DE20117528U1 - Glattflächen-Handreinigungsgerät - Google Patents
Glattflächen-HandreinigungsgerätInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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-
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Landscapes
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- Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
Description
Glattflächen - Handreinigungsgerät
- mit intelligenter Wasserwegführung -
Die Erfindung bezieht sich auf ein Handgerät zum tropffreien Reinigen glatter Flächen, insbesondere Glas- und Fensterscheiben, mit einer völlig neuartigen Wasser abführenden Wischleiste, einer in einem gewissen Abstand darunterliegenden Wasser-Auffangrinne, einem unter der Wasserauffangrinne befindlichen Reinigungskissen und einem hinter diesem Reinigungskissen und somit unterhalb der Wasser ableitenden Auffangrinne befindlichem saugfähigen Material. Wobei Reinigungskissen, Wischleiste und das saugfahige Wasser-Auffangmaterial leicht austauschbar an den Halter mit integriertem Handgriff angebracht sind. Mittels einer zwischen Wasser-Auffangrinne und der Wischleiste angebrachten Stellklappe kann der Benutzer entscheiden, ob das abgestreifte Wasser wiederverwendet oder nur einmalig benutzt werden soll.
Alle der heute auf dem Markt angebotenen Reinigungsgeräte für Glattflächen haben ein und denselben Fehler. Sie sind mit Wasserabzieh-Gummilippen bzw. Wischleisten ausgestattet, die ein tropffreies Reinigen bei senkrecht stehenden Glattflächen, also insbesondere Fensterscheiben unmöglich machen. Die Wischleistenprofile haben immer unterhalb der Wischkante eine Klemm- bzw. Haltewulst und werden hier mittels einer Schiene oder ähnliches gehalten (siehe Fig. 4 der schematischen Darstellungen). Wird nun der Fensterwischer auf der eingenässten Glasscheibe von oben nach unten gezogen, so kann das abgestreifte Wasser nicht ablaufen. Es staut sich genau in der Halte- bzw. Klemmschiene der Wischleiste (siehe Fig. 4 der schematischen Abbildungen, und läuft zwangsläufig links und rechts aus dieser Schiene heraus (siehe Fig. 5 der schematischen Abbildungen). Es bilden sich somit entweder links und rechts neben der gereinigten Fensterwischerspur Wasserstreifen, oder das aufgestautete Wasser landet direkt auf dem Teppich.
Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Handgerät für Glattflächen so zu verbessern und zu gestalten, dass die vorgenannten Nachteile völlig ausgeschlossen werden und ein wirklich müheloses tropf- und streifenfreies Reinigen von Glattflächen, insbesondere Fensterscheiben möglich wird.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, dass die Wasser-Abziehleiste so gestaltet wird, dass das abgestreifte Wasser ungehindert abfließen kann (siehe Fig. 3 der schematischen Abbildungen).
-&igr; -
Bei der erfindungsgemäßen unter Fig. 3 abgebildeten Wischleiste wird dieselbe nicht unterhalb wie bei Fig. 4, sondern hinter der Wischleiste gehalten. Das Wasser wird nicht gestaut und kann ungehindert abfließen.
Als Unterstützung der Wasserwegführung ist unterhalb der Wischleiste in einem Abstand von ca. 10 mm eine Wasser-Auffangrinne angebracht, die das abgestreifte Wasser zusätzlich auffangt und je nach Stellung der ökonomisch-ökologisch ausgerichteten Stellklappe, zurück in das vordere unterhalb der Wischleiste und der Wasser-Auffangrinne befindliche Wischkissen, oder in das rückwärtig angebrachte saugfähige Material leitet. Das so gespeicherte Wasser, kann anschließend durch Drücken oder Wringen aus dem saugfähigen Material wieder herausgedrückt werden.
Eine: vorteilhafte Erfindungsgestaltung dieses Handgerätes jedoch besteht darin, dass das saugfähige Material vorzugsweise an einer sogenannten Wringklappe angebracht ist. Die Wringklappe (siehe Fig. 2, Punkt 10 der schematischen Abbildungen) wird ganz einfach über den Rand eines Eimers gestülpt, der Handgriff des Handreinigungsgerätes nach hinten gezogen und somit das Wasser aus dem saugfähigen Wasser-Auffangmaterial herausgedrückt. Diese Anordnung erlaubt es dem Anwender ein Fenster zu reinigen, ohne das die Hände mit dem Reiriigungswasser in Berührung kommen. Dieser Aspekt ist insbesondere in der heutigen Zeit ausserordentlich wichtig, da immer mehr Menschen mit irgendwelchen Allergien belastet sind. Oder der Anwender entscheidet, dass er das abgestreifte Wasser noch einmal verwenden will, da er in Fenster-Oberlichtbereichen nicht ständig auf der Leiter auf und ab klettern möchte. In diesem Falle stellt er die Stellklappe so, dass das abgestreifte Wasser wieder zurück in das Reinigungskissen fließt.
Die Erfindung wird anhand der in Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht und Teildraufsicht des Handreinigungsgerätes, mit intelligenter Wasserwegführung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Handreinigungsgerät der Linie A-A,
Fig. 3 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Wischleiste in Seitenansicht,
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer handelsüblichen Wischleiste in Seitenansicht,
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer handelsüblichen Wischleiste in Vorderansicht.
In den Fig. 1 und 2 wird das erfindungsgemäße Handreinigungsgerät für glatte Flächen, insbesondere Glasscheiben (GS) mit intelligenter Wasserwegführung dargestellt, dessen Halter (1) mit einer Stirnwand (2) und einer Rückwand (3) mit integriertem Handgriff (4) ausgebildet ist. Der Halter (1) kann aber auch so ausgebildet sein, das der Handgriff (4) mit einer Schnappverbindung in die Rückwand (3) eingerastet werden kann. Die Stirnwand (2) hat eine Doppelfunktion. Sie dient zur Aufnahme des Reinigungskissens (5) und ist gleichzeitig Wasser-Auffangrinne (6), die sich über die gesamte Länge bzw. Breite der Wischleiste (7) erstreckt. Verbindungsstege (8) haitiin, stärken und verbinden Stirnwand (2) mit der Rückwand (3). Das Reinigungskissen (5) wird vorzugsweise mit einem Klettband lösbar fixiert.
-2-
Zwischen Stirnwand (2) und Rückwand (3) befindet sich die Wasser-Wegführklappe (9), die drehbar gelagert ist, sich über die gesamte Länge bzw. Breite der Wischleiste (7) erstreckt und in ihrer jeweiligen Endstellung einrastet.
In dem Halter (1) ist im vorderen oberen Bereich der Rückwand (3) eine erfindungsgemäße Wischleiste (7) eingesetzt, die durch ihre spezielle auswechselbare Einschnapp-Profilwulst (7.1) in der Rückwand (3) gehalten wird. Im Unteren Bereich der Rückwand (3) befinden sich Einschnapp-Ösen (3.1), die als Aufnahmen für die Wringklappe (10) dienen. Mittels an der Wringklappe (10) angeformte Haltezacken (10. l), wird das saugfähige Material (11) lösbar fixiert.
Die Wasserauffangrinne (6), die Wasser-Wegführklappe (9) und die leicht montierbar angeordnete Wringklappe (10), stellen neben der neuartig geformten Wischleiste (7) eigenständige Erfindungen dar und werden in den Schutzansprüchen angegeben.
Farbe, Form und das zu verwendene Material des Handreinigungsgerätes, haben keinen Einfluß auf die erfindungsgemäßen Neuerungen. Auch ist es völlig irrelevant, ob das hier vorgestellte Handreinigungsgerät mit intelligenter Wasser-Wegführung aus einem Guß, oder aus mehreren Teil(jn hergestellt wird.
-3-
Liste der verwendeten Zeichen
1 Halter des Handreinigungsgerätes mit intelligenter Wasserwegführung
2 Stirnwand
3 Rückwand
3. l Einschnapp-Ösen
4 Griff
5 Reinigungskissen
6 Wasser-Auffangrinne
7 Wischleiste
7.1 Emschnapp-Profilwuls
8 Verbindungsstege
9 Stellklappe
10 Wringklappe 10.1 Haltezacken
11 Saugfahiges Material GS Glasscheibe
WE Wassereintritt
WA Wasseraustritt
KS Klemmschiene
-5-
Claims (3)
1. Handreinigungsgerät mit intelligenter Wasserwegführung zum Reinigen glatter Flächen, insbesondere Glas- und Fensterscheiben, mit einer völlig neuartigen Wasser abführenden Wischleiste (7) einer in einem gewissen Abstand unterhalb der Wischleiste (7) parallel dazu verlaufenden Wasser- Auffangrinne (6) und einer Wasser wegführenden Stellldappe (9) dadurch gekennzeichnet, dass Wisebleiste (7) und Stellklappe (9) starr oder auswechselbar am Halter (1) des Handreinigungsgerätes mit intelligenter Wasserwegführung angebracht sind.
2. Handreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Wischleiste (7) am Halter (1) eine drehbar gelagerte Wringldappe (10) angebracht ist, die zur Aufnahme eines saugfähigen Materials (11) und somit zur Aufnahme des beim Reinigen abgestreiften Wassers dient.
3. Handreinigungsgerät nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (1) des Handreinigungsgerätes mit intelligenter Wasserwegführung einen integrierten Handgriff (4) aufweist, oder so ausgebildet ist, dass der Handgriff (4) aus einem oder mehreren Teilen bestehend, in den Halter (1) eingerastet werden kann.
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