DE20116216U1 - Anschlußprofil für Entwässerungsrinne - Google Patents
Anschlußprofil für EntwässerungsrinneInfo
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Description
S 22.426 G-DE/ah Reichlmeier Metallprofile GmbH 2. Oktober 2001/ah
ANSCHLUSSPROFIL FUR ENTWASSERUNGSRINNE
Die vorliegende Erfindung betrifft das technische Gebiet der Entwässerungsrinnen.
Derartige Entwässerungsrinnen (vgl. etwa die Druckschrift EP 0 980 942 A2) werden bei Fassaden, Flachdächern, Gründächern, Terrassen oder dergleichen zur Entwässerung von Oberflächenwasser eingesetzt. Hierbei ergibt sich nicht selten die technische Notwendigkeit, die Entwässerungsrinne beispielsweise aus baulichen Gründen von einem Bauelement, etwa von der Fassade eines Gebäudes, abzurücken:
Wird zum Beispiel ein Dämmstoffkeil unter der Abdichtungsbahn eingesetzt, so entsteht zwischem dem Körper der Entwässerungsrinne und dem aufgellenden Bauteil ein Spalt oder sogar ein Zwischenraum, der mit konventionellen Mitteln nicht in zufriedenstellender Weise geschlossen werden kann. Dies bedeutet jedoch, daß Laub, Schmutz, feste scharfkantige Gegenstände oder dergleichen in den Spalt oder Zwischenraum eindringen können, was vielfältige negative Konsequenzen hat.
Weiterhin wird ein Spalt oder Zwischenraum zwischen
dem Rinnenkörper und der Fassade auch aus optischen Gründen beispielsweise von Architekten und/oder von Bauherren abgelehnt.
Ausgehend von den vorstehend aufgeführten Nachteilen und Unzulänglichkeiten auf dem Gebiet der bekannten Entwässerungsrinnen liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen zwischen der Entwässerungsrinne und einem Bauelement bestehenden Spalt oder Zwischenraum so zu verschließen, daß insbesondere keine Verunreinigungen, wie etwa Laub, Schmutz, feste scharfkantige Gegenstände oder dergleichen, mehr eindringen können.
Diese Aufgabe wird durch ein Anschlußprofil gelöst, bei dem gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale vorgesehen sind. Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Das erfindungsgemäß ablängbare, sich zumindest abschnittsweise längs der Entwässerungsrinne erstreckende Anschlußprofil ist zweckmäßigerweise aus Edelstahl oder aus verzinktem Stahlblech, insbesondere aus Armco-Sendzimir-verz:.nktem Stahlblech, durch Kanten und Schweißen gefertigt und wird an der Entwässerungsrinne mittels mindestens eines Halteteils lösbar festgelegt, hr.erbei insbesondere auf ein Seitenelement der Entwässerungsrinne aufgesteckt.
Um nun dieses Seitenelement der Entwässerungsrinne zumindest partiell aufnehmen zu können, weist das Halteteil in vorteilhafter Weise einen im
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wesentlichen U-förmigen, nach unten offenen Querschnitt mit einem U-Steg und mit zwei U-Schenkeln auf.
Gemäß bevorzugter Ausgestaltungsformen der vorliegenden Erfindung ist der einem nachfolgend zu erläuternden Anschlußschenkel zugeordnete U-Schenkel des Halteteils um etwa 180 Grad zurückgebogen oder mit dem Anschlußschenkel durch Schweißen verbunden. Alternativ oder in Ergänzung hierzu geht der dem Anschlußschenkel zugeordnete U-Schenkel des Halteteils im Bereich des U-Stegs in den sich unter Bildung einer Wasserablaufneigung im wesentlichen winklig zum U-Schenkel erstreckenden Anschlußschenkel über.
Gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung ist dieser Anschlußschenkel zum Überbrücken und/oder zum Überdecken des zwischen der Entwässerungsrinne und dem mindestens einen Bauelement, insbesondere dem mindestens einen Gebäudeelement, bestehenden Spalts oder Zwischenraums vorgesehen und dient zum Ableiten von Flüssigkeit, vorzugsweise von Oberflächenwasser, insbesondere vom Bauelement zur Entwässerungsrinne hin.
Der Fachmann auf dem Gebiet der Drainage und der Entwässerungstechnik wird in bezug auf die vorliegende Erfindung insbesondere zu schätzen wissen, daß dem Verarbeiter ein Systembauteil in Form des Anschlußprofils gemäß der vorliegenden Erfindung zur Verfügung gestellt wird, mit dem der zumeist baulich bedingte Spalt oder Zwischenraum zwischen dem Körper der Entwässerungsrinne und dem aufgehenden Bauteil auf dauerhafte, einfache, preiswerte,
schnelle und zuverlässige Weise geschlossen v/erden kann, etwa indem das Anschlußprofil mit seinem Halteteil auf die Seitenwand der Entwässerungsrinne aufgesteckt wird.
Ein derartiges, durch das Anschlußprofil bewerkstelligtes Verschließen des Spalts oder Zwischenraums zwischen dem Rinnenkörper und der Fassade ist auch in optischer Hinsicht befriedigend, insbesondere auch für den Architekten und/oder für den Bauherrn.
In diesem Zusammenhang ist es als besonders vorteilhaft zu werten, daß das Anschlußprofil in vorzüglicher Weise auch für bereits bestehende Entwässerungssysteme ausgelegt ist, das heißt ein nachträgliches Anordnen des Anschlußprofils problemfrei und ohne weiteres möglich ist.
Für den Verarbeiter sind neben der leichten und raschen Montage des Anschlußprofils aber auch noch weitere Vorteile mit der vorliegenden Erfindung verbunden: So können einspringende Bauteile: auf einfache Weise und unmittelbar vor Ort mit in das Anschlußprofil eingearbeitet werden, was für eine hohe Flexibilität im Hinblick auf die Verwendung des Anschlußprofils spricht. Auch können (genaue) Paßstücke durch entsprechendes Ablängen hergestellt werden.
Um das Ableiten des Oberflächenwassers in die Entwässerungsrinne besonders effizient und zuverlässig bewirken zu können, weist der Anschlußschenkel in zweckmäßiger Weise eben jene zur Entwässerungsrinne hin gerichtete Wasserablaufneigung
auf, die sich in der exemplarischen Größenordnung von etwa zwei Grad zur Horizontalen bewegen kann.
Alternativ oder in Ergänzung hierzu können im Anschlußschenkel auch insbesondere zum Abführen des Oberflächenwassers vorgesehene AblaufÖffnungen ausgestanzt sein, beispielsweise angeordnet in einem vorgegebenen Raster entlang dem Anschlußschenkel.. Das Anschlußprofil kann jedoch auch in ungelochtem Zustand gefertigt sein.
Um eine Beschädigung aufgehender, als (Dach-)Abdichtungsbahn(en) fungierender Folien zu verhindern, ist der Anschlußschenkel in vorteilhafter Weise an seinem freien, vom Halteteil abgewandten Ende (= vordere Kante des Anschlußprofils) umgeschlagen, insbesondere umbördelt oder umgefalzt.
Um zwei Anschlußprofile gemäß der vorliegenden Erfindung auf einfache und doch dauerhafte sowie stabile Weise miteinander verbinden zu können, ist ein insbesondere doppel-U-förmiges Verbindungselement in den jeweiligen Anschlußschenkel einschiebbai: oder auf den jeweiligen Anschlußschenkel aufsteckbar.
Durch diese Verbindungselemente oder Kuppelelemente werden die Anschlußprofile am Profilstoß bereits bei der Grundausrichtung in horizontaler Richtung und in vertikaler Richtung stabilisiert, wobei eine fluchtgerechte, verbiegungs- und verwindungsfreie sowie schnelle Verlegung der Anschlußprofile gewährleistet ist, bei der sich in Abhängigkeit von der Streckenlänge die Bauleistung um etwa das Doppelte bis etwa das Dreifache erhöht; dies spart Zeit und vor allem hohe Lohnkosten, wobei die Montage
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aufgrund der Einfachheit und der Übersichtlichkeit des hier vorgestellten Systems auch für ungelernte Hilfskräfte rationell und absolut problemlos bewerkstelligbar ist.
In Abhängigkeit vom Abdichtungsaufbau sowie: vom angrenzenden Belag, beispielsweise Asphalt oder Pflaster, können für die Anschlußprofile gemäß der vorliegenden Erfindung jeweils variable Materialstärken in der Größenordnung von etwa einem Millimeter zur Anwendung gelangen.
Die Anschlußprofile können eine Standardlänge von etwa 1.000 Millimetern und/oder von etwa 1.500 Millimetern aufweisen, wobei jedoch Sonderlängen in jeder beliebigen Abmessung möglich sind; auch die Querschnittslänge des Anschlußschenkels ist grundsätzlich frei wählbar.
Weitere Ausgestaltungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nachstehend anhand der Figuren IA bis 4 beschrieben, durch die in exemplarischer Form zwei Ausführungsbeispiele des Anschlußprofils veranschaulicht sind.
Es zeigt:
Fig. IA eine Querschnittansicht eines ersten
Ausführungsbeispiels für ein Anschlußprofil gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. IB eine Querschnittansicht eines zweiten
Ausführungsbeispiels für ein Anschlußprofil gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2&Agr; eine Querschnittansicht einer Einbausituation,
bei der zwischen einer
Entwässerungsrinne und einer Gebäudefassade ein Spalt besteht;
bei der zwischen einer
Entwässerungsrinne und einer Gebäudefassade ein Spalt besteht;
Fig. 2B eine Querschnittansicht einer Einbausituation,
bei der der Spalt im Vergleich
zur Einbausituation aus Fig. 2A durch das
Anschlußprofil aus Fig. IA oder aus Fig. IB geschlossen ist;
bei der der Spalt im Vergleich
zur Einbausituation aus Fig. 2A durch das
Anschlußprofil aus Fig. IA oder aus Fig. IB geschlossen ist;
Fig. 3 eine Querschnittansicht der Einbausituation aus Fig. 2B in vergrößerter Darstellung,
bei der das Anschlußprofil aus Fig. IA
auf die Entwässerungsrinne aufgesteckt ist; und
bei der das Anschlußprofil aus Fig. IA
auf die Entwässerungsrinne aufgesteckt ist; und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines
Ausführungsbeispiels für ein Verbindungselement
zum Verbinden zweier Anschlußelemente
aus Fig. IA oder aus Fig. IB.
zum Verbinden zweier Anschlußelemente
aus Fig. IA oder aus Fig. IB.
Identische Bezugszeichen beziehen sich auf gleich oder ähnlich ausgebildete Elemente oder Merkmaile in den Figuren IA bis 4.
Bevor nachstehend auf die Ausgestaltung und auf die Funktion des Anschlußprofils 100 gemäß den beiden vorliegenden Ausführungsbeispielen näher eingegangen wird, seien an dieser Stelle noch einige Merkmale der Entwässerungsrinne 200, der das Anschlußprofil 100 in erfindungswesentlicher Weise als Ergänzung bzw. als Systemzubehör zugeordnet ist, erläutert:
Die ablängbare Entwässerungsrinne 200, die in den
Figuren 2&Agr;, 2&Bgr; und 3 im Querschnitt dargestellt ist und die in Längsform, in Form eines insbesondere rechtwinkligen Eckstücks und auch in Form eines T-Stücks oder eines Kreuzstücks ausgebildet sein kann, weist neben einer horizontal orientierten U-Basis 240 zwei vertikal orientierte U-Schenkeil 230 auf, an denen in rasterartigen Abständen Einstecklöcher 250 für die Höhenverstelleinrichtungen 260 vorgesehen sind (vgl. Figur 3).
Die Höhe dieser Höhenverstelleinrichtungen 260 und damit der Entwässerungsrinne 200 kann stufenlos verändert und an die jeweiligen lokalen Gegebenheiten angepaßt werden. Somit ist die Entwässerungsrinne 2 00 jederzeit Stück für Stück in ihrer Höhe flexibel justierbar, so daß beispielsweise bei Setzungen eines angrenzenden Dachaufbaus auch noch nach Jahren problemlos und ohne Demontage der Rosttypen 300 (vgl. Figuren 2A und 2B) nachjustiert werden kann. Des weiteren kann die Entwässerungsrinne 2 00 auch in Längsrichtung einstellbar sein, etwa durch Ablängen und/oder durch teleskopartiges Ineinander- bzw. Auseinanderschieben.
Mit jeweils einem der U-Schenkel 230 steht jeweils ein im wesentlichen horizontal nach außen verlaufendes Auflager 220 (vgl. Figur 3) in Verbindung. Auf diese Auflager 220 kann ein Rost 300 aufgelegt werden kann (vgl. Figuren 2A und 2B) , der die Entwässerungsrinne 200 bedeckt und das Eindringen von Laub, Schmutz oder anderen, die Ablauföffnungen potentiell verstopfenden Stoffen verhindert. Die Auflager 220 dienen in diesem Zusammenhang als Sicherung dafür, daß der Rost 300 sicher und unverrückbar aufliegt.
Die Notwendigkeit eines zum Festlegen an der Entwässerungsrinne 200 ausgelegten Anschlußprofils 100, das sich entlang eben dieser Entwasserungsrinne 2 00 erstreckt, ist nun anhand Figur 2A veranschaulicht: Die Entwässerungsrinne 200 ist aus baulichen Gründen, nämlich infolge eines sich zwischen dem Fuß 260 der Entwässerungsrinne 200 und der Gebäudefassade 500 befindlichen Dämmstoffkeils 600, von eben dieser Gebäudefassade 500 abgerückt. Hieraus resultiert ein Zwischenraum (= Spalt 400) zwischen dem Körper der Entwässerungsrinne 200 und der aufgehenden Gebäudefassade 500.
Um nun diesen Spalt 400, in den Laub, Schmutz, feste scharfkantige Gegenstände oder dergleichen eintreten können, wirksam zu verschließen, ist das Anschlußprofil 100 an der Seitenwand 210 der Entwässerungsrinne 200 lösbar befestigt (vgl. Figuren 2B und 3).
Gemäß der Darstellung der Figuren IA und IB weist hierbei das Anschlußprofil 100, das sich entlang der Entwässerungsrinne 200 erstreckt, einen Anschlußschenkel 10 auf. Durch diesen Anschlußschenkel 10, der grundsätzlich in jeder beliebigen Länge hergestellt werden kann, jedoch eine exemplarische (Standard-)Querschnittslänge von etwa fünfzig Millimetern aufweisen kann, wird der zwischen der Entwässerungsrinne 200 und der Gebäudefassade 500 bestehende Spalt 400 "überbrückt" bzw. überdeckt.
Des weiteren wird das Oberflächenwasser durch den Anschlußschenkel 10 des Anschlußprofils 100 in Richtung zur Entwässerungsrinne 200 hin abgeleitet,
• &igr; * &igr;
wobei die Wasserablaufneigung des Anschlußschenkels 10 etwa zwei Grad gegen die Horizontale beträgt., Dies bedeutet mit anderen Worten, daß die Längserstreckung des Anschlußschenkels 10 und die Längserstreckung eines nachstehend erläuterten Halteteils 20 einen (stumpfen) Winkel von etwa 92 Grad einschließen..
Um eine Beschädigung einer an der Gebäudefassade 500 aufgehenden, als Abdichtungsbahn fungierenden Folie 700 (vgl. Figuren 2A und 2B) zu verhindern, isst der Anschlußschenkel 10 an seinem freien, vom Halteteil 20 abgewandten Ende 12 umgeschlagen, insbesondere umbördelt oder umgefalzt.
Das Halteteil 20 steht mit dem Anschlußschenkel 10 in Verbindung und dient zum lösbaren Festlegen des Anschlußprofils 100 an der Entwässerungsrinne 200, im Falle der Ausführungsbeispiele gemäß den Figuren 2B und 3 mittels Aufstecken des Anschlußprofils 100 auf das Seitenelement 210 der Entwässerungsrinne 200.
Um nun das Seitenteil 210 der Entwässerungsrinne 200 formschlüssig aufnehmen zu können, weist das Halteteil 20 einen im wesentlichen U-förmigen, nach unten offenen Querschnitt mit einem U-Steg 22 (exemplarische Breite: etwa 1,5 Millimeter), mit einem ersten, vom Anschlußschenkel 10 abgewandten U-Schenkel 24 (exemplarische Länge: etwa achtzehn Millimeter) und mit einem zweiten, dem Anschlußschenkel 10 zugewandten U-Schenkel 26 (exemplarische Länge: etwa zwanzig Millimeter) auf.
Die Seitenwand 210 der Entwässerungsrinne 200 ist dann zwischen dem ersten U-Schenkel 24 und dem zweiten U-Schenkel 26 aufgenommen (vgl. Figuren 2B
und 3) , so daß das Anschlußprofil 100 zwar lösbar, jedoch gleichwohl sicher und stabil an der Entwässerungsrinne 200 gehaltert ist.
In bezug auf den Übergang zwischen Halteteil 20 und Anschlußschenkel 10 ist der dem Anschlußschenkel 10 zugeordnete zweite U-Schenkel 26 des Halteteils 20 um etwa 180 Grad zurückgebogen (vgl. erstes Ausführungsbeispiel gemäß Figur IA) oder mit dem Anschlußschenkel 10 durch Schweißen verbunden (vgl. zweites Ausführungsbeispiel gemäß Figur IB) . Siowohl beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß Figur IA als auch beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Figur IB geht der dem Anschlußschenkel 10 zugeordnete zweite U-Schenkel 26 des Halteteils 20 im Bereich des U-Stegs 22 in den sich unter Bildung der Wasserablaufneigung von etwa zwei Grad gegen die Horizontale winklig zum U-Schenkel 26 erstreckenden Anschlußschenkel 10 über.
Das Anschlußprofil 100, das wahlweise gelocht oder ungelocht zur Verfügung steht, wird aus Edelstahlblechen oder verzinkten Stahlblechen mit einer Materialstärke von einem Millimeter gefertigt, wobei die Herstellung durch Kanten und Schweißen erfolgt. Die Metallprofile weisen eine Standardlänge von 1.000 Millimetern und von 1.500 Millimetern auf, wobei jedoch Sonderlängen in jeder beliebigen Abmessung möglich sind.
Die Enden der Anschlußprofile 100 können durch doppel-U-förmige Verbindungselemente 3 0 verbunden werden (vgl. Figur 4), die in den jeweiligen Anschlußschenkel 10 einschiebbar sind bzw. die auf den jeweiligen Anschlußschenkel 10 aufsteckbar isind.
·♦
Durch diese Verbindungselemente oder Kuppelelemente 30 werden die Anschlußprofile 100 am Prof:.lstoß bereits bei der Grundausrichtung in horizontaler Richtung und in vertikaler Richtung stabilisiert, wobei eine fluchtgerechte, verbiegungs- und verwindungsfreie sowie schnelle Verlegung der Anschlußprofile 100 gewährleistet ist.
Claims (10)
1. Anschlußprofil (100) zum Festlegen an mindestens einer Entwässerungsrinne (200), das
- sich zumindest abschnittsweise längs der Entwässerungsrinne (200) erstreckt und
- mindestens einen Anschlußschenkel (10), der
- zum Überbrücken und/oder zum Überdecken eines zwischen der Entwässerungsrinne (200) und mindestens einem Bauelement (500), insbesondere mindestens einem Gebäudeelement, bestehenden Spalts oder Zwischenraums (400) vorgesehen ist und
- zum Ableiten von Flüssigkeit, vorzugsweise von Oberflächenwasser, insbesondere vom Bauelement (500) zur Entwässerungsrinne (200) hin dient, sowie
- mindestens ein mit dem Anschlußschenkel (10) in Verbindung stehendes Halteteil (20) zum lösbaren Festlegen des Anschlußprofils (100) an der Entwässerungsrinne (200), insbesondere zum Aufstecken des Anschlußprofils (100) auf mindestens ein Seitenelement (210) der Entwässerungsrinne (200), aufweist.
2. Anschlußprofil gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußschenkel (10) an seinem freien, vom Halteteil (20) abgewandten Ende (12) umgeschlagen, insbesondere umbördelt oder umgefalzt, ist.
3. Anschlußprofil gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (20) zum zumindest partiellen Aufnehmen des Seitenelements (210) der Entwässerungsrinne (200) einen im wesentlichen U-förmigen, nach unten offenen Querschnitt mit einem U-Steg (22) und mit zwei U-Schenkeln (24, 26) aufweist.
4. Anschlußprofil gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
- daß der dem Anschlußschenkel (10) zugewandte U-Schenkel (26) des Halteteils (20)
- um etwa 180 Grad zurückgebogen ist oder
- mit dem Anschlußschenkel (10) durch Schweißen verbunden ist und/oder
- daß der dem Anschlußschenkel (10) zugewandte U-Schenkel (26) des Halteteils (20) im Bereich des U-Stegs (22) in den sich unter Bildung einer Wasserablaufneigung im wesentlichen winklig zum U-Schenkel (26) erstreckenden Anschlußschenkel (10) übergeht.
5. Anschlußprofil gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserablaufneigung des Anschlußschenkels (10) etwa zwei Grad gegen die Horizontale beträgt.
6. Anschlußprofil gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschlußschenkel (10) Ablauföffnungen ausgestanzt sind.
7. Anschlußprofil gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablauföffnungen in einem vorgegebenen Raster entlang dem Anschlußschenkel (10) angeordnet sind.
8. Anschlußprofil gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden zweier Anschlußprofile (100) ein insbesondere doppel-U-förmiges Verbindungselement (30) in den jeweiligen Anschlußschenkel (10) einschiebbar oder auf den jeweiligen Anschlußschenkel (10) aufsteckbar ist.
9. Anschlußprofil gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Anschlußprofils (100) Edelstahl oder verzinktes Stahlblech, insbesondere Armco-Sendzimirverzinktes Stahlblech, ist.
10. Entwässerungsrinne (200), an mindestens einem von deren Seitenelementen (210) mindestens ein Anschlußprofil (100) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9 lösbar festlegbar ist.
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|---|---|---|---|
| DE20116216U DE20116216U1 (de) | 2001-10-02 | 2001-10-02 | Anschlußprofil für Entwässerungsrinne |
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| DE20116216U1 true DE20116216U1 (de) | 2003-02-13 |
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| DE20116216U Expired - Lifetime DE20116216U1 (de) | 2001-10-02 | 2001-10-02 | Anschlußprofil für Entwässerungsrinne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20116216U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20312564U1 (de) * | 2003-08-14 | 2004-12-16 | Reichlmeier Metallprofile Gmbh | Entwässerungsrinne o.dgl. |
| DE102020101479A1 (de) | 2020-01-22 | 2021-07-22 | ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft | Abdeckvorrichtung für eine Entwässerungsrinne und Rinnensystem |
-
2001
- 2001-10-02 DE DE20116216U patent/DE20116216U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20312564U1 (de) * | 2003-08-14 | 2004-12-16 | Reichlmeier Metallprofile Gmbh | Entwässerungsrinne o.dgl. |
| DE102020101479A1 (de) | 2020-01-22 | 2021-07-22 | ACO Severin Ahlmann GmbH & Co Kommanditgesellschaft | Abdeckvorrichtung für eine Entwässerungsrinne und Rinnensystem |
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20030320 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
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