DE20119276U1 - Profilsystem zum mörtellosen Verlegen von Platten, insbesondere zur Ausbildung eines Terrassenbodenbelages - Google Patents
Profilsystem zum mörtellosen Verlegen von Platten, insbesondere zur Ausbildung eines TerrassenbodenbelagesInfo
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Profilsystem zum mörtellosen Verlegen von Platten, insbesondere zur Ausbildung eines Terrassenbodenbelages
Die Erfindung betrifft ein Hilfsmittel zum mörtellosen Verlegen von Platten, insbesondere zur Ausbildung eines Terrassenbodenbelages.
Bodenbeläge für den Außenbereich, beispielsweise Terrassenböden werden unter anderem durch eine Verlegung von Platten, beispielsweise Werkbetonplatten erstellt, die auf einem frostsicheren Untergrund, etwa einer Sandschüttung verlegt werden. Die zwischen den einzelnen Platten sich einstellenden Fugen werden in einem nachfolgenden Arbeitsgang mit
&iacgr;&ogr; Feinsand durch Einschlämmen verfüllt.
Nachteilig bei einem auf diese Art und Weise ausgebildeten Bodenbelag ist zum einen, daß das in den Fugen zwischen den einzelnen Platten eingeschlämmte Material geeignet ist, damit sich darin ein Pflanzenwuchs einstellen kann. Dies ist in aller Regel unerwünscht; daher müssen die Fugen in oftmals aufwendiger manueller Arbeit regelmäßig von einsetzendem Pflanzenwuchs befreit werden. Erfolgt eine Reinigung der Fugen nicht in regelmäßigen Zeitabständen, besteht die Gefahr, daß sich das Wurzelwerk der in den Fugen verwurzelten Pflanzen bis unter die Platten erstreckt und diese anheben kann. Überdies werden im Außenbereich verlegte Plattenbeläge in vielen Fällen mit Hochdruckreinigern gereinigt.
Bei einer derartigen Reinigung kann das in den Fugen zwischen den ein zelnen Platten befindliche Material herausgeschwemmt werden mit der Folge, daß die Gefahr besteht, daß bei einer solchen Reinigung des Bodenbelages das Unterlager einzelner Platten ausgespült wird, so daß sich diese entweder setzen können oder bei einer Belastung zu kippen oder zu wackeln beginnen.
Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik einer mörtellosen Verlegung von Platten liegt daher der Erfindung die Aufgabe zugrunde, &iacgr;&ogr; ein Hilfsmittel bereitzustellen, mit dem die zum Stand der Technik aufgezeigten Nachteile vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Profilsystem zum mörtellosen Verlegen von Platten, insbesondere zur Ausbildung eines Terrassenbodenbelages, umfassend Abstandsprofile mit einem bodenseitigen Aufstandsschenkel und einem von dem Aufstandsschenkel nach oben abragend angeordneten, in eine Fuge zwischen zwei zu verlegenden Platten hineinreichenden Füllschenkel mit einem Verschlußelement zum Verschließen der Fuge.
Mit dem beanspruchten Profilsystem zum mörtellosen Verlegen von Platten sind die zwischen den einzelnen Platten befindlichen Fugen durch ein Verschlußelement im Bereich ihrer oberen Öffnung verschlossen. Das Verschlußelement ist Teil eines Abstandsprofiles mit einem in eine durch zwei Platten gebildete Fuge hineinreichenden Füllschenkel. Der Füllschenkel erstreckt sich somit in vertikaler Richtung und grenzt unterseitig an einen oder zwei Aufstandschenkel. Im letzteren Falle sind diese diametral einander gegenüberliegend angeordnet, so daß das Abstandsprofil eine T-förmige Querschnittsfläche aufweist. Auf der Oberseite der Auf-Standsschenkel liegen jeweils angrenzend an das Verschlußelement die zur Ausbildung des Bodenbelages eingesetzten Platten auf. Durch das Verschlußelement wird zum einen erreicht, daß sich in einer zwischen zwei benachbarten Platten befindlichen Fuge kein bodenbildendes Material, zumindest nicht in nennenswertem Umfange ansammeln kann, um als Boden für einen Pflanzenwuchs zu dienen. Durch das Verschlußelement ist auch ein Auswaschen des Unterlagers der Platten, beispielsweise beim Reinigen verhindert. Einer Auswaschung des Unterlagers der zu verlegenden Platten entgegenwirkend ist ebenfalls der unterseitig an den
Füllschenkel grenzende Aufstandsschenkel, der nach Art eines Prallbleches das Unterlager vor einer direkten Wasserstrahlbeaufschlagung schützt.
Das Verschlußelement kann beispielsweise durch eine am Füllschenkel des Abstandsprofils angeordnete Verdickung, etwa mit einer kreisförmigen Querschnittsfläche ausgebildet sein. In einer anderen Ausgestaltung ist das Verschlußelement Teil eines auf den Füllschenkel oberseitig aufsteckbaren Profils, wobei dieses als Verschlußelement ebenfalls eine
&iacgr;&ogr; Verdickung aufweisen kann oder über zumindest einen über den Rand einer angrenzenden Platte reichenden Überdeckungsschenkel verfügt. Bei einer solchen Ausgestaltung ist der Randbereich einer angrenzenden Platte unter- und oberseitig durch das Abstandsprofil eingefaßt.
In aller Regel ist das Abstandsprofil T-förmig ausgestaltet und verfügt somit über zwei sich bezüglich des Füllschenkels diametral gegenüber liegende und den unteren Abschluß des Abstandsprofils ausbildende Aufstandsschenkel.
Zweckmäßigerweise umfaßt das Profilsystem Abstandsprofile entsprechend zwei Profiltypen, von denen der eine Profiltyp ein Längsabstandsprofil und der andere Profiltyp ein Querabstandsprofil darstellt. Die Querabstandsprofile dienen zum Verbinden von zwei Längsabstandsprofilen, so daß mit diesen Abstandsprofilen ein Verlegeraster ausgebildet werden kann. Zur Verbindung der Querabstandsprofile mit den Längsabstandsprofilen kann vorgesehen sein, daß die Längsabstandsprofile in ihren Aufstandsschenkeln und in ihrem Füllschenkel langlochartige, der Längserstreckung des Längsabstandsprofils folgende Ausnehmungen aufweisen, in die Fortsätze der Querabstandsprofile einsetzbar sind. Durch die winklige Anordnung des Füllschenkels zu einem Aufstandsschenkel und durch das Eingreifen von jeweils einem Fortsatz in ein im Füllschenkel sowie im Aufstandsschenkel befindliches Langloch ist ein Querabstandsprofil in vertikaler Richtung und in Querrichtung zur Längserstreckung des Längsabstandsprofils fixiert. Innerhalb der langlochartigen Ausnehmungen ist das Querabstandsprofil einrichtbar, so daß unterschiedliche Verlegemuster in Abhängigkeit von der Größe der eingesetzten Platten realisierbar sind.
-A-
Nachfolgend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: Eine schematisierte Draufsicht auf einen zum Teil erstellten Terrassenbodenbelag,
Fig. 2: Einen Schnitt durch die Anordnung der Figur 1 entlang der Linie A-B der Figur 1,
Fig. 3a: Eine perspektivische Ansicht eines weiteren Profiltyps zum Erstellen eines Terassenbodenbelages entsprechend Figur 1 und
Fig. 3b: Zwei miteinander verbundene Längsabschnittsprofile entsprechend der Figur 3a.
Ein Profilsystem 1 zum mörtellosen Verlegen von Platten P zur Erstellung eines Terrassenbodenbelages umfaßt zwei Profiltypen. Das Profilsystem 1 umfaßt; als Profiltypen zum einen Längsabstandsprofile L und zum anderen Querabstandsprofile Q. Die Längsabstandsprofile L sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel durchgängig; die Querabstandsprofile Q dienen zum Verbinden von jeweils zwei Längsabstandsprofilen L. Die Längsabstandsprofile L umfassen - wie an dem linken Längsabstandsprofil L der Figur 1 gekennzeichnet - einen in die Fuge zwischen zwei benachbarten Platten P hineinreichenden Füllschenkel 2, der unterseitig an zwei einander diametral bezüglich des Füllschenkels 2 gegenüberliegende Aufstandsschenkel 3, 4 grenzt. Die Aufstandsschenkel 3, 4 liegen auf einem Untergrund, beispielsweise einer Sand- oder Kiesschüttung auf. Auf der Oberseite der Aufstandsschenkel 3,4 liegen die Platten P auf (vgl.
Figur 2). Der Füllschenkel 2 umfaßt ein Verschlußelement zum oberseitigen Verschließen der zwischen den Platten P befindlichen Fuge 5. Das Verschlußelement ist bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel eine oberseitige Verdickung 6 mit einer kreisförmigen Querschnittsfläche. Der Durchmesser der Verdickung 6 entspricht der gewünschten Fugenbreite des Terrassenbodenbelages zwischen jeweils zwei Platten P. Somit grenzen - wie aus Figur 2 ersichtlich - beidseitig an die Verdickung 6 des Längsabstandsprofils L die Platten P. Durch die Verdickung 6 ist sichergestellt, daß in die Fuge 5 zwischen den Platten P
&iacgr; &idigr; ". &Lgr;
·&iacgr; ·&idigr;
-5-
kein bodenbildendes Material eindringt, welches ein Bodensubstrat für Pflanzen darstellen könnte. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Plattenhöhe geringfügig höher als der obere Abschluß des Füllschenkels 2 mit seiner Verdickung 6. Jedoch ist der oberste, von den beiden Platten P eingeschlossene Raum zu klein bemessen, um eine Substratansammlung zu erlauben, in der Pflanzen wachsen könnten. Überdies ist durch die Verdickung 6 und insbesondere auch durch die an den Füllschenkel 2 angrenzenden Aufstandsschenkel 3, 4 ein Auswaschen des Unterlagers unterhalb der Platten P, etwa bei Einsatz eines Hochdruckreinigers wirksam vermieden.
Zum Verbinden von zwei Längsabstandsprofilen L dienen die Querabstandsprofiie Q. Zum Einhängen derselben in die Längsabstandsprofile L sind in die Aufstandsschenkel 3, 4 und ebenso in den Füllschenkel 2 langlochartige Ausnehmungen 7, T eingebracht. In die Ausnehmungen 7, T greifen Fortsätze, angeordnet im Bereich des freien Endes der Querabstandsprofiie Q ein. Diese Fortsätze sind in Figur 2 mit den Bezugszeichen 8, 9 gekennzeichnet. Der Fortsatz 8 greift ein in eine Ausnehmung 7 des Aufstandsschenkels ein; der Fortsatz 9 greift ein in die Ausnehmung T des Füllschenkels 2. Auf diese Weise ist ein Querabstandsprofil Q in vertikaler Richtung und in Querrichtung zur Längserstreckung eines Längsabstandsprofils L gesichert. In Richtung der Längserstreckung des Längsabstandsprofils L ist ein solches Querabstandsprofil Q einrichtbar und an die Breite einer Platte P anpaßbar.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Abstandsprofile 3, 4 rechtwinklig zueinander angeordnet. Grundsätzlich können die Querabstandsprofiie Q auch in einem anderen Winkel an die Längsabstandsprofile L grenzen.
Die Querabstandsprofiie Q selbst sind ebenfalls etwa T-förmig ausgestaltet, wobei die Querschnittsfläche der Querabstandsprofiie Q grundsätzlich der Querschnittsfläche der Längsabstandsprofile L entspricht. In demjenigen Endabschnitt, in dem die Querabstandsprofiie über einen Aufstandsschenkel 4 der Längsabstandsprofile L überkragen, sind diese unterseitig entsprechend ausgeklinkt, wobei der Fortsatz 8 als solcher erhalten bleibt.
-Q-
Zur Bereitstellung eines randlichen Abschlusses können die Längsabstandsprofile oder auch die Querabstandsprofile auch L-förmig ausgestaltet sein, so daß ein solcher Bodenbelag randlich glatt abgeschlossen ist und neben der eingesetzten Bodenplatte kein Aufstandsschenkel in Erscheinung tritt.
Ein weiteres Längsabstandsprofil L' ist in Figur 3a dargestellt. Das Längsabstandsprofil L' ist prinzipiell aufgebaut wie die zu den Figuren 1 und 2 beschriebenen Längsabstandsprofile. Im Unterschied zu den zuvor beschriebenen Längsabstandsprofilen L sind in den Füllschenkel 2' der Längsabstandsprofile L' Ausnehmungen in zwei übereinanderliegenden Ebenen eingebracht. Das Längsabstandsprofil L' unterscheidet sich zudem dadurch, daß zum Verbinden von zwei Längsabstandsprofilen L' im Bereich des einen Endes in den Aufstandsschenkeln 3', 4' sowie im Füllschenkel 2' trapezförmig hinterschnittene Ausklinkungen A und an dem anderen Ende komplementär zu den Ausklinkungen A ausgebildete trapezförmige Fortsätze F angeordnet sind. Zwei miteinander über die Fortsätze F und die Ausklinkungen A miteinander verbundene Längsabstandsprofile L' sind in Figur 3b gezeigt. Deutlich erkennbar ist das Eingreifen der Fortsätze F des einen Längsabstandsprofils L' in die Ausklinkungen A des anderen Längsabstandsprofils L'. Durch den hinterschnittenen Eingriff sind die beiden Längsabstandsprofile L' zugfest miteinander verbunden. Durch das Aneinandergrenzen der beiden Füllschenkel 2' am Stoß ist die Verbindung zudem schubsteif.
| -7- | |
| Bezugszeichenliste | |
| Profilsystem | |
| 1 | Füllschenkel |
| 2,2' | Aufstandsschenkel |
| 3,3' | Aufstandsschenkel |
| 4,4' | Fuge |
| 5 | Verdickung |
| 6 | Ausnehmung |
| 7,7' | Fortsatz |
| 8 | Fortsatz |
| 9 | Längsabstandsprofil |
| L1U | Platte |
| P | Querabstandsprofil |
| Q | |
Claims (10)
1. Profilsystem zum mörtellosen Verlegen von Platten (P), insbesondere zur Ausbildung eines Terrassenbodenbelages, umfassend Abstandsprofile (L, Q; L') mit einem bodenseitigen Aufstandsschenkel und einem von dem Aufstandsschenkel (3, 4; 3', 4') nach oben abragend angeordneten, in eine Fuge (5) zwischen zwei zu verlegenden Platten (P) hineinreichenden Füllschenkel (2, 2') mit einem Verschlußelement (6) zum Verschließen der Fuge.
2. Profilsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (6) durch die maximale Stärke des Füllschenkels (2, 2'), die dem vorgesehenen Fugenabstand zwischen zwei benachbart zueinander angeordneten Platten (P) entspricht, gebildet ist.
3. Profilsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement eine am oberen freien Ende des Füllschenkels angeordnete Verdickung (6) ist.
4. Profilsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Verschlußelement bildende Verdickung (6) eine kreisförmige Querschnittsfläche aufweist.
5. Profilsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement ein auf den das freie Ende des Füllschenkels aufsteckbares Profil mit über den Rand angrenzender Platten reichenden Überdeckungsschenkel ist.
6. Profilsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstandsprofil (L, Q; L') T-förmig ausgestaltet ist und angeformt an dem unteren Ende des Füllschenkels (2, 2') diametral einander gegenüberliegend zwei Aufstandsschenkel (3, 4; 3', 4') vorgesehen sind.
7. Profilsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsprofile (L, Q; L') des Profilsystems (1) zwei Profiltypen umfassen, von denen die einen Abstandsprofile Längsabstandsprofile (L, L') und die anderen Abstandsprofile zwei Längsabstandsprofile (L, L') in Querrichtung miteinander verbindende Querabstandsprofile (Q) sind.
8. Profilsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den oder die Aufstandsschenkel (3, 4; 3', 4') und in den Füllschenkel (2, 2') der Längsabstandsprofile (L, L') langlochartige Ausnehmungen (7, 7') zum Einhaken von zwei Längsabstandsprofile (L, L') verbindenden Querabstrandsprofile (Q) eingebracht sind und daß die Querabstandsprofile (Q) im Bereich ihrer Enden jeweils Fortsätze (8, 9) zum Eingreifen in eine langlochartige Ausnehmungen (7, 7') eines Aufstandsschenkels (3 oder 4) und in den Füllschenkel (2, 2') eines Längsabstandsprofils (L, L') aufweisen.
9. Profilsystem nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsprofile (L') an ihren jeweiligen Enden Verbindungsmittel zum Verbinden von zwei Abstandsprofilen (L') aufweisen.
10. Profilsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel hinterschnittene Ausklinkungen (A) umfassen, die an dem einen Ende in die Aufstandsschenkel (3', 4') sowie in den Füllschenkel (2') eingreifend ausgebildet sind, und an dem anderen Ende bzgl. ihrer Kontur komplementär ausgebildete Fortsätze (F) zum Eingreifen in die Ausklinkungen (A) eines weiteren Abstandsprofiles (L') aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20119276U DE20119276U1 (de) | 2001-11-28 | 2001-11-28 | Profilsystem zum mörtellosen Verlegen von Platten, insbesondere zur Ausbildung eines Terrassenbodenbelages |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20119276U DE20119276U1 (de) | 2001-11-28 | 2001-11-28 | Profilsystem zum mörtellosen Verlegen von Platten, insbesondere zur Ausbildung eines Terrassenbodenbelages |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20119276U1 true DE20119276U1 (de) | 2002-02-21 |
Family
ID=7964497
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20119276U Expired - Lifetime DE20119276U1 (de) | 2001-11-28 | 2001-11-28 | Profilsystem zum mörtellosen Verlegen von Platten, insbesondere zur Ausbildung eines Terrassenbodenbelages |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20119276U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1762670A1 (de) * | 2005-09-12 | 2007-03-14 | Helmut Lay | Terrassen-Bausatz, Terrasse, hergestellt mittels eines derartigen Bausatzes und Verfahren zur Herstellung einer Terrasse mit dem Bausatz |
| ES2308876A1 (es) * | 2005-11-22 | 2008-12-01 | Insca Internacional, S.L. | Suelo tecnico registrable. |
Citations (3)
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| DE8812547U1 (de) | 1988-10-05 | 1988-12-01 | Reher, geb. Grzegowski, Marianne, 4407 Emsdetten | Winkelschiene für die Verlegung von Fliesen oder Platten |
| DE20009717U1 (de) | 2000-05-30 | 2000-11-16 | Mehlhose Hans Dietrich | Fugenprofil |
| DE19962812A1 (de) | 1999-12-23 | 2001-06-28 | Norton Sipro Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Schließen von Fugen |
-
2001
- 2001-11-28 DE DE20119276U patent/DE20119276U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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Effective date: 20020328 |
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| R163 | Identified publications notified |
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Effective date: 20041108 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20100601 |