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DE20117901U1 - Fliehkraftkupplung - Google Patents

Fliehkraftkupplung

Info

Publication number
DE20117901U1
DE20117901U1 DE20117901U DE20117901U DE20117901U1 DE 20117901 U1 DE20117901 U1 DE 20117901U1 DE 20117901 U DE20117901 U DE 20117901U DE 20117901 U DE20117901 U DE 20117901U DE 20117901 U1 DE20117901 U1 DE 20117901U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clutch
bearing
coupling
centrifugal
drive shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20117901U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Makita Engineering Germany GmbH
Original Assignee
Dolmar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dolmar GmbH filed Critical Dolmar GmbH
Priority to DE20117901U priority Critical patent/DE20117901U1/de
Publication of DE20117901U1 publication Critical patent/DE20117901U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
    • F16D43/14Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
    • F16D43/18Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

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RICHTER, WERDtRMATCN'^ (TERBAULET
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS0 PATENTANWÄLTE
EUROPEAN TRADEMARK ATTORNEYS
HAMBURG BERLIN MÜNCHEN
DIPL.-ING. JOACHIM RICHTER" · BERLIN
DIPL.-ING. HANNES GERBAULET0 · HAMBURG
DIPL.-ING. FRANZ WERDERMANN" · -198
DIPL.-GEOL. MATTHIAS RICHTER · MÜNCHEN
Neuer Wall 10
20354 HAMBURG
® (040) 34 00 45 / 34 00 56
Telefax (040) 35 2415
Email: Richter@pat-Richter.de
Ihr Zeichen
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HAMBURG
D 01504 III 1737 01.11.2001
Anmelder: DOLMAR GmbH
Jenfelder Straße 38
22045 Hamburg
Titel:
Fliehkraftkupplung
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der automatischen Kupplungen. Sie betrifft eine Fliehkraftkupplung, insbesondere für motorgetriebene Handarbeitsgeräte, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In motorbetriebenen Handarbeitsgeräten wie z. B. Kettensägen, Trimmer oder dergleichen, die wahlweise von einem Elektromotor oder einem Verbrennungsmotor angetrieben sein können, werden meist Fliehkraftkupplungen eingesetzt, die bei Erreichen bzw. Überschreiten einer bestimmten Motordrehzahl den Abtrieb mit der Antriebswelle des Motors durch Reibschluß verbinden. Bei den bekannten Fliehkraftkupplungen sind an der Antriebswelle radial bewegliche Fliehgewichte drehfest befestigt, die durch
die angreifenden Fliehkräfte gegen die Innenseite einer Kupplungstrommel gedrückt werden. Die Kupplungstrommel ihrerseits ist auf der Antriebswelle drehbar gelagert.
Aus der DE-C2-28 52 571 ist es beispielsweise bekannt, für die Lagerung der Kupplungstrommel auf der Antriebswelle ein Nadellager einzusetzen. Das deutsche Gebrauchsmuster GM-72 25 463 offenbart demgegenüber eine Lagerung mittels eines Kugellagers.
Die Lagerung der Kupplungstrommel mittels Nadel- oder Kugellager ist bei den motorbetriebenen Handarbeitsgeräten jedoch problematisch. Es kommt immer wieder zu Ausfällen der Kupplungstrommeln, die vermutlich auf durch unzureichende Schmierung hervorgerufene Lagerschäden zurückzuführen ist. Außerdem wird das im Lager befindliche Fett durch die von der Kupplung stammenden Metallpartikel verunreinigt, was zu einer Verfestigung des Fettes führt. Das nachträgliche Fetten des Lagers ist dagegen sehr aufwendig, da die Kupplung dazu auseinandergebaut werden muß.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Fliehkraftkupplung zu schaffen, welche die Nachteile bekannter Fliehkraftkupplungen vermeidet und sich insbesondere durch eine hohe Funktionssicherheit bei einfachem Aufbau und gleichzeitig minimalem Wartungsaufwand auszeichnet.
Die Aufgabe wird durch die Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, als Kupplungslager ein Gleitlager vorzusehen. Hierdurch werden Aufbau und Wartung stark vereinfacht und die Probleme mit der Schmierung können umgangen werden.
Grundsätzlich ist es möglich, dass das Gleitlager aus einem Metall, einer Keramik oder einem Sintermaterial besteht. Als Metall kommt dabei z. B. ein Buntmetall in Betracht.
Besonders vorteilhaft ist es jedoch, gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ein Gleitlager aus einem Kunststoff einzusetzen, wobei vorzugsweise ein Kunststoff mit niedriger Reibung und gutem Verschleißverhalten zur Anwendung kommt.
Insbesondere hat sich als Kunststoff ein Acetalhomopolymer bewährt, wie es beispielsweise von der Firma Du Pont unter der Markenbezeichnung „Delrin" angeboten wird.
Herstellungstechnisch besonders günstig ist es dabei, wenn gemäß einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung die Kupplungstrommel an einer Kupplungsnabe befestigt ist, und wenn das Kupplungslager bzw. Gleitlager in der Kupplungsnabe angeordnet ist, wobei das Kupplungslager bzw. Gleitlager als Hohlzylinder ausgebildet und in die Kupplungsnabe eingesetzt ist.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert werden. Die einzige Figur zeigt einen Querschnitt durch eine auf einer Antriebswelle drehbar gelagerte Kupplungstrommel gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Die in der Figur im Querschnitt dargestellte Fliehkraftkupplung 10 umfaßt eine Kupplungstrommel 12, die auf einer vom (nicht dargestellten) Motor kommenden Antriebswelle 11 drehbar gelagert ist. Die Kupplungstrommel 12 ist dazu mit einer Kupplungsnabe 13 schweißtechnisch verbunden, wie dies z.B. im Deutschen Gebrauchsmuster Nr. 296 16 652 der Anmelderin näher erläutert ist. In der Durchgangsbohrung der Kupplungsnabe 13 sitzt ein Kupplungslager 14 in Form eines hohlzylindrischen Gleitlagers.
Das Kupplungslager bzw. Gleitlager 14 ist vorzugsweise als Kunststoffgleitlager ausgebildet, kann aber grundsätzlich auch aus einem Metall, einer Keramik oder einem Sinterwerkstoff hergestellt sein. Ein Kunststoffgleitlager ergibt jedoch besonders vorteilhafte Eigenschaften, wenn ein geeigneter Kunststoff mit guten Reib- und Verschleißeigenschaften verwendet wird. Ein solcher Kunststoff ist z. B. ein Acetalhomopolymer, das beispielsweise von der Firma Du Pont unter der Marke „Delrin" angeboten wird. Besonders geeignet sind dabei die Werkstofftypen Delrin 500 CL oder Delrin 500 AF oder Delrin DE9156 oder Delrin DE9152.
Die aus derartigen Kunststoffgleitlagern resultierenden Vorteile sind vor allem:
• Vereinfachung der Bearbeitung und damit Reduzierung der Herstellungskosten durch den Wegfall der Bearbeitung des Lagersitzes;
• Reduzierung des Materialaufwandes und damit der Kosten durch Verwendung einer Kunststoffbuchse statt eines Nadellagers oder einer Lagerhülse;
• Schwingungs- und Schallreduktion;
• Funktionssichere und langlebige Lagerung ohne Schmier- und Wartungsaufwand.
BEZUGSZEICHENLISTE
10 Fliehkraftkupplung
11 Antriebswelle
12 Kupplungstrommel
13 Kupplungsnabe
14 Kupplungslager

Claims (7)

1. Fliehkraftkupplung (10), insbesondere für motorgetriebene Handarbeitsgeräte, welche Fliehkraftkupplung (10) eine auf einer Antriebswelle (11) mittels eines Kupplungslagers (14) drehbar gelagerte Kupplungstrommel (12) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungslager (14) als Gleitlager ausgebildet ist.
2. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitlager aus einem Metall, einer Keramik oder einem Sintermaterial besteht.
3. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitlager aus einem Kunststoff besteht.
4. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitlager aus einem Kunststoff mit niedriger Reibung und gutem Verschleißverhalten besteht.
5. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Kunststoff ein Acetalhomopolymer verwendet wird.
6. Fliehkraftkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungstrommel (12) an einer Kupplungsnabe (13) befestigt ist, und daß das Kupplungslager bzw. Gleitlager (14) in der Kupplungsnabe (13) angeordnet ist.
7. Fliehkraftkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungslager bzw. Gleitlager (14) als Hohlzylinder ausgebildet und in die Kupplungsnabe (13) eingesetzt ist.
DE20117901U 2001-11-02 2001-11-02 Fliehkraftkupplung Expired - Lifetime DE20117901U1 (de)

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