DE20114816U1 - Fotografisches Nachbestellsystem - Google Patents
Fotografisches NachbestellsystemInfo
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Description
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201 14 816.1
Anwaltsakte 46 407 VIII
Anwaltsakte 46 407 VIII
Hintergrund der Erfindung
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet von fotografischen Nachdruckbzw. Wiedergabesystemen und bezieht sich insbesondere auf ein digitales Nachbestellsystem zur Herstellung von Drucken bzw. von Abzügen von Filmnegativen.
2. Hintergrund
Filmverarbeitungs- und Nachdrucksysteme sind im Stand der Technik bekannt. Herkömmliche Kameras erzeugen fotografische Bilder auf verschiedenen unterschiedlichen FiImformaten, einschl. 135 (z.B. Druck, schwarz und weiß, und Dia-Film für 35 mm Standard-Kameras), Advanced Photo System (APS), 120, 136 und 110 Filmtypen. Drucke bzw. Abzüge werden einem Verbraucher gewöhnlich in einem Umschlag geliefert, zusammen mit den Negativen, welche kleine, geschnittene Streifen eines Films mit einer Länge von gewöhnlich 3 bis 5 inch sind. Die Negative können nur ein einzelnes Filmbild oder mehrere Filmbilder in Abfolge erfassen. Im allgemeinen sind die Filmbilder (frames) identifiziert
durch Nummern, welche unterhalb des Bildes gedruckt sind. Die Negative sind oft flach und umfassen von zwei bis sechs nummerierte Filmbilder.
Fig. 5 veranschaulicht einen herkömmlichen Negativ-Streifen 80 eines 135er Films. Der Streifen 80 umfasst eine Mehrzahl von Filmbildern (frames) 82 (wie gezeigt 3 Filmbilder), wobei jedes der Filmbilder ein Bild enthält und durch eine Nummer 84 und einen Strichcode 86 identifiziert ist. Der Strichcode umfasst eine Information, wie z.B. die Filmbild-Nummer, die Filmgeschwindigkeit, den Film-Typ und die Filmlänge. Die Negative umfassen auch Führungslöcher 88 zum Führen durch eine Kamera.
Negative können verwendet werden, um Nachdrucke eines Bildes auf einem fotografischen Papier herzustellen. Bei fotografischen Systemen sind Negative die Original-Quelle des Bildes und demzufolge die beste Quelle für Nachdrucke mit hoher Qualität. Jedoch ist das Verfahren zur Herstellung eines Nachdrucks von einem Negativ arbeitsintensiv und mit Fehlern behaftet. Z. B. muss bei herkömmlichen Vorrichtungen eine Bedienperson die Führungslöcher oder Seiten der Negativ-Streifen ausrichten und den Streifen sorgfältig in einen Zuführvorrichtung einführen. Wenn der Negativ-Streifen fehlausgerichtet ist, wird er nicht geeignet zugeführt und die Zuführvorrichtung kann klemmen oder eine andere Fehlfunktion zeigen. Der Streifen muss mit der Emulsionsseite nach oben gerichtet zugeführt werden, so dass eine Kamera das Bild auf einem Druck bzw. Abzug ausbilden kann. Nach dem Zuführen des Streifens gibt die Bedienperson eine Bestellinformation ein, wie z.B. die Menge und Größe der Nachdrucke für eine gegebene Filmbildnummer. Dies erfordert den Schritt der Überwachung, welches Bild in Position unter der Kamera ist, während gleichzeitig die Bestellinformation von einem Umschlag oder einer anderen Quelle gelesen und in die Nachdruckmaschine eingegeben wird.
Bisherige Versuche zum Verbessern des fotografischen Nachdruckverfahrens haben die Verwendung eines digitalen Scannens umfasst. Z.B. offenbart das US-Patent 5,841,885 eine digitale Aufzeichnungsvorrichtung, welche einen Negativstreifen scannt, um eine digitale Datei des Negativs zu erzeugen und druckt eine digitale Aufzeichnung der Datei auf der Rückseite eines Druckes. Jedoch spricht das obige Patent nicht die zuvor erwähnten Nachteile beim fotografischen Nachdruckverfahren an. Es wäre wünschenswert, ein ver-
Vi f.MC«.&Ggr;, i
bessertes digitales fotografisches Nachdruckverfahren und -vorrichtung zu haben, welche die Zuführprobleme beim Stand der Technik verbessert.
Wir haben jetzt herausgefunden, dass Bestellungen für neue Drucke, CDs, Index-Prints bzw. Index -Drucke und digitale Dateien aus Negativen erzeugt werden können unter Verwendung eines Nachbestellsystems und eines Verfahrens umfassend die Schritte des Lesens eines Strichcodes (Barcode) von einem Negativstreifen, entsprechend einzelnen Filmbildern auf dem Negativ und Scannen der Bilder in Abhängigkeit von den gegebenen Filmbildern (frames), um ein Bild wiederzugeben bzw. nachzudrucken, welches automatisch durch eine Computersoftware manipuliert bzw. verändert wird, so dass das Bild in einer geeigneten Ausrichtung ist, um die Bestellung auszuführen bzw. zu erfüllen. Entsprechend muss eine Bedienperson den Negativstreifen nicht in einer bestimmten Ausrichtung zuführen, weil die Bild-Ausrichtung automatisch korrigiert werden wird nach dem Scannschritt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Mehrfachstreifenzuführvorrichtung offenbart zum Zuführen eines Stapels von Negativ-Streifen in das Nachbestellsystem.
Zusammenfassung der Erfindung
Das digitale Nachbestellsystem der vorliegenden Erfindung umfasst einen digitalen Datenscanner zum Lesen einer Strich- bzw. Balkencode (Barcode) Information, welche auf einem Negativstreifen gedruckt ist und eine Digitalkamera zum Scannen von Bildern von dem Streifen, um eine digitale Version des Negativbildes auszubilden. Das digitale Bild wird in einer Bildformatdatei gespeichert und wird automatisch durch die Software manipuliert bzw. geändert, welche in einem oder mehreren Computern vorhanden ist, um sicherzustellen, dass es in einer geeigneten Ausrichtung ist. Durch das Lesen des Strichcodes wird eine Information, wie z.B. eine Bild (frame) Nummer, Filmgeschwindigkeit, Filmtyp und Filmlänge automatisch in einen Computer eingegeben. Eine solche Information ist automatisch passend zu einer Bestellinformation, welche von der Bedienperson eingegeben wird.
Entsprechend kann eine Bedienperson die Negativstreifen einer Streifenzuführvorrichtung zufahren, ohne zeitaufwändige Versuche zu unternehmen zum Positionieren eines jeden Negativs, so dass die Emulsion nach oben zeigt. Unter Verwendung der Mehrfachstreifenzuführvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung muss die Bedienperson nur einen Stapel von Negativen in einen Füllschacht bzw. ein Zuführmagazin geben, und die Negative werden automatisch Stück für Stück der Streifenzuführvorrichtung zugeführt. Dies befreit den Operator vom Eingeben einer Bestellinformation, wie z.B. der Menge und Größe der Nachdrucke in den Computer. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Bedienpersonzeit erheblich verringert und Verarbeitungsfehler können vermieden werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist eine perspektivische Seitenansicht einer bevorzugten Ausfuhrungsform der fotografischen Nachbestellstation;
Fig. 2 ist eine obere Draufsicht auf die fotografische Nachbestellstation von Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Querschnittsseitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform des digitalen Nachbestellsystems der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4A ist eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Mehrfachstreifen-Zuführvorrichtung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4B ist eine Endansicht entlang der Linie 4B - 4B von Fig. 4A, wobei die Ansicht um 90° gedreht ist; und
Fig. 5 ist ein herkömmlicher Negativfilmstreifen.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist eine fotografische Nachbestellstation 10 offenbart, umfassend ein digitales Nachdrucksystem gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Station wird verwendet, um Filmnachbestellungen zu verarbeiten, einschl. Bestellungen für neue Drucke, CDs, Index-Drucke und digitale Dateien, welche von digitalen Daten erzeugt werden, welche gewonnen werden durch das Scannen des Films eines Kunden.
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Für eine Nachdruckbestellung erhält eine Bedienperson an der Nachbestellstation 10 gewöhnlich einen Umschlag, welcher einen oder mehrere Streifen von Negativen 80 enthält (wie in Fig. 5 gezeigt), mit einer Bestellinformation, welche auf dem Umschlag oder einer anderen Quelle geschrieben ist. Die Bestellinformation umfasst die gewünschte Menge und Größe der Nachdrucke, welche markiert sind für eine oder mehrere Filmbild (frame)-Nummern 84. Die Bedienperson gibt die Menge und Größeninformation bei der Nachbestellstation ein.
Die fotografische Fotonachbestellstation 10 wird jetzt im Detail beschrieben werden. Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, umfasst die Nachbestellstation einen oder mehrere Industriecomputer 12 zum Verarbeiten einer Bestellinformation, welche in eine Tastatur 14 oder eine andere Dateneingabevorrichtung eingegeben wird. Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform ist die Tastatur auf einem ausziehbaren Träger 15 befestigt, welcher die Tastatur für eine bevorzugte Position einer Bedienperson einstellt. Die Station kann ein Licht 16 aufweisen, welches benachbart zu einem Arbeitsbereich 18 auf einem Tisch positioniert ist, wo die Bedienperson Umschläge und Bestellmaterialien platziert. Ein Strichcode (Barcode)-Leser 17, welcher auf oder oberhalb des Tisches angeordnet ist, liest eine Händler- und Bestellcode-Information von jedem Umschlag. Die Bedienperson scannt den Strichcode eines Umschlages und öffnet dann den Umschlag, entnimmt die Negativstreifen und gibt die Bestellinformation in den Computer 12 über die Tastatur 14 ein. Sobald eingegeben, ist die Bestellinformation auf einem Monitor 20 sichtbar, welcher vorzugsweise ein LCD-Flachschirm oder ein herkömmlicher Monitor mit einer minimalen Auflösung von 800 &khgr; 600 ist. Die Nachbestellstation kann einen Aufbewahrungsschrank 22 zur Aufnahme von elektronischen Bauelementen und Spannungsversorgungen aufweisen.
Gemäß dem System der vorliegenden Erfindung, wie beschrieben unter Bezugnahme auf einen Negativstreifen eines 135er Filmes, entnimmt die Bedienperson einen oder mehrere Negativstreifen von einem Umschlag, um diese zum Zuführen vorzubereiten. Jeder Streifen enthält ein oder mehrere Bilder, jedes Bild 82 ist mit einer Filmbild (frame)-Nummer 84 und einem Strichcode 86 markiert, welcher die Filmbild (frame)-Nummer anzeigt und eine Information bezüglich eines oder mehr der Filmgeschwindigkeit, des Filmtyps und der
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Filmlänge enthält. Die Bedienperson führt jeden Streifen Stück für Stück aufeinanderfolgend einer Streifenzuführvorrichtung 24 zu.
Fig. 3 zeigt verschiedene Merkmale des digitalen Nachbestellsystems, einschl. der Bahn, welcher ein Negativstreifen durch das System folgt. Wie in Fig. 3 veranschaulicht umfasst das digitale Nachbestellsystem einen Streifenzuführabschnitt 26, einen Filmreinigungsabschnitt 44, einen Datenscannabschnitt 60 und einen Bildscannabschnitt 70. Der Streifenzuführabschnitt 26 entspricht der Streifenzuführvorrichtung 24, welche schematisch in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist.
Der Negativstreifen kann in eine Öffnung bei einem Eingabeende 30 des Streifenzuführabschnitts 26 des digitalen Nachbestellsystems eingegeben werden und wandert bzw. bewegt sich entlang einer Filmspur bzw. Filmbahn 28 durch das System. Der Streifen wird manuell von einer Bedienperson eingegeben, in Abhängigkeit von Beschickungs- bzw. Zuführlinienmarkierungen (nicht gezeigt) auf der Filmzuführvorrichtung. Der Streifenzuführabschnitt umfasst eine Mehrzahl von Infrarotdetektorsensoren 32, 34, 36 und 38, welche parallel zur Filmspur angeordnet sind, wobei die Sensoren das Vorliegen des Negativstreifens in dem Filmzuführabschnitt der Filmspur 28 detektieren. Jedem Sensor ist ein Filmantriebsrollenpaar 40 zugeordnet, wobei die einzelnen Rollen oberhalb und unterhalb der Filmbahn 28 positioniert sind. Die Rollenpaare 40 werden durch Spulen bzw. Magnete 42 betätigt, in Abhängigkeit von Filmstreifendetektionssignalen von den Sensoren.
Während dem Zuführen bleiben die Rollen ausgekuppelt bzw. nicht im Eingriff, um das Einführen eines Negativstreifens zu ermöglichen. Der Streifen kann in einer Richtung schräg zu der Bahn eingegeben werden, welche von einem Negativ durchlaufen wird, auf der Filmspur 28. Demzufolge kann, wie in Fig. 3 gezeigt, das Negativ eingegeben werden von der Seite (in die Seite bzw. das Blatt) zwischen mindestens zwei aufeinanderfolgenden Rollensätzen 40. Wenn mindestens zwei der Sensoren 32, 34, 36 und 38 das Vorliegen des Streifens detektieren, werden Signale zu den Spulen bzw. Magneten bzw. Elektromagneten 42 übertragen, und weisen die Rollen an bzw. übersenden einen Befehl, so dass diese sich schließen und dadurch in den Streifen eingreifen bzw. in Anlage dazu kommen. Der Negativstreifen wird gegriffen bzw. gefasst in dem Walzenspalt der Rollen bzw. Walzen und
entlang der Filmspur befördert, wie durch einen Schrittmotor 50 angetrieben, welcher die obere Rolle des zugehörigen Rollenpaares 40 antreibt und mit den anderen Rollenpaaren 40 durch ein herkömmliches Band (nicht gezeigt) gekoppelt ist. Die Infrarotdetektorsensoren, welche entlang der Filmspur positioniert sind, liefern Signale an den Computer 12, um die ungefähre Länge des Negativstreifens zur Verwendung in dem Bildscannabschnitt 70 zu bestimmen.
Der Negativstreifen wird als nächstes zu einem Filmreinigungsabschnitt 44 gefördert mit Infrarotdetektorsensoren 46 und 48, welche benachbart zu der Filmspur 28 positioniert sind, um das Vorliegen des Negativstreifens zu detektieren. Der Filmreinigungsabschnitt umfasst Film-Bürsten-Reinigungsrollen 54, welche von einem Filmreinigungsmotor 56 angetrieben werden, um sich zu drehen und dadurch die Oberfläche des hindurchtretenden bzw. vorbeilaufenden Negativstreifens zu reinigen und ein Vakuumsystem (nicht gezeigt), um jeden Dreck oder Ablagerung von dem Streifen zu entfernen bzw. auszulöschen. In Bewegungsrichtung nachgeordnet zu den Film-Bürsten-Rollen 54 ist ein zweiter Schrittmotor 52 zum Antreiben der oberen Rolle des korrespondierenden Rollenpaares 51, um den Streifen weiter entlang der Filmspur 28 zu befördern. Der zweite Schrittmotor 52 ist mit anderen Rollenpaaren, in Bewegungsrichtung nachgeordnet zu dem zweiten Schrittmotor 52, gekoppelt, um den Negativstreifen anzutreiben bzw. befördern.
Wenn die hintere Kante des Negativstreifens den Sensor 46 passiert, treiben die Schrittmotoren 50 und 52 ihre jeweiligen Rollen bei der gleichen Geschwindigkeit an. Wenn der Sensor 46 frei bzw. unblockiert wird, werden die Magnete 42 betätigt, um zu bewirken, dass die Rollenpaare 40 nicht mehr eingreifen, so dass ein anderer Negativstreifen in die Streifenzuführvorrichtung eingegeben werden kann. Die Magnete empfangen auch einen Befehl, um die Rollenpaare 40 nicht mehr eingreifen zu lassen bzw. zu öffnen, wenn die vordere Kante des Negativstreifens einen Sensor 58 in dem Datenscannabschnitt 60 des Nachbestellungssystems erreicht. Wenn das Freigeben auftritt, leuchtet ein Anzeigelicht (nicht gezeigt) auf, was der Bedienperson signalisiert, dass ein anderer Negativstreifen in die Streifenzuführvorrichtung eingegeben werden kann.
Der Datenscannabschnitt 60 umfasst einen digitalen Datenscanner 62, schematisch in Fig. 3 gezeigt, welcher den Strichcode 86 liest, welcher unterhalb eines jeden Bildes 82 gedruckt ist, um die Bild (irame)-Nummer und eine andere Information zu erhalten, wie z.B. die Filmgeschwindigkeit, den Filmtyp und die Filmlänge. Weil der Datenscanner 62 digital den Strichcode 86 scannt, ist er in der Lage eine Strichcodeinformation von dem Negativ 80 zu erhalten, unabhängig von der Ausrichtung bzw. Orientierung des Negativs. Der Datenscanner kann den Strichcode eines geeignet eingegebenen Negativs lesen, d.h., mit der Emulsionsseite des Negativs nach oben weisen, oder eines Negativs, welches verkehrt herum bzw. mit der Oberseite nach unten eingegeben wurde, wobei die Emulsionsseite nach unten weist. Der Datenscanner kann auch Strichcodes auf Negativen lesen, welche mit dem ersten Filmbild (frame) zuerst und dem letzten Filmbild (frame) zuerst eingegeben wurden.
Der Datenscanner 62 liefert eine Strichcodeinformation, umfassend die Ausrichtung des Strichcodes und demzufolge die Bildausrichtung. Er bestimmt auch elektronisch die FiImbüd(frame)-Stelle zwischen den Bildern, welche verwendet wird zum Positionieren des Filmes, zum Scannen in dem Bildscannabschnitt 70. Der Schrittmotor 52 treibt die Rollenpaare 51, 72, und 74 an, basierend auf den Anforderungen des Bildscannabschnitts, wie nachfolgend beschrieben.
Das Rollenpaar 72 fördert bzw. transportiert das Negativ in den Bildscannabschnitt 70. Das Negativ wird so gefördert bzw. transportiert, dass ein erstes Filmbild (frame) davon unterhalb einer Digitalkamera 90 (siehe auch Fig. 1) positioniert ist. Daten, welche von den Infrarotdetektorsensoren 58 und 96 geliefert werden, unterstützen bzw. helfen beim Positionieren des Negativstreifens. Eine Filmabflachungs- (flattener) und Maskierungsvorrichtung 76 wird über dem Negativ abgesenkt, um das Negativ an der Stelle abzuflachen bzw. zu glätten und an einer Stelle zu fixieren und die Digitalkamera 90 scannt das Bild ab und gibt das gescannte Bild in den Computer 12 ein. Ein LED Licht 78, welches unterhalb der Filmspur 28 positioniert ist, liefert eine geeignete Beleuchtung während des Scannverfahrens. Die Digitalkamera 90 kann Kamerakühlungsansauglüfter 94 aufweisen, um eine Ventilation bei der Kamera zur Verfügung zu stellen.
Die digitale Kamera 90 erzeugt eine Bilddatei für jedes Bild von dem Negativ und zeigt das gescannte Bild auf dem Monitor 20 an. Die Bedienperson kann den Monitor betrachten um die Genauigkeit des Bildes zu verifizieren. Der Computer 12 kann eine Bilddatei für jedes Bild in einer permanenten Datei für einen späteren Zugriff speichern.
Der Bildscannabschnitt enthält Dichtesensoren (nicht gezeigt) welche das Vorliegen von Bildrahmen bzw. Filmbildbildern (image frames) auf dem Negativstreifen detektieren. Die Rollen 72 und 74 werden angetrieben, um das Negativ automatisch zu positionieren, so dass die Digitalkamera 90 jedes Bild genau scannt. Basierend auf dem Strichcode 86, welcher von dem Datenscanner 62 gelesen wird und dem gescannten Bild, welches von der digitalen Kamera 90 erhalten wird, bestimmt der Computer 12, ob das Bild in einer geeigneten Ausrichtung bzw. Orientierung ist, d.h., ob es mit der richtigen Seite nach oben oder verkehrt herum ist. Wenn das Bild verkehrt herum oder gekrümmt ist, manipuliert bzw. verändert der Computer 12 in Abhängigkeit von einer vorher geladenen Software die Bildpositionierung und Ausrichtung automatisch und korrigiert diese.
Demzufolge muss eine Bedienperson keine wertvolle Zeit verschwenden bei der Streifenzuführungsstufe zum Bestimmen in welche Richtung die Emulsion auf einem Negativstreifen weist oder ob der Negativstreifen mit dem ersten Filmbild (frame) zuerst oder dem letzten Filmbild (frame) zuerst ausgerichtet ist. Die Bedienperson gibt einfach die Negativstreifen Stück für Stück in eine Streifenzuführvorrichtung ein, wie von dem Anzeigelicht angewiesen. Nach dem Eingeben eines Negativs gibt die Bedienperson eine Bestellinformation ein, umfassend die Größe und Menge der Nachdrucke, in den Computer 12 über die Tastatur 14. Der Computer 12 gleicht die Bestellinformation mit der Strichcodeinformation und dem gescannten Bild ab und bildet entsprechend die Nachdrucke. Der Negativstreifen wird von dem Bildscannabschnitt in eine Streifensammeivorrichtung 92 ausgegeben.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Mehrfachstreifenzuführvorrichtung 100 zu der Streifenzuführvorrichtung 24 (siehe Fig. 2) hinzugefügt bei dem Eingabeende 30, welches in Fig. 3 dargestellt ist. Die Mehrfachstreifenzuführvorrichtung 100 ist im Detail in den Fig. 4A und 4B gezeigt. Die Bedienperson gibt eine Negativstreifenbreite in den Computer 12 ein und gibt flache Negativstreifen in einen
Füllschacht bzw. ein Zufuhrmagazin 110 ein. Der Computer 12 stellt die Breite einer unteren bzw. Bodenplatte 112 ein, welche durch eine Feder 114 an den Füllschacht bzw. das Zuführmagazin 110 angelegt ist, wie in Fig. 4B gezeigt. Die untere Platte wirkt als eine Außenstreifenschubvorrichtung, welche sich automatisch mit der Vorspannung der Feder 114 einstellt, um die darin eingegebenen Negative platt zu stellen bzw. auszurichten. Eine angelenkte obere Führung und eine Rollenzusammensetzung 116 ruht oberhalb der'unteren bzw. Bodenplatte 112, so dass Negative in eine Öffnung 118 zwischen der oberen Führung und der unteren Platte eingegeben werden.
Wie in Fig. 4A gezeigt, liegen die Enden der Negativstreifen an einem Stopper 120 an. Die Streifen werden in eine Ruheposition gegen den Stopper geführt, durch eine Schaumstoff oder Gummirolle 122. Ein Infrarotdetektorsensor (nicht gezeigt) detektiert, ob ein Negativstreifen in dem Füllschacht bzw. Zuführmagazin 110 vorliegt. Wenn mindestens ein Negativstreifen vorliegt, dreht sich ein Magnet bzw. elektromagnetisch oder luftbetätigter Schwenkarm 124 mit mindestens einem Saugnapf 125, welcher auf dem Ende davon angebracht ist, in Richtung auf den Negativstreifen, greift in den Streifen ein, und transportiert den Streifen in Richtung auf das Ausgaberollenpaar 126 und 128 aufgrund der Saugwirkung. Die Ausgaberolle 126 ist eine Antriebsrolle, welche oberhalb der Bahn des Negativstreifens positioniert ist. Die Rolle 126 ist eine magnet- oder luftbetätigte Rolle, welche sich dreht, um einen Walzenspalt mit der Antriebsrolle 128 auszubilden, um den Negativstreifen in Richtung auf das Eingabeende der Zuführvorrichtung 24 zu fördern bzw. zu transportieren.
Die Mehrfachstreifenzuführvorrichtung der vorliegenden Erfindung ermöglicht es der Bedienperson unabhängig von ihrer Ausrichtung Negativstreifen in das Nachbestellsystem einzugeben. Die Bedienperson muss nur die Streifen aus einem Umschlag sammeln bzw. erfassen und diese in den Füllschacht bzw. das Zuführmagazin fallen lassen bzw. werfen. Entsprechend wird eine Verarbeitungszeit verringert, weil die Bedienperson die Streifen nicht einzeln einer Maschine zuführen muss oder die Negative inspizieren muss, um sicherzustellen, dass die Emulsionsseite nach oben weist. Die Bedienperson ist frei, um eine Bestellinformation in die Tastatur einzugeben, während der Zuführvorgang stattfindet.
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Obwohl die Erfindung im Detail beschrieben wurde, einschl. der bevorzugten Ausfuhrungsformen davon, dient eine solche Beschreibung nur zu veranschaulichenden Zwecken und es soll verstanden werden, dass Veränderungen und Abweichungen einschl. Verbesserungen von Fachleuten durchgeführt werden können, ohne von der Idee oder dem Schutzbereich der folgenden Ansprüche abzuweichen.
Claims (9)
1. Fotografisches Nachbestellungssystem zum Herstellen eines Druckes bzw. Abzuges von einem Negativstreifen, wobei der Negativstreifen mindestens einen Rahmen bzw. Filmbild (frame) und einen Strich- bzw. Streifencode (Barcode) aufweist, welcher dem Rahmen bzw. Filmbild entspricht bzw. zugeordnet ist, mit:
einem Streifenzuführabschnitt mit einer Filmspur zum Aufnehmen und Transportieren bzw. Fördern des Negativstreifens;
einem Datenscannabschnitt entlang der Filmspur in Ablaufrichtung nachgeordnet zu dem Streifenzuführabschnitt, wobei der Datenscannabschnitt einen Datenscanner aufweist zum Lesen des Strichcodes und zum Übertragen der Strichcodeinformation zu einem Computer; und
einem Bildscannabschnitt mit einer Kamera, insbesondere einer Digitalkamera, zum Scannen eines Rahmenbildes bzw. Filmbildes (frame image), wobei das gescannte Bild zu dem Computer übertragen wird, wobei der Computer automatisch eine Orientierung bzw. Ausrichtung des gescannten Bildes einstellt bzw. anpasst zum Ausbilden bzw. Erzeugen des Druckes bzw. Abzuges.
einem Streifenzuführabschnitt mit einer Filmspur zum Aufnehmen und Transportieren bzw. Fördern des Negativstreifens;
einem Datenscannabschnitt entlang der Filmspur in Ablaufrichtung nachgeordnet zu dem Streifenzuführabschnitt, wobei der Datenscannabschnitt einen Datenscanner aufweist zum Lesen des Strichcodes und zum Übertragen der Strichcodeinformation zu einem Computer; und
einem Bildscannabschnitt mit einer Kamera, insbesondere einer Digitalkamera, zum Scannen eines Rahmenbildes bzw. Filmbildes (frame image), wobei das gescannte Bild zu dem Computer übertragen wird, wobei der Computer automatisch eine Orientierung bzw. Ausrichtung des gescannten Bildes einstellt bzw. anpasst zum Ausbilden bzw. Erzeugen des Druckes bzw. Abzuges.
2. Fotografisches Nachbestellsystem nach Anspruch 1 und weiter umfassend eine Mehrfachstreifenzuführvorrichtung, welche in Ablaufrichtung vor dem bzw. oberhalb des Streifenzuführabschnitts angeordnet ist.
3. Fotografisches Nachbestellsystem nach Anspruch 2, wobei die Mehrfachstreifenzuführvorrichtung ein Zuführmagazin bzw. einen Füllschacht aufweist zum Aufnehmen eines Stapels von Negativstreifen und eine untere bzw. Bodenplatte, welche an eine Breite des Stapels anpassbar bzw. einstellbar ist.
4. Fotografisches Nachbestellsystem nach einem der Ansprüche 2 oder 3, wobei die Mehrfachstreifenzuführvorrichtung einen Schwenkvakuumarm aufweist zum Trennen eines der Negativstreifen von dem Stapel.
5. Fotografisches Nachbestellsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und weiter umfassend einen Filmreinigungsabschnitt, welcher entlang der Filmspur positioniert ist, in Ablaufrichtung oberhalb des Datenscannabschnitts zum Reinigen des Negativstreifens vor dem Scannen.
6. Digitales fotografisches Nachbestellsystem zum Herstellen eines Druckes bzw. Abzuges von einem Negativstreifen, wobei der Negativstreifen mindestens einen Rahmen bzw. Filmbild (frame) und einen Strich- bzw. Streifencode aufweist, zugehörig zu bzw. entsprechend dem Rahmen bzw. Filmbild (frame) mit:
einer Mehrfachstreifenzuführvorrichtung zum Aufnehmen des Negativstreifens und zum automatischen Zuführen des Negativstreifens;
einem Streifenzuführabschnitt mit einer Filmspur zum Aufnehmen und Befördern bzw. Transportieren des Negativstreifens;
einem Datenscannabschnitt entlang der Filmspur in Ablaufrichtung nachgeordnet bzw. unterhalb des Streifenzuführabschnitts, wobei der Datenscannabschnitt einen Datenscanner aufweist zum Lesen des Strichcodes und zum Übertragen der Strichcodeinformation zu einem Computer; und
einem Bildscannabschnitt mit einer Kamera, insbesondere einer Digitalkamera, zum Scannen eines Rahmenbildes bzw. Filmbildbildes (frame image), wobei das gescannte Bild zu dem Computer übertragen wird, wobei der Computer automatisch eine Ausrichtung bzw. Orientierung des gescannten Bildes zum Ausbilden des Drucks bzw. Abzugs einstellt.
einer Mehrfachstreifenzuführvorrichtung zum Aufnehmen des Negativstreifens und zum automatischen Zuführen des Negativstreifens;
einem Streifenzuführabschnitt mit einer Filmspur zum Aufnehmen und Befördern bzw. Transportieren des Negativstreifens;
einem Datenscannabschnitt entlang der Filmspur in Ablaufrichtung nachgeordnet bzw. unterhalb des Streifenzuführabschnitts, wobei der Datenscannabschnitt einen Datenscanner aufweist zum Lesen des Strichcodes und zum Übertragen der Strichcodeinformation zu einem Computer; und
einem Bildscannabschnitt mit einer Kamera, insbesondere einer Digitalkamera, zum Scannen eines Rahmenbildes bzw. Filmbildbildes (frame image), wobei das gescannte Bild zu dem Computer übertragen wird, wobei der Computer automatisch eine Ausrichtung bzw. Orientierung des gescannten Bildes zum Ausbilden des Drucks bzw. Abzugs einstellt.
7. Digitales fotografisches Nachbestellsystem nach Anspruch 6, weiter aufweisend die Merkmale von mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5.
8. Fotografisches Nachbestellsystem zum Herstellen eines Drucks bzw. Abzugs von einem Negativstreifen, wobei der Negativstreifen mindestens einen Rahmen bzw. Filmbild (frame) aufweist, mit:
einer Mehrfachstreifenzuführvorrichtung zum Aufnehmen des Negativstreifens und zum automatischen Zuführen des Negativstreifens zu einer Filmspur; und
einer Kamera, insbesondere einer Digitalkamera, welche entlang der Filmspur positioniert ist, zum Scannen eines Rahmenbildes bzw. Filmbildbildes (frame image), um einen Druck bzw. Abzug von dem Rahmenbild bzw. Filmbildbild zu erzeugen.
einer Mehrfachstreifenzuführvorrichtung zum Aufnehmen des Negativstreifens und zum automatischen Zuführen des Negativstreifens zu einer Filmspur; und
einer Kamera, insbesondere einer Digitalkamera, welche entlang der Filmspur positioniert ist, zum Scannen eines Rahmenbildes bzw. Filmbildbildes (frame image), um einen Druck bzw. Abzug von dem Rahmenbild bzw. Filmbildbild zu erzeugen.
9. Digitales fotografisches Nachbestellsystem nach Anspruch 8, wobei die Mehrfachstreifenzuführvorrichtung ein Zuführmagazin bzw. einen Füllschacht aufweist zum Aufnehmen des Negativstreifens und zusätzlicher Negativstreifen, und die Mehrfachstreifenzuführvorrichtung umfasst insbesondere einen Vakuum- Schwenkarm bzw. schwenkbaren Vakuumarm zum Trennen von einem der Negativstreifen von den anderen Negativstreifen.
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