montagebahn30 bzw.30' und eine innere Montagebahn31 bzw.31' angeordnet. In den Montagebahnen30 ,30' ;31 ,31' sowie in der mittleren Reihe40 sind Stützrollen11 (siehe zum Beispiel2 ,3 ,10 ) vorgesehen, also passive Elemente, auf welchen die zu befördernden Gegenstände reibungsarm verschoben werden können. Weiterhin sind an einem ersten Rand13 und einem zweiten Rand14 des Frachtdecks10 eine Reihe50 bzw.51 (siehe15 ) von Querriegeln25 und zusätzlich Stützrollen10 angebracht. Derartige Querriegel25 sind weiterhin in die Montagebahnen30 ,31 ;30' ,31' und in der mittleren Reihe40 (dort im wesentlichen direkt auf das Frachtdeck bzw. die darunter liegenden Träger geschraubt) angebracht. - Zum Befördern der Gegenstände werden an sich bekannte Rollenantriebseinheiten
20 verwendet, von denen einige bei der in1 gezeigten Ausführungsform auf der einen Seite der mittleren Reihe40 zur besseren Verdeutlichung der Variabilität des Systems in Ausnehmungen im Frachtdeck10 zwischen der äußeren Montagebahn30 und der inneren Montagebahn31 angebracht sind. Auf der anderen Seite der mittleren Montageschiene40 sind die Rollenantriebseinheiten20 innerhalb der äußeren Montagebahn30' angebracht. Sie können aber alternativ oder auch zusätzlich innerhalb der inneren Montagebahn31 bzw.31' vorteilhafterweise angebracht sein. Hier kommt es in erster Linie darauf an, welche Art von Behältern und welche Gewichte bzw. Massen gefördert werden müssen. - In
2 ist nun ein Schnitt durch ein Flugzeug angedeutet, aus welchem hervorgeht, dass zwei größere Transportbehälter2 mit einem größeren Befestigungsabstand b das Frachtdeck vollständig ausfüllen und dabei von den randseitigen Querriegeln25 und von den in der mittleren Reihe40 angebrachten Querriegeln25 gehalten werden. Die Rollenantriebseinheiten20 sind hierbei in den jeweils äußeren Montagebahnen30 ,30' angebracht. - In
3 ist gezeigt, wie ein einzelner kleinerer Behälter1 mit seinem geringeren Befestigungsabstand a gegen Quer-Verrutschung geschützt werden kann, nämlich durch Festklemmen zwischen den Querriegeln25 , die in einer äußeren Montagebahn30 oder an ihrer Außenseite montiert sind, und Querriegeln25 in der mittleren Reihe40 . Die Beförderung geschieht durch Rollenantriebseinheiten20 , welche sowohl in der äußeren als auch in der inneren Montagebahn30 bzw.31 montiert sind. Eine derartige Anordnung kann zum Beispiel dann gewählt werden, wenn zwischen dem äußeren Rand13 bzw.14 und den äußeren Montagebahnen30 ,30' Hindernisse, z. B. im Flugzeug montierte Gegenstände vorhanden sind. - Aus
4 geht hervor, daß kleinere Behälter1 auch zwischen den Riegeln25 in dem Paar von randseitigen Querriegel-Reihen50 ,50' und den Querriegeln25 , die in den inneren Montagebahnen31 ,31' montiert sind, gehalten werden können, da der Abstand zwischen diesen Riegeln25 dem geringeren Befestigungsabstand a der kleineren Behälter1 entspricht. - Schließlich zeigt
5 , daß ein größerer Behälter2 mit seinem größeren Befestigungsabstand b zwischen den äußeren Montagebahnen30 ,30' bzw. den dort montierten Querriegeln25 und den gegenüber, auf der anderen Seite der mittleren Reihe40 liegenden inneren Montagebahnen31' bzw.31 und den dort montierten Riegeln25 befestigt werden können. Auch hier ist es wieder (wie bei der Anordnung gemäß3 ) möglich, Container und zwar auch die größeren Container2 an einem im Flugzeug montierten Hindernis vorbeizuführen. - Die Montagebahnen
30 ,30' , die ausschnittsweise in den6 -10 gezeigt sind, sind zur Aufnahme von Rollenantriebseinheiten20 , Querriegeln25 (hier nicht gezeigt) und Längsriegeln27 ausgebildet. Zusätzlich sind Stützrollen11 so montiert, dass ein holperfreies Verschieben der Container ermöglicht wird. Die Längsriegel27 sind hierbei so über die gesamte Länge des Frachtdecks10 in den Montagebahnen30 ,31 ;30' ,31' verteilt angeordnet, dass eine maximal dichte Beladung ermöglicht wird. Zu diesem Zweck sind alle, in den Montagebahnen montierbaren Längsriegel27 , Querriegel25 und Rollenantriebseinheiten20 sowie Stützrollen11 in einem Raster (entsprechend den bekannten Sitzschienen) verschiebbar und mit wenigen Handgriffen festsetzbar montiert. - Aus den
7 und10 geht besonders klar hervor, daß die Stützrollen11 in Seitenwangen der Montagebahnen30 ,31 befestigt sind. Die Riegel27 sind über Schraubbolzen in Lochschienen der Rollenbahnen30 ,31 befestigt, so daß sie sehr leicht auf vorbestimmte Stellen verschoben und dort fixiert werden können. - In den
11 –14 ist nochmals genauer der in den2 –5 beschriebene Sachverhalt gezeigt, wobei in11 ein Querriegel27 einen Behälter1 verriegelt und in einer inneren Montagebahn31 montiert ist, wie dies im Ausschnitt der8 gezeigt ist. Die12 zeigt einen Ausschnitt aus2 , wobei die dortige Rollenantriebseinheit unter dem Boden eines Kontainers2 sitzt und in der äußeren Montagebahn30 montiert ist. Andere derartige Rollenantriebseinheiten30 sind in den anderen Montagebahnen angebracht. - Die
13 und14 zeigen Ausschnitte aus4 zur Darstellung, wie Kontainer1 auf Stützrollen11 mit Ihren Böden aufliegen und in Montagebahnen30' bzw.31' montiert sind. - In
15 ist nochmals genauer gezeigt, wie Kontainer1 auf dem Frachtdeck angeordnet werden und wie die Montagebahnen30 ,31 ;30' ,31' unter ihnen durchlaufen, in denen die zuvor gezeigten Bauelemente, also Stützrollen, Rollenantriebseinheiten, Längs- und Querriegel montiert sind. Die Querriegel25 der mittleren Reihe40 sind also nicht in gesonderte Montagebahnen montiert sondern auf dem Frachtdeck10 befestigt und zwar derart, daß darunterliegende Versteifungen des Frachtdecks miteingebunden sind, um so die Haltestabilität der Querriegel25 zu erhöhen. - In
18 ist gezeigt, wie kleinere Behälter positioniert werden können. Die Ausschnittsdarstellungen gemäß19 und20 zeigen, wie ein Längsriegel27 zwischen zwei Kontainern sitzt, nämlich so, daß seine nach vorne und hinten (in X-Richtung des Frachtdecks gesehen) ragenden Riegelhaken (in19 nach unten geklappt) zwei Kontainerränder erfassen können. Die Positionierung der Längsriegel27 erfolgt hierbei in recht einfacher Weise durch Verschieben innerhalb der Lochschienen der Montagebahnen30 ,30' ;31 ,31' . -
20 zeigt den in15 bezeichneten Abschnitt XX in vergrößerter Draufsicht zur Erläuterung der Anordnung von Querriegeln25 und Rollenantriebseinheiten20 sowie der mittleren Querriegel25 mit jeweils daneben sitzenden Stützrollen11 . - Aus obigem geht hervor, dass mit der vorgeschlagenen Anordnung bei leichter und variabler Montage eine optimale Beladung eines Flugzeugs auch dann möglich ist, wenn der Frachtraum einbaubedingte Verengungen aufweist.
-
- 10
- Frachtdeck
- 11
- Stützrolle
- 13
- erster Rand
- 14
- zweiter Rand
- 20
- Rollenantriebseinheit
- 25
- Querriegel
- 27
- Längsriegel
- 30, 30'
- äußere Montagebahn
- 31, 31'
- innere Montagebahn
- 40
- mittlere Reihe
- 50, 50'
- randseitige Reihe von Querriegeln
Claims (11)
- Ladesystem für einen Frachtraum eines Flugzeugs zum Beladen eines Frachtdecks (
10 ) mit Paletten, Containern oder dergleichen genormten Frachtbehältern (1 ,2 ), umfassend Stützrollen (11 ) zum Abstützen der Frachtbehälter (1 ,2 ) und Fördern entlang einer Längsachse (X) des Frachtraumes und des Flugzeugs; Rollenantriebseinheiten (20 ) zum Antreiben der Frachtbehälter (1 ,2 ); Querriegel (25 ) zum Befestigen und Verriegeln der Frachtbehälter (1 ,2 ) quer zur Längsachse (X); Längsriegel (27 ) zum Befestigen und Verriegeln von Frachtbehältern (1 ,2 ) in Richtung der Längsachse (X); (zwei Paare von) Montagebahnen (30 ,31 ;30' ,31' ) zum Montieren mindestens von Stützrollen (11 ) und Querriegeln (25 ); eine mittlere Reihe (40 ) von Querriegeln (25 ) und erste und zweite Reihen (50 ,50' ) von randseitigen Querriegeln (25 ), die an einem ersten (13 ) bzw. einem gegenüberliegenden zweiten äußeren Rand (14 ) des Frachtdeckes (10 ) montiert sind, wobei die Frachtbehälter kleinere Frachtbehälter (1 ; LD2) mit einem ersten, geringeren Quer-Befestigungsabstand (a) und größere Frachtbehälter (2 ; LD3) mit einem zweiten, größeren Quer-Befestigungsabstand (b) umfassen, jeweils ein Paar von Montagebahnen (30 ,31 ;30' ,31' ) zwischen der mittleren Reihe (40 ) und der ersten (50) bzw. zwischen der mittleren Reihe (40 ) und der zweiten Reihe (50 ) von randseitigen Querriegeln (25 ) montiert ist und jedes Paar von Montagebahnen (30 ,31 ;30' ,31' ) eine äußere Montagebahn (30 ;30' ) und eine innere Montagebahn (31 ,31' ) umfaßt; der Abstand zwischen der äußeren Montagebahn (30 ,30' ) jedes Paares mit jeweiligen dort montierten Querriegeln (25 ) und der mittleren Reihe (40 ) von Querriegeln (25 ) dem ersten, geringeren Befestigungsabstand (a) entspricht, und der Abstand zwischen der äußeren Montagebahn (30 ,30' ) eines Paares mit den jeweiligen dort montierten Querriegeln(25 ) und der inneren Montagebahn (31 ,31' )des jeweils anderen Paares mit jeweiligen dort montierten Querriegeln (25 ) dem zweiten, größeren Quer-Befestigungsabstand (b) entspricht. - Ladesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Montagebahnen (
30 ,30' ) zur Montage von randseitigen Querriegeln (25 ) ausgebildet sind. - Ladesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen jeder Reihe (
50 ,50' ) von randseitigen Querriegeln (25 ) und der jeweils ihr nächstliegenden inneren Montagebahn (31 ,31' ) und den dort montierten Querriegeln (25 ) dem ersten, geringeren Befestigungsabstand (a) entspricht. - Ladesystem nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen jeder Reihe (
50 ,50' ) von randseitigen Querriegeln (25 ) und der mittleren Reihe (40 ) und den dort montierten Querriegeln (25 ) dem zweiten, größeren Befestigungsabstand (b) entspricht. - Ladesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen jeder Reihe (
50 ,50' ) von randseitigen Querriegeln (25 ) der ersten bzw. zweiten Reihe und der inneren Montagebahn (31 ,31' ), die dem zweiten (14 ) bzw. dem ersten (13 ) äußeren Rand des Frachtdecks näher liegt und den dort montierten Querriegeln (25 ) dem zweiten, größeren Befestigungsabstand (b) entspricht. - Ladesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagebahnen (
30 ,31 ;30' ,31' ) zum Einbau von Rollenantriebseinheiten (20 ) ausgebildet sind. - Ladesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Frachtdeck (
10 ) Ausnehmungen zum Einbau von Rollenantriebseinheiten (20 ) vorgesehen sind. - Ladesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, insbesondere nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen zwischen den Montagebahnen (
30 ,31 ;30' ,31' ) der Paare angeordnet sind. - Ladesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagebahnen (
30 ,31 ;30' ,31' ) zum Montieren von Längsriegeln (27 ) ausgebildet sind. - Ladesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Montagebahnen (
30 ,31 ;30' ,31' ) Bremsrollen angebracht sind. - Ladesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Montagebahnen (
30 ,31 ,30' ,31' ) Drainageanordnungen derart angebracht sind, dass Wasser in den Montagebahnen und/oder auf dem Frachtdeck abführbar ist.
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE20122116U1 (de) |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| WO2005012083A1 (de) * | 2003-07-18 | 2005-02-10 | Telair International Gmbh | Frachtdeck sowie verfahren zur montage |
| US7938362B2 (en) | 2006-02-21 | 2011-05-10 | The Boeing Company | Airplane floor assembly |
-
2001
- 2001-08-07 DE DE20122116U patent/DE20122116U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005012083A1 (de) * | 2003-07-18 | 2005-02-10 | Telair International Gmbh | Frachtdeck sowie verfahren zur montage |
| WO2005012085A1 (de) * | 2003-07-18 | 2005-02-10 | Telair International Gmbh | Frachtraumboden für ein flugzeug und verfahren zu dessen montage |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20040708 |
|
| R150 | Term of protection extended to 6 years |
Effective date: 20050110 |
|
| R151 | Term of protection extended to 8 years |
Effective date: 20071127 |
|
| R152 | Term of protection extended to 10 years |
Effective date: 20091111 |
|
| R071 | Expiry of right |