DE20121168U1 - Kühler für elektrische und/oder elektronische Bauteile - Google Patents
Kühler für elektrische und/oder elektronische BauteileInfo
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Description
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kühler für elektrische und/oder elektronische Bauteile, insbesondere in einer Halbleiterprüfeinrichtung.
&iacgr;&ogr; Die Lebensdauer sowie eine ordnungsgemäße Funktionsweise von elektrischen und/oder elektronischen Bauteilen, insbesondere von Mikroprozessoren, hängt stark von deren thermischer Belastung ab. Um die Lebensdauer zu erhöhen und um die Funktionsfähigkeit optimal gewährleisten zu können, werden Kühler der eingangs genannten Art zum Kühlen der jeweiligen Bauteile eingesetzt. Beispielsweise kommen derartige Kühler bei Halbleiterprüfeinrichtungen zum Einsatz, die mit einer Vielzahl von Mikroprozessoren und sonstigen kühlbedürftigen elektrischen und/oder elektronischen Bauteilen ausgestattet sind.
Ein üblicher Kühler besitzt dabei einen Kühlkörper, der eine erste ebene 0 Außenseite und eine zweite ebene Außenseite aufweist, die zueinander parallel verlaufen und jeweils eine Kühlfläche bilden. Diese Kühlflächen sind dann mit dem jeweils zu kühlenden Bauteil oder dessen Träger großflächig kontaktiert, um so eine intensive Wärmeübertragung zu erreichen. Zwischen den Außenseiten sind im Inneren des Kühlkörpers Hohlräume ausgebildet, die einen Kühlkanal bilden, der einen Zulauf mit einem Ablauf verbindet und mit einem flüssigen Kühlmittel, z.B. Wasser, durchströmbar ist. Durch diese Flüssigkeitskühlung können große Wärmemengen auf engstem Raum abgeführt werden, wodurch für den Kühler und somit auch für die damit ausgestattete Einrichtung ein sehr kompakter Aufbau realisierbar ist. Bei einem herkömmlichen Kühler wird der Kühlkörper durch ein Strangpress- oder Extrudierverfahren hergestellt, wodurch im Kühlkörper mehrere, parallel zueinander verlaufende, zylindrische Hohlräume ausgebildet werden. Benachbarte Hohlräume werden an ihren stirnseitigen Enden mit U-förmigen Rohren miteinander verbunden, um so den Kühlkanal auszubilden. Diese Herstellungtechnik ist relativ aufwendig.
Agilent Technologies, Inc.
Ref.: 20-01-0626
Ref.: 20-01-0626
Da die Verlustleistungen pro Volumeneinheit bei elektrischen bzw. elektronischen Bauteilen immer mehr zunimmt, steigt auch der Kühlbedarf. In entsprechender Weise wird zur Leistungssteigerung der Kühlkörper des Kühlers größer dimensioniert. Der darin enthaltene Kühlkanal wird dabei entsprechend länger, wobei sich jedoch der Durchströmungswiderstand erhöht. Der Kühlmitteldruck kann nicht beliebig erhöht werden, so daß insgesamt durch die Kanalgeometrie die erzielbare Kühlleistung begrenzt ist. Die Verteilung der Kühlleistung entlang des Kühlkanals ist durch die parallel zueinander verlaufenden Hohlräume herstellungsbedingt vorgegeben und dementsprechend invariant. Bei einem relativ langen Kühlkanal kann sich außerdem ein relativ großer Temperaturgradient zwischen Zulauf und Ablauf einstellen, so daß die Kühlleistung in der Nähe des Zulaufs hinreichend gut und in der Nähe des Ablaufs vergleichsweise schlecht ist. Für die zu kühlenden Bauteile ergibt sich somit in Abhängigkeit ihrer Anordnung am Kühler eine unterschiedliche Kühlleistung, mit der Folge, daß die Bauteile verschiedene Lebenserwartungen und Funktionssicherheiten besitzen. Des weiteren besteht stets ein Bedürfnis, den Kühler insgesamt flacher auszubilden, d.h. den Abstand zwischen den beiden parallelen Außenseiten möglichst klein auszubilden. Eine flache Bauweise ermöglicht einen vorteilhaften kompakten Aufbau für das mit dem Kühler ausgestattete Gerät. Um die erforderliche Festigkeit für den Kühlkörper gewährleisten zu können, kann der Abstand zwischen der Außenfläche und einer dazu benachbarten Kanalwand nicht beliebig klein gewählt werden, so daß auch hier wenig Spielraum zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit zur Verfügung steht. Außerdem beanspruchen die U-Rohre relativ viel Bauraum, der im damit ausgestatteten Gerät zur Verfügung gestellt werden muß.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für einen Kühler der eingangs genannten Art eine Ausführungsform anzugeben, die bei einem kompakten Aufbau eine hohe Kühlleistung besitzt.
Agilent Technologies, Inc.
Ref.: 20-01-0626
Ref.: 20-01-0626
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angeführt.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, den Kühlkörper aus zwei Teilen, nämlich aus einem ersten Teil und aus einem zweiten Teil, zusammenzubauen, wobei im ersten Teil Aussparungen ausgebildet sind, die durch das zweite Teil verschlossen werden und so den Kühlkanal bilden. Durch diese Bauweise ist es möglich, die Geometrie, insbesondere Querschnitt und Verlauf, des Kühlkanals relativ frei zu gestalten. Der Kühlkanal wird dabei so
&iacgr;&ogr; innerhalb des Kühlkörpers angeordnet, daß er vollständig im Inneren des Kühlkörpers verläuft. Das bedeutet, daß keine seitlich vom Kühlkörper abstehende U-förmigen Rohre erforderlich sind, um innenliegende Kanalabschnitte miteinander zu verbinden. Insoweit ergibt sich eine maximale Raumausnutzung innerhalb des Kühlkörpers, wobei gleichzeitig ein minimales Baumaß für den Kühler erzielbar ist. Die Aussparungen können beispielsweise durch eine spanabhebende Bearbeitung, z.B. mittels eines Fräsverfahrens, in einen Vollkörper eingearbeitet werden. Ebenso ist es möglich, das mit den Aussparungen versehene erste Teil durch ein Spritz- oder Druckgußverfahren herzustellen. Die Geometrie des Kühlkanals ist dabei nicht mehr durch den Herstellungsprozess des Kühlkörpers vorgegeben, sondern relativ frei wählbar. Insbesondere kann der Querschnitt des Kühlkanals und somit die Strömungsgeschwindigkeit im Kühlkanal so groß gewählt werden, daß auch bei einem relativ langen Kühlkanal der Strömungswiderstand relativ gering bleibt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der Verlauf und/oder der Querschnitt des Kühlkanals im jeweiligen Anwendungsfall, für den der Kühler ausgebildet ist, an den ah der ersten Außenseite und/oder an der zweiten Außenseite herrschenden Kühlbedarf angepaßt sein. Durch diese Bauweise kann eine optimale und gezielte Kühlung der zu kühlenden Bauteile erreicht werden.
Insbesondere können an der jeweiligen Außenseite bzw. an der dadurch gebildeten Kühlfläche Zonen mit erhöhter Kühlleistung und Zonen mit reduzierter Kühlleistung ausgebildet werden.
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Bei einer besonderen Ausführungsform kann der Querschnitt des Kühlkanals zumindest an einem Abschnitt eine größere Breite als Höhe aufweisen, wobei die Höhe senkrecht zu den Außenseiten gemessen ist. Im jeweiligen Abschnitt ist der Kühlkanal dann relativ flach ausgebildet, wodurch relativ breite Kühlzonen an den Außenseiten realisierbar sind. Des weiteren ermöglicht diese Bauweise auch einen besonders flachen Aufbau für den Kühlkörper, um so den Kühler insgesamt kompakt auszubilden.
Zweckmäßig ist eine senkrecht zu den Außenseiten gemessene Höhe des &iacgr;&ogr; Kühlkanals größer gewählt als ein Abstand zwischen einer Kanalwand und der dazu benachbarten Außenseite. Durch den kleinen Abstand wird der Wärmetransport durch den Werkstoff des Kühlkörpers verbessert, wodurch sich die Kühlleistung erhöht. Gleichzeitig baut der Kühler dann flach und kompakt.
Im Kühlkanal können ein oder mehrere Turbulatoren angeordnet sein, die in der Kühlmittelströmung gezielt Turbulenzen erzeugen, um insbesondere die Ausbildung laminarer Grenzschichten zu verhindern. Diese Maßnahmen erhöhen den Wärmeaustausch zwischen Kühlflüssigkeit und Kühlkörper.
Da durch die erfindungsgemäße Bauweise des Kühlkörpers die Geometrie des Kühlkanals relativ beliebig gestaltet werden kann, kann der Querschnittsverlauf entlang des Kühlkanals auch gezielt so gewählt werden, daß sich im Betrieb des Kühlers zwischen Zulauf und Ablauf ein minimierter Temperaturgradient einstellt. Dementsprechend kann sowohl für Bauteile in der Nähe des Zulaufs als für Bauteile in der Nähe des Ablaufs eine im wesentlichen gleich hohe Kühlwirkung erzielt werden.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform können Zulauf und Ablauf nahe beieinander angeordnet sein. Durch die erfindungsgemäß frei wählbare Geometrie des Kühlkanals, kann dieser innerhalb des Kühlkörpers auch so verlegt werden, daß Zulauf und Ablauf nahe beieinander liegen. Diese Bauweise vereinfacht einerseits die Montage und Wartung des Kühlers. Andererseits reduziert sich der erforderliche Einbauraum, wodurch das mit dem Kühler ausgestattete Gerät kompakter ausgebildet werden kann.
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KURZEBESCHREIBUNGDERZEICHNUNGEN
Die Erfindung wird im folgenden weiter unter Heranziehung der Zeichnungen erläutert, wobei sich gleiche Referenzzeichen auf gleiche oder funktional gleiche oder ähnliche Merkmale beziehen. Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine Seitenansicht auf einen Kühler nach der Erfindung bei &iacgr;&ogr; zusammengebautem ersten Teil und zweiten Teil,
Fig. 2 eine Ansicht des Kühlers entsprechend einem Pfeil Il in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht wie in Fig. 1 auf das erste Teil des Kühlers,
Fig. 4 eine Ansicht wie in Fig. 1 auf das zweite Teil des Kühlers,
Fig. 4 eine Ansicht wie in Fig. 1 auf das zweite Teil des Kühlers,
Fig. 5 eine Schnittansicht des Kühlers entsprechend der Schnittlinien V in Fig.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Entsprechend den Fig. 1 bis 5 besitzt ein erfindungsgemäßer Kühler 1 einen Kühlkörper 2, der aus einem ersten Teil 3 und aus einem zweiten Teil 4 zusammengebaut ist. Der Kühler 1 besitzt eine flache Bauweise, d.h. eine Breite 5 und eine Höhe 6 des Kühlkörpers 2 sind erheblich größer als eine Tiefe 7. Der Kühlkörper 2 besitzt eine erste Außenseite 8 sowie eine dazu beabstandete zweite Außenseite 9. Der Abstand zwischen den beiden Außenseiten 8 und 9 entspricht dabei der Tiefe 7 des Kühlkörpers 2. Die Außenseiten 8 und 9 bilden dabei jeweils eine Kühlfläche des Kühlkörpers 2. In der hier gezeigten Ausführungsform sind die Außenseite 8 und 9 jeweils als ebene Flächen ausgebildet, die parallel zueinander verlaufen. Ebenso ist es möglich, die Außenseite 8 und/oder die Außenseite 9 an eine vorgegebene Topographie anzupassen, beispielsweise um die jeweilige
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Kühlfläche besser mit den zu kühlenden elektrischen und/oder elektronischen Bauteilen bzw. mit deren Träger kontaktieren zu können.
Um einen flachen Aufbau gewährleisten zu können, sind beim Kühler 1 ein Zulauf 10 und ein Ablauf 11 seitlich angeordnet, wobei hier außerdem eine Anordnung gewählt ist, bei der Zulauf 10 und Ablauf 11 relativ nahe beieinander liegen. Diese Bauweise erleichtert die Montage und ermöglicht eine bessere Raumausnutzung bei dem mit dem Kühler 1 ausgestatteten Gerät. Zulauf 10 und Ablauf 11 sind an eine nicht gezeigte Kühlmittelversorgung anschließbar, wobei als Kühlmittel eine
&iacgr;&ogr; Flüssigkeit, insbesondere Wasser, verwendet wird.
Entsprechend Fig. 3 ist in das erste Teil 3 des Kühlkörpers 2 auf einer von der ersten Außenseite 8 abgewandten, also dem Betrachter zugewandten Rückseite eine abgestufte Vertiefung 12 ausgebildet, die von einer geschlossen umlaufenden Stufe 13 eingefaßt ist. In dieser Vertiefung 12 sind im ersten Teil 3 Aussparungen 14 ausgebildet, die miteinander kommunizieren und zusammen einen Kühlkanal 15 bilden, der vollständig im Inneren des Kühlkörpers 2 verläuft, den Zulauf 10 mit dem Ablauf 11 verbindet und sich zwischen den Außenseiten 8 und 9 erstreckt. Vorzugsweise erstreckt sich der Kühlkanal 15 im Inneren des Kühlkörpers 2 quasi in einer Ebene, die insbesondere parallel zu den Außenseiten 8 und 9 verläuft. Die Vertiefung 12 sowie die Aussparungen 14 sind beispielsweise mittels einer Fräsmaschine in das erste Teil 3 eingearbeitet. Der Verlauf und die Querschnittsgeometrie des Kühlkanals 15 kann dabei relativ frei gewählt werden. Dementsprechend ist hier exemplarisch ein Kühlkanal 15 mit variablem Querschnitt wiedergegeben, wobei der Kühlkanal 15 den Kühlkörper 2 nur mit einer einzigen Schleife durchsetzt.
Dabei sind die Enden des Kühlkanals 15 über Verbindungsöffnungen 16 und 17 mit dem Zulauf 10 bzw. mit dem Ablauf 11 verbunden. Zulauf 10 und Ablauf 11 sind hier jeweils durch einen Zulaufstutzen 18 bzw: einen Ablaufstutzen 19 gebildet, die dicht in die jeweilige Verbindungsöffnung 16 bzw. 17 eingesetzt und/oder eingeklebt sind.
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Agilent Technologies, Inc.
Ref.: 20-01-0626
Ref.: 20-01-0626
Entsprechend Fig. 3 ist der Kühlkanal 15 - abgesehen von den Verbindungsöffnungen 16 und 17 - entlang seiner gesamten Erstreckung breiter als hoch ausgebildet, wobei die Höhe senkrecht zu den Außenflächen 8,9, also senkrecht zur Zeichnungsebene, gemessen ist. Hierdurch besitzt der Kühlkanal 15 einen relativ großen durchströmbaren Querschnitt, wodurch insgesamt ein relativ niedriger Durchströmungswiderstand erzielbar ist. Ein geringer Strömungswiderstand wird auch dadurch erreicht, daß der Kühlkanal 15 - durch die eine Schleife - im Hinblick auf den Strömungsweg relativ kurz baut. Grundsätzlich ist der Kühlkanal 15 hinsichtlich Verlauf und/oder Querschnitt
&iacgr;&ogr; beliebig gestaltbar, beispielsweise mittels einer GNC-Fräsmaschine. Zweckmäßig kann jedoch der Kühlkanal 15 hinsichtlich Verlauf und/oder Querschnitt an den an der ersten Außenseite 8 und/oder an der zweiten Außenseite 9 herrschenden Kühlbedarf angepaßt sein. Auf diese Weise können entlang des Kühlkanals 15 auf den Außenseiten 8 und 9 gezielt Zonen mit höherer Kühlleistung und Zonen mit niedrigerer Kühlleistung ausgebildet werden. Im dargestellten Beispiel besitzt eine mittlere Zone 20 beispielsweise eine minimale Kühlleistung. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 sind im Kühlkanal 15 mehrere Turbulatoren 21 angeordnet, die gezielt eine laminare Strömung stören sollen. Insbesondere sollen die Turbulatoren 21 ablösende Wirbel erzeugen. Durch die Beeinflussung der 0 Strömungsgrenzschichten kann der Wärmeübergang an den Wänden erhöht werden, so daß insgesamt mehr Wärme in das Kühlmittel gelangt und abtransportiert werden kann.
Um entlang des gesamten Kühlkanals 15 eine möglichst gleichbleibende Temperatur zu realisieren, kann der Querschnittsverlauf des Kühlkanals 15 gezielt so gewählt werden, daß sich im Betrieb des Kühlers 1 zwischen Zulauf 10 und Ablauf 11 ein minimierter Temperaturgradient einstellt.
Die Geometrie des Kühlkanals 15 kann durch eine entsprechende 0 Umprogrammierung der CNC-Fräsmaschine einfach an andere Einsatzkonfigurationen und Anwendungsfälle angepaßt werden.
Entsprechend den Fig. 3 bis 5 ist das zweite Teil 4 des Kühlkörpers 2 in die Vertiefung 12 einsetzbar, wobei das zweite Teil 4 bündig mit der Stufe 13
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Agilent Technologies, Inc. Ref.: 20-01-0626
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abschließt. Dieser Zusammenbauzustand ist in Fig. 1 wiedergegeben. Beim zusammengebauten Kühlkörper 2 bildet somit eine von der ersten Außenseite 8 abgewandte und dem Betrachter zugewandte Seite 22 des zweiten Teils 4 zusammen mit der Stufe 13 gemeinsam die zweite Außenseite 9 des Kühlkörpers
Bei einer anderen Ausführungsform kann die zweite Außenseite 9 auch vollständig durch die von der ersten Außenseite 8 abgewandte Seite 22 des zweiten Teils 4 gebildet sein, wobei dann das zweite Teil 4 deckungsgleich zum ersten Teil 3 &iacgr;&ogr; ausgebildet ist.
Vorzugsweise wird das erste Teil 4 mit dem zweiten Teil 3 verklebt; ebenso sind andere Verbindungsarten möglich.
Durch das Einsetzen des zweiten Teils 4 in die Vertiefung 12 werden die Aussparungen auf der Rückseite des ersten Teils 3 verschlossen. Beim zusammengebauten Kühlkörper 2 bilden die dann seitlich verschlossenen Aussparungen 14 miteinander kommunizierende Hohlräume, die den Kühlkanal 15 bilden. Aufgrund dieser Bauweise kann der Kühlkanal 15 vollständig im Inneren 0 des Kühlkörpers 2 verlaufen und lediglich im Bereich der Stutzen 18 und 19 nach außen geführt sein. Hierdurch kann die zur Verfügung stehende Kühlfläche optimal ausgenutzt werden.
Aus Fig. 5 geht hervor, daß eine senkrecht zu den Außenseiten 8 und 9 gemessene Höhe 23 des Kühlkanals 15 einerseits deutlich kleiner ist als eine Breite 24 des Kühlkanals 15, wodurch der Kühlkanal 15 flach ausgebildet ist.
Andererseits sind im Bereich des Kühlkanals 15 eine Wandstärke 25 des ersten Teils 3 sowie eine Wandstärke 26 des zweiten Teils 4 jeweils kleiner als die Höhe 23 des Kühlkanals 15. Dementsprechend gelangt die abzuführende Wärme auf kurzem Weg in das Kühlmittel, wodurch sich eine effektive Kühlung erzielen läßt.
Zur Variantion des Kühlkanalquerschnitts entlang des Kühlkanals 15 können die Breite 24 und/oder die Höhe 23 variieren.
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Bei der hier gezeigten bevorzugten Ausführungsform ist der Kühlkanal 15 ausschließlich durch Aussparungen 14 im ersten Teil 3 ausgebildet. Ebenso ist eine Ausführungsform möglich, bei der zusätzlich Aussparungen im zweiten Teil 4 ausgebildet sind, die deckungsgleich zu den Aussparungen 14 des ersten Teils 3 ausgebildet sind, so daß die Aussparungen 14 beider Teile 3 und 4 beim zusammengebauten Kühlkörper 2 gemeinsam den Kühlkanal 15 bilden.
Claims (14)
1. Kühler für elektrische und/oder elektronische Bauteile,
- mit einem Kühlkörper (2), der eine erste flächige Außenseite (8) und eine zweite flächige Außenseite (9) aufweist, die zueinander beabstandet verlaufen und jeweils eine Kühlfläche bilden,
- wobei zwischen den Außenseiten (8, 9), im Inneren des Kühlkörpers (2) Hohlräume (14) ausgebildet sind, die einen Kühlkanal (15) bilden, der einen Zulauf (10) mit einem Ablauf (11) verbindet und mit einem flüssigen Kühlmittel durchströmbar ist,
- wobei der Kühlkanal (15) zwischen Zulauf (10) und Ablauf (11) vollständig im Inneren des Kühlkörpers (2) verläuft,
- wobei der Kühlkörper (2) aus einem ersten Teil (3) und aus einem zweiten Teil (4) zusammengebaut ist,
- wobei das erste Teil (3) die erste Außenseite (8) aufweist,
- wobei zumindest das erste Teil (3) auf einer von der ersten Außenseite (8) abgewandten Rückseite Aussparungen (14) enthält, die bei zusammengebautem Kühlkörper (2) auf ihrer von der ersten Außenseite (8) abgewandten Seite durch das zweite Teil (4) verschlossen sind und den Kühlkanal (15) bilden.
2. Kühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf und/oder der Querschnitt des Kühlkanals (15) im jeweiligen Anwendungsfall, für den der Kühler (1) ausgebildet ist, an den an der ersten Außenseite (8) und/oder an der zweiten Außenseite (9) herrschenden Kühlbedarf angepaßt ist.
3. Kühler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Kühlkanals (15) zumindest in einem Abschnitt eine größere Breite (24) als eine senkrecht zu den Außenseiten (8, 9) gemessene Höhe (23) aufweist.
4. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine senkrecht zu den Außenseiten (8, 9) gemessene Höhe (23) des Kühlkanals (15) größer ist als ein Abstand (25, 26) zwischen einer Kanalwand und der dazu benachbarten Außenseite (8, 9).
5. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Kühlkanal (15) zumindest ein Turbulator (21) angeordnet ist.
6. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnittsverlauf entlang des Kühlkanals (15) so gewählt ist, daß sich im Betrieb des Kühlers (1) zwischen Zulauf (10) und Ablauf (11) ein minimierter Temperaturgradient einstellt.
7. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil (4) die zweite Außenseite (9) aufweist und mit seiner von der zweiten Außenseite (9) abgewandten Rückseite auf die Rückseite des ersten Teils (3) aufgesetzt ist.
8. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite des ersten Teils (3) eine abgestufte Vertiefung (12) aufweist, in der die Aussparungen (14) ausgebildet sind, wobei beim zusammengebauten Kühlkörper (2) das zweite Teil (4) in die Vertiefung (12) eingesetzt ist und bündig mit einer die Vertiefung (12) einfassenden Stufe (13) abschließt, so daß eine von der ersten Außenseite (8) abgewandte Seite (22) des zweiten Teils (4) und die Stufe (13) gemeinsam die zweite Außenseite (9) des Kühlkörpers (2) bilden.
9. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim zusammengebauten Kühlkörper (2) die beiden Teile (3, 4) miteinander verklebt sind.
10. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf (10) einen Zulaufstutzen (18) aufweist, der in den Kühlkörper (2) eingesetzt ist und mit dem Kühlkanal (15) kommuniziert.
11. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablauf (11) einen Ablaufstutzen (19) aufweist, der in den Kühlkörper (2) eingesetzt ist und mit dem Kühlkanal (15) kommuniziert.
12. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Zulauf (10) und Ablauf (11) nahe beieinander angeordnet sind.
13. Kühler nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Außenseiten (8, 9) eben ausgebildet ist.
14. Kühler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß beide Außenseiten (8, 9) eben ausgebildet sind und parallel zueinander verlaufen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20121168U DE20121168U1 (de) | 2001-05-25 | 2001-05-25 | Kühler für elektrische und/oder elektronische Bauteile |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20121168U DE20121168U1 (de) | 2001-05-25 | 2001-05-25 | Kühler für elektrische und/oder elektronische Bauteile |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20121168U1 true DE20121168U1 (de) | 2002-04-18 |
Family
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Family Applications (1)
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| DE20121168U Expired - Lifetime DE20121168U1 (de) | 2001-05-25 | 2001-05-25 | Kühler für elektrische und/oder elektronische Bauteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20121168U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005025381A1 (de) * | 2005-05-31 | 2006-12-07 | Behr Industry Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zur Kühlung von elekronischen Bauelementen |
-
2001
- 2001-05-25 DE DE20121168U patent/DE20121168U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005025381A1 (de) * | 2005-05-31 | 2006-12-07 | Behr Industry Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zur Kühlung von elekronischen Bauelementen |
| EP1729557A3 (de) * | 2005-05-31 | 2008-07-02 | Behr Industry GmbH & Co. KG | Vorrichtung zur Kühlung von elektronischen Bauelementen |
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