DE20117732U1 - Bohrschablone, insbesondere für Brillengläser - Google Patents
Bohrschablone, insbesondere für BrillengläserInfo
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Dipl.-Ing. A. Wasmeier Dipl.-Ing. H. Graf
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Patentanwälte Postfach 10 08 26 93008 Regensburg
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Datum
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29. Oktober 2001
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Exklusive Brillenmode GmbH
Max-Emanuel-Str. 2
94036 Passau
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Titel:
Bohrschablone, insbes. für Brillengläser
Konten: HypoVereinsbank (BLZ 750 200 73) 5 839
Postgiroamt München (BLZ 700 100 80) 893 69-801 Gerichtsstand Regensburg
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J 2$.1(VÖ 13:34
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Die Neuerung betrifft eine Bohrschablone nach dem Oberbegriff des Anspruches
Zum exakten Erstellen von Bohrungen in Brillengläsern werden Bohrlehren verwendet, um die Bügel des Bügelgestells mit den Brillengläsern zu verbinden. Da der Backenbügel in aller Regel mit nur einer Schraube mit dem Brillenglas verbunden wird, führt dies bei einer Lockerung der Schraubverbindung oder bei Ausübung einer hohen Drehkraft auf den Bügel dazu, dass der Bügel relativ zur Schraube gedreht wird und damit die Brille nicht mehr richtig sitzt.
Aufgabe der Neuerung ist, eine Bohrlehre anzugeben, mit deren Hilfe sowohl das Bohrloch einwandfrei und sicher gebohrt werden kann und gleichzeitig eine Sicherung gegen Verdrehen zwischen Bügel und Brillenglas an der Schraubstelle erreicht wird.
Gemäß der Neuerung wird dies mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 erreicht. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Bohrlehre nach der Neuerung ist ein aus einem verdickten, nabenförmigen Kopfteil sowie einem einstückig von diesem Kopfteil ausgehenden, sich seitlich erstreckenden Arm bestehendes Bauteil, das flexibel ausgebildet ist und mit seiner konvexen Seite der konvexen Wölbung eines Brillenglases angepasst ist, aufgrund seiner Flexibilität jedoch variabel und für unterschiedliche Brillenglaswölbungen geeignet ist. Der Arm erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte Breite eines Brillenglases, so dass eine einwandfreie Auflage auf dem Brillenglas zur Durchführung einer exakten Bohrung sichergestellt ist. Der Arm selbst hat eine im Vergleich zur Breite geringe Dicke.
a2O38o.doc
Der Kopfteil ist ein nabenförmiges Bauteil mit einer Bohrbuchse, deren Achse im wesentlichen im rechten Winkel zur Ebene des Armes bzw. zur Oberseite des Brillenglases verläuft. Auf der Außenseite, d.h. der dem Arm entgegengesetzten Seite des Kopfteils der Bohrlehre ist eine Bohrbuchse vorgesehen, die etwa im rechten Winkel zur Hauptbohrbuchse verläuft. Diese Bohrbuchse verläuft mit ihrer Achse etwa rechtwinklig zur Hauptbohrbuchse und in Richtung der Unterseite des Armes, die auf der Oberseite des Brillenglases aufliegt, wenn die Bohrlehre im Einsatz ist. Die Mittelachse der Bohrbuchse verläuft dabei in tangentialer Richtung zur Unterseite des Schablonenarmes, und vorzugsweise etwas tiefer als die untere Krümmungslinie des Armes. Wird mit Hilfe dieser Bohrbuchse eine Bohrung erstellt, wird die Bohrung nur teilweise im Kopfteil ausgebildet, so dass eine teilzylinderförmige Vertiefung im Boden des Kopfteiles entsteht, die eine Nut bzw. Kerbe ausbildet, in der das Ende des Bügels aufgenommen wird, das mit dem Brillenglas verschraubt werden soll, so dass das Bügelende in dieser nutförmigen Vertiefung festgehalten ist, wenn die Schraubverbindung lose ist, und damit eine Arretierung des Bügelendes auf der Glasoberfläche entsteht und eine Relativverdrehung zwischen Bügelende und Brillenglas erzielt wird.
Nachstehend wird die Neuerung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Bohrlehre gemäß der Neuerung, Fig. 2 eine Aufsicht auf die Bohrlehre nach der Neuerung, Fig. 3 eine Endansicht der Bohrlehre in Pfeilrichtung nach Fig. 1, Fig. 4 die Bohrlehre nach Fig. 1 in Anlage mit einem Brillenglas, Fig. 5 zwei nebeneinander angeordnete Brillengläser mit Bohrung und Kerbe in
Frontansicht und in Seitenansicht,
Fig. 6 eine Schnittansicht des Endes eines Backenbügels und eines Nasenbügels mit
Fig. 6 eine Schnittansicht des Endes eines Backenbügels und eines Nasenbügels mit
gestrichelt dargestelltem Brillenglas in zusammengebautem Zustand, Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung der Bohrlehre nach Fig. 1, und zwar eine Schnittdarstellung längs der Linie l-l der Fig. 8,
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Fig. 8 eine Aufsicht auf das Kopfteil nach Fig. 7 mit getrennt dargestellter Bohrbuchse, und
Fig. 9 eine Stirnansicht der Darstellung nach Fig. 7.
Fig. 9 eine Stirnansicht der Darstellung nach Fig. 7.
Die Bohrlehre 1 nach den Zeichnungen besteht aus einem Kopfteil 2 und einem davon ausgehenden, einteiligen Arm 3. Der Kopfteil 2 ist nabenförmig ausgebildet und weist in Verlängerung seiner Unterseite den flexiblen, konvex gekrümmten Arm 3 auf. Im Kopfteil 2 der Bohrschablone ist eine Bohrbuchse 4 ausgebildet, die etwa vertikal im Kopfteil verläuft und die das Kopfteil von oben nach unten durchsetzt. Mit dieser Bohrbuchse 4 wird eine Bohrung 5 im Brillenglas gebohrt. Seitlich am Kopfteil 2 ist eine weitere Bohrbuchse 6 angeordnet, mit der eine Teilbohrung 7 in das Brillenglas gebohrt wird, so dass eine Kerbe bzw. Nut 8 im Brillenglas entsteht, die in die Bohrung 5 übergeht. Beide Bohrbuchsen 4 und 6 sind vorzugsweise gehärtet. Die Achse 9 der Bohrung verläuft dabei etwas unterhalb der Unterseite 10 des Kopfteiles 2 und der Unterseite 10 des Armes 3, die die Verlängerung der Unterseite des Kopfteiles 2 bildet. Mit 11 ist ein Querschnitt durch den Arm 3 schematisch dargestellt.
Die Unterseite 10 des Kopfteiles 2 weist einen stufenförmigen Absatz 17 auf, der als Anlage für den Rand eines Brillenglases 12, 13, wie in Fig. 4 dargestellt, dient. Dabei sind in Fig. 5 die beiden Brillengläser 12 und 13 voneinander beabstandet (in Praxis durch den Nasenbügel 16 nach Fig. 6) sowie die Kerbe 7 mit der Bohrung 5 für die Schraube 15 zur Aufnahme des Endes 14 eines Backenbügels dargestellt. Der Nasenbügel 16 ist auf der gegenüberliegenden Seite in Fig. 6 angedeutet, wobei die Befestigung in entsprechender Weise mit der Bohrschablone vorgenommen wird.
Bei der vergrößerten Darstellung nach den Figuren 7, 8 und 9 ist die Bohrbuchse 4 mit einer Achse 18 und einer Bohrung 5 vertikal zur Deckfläche 19 des Kopfteiles 2 ausgebildet. Die Bohrung 5 entspricht dem Durchmesser des Schraubenschaftes, der zur Befestigung des Brillenglases am Bohrbügel angepaßt ist. Die Bohrbuchse 6 dient zum Bohren einer Bohrung von der Seite 20, deren Achse 21 im rechten Winkel zur Achse 18 der Bohrung 5 verläuft. Die beiden Achsen 18 und 21 treffen sich an einer
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Stelle 22. Die Bohrung 21 ist so ausgebildet, daß sie im unteren Bereich 23 des Kopfteiles eine Vollbohrung ist, während sie im Bereich der Unterseite 8 des Armes 10 als Nut 24 erscheint. Der Absatz 17 ist zur Aufnahme des Randes des Brillenglases 12, 13 in einem kleinen Winkel von etwa 2 ° verjüngt ausgebildet, wie die Fig. 7 zeigt. Die beiden Bohrbuchsen 4 und 6 sind am Eingang der Bohrung 5 bzw. 21 mit einer leicht konischen Stirnfläche 25, 26 ausgeführt, um das Einführen der Schraube in das Bohrloch zu erleichtem. In Fig. 9 ist die Kantenlinie 26 der Unterseite 8 des Armes 10 gestrichelt dargestellt.
Claims (5)
1. Bohrschablone für das Erstellen von Bohrungen insbes. für Brillengläser, zum Verbinden des Brillenglases mit einem Ende eines Bügels des Brillengestells, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablone (1) aus einem Kopfteil (2) mit Bohrbuchse (4) und aus einem flexiblen, sich von dem Kopfteil aus seitlich erstreckenden Arm (3) besteht, wobei die Achse der Bohrbuchse etwa senkrecht zur Ebene des sich seitlich erstreckenden Armes verläuft, daß der Kopfteil eine weitere Bohrbuchse (6) aufweist, deren Achse etwa in der Ebene des sich seitlich erstreckenden Armes (5) verläuft, wobei die Schablone an ein zu bearbeitendes Brillenglas so anlegbar ist, dass der Arm auf dem Brillenglas aufliegt und der Kopfteil mit der seitlichen Begrenzung des Brillenglases in Anlage kommt, und dass die Mittelachse der seitlichen Bohrbuchse (6) etwa tangential zur Unterseite (10) des sich seitlich erstreckenden Armes (5) verläuft.
2. Bohrschablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schablone (1) aus Kopfteil (2) und langstieligem seitlichem Arm (3) eine L-Form mit kurzem stehendem Abschnitt (2) und langem liegendem Abschnitt (3) bildet.
3. Bohrschablone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (10) des sich seitlich erstreckenden Armes (5) etwa der Wölbung eines Brillenglases (12; 13) zwischen dem Nasenbügel-Anschluss (16) und dem Backenbügel-Anschluss (14) entsprechend sowie der Wölbung des Brillenglases entsprechend etwa im rechten Winkel dazu gekrümmt ist.
4. Bohrschablone nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der sich seitlich erstreckende Arm (3) in Aufsicht Keulenform hat, an den Kopfteil (2) einstückig anschließt und ein Verhältnis von Breite: Dicke von etwa 5 : 1 bis 15 : 1 hat, und über seine Längserstreckung flexibel zur Anpassung an unterschiedliche Krümmungen des Brillenglases (12; 13) ausgebildet ist.
5. Bohrschablone nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der sich seitlich erstreckende Arm (3) sowohl in der Längs- als auch in der Querachse gekrümmt ist.
Priority Applications (6)
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| PCT/DE2002/002944 WO2003040810A1 (de) | 2001-10-30 | 2002-08-10 | Verfahren, vorrichtung und schablone zum befestigen von nasen- und backenbügeln mit brillengläsern |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003040810A1 (de) * | 2001-10-30 | 2003-05-15 | Ebm Design Exclusive Brillenmode Gmbh | Verfahren, vorrichtung und schablone zum befestigen von nasen- und backenbügeln mit brillengläsern |
| CN113639688A (zh) * | 2021-07-19 | 2021-11-12 | 江苏徐工工程机械研究院有限公司 | 一种凿岩臂架、凿岩台车及凿岩臂架传感器校准方法 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29715744U1 (de) | 1997-08-26 | 1997-11-06 | Geyer Joachim | Bohrschablone |
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2001
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| CN113639688A (zh) * | 2021-07-19 | 2021-11-12 | 江苏徐工工程机械研究院有限公司 | 一种凿岩臂架、凿岩台车及凿岩臂架传感器校准方法 |
| CN113639688B (zh) * | 2021-07-19 | 2024-03-15 | 江苏徐工工程机械研究院有限公司 | 一种凿岩臂架、凿岩台车及凿岩臂架传感器校准方法 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020228 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20020412 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050201 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20080501 |