DE20120736U1 - Glastrittfläche - Google Patents
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Description
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Glastrittfläche
Die Erfindung betrifft eine Personenwaage, die es erlaubt, den Fettgehalt des menschlichen Körpers zu erfassen. Die Waage kann gleichzeitig eine Gewichtsanzeige enthalten.
Waagen dieser Art umfassen ein Gehäuse, das eine Einrichtung zum elektronischen und/oder elektrischen Erfassen und gegebenenfalls Auswerten von Meßdaten umschließt. Ein wichtiger Bestandteil einer solchen Waage ist die sogenannte Oberschale. Dies ist eine Platte, die eine Trittfläche bildet. Die Trittfläche weist Elektroden auf, die mit dem menschlichen Fuß in unmittelbaren Kontakt gelangen.
Eine große Problematik solcher Fettanalysewaagen besteht in der Genauigkeit und der Reproduzierbarkeit des Analyseergebnisses. Hierbei gibt es zahlreiche Störeinflüsse, die zu Verfälschungen des Meßergebnisses führen können. Dazu gehört beispielsweise die Beschaffenheit der Trittfläche der Oberschale mit ihren Elektroden. Aber auch seitens des Benutzers gibt es Parameter, die zu Störungen und Verfälschungen des Meßergebnisses führen können. Hierzu gehört beispielsweise der Zustand der Haut im Fußsohlenbereich.
Es hat nicht an Anstrengungen gefehlt, diese Einflüsse zu verringern. Die Genauigikeit und Reproduzierbarkeit läßt dennoch zu wünschen übrig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fettanalysewaage der genannten Art derart zu gestalten, daß die Genauigkeit und die Reproduzierbarkeit der Meßergebnisse gegenüber bekannten Waagen verbessert werden.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Demgemäß besteht zumindest die Trittfläche der Oberschale aus Glas. Die Trittfläche weist eine Mehrzahl von Elektroden auf. Diese sind streifenförmig. Sie überragen die Trittfläche um ein gewisses Maß. 5
Der Erfinder hat erkannt, daß eine einwandfreie, reproduzierbare und genaue Messung nur dann erzielt werden kann, wenn ein besonders inniger Kontakt zwischen der einzelnen Elektrode und der Fußsohle des Benutzers hergestellt wird. Bei einem Überstehen der Elektroden über die Glasfläche kommt ein solcher Kontakt zustande.
Es kommt jedoch eine weitere Erkenntnis hinzu: Die eigentliche Trittfläche das heißt die Fläche zwischen den Elektroden - darf jedoch nicht nachgiebig sein. Dies ist notwendig, um kontrollierte Verhältnisse zu schaffen.
Im einzelnen bedeutet dies folgendes:
Besteht die eigentliche Trittfläche nicht aus einem harten Werkstoff wie Glas, sondern aus einem mehr oder minder kompressiblen Werkstoff, so kommt dies zu einem Eindrücken dieser eigentlichen Trittfläche unter dem Druck der entsprechenden Fußsohlenpartien. Dies bedeutet ein gewisses Expandieren der betreffenden Fußsohlenbereiche in die eigentliche Trittfläche hinein. Dieses Expandieren findet zwar nur um zehntel oder gar nur um hundertstel Millimeter statt, und vollzieht sich während der Meßdauer. Es hat sich jedoch gezeigt, daß dies sehr maßgeblich ist, und Beeinträchtigungen des Meßergebnisses zur Folge hat.
Der Kerngedanke der Erfindung umfaßt somit die Merkmalspaarung Überstand der Elektroden über die Trittfläche, Inkompressibilität der Trittfläche.
Folgende Abwandlungen beziehungsweise Präzisierungen der Erfindung kommen in Betracht:
Die Elektroden sollten die Trittfläche um ein Maß überragen, das einige Zehntel bis einige ganze Millimeter beträgt, beispielsweise 2 bis 3 mm. Es kann im äußersten Fall sogar ein Überstand im &mgr;-Bereich genügen.
Die Trittfläche muß nicht unbedingt aus Glas sein. Sie kann auch aus einem Material bestehen, das eine ähnliche Härte wie Glas aufweist.
Die gesamte Oberschale kann aus einem harten Werkstoff bestehen, beispielsweise aus Glas. Die Oberschale oder wenigstens die Trittfläche kann aber auch aus einem anderen Werkstoff bestehen, beispielsweise aus Metall.
Die Elektroden können in die Trittfläche eingelassen, aber auch nur aufgeklebt werden. Es kommen aber auch jegliche anderen Methoden zum Fixieren der Elektroden an der Oberschale in Betracht. Die Elektroden können die Gestalt von Streifen haben. Sie können jedoch auch völlig andersartig gestaltet sein, beispielsweise als Platte. Sie können auch die Gestalt von Rundschnuren haben. Sie müssen nicht gradlinig sein, sondern können einen anderen Verlauf aufweisen.
Vorteilhaft ist auch, die Elektroden so zu fixieren, daß eine Verschiebung nicht stattfindet, vor allem nicht während des Messens.
Es kann vorteilhaft sein, die Trittfläche gewölbt auszuführen, beispielsweise sphärisch, zylinderschalenförmig oder anderweitig gekrümmt.
Bei einer zylinderschalenformigen Krümmung sollte die Krümmungsachse quer zur Längsachse des Fußes des Benutzers verlaufen.
Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:
Figur 1 zeigt eine Personenwaage zur Körperfettanalyse in einem
Vertikalschnitt.
Figur 2 zeigt die Personenwaage gemäß Anspruch 1 in Draufsicht.
Figur 3 zeigt eine andere Personenwaage zur Fettanalyse in einem Vertikalschnitt.
Figur 4 zeigt die Personenwaage gemäß Figur 3 in Draufsicht.
Wie man aus den Figuren 1 und 2 erkennt, weist die dort dargestellte Personenwaage ein Gehäuse 1 auf. Dieses trägt unter anderem eine Oberschale 2. Die Oberschale 2 bildet eine Trittfläche 2.1.
Die Trittfläche 2.1 trägt eine Mehrzahl von Elektroden 3. Die Elektroden sind im vorliegenden Falle streifenförmig. Wie man aus Figur 2 erkennt, sind sie parallel zueinander angeordnet. Einander benachbarte Elektroden 3 verlaufen jeweils im selben Abstand zueinander.
Ganz wichtig ist, daß die Elektroden 3 gegenüber der Trittfläche 2.1 einen gewissen Überstand haben, was man besonders gut aus Figur 1 erkennt. Die Elektroden überragen auch die Schmalseitenflächen 2.2 der Oberschale 2. Die Elektroden 3 umschlingen diese Schmalseitenflächen 2.2, und liegen auch an der unteren Fläche 2.3 der Oberschale 2 an, so daß die Elektroden 3 im Bereich der Schmalseitenfläche 2.2 U-förmig gestaltet sind, was zu einer besonders guten Haftung der Elektroden 3 an der Oberschale 2 führt.
Die Trittfläche 2.1 ist im vorliegenden Falle völlig eben. Sie könnte auch sphärisch oder zylinderschalenförmig gestaltet sein, und zwar derart, daß die Zylinderachse horizontal, aber senkrecht zu den in Figur 2 dargestellten Elektroden verläuft - somit quer zur Längsachse der Personenwaage. 5
Das Gehäuse ist mit vier Füßen 1.1 versehen.
Wichtig ist, daß die Trittfläche 2.1 aus einem harten Werkstoff gebildet ist. Hier kommt jeglicher Werkstoff in Betracht, beispielsweise Metall, Glaskeramik oder Glas.
Die in den Figuren 3 und 4 dargestellte Personenwaage ist im Grunde genommen gleichartig aufgebaut, wie die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Waage. Auch hier ist wiederum ein Gehäuse 1 mit Füßen 1.1 vorgesehen, ferner eine Oberplatte 2. Die Oberplatte weist eine Trittfläche 2.1 auf. Sie trägt Elektroden 3.
Im Unterschied zur Waage gemäß der Figuren 1 und 2 ist die Trittfläche jedoch sphärisch gestaltet. Die Elektroden 3 verlaufen auf Kreissegmenten und sind konzentrisch zum Mittelpunkt der Trittfläche 2.1 angeordnet.
Entscheidend ist, daß auch hier die Trittfläche aus einem harten Werkstoff gebildet ist, beispielsweise aus Metall oder aus Glas, und daß die Elektroden 3 über die Trittfläche um ein bestimmtes Maß hinausragen. 25
Claims (13)
1. Personenwaage zur Körperfettanalyse;
1. 1.1 mit einer Oberschale, die eine Trittfläche aufweist;
2. 1.2 die Trittfläche besteht aus einem harten Werkstoff, dessen Härte im Bereich der Härte von Glas liegt;
3. 1.3 die Trittfläche weist eine Mehrzahl von Elektroden auf;
4. 1.4 die Elektroden überragen die Trittfläche nach oben.
2. Personenwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittfläche aus Glas besteht.
3. Personenwaage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberschale aus Glas besteht.
4. Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch . gekennzeichnet, daß die Elektroden die Trittfläche um 0,5 bis 3 mm überragen.
5. Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden wenigstens annähernd gleichmäßig über die Fläche der Fußsohle verteilt angeordnet sind.
6. Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittfläche sphärisch gestalt ist.
7. Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittfläche wenigstens annähernd die Gestalt einer Zylinderhalbschale aufweist, und daß die Krümmungsachse quer zur Längsrichtung des Fußes des Benutzers verläuft.
8. Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittfläche der Fußsohle eines durchschnittlich gestalteten menschlichen Fußes angepaßt ist.
9. Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittfläche ein Abdruck der Fußsohle eines individuellen Benutzers ist.
10. . Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden auf die Trittfläche aufgeklebt sind.
11. Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden in die Trittfläche eingelassen sind.
12. Personenwaage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden aus Klammem gebildet sind, die - in der normalen Benutzungsposition der Waage und in einem Vertikalschnitt gesehen - im wesentlichen U-förmig sind.
13. Personenwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden streifenförmig sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20120736U DE20120736U1 (de) | 2001-10-18 | 2001-10-18 | Glastrittfläche |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE20120736U DE20120736U1 (de) | 2001-10-18 | 2001-10-18 | Glastrittfläche |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20120736U1 true DE20120736U1 (de) | 2002-03-28 |
Family
ID=26010388
Family Applications (1)
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| DE20120736U Expired - Lifetime DE20120736U1 (de) | 2001-10-18 | 2001-10-18 | Glastrittfläche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20120736U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004047637A1 (fr) * | 2002-11-26 | 2004-06-10 | Shenzhen Healthcare Electronic Technology Co., Ltd. | Appareil de surveillance et de mesure de constituants du corps humain constitue d'une plaque de verre pourvue d'electrodes sous forme de films de revetement |
| DE102004058339B4 (de) * | 2003-12-04 | 2008-02-21 | Petriković, Peter | Personenwaagen mit Pulsmesssensoren und Anzeigemonitoren |
| DE102010038574A1 (de) * | 2010-07-28 | 2012-02-02 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Personenwaage |
-
2001
- 2001-10-18 DE DE20120736U patent/DE20120736U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004047637A1 (fr) * | 2002-11-26 | 2004-06-10 | Shenzhen Healthcare Electronic Technology Co., Ltd. | Appareil de surveillance et de mesure de constituants du corps humain constitue d'une plaque de verre pourvue d'electrodes sous forme de films de revetement |
| DE102004058339B4 (de) * | 2003-12-04 | 2008-02-21 | Petriković, Peter | Personenwaagen mit Pulsmesssensoren und Anzeigemonitoren |
| DE102010038574A1 (de) * | 2010-07-28 | 2012-02-02 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Personenwaage |
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