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DE20120765U1 - Halter zur Befestigung an einer Halteschiene - Google Patents

Halter zur Befestigung an einer Halteschiene

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Publication number
DE20120765U1
DE20120765U1 DE20120765U DE20120765U DE20120765U1 DE 20120765 U1 DE20120765 U1 DE 20120765U1 DE 20120765 U DE20120765 U DE 20120765U DE 20120765 U DE20120765 U DE 20120765U DE 20120765 U1 DE20120765 U1 DE 20120765U1
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DE
Germany
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holding
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holder
tongue
retaining
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Expired - Lifetime
Application number
DE20120765U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mgv Margret Gruber Vertrieb De GmbH
Original Assignee
MGV GmbH
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Publication date
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Publication of DE20120765U1 publication Critical patent/DE20120765U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing
    • H02B1/052Mounting on rails
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing
    • H02B1/052Mounting on rails
    • H02B1/0523Mounting on rails locked into position by a sliding member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

Halter, insbesondere zur Befestigung an einer Halteschiene
Die Erfindung betrifft einen Halter, zur Befestigung an einer Halteschiene, insbesondere zur Befestigung an einer Normschiene, mit einer ersten Halteseite zur Halterung von Stromversorgungs-Bauteilen, wie Netzteilen oder dergleichen, und einer zweiten, zur Befestigung an der Normschiene dienenden Halteseite, die wenigstens zwei, in parallel ein zumindest annähernd im Abstand der seitlichen Ränder der Normschiene angeordnete, zur weitestgehenden Führung der seitlichen Ränder dienende Führungselemente aufweist, von denen ein erstes ein hakenartiges Halteelement besitzt, das dem ihm zugeordneten seitlichen Rand der Normschiene übergreift, dessen zweiter seitliche Rand von einer verschieblich geführten Haltenase übergriffen ist, die aus ihrer Übergreifposition entgegen der Wirkung eines Kraftspeichers zurückdrängbar ist.
Es ist bekannt, Stromversorgungs-Bauteile, wie Netzteile oder dergleichen, zu ihrer Montage z.B. in Schaltschränken, an Halteschienen festzusetzen, die hinsichtlich ihrer Abmessungen einer Norm unterliegen und als sogenannte Normschienen bezeichnet sind. Die derzeit zur Halterung von Netzteilen an den sogenannten Normschienen auf dem Markt befindlichen Halter besitzen zwei im parallelen Abstand zueinander angeordnete Führungsflächen, deren lichter Abstand zumindest annähernd an den Abstand der seitlichen Ränder der Normschiene angepaßt ist, durch die die Normschiene zumindest annähernd spielfrei zwischen den Führungsflächen geführt ist. Einer der Führungsflächen sind zur lösbaren Halterung des Halters an der Halteschiene nasenartige Vorsprünge zugeordnet, die den ihnen zugewandten seitlichen Rand der Halteschiene zu übergreifen vermögen. Der zweiten Führungsfläche ist zur lösbaren Halterung des
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Halters an der Normschiene eine verschieblich gelagerte Haltezunge mit einem nasenartigen Vorsprung zugeordnet, der dem ihm zugewandten seitlichen Rand der Halteschiene zur Halterung des Halters daran übergreift. In ihre Übergreifposition ist die verschieblich gelagerte Haltezunge anhand einer Feder gedrängt, entgegen deren Kraftwirkung die Haltezunge soweit zurückdrängbar ist, daß sie den ihr zugewandten seitlichen Rand der Normschiene freigibt.
Um die Außereingriffsposition der Haltezunge zu erreichen, ist bei den derzeit auf dem Markt befindlichen Haltern meist ein Hilfswerkzeug notwendig. Darüber hinaus sind auch Halter bekannt, an deren Haltezunge eine Bedienungslasche angeordnet ist, die nicht nur die Handhabung des Halters insbesondere bei dessen Befestigung in einem Schaltschrank, insbesondere bei knapp übereinander angeordneten Halte- oder Normschienen behindert, sondern die auch z.B. bei Netzteilen mit geringer Bauhöhe störend an deren Unterseite hervortritt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Halter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 mit einfachen konstruktiven Maßnahmen derart zu verbessern, daß die Nachteile des Standes der Technik vermieden sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das zweite der Führungselemente an der verschieblich geführten Haltezunge vorgesehen ist.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme, nämlich eine der aus dem Stand der Technik bekannten ortsfesten Führungsflächen, der Haltezunge zuzuordnen und damit die lichte Weite zwischen den Führungsflächen in
einem gewissen Umfang variabel gestalten zu können, eröffnet sich die Möglichkeit, den Halter ohne Zuhilfenahme von Hilfswerkzeugen, lediglich durch eine Kraftbeaufschlagung entgegen der auf die Haltenase ausgeübten Kraft von der Halteschiene demontieren zu können. Gleichzeitig legt sich die an der Haltezunge vorgesehene Führungsfläche durch die Vorspannkraft des Kraftspeichers mit einer gewissen Andruckkraft an den zu führenden seitlichen Rand der Halteschiene an, wodurch die Halteschiene zusätzlich reibschlüssig gehalten ist. Auch eine zusätzliche Lasche zur Betätigung der Haltezunge, wie sie der Stand der Technik nach einer Ausführungsform erforderlich macht, ist durch die erfindungsgemäße Anordnung der zweiten Führungsfläche an der verschieblich gelagerten Haltezunge entbehrlich. Auf diese Weise verringert sich nicht nur die Bauhöhe des Halters in erheblichem Maße, sondern läßt sich auch die Haltermontage auch bei Halteschienen mit geringem Höhenabstand zueinander problemlos durchfuhren. Zudem ergibt sich durch die Anordnung der zweiten Führungsfläche an der Haltezunge der Vorteil, daß Abstandsschwankungen der seitlichen Ränder der Normschiene problemlos abgefangen werden können.
Gemäß einer bevorzugten Ausfuhrungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß das zweite Führungselement zumindest im wesentlichen die Breite der Haltezunge besitzt.
Ein derartig konzipiertes Führungselement bietet nicht nur eine breite Auflagefläche für den seitlichen zu führenden Rand der Normschiene, sondern gewährt aufgrund seiner Breite auch gute Führungseigenschaften.
Entsprechend einer nächsten bevorzugten Ausfuhrungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß die Haltezunge an ihren
seitlichen Rändern jeweils eine Haltenase besitzt, die den ihm zugekehrten seitlichen Rand der Halteschiene übergreift.
Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß der Verschiebeweg der verschieblich geführten Haltezunge durch wenigstens ein Anschlagelement begrenzt ist.
Durch eine derartige Maßnahme ist die verschieblich geführte Haltezunge in einer definierten Position am Halter derart gehalten, daß zwischen dem ersten Führungselement und dem zweiten Führungselement ein Mindestabstand sichergestellt ist, der eine problemlose Montage des Halters an der Halteschiene gewährleistet. Darüberhinaus ist durch die Begrenzung des Verschiebeweges verhindert, daß der Kraftspeicher stets in seinem hookschen Bereich verformt ist und somit eine plastische Verformung des Kraftspeichers, insbesondere eines aus Kunststoff bestehenden Kraftspeichers, stets sicher vermieden ist. Folglich ist hierdurch eine bleibende Verformung und damit eine Beschädigung insbesondere eines aus Kunststoff erzeugten Kraftspeichers ausgeschlossen.
Besonders günstig ist die Kraftüberleitung des Kraftspeichers auf die verschieblich geführte Haltezunge, wenn nach einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen, daß die verschieblich geführte Haltezunge von wenigstens einem als Blattfeder ausgebildeten und als Druckfeder wirkenden Kraftspeicher in seine Übergreifposition gedrängt ist.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß an der Haltezunge zwei als Druckfedern
wirkende Blattfedern angeordnet sind, deren Krafteinleitung auf die Haltezunge symmetrisch zu einer mittig zu ihrer Breite verlaufenden Mittelachse erfolgt.
Durch eine derartige Kraftbeaufschlagung der Haltezunge wirkt die an ihr vorgesehene Führungsfläche zugleich besonders wirksam als Klemmfläche für den ihr zugewandten seitlichen Führungsrand der Halteschiene. Außerdem sind die Haltenasen an der Haltezunge besonders sicher in ihrer den seitlichen Rand der Halteschiene übergreifenden Halteposition gehalten.
Besonders günstig im Hinblick auf die kraftsparende Bewegbarkeit der in einer Geradführung verschieblich gelagerten Haltezunge ist die Krafteinleitung auf die Haltezunge, wenn nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß die Blattfedern spiegelbildlich zur Mittelachse der Haltezunge angeordnet sind.
Entsprechend einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist vorgesehen, daß die Druckfedern einstückig an die Haltezunge mitangeformt sind und an ihrem freien von der Haltezunge abgewandten Ende einen bogenartigen Endabschnitt besitzen, mit dem sie sich ortsfest am Halter abstützen.
Durch den einstückigen Verbund der Druckfedern und der Haltezunge ist ein kompaktes Bauteil erzeugt, das eine besonders einfache, weil barrierefreie Montage der Haltezunge am Halter ermöglicht. Durch die sehr vereinfachte Montage der Haltezunge verkürzt sich ihre Montagezeit nicht unerheblich, wodurch die Herstellkosten des Halters trotz des erreichbaren hohen Qualitätsstandards verringert sind.
Besonders kostengünstig herstell- und montierbar ist die Haltezunge, wenn nach einer letzten bevorzugten Ausfuhrung des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen, daß die Haltezunge und die Druckfedern einstückig aus Kunststoffspritzguß gefertigt sind.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines in der beigefugten Zeichnung vereinfacht dargestellten Ausfuhrungsbeispieles erläutert.
Es zeigen:
Figur 1:
Eine Halteschiene mit einem daran an deren seitlichen Rändern lösbar festgesetzten Halter, in raumbildlicher Ansicht von hinten,
Figur 2:
Den Halter gemäß Figur 1 mit seiner der Halteschiene zugewandten Halteseite, in raumbildlicher Ansicht,
Figur 3:
Den Halter gemäß Figur 2 mit seiner zweiten, von der Halteschiene abgekehrten Halteseite und
Figur 4:
Den Halter gemäß Figur 3 mit einem daran angeordneten, schematisch dargestellten Stromversorgungsbauteil zur Befestigung an der Halteschiene, in Seitenansicht.
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Gemäß Figur 1 ist eine an einem weiter unten schematisch gezeigten Schaltschrank festgesetzte Halteschiene 10 gezeigt, die im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt mit einer Basis 11 und Schenkeln 12 besitzt, wobei an den Schenkeln 12 nach außen abgewinkelte Abschnitte vorgesehen sind, die als seitliche Halteränder 13 dienen und im wesentlichen parallel zur Basis 11 angeordnet sind.
Die Halteschiene 10, die als sogenannte Normschiene bezeichnet wird, dient zur lösbaren Halterung eines Halters 14 mit einer ersten Halteseite 15, die einen zurückgesetzt ausgebildeten Haltebereich 16 mit einer Halte fläche 17 zur Aufnahme der Halteschiene 10 aufweist. Der Haltebereich 16 besitzt zwei am freien Ende des Halters 14 angeordnete, hakenartig ausgebildete Halteelemente 18, die durch ihre randnahe Anordnung an den seitlichen Rändern des Halters 14 mit Abstand zueinander angeordnet sind. Jedes der Halteelemente 18 weist eine als Führungselement dienende Führungsfläche 19 und einen nasenartigen Fortsatz 20 auf, der gegenüber der Führungsfläche 19 in Richtung zum Haltebereich 16 hin vorspringt. Die Fortsätze 20 sind zur Haltefläche 17 beabstandet angeordnet, wobei der Abstand auf die Materialstärke der seitlichen Halteränder 13 abgestimmt ist. An die Haltefläche 17 angrenzend ist jeweils ein an den seitlichen Rändern des Halters 14 vorgesehenes Führungsteil21 angeordnet. In den Führungsteilen 21 ist eine Haltezunge 22 verschieblich in Pfeilrichtung I geführt. Zum Zwecke der Führung besitzt die Haltezunge 22 seitlich angeordnete Führungsleisten 23, die in die Führungsteile 21 eingreifen und einen Verschiebeweg der Haltezunge in den Führungsteilen begrenzen. Die Haltezunge 22 besitzt an ihrer den Halteelementen 18 zugewandten Längsseite 24 nasenartige Vorsprünge 25, von denen jeweils einer am seitlichen Randbereich der Haltezunge 22 angeordnet ist. Beide im Querschnitt im wesentlichen trapezförmig
geformte Vorsprünge 25 sind mit ihrer dem Haltebereich 16 zugewandten Längsseite zur Haltefläche 17 beabstandet angeordnet. Hierdurch ist an der verschieblich gelagerten Haltezunge 22 eine als Führungselement dienende Führungsfläche 26 freigespart, die den nasenartigen Vorsprüngen 25 zur Haltefläche 17 hin vorgelagert ist. Die Führungsfläche 26 erstreckt sich über die gesamte Breite der Haltezungen 22 und ist zumindest im wesentlichen parallel zu den an den Halteelementen 18 vorgesehenen Führungsflächen 19 ausgerichtet. Gegenüber der Führungsfläche 26 weist die Haltezunge 22 einstückig an ihren Zungenkörper mitangeformte, als Blattfedern 27 ausgebildete flachprofilige Fortsätze auf, die als Druckfedern wirken. Die Blattfedern 27 sind spiegelbildlich zu einer Mittelachse M angeordnet und weisen mit ihren freien Enden in Richtung der seitlichen Führungsteile 21. Jede der beiden Blattfedern 27 besitzt einen bogenartigen Endabschnitt 28, mit dem sie sich an einem die seitlichen Führungsteile 21 verbindenden, als ortsfestes Auflager dienenden Verbindungssteg 29 abstützen.
Die sich am Verbindungssteg 27 abstützenden bogenartigen Endabschnitte 28 erzeugen auf die Haltezunge 22 in Einbaulage eine Vorspannkraft, die die Haltezunge 22 in ihre durch ein nicht gezeigtes Anschlagelement an der Haltezunge 22 definierte Ruheposition zwängt, in der die nasenartigen Vorsprünge 25 in den Haltebereich 16 zu den Halteelementen 18 hin ragen.
Wie insbesondere Figur 3 zeigt, besitzt der aus Kunststoffspritzguß gefertigte Halter 14 gegenüber der mit dem Haltebereich 16 ausgestatteten Halteseite 15 eine zweite Halteseite 30, die mit Befestigungsaumahmen 31 zur Befestigung eines in Figur 4 vereinfacht schematisch dargestellten Netzteiles 32 anhand von nicht gezeigten Schrauben dienen. Neben den Befestigungsaufnahmen 31 ist auf der Halteseite 30 ein als Aufnahme
dienendes Langloch 31 sichtbar, in das das Anschlagelement an der Haltezunge 22 zur Begrenzung des Verschiebeweges in Richtung des Doppelpfeiles I der Haltezunge 22 eingreift. Die Begrenzung des Verschiebeweges erfolgt einerseits dahingehend, daß wie bereits erwähnt wurde, eine Ruheposition für die Haltezunge 22 erzeugt ist, aber auch im Hinblick darauf, daß der Verschiebeweg der Haltezunge 22 ausgehend von ihrer Ruheposition, in Richtung zum Verbindungssteg 29 hin auf einen vorbestimmten Wert begrenzt ist. Diese Begrenzung verhindert, daß die Blattfedern 27 nie außerhalb ihres hookschen Bereiches verformt und damit dauerhaft beschädigt werden. Der Wert ist jedoch so bestimmt, daß die in Richtung zum Verbindungssteg 29 hin verschobene Haltezunge 22 den ihr zugewandten seitlichen Rand 13 freigibt und damit der Halter 14 von der Halteschiene 10 abnehmbar ist.
Wie insbesondere aus Figur 4 hervorgeht, dient der an dem oben erwähnten Schaltschrank festgesetzte Halter 14 zur lösbaren Befestigung des an ihm festgesetzten Netzteiles 32 an der Halteschiene 10. Zum Zwecke der Befestigung wird der Halter 14 mit seiner Haltezunge 22 in Richtung des Pfeiles 1 gegen den in Montagelage tieferliegenden seitlichen Halterand 13 gedrückt. Hierbei stützt sich das freie Ende des Halterandes 13 gegen die Führungsfläche 26 der Haltezunge 22 ab. Durch Überwindung der von den Blattfedern 27 ausgeübten Vorspannkräfte wird die Haltezunge 22 entlang der seitlichen Führungsteile 21 zurückgedrängt.
Anschließend wird das Netzteil 32 in Richtung des Pfeiles 2 gekippt bevor es dann in Richtung des Pfeiles 3 durch die Wirkung der vorgespannten Blattfedern 27 in seine Halteposition gezogen wird. In dieser liegen der in Einbaulage oben angeordnete seitliche Halterand 13 und der untere Halterand 13 an den Führungsflächen 19 bzw. 26 an, wobei der in
Einbaulage unten angeordnete Halterand 13 der Führungsfläche 26 zugeordnet ist. Beim Erreichen der Halteposition schnappt der obere Halterand 13 hinter die nasenartigen Fortsätze 20 und wird von diesen übergriffen, während der untere Halterand 13 von den nasenartigen Vorsprüngen 25 übergriffen ist.
Zur Demontage des Halters 14 von der Halteschiene 10 wird die Führungsfläche 26 der Haltezunge 22 gegen das freie Ende des tieferliegenden seitlichen Halterandes 13 der Halteschiene 10 entgegen der Kraft der Blattfedern 27 gedrückt, bis die den oben liegenden seitlichen Halterand 13 übergreifenden Fortsätze diesen Halterand 13 der Halteschiene 10 freigeben. Nach Erreichen dieser Freigabeposition kann der Halter 14 von der Halteschiene 10 abgenommen werden. Die Demontage des Halters 14 von der Halteschiene 10 ist also ohne Zuhilfenahme eines zusätzlichen Werkzeuges oder dergleichen möglich.
· 1

Claims (10)

1. Halter zur Befestigung an einer Halteschiene, insbesondere zur Befestigung an einer Normschiene, mit einer ersten Halteseite zur Halterung von Stromversorgungs-Bauteilen, wie Netzteilen oder dergleichen, und einer zweiten zur Befestigung an der Normschiene dienenden Halteseite, die wenigstens zwei parallel zumindest annähernd im Abstand der seitlichen Ränder der Normschiene angeordnete, zur weitestgehenden Führung der seitlichen Ränder dienende Führungselemente aufweist, von denen ein erstes ein hakenartiges Halteelement besitzt, das dem ihm zugeordneten seitlichen Rand der Normschiene übergreift, deren zweiter seitlicher Rand von einer verschieblich geführten Haltezunge übergriffen ist, die aus ihrer Übergreifposition entgegen der Wirkung eines Kraftspeichers zurückdrängbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite der Führungselemente (26) an der verschieblich geführten Haltezunge (22) vorgesehen ist.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Führungselement (26) zumindest im wesentlichen die Breite der Haltezunge (22) besitzt.
3. Halter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezunge (22) an ihren seitlichen Rändern jeweils einen Vorsprung (25) aufweist, der den ihn zugekehrten seitlichen Rand (13) der Halteschiene (10) zu übergreifen vermag.
4. Halter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebeweg der verschieblich geführten Haltezunge (22) durch wenigstens ein Anschlagelement begrenzt ist.
5. Halter nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die verschieblich geführte Haltezunge (22) mit einem als Anschlagelement ausgebildeten Zapfen versehen ist, der in eine den Verschiebeweg der Haltezunge begrenzenden Aufnahme am Halter (14) eingreift und darin geführt zu gleiten vermag.
6. Halter nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die verschieblich geführte Haltezunge (22) in Längsführungen (21, 23) geführt und von wenigstem einem als Blattfeder (27) ausgebildeten, als Druckfeder wirkenden Kraftspeicher in seine Übergreifposition gedrängt ist.
7. Halter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei als Druckfedern wirkende Blattfedern (27) vorgesehen sind, deren Krafteinleitung an der Haltezunge (22) etwa mittig zu deren Breite erfolgt.
8. Halter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (27) spiegelbildlich zur Mittelachse (M) der Haltezunge (22) angeordnet sind.
9. Halter nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (27) einstückig an die Haltezunge (22) mitangeformt sind und an ihrem freien Ende einen bogenartigen Endabschnitt (28) besitzen, mit der sie sich an einem ortsfesten Abschnitt (29) des Halters (14) abstützen.
10. Halter nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltezunge (22) und die Blattfedern (27) zusammen ein einstückiges Bauteil bilden und aus Kunststoffspritzguß gefertigt sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202010009210U1 (de) 2010-06-17 2010-10-07 GS-Elektromedizinische Geräte, G. Stemple GmbH Vorrichtung zum Halten eines Gegenstandes an einer Unterlage
CN103401154A (zh) * 2013-07-23 2013-11-20 博耳(宜兴)电力成套有限公司 微型断路器用导轨安装结构
WO2017017212A1 (de) * 2015-07-28 2017-02-02 Belden Deutschland Gmbh Adapter zur montage von feldbusgeräten für die industrielle automation

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