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DE20116431U1 - Sitz-/Liegemöbel - Google Patents

Sitz-/Liegemöbel

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Publication number
DE20116431U1
DE20116431U1 DE20116431U DE20116431U DE20116431U1 DE 20116431 U1 DE20116431 U1 DE 20116431U1 DE 20116431 U DE20116431 U DE 20116431U DE 20116431 U DE20116431 U DE 20116431U DE 20116431 U1 DE20116431 U1 DE 20116431U1
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DE
Germany
Prior art keywords
bracket
cantilever
section
furniture according
horizontal
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20116431U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Himolla Polstermobelwerk GmbH
Himolla Polstermoebel GmbH
Original Assignee
Himolla Polstermobelwerk GmbH
Himolla Polstermoebel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Himolla Polstermobelwerk GmbH, Himolla Polstermoebel GmbH filed Critical Himolla Polstermobelwerk GmbH
Priority to DE20116431U priority Critical patent/DE20116431U1/de
Publication of DE20116431U1 publication Critical patent/DE20116431U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/02Sofas, couches, settees, or the like, without movable parts

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

himolla Polstermöbel GmbH H3560 - OV/wö
Sitz-/Liegemöbel
Die Erfindung betrifft ein Sitz-/Liegemöbel mit wenigstens einer Sitz-/Liegefläche, die von wenigstens zwei Freischwingerbügelstrukturen getragen wird, wobei jede Freischwingerbügelstruktur zumindest einen Basisbügelabschnitt, einen Schwenkbügelabschnitt und einen Horizontalbügelabschnitt aufweist, wobei der Basisbügelabschnitt zur im Wesentlichen horizontalen Auflage auf einem Boden vorgesehen ist, wobei ferner der Schwenkbügelabschnitt in einer vertikalen oder bezüglich der Vertikalen geneigten Ausrichtung den Basisbügelabschnitt und den Horizontalbügelabschnitt miteinander verbindet, und wobei der Horizontalbügelabschnitt zur im Wesentlichen horizontalen Anordnung oberhalb des Basisbügelabschnitts vorgesehen ist.
Ein Stuhl mit zwei derartigen, parallel zueinander angeordneten Freischwingerbügelstrukturen ist als sogenannter "Stam-Schwinger" bekannt.
Bei diesem sind der Basisbügelabschnitt, der Schwenkbügelabschnitt und der Horizontalbügelabschnitt in einer um 90° gekippten U-Form angeordnet. Dieser Stuhl besitzt also keine rückseitige Vertikalstütze zwischen den Horizontalbügelabschnitten und dem Boden. Zwischen den beiden Horizontalbügelabschnitten sowie zwischen zwei sich in vertikaler Richtung an die Horizontalbügelabschnitte anschließenden Rückenbügelabschnitten ist hier jeweils, ein Verbindungstextil aufgespannt, das als Sitzfläche bzw. Rückenfläche dient. Ein derartiger Freischwinger-Aufbau gewährleistet ein komfortables Sitzgefühl, da durch einfache Gewichtsver-
lagerung-ein Verschwenken bzw. Schwingen der Sitzfläche hervorgerufen werden kann.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, den Grundaufbau eines Sitz-/Liegemöbels der eingangs genannten Art dergestalt weiterzubilden, dass neue Ausgestaltungen dieses Möbels möglich sind.
Diese Aufgabe wird durch ein Sitz-/Liegemöbel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und insbesondere dadurch gelöst, dass die Sitz-/Liegefläche bezüglich der Horizontalbügelabschnitte unten versetzt angeordnet ist.
Bei der Erfindung ist also trotz eines Freischwinger-Aufbaus die Sitz-/Liegefläche nicht - wie bei dem bekannten "Stam-Schwinger" - auf derselben Höhe wie die Horizontalbügelabschnitte angeordnet. Stattdessen ist die Sitz-/Liegefläche an den Freischwingerbügelstrukturen dergestalt eingehängt oder auf sonstige Weise befestigt, dass sie bezüglich der von den parallelen Horizontalbügelabschnitten aufgespannten Ebene nach unten beabstandet ist.
Diese nach unten versetzte Anordnung der Sitz-/Liegefläche bewirkt, dass der Schwerpunkt der Sitz-/Liegefläche vergleichsweise niedrig angeordnet ist und das Möbel somit trotz des Freischwinger-Aufbaus eine vergleichsweise hohe Stabilität bezüglich statischer Belastungen und Schwenkbewegungen besitzt. Das erfindungsgemäße Sitz-/Liegemöbel kann deshalb mit vergleichsweise großem Gewicht statisch oder dynamisch belastet werden, wodurch beispielsweise eine Aufpolsterung der Sitz-/Liegefläche und die hiermit verbundene zusätzliche Gewichtsbelastung ohne weiteres
möglich ist. Das erfindungsgemäße Sitz-/Liegemöbel eignet sich somit besonders gut als Polstersofa oder Polstersessel.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Freischwingerbügelstrukturen in seitlicher Anordnung als Armlehnen dienen können, ohne dass für die Ausgestaltung des Möbels mit Armlehnen zusätzliche Bügelabschnitte oder sonstige Bauteile erforderlich sind. Demgegenüber sind bei dem klassischen Aufbau eines Freischwinger-Stuhls die Horizontalbügelabschnitte und die Sitz-/Liegefläche auf derselben Höhe angeordnet, so dass - falls Armlehnen erwünscht sind - diese durch zusätzliche Bauteile verwirklicht werden müssen.
Es ist noch anzumerken, dass im Zusammenhang mit der Erfindung gemachte Richtungs- und Lageangaben sich auf die Gebrauchsstellung des Sitz-/Liegemöbels beziehen.
Bei dem erfindungsgemäßen Möbel ist zumindest die Unterseite der Sitz-/Liegefläche von den Horizontalbügelabschnitten nach unten beabstandet angeordnet. Vorzugsweise verläuft jedoch auch die Oberseite der Sitz-/Liegefläche unterhalb der Horizontalbügelabschnitte. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Sitz-/Liegefläche mit einer Sitz-/Liegepolsteranordnung aufgepolstert ist.
In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können die Horizontalbügelabschnitte - wie bereits erwähnt - als Armlehnen ausgebildet sein. In diesem Fall ist es möglich, die Horizontalbügelabschnitte bzw. Armlehnen mit einer Ummantelung zu versehen.
Alternativ oder zusätzlich können die Horizontalbügelabschnitte als Unterbau einer jeweiligen Armlehne des Möbels dienen.
Ein besonders stabiler Aufbau des Sitz-/Liegemöbels wird erreicht, wenn die Freischwingerbügelstrukturen durch eine oder mehrere Querträberstreben miteinander verbunden sind. In diesem Fall können die Freischwingerbügelstrukturen mit den Querträgerstreben einen Trägerrahmen oder ein Trägergestell bilden, an dem die Sitz-/Liegefläche befestigt ist. Insbesondere kann die Sitz-/Liege fläche ausschließlich an den Querträgerstreben befestigt sein. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass die Freischwingerbügelstrukturen bei einer Verformung aufgrund eines Schwingens oder Verschwenkens keine unerwünschten Scher-, Torsionsoder Kompressionskräfte auf die Sitz-/Liegefläche übertragen, die dort oder an anderen Befestigungs- oder Verkleidungsteilen zu Beschädigungen - wie beispielsweise Rissbildungen - führen könnten.
Eine derartige Aufhängung oder Befestigung der Sitz-/Liegefläche an einem Trägerrahmen kann in besonders stabiler Weise dadurch verwirklicht werden, dass die Sitz-/Liegefläche zumindest mit zwei Seitenwangen eine Korbanordnung bildet, die an dem erläuterten Trägerrahmen befestigt ist.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Freischwingerbügelstrukturen an den Horizontalbügelabschnitten um Rückenbügelabschnitte ergänzt sind, die vertikal oder bezüglich der Vertikalen geneigt verlaufen. In diesem Fall kann zwischen den Rückenbügelabschnitten eine Rückenfläche vorgesehen sein. Eine derartige Ausgestaltung ist jedoch nicht zwingend erforder-
Hch, da das erfindungsgemäße Sitz-/Liegemöbel beispielsweise als Recamiere ausgebildet sein kann.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen genannt.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen, vollstän
dig aufgepolsterten Sofas,
Fig. 2 eine Perspektivansicht dieses Sofas, wobei lediglich die
Sitz-/Liegefläche teilweise aufgepolstert ist, 15
Fig. 3-5 seitliche Perspektivansichten des Sofas gemäß Fig. 1 und 2,
wobei lediglich die Sitz-/Liegefläche teilweise aufgepolstert ist, und
Fig. 6 eine Seitenansicht dieses Sofas.
Fig. 1 zeigt ein Sofa mit einem Freischwinger-Aufbau, also einem Aufbau ohne rückseitige Vertikalstützen. Dieses Sofa besitzt an seinen beiden Stirnseiten zwei parallel zueinander angeordnete Freischwingerbügel-Strukturen 11, die beispielsweise aus Holz, einem Holzlaminat, einer zusätzlichen Metallverstärkung oder ausschließlich aus Metall gefertigt sein können.
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Der gezeigte Freischwinger-Aufbau erlaubt dem Benutzer des Sofas ein einfaches und komfortables Schwenken oder Schwingen der Freischwingerbügelstrukturen 11 und somit der Sitz-/Liegefläche.
Die Freischwingerbügelstrukturen 11 besitzen an ihrer jeweiligen Unterseite einen horizontalen Basisbügelabschnitt 13, der auf einem Boden aufliegt. An diesem Abschnitt 13 schließt sich ein im Wesentlichen vertikal ausgerichteter Schwenkbügelabschnitt 15 an. Dieser geht in einen Horizontalbügelabschnitt 17 über, der im Wesentlichen oberhalb des Basisbügelabschnitts 13 mit horizontaler Ausrichtung verläuft. An den Horizontalbügelabschnitt 17 grenzt ein näherungsweise vertikal verlaufender Rückenbügelabschnitt 19 an. Die Schwenkbügelabschnitte 15 bilden somit die einzige Stützverbindung des Sofas zu den Basisbügelabschnitten 13 bzw. zu dem Boden, und sie sind zur Ermöglichung einer Schwenkbewegung gemeinsam mit dem jeweiligen Übergang zu dem angrenzenden Basisbügelabschnitt 13 elastisch schwenkbar ausgebildet.
Das Sofa gemäß Fig. 1 ist vollständig aufgepolstert. Insbesondere besitzt seine Sitz-/Liegefläche eine Sitz-/Liegepolsteranordnung 21. Die Sitz-/Liegepolsteranordnung 21 erstreckt sich zwischen den Horizontalbügelabschnitten 17 und ist bezüglich dieser jedoch dergestalt nach unten versetzt angeordnet, dass die Oberseite 23 der Polsteranordnung 21 unterhalb der Horizontalbügelabschnitte 17 verläuft. Ferner ist das Sofa mit einer Rückenpolsteranordnung 25 versehen. Außerdem sind an der Oberseite der Horizontalbügelabschnitte 17 Armlehnenpolster 27 vorgesehen.
Das in Fig. 1 gezeigte erfindungsgemäße Möbel zeichnet sich dadurch aus, dass es einen Freischwinger-Aufbau mit der Ausgestaltung der Sitz-/Lie-
gefläche mit einer Polsteranordnung 21 kombiniert, so dass ein Freischwinger-Sofa geschaffen ist. Indem bei diesem Sofa die Sitz-/Liegepolsteranordnung 21 unterhalb der Horizontalbügelabschnitte 17 der Freischwingerbügelstrukturen 11 angeordnet ist, besitzt die Sitz-/Liegefläche - selbst bei Belastung durch einen oder mehrere Benutzer des Sofas - einen vergleichsweise niedrig angeordneten Schwerpunkt, so dass die erforderliche Stabilität des Sofas gewährleistet ist. Mit anderen Worten, führt dieser Aufbau zu einer Verteilung der Gewichtskräfte, die einen Freischwinger-Aufbau für ein Sofa begünstigt. 10
Bei dem Freischwinger-Aufbau des in Fig. 1 gezeigten Sofas dienen die Horizontalbügelabschnitte 17 als Armlehnen bzw. als Unterbau für die Armlehnenpolster 27.
Nachfolgend wird der genaue Aufbau des Sofas gemäß Fig. 1 erläutert.
Der Grundaufbau des Sofas (Korpus) besteht im Wesentlichen aus einem Trägerrahmen, an dem eine Korbanordnung befestigt ist.
Eine obere .Querträgerstrebe 29 verbindet die beiden oberen Enden der Rückenbügelabschnitte 19 der Freischwingerbügelstrukturen 11 (vgl. Fig. 4). Die Schwenkbügelabschnitte 15 der Freischwingerbügelstrukturen sind über eine untere Querträgerstrebe 31 miteinander verbunden (vgl. Fig. 2). Die Freischwingerbügelstrukturen 11 bilden gemeinsam mit den Querträgerstreben 29, 31 den genannten Trägerrahmen.
Ferner besitzt das Sofa an den beiden Stirnseiten zwei Seitenwangen Diese sind über eine vordere und eine hintere Unterverbindungsstrebe
• · ♦♦·
bzw. 37, ferner über eine vordere und eine hintere Mittenverbindungsstrebe 39 bzw. 41, sowie über eine Oberverbindungsstrebe 43 miteinander verbunden, deren jeweilige Lage insbesondere aus der Seitenansicht gemäß Fig. 6 ersichtlich ist. Entlang der rückseitigen Stirnseiten der Seitenwangen 33 erstreckt sich eine Rückenverkleidungsfläche 45. Entlang der Vorderseite dieser Rückenverkleidungsfläche 45 erstrecken sich in symmetrischer Anordnung ausgehend von der Oberverbindungsstrebe 43 bis zu der hinteren Unterverbindungsstrebe 37 zwei Vertikalrippen 47. Die Vertikalrippen 47 verlaufen zwischen der vorderen und der hinteren Mittenverbindungsstrebe 39 bzw. 41 und nehmen diese in entsprechenden Halteöffnungen auf.
Die Seitenwangen 33, die Verbindungsstreben 35, 37, 39, 41, 43, die Rückenverkleidungsfläche 45 und die Vertikalrippen 47 bilden gemeinsam mit der Sitz-/Liegepolsteranordnung 21, die zu diesem Zweck auf übliche Weise mit weiteren Trage- und Halteeinrichtungen ausgestattet ist, die genannte Korbanordnung. Die Korbanordnung bildet für sich eine stabile Einheit.
Diese Korbanordnung ist an dem bereits erläuterten Trägerrahmen befestigt, indem die Oberverbindungsstrebe 43 an der oberen Querträgerstrebe 29 montiert ist und die vordere Unterverbindungsstrebe 35 auf der unteren Querträgerstrebe 31 aufliegt (vgl. Fig. 6). Auf diese Weise ist die Korbanordnung letztlich an dem Trägerrahmen eingehängt. Eine Verformung der Freischwingerbügelstrukturen 11, die sich bei Gewichtsbelastung der Sitz-/Liegepolsteranordnung 21 zwangsläufig ergibt und zugunsten des Sitzkomforts auch erwünscht ist, führt somit nicht zu unerwünschten
Verwindungen oder Verspannungen an irgendeinem Element der erläuterten Korbanordnung.
Wie insbesondere Fig. 2 erkennen lässt, sind entlang der Horizontalbügelabschnitte 17 und der Rückenbügelabschnitte 19 der Freischwingerbügelstrukturen 11 flächige Armlehnenaufbauelemente 49 angebracht, die in geringem Abstand parallel zu den genannten Bügelabschnitten 17, 19 verlaufen. Diese Armlehnenaufbauelemente 19 sind mit einer Polsterummantelung versehen, um die bereits erläuterten Armlehnenpolster 27 zu bilden.
Zu dem in den Figuren gezeigten Sofa ist noch anzumerken, dass für den Basisbügelabschnitt 13, den Schwenkbügelabschnitt 15 und den Horizontalbügelabschnitt 17 anstelle der um 90° gekippten U-Form (vgl. Fig. 6) auch eine Z-Form zur Erzielung eines Freischwinger-Aufbaus vorgesehen sein kann. In diesem Fall verläuft der jeweilige Schwenkbügelabschnitt 15 vom Hinterende des Basisbügelabschnitts 13 zum Vorderende des Horizontalbügelabschnitts 17, oder vom Vorderende des Basisbügelabschnitts 13 zum Hinterende des Horizontalbügelabschnitts 17.
Außerdem ist anzumerken, dass der erläuterte Aufbau auch bei einem Polstersessel anstelle des gezeigten Polstersofas verwirklicht werden kann.
10
Bezugszeichenliste
11 Freischwingerbügelstruktur
13 Basisbügelabschnitt
15 Schwenkbügelabschnitt
17 Horizontalbügelabschnitt
19 Rückenbügelabschnitt
21 Sitz- / Liegepolsteranordnung
23 Oberseite der Sitz-/Liegepolsteranordnung
25 Rückenpolsteranordnung
27 Armlehnenpolster
29 obere Querträgerstrebe
31 untere Querträgerstrebe
33 Seitenwange
15 35 vordere Unterverbindungsstrebe
37 hintere Unterverbindungsstrebe
39 vordere Mittenverbindungsstrebe
41 hintere Mittenverbindungsstrebe
43 Oberverbindungsstrebe
45 Rückenverkleidungsfläche
47 Vertikalrippe
49 Armlehnenaufbauelement

Claims (17)

1. Sitz-/Liegemöbel mit wenigstens einer Sitz-/Liegefläche (21), die von wenigstens zwei Freischwingerbügelstrukturen (11) getragen wird, wobei jede Freischwingerbügelstruktur zumindest einen Basisbügelabschnitt (13), einen Schwenkbügelabschnitt (15) und einen Horizontalbügelabschnitt (17) aufweist,
wobei der Basisbügelabschnitt (13) zur im Wesentlichen horizontalen Auflage auf einem Boden vorgesehen ist, wobei ferner der Schwenkbügelabschnitt (15) in einer vertikalen oder bezüglich der Vertikalen geneigten Ausrichtung den Basisbügelabschnitt und den Horizontalbügelabschnitt miteinander verbindet, und wobei der Horizontalbügelabschnitt (17) zur im Wesentlichen horizontalen Anordnung oberhalb des Basisbügelabschnitts vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sitz-/Liegefläche (21) bezüglich der Horizontalbügelabschnitte (17) nach unten versetzt angeordnet ist.
2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Unterseite, vorzugsweise auch die Oberseite (23) der Sitz-/Liegefläche (21) bezüglich der Horizontalbügelabschnitte (17) nach unten versetzt angeordnet ist.
3. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitz-/Liegefläche eine Sitz-/Liegepolsteranordnung (21) aufweist, die bezüglich der Horizontalbügelabschnitte (17) der Freischwingerbügelstrukturen (11) vorzugsweise vollständig nach unten versetzt angeordnet ist.
4. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Horizontalbügelabschnitte (17) der Freischwingerbügelstrukturen (11) als Armlehnen ausgebildet sind,
wobei die Horizontalbügelabschnitte insbesondere mit einer Ummantelung versehen sind.
5. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Horizontalbügelabschnitte (17) der Freischwingerbügelstrukturen (11) jeweils als Unterbau einer Armlehne (49) des Möbels ausgebildet sind,
wobei die Armlehne (49) vorzugsweise in einer im Wesentlichen parallelen Anordnung und/oder in geringem Abstand zu dem Horizontalbügelabschnitt (17) angeordnet und/oder mit einer Ummantelung (27) versehen ist.
6. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Freischwingerbügelstrukturen (11) durch eine oder mehrere Querträgerstreben (29, 31) miteinander verbunden sind.
7. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Schwenkbügelabschnitten (15), an den Horizontalbügelabschnitten und/oder an der Oberseite der Freischwingerbügelstrukturen (11), insbesondere an den oberen Enden von Rückenbügelabschnitten (19), jeweils eine Querträgerstrebe (19, 31) vorgesehen ist.
8. Möbel nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Freischwingerbügelstrukturen (11) mit der oder den Querträgerstreben (29, 31) einen Trägerrahmen bilden, an dem die Sitz- /Liegefläche (21) befestigt ist.
9. Möbel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitz-/Liegefläche (21) mit zwei Seitenwangen (33) eine Korbanordnung bildet, die an dem Trägerrahmen befestigt ist.
10. Möbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Korbanordnung wenigstens eine Verbindungsquerstrebe (35, 37, 39, 41, 43), die die Seitenwangen (33) miteinander verbindet, und/oder eine Rückenfläche (45) und/oder wenigstens eine Vertikalrippe (47) aufweist, die mehrere Verbindungsquerstreben miteinander verbindet.
11. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Freischwingerbügelstruktur (11) einen zumindest näherungsweise vertikalen Rückenbügelabschnitt (19) aufweist, der an seinem unteren Ende mit dem rückseitigen Ende des Horizontalbügelabschnitts (17) verbunden ist.
12. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückenfläche (45) vorgesehen ist, wobei die Rückenfläche vorzugsweise zwischen Rückenbügelabschnitten (19) der Freischwingerbügelstrukturen (11) angeordnet ist und/oder an die Sitz-/Liegefläche angrenzt (21) und/oder eine Rückenpolsteranordnung (25) aufweist.
13. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Freischwingerbügelstrukturen (11) an den Stirnseiten des Möbels und/oder parallel zueinander angeordnet sind.
14. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schwenkbügelabschnitt (15) den Basisbügelabschnitt (13) und den Horizontalbügelabschnitt (17) zu einer gekippten U-Form oder einer Z-Form verbindet, und/oder
dass der Schwenkbügelabschnitt (15) den Basisbügelabschnitt (13) und den Horizontalbügelabschnitt (17) dergestalt verbindet, dass die Sitz-/Liegefläche (21) elastisch schwenkbar ist.
15. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbügelabschnitte (15) der Freischwingerbügelstrukturen (11) die einzige Stützverbindung zwischen der Sitz-/Liegefläche (21) und den Basisbügelabschnitten (13) bilden.
16. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Freischwingerbügelstrukturen (11) aus Holz und/oder aus Metall gefertigt sind.
17. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Möbel um ein Polstersofa oder einen Polstersessel handelt.
DE20116431U 2001-10-06 2001-10-06 Sitz-/Liegemöbel Expired - Lifetime DE20116431U1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4938530A (en) 1988-01-27 1990-07-03 Steelcase, Inc. Wire frame chair
DE9103711U1 (de) 1991-03-26 1991-09-26 Fritz Hansens Eft. A/S, Alleroed Gestell für einen Freischwinger-Stuhl
DE20009504U1 (de) 2000-05-26 2000-08-10 Franz Fertig Sitz + Liegemöbelfabrik GmbH & Co KG, 74722 Buchen Ruhesessel
DE20115881U1 (de) 2001-09-26 2001-12-13 Flehmig, Sten, 21075 Hamburg Trifunktionaler Sessel

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