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DE20114628U1 - Konfigurationsgerät für eine Datenbusinstallation - Google Patents

Konfigurationsgerät für eine Datenbusinstallation

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DE20114628U1
DE20114628U1 DE20114628U DE20114628U DE20114628U1 DE 20114628 U1 DE20114628 U1 DE 20114628U1 DE 20114628 U DE20114628 U DE 20114628U DE 20114628 U DE20114628 U DE 20114628U DE 20114628 U1 DE20114628 U1 DE 20114628U1
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DE
Germany
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configurator
data bus
configuration
subscriber stations
configuration device
Prior art date
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DE20114628U
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English (en)
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Merten GmbH
Original Assignee
Merten GmbH
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Publication date
Application filed by Merten GmbH filed Critical Merten GmbH
Priority to DE20114628U priority Critical patent/DE20114628U1/de
Publication of DE20114628U1 publication Critical patent/DE20114628U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/042Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using digital processors
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/20Pc systems
    • G05B2219/25Pc structure of the system
    • G05B2219/25011Domotique, I-O bus, home automation, building automation
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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Description

Konfigurationsgerät für eine Datenbusinstallation
Die Erfindung betrifft ein Konfigurationsgerät für eine Datenbusinstallation, die miteinander kommunizierende Teilnehmerstellen aufweist, insbesondere bei der Hausleittechnik.
In der Hausleittechnik ist der EIBA-Bus bekannt, der aus einer Zweidrahtbusleitung besteht, die zusätzlich zum elektrischen Versorgungsnetz installiert wird und Teilnehmerstellen aufweist, an denen jeweils eine Schnittstelle vorgesehen ist, die den Anschluss eines externen Gerätes ermöglicht, bei dem es sich um einen Signalgeber oder um einen Signalempfänger handelt. Nachdem der Datenbus installiert und die Teilnehmerstellen angebracht sind, ist es erforderlich, festzulegen, welche Teilnehmerstelle mit welcher anderen Teilnehmerstelle kommunizieren soll. Die Datenkommunikation besteht aus der Übertragung von Datentelegrammen, die die sendende Teilnehmerstelle, die für den Empfang bestimmte Teilnehmerstelle und die
Telefon: (0221) 916520 · Telefax: (0221) 134297 ■ Telefax: (G Et) (0221) 9120301 · eMail: mail@dompatent.de
• ·
zu übertragende Information sowie Steuer- und Prüfbits enthalten. Bei dem EIBA-Datenbus handelt es sich um einen dezentralen Bus, der keine Zentrale aufweist. Vielmehr erfolgt die Steuerung der Telegrammübertragung ausschließlich durch die Teilnehmerstellen. Lediglich die Stromversorgung wird an einer geeigneten Stelle in den Bus eingegeben, um die Teilnehmerstellen mit einer Versorgungsspannung von z.B. 24 V zu versorgen. Die Teilnehmerstellen enthalten jeweils eine Schnittstelle mit einem Mikroprozessor für die Telegrammerzeugung und die Telegrammauswertung.
Üblicherweise erfolgt das Konfigurieren einer Datenbusinstallation, indem der Installateur einen PC entsprechend dem Datenbus-Netzwerk programmiert. Der so programmierte PC wird an den Datenbus angeschlossen. Durch eine geeignete Software wird die im PC gespeicherte Datenbusstruktur dazu benutzt, die einzelnen Teilnehmerstellen zu konfigurieren. Anschließend wird der PC von dem Datenbus abgeklemmt und von dem Elektroinstallateur mitgenommen. Diese Vorgehensweise ist für Elektroinstallateure komplex und schwierig durchzuführen. Bei einer späteren Änderung der Konfiguration oder einer Erweiterung des Datenbussystems muss zunächst die bisherige Konfiguration ermittelt werden, was sehr schwierig sein kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Konfigurationseinheit für eine Datenbusinstallation zu schaffen, die für einen Elektroinstallateur einfach zu handhaben ist.
Eine erste Lösung dieser Aufgabe ist durch den Anspruch 1 definiert. Hiernach sind in einem installierbaren Gehäuse ein Spannungsversorgungsteil und ein Konfigurator installiert. Der Spannungsversorgungstexl dient der permanenten Spannungsversorgung des Datenbussystems mit einer geeigneten Versorgungsspan-
nung, die in der Regel aus der Netzspannung erzeugt wird. Der Konfigurator, der in demselben Gehäuse angeordnet ist, wird nur zur Konfiguration der Datenbusinstallation, nämlich zum Programmieren der einzelnen Teilnehmerstellen, benutzt. Es handelt sich um ein elektronisches Gerät, welches speziell auf die Konfiguration ausgerichtet ist und nicht um ein Universalgerät. Der Konfigurator wird zur erstmaligen Konfiguration des Datenbusnetzes benutzt, steht jedoch danach für Änderungen oder Ergänzungen dieses Systems stets zur Verfügung. Dies bedeutet, dass das System nach der Konfiguration nicht sich selbst überlassen wird, sondern jederzeit für eine Umprogrammierung oder eine Netzerweiterung bereit ist. Die Konfiguration ist jederzeit abrufbar und wird nicht mit einem PC fortgenommen.
Eine zweite Variante der Erfindung ist im Anspruch 2 angegeben. Bei dieser Variante enthält ein Gehäuse außer einem programmierbaren Konfigurator ein Schreib/Lesegerät für einen Datenträger, welcher imstande ist, die im Konfigurator enthaltene Konfiguration auf den Datenträger zu übertragen und eine auf dem Datenträger enthaltene Konfiguration in den Konfigurator zu übernehmen. Der Datenträger, bei dem es sich vorzugsweise um eine Chipkarte handelt, dient der Datensicherung. Im Falle einer Chipkarte wird diese in einen Schlitz des Gehäuses eingesteckt. Die Chipkarte enthält einen Speicher, auf dem die im Konfigurator enthaltene Konfiguration abgespeichert werden kann. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Konfiguration jederzeit wieder hergestellt werden kann, auch wenn Manipulationen an dem Gerät vorgenommen wurden. Der Datenträger benötigt lediglich eine Speicherfunktion, muss jedoch keinen Prozessor enthalten, da er keine Datenverarbeitung oder Datenumwandlung durchführt. Externe Störungen oder interne Defekte des Konfigurators, die zu einer Änderung der Konfiguration führen können, bedingen nicht die Notwendigkeit, eine manuelle
Neukonfiguration des Gerätes vorzunehmen. Das Konfigurationsgerät schaltet sich nach einer durchgeführten Konfiguration vorzugsweise selbsttätig ab, oder es wird manuell abgeschaltet, weil es für den normalen Busbetrieb nicht benötigt wird.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist das Konfigurationsgerät mit einem ebenfalls an den Datenbus anschließbaren Schaltaktor versehen, der mehrere Schalter enthält, von denen jeder einen Ausgang schaltet, an den ein Signalempfänger oder Verbraucher anschließbar ist. Der Schaltaktor ermöglicht beispielsweise eine Betätigung der angeschlossenen Signalempfänger oder Verbraucher direkt am Konfigurationsgerät zu Testzwecken. Üblicherweise sind entsprechende Schaltaktbren im Gebäude verteilt an den einzelnen Teilnehmerstellen angeordnet. Die Integration eines solchen Schaltaktors in das Konfigurationsgerät hat den Vorteil, dass von einer zentralen Stelle aus auf einfache Weise Prüfungen bestimmter Funktionen durchgeführt werden können.
Der Konfigurator weist vorzugsweise eine Menüführung mit einer Eingabeeinrichtung und einem Display auf, so dass der Benutzer mit einer geringen Zahl von Betätigungsangaben zahlreiche Funktionen aufrufen und auswählen kann. Außerdem besteht der Vorteil, dass der Benutzer keine umfangreiche Schulung benötigt, sondern von dem Menü geführt wird. Es bedarf daher keiner speziellen Systemkenntnisse, um die Konfiguration auszuführen.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
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Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Frontansicht des Konfigurationsgerätes, und
Fig. 2 ein Blockschaltbild des Konfigurationsgerätes.
Das in Fig. 1 dargestellte Konfigurationsgerät weist ein Gehäuse 10 auf, das mit Netzanschlussklemmen 11 für die Leiter L, N und Masse des Versorgungsnetzes von 230 V ausgestattet ist. Das Gerät erzeugt aus dieser Netzspannung eine Betriebsspannung für einen Datenbus an den Busanschlussklemmen 12. Die Betriebsspannung ist eine stabilisierte Gleichspannung von 24 V.
An der Frontseite des Gehäuses 10 ist ein Display 13, z.B. eine Flüssigkristallanzeige, vorgesehen. Außerdem sind insgesamt sechs Funktionstasten 14 und insgesamt acht Schaltertasten 15 an der Frontseite des Gerätes angeordnet. Jeder der Schaltertasten 15 ist ein Klemmenpaar 16 zugeordnet, an das eine Zweidrahtleitung angeschlossen werden kann, die zu einem Signalempfänger oder Verbraucher führt, welcher durch die betreffende Schaltertaste 15 gesteuert wird.
An der Frontseite des Gehäuses sind ferner Netzteil-Signalleuchten 17 zur Anzeige des Betriebszustandes des Spannungsversorgungsteils angeordnet.
In dem Gehäuse 10 befindet sich ein Schreib/Lesegerät 18 für eine Chipkarte. An der Frontseite ist lediglich der Chipkarten-Einführschlitz 19 sichtbar.
Das Gehäuse 10 ist für eine feste Installation in einem Gebäude bestimmt. Dies bedeutet, dass es mit einer entsprechenden Haltevorrichtung versehen ist, mit der es an einer Wand befestigt werden kann.
Fig. 2 zeigt das Blockschaltbild des Konfigurationsgeräts 20, das an eine Datenbusinstallation 21 angeschlossen wird. Die Datenbusinstallation 21 besteht aus einem zweiadrigen Datenbus 22, der in einem Gebäude installiert ist und Teilnehmerstellen 23 aufweist. Die in Fig. 2 dargestellte Teilnehmerstelle 23 enthält einen Schaltaktor 24 mit Schaltertasten 25 und Klemmenpaaren 26. Die Teilnehmerstelle 23 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel achtkanalig, d.h. sie weist acht Klemmenpaare 2 6 auf. Diese Klemmenpaare können von irgendeiner anderen Stelle des Datenbusnetzes aus gesteuert werden oder auch direkt am Ort durch die Schaltertasten 25. Die Schalter befinden sich im Schaltaktor 24. Der Schaltaktor ist ein Signalempfänger. Andere an das Busnetz angeschlossene Teilnehmerstellen enthalten Signalsender.
Das Konfigurationsgerät 20 enthält im Gehäuse 10 einen mit den Netzanschlussklemmen 11 verbundenen Spannungsversorgungsteil 27, der an eine mit den Busanschlussklemmen 12 verbundene Busanschlussleitung 28 die Bus-Versorgungsspannung legt. Mit der Busanschlussleitung 28 ist der Konfigurator 29 verbunden, zu dem das Display 13 und die Funktionstasten 14 gehören. Der Konfigurator 2 9 enthält einen Mikroprozessor und einen Speicher. Mit den Funktionstasten 14 wird eine Menüsteuerung betätigt. Zu den Funktionstasten gehören Tasten für Auf und Ab sowie Auswählen und Ausführen und Abbruch und Bearbeiten. Nach Anschluss des Datenbusnetzes 22 identifiziert der Konfigurator 29 zunächst die vorhandenen Teilnehmerstellen. Der Benutzer gibt an-
schließend ein, welche Teilnehmerstelle als Sender mit welcher Teilnehmerstelle als Empfänger zusammenwirken soll.
Die in dem Konfigurator 29 enthaltene Konfiguration wird auf einem Datenträger, nämlich einer Chipkarte, die in den ChipkartenEinführschlitz 19 (Fig. 1) eingeführt wurde, übertragen und dort gespeichert. Anschließend wird die Chipkarte herausgenommen und an einem sicheren Platz aufbewahrt, so dass bei einer Störung des Konfigurationsgerätes die manuell eingegebene Konfiguration leicht wiederhergestellt werden kann, indem die in den Chipkartenschlitz eingeführte Chipkarte gelesen wird.
Das Konfigurationsgerät weist ferner einen achtkanaligen Schaltaktor 30 auf, der ebenfalls an die Busanschlussleitung 28 angeschlossen ist und zu dem die Schaltertasten 15 und die Klemmenpaare 16 gehören. Mit den Schaltertasten 15 können Signalempfänger oder Verbraucher, die an die Klemmenpaare 16 angeschlossen sind, direkt gesteuert werden. Andererseits stellt der Schaltaktor 30 eine eigene Teilnehmerstelle des Busnetzes dar, so dass die an die Klemmenpaare 16 angeschlossenen Signalempfänger oder Verbraucher auch von einem anderen Platz aus gesteuert werden können.
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Claims (4)

1. Konfigurationsgerät für eine Datenbusinstallation (22), die miteinander kommunizierende Teilnehmerstellen (23) aufweist, mit einem installierbaren Gehäuse (10), das einen Spannungsversorgungsteil (27) für die Erzeugung der Bus-Betriebsspannung und einen ebenfalls an den Datenbus (22) anschließbaren programmierbaren Konfigurator (29) zur Festlegung der jeweils miteinander kommunizierenden Teilnehmerstellen aufweist, wobei der Konfigurator (29) den Teilnehmerstellen (23) ihre jeweiligen Kommunikationspartner zur Speicherung angibt.
2. Konfigurationsgerät für eine Datenbusinstallation (21), die miteinander kommunizierende Teilnehmerstellen (23) aufweist, mit einem installierbaren Gehäuse (10), das einen an den Datenbus (22) anschließbaren programmierbaren Konfigurator (29) zur Festlegung der jeweils miteinander kommunizierenden Teilnehmerstellen aufweist, wobei der Konfigurator (29) den Teilnehmerstellen (23) ihre jeweiligen Kommunikationspartner zur Speicherung angibt und der Konfigurator (29) mit einem Schreib/Lesegerät (18) für einen Datenträger versehen ist, welches imstande ist, die im Konfigurator enthaltene Konfiguration auf den Datenträger zu übertragen und eine auf dem Datenträger enthaltene Konfiguration in den Konfigurator zu übernehmen.
3. Konfigurationsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es zusätzlich einen ebenfalls an den Datenbus (22) anschließbaren Schaltaktor (30) mit mehreren Schaltertasten (15) enthält, von denen jede einen Ausgang schaltet, an den ein Signalempfänger oder Verbraucher anschließbar ist.
4. Konfigurationsgerät nach einem der Ansprüche 1-3, wobei der Konfigurator (29) mehrere Funktionstasten (14) und ein Display (13) sowie eine Menüführung aufweist.
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