DE20118659U1 - Brieftaubentransporter - Google Patents
BrieftaubentransporterInfo
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- A01K31/00—Housing birds
- A01K31/06—Cages, e.g. for singing birds
- A01K31/07—Transportable cages
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
Geraldy KFZ GmbH, 06839 Schmelz
„Brieftaubentransporter"
Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung zum Transport von Brieftauben, mit mehreren nebeneinander angeordneten, eine Seitenwand mit einem Gitter aufweisenden Transportboxen und einem sich außen vorder Gitterseitenwand erstreckenden Troggefäß.
Brieftaubentransporter werden im Rahmen von Wettbewerben dazu verwendet, die Brieftauben verschiedener Züchter oder-vereine an einen entfernten Ort zu bringen, von wo aus sie zum Ausgangs- oder anderen Zielort fliegen sollen. Die zur Aufnahme der Tauben eines Züchters oder Züchtervereins vorgesehenen Transportboxen lassen sich in Regalhalterungen einschieben, welche im Laderaum eines Lastkraftwagen montiert sind, wobei zwischen zwei solchen Regalhalterungen ein sich in Fahrtrichtung erstreckender Mittelgang gebildet ist. Die eingangs genannten Gitterwände der Käfigboxen sind dem Mittelgang zugewandt. Auf der der Gitterwand gegenüberliegenden Seite lassen sich die Käfigboxen zum Freilassen der Tauben öffnen. Entsprechend können die Längsseitenwände des Lastkraftwagenladeraums geöffnet werden.
Durch Benutzung bekannte solche Brieftaubentransporter weisen Troggefäße auf, die an den Regalhalterungen befestigt sind und sich jeweils über die gesamte Länge einer horizontalen Reihe von Transportboxen erstrecken. Mit Hilfe dieser Troggefäße lassen sich die transportierten Tiere tränken, was insbesondere bei längeren Transporten unerlässlich ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuen Transporter der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welcher Brieftaubentransporte unter verbesserten hygienischen Bedingungen erlaubt.
Der diese Aufgabe lösende Transporter nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass jeder Transportbox für sich ein Troggefäß zugeordnet ist.
Vorteilhaft lässt sich durch diese Erfindungslösung die Übertragung von Krankheiten über das Troggefäß beim Tränken verhindern. Da die separaten Troggefäße nicht miteinander in Verbindung stehen, kann nicht mehr wie bisher ein einziges krankes Tier in einer der Transportboxen die Tiere einer Vielzahl anderer Züchter anstecken.
Während die separaten Troggefäße an einer die Transportboxen aufnehmenden Regalhalterung angebracht sein könnten, ist das Troggefäß in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit der Transportbox verbunden. Vorteilhaft besteht so die Möglichkeit, Tauben auch dann zu tränken, wenn die Transportbox von der Transportvorrichtung getrennt ist.
Das sich zweckmäßig über die gesamte horizontale Länge der Gitterseitenwand erstreckende Troggefäß ist in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit der Transportbox über Halterungselemente verbunden, die an den Längsenden des Troggefäßes angeordnet sind. In diesen Halterungselementen können Bohrungen gebildet sein, in welche von Stirnwänden des Troggefäßes vorstehende Achszapfen eingreifen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Troggefäß unter Abwendung seiner Öffnungsseite von der Gitterwand verschwenkbar und lässt sich in einer verschwenkten Stellung arretieren. Durch diese Verschwenkung wird das Tränken abgebrochen. Indem die Öffnungsseite des Troggefäßes von der Gitterseitenwand abgewandt ist, kann das Troggefäß durch die Tauben nicht verschmutzt werden. Restliches Wasser läuft aus den Troggefäßen ab.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sitzt das separate Troggefäß in einer Schwenkstellung, in welcher die Öffnungsseite des Troggefäßes nach oben weist, mit einer Bodenwand kippfest auf einem Halteelement bzw. den genannten Halteelementen auf. Für die horizontale Halterung sorgen beispielsweise die in die Bohrungen in den Halteelementen eingreifenden Achszapfen. In einer Schwenkstellung, in welcher die Öffnungsseite des Troggefäßes von der Gitterseitenwand abgewandt ist, kann das Troggefäß kippfest auf einem Halteelement bzw. den genannten Halteelementen mit einer Seitenwand aufsitzen.
Um von der einen in die andere Stellung zu gelangen, lässt sich das Troggefäß unter vertikaler Verschiebung in einer Führung verschwenken, wobei durch die vertikale Verschiebung ein kippfest aufsitzender ebener Boden des Troggefäßes von dem Halterungselement abgehoben wird, um Freiraum für die Drehung zu schaffen.
Zur Bildung der Führung sind in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Bohrungen in den Halteelementen als Langlöcher ausgebildet, so dass die genannten Achszapfen in den Langlöchern vertikal beweglich sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist unter den Troggefäßen eine Auffangrinne angeordnet, die sich zweckmäßig über die gesamte Länge einer Reihe von nebeneinander angeordneten Transportboxen erstreckt. Diese Auffangrinne ist durch einen Horizontalträger einer die Transportboxen aufnehmenden Regalhalterung gebildet, so dass diesem Bauteil vorteilhaft eine Doppelfunktion zukommt.
Die Erfindung soll nun anhand eines Ausführungsbeispiels und der beiliegenden, sich auf dieses Ausführungsbeispiel beziehenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Transportbox einer Transportvorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine auf einem Lastkraftwagen installierbare Regalhalterung und eine Vielzahl
von Transportboxen gemäß Fig. 1, die in die Regalhalterung einschiebbar sind, Fig. 3 ein mit der Transportbox von Fig. 1 verbundenes Troggefäß, und Fig. 4 eine im Querschnitt das Troggefäß von Fig. 3 und einen Horizontalträger der Regalhalterung von Fig. 2 zeigende Detaildarstellung.
Eine in Fig. 1 allgemein mit der Bezugszahl 1 bezeichnete Transportbox für Brieftauben weist eine Seifenwand 2 in Form eines Gitters mit vertikalen Gitterstäben 3 auf. In den weiteren Seitenwänden der Transportbox 1 ausgebildete Lüftungsschlitze sind in Fig. 1 nicht gezeigt. Auf der der Seitenwand 2 abgewandten, in Fig. 1 nicht sichtbaren Seite, lässt sich die Transportbox 1 öffnen, um darin mitgeführte Brieftauben freizulassen.
Außen vor der Seitenwand 2 der Transportbox 1 ist ein Troggefäß 4 angeordnet, welches über Halterungselemente 5 und 6 mit der Trans port box 1 verbunden ist.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, lassen sich Transportboxen gemäß Fig. 1 unter Bildung horizontaler und vertikaler Boxenreihen in eine Regalhalterung 7 einschieben, wobei Horizontalträger 8 der Regalhalterung 7 jeweils einen Einschubanschlag für die Transportboxen 1 bilden.
Die Regalhalterung 7 ist zur Montage auf einem Transportfahrzeug, insbesondere in einem geschlossenen Laderaum eines Lastkraftwagens, vorgesehen, wobei zwei solcher Regalhalterungen unter Bildung eines Mittelgangs mit den Horizontalträgem 8 einander gegenüberliegend angeordnet sind. Der Mittelgang ist bei 9 durch Strichlinien angedeutet.
Es wird nun auf die Fig. 3 und 4 Bezug genommen, aus denen ersichtlich ist, dass die Halterungselemente 5 und 6 jeweils ein Winkelprofil mit einem Befestigungsschenkel
10 und einem von dem Befestigungsschenkel um 90° abgewinkelten Trägerschenkel
11 aufweisen, wobei von dem Trägerschenkel 11 am unteren Ende eine horizontale Trägerzunge 12 abgebogen ist.
Der ßefestigungsschenkel 10 weist Bohrungen für Schraubverbindungen 13 mit der, Transportbox 1 auf. In dem Trägerschenkel 11 ist ein Langloch 14 gebildet, dessen Längsachse sich vertikal erstreckt. In das jeweilige Langloch 14 greift ein Achszapfen 15 ein. Die Achszapfen 15 sind jeweils durch eine Schraube 16 gebildet, die durch Bohrungen in Stirnwänden 17 des Troggefäßes 4 geführt ist. Eine Ringdichtung 18 zwischen dem Schraubenkopf der Schraube 16 und der Stirnwand 17 sorgt für eine Abdichtung der Durchgangsbohrung in der Stirnwand. Die Schraube 16 ist durch eine Gegenmutter 19 an der Stirnwand 17 befestigt, wobei die Gegenmutter 19 fest mit einer über den Rand des Langlochs 14 überstehenden Führungsscheibe 20 verbunden ist.
In der in Fig. 3 gezeigten Position sitzt das Troggefäß 4 mit einer ebenen Bodenwand 21 auf den Trägerzungen 12 der Halterungselemente 5 und 6 auf.
Insbesondere aus Fig. 4 geht hervor, dass das Troggefäß 4 im Querschnitt trapezförmig mit Seitenwänden 22 und 23 ausgebildet ist. Wie in Fig. 4 ferner zu sehen ist, weist der unter dem Troggefäß 4 angeordnete Horizontalträger 8 einen diesem Träger Tragfähigkeit verleihendes Hohlprofilteil 24 und einem mit dem Hohlprofilteil 24 verbundenen Winkelprofilteil 25 auf, wobei Hohlprofilteil und Winkel profilteil zusammen eine Auffangrinne 26 bilden.
Im folgenden wird die Funktionsweise der vorangehend beschriebenen Vorrichtung erläutert.
Bei einem Taubentransport ist die Regal halterung 7 ggf. voll mit Transportboxen 1 bestückt, wobei in der jeder Transportbox Brieftauben eines bestimmten Züchters oder Züchtervereins untergebracht sind. Die Tauben werden an einen entfernten Ort gebracht, von wo aus sie zum Ausgangsort oder einem anderen Ziel fliegen sollen.
Zum Tränken der Tiere, was nur im Stillstand des Transporters erfolgen kann, werden die Troggefäße 4 mit Wasser gefüllt, wobei sich die Troggefäße 4 der in Fig. 1 und 3 gezeigten Schwenkstellung befinden, in welcher sie kippfest mit ihrer ebenen Bodenwand 21 auf den Trägerzungen 12 der Halterungselemente 5 und 6 aufsitzen und die Öffnungsseite 27 nach oben weist.
Um den Tränkvorgang zu beenden, lassen sich die Troggefäße 4 in der in Fig. 4 gezeigten Weise verschwenken, wobei sich der Achszapfen 15 unter Führung in dem Langloch 14 vorübergehend vertikal bewegt, um Freiraum für diese Schwenkbewegung zu schaffen.
Die Troggefäße 4 gelangen schließlich in eine Schwenkposition, in welcher sie mit ihrer Seitenwand 23 kippfest auf den Trägerzungen 12 der Halterungselemente 5 und 6 aufliegen und die Öffnungsseite 27 der Gitterseitenwand 2 abgewandt ist. Überschüssiges Wasser kann nun in die Auffangrinne 26 ablaufen. Die Tauben können das Troggefäß nicht verschmutzen. Außer beim Tränken nimmt das Troggefäß diese Schwenkstellung ein.
Indem jede Transportbox ihr eigenes von den übrigen Troggefäßen getrenntes Troggefäß 4 aufweist, lassen sich Krankheitserregerübertragungen von Transportbox zu Transportbox vermeiden.
Es versteht sich, dass Fülleinrichtungen mit verzweigten Leitungen zur automatischen Befüllung der einzelnen Troggefäße installiert sein können. Die Ablaufrinnen 26 aller Horizontalträger 8 können untereinander verbunden sein und mit einem gemeinsamen Wasserablauf in Verbindung stehen.
Claims (11)
1. Transportvorrichtung zum Transport von Brieftauben, mit mehreren nebeneinander angeordneten, eine Seitenwand (2) mit einem Gitter (3) aufweisenden Transportboxen (1) und einem sich außen vor der Gitterseitenwand erstreckenden Troggefäß (4), dadurch gekennzeichnet, dass jeder Transportbox (1) für sich ein Troggefäß (4) zugeordnet ist.
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das separate Troggefäß (4) mit der Transportbox (1) verbunden ist.
3. Transportvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das separate Troggefäß (4) über an seinen Längsenden angeordnete Halterungselemente (5, 6) mit der Transportbox (4) verbunden ist.
4. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Troggefäß (4) unter Abwendung seiner Öffnungsseite (27) von der Gitterseitenwand (2) verschwenkbar ist.
5. Transportvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Troggefäß (4) von seinen Stirnwänden (17) vorstehenden Achszapfen (15) aufweist, welche jeweils in eine Bohrung (14) in den Halteelementen (5, 6) eingreifen.
6. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das separate Troggefäß (4) in einer Schwenkstellung, in welcher die Öffnungsseite (27) des Troggefäßes (4) nach oben weist, mit einer Bodenwand (21) kippfest auf einem Halteelement (5, 6) aufsitzt.
7. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das separate Troggefäß (4) in einer Schwenkstellung, in welcher die Öffnungsseite (27) des Troggefäßes (4) von der Gitterseitenwand (2) abgewandt ist, mit einer Seitenwand (23) kippfest auf einem Halteelement (5, 6) aufsitzt.
8. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Troggefäß (4) unter vertikaler Verschiebung in einer Führung (14) verschwenkbar ist.
9. Transportvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrungen in den Halteelementen (5, 6) als Langlöcher (14) ausgebildet sind.
10. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass unter den Troggefäßen (4) eine Auffangrinne (26) angeordnet ist.
11. Transportvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangrinne (26) durch einen Horizontalträger (8) einer die Transportboxen (1) aufnehmenden Regalhalterung (7) gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20118659U DE20118659U1 (de) | 2001-11-09 | 2001-11-09 | Brieftaubentransporter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20118659U DE20118659U1 (de) | 2001-11-09 | 2001-11-09 | Brieftaubentransporter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20118659U1 true DE20118659U1 (de) | 2002-03-28 |
Family
ID=7964059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20118659U Expired - Lifetime DE20118659U1 (de) | 2001-11-09 | 2001-11-09 | Brieftaubentransporter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20118659U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202007013724U1 (de) | 2007-10-01 | 2009-02-19 | Geraldy Kfz Gmbh | Transportbox für Vögel |
-
2001
- 2001-11-09 DE DE20118659U patent/DE20118659U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202007013724U1 (de) | 2007-10-01 | 2009-02-19 | Geraldy Kfz Gmbh | Transportbox für Vögel |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020502 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050116 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20071210 |
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Effective date: 20100601 |