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DE20115849U1 - Sitzbezug - Google Patents

Sitzbezug

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DE20115849U1
DE20115849U1 DE20115849U DE20115849U DE20115849U1 DE 20115849 U1 DE20115849 U1 DE 20115849U1 DE 20115849 U DE20115849 U DE 20115849U DE 20115849 U DE20115849 U DE 20115849U DE 20115849 U1 DE20115849 U1 DE 20115849U1
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DE
Germany
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seat
seat cover
magnetic
backrest
cover
Prior art date
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DE20115849U
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CORDIAL PRODUKTIONS und WARENV
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CORDIAL PRODUKTIONS und WARENV
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/58Seat coverings
    • B60N2/60Removable protective coverings
    • B60N2/6018Removable protective coverings attachments thereof
    • B60N2/6036Removable protective coverings attachments thereof by hook and loop-type fasteners
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/58Seat coverings
    • B60N2/60Removable protective coverings
    • B60N2/6018Removable protective coverings attachments thereof
    • B60N2/6054Removable protective coverings attachments thereof by buckle passages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

HERRMANN - TRENTEPOHt*·*··" &egr;&ogr;&bgr;&ogr;&rgr;&egr;&lgr;&ngr;&igr;&idigr;&mgr;&egr;&ngr;?&W)|markattorneys- patent-& Rechtsanwälte GROSSE ■ BOCKHORNl MÜNCHEN ' ßOOHUM ' LEIPZIG ' AUCANTE
& PARTNER
GBR
Dipl.-Ing, W. Herrmann-Trentepohl, Bochum Dipl.-lng. Wolfgang Grosse, München
Dipl.-Ing. Josef Bockhorni, Bochum
Dipl.-Ing. Thilo Raible, RA, München
Dipl.-Ing. Johannes Dieterle, Leipzig
~ j. . -_. j &Lgr; . , Ute Grosser, RAin, München
Cordial Produktions- und
Warenvertriebsges.mbH
. E-mail: lnfo@patguard.de
Carl-Sonnenschem-Str. 30
59331 -Lüdinghausen
Deutschland München
26. September 2001
B 77380 DE
(BO/LE/KL)
Sitzbezug
Diese Erfindung betrifft Sitzbezüge für Sitze, insbesondere für Fahrzeugsitze.
Eine Vielzahl von Personen leidet an chronischen Rückenbeschwerden, Verspannungen, rheumatischen Beschwerden, Durchblutungsmangel und ähnlichem. Diese Beschwerden werden häufig durch langes Sitzen in einem Fahrzeug noch verstärkt. Neben den Schmerzen können bei langen Fahrten Zustände von Abgespanntheit und Müdigkeit auftreten, die natürlich völlig unerwünscht sind. Die Möglichkeiten der Schmerzlinderung und der Entspannung sowie Möglichkeiten zur Vitalisierung sind in Fahrzeugen jedoch sehr begrenzt. Eine mögliche, risikolose Behandlung der genannten Beschwerden bietet die Magnetfeldtherapie. Produkte zur Anwendung dieser Methode werden beispielsweise in Form von Bandagen, Kissen, Betteinlage oder Kompressen angeboten.
Es ist andererseits bekannt, die Sitze von Automobilen mit zusätzlichen Sitzbezügen beziehungsweise Sitzauflagen auszustatten, um so etwa einer vorzeitigen Abnutzung der Sitze vorzubeugen. Die Sitzauflagen sind in der Regel einteilig ausgebildet, das heißt, sie erstre-
Forstenrieder Allee 59 Massenbergstr. 19-21 Max-Beckmann-Str. 23 &agr; Paseo Explanada De Espana No. 1,4-lzda
D-81476 München D-44787 Bochum D-04109 Leipzig ES - 03002 Alicante
Tel.+49 089-745541-0 &Tgr;&thgr;&Igr;.+*»·0234.&Idigr;&Pgr;224-&bgr;. .. . &Tgr;&bgr;&Igr;.*-49&Lgr;&Idigr;41 - 2il38i8 .. . Tel+49 089-745541-0
Fax+49 089 - 7593869 Fax -J49 SA(U- 6406600: j '. " Fa5&-4<Joa41-SjlSeJe. : '. i Ffcx +Jo 089 - 7593869
Deutsche Bank, Bochum (BLZ 430 700 24) Kontonummer: 6 145 510
HypoVereinsbank München (BLZ 700 202 70) Kontonummer: 46 505 999 Postscheck München (BLZ 700 100 80) Kontonummer: 227 682-805
cken sich von der Kopfstütze über die Rückenlehne und die Sitzfläche in Längsrichtung. Die Sitzauflage wird mit Hilfe zweier Öffnungen an ihrer oberen Seite an den Kopfstützrohren der einzelnen Fahrzeuge befestigt. Dies hat sich allerdings nicht ohne weiteres bewährt, weil die Abstände der Kopfstützrohre der einzelnen Fahrzeuge unterschiedlich sind und demnach die Öffnungen vom Käufer, passend für den jeweiligen Fahrzeugtyp, selbst angebracht werden müssen. An ihrer Unterseite wird die Sitzauflage in der Regel mit dort angebrachten Bändern am Fahrzeugsitz befestigt. Auch diese Befestigung ist allerdings nicht ausreichend, da sie sich oftmals löst, insbesondere durch versehentliches Berühren mit dem Fuß. Außerdem ist die Sitzauflage nicht einwandfrei rutschfest auf dem Sitz befestigt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Vorrichtung zur vorbeugenden, schmerzlindernden und entspannenden Behandlung von Rückenbeschwerden, Verspannungen, rheumatischen Beschwerden, Durchblutungsmangel, u.a. zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll die Vorrichtung geeignet sein, den in Fahrzeugen bei längeren Fahrten häufig auftretenden Phänomenen der Müdigkeit und der Abgespanntheit entgegenzuwirken. Daneben soll die Vorrichtung praktisch zu handhaben und einfach im Fahrzeug anzubringen sein.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Hauptanspruchs 1. In einem Sitzbezug für Sitze, insbesondere für Fahrzeugsitze, soll mindestens ein Magnetstreifen mit mehreren magnetische Wirbelfelder erzeugenden Magnetkörpern angeordnet sein. Es bietet sich an, die Magnetkörper in flächiger Verteilung im Bereich der zu behandelnden Körperteile anzuordnen. Dies sind insbesondere der Bereich der Rückenlehne und der Sitzfläche.
Der Aufbau der Magnetkörper ist beliebig, sofern sie sich für die Magnetfeldtherapie eignen. Dazu müssen sie einerseits für die Magnetfeldtherapie ausreichend große Feldstärken aufweisen. Besonders bewährt haben sich Magnetkörper, die magnetische Wirbel bilden und Feldlinien erzeugen, die in dem zu behandelnden Körperteil dazu fuhren, dass die Feldlinien in den Körper eindringen. Dort wird das elektrisch leitfähige Blut zur Bildung kleiner Wirbelströme angeregt, so dass sich die Blutgefäße erweitern und der Zellstoffwechsel angeregt wird. Dies führt zu einem beschleunigten Heileffekt, zum anderen wird der Körper aktiviert. Für die Anwendung in Fahrzeugen eignet sich die Magnetfeldtherapie eben deshalb besonders, weil sie durch den die Durchblutung fördernden, vitalisierenden und akti-
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vierenden Effekt Müdigkeit und Abgespanntheit entgegenwirkt. Insbesondere kann die Magnetfeldtherapie auch vorbeugend eingesetzt werden. Ein weiterer Effekt der Magnetfeldtheorie liegt darin, dass sie den Blutdruck günstig beeinflusst. Sie wirkt besonders Bluthochdruck und den damit verbundenen Risiken entgegen.
Die Magnetkörper können aus Magnetfolien gebildet sein und Magneten mit abwechselnder Polarisierung (Nord- und Südpol) aufweisen. Sie können beispielsweise aus sechs Sektoren in abwechselnder Nord- und Süd-Polarisierung bestehen. Der Aufbau der Magnetkörper mit abwechselnder Nord-/ Süd- Polarisierung fuhrt zum Aufbau wechselnder Magnetfelder mit hoher Eindringtiefe. Eine gebräuchliche Feldstärke für einen Magnetkörper ist 780 Gauss . Durch den magnetischen Fluss wird eine Vielzahl von Gefäßen des Hautgewebes in der Nähe der Magnetkörper beeinflusst. Es kommt zu einer gewissen Erwärmung der Körpertemperatur im Umfeld der Magnetfelder. Zusätzlich steigt der Sauerstoffgehalt im Blut an. Dies wirkt beruhigend und schmerzlindernd. Die Wirkung bezieht sich auf Krankheitsbilder wie etwa Durchblutungsmangel, periphere Gefäß störungen, chronische Rückenbeschwerden, Muskel- und Gelenkschmerzen, Verspannungen, Arthosen und Beschwerden des rheumatischen Formenkreises.
Vorteilhaft ist die Anordnung der Magnetkörper in Magnetstreifen, von denen etwa zwei bis vier, in Längsrichtung des Sitzbezugs verlaufend, angeordnet sein können. Die Magnetstreifen können dabei sowohl im Bereich der Rückenlehne als auch im Bereich der Sitzfläche angeordnet sein.
Jeder der im Sitzbezug angeordneten Magnetstreifen besteht aus mehreren, vorzugsweise vier bis sechs Magnetkörpern.
Der Sitzbezug kann einteilig, d.h. in einem Stück, welches sich über Rückenlehne und Sitzfläche erstreckt, ausgebildet sein. Alternativ kann er jedoch auch als Sitzbezug für die Sitzfläche oder für die Rückenlehne ausgebildet sein. Bedarfsweise kann dann lediglich ein Bezug für die Sitzfläche oder für die Rückenlehne je nach Art der Beschwerden verwendet werden. Der Sitzbezug wird entweder an der Rückenlehne angebracht oder liegt als Sitzauflage auf der Sitzfläche auf bzw. wird an ihr befestigt. Es kann auch jeweils ein Sitzbezug
an der Rückenlehne und der Sitzfläche angebracht werden. Die Sitzbezüge können in ihrem Aufbau und in ihren Abmessungen gleich sein oder sich unterscheiden. Die Magnetstreifen werden in jedem der beiden Teile des Sitzbezugs in geeigneter Weise in Längsrichtung angeordnet. Es steht dem Anwender also frei, Sitzfläche oder Rückenlehne oder beides mit einem Sitzbezug zu versehen.
Zur Befestigung des Sitzbezugs beziehungsweise der Sitzbezüge eignet sich mindestens eine Schlaufe, die zwischen Sitzfläche und Rückenlehne hindurch geführt wird. Zur Befestigung des Sitzbezugs an der Rückenlehne werden die Schlaufen dann an der hinteren Seite der Rückenlehne nach oben geführt und dort mit dem oberen Ende des Sitzbezugs verbunden. In ähnlicher Weise wird der Sitzbezug für die Sitzfläche mit Schlaufen, die im wesentlichen unter dem Sitz hindurch verlaufen, befestigt. Ein Verrutschen des Sitzbezugs wird so weitgehend verhindert. Besonders geeignet sind Schlaufen in Form von elastischen Gummibändern.
Eine lösbare Verbindung ist besonders günstig zum einfachen Anbringen und Abnehmen der Sitzbezüge.
Die lösbare Verbindung kann etwa durch Klettverschlüsse, jedoch auch durch alle möglichen anderen Verschlüsse hergestellt werden.
Als Material für die Sitzbezüge kommt eine Vielzahl von Materialien in Frage. Hauptsächlich werden die Sitzbezüge, wie bei bekannten Sitzbezügen üblich, aus Fell, beispielsweise aus gegerbten Lamm- oder Schafsfell, oder aber aus Schurwolle, Baumwollstoff, Kunstfell und ähnlichem bestehen.
Eine Markierung am Sitzbezug kann dazu dienen, die korrekte Ausrichtung des Sitzbezugs beim Anbringen am Fahrzeugsitz zu gewährleisten. Als Markierung kann einfach ein Etikett oder ein Label verwendet werden. Der Hersteller des Sitzbezugs gibt in der Gebrauchsanweisung an, wo sich die mit dem Etikett versehene Seite des Sitzbezugs befinden sollte.
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Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigt die
Figur 1 einen Fahrzeugsitz mit einem Sitzbezug für die Rückenlehne in einer Ansicht von schräg vorne,
Figur 2 eine Rückansicht des Fahrzeugsitzes sowie einen vergrößerten Ausschnitt der Befestigungsvorrichtung
für den Sitzbezug,
Figur 3 einen Fahrzeugsitz mit einem Sitzbezug für die Sitzfläche,
Figur 4 einen Ausschnitt eines Magnetstreifens, und
Figur 5 den magnetischen Fluss im Bereich eines Magnetkörpers in einer seitlichen Schnittansicht.
Figur 1 zeigt einen Fahrzeugsitz 1 mit einer Rückenlehne 2 und einer Sitzfläche 3. Der Fahrzeugsitz 1 ist mit einem Sitzbezug 4 für die Rückenlehne 2 versehen. Im Sitzbezug 4 sind drei Magnetstreifen 5 eingearbeitet. Der mittlere Magnetstreifen weist dabei sechs Magnetkörper 6, wie sie weiter unten anhand der Figuren 4 und 5 beschrieben werden, auf. Seitlich versetzt befindet sich jeweils ein kürzerer Magnetstreifen 5 mit jeweils vier Magnetkörpern 6. Die Magnetkörper 6 sollten zu einer effektiven Behandlung in der Nähe der kritischen Bereiche des menschlichen Körper, beispielsweise im Bereich der Bandscheiben, des Ischias oder der Wirbelsäule, flächig angeordnet sein.
Die Oberfläche des Sitzbezugs 4 besteht aus Naturfell; die Unterseite ist mit Baumwollstoff kaschiert. Das Naturfell kann Schweiß schnell aufnehmen und an die Luft abgeben. Mit dem Schweiß werden auch Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden. Die Breite des Sitzbezugs 4 ist insgesamt geringer als die Breite der Rückenlehne 2. Eine schmale Ausbildung der Sitzbezüge 4 hat den Vorteil, dass die Funktionsweise von Seitenairbags nicht beeinträchtigt wird.
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In Figur 2 ist eine Rückansicht des Fahrzeugsitzes 1 sowie ein vergrößerter Ausschnitt der Befestigungsvorrichtung des Sitzbezugs 4 zur Befestigung an der Rückenlehne 2 dargestellt. Zur Befestigung des Sitzbezugs 4 an der Rückenlehne 2 werden Schlaufen, beispielsweise elastische Gummibänder 7, verwendet. Die Gummibänder 7 werden zwischen Rückenlehne 2 und Sitzfläche 3 hindurch und an der hinteren Seite der Rückenlehne 2 nach oben geführt und dort mit dem oberen Ende des Sitzbezugs 4 verbunden. Ein Verrutschen des Sitzbezugs 4 wird weitgehend verhindert. Wie der vergrößerte Ausschnitt zeigt, weist jedes Gummiband 7 zur Herstellung einer lösbaren Verbindung ein darauf fixiertes Klett 8 auf, welches an dem mit dem oberen Teil des Sitzbezugs 4 verbundene Flauschband 9 haften kann. Dadurch ist der Sitzbezug 4 in einfacher Weise anzubringen und gegebenenfalls wieder abzunehmen. Es zeigt sich auch, dass die Befestigung des Sitzbezugs 4 unabhängig vom Abstand der Kopfstützrohre 10 in jedem Fahrzeug vorgenommen werden kann. Statt Gummibändern mit Klettverschluss sind auch alle anderen möglichen festen oder lösbaren Verbindungen zwischen Rückenlehne 2 und Sitzbezug 4 denkbar.
Figur 3 zeigt ebenfalls einen Fahrzeugsitz 1, bei dem der Sitzbezug 4 als Auflage für die Sitzfläche 3 verwendet wird. Auch dieser Sitzbezug 4 weist drei Magnetstreifen 5 mit sechs Magnetkörpern 6 in einem mittleren Streifen, sowie vier Magnetkörpern 6 in den jeweils seitlich versetzten Magnetstreifen 5 auf. Auch hier sorgt ein Gummiband 7 mit einem Klettverschluss 8,9 für eine leicht zu bewerkstelligende und leicht lösbare Verbindung zwischen Sitzfläche 3 und Sitzbezug 4. Die Schlaufen verlaufen im wesentlichen unter dem Sitz hindurch. Auf diese Weise ist ein einfaches Anbringen und ein einwandfreier Sitz des Sitzbezugs 4 gewährleistet.
Für die Rückenlehne 2 bzw. die Sitzfläche 3 können gleiche Bezüge 4 mit gleichen Abmessungen verwendet werden. Dann können sie wahlweise an Rückenlehne 2 bzw. Sitzfläche 3 angebracht werden. Selbstverständlich kann auch jeweils ein Sitzbezug 4 für die Rückenlehne 2 und die Sitzfläche 3 verwendet werden. Die Sitzbezüge 4 für die Rückenlehne 2 bzw. die Sitzfläche 3 können sich allerdings auch in Aufbau und Abmessungen unterscheiden. Eine zweiteilige Ausführungsform des Sitzbezugs 4 mit einem Teil für die Rückenlehne 2 und einem Teil für die Sitzfläche 3 ist gegenüber einer einteiligen Ausführung, bei der
sich der Bezug 4 über Rückenlehne 2 und Sitzfläche 3 erstreckt, vorteilhaft, da ein Verrutschen der Sitzbezüge 4 bei der zweiteiligen Ausführungsform praktisch ausgeschlossen ist.
Zur korrekten Ausrichtung der Sitzbezüge 4 beim Anbringen an der Rückenlehne 2 oder der Sitzfläche 3 können die Sitzbezüge 4 mit einer Markierung, beispielsweise mit einem Etikett am Randbereich einer Seite, versehen sein. Der Hersteller gibt an, in welche Richtung das Etikett weisen muss, um eine korrekte Orientierung des Sitzbezugs 4 zu erreichen.
In Figur 4 ist ein Ausschnitt eines Magnetstreifens 5 gezeigt, wobei drei Magnetkörper 6 zu sehen sind. Zur besseren Darstellung sind die Magnetkörper 6 im Schnitt dargestellt. Die Magnetkörper 6 sind aus einer Magnetfolie gebildet, wobei die Magnetbereiche 7 sektorenformig angeordnet sind. Die Magnetfolien bestehen zu 90 % aus feinst verteiltem Magnetpulver und zu 10% aus modifiziertem Polyäthylen. Die magnetische Feldstärke jedes Segments hat eine Größenordnung von 780 Gauss. Der kreisrunde Magnetkörper 6 weist sechs Sektoren mit Nordpol- (N) Südpol-Polarisierung (S) in abwechselnder Reihenfolge auf. In jedem Magnetstreifen 5 in diesem Ausführungsbeispiel sind vier bzw. sechs Magnetkörper 6 vorhanden. Sie sind nebeneinander in einem Streifen aus Kunststoff eingebettet oder an einer Kunststoffleiste fixiert.
Durch diese Anordnung ergibt sich eine für die Behandlung und Vitalisierung vorteilhafte magnetische Wirbelbildung. Ein Beispiel für die erzeugten magnetischen Feldlinien ist aus Figur 5 ersichtlich. Es entstehen wechselnde Magnetfelder mit hoher Eindringtiefe. Es ist bekannt, dass derartige Magnetfelder wirkungsvoll zur Magnetfeldtherapie eingesetzt werden können. Durch die Wechselwirkung der Magnetkörper mit dem menschlichen Körper werden im elektrisch leitfähigem Blut kleine Wirbelströme erzeugt, wodurch sich die Blutgefäße erweitern. Der Zellstoffwechsel wird angeregt und der Ionenaustausch optimiert. Der Einstrom von essentiellen Nährstoffen und der Abtransport von Stoffwechselschlacken, die zu Schmerzblockaden führen, wird begünstigt. Ein mit Magnetstreifen 5 beziehungsweise Magnetkörpern 6 ausgestatteter Sitzbezug, wie er in der Erfindung dargestellt ist, eignet sich zur Behandlung einer Reihe von Beschwerden, insbesondere von rheumatischen Beschwerden, Durchblutungsmangel, und ähnlichem.
Da die Magnetfeldtherapie einen weitestgehend risikolose Methode darstellt, eignet sie sich für eine Anwendung in Fahrzeugen besonders gut, gerade dann, wenn der Fahrzeuginsasse längere Zeit auf den Fahrzeugsitz verbringt. Bei langen Fahrten entstehen häufig beispielsweise Rückenbeschwerden, Verkrampfungen, Verspannungen oder Durchblutungsstörungen. Die erfindungsgemäßen Sitzbezüge 4 aktivieren und verbessern die Durchblutung im Rücken- und Gesäßbereich und wirken den Beschwerden entgegen, ohne dass der Fahrzeuginsasse zusätzlich Zeit aufwenden muss.

Claims (9)

1. Sitzbezug (4) für Sitze, insbesondere für Fahrzeugsitze (1), dadurch gekennzeichnet, dass im Sitzbezug (4) mindestens ein Magnetstreifen (5) mit mehreren magnetische Wirbelfelder erzeugenden Magnetkörpern (6) angeordnet ist.
2. Sitzbezug (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung des Sitzbezugs (4) verlaufend zwei bis vier Magnetstreifen (5) angeordnet sind.
3. Sitzbezug (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetstreifen (5) jeweils vier bis sechs Magnetkörper (6) aufweisen.
4. Sitzbezug (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzbezug (4) als Sitzbezug für die Rückenlehne (2) und/ oder für die Sitzfläche (3) ausgebildet ist.
5. Sitzbezug (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzbezug (4) mit Hilfe von mindestens einer Schlaufe (7) an der Rückenlehne (2) und/oder an der Sitzfläche (3) des Fahrzeugsitzes (1) befestigt werden kann.
6. Sitzbezug (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzbezug (4) lösbar mit dem Fahrzeugsitz (1) verbunden ist.
7. Sitzbezug (4) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung zwischen Sitzbezug (4) und Fahrzeugsitz (1) durch eine mit einem Klettverschluss versehene Schlaufe (7) bewerkstelligt wird.
8. Sitzbezug (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzbezug (4) Markierungen, insbesondere Etiketten, zur Ausrichtung des Sitzbezugs (4) am Fahrzeugsitz (1) aufweist.
9. Sitzbezug (4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitzbezug (4) im wesentlichen aus Naturfell, Schurwolle, Baumwollstoff oder Kunstfell besteht.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN105522940A (zh) * 2014-10-20 2016-04-27 通用汽车环球科技运作有限责任公司 座椅组件以及制造和使用座椅组件的方法
CN108674270A (zh) * 2018-05-23 2018-10-19 合肥宏立至信汽车部件制造有限公司 防止汽车座椅外观褶皱的面套结构

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