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DE1204791B - Entnahmevorrichtung fuer Kleinteile - Google Patents

Entnahmevorrichtung fuer Kleinteile

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Publication number
DE1204791B
DE1204791B DED22686A DED0022686A DE1204791B DE 1204791 B DE1204791 B DE 1204791B DE D22686 A DED22686 A DE D22686A DE D0022686 A DED0022686 A DE D0022686A DE 1204791 B DE1204791 B DE 1204791B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bulk
side walls
frame
removal device
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED22686A
Other languages
English (en)
Inventor
George E Coursey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NESTIER CORP
Original Assignee
NESTIER CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NESTIER CORP filed Critical NESTIER CORP
Priority to DED22686A priority Critical patent/DE1204791B/de
Publication of DE1204791B publication Critical patent/DE1204791B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B87/00Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units
    • A47B87/02Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units stackable ; stackable and linkable
    • A47B87/0207Stackable racks, trays or shelf units

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Entnahmevorrichtung für Kleinteile Entnahmevorrichtungen für Kleinteile sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt; insbesondere sind solche bekannt mit einem oder mehreren, mit einem Deckel versehenen Schüttkästen, die nach vorn geneigt übereinandergestapelt sind, so daß die in ihnen befindlichen Kleinteile durch ihr Eigengewicht nach vorn rutschen können. Zumeist finden derartige Entnahmevorrichtungen Aufstellung im Bereich von Fertigungsstraßen, Fertigungsbändern an den entsprechenden Arbeitsstellen, wo die Kleinteile der Entnahmevorrichtung entnommen und Werkstücken zugeführt werden müssen. - Eine dieser bekannten Ausführungsformen besteht aus einem im wesentlichen rechteckigen Kasten, dessen Boden an einer Stirnseite verlängert und schräg nach oben abgewinkelt ist, so daß die im unteren Bereich verlängerten Seitenwände mit diesem einen Entnahmetrog bilden. Kasten und Entnahmetrog sind durch zwei voneinander getrennte Deckel verschlossen. Die Kästen sind mit Abstand übereinander in einem Gestell in geneigter Stellung untergebracht. - Ferner ist ein stapelbarer Schüttkasten bekannt, dessen Boden eine nach vorn geneigte Lage aufweist, so daß die im Kasten enthaltenen Kleinteile durch ihr Eigengewicht selbsttätig nach vorn gelangen und dort aus dem Kasten genommen werden. Zu diesem Zweck verlaufen die Oberkanten der Seitenwände am vorderen Ende schräg abwärts, und der im vorderen Bereich abgewinkelte Boden ist an diese angeschlossen. - Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform ist eine derartige Entnahmevorrichtung kippbar gestaltet, was jedoch insofern nachteilig ist, als beim Vorkippen die Kleinteile aus der Vorrichtung herausfallen können.
  • Nachteilig bei all diesen bekannten Entnahmevorrichtungen ist vor allem, daß die einzelnen Schüttgutkästen nicht in verschiedenen Schrägstellungen benutzbar sind, was oft aus Gründen der Arbeitserleichterung bei der Entnahme erwünscht ist.
  • Insbesondere den letztbeschriebenen bekannten Ausführungsformen haftet ferner der Nachteil an, daß es sieh bei diesen praktisch um lediglich an drei Seiten geschlossene Schüttkästen handelt, die auf Grund eines derartigen Aufbaues ein Füllen bis zum Rand, wie dies z. B. bei einem an allen Seiten geschlossenen Kasten der Fall ist, nicht zulassen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Entnahmevorrichtung für Kleinteile des eingangs beschriebenen Aufbaus zu schaffen, bei der die Schüttkästen in jeder gewünschten Schräglage verwendbar sind, aber trotzdem bis an den Rand gefüllt werden können. Die Erfindung betrifft eine Entnahmevorrichtung für Kleinteile mit einem oder mehreren mit einem Deckel versehenen Schüttkästen, die nach vorn geneigt übereinander angeordnet sind, so daß die in ihnen befindlichen Kleinteile durch ihr Eigengewicht nach vorn rutschen können. Die Erfindung besteht darin, daß die Deckel der Schüttkästen sich nach vorn in Form eines offenen Troges fortsetzen. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung sind die Schüttkästen in einem gemeinsamen Gestell angeordnet. Dabei ist jeder Schüttkasten mit seinem oberen Ende an dem zugehörigen Gestell aufgehängt, während er, abgesehen von dem unteren, mit seinem unteren Ende auf dem oberen Teil des jeweils Barunterliegenden Schüttkastens aufliegen kann. Ferner hat das Gestell im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt mit einer Rückwand und zwei Seitenwänden, wobei die vorderen Ränder der Seitenwände tunlich über ihre ganze Länge nach oben hinten geneigt und nahe ihrem oberen bzw. unteren Ende mit paarweise angeordneten Ausschnitten versehen sind, welche Tragzapfen aufnehmen, die zu beiden Seiten von den Schüttkästen abstehen und einen Teil von Handhaben derselben bilden.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß bei der erfindungsgemäßen Gestaltung .der Schüttkästen diese in beliebiger Schrägstellung übereinander verwendbar sind. Trotzdem ist der Inhalt der Schüttkästen gut zugänglich, und die einzelnen Schüttkästen erlauben ein Füllen bis zum Rand. Die Erfindung wird an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert, in der weitere erfindungsgemäße Merkmale gezeigt sind; es zeigt F i g. 1 einen in ein Grundgestell eingehängten Schüttkasten einer erfindungsgemäßen Entnahmevorrichtung im Schaubild, F i g. 2 im Schaubild ein an das Grundgestell angegliedertes Teilgestell, welches einen zweiten, den unteren überdeckenden Schüttkasten trägt, F i g. 3 eine vergrößerte Seitenansicht davon, F i g. 4 eine Seitenansicht des zu einem der Schüttkästen gehörigen Deckels mit Trog, F i g. 5 in perspektivischer Ansicht einen Schüttkasten, F i g. 6 einen Grundriß des Deckels mit Trog gemäß F i g. 4, F i g. 7 einen Grundriß eines Schüttkastens gemäß F i g. 5, F i g. 8 eine Seitenansicht einer Entnahmevorrichtung mit mehreren Schüttkästen, welche im allgemeinen der F i g. 3 entspricht, F i g. 9 einen Querschnitt nach der Linie 9-9 und F i g. 10 einen Querschnitt nach der Linie 10-10 in F i g. B. .
  • Wie aus F i g. 1 hervorgeht, ist ein Schüttkasten 10 in einer schrägen Lage in ein Grundgestell 11 eingehängt. Die darin befindlichen Kleinteile gelangen durch ihr Gewicht in einen offenen Trog 12, welcher am unteren Teil herausragt; wenn Kleinteile aus dem Trog herausgenommen werden, rücken neue Kleinteile nach, so daß im Trog eine annähernd unveränderliche Menge Kleinteile zur Verfügung steht. Die Neigung des Schüttkastens ist erheblich größer als der Reibungswinkel der in Ruhe befindlichen Kleinteile.
  • Wie in F i g. 2 veranschaulicht, können mehrere Kästen in Teilgestellen oder -trägem 13 aufgehängt werden, welche übereinander und auf das Grundgestell aufgesetzt werden können. Wie weiter unten in Einzelheiten beschrieben ist, sind das Grundgestell, die Teilträger und die Schüttkästen vorzugsweise aus Blech hergestellt und geschweißt. Nach F i g. 2 und 8 sind die Schüttkästen mit dem oberen Ende mittels Zapfen 14 an den Teilträgern aufgehängt, während der untere Teil der Schüttkästen, abgesehen von dem unteren, den darunterliegenden Schüttkasten überdacht. Der Schüttkasten, ob gefüllt oder leer, stützt sich mit seinem Gewicht auf dem darunterliegenden Schüttkasten ab. Bei der Mehrfachanordnung liegen die Tröge 12 in solchen Abständen übereinander, daß die Arbeiter die Kleinteile in den Trögen ohne Mühe ergreifen können.
  • Jeder der Schüttkästen ist mit einem abnehmbaren Deckel 15 ausgestattet, der mit einem Trog 12 versehen ist. Dieser Deckel hat eine in den Trog führende Öffnung 16, so daß die Kleinteile zwar vom Deckel innerhalb des Schüttkastens gehalten werden, jedoch ihr Gewicht durch den schräg herunterhängenden Schüttkasten hindurch in den offenen Trog abwärtsgleiten können. Der Deckel 15 ist, wie weiter unten ausgeführt, leicht abnehmbar am Schüttkasten befestigt, während die Schüttkästen bei Bedarf aus dem Mehrfachgestell entfernt werden können. Um einen Schüttkasten aufs neue zu füllen, wird, nachdem man diesen aus dem Gestell herausgenommen hat, der Deckel abgehoben und eine neue Ladung Kleinteile in den Kasten hineingefüllt, wonach der Deckel wieder an seinen Ort gebracht wird. Sodann wird der Schüttkasten wieder in das Gestell eingehängt, wodurch die Kleinteile wieder durch ihr Gewicht in den offenen Trog fallen, wo sie zum Gebrauch bereitliegen.
  • Die Gewichtsbelastung der gesamten Schüttkästen wirkt senkrecht auf das Grundgestell 11. Wenn aber das zusammengesetzte Gestell eine erhebliche Höhe erreicht, ist es vorzuziehen, das Grundgestell mittels Schrauben fest auf der Werkbank od. dgl. zu befestigen. Auch können die Teilträger an einer Wand od. dgl. befestigt werden. Wie aus der F i g. 9 hervorgeht, ist der Querschnitt der Teilträger derart ausgebildet, daß sie seitlich auch nebeneinandergestellt werden können.
  • Das Grundgestell 11 (F i g. 1 und 3) hat einen U-förmigen Querschnitt und besteht aus einer Rückwand 17 sowie zwei Seitenwänden 18. Die Vorderränder der Seitenwände laufen schräg nach vorn abwärts und sind an ihrem oberen Ende sowie an ihrem unteren Ende mit je einem Paar Ausschnitten 20 versehen. Diese Ausschnitte halten die an beiden Seiten des Schüttkastens herausragenden Tragzapfen 14, welche einen Teil der Handhaben 21 des Schüttkastens bilden.
  • Das Grundgestell ist mit einer Bodenplatte 22m t rechtwinklig umgebogenen Flanschen 23 versehen, welche gegen die Innenseite der Seitenwände anliegen und mit diesen mittels Schrauben 24 verbunden sind. Die Bodenplatte ist ferner mit Löchern 25 versehen, welche zur Befestigung des Grundgestells an der Werkbank dienen.
  • Die Träger 13 haben einen U-förmigen Querschnitt (F i g. 9), welcher dem Querschnitt des Grundgestells entspricht. Die Rückwand 26 des Trägers ist mit den Seitenwänden 27 verbunden, welche weniger breit sind als die Seitenwände 18 des Grundgestells. Die vorderen Ränder 28 des Trägers laufen schräg rückwärts herunter. Die Unterseite 30 ist ebenso breit wie die Oberseite 31 des Grundgestells. Die Ränder 28 enden unten hinter den Ausschnitten 20 und setzen sich in deren hinteren Rändern fort. In dieser Weise bilden die Ränder 28 unmittelbar oberhalb der Ausschnitte Führungsflächen, welche das Einsetzen der Tragzapfen in die Ausschnitte erleichtern.
  • Das obere Ende 32 des Trägers entspricht dem oberen Ende 31 des Grundgestells einschließlich der Ausschnitte 20 an dessen vorderem Ende. Folglich fügt sich der untere Teil des darüberliegenden Schüttkastens in derselben Weise in das Gestell, wobei die offenen Ausschnitte zur Aufnahme der Tragzapfen 14 frei zugänglich sind.
  • Die Ausschnitte des Grundgestells werden vorn von gekrümmten Rändern 40 begrenzt, welche in die Vorderränder der Seitenwände übergehen. Die Rückseite der Ausschnitte oben und unten am Grundgestell wird von senkrechten Rändern 41 gebildet. Die Ausschnitte der Träger sind denen des Grundgestells gleich, außer daß die Seitenwände von den Ausschnitten aus gerade vorspringen und also rechtwinklige Schultern 42 bilden.
  • Die Seitenwände 18 und 27 sind mit ihren vorderen Teilen einwärts zueinander abgesetzt, wodurch, wenn die Träger seitlich zusammengefügt werden, zwischen benachbarten Seitenwänden ein freier Raum 33 offen bleibt (s. F i g. 9).
  • Jeder Träger ist am unteren Rand innen mit einem Verbindungsstreifen 35 versehen (F i g. 3), welcher unter dem unteren Rand herausragt. Dieser Verbindungstreffen hat einen U-förmigen Querschnitt entsprechend dem Querschnitt des Trägers (F i g. 9). Da die Querschnitte der Träger und des Grundgestells untereinander gleich sind, passen die Verbindungsstreifen genau in die Innenseite der aufeinandergestellten Trägerteile.
  • Der Verbindungsstreifen ist an der unteren Seite des Trägers mittels Punktschweißung 36 befestigt. Der untere Teil des Streifens ist mittels Schrauben 37 an den Seitenwänden bzw. der Rückwand des Grundgestells 11 befestigt. Sowohl die Träger wie auch das Grundgestell sind mit Löchern 38 versehen, welche sich am oberen Rand befinden und gleichartigen Löchern im Verbindungsstreifen zur Aufnahme der Schrauben 37 entsprechen.
  • Von der Seite gesehen weist das fertig montierte Gestell eine Reihe sägezahnförmig einwärts geneigter Ränder auf, welche in den vorstehenden Schultern 42 enden. Die offenen Ausschnitte ermöglichen es, die Schüttkästen der Reihe nach aufzuhängen, indem man einfach die Tragzapfen oberhalb der Ausschnitte an die schräg herunterlaufenden Ränder stützt und alsdann den Schüttkasten hinabrückt, bis die Zapfen in die Ausschnitte eingreifen; man kann sie herausnehmen, indem man sie aufwärts drückt und aus den Ausschnitten heraushebt.
  • Das Gestell gemäß F i g. 8 unterscheidet sich von dem gemäß F i g. 1 und 2 dadurch, daß das Grundgestell 11 eine zusammengesetzte Konstruktion bildet, welche aus einem Träger 43 mit einer daran befestigten Verlängerung 44 der Bodenplatte 50 besteht. Diese Verlängerung ragt über den Träger vor. Der Träger 43 ist etwas länger als die darüber angeordneten Teilträger 45. Der untere Teil des Trägers 43 ist bei 46 verbreitert und mittels Schrauben 47 an den seitlichen Flanschen 48 der Bodenplatte 50 befestigt. Die Träger gemäß F i g. 8 haben einwärts geneigte vordere Ränder, damit die Ausschnitte 20 frei zugänglich bleiben. Wie bei 51 ersichtlich, ist der Teil der Seitenwand oberhalb des Ausschnittes abgerundet, damit der Zapfen 14 eine Führung in den Ausschnitt erhält.
  • Die Schüttkästen werden in das Gestell, einander überdachend, eingehängt. Das untere Ende des unteren Schüttkastens stützt sich jedoch unmittelbar auf die Bodenplatte, anstatt dort von den Zapfen 14 getragen zu werden, ab. Die Konstruktion nach F i g. 8 ist an erster Stelle für kleinere leichtere Schüttkästen gedacht.
  • Jeder der an sich bekannten Schüttkästen hat nach F i g. 4 bis 7 eine rechteckige Form und besteht aus einer Bodenplatte 52; zwei Seitenwänden 53, einer Vorder- und einer Rückwand 54, alle aus Blech. Die Vorder- und Rückwand sind einander gleich und laufen von der Bodenplatte auseinander zur offenen Oberseite des Kastens. Die Seitenwände 53 laufen ebenfalls vom Boden bis zur offenen Oberseite auseinander, jedoch in geringerem Maße als die Vorder-und Rückwand. Die Seitenwände haben an ihrem oberen Rand einen Bord 55 mit nach außen weisendem Flansch 56.
  • Die Oberränder der Seitenwände einschließlich der Borde 55 neigen sich am vorderen und hinteren Teil des Kastens schräg herunter, wie bei 57 ersichtlich (F i g. 5).
  • Der Vorder- und Hinterrand des Schüttkastens sind bei 59 umgebördelt, damit sie den Deckel mit Trog zu halten imstande sind. Die aus Draht hergestellten U-förmigen Handhaben 21 besitzen eine Querstange 58 und zwei Arme 60. Die annähernd rechtwinklig umgebogenen Enden dieser Arme bilden die obenerwähnten Tragzapfen 14. Diese ragen durch die sich schräg herunterneigenden Teile der Flansche 56 hindurch nach außen.
  • Die Bodenplatte des Schüttkastens wird zusammen mit der Vorder- und der Rückwand aus Blech derart gestanzt, daß dabei Lappen 61 gebildet werden, welche über die Seitenwände greifen. Diese Lappen 61 werden vorzugsweise durch Punktschweißung mit den Seitenwänden verbunden. Der Boden des Kastens ist am vorderen und am hinteren Ende mit Rillen 62 versehen, in welche die Handhaben eingreifen, wenn die Behälter unmittelbar aufeinandergestellt werden.
  • In der erfindungsgemäßen Anordnung kann die an der einen Seite des Schüttkastens befindliche Rille verwendet werden, um das Gewicht des vollbeladenen Schüttkastens teilweise zu tragen. Das in den F i g. 1 bis 3 dargestellte Gestell ist für verhältnismäßig große Schüttkästen gedacht, die ein erhebliches Gewicht tragen, wenn sie mit Metallteilen gefüllt sind. Wenn nun das ganze Gewicht auf die Tragzapfen 14 konzentriert ist, so entsteht die Gefahr, daß die Seitenwände des Trägers verbogen werden. Deshalb kann man, im Falle großer Schüttkästen, jeden Träger 13 mit einer Handhabe 63 versehen, welcher in die Rille eingreift (F i g. 3).
  • Die Handhabe ist annähernd U-förmig und ist an den Enden ihrer Arme mit auswärts ragenden Tragzapfen 64 versehen, während die Querstange 65 in die Rille eingreift. Die Tragzapfen gehen im unteren Teil des Trägers durch die Seitenwände hindurch. Ihre Enden 66 sind gebördelt (F i g. 3), damit das Abnehmen unmöglich ist.
  • Der in den F i g. 4 und 6 dargestellte Deckel 15 ist aus Blech hergestellt und besteht aus einer Platte 67, deren entgegengesetzte Enden 68 und 70 abgewinkelt sind. Diese Platte mit den beiden abgewinkelten Teilen entspricht im wesentlichen der lichten Weite der oberen Seite des Schüttkastens. Die Breite des Dekkels ist ein wenig kleiner als der Abstand zwischen den beiden Seitenwänden 53 des Schüttkastens, damit dieser Deckel in diesem Zwischenraum hineinpaßt. Die Ränder an beiden Seiten der Deckplatte sind zur Versteifung mit Flanschen 69 versehen. Der geneigte Teil 70 ist nachgiebig gestaltet und hat an seinem freien Ende eine Klammer 71, welche den umgebördelten Rand 59 an einer Seite des Schüttkastens umgreifen kann.
  • Am anderen Ende der Deckplatte befindet sich der Trog. Dieser besteht aus einer Platte 72, die vom geneigten Teil 68 sich nach vorn erstreckt (F i g. 4). Die Platte 72 ist an die Deckplatte 67 angeschweißt und hat eine Öffnung 16. Der Trog ist vorzugsweise aus Blech geschweißt. Er besteht aus einem Boden 73, einer Vorderwand 74 und zwei Seitenwänden 75. Die Seitenwände haben an beiden Seiten Lappen 76 und 77, welche mittels Punktschweißung an dem Tragrahmen an der Vorderwand des Troges befestigt sind. Der Randteil 78 der Platte 72 ist an den Teil 68 der Deckplatte angeschweißt.
  • Der Trog ist an der Stoßstelle zwischen dem Boden 73 und der Platte 72 mit einer Klammer 80 in der Form eines rechtwinklig abgebogenen Flansches versehen, welche den umgebördelten Rand 59 umgreift, wenn der Deckel auf den Schüttkasten aufgeschoben wird.
  • Der Schüttkasten ist symmetrisch und hat einander gleiche Enden, so daß der Deckel der einen oder der anderen Lage aufgesetzt werden kann (F i g. 5). Man schiebt hierzu den Deckel unter den Handhaben hindurch, bis die Klammer 80 die Umbördelung 59 an einem Ende des Kastens umgreift. Das noch freie Ende der Deckplatte mit dem nachgiebigen Teil 70 und der Klammer 71 wird sodann gegen das entsprechende Ende des Kastens gedrückt, wodurch die Klammer um die zweite Umbördelung 59 schnappt und das freie Ende des Deckels verriegelt wird. Damit ist der Deckel zwischen den Umbördelungen 59 festgespannt.
  • Ein Verschluß 81 in der Form eines rechtwinklig abgebogenen Flansches hält die Handhabe fest, wenn der Deckel auf den Schüttkasten aufgeschoben ist, so daß die Handhabe die Öffnung des Troges nicht absperren kann. Die Tragstifte 14 der Handhabe an der anderen Seite werden zum Aufhängen des Schüttkastens benutzt, wonach die Querstange 58 in eine heruntergeklappte Lage gebracht wird (F i g. 3).
  • Alle Merkmale, auf die Ansprüche nicht gerichtet sind, gehören nicht zur Erfindung.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Entnahmevorrichtung für Kleinteile mit einem oder mehreren mit einem Deckel versehenen Schüttkästen, die nach vorn geneigt übereinander angeordnet sind, so daß die in ihnen befindlichen Kleinteile durch ihr Eigengewicht nach vorn rutschen können, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Deckel (15) der Schüttkästen sich nach vorn in Form eines offenen Troges (12) fortsetzen.
  2. 2. Entnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schüttkästen von einem gemeinsamen Gestell (11, 31) getragen werden und jeder Schüttkasten (10) mit seinem oberen Ende an dem zugehörigen Gestell aufgehängt ist sowie mit seinem unteren Ende auf dem oberen Teil des jeweils darunterliegenden Schüttkastens (10) aufliegt.
  3. 3. Entnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schüttkästen (10) von einem gemeinsamen Gestell (11) getragen werden, welches im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist und eine Rückwand (17) und zwei Seitenwände (18) besitzt, wobei die vorderen Ränder der Seitenwände zweckmäßig über ihre ganze Länge nach oben hinten geneigt und nahe ihrem oberen bzw. unteren Ende mit paarweise angeordneten Ausschnitten (20) versehen sind, welche Tragzapfen (14) aufnehmen, die zu beiden Seiten von den Schüttkästen (10) abstehen und einen Teil der Handhaben (21) derselben bildet.
  4. 4. Entnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (11) mit einer Grundplatte (22) versehen ist, von welcher Ränder (23) ausgehen, die sich gegen die Innenseiten der Seitenwände legen und mittels Schrauben (24) verbunden sind, und daß die Grundplatte (22) mit Löchern (25) zu ihrer Befestigung auf einem Werktisch od. dgl. ausgestattet ist.
  5. 5. Entnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gestell (11) ein oder mehrere Aufsatzgestelle (13) befestigbar sind, die einen U-förmigen, dem Querschnitt des Gestells (11) entsprechenden Querschnitt aufweisen, wobei die Hinterwand (26) der Aufsatzgestelle mit den Seitenwänden (27) verbunden ist und wobei diese Seitenwände eine geringere Breite aufweisen als die Seitenwände (18) des Gestells (11), die vorderen Ränder der Seitenwände nach unten hinten geneigt sind (28), an ihrem unteren Ende die gleiche Breite aufweisen wie das obere Ende der Seitenwände des Gestells (11) und hinter den Ausschnitten (20) enden.
  6. 6. Entnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Aufsatzgestell an seinem unteren Rand innen mit einer Verbindungsplatte (35) versehen ist, die von ihm nach unten abstehend einen U-förmigen, dem Querschnitt des Aufsatzgestells entsprechenden Querschnitt aufweist, so daß die Verbindungsplatte zu jedem anderen Aufsatzgestell paßt.
  7. 7. Entnahmevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (15) zwischen die Seitenwände (53) des Schüttkastens paßt und daß die beiden Enden des Deckels die Enden des Schüttkastens übergreifen, wodurch der Deckel am Schüttkasten festgehalten ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 561236; schweizerische Patentschrift Nr. 200 971; französische Patentschrift Nr. 928 229; britische Patentschrift Nr. 490 071; USA.-Patentschrift Nr. 2 320 388.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0341014A1 (de) * 1988-04-30 1989-11-08 T.G. Smith (Fine Foods) Limited Ausgabevorrichtung und Halterung dafür

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FR928229A (fr) * 1946-05-17 1947-11-21 Casier de montage pour ateliers

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