DE20118162U1 - Schaftverstärkungselement - Google Patents
SchaftverstärkungselementInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schaftverstärkungselement, das dazu bestimmt ist, einen Schuh auszustatten, der insbesondere, jedoch nicht darauf beschränkt, für die Sportausübung bestimmt ist. Dieses Schaftverstärkungselement kann insbesondere verwendet werden für Schuhe die zum Ausüben des Surfens auf Schnee oder zum Inline-Rollschuhlaufen konzipiert sind.
Im Stand der Technik gibt es Teile, die dafür konzipiert sind, die Verbindung zwischen der Zunge des Schuhs und dem Schaft des Schuhs zu bilden. Das Dokument FR 2 379 263 beschreibt ein vorderes Zungenende, das einen Kragen bildet. Dieser Kragen hängt sich in einer Rille fest, die in der Dicke des Schaftes selbst ausgeführt ist, um eine bessere Stabilität der Zunge sicherzustellen. Jedoch bezieht sich das Dokument auf einen Skischuh mit steifer Schale. Der vorliegende Kragen dient somit nicht dazu, die durch die Zunge auf den Schaft ausgeübten Drücke zu verteilen-, da der Schaft des Schuhs ausreichend steif ist.
Es gibt auch Schuhe mit nachgiebigem oder halbsteifem Schaft, die mit einer nachgiebigen Zunge versehen sind, die insbesondere für das Ausüben des Surfens auf Schnee bestimmt sind. Für diese Art von Aktivität versucht man, die Beugungswinkel des Knöchels in Richtung nach vorne zu begrenzen oder zu steuern. Eine Lösung besteht darin eine steife oder halbsteife Zunge hinzuzufügen. Mit dieser Art von Zunge ruft eine starke Beugung des Beines einen Druck auf den oberen Teil der Zunge hervor, welcher sich ausgleicht, indem er auf dem Oberteil des Schaftes zur Abstützung kommt. Somit übt die Zunge einen im Wesentlichen vertikalen Druck auf den Schaft auf Höhe der Zehen aus. Da der Schaft nachgiebig oder halbsteif ist, deformiert sich der Schaft und neigt dazu, die Zehen gegen die Sohle zu quetschen.
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Eine der Aufgaben der vorliegenden Erfindung ist es, ein Schaftverstärkungselement vorzuschlagen, das es zulässt in den Schuh mit nachgiebigem oder halbsteifem Schaft eine Zunge zu integrieren, welche die Beugung steuert und/oder begrenzt, wobei gleichzeitig der Komfort für den Fuß des Benutzers sichergestellt wird.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Schaftverstärkungselement vorzuschlagen und den Schaft so punktuell wie möglich zu versteifen, um die Vorteile des nachgiebigen oder halbsteifen Schaftes, insbesondere bezüglich von Empfindungen zu bewahren.
Um diese Aufgaben zu lösen, erstreckt sich das Verstärkungselement, das eine Abstützzone aufweist, auf welcher sich die Zunge abstützt, von der Abstützzone bis zur Sohle. Darüber hinaus weist das Verstärkungselement, das in dem vorderen Teil des Schuhs positioniert ist, zwei Zweige auf, die seitlich beidseitig des Fußes positioniert sind, im Wesentlichen zwischen dem metatarsophalangealen Gelenk und den Zehen des Fußes.
In einer ersten &Agr;&mgr;&egr;&eegr;&agr;&eegr;&eegr;&ugr;^&iacgr;&ogr;&pgr;&eegr; ist das Verstärkungselement im Inneren des Schaftes des Schuhs positioniert.
In einer zweiten Ausführungsform ist das Verstärkungselement außerhalb des Schafes des Schuhs positioniert.
Die Erfindung wird besser verständlich und weitere Vorteile derselben werden mit Hilfe der Beschreibung ersichtlich, welche auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt. Die Beschreibung veranschaulicht beispielhaft nicht beschränkend bestimmte bevorzugte Ausführungsformen.
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Fig. 1 stellt schematisch eine perspektivische Vorderansicht eines Schuhs zum Surfen auf Schnee dar, der mit dem Schaftverstärkungselement gemäß der ersten Ausführungsform ausgestattet ist.
Fig. 2 stellt schematisch eine perspektivische Seitenansicht eines inneren Füßlings dar, der mit einem Schaftverstärkungselement gemäß einer Variante der ersten Ausführungsform ausgestattet ist.
Fig. 3 stellt schematisch eine perspektivische Seitenansicht eines Schuhs zum Surfen auf Schnee dar, der mit dem Schaftverstärkungselement gemäß der zweiten Ausführungsform ausgestattet ist.
Fig. 3 a stellt schematisch ein Detail auf Höhe der Verbindung zwischen dem Schaftverstärkungselement und der Zunge des in Fig. 3 veranschaulichten Schuhs dar.
In Fig. 1 weist der Schuh CH einen Schaft O auf, der in dem vorderen Teil des Schuhs CH aufgeschnitten ist, um das Schaftverstärkungselement 1, das unter dem Schaft O positioniert ist, erkennbar zu machen. Der Schaft O, der nachgiebig oder halbsteif ist, erhöht eine Sohle 99 und weist eine Zunge 2 auf, die im Wesentlichen auf dem Oberteil des Fußes angeordnet ist. Die Zunge 2 besitzt einen steifen oder halbsteifen Charakter, um eine Biegesteuerung oder darüber hinaus eine Biegebegrenzung in Richtung nach vorne des Schuhs beizusteuern. Für die Ausübung des Surfens auf Schnee ist eine derartige Zunge sehr geeignet, insbesondere für die Sprungaufnahmen, um Verstauchungen oder Brüche des Gelenks des Knöchels zu beschränken.
In Fig. 1 und 3 weist die Zunge 2 zwei Elemente auf, eine Versteifung 102, die zur Steifigkeit der Zunge beiträgt und eine nachgiebige Umhüllung 12, die dazu beiträgt, den Fuß zu umhüllen und die ggf. eine Dichtigkeitsfunktion gewährleistet. Die Versteifung 102 ist vorzugsweise aus einem thermoplastischen Material
realisiert, wogegen die Umhüllung 12 vorzugsweise aus Leder oder auch aus einem Gewebe realisiert ist. Die Versteifung 102 weist ein Oberteil 101 auf, das dafür vorgesehen ist, indirekt in Kontakt mit dem unteren Teil des Beines des Benutzers zu sein, sowie ein unteres Teil 100, das dafür vorgesehen ist, in Kontakt mit dem oberen Teil des Fußes zu treten.
In der bevorzugten und in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsform wird die Versteifung 102 auf der Zunge in Position gehalten einerseits auf Höhe des unteren Teils 100 durch einen Kontakt 400 in Anschlag, realisiert durch den Schaft O, und andererseits auf Höhe des oberen Teils 102 durch einen Kontakt auf einem elastischen Element 53. Darüber hinaus ist die Versteifung 102 unter dem Spannsystem 200 des Schuhs CH positioniert, welches sie angelegt gegen die Umhüllung 12 hält. Das elastische Element 53 ermöglicht es dank seines komprimierbaren Charakters, die Längendifferenz zwischen der Versteifung 102 und der Zunge 2 zu kompensieren. Tatsächlich tritt eine Längendifferenz zwischen der Versteifung 102 und der Zunge 2 während der Beugung auf. Darüber hinaus ist die Versteifung 102 seitlich geführt auf Höhe ihres oberen Teils 101 durch eine Führung 51, die auf der Zunge 2 positioniert ist und welche die Versteifung 102 zwischen der Zunge 2 und der Führung 51 eingeschoben hält.
Um das Phänomen einer Kompression der Zehen durch die Zunge 2 zu begrenzen, weist der Schuh CH ein Schaftverstärkungselement 1 auf, das in dem vorderen Teil des Schuhs CH positioniert ist. Dieses Schaftverstärkungselement 1 ist im Inneren des Schaftes O und in Abstützung gegen die innere Fläche Ob des Schaftes O positioniert. Das Schaftverstärkungselement 1 dient insbesondere dazu, von der Innenseite das Vorderteil des Schaftes O in Form zu halten. Das Verstärkungselement 1 kann vorteilhaft auf der inneren Fläche Ob des Schaftes O durch Nähte 304 oder auch durch eine Klebung befestigt sein. Ähnlich ist das Verstärkungselement 1 vorteilhafterweise am Schaft O und an der Sohle 99 auf Höhe der Basis der Zweige 4 und 5 insbesondere durch eine Klebung befestigt.
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Das Verstärkungselement 1 weist auf dem Oberteil eine Abstützzone 3 auf, auf welcher sich die Zunge 2 abstützt. Darüber hinaus erstreckt sich das Verstärkungselement von der Abstützzone 3, die im Wesentlichen auf dem Oberteil des Fußes angeordnet ist, bis zur Sohle 99. Diese Anordnung erlaubt es, die Kompressionswirkungen auf die Sohle 99 zu übertragen, die durch die Zunge 2 auf das Verstärkungselement 1 ausgeübt werden und zwar unter Begrenzung von Überdruckwirkungen auf die Zehen.
In der bevorzugten Ausführungsform, die in Fig. 1 beschrieben wurde, weist das Verstärkungselement 1 zwei Zweige 4 und 5 auf, die seitlich und beidseitig des Fußes positioniert sind. Die zwei Zweige 4 und 5 sind vorzugsweise auf Höhe des metatarsophalangealen Gelenks angeordnet. Die Zweige 4 und 5 können sich gegebenenfalls von dem metatarsophalangealen Gelenk in Richtung der Zehen des Fußes erstrecken. Die beiden Zweige 4 und 5 bilden transversal einen Bogen, der die vertikalen Drücke in Richtung der Sohle 99 rücküberträgt, die durch den vorderen Teil 100 der Versteifung 102 auf die Abstützzone 3 ausgeübt werden. Das Verstärkungselement 1 wird vorteilhafterweise eine Aussparung 6 aufweisen, die auf Höhe der Zehen des Fußes positioniert ist. Diese Aussparung 6 ermöglich es insbesondere, das Verstärkungselement 1 nicht in Kontakt gegen die Enden der Zehen zu bringen, insbesondere während der Fuß dazu neigt in Richtung nach vorne im Schuh zu gleiten.
Diese spezifische Geometrie des Verstärkungselementes 1 mit den zwei Zweigen 4 und 5 und der Aussparung 6 ermöglicht es, die Oberfläche der Verstärkung 1 auf das Maximum zu beschränken und somit die Vorteile eines nachgiebigen Schaftes zu bewahren.
Tatsächlich werden für die Ausübung des Surfens auf Schnee die Schuhe mit nachgiebigem Schaft für die Empfindungen geschätzt, die sie herbeiführen, insbesondere in Bezug auf den Kontakt des Fußes und des unteren Teils des Beins auf der Bindung, die den Schuh am Snowboard befestigt.
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In der in Fig. 1 beschriebenen Ausführungsform ist die Versteifung 102 der Zunge 2 nicht am Verstärkungselement 1 befestigt, sondern wird gerade so in Kontakt mit dem Verstärkungselement 1 gehalten, quer über den Schaft O für die Vorspannung des Spannmittels 200, im vorliegenden Fall die Schnürsenkel. Somit kann der Benutzer nach Belieben die Versteifung 102 auswechseln, um das Verhalten der Zunge 2 zu verändern, wobei gleichzeitig der Gewinn an Komfort für den Fuß, der durch das Verstärkungselement 1 erhalten wurde, beibehalten wird. Selbstverständlich kann die Zunge 2 aus ein und demselben Stück aus einem geeigneten Material realisiert sein, welches eine bestimmte Steifigkeit besitzt.
In der Ausführungsform von Fig. 2 ist der Schuh nicht dargestellt, jedoch ist er mit einem Füßling CH' ausgestattet, der im Inneren des Schuhs positioniert ist. Die Schaftverstärkung 1 ist zwischen dem Schaft des Schuhs und dem Füßling CH1 positioniert. Bei dieser Konstruktionsvariante ist die Schaftverstärkung 1 im Verhältnis zum Schuh und zum Füßling abnehmbar.
Die Zunge des Schuhs, die nicht dargestellt ist, ist durch die Versteifung 102 versteift, die zwischen die Zunge des Schuhs und die Zunge 2' des Füßlings CH' eingefügt ist. Darüber hinaus ist die Versteifung 102 am Schaft Verstärkungselement 1 befestigt. Tatsächlich weist das Schaftverstärkungselement 1 auf Höhe der Abstützzone 3 Befestigungselemente 7 auf, wie etwa Nieten 7, die es ermöglichen die Versteifung 102 auf dem Schaftverstärkungselement 1 zu befestigen. Die Befestigungselemente 7 wirken mit dem unteren Teil 100 der Versteifung 102 zusammen.
Selbstverständlich kann die Versteifung 102 in Monoblock-Bauweise mit der Verstärkung 1 konstruiert sein, oder es können andere Verbindungsmittel wie Nieten 7 vorgesehen sein.
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Das Schaftverstärkungselement 1 kann vorteilhafterweise einen Boden 156 aufweisen, der die Basis der Zweige 4 und 5 verbindet, und der dazu bestimmt ist eingefügt zwischen dem Füßling CH' und der Sohle des Schuhs gehalten zu sein. Der Boden 156 dient auch dazu, die Struktur des Verstärkungselementes 1 zu versteifen, um die Wirkungen von der Abstützoberfläche 3 besser zur Sohle des Schuhs zu übertragen. Der Boden 156 dient auch dazu, die Positionierung der Gesamtheit Verstärkungselement/Versteifung um den Füßling CH' zu erleichtern. Selbstverständlich kann das Schaftverstärkungselement 1 am Füßling CH' durch geeignete Mittel wie eine Klebung befestigt sein. Ähnlich kann die Versteifung 102 auf der Zunge 2' des Füßlings CH' insbesondere gemäß den konstruktiven Anordnungen im Verhältnis zur Befestigung der Versteifung 102 auf der Zunge 2 des Schuhs CH, wie in Fig. 1 beschrieben, befestigt sein.
Wie in der vorhergehenden Ausführungsform kann die Gesamtheit Verstärkung/Versteifung auswechselbar sein, um insbesondere das Verhalten der Zunge 2 in Abhängigkeit von der gewünschten Sportausübung zu modifizieren.
Die Fig. 3 stellt einen Schuh CH dar, der zur Ausübung des Surfens auf Schnee bestimmt ist, wo das Verstärkungselement 1 auf der äußeren Fläche Oa des Schaftes O des Schuhs CH befestigt ist. Das Verstärkungselement 1, das im Wesentlichen auf Höhe des metatarsophalangealen Gelenks des Fußes befestigt ist, wirkt mit der Versteifung 102 zusammen. Diese Versteifung 102 wirkt auch mit der Umhüllung 12 zusammen, die auf dem Vorderteil der Zone des Schienbeins angeordnet ist, wobei eine Zunge 2 definiert wird.
In der bevorzugten und veranschaulichten Ausführungsform ist dieses letztere Zusammenwirken auf feste jedoch abnehmbare Weise realisiert, insbesondere, jedoch nicht in beschränkender Weise, durch eine Erhebung 300, die fest auf der Umhüllung 12 positioniert ist, welche komplementär zu einer Aussparung 301 ist, die in dem oberen Teil 101 der Versteifung 102 positioniert ist, um die Befestigung der Versteifung 102 an der Umhüllung 12 zu ermöglichen. Darüber hinaus
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kann die Erhebung 300 in vorteilhafter Weise ein Schließsystem aufweisen, das komplementär zur Aussparung 301 ist.
Um eine relative Biegefreiheit der Zunge 2 zuzulassen, wirkt die Versteifung 102 mit der Schaftverstärkung auf eine Weise zusammen, um eine Gleitmöglichkeit in longitudinaler Richtung des Schuhartikels CH zuzulassen. Um dieses Ergebnis zu erhalten, weist die Schaftverstärkung 1 auf Höhe der Abstützzone 3 eine Führungsvorrichtung 10 auf, die dazu geeignet ist, mit der Zunge 2 zusammenzuwirken, und insbesondere mit dem unteren Teil 100 der Versteifung 102, um eine Verschiebung der Zunge 2 im Verhältnis zum Verstärkungselement 1 zu erhalten.
In dieser Ausführungsform ist das Schaftverstärkungselement 1 auf der äußeren Fläche des Schaftes O mit geeigneten Mitteln, wie etwa Nähten 303, montiert, die vorzugsweise auf der Peripherie des Verstärkungselementes 1 angeordnet sind.
Selbstverständlich kann diese letztere Befestigungsweise durch eine eingefügte Montage der Basis der beiden Zweige 4 und 5 zwischen dem Schaft O und der Sohle 99 substituiert oder auch vervollständigt werden, was insbesondere durch eine Klebung realisiert werden kann.
Die Fig. 3a stellt ein Detail der Fig. 3 dar, auf Höhe der Führungsvorrichtung 10, welche die Verbindung zwischen der Schaftverstärkung 1 und der Versteifung 102 sicherstellt, die einen integralen Teil der Zunge darstellt.
Die Versteifung 102 weist zumindest eine Ausstülpung 305a auf, die in der Führungsvorrichtung 10 gleitet. Die Führungsvorrichtung 10 weist zumindest zwei seitliche Teile 308 auf, die im Wesentlichen in der longitudinalen Richtung X des Schuhartikels angeordnet sind, und zumindest eine obere Wand 307, die im Wesentlichen parallel zur Abstützzone 3 des Verstärkungselementes 1 ist. Diese An-Ordnung ermöglicht es, die Versteifung 102 seitlich zu fuhren, damit sie in der longitudinalen Achse X bleibt, und um vertikal die Versteifung 102 in Kontakt
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mit dem Verstärkungselement 1 zwischen der Abstützzone 3 und der oberen Wand 307 zu halten.
Die Führungsvorrichtung 10 ermöglicht somit eine Verschiebung D der Zunge 2 im Verhältnis zum Verstärkungselement 1.
In der bevorzugten und veranschaulichten Ausführungsform weist die Versteifung 102 zwei Ausstülpungen 305a und 305b auf, die komplementär zur Führungsvorrichtung 10 sind. Darüber hinaus ist vorteilhafterweise eine elastische Rückholvorrichtung 11 zwischen den Ausstülpungen 305a und 305b positioniert, um die Gleitverschiebung D zu steuern. Tatsächlich wird die elastische Rückholvorrichtung 11 zwischen der Versteifung 102 und der Führungsvorrichtung 10 unter Kompression gesetzt, während der Gleitverschiebung D, die durch die Biegung des Schuhs CH hervorgerufen wird.
Das elastische Gleitmittel 11 sowie das elastische Element 53 können aus einem elastischen oder visco-elastischen Material sein für eine Dämpfung von Vibrationen.
Selbstverständlich beansprucht die vorliegende Erfindung auch einen Sportschuh, der mit dem Verstärkungselement 1 ausgestattet ist, und ist nicht auf die zuvor beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, die nur beispielhaft angeführt sind, sondern sie umfasst auch alle ähnlichen oder äquivalenten Ausführungsformen.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausfuhrungsformen beschränkt, sondern ist auf jeden Schuhtyp anwendbar, bei dem ähnliche oder äquivalente Probleme gelöst werden müssen. Sie ist insbesondere anwendbar auf Schuhe vom Telemark-Typ und Kurzski-Typ,... etc.
Claims (11)
1. Schaftverstärkungselement (1), das dazu bestimmt ist, einen Schuh (CH) auszustatten, aufweisend: dadurch gekennzeichnet, dass es eine Abstützzone (3) aufweist, auf welcher sich die Zunge (2) abstützt, und dadurch, dass das Verstärkungselement (1) sich von der Abstützzone (3) bis zur Sohle (99) erstreckt.
- einen Schaft (O), der nachgiebig oder halbsteif ist und welcher eine Sohle (99) erhöht,
- eine Zunge (2), welche einen steifen oder halbsteifen Charakter aufweist,
2. Verstärkungselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es in dem vorderen Teil des Schuhs (CH) angeordnet ist.
3. Verstärkungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Zweige (4, 5) aufweist, die seitlich beidseitig des Fußes im Wesentlichen auf Höhe des metatarsophalangealen Gelenks positioniert sind.
4. Verstärkungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Aussparung (6) aufweist, die im Wesentlichen auf Höhe der Zehen positioniert ist.
5. Verstärkungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützzone (3) Befestigungsmittel aufweist, die es ermöglichen, die Zunge (2) auf dem Verstärkungselement (1) zu befestigen.
6. Verstärkungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützzone (3) eine Führungsvorrichtung (10) aufweist, die geeignet ist, mit der Zunge (2) zusammenzuwirken, um eine Verschiebung (D) der Zunge (2) im Verhältnis zum Verstärkungselement (1) zu ermöglichen.
7. Verstärkungselement (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (10) ein elastisches Rückholmittel (11) aufweist, das es ermöglicht, die Gleitverschiebung (D) zu steuern.
8. Verstärkungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es im Inneren des Schaftes (O) in Abstützung gegen die innere Fläche (Ob) des Schaftes (O) positioniert ist.
9. Verstärkungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es im Verhältnis zum Schuh (CH) abnehmbar ist.
10. Verstärkungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es auf der äußeren Fläche (Oa) des Schaftes (O) befestigt ist.
11. Sportschuh, ausgestattet mit dem Schaftverstärkungselement (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9.
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