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DE20121272U1 - Vorrichtung, insbesondere Werkstatt- und/oder Hobbysystem zum Bearbeiten, insbesondere Vakuumsaugstrahlen, von Flächen - Google Patents

Vorrichtung, insbesondere Werkstatt- und/oder Hobbysystem zum Bearbeiten, insbesondere Vakuumsaugstrahlen, von Flächen

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DE20121272U1
DE20121272U1 DE20121272U DE20121272U DE20121272U1 DE 20121272 U1 DE20121272 U1 DE 20121272U1 DE 20121272 U DE20121272 U DE 20121272U DE 20121272 U DE20121272 U DE 20121272U DE 20121272 U1 DE20121272 U1 DE 20121272U1
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DE
Germany
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suction
pipe
jet
blasting
container
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DE20121272U
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Pieper Innovationsgesellschaft mbH
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Pieper Innovationsgesellschaft mbH
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    • B24C5/00Devices or accessories for generating abrasive blasts
    • B24C5/02Blast guns, e.g. for generating high velocity abrasive fluid jets for cutting materials
    • B24C5/04Nozzles therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods
    • B24C1/04Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods for treating only selected parts of a surface, e.g. for carving stone or glass
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B24C3/00Abrasive blasting machines or devices; Plants
    • B24C3/02Abrasive blasting machines or devices; Plants characterised by the arrangement of the component assemblies with respect to each other
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

Anmelder:
Pieper Innovationsgesellschaft mbH
Gewerbepark 23
D-03222 Lübbenau
Vorrichtung, insbesondere Werkstatt- und/oder Hobbysystem zum Bearbeiten, insbesondere, Vakuumsaugstrahlen, von Flächen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere Werkstatt- und/oder Hobbysystem zum Bearbeiten, insbesondere Vakuumsaugstrahlen, von Flächen, mit einer Unterdruckquelle, einem Behältnis zur Aufnahme von Strahlgut, einer Strahllanze mit Beschleunigungsrohr, einer Schlauchzuleitung zum Zuführen des Strahlgutes vom Behältnis zum Bearbeitungsort und einem Absaugschlauch zum Abführen des Strahlgutes von der Strahllanze zur Unterdruckquelle.
Aus der DE 196 14 555 Al ist eine Vorrichtung zum abrasiven Strahlen von Werkstücken mit einer allseitig im wesentlichen luftdicht geschlossenen Kammer mit mindestens einer vorzugsweise mehreren verschließbaren Öffnungen, wobei die Kammer evakuierbar ist, mit einem Behälter zur Aufnahme von Strahlmittel und mit einer Strahlrohreinheit, die über eine der verschließbaren Öffnungen in die Kammer einführbar ist und die einen Zulass für Luft und Austrittsöffnung für das Strahlmittel aufweist, wobei der Zulass für das Strahlmittel über eine Zuführleitung mit dem Strahlmittelbehälter verbindbar ist.
Bei dieser bekannten Lösung kommt zwar ein handelsüblicher Staubsauger zum Erzeugen des erforderlichen Unterdruckes zum Einsatz, trotzdem erfordert die bekannte Vorrichtung eine
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Anwaltsakte
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Strahlkammer, welche die Anwendbarkeit wesentlich einschränkt, weil keine freie Beweglichkeit der Strahllanze möglich ist.
Insbesondere für den Werkstattbetrieb, beispielsweise bei Entrostungsarbeiten in der Instandsetzung von Anlagen Apparaten oder Automobilen, muss die Mobilität der Strahllanze am Einsatzort gewährleistet sein. Dies kann diese bekannte Lösung nicht leisten.
Handelsübliche Kübelsauger, Nasssaugern oder Industriesauger werden zur Unterdruckerzeugung auch in der Lösung gemäß DE 196 51 107 Al bzw. EP 0 848 527 A2 genutzt, bei der die Sandstrahldüse mit einem Düsenkörper versehen, welcher eine Auslassöffnung und einen Sauganschluss aufweist. Zumindest teilweise innerhalb des Düsenkörpers verläuft ein Beschleunigungsrohr, dessen vorderes Ende im Bereich der Auslassöffnung angeordnet ist und dessen hinteres Ende einen weiteren Sauganschluss aufweist. Das Beschleunigungsrohr ist aus dem Düsenkörper herausgeführt und besitzt außerhalb des Düsenkörpers eine Luftansaugöffnung.
Im wesentlichen realisiert dieser bekannte Stand der Technik die Beschleunigung durch eine Durchmesserverringerung von der Schlauchzuleitung auf das Beschleunigungsrohr. Die Luftansaugöffnung außerhalb des Düsenkörpers verstärkt zwar im gewissen Maße die Geschwindigkeit im Rohr, kann aber zu keiner nennenswerten Steigerung der Geschwindigkeit führen, weil im Beschleunigungsrohr selbst kein zusätzlicher Energieimpuls durch, einen Injektor erzielt wird.
Diese bekannte Lösung muss deshalb, um ausreichende Strahlleistungen zu erzielen, Kübelsauger, Nasssauger oder Industriesauger mit entsprechenden Leistungen einsetzen. Die Strahlzeiten sind trotzdem entsprechend lang.
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Anwaltsakte
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Bei diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Vorrichtung der eingangs genannten Art zur
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Verfügung zu stellen, mit dem eine ausreichende Mobilität am Einsatzort erreicht und zugleich eine einfache Handhabung bei geringem Energieeinsatz und Kosten gewährleistet wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich vor allem durch eine hohe Mobilität der Strahllanze vor Ort aus, es ist ortsunabhängig und infolge seines geringen Energieverbrauches wirtschaftlich zugleich.
Die besondere Ausgestaltung der Strahllanze ermöglicht trotz eines handelsüblichen Staubsaugers hohe Strahlleistungen infolge der Injektorwirkung an der Strahllanze, wobei der Injektor gleichzeitig die Strahlgutdosierung im Zusammenspiel mit dem Ansaugrohr übernimmt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet im Vakuumsaugstrom, so dass das Strahlmittel aus der Unterdruckquelle kostengünstig zurückgewonnen werden kann, ohne in die Umwelt zu gelangen. Daher ist die erfindungsgemäße Vorrichtung besonders gut für Entrostungs- und Reinigungsarbeiten an beispielsweise gekrümmten und ebenen Flächen geeignet.
Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnung.
Anwaltsakte
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Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine prinzipielle Darstellung,der erfindungsgemäßen
Vorrichtung als Hobbysystem,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung der Strahllanze mit
Injektor,
Fig. 3 eine Strahllanze mit einer auf die Strahllanze
aufgeschobenen Strahlglocke und
Fig. 4 eine Schnittdarstellung eines Grundkröpers mit
aufgesetztem Aufsteckteil und eingeschobenem
Mischrohr und
Fig. 5 eine prinzipielle Darstellung des erfindungsgemäßen
Vorrichtung als Werkstattsystem.
Beispiel 1
Das erfindungsgemäße Hobbysystem setzt sich -wie Fig. 1 zeigt- im wesentlichen aus den Baugruppen Staubsauger 1 zum Erzeugen des erforderlichen Unterdruckes (Vakuum), Behälter 2 zur Aufnahme eines für die Strahlaufgabe geeigneten Strahlgutes 3 und Strahllanze 4 zusammen.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt der Strahllanze 4 mit Injektor 5 und angeschlossener Schlauchzuleitung 10. Der Injektor 5 besteht aus einem Düsenkörper 6 mit einer konisch sich
verengenden in ein Mischrohr 7 führenden Eintrittsöffnung 8.
Anwaltsakte
221379-GRP · CDHP
Das Ende 9 der Schlauchzuleitung ist mittig auf der Düsenkörperachse A-A angeordnet und endet im Bereich der größten Querschnittsverengung des Düsenkörpers 6. Koaxial zur Schlauchzuleitung 10 ist Ansaugöffnung 11 zum Ansaugen von Atmosphärenluft angeordnet. Die Ansaugöffnung 11 kann in Form eines Ringspaltes oder separater Öffnungen ausgebildet sein.
Das Mischrohr 7 hat in diesem Beispiel einen etwa 2fach größeren Durchmesser D2 gegenüber dem Durchmesser «!3 des Endes 9 der Schlauchzuleitung 10, so dass der über die Ansaugöffnungen 11 geförderte Luftstrom Lvz einen Unterdruck Pui erzeugt, der das Strahlmittel-Luftgemisch aus der Schlauchleitung 10 zusätzlich durch die Ansaugöffnungen 11 ansaugt und beschleunigt. Dies führt zu einer Geschwindigkeitserhöhung des Strahlmittels.
Die Strahllanze 4 besitzt an ihren vorderen Ende 19 Abdichtungen 20, welche den Bearbeitungsort 25 gegenüber der äußeren Atmosphäre abdichten. Etwa untermittelbar hinter dem Düsenkörper 6 des Injektors 5 befindet sich ein Absaugstutzen 21, an den der Absaugschlauch 22 angeschlossen ist. Über diesen Absaugschlauch 22 wird das von der Bearbeitungsfläche kommende Strahlgut 3 in den Auffangraum des Staubsaugers 1 gesaugt. Sie Strahllanze 4 ist mit einem statischen Ableitungskabel versehen.
Um die Bearbeitungsfläche 25 zu vergrößern kann - wie Fig. 3 verdeutlicht- alternativ auf das vordere Ende 19 der Strahllanze 4 eine Strahlglocke 23 aus elastischem Material aufgeschoben sein. Die Strahlglocke besitzt an ihren der Bearbeitungsfläche zugewandten Enden Abdichtungen 24. Um geometrisch unterschiedlich gestaltete Bearbeitungsflächen 25, beispielsweise innen- oder außenliegende Ecken bzw. Kanten,
bearbeiten zu können, kann die Strahlglocke verschiedene Formen 23.1 bis 23.4 besitzen. Ebenso ist es möglich, dass das vordere Ende des Mischrohres 7 zusätzlich mit einer Düse 26 versehen ist, mit der kleine Bearbeitungsflächen zielgenau bearbeitet werden können.
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Je nach den " in Abhängigkeit des Materials der Bearbeitungsfläche und der Art und Form des Strahlmittels lassen sich durch Regulierung der Luftmenge Lvz/ die Variation des anliegenden Unterdruckes und den geometrischen Verhältnissen am Injektor 5 die Strahlgeschwindigkeiten entsprechend den vorliegenden Bearbeitungsaufgaben einstellen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn wie in Fig. 4 gezeigt, die Strahllanze 4 aus einem Grundkörper 38 und einem Aufsatzteil 37 aufgebaut ist. Das Aufsatzteil 37 ist vakuumdicht auf den Grundkörper aufsteckbar. Es kann verschiedene geometrische Formen mit kreisrunder, ovaler oder schlitzförmiger Öffnung für unterschiedliche Strahlaufgaben aufweisen. Zur Anpassung an den Untergrund ist das Aufsatzteil 38 mit den Dichtungen 24 versehen. Das Mischrohr 7 befindet sich bei dieser Variante axial im Grundkörper 36 und ragt bis nahe der Bearbeitungsfläche 25 verlaufend in das Aufsatzteil 38 hinein.
Am Grundkörper 37 befindet sich das Absaugrohr 21 zum Anschluß des Absaugschlauches 22.
Alle wesentlichen Bauteile des erfindungsgemäßen Hobbyssystems lassen sich entsprechend den Bearbeitungsaufgaben baukastenmäßig zusammenstellen, so dass eine einfache Handhabung im Heimwerkerbereich gegeben ist.
Der Behälter 2 besteht vorzugsweise aus einem Spritzgussteil und ist gegenüber der Atmosphäre offen, so dass der Atmosphärendruck auf dem Strahlgut 3 liegt. In das Strahlgut 3 taucht ein Ansaugrohr 12 ein, das bis in die Nähe des Behälterbodens 13 reicht. An dem dem Behälterboden 13 zugewandeten Ende 14 des Ansaugrohres 12 befindet sich eine Ansaugöffnung 15 zum Ansaugen von Strahlgut 3. In das Ansaugrohr 12 taucht ein Förderrohr 16 ein, das etwa bis in die Nähe der Ansaugöffnung 15 reicht. Zwischen Ansaugrohr 12 und Förderrohr 16, das an seinem dem Behälterboden 13 abgewandeten Ende 17 in die Schlauchzuleitung 10 eingesteckt
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ist, bleibt eine Lufteintrittsöffnung 18 frei, so dass problemlos das Strahlgut 3 durch das Förderrohr 16 in die Schlauchzuleitung 10 gelangen kann. Natürlich ist es auch möglich, eine fallende Beschickung des Förderrohres 16 zu realisieren, bei das Förderrohr 16 außerhalb am Behälter angeordnet ist und durch eine Öffnung im Behälter das Strahlgut in das Förderrohr 16 rieselt..
Schlauchzuleitung 10 und Absaugschlauch 21 haben eine entsprechende Länge, ■ so dass -eine ausreichende Manövrierfähigkeit für die Strahllanze 4 zur Verfügung steht.
Beispiel 2
Fig. 4 zeigt das erfindungsgemäße Werkstattsystem, das einen fahrbaren Industriesauger 27 zum Erzeugen des notwendigen Vakuums, einen ebenfalls fahrbaren Behälter 28 zur Aufnahme des Strahlgutes, eine Strahllanze 29 und eine Strahlhaube 30 umfasst. Das vom Industriesauger 27 erzeugte Vakuum liegt an der Strahlhaube 30 an und das im Behälter 28 befindliche Strahlgut wird durch den Unterdruck durch die Schlauchzuleitung 31 angesaugt. Das Strahlgut gelangt in die Strahllanze 29, die in ihrem Aufbau und ihrer Funktionsweise dem Beispiel . 1 entspricht, so dass eine weitere Beschreibung der Strahllanze entfallen kann.
Die Strahlhaube 30 ist mit einer nicht dargestellten Ableitung versehen, damit eine durch das Strahlgut hervorgerufene Aufladung gefahrlos abgeleitet werden kann.
Das vordere Ende der Strahllanze 29 ist in die Strahlhaube 30
30, gegenüber der Atmosphäre abdichtend eingeschoben. Im Behälter 28 befinden sich zwei voneinander durch eine. Trennwand 36 abgetrennte Kammern 32.1 und 32.2 zur Aufnahme von Strahlgutmit verschiedener Körnung, beispielsweise grobem und feinem Strahlgut. In jede dieser Kammern 32.1 und 32.2 führt ein entsprechend auf die Körnung und Art des Strahlgutes angepasstes Entnahmerohr 33 bzw. 34. Je nach den Bearbeitungsaufgaben kann die Schlauchzuleitung 31 auf das
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Entnahmerohr 33 bzw. 34 aufgesteckt sein. So kann, wenn es die Bearbeitungsaufgabe erfordert, zunächst mit grobem Strahlgut vorgestrahlt und anschließend mit feinem Strahlgut feingestrahlt werden. Natürlich ist es auch möglich, zunächst feinzustrahlen und dann grobzustrahlen.
Mit der Schlauchableitung 35 wird das auf die Bearbeitungsfläche 25 gelangte Strahlgut wieder in den Industriesauger 27 zurückgeführt. Optional lässt sich zwischen der Strahlhaube 30 und dem Industriesauger 27 ein nicht dargestellter Zwischenabscheider anschließen, mit dem es möglich ist, beispielsweise Strahlgut bestimmter Körnung abzuscheiden.
Es ist auch möglich, durch zusätzliche, nicht dargestellte verstellbare Luftöffnungen an der Schlauchzuleitung 31 und des Absaugschlauches 35 die Strahlgutmenge zu beeinflussen.
Anwaltsakte
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Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
Staubsauger (Unterdruckquelle) 1
Behälter 2
Strahlgut 3
Strahllanze 4
Injektor 5
Düsenkörper 6
Mischrohr 7
Eintrittsöffnung 8
Ende von 10 9
Schlauchzuleitung 10
Ansaugöffnung 11
Ansaugrohr 12
Behälterboden 13
Ende von 12 14
Ansaugöffnung an 12 15
Förderrohr 16
Ende von 12 17
Lufteintrittsöffnung 18
Vorderes Ende von 4 19
Abdichtung 20
Absaugrohr 21
Absaugschlauch 22
Strahlglocke 23
Formen der Strahlglocke 23.1,23.2,23.3,23.4
Abdichtungen an 23 24
Bearbeitungsfläche 25
Aufsteckelement für 7 26
Industriesauger (Unterdruckquelle} 27
Fahrbarer Behälter 28
Strahllanze 29
Strahlhaube 30
Schlauchzuleitung 31
rrv-
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Kammern in 2 8 32.1, 32.2
Entnahmerohr 33, 34
Absaugschlauch 35
Trennwand 36
Grundkörper 37
Aufsatzteil 38
Düsenkörperachse A-A
Durchmesser des Mischrohres d2
Durchmesser des Endes der
Schlauchzuleitung d3
Geförderter Luftstrom Lvz
Zusätzlicher Unterdruck im
Injektor 5 Pül

Claims (25)

1. Vorrichtung, insbesondere Werkstatt- und/oder Hobbysystem, zum Bearbeiten, insbesondere Vakuumsaugstrahlen, von Flächen, mit einer Unterdruckquelle, einem Behältnis zur Aufnahme von Strahlgut, einer Strahllanze mit Beschleunigungsrohr, einer Schlauchzuleitung zum Zuführen des Strahlgutes vom Behältnis zum Bearbeitungsort und einem Absaugschlauch zum Abführen des Strahlgutes von der Strahllanze zur Unterdruckquelle, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Strahllanze (4) ein koaxial zum Beschleunigungsrohr angeordneter Injektor (5) vorgesehen ist, der aus einem eine Querschnittsverengung aufweisenden Düsenkörper (6) und koaxial zur Schlauchzuleitung angeordneten Ansaugöffnungen (11) sowie einem Mischrohr (7) gebildet ist, und dass die Schlauchzuleitung (10) mit einem das Strahlgut (3) ansaugenden, zur. Atmosphäre hin offenen, ein Förderrohr (16) aufnehmendes Ansaugrohr (12) zum Ansaugen von Strahlgut in die Schlauchzuleitung (10) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderrohr (16) in das Strahlgut eintauchend angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderrohr (16) außerhalb am Behälter zur fallenden Beschickung angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Querschnitt zwischen Düsenkörper (6) und Schlauchzuleitung (10) einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahllanze (4) aus einem Grundkörper (37) mit Absaugrohr (21), einem in den Grundkörper axial einsteckbaren Mischrohr (7) und einem Aufsatzteil (38) zusammengesetzt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Grundkörper (37) und Aufsatzteil (38) vakuumdicht zusammensteckbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsatzteil (38) unterschiedliche geometrische Formen mit vorzugsweise kreisförmiger oder ovaler oder schlitzförmiger Öffnung aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsatzteil (38) mit an den Unterdruck anpassbare Abdichtungen (24) versehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Baugruppen Unterdruckquelle (1; 27), Strahllanze (4; 29) und Behältnis (2; 28) funktionsgerecht vor Ort durch die Schlauchzuleitung (10; 31) und Absaugschlauch (22; 35) zusammensteckbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruckquelle ein Vakuumsauger (1), ein Industriesauger (27) oder eine zentrale Absaugung ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahllanze (4) strahlhaubenfrei ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischrohr (7) eine unterschiedliche geometrische Form mit vorzugsweise kreisrunder, ovaler oder schlitzförmiger Austrittsöffnung aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahllanze (29) in einer Strahlhaube (30) einsteckbar gehalten ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, dass das Behältnis (2) ein zur Atmosphäre hin offener Behälter ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (28) ein zur Atmosphäre hin offener oder geschlossener Behälter ist, der in mindestens zwei Kammern (31.1; 32.2) zur Aufnahme von Strahlgut mit unterschiedlicher Körnung oder Art unterteilt ist, wobei in jede der Kammern ein separates Entnahmerohr (33; 34) eintauchend angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) spritzgegossen ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansaugrohr (12) mit einer Ansaugöffnung (15) für Strahlgut versehen ist, die am dem Behälterboden (13) zugewandten Ende (12) des Ansaugrohres (12) angeordnet ist, und dass im Ansaugrohr (12) das Förderrohr (16) eintaucht und bis in die Nähe des Behälterbodens (13) reicht, wobei zwischen Ansaugrohr und Förderrohr eine Lufteintrittsöffnung (18) vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauchzuleitung (10; 31) dem Mischrohr (7) zugeordnet ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahllanze (4) an ihrem der Bearbeitungsfläche zugewandten Ende (19) mit an den Unterdruck anpassbare Abdichtungen (20) versehen ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahllanze (4) an ihrem der Bearbeitungsfläche zugewandten Ende (19) mit einer aufsteckbaren Strahlglocke (23) versehen ist, deren Wände an den Unterdruck anpassbare Abdichtungen (24) gegenüber der Bearbeitungsfläche aufweisen.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlglocke aus elastischem Material besteht und eine der Bearbeitungsaufgabe angepasste geometrische Form aufweist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahllanze (4) aus einem Spritzgussteil, einem metallischen oder keramischen oder aus diesen Werkstoffen zusammengesetzten Körper gebildet ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlauchzuleitung (10; 31), und/oder der Absaugschlauch (21; 35) und/oder das Förderrohr (16) einstellbare Luftöffnungen aufweisen.
24. Vorrichtung nach Anspruch 1, dass strömungsseitig vor der Unterdruckquelle (1; 27) ein Zwischenabscheider angeordnet ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 24 dadurch gekennzeichnet, dass die Strahllanze (4; 29) oder die Strahlglocke (23) oder Strahlhaube (31) mit einer statischen Ableitung zum verhindern von Spannungsüberschlägen versehen ist.
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